Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa Maritime Konferenz in Hamburg

Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) hat in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel angeregt, die Nationale Maritime Konferenz 2021 in Friedrichshafen zu veranstalten.

Der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) will die Nationale Maritime Konferenz 2021 nach Friedrichshafen holen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Veranstalter der Konferenz. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Schiffbau, Seeschifffahrt, Meerestechnik oder Klima- und Umweltschutz. Anfang April fand die 10. Auflage in Hamburg statt.
Beim 10. Branchentreffen der maritimen Wirtschaft dreht sich in Hamburg alles um die Digitalisierung.

Spitzenvertreter der deutschen Reedereien, Häfen, Werften, der Zulieferer und Logistik wollen mit Politikern, Gewerkschaftern und Wissenschaftlern am Dienstag (4.4.) die Chancen und Auswirkungen der Technologie erörtern. Zur 10. Nationalen Maritimen Konferenz sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) geladen. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wollen die Teilnehmer ein gemeinsames Positionspapier zur Digitalisierung unterzeichnen. Die Gewerkschaften IG Metall Küste und Verdi warnten, die Technologie dürfe sich nicht gegen die Beschäftigten richten. Sie haben für Montag (3.4.) zu einer Kundgebung nach Hamburg aufgerufen, um für Aus- und Weiterbildung sowie den Fortbestand von Arbeitsplätzen zu demonstrieren. mehr

Am 1. Juni 2016 ist das „Gesetz zur Anpassung der Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetz)“ vom 24. Mai 2016 in Kraft getreten.

m 1. Juni 2016 ist das „Gesetz zur Anpassung der Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetz)“ vom 24. Mai 2016 in Kraft getreten. Es enthält die rechtlichen Regelwerke für die organisatorischen Änderungen im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung trägt aufgrund des Gesetzes nun den Namen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (weiterhin abgekürzt WSV). Damit grenzt sich die WSV klarer zu den wasserrechtlichen Zuständigkeiten der Bundesländer ab und verdeutlicht ihre Aufgabe als Verkehrsverwaltung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Alle bisherigen Wasser- und Schifffahrtsämter erhalten durch das Gesetz die Bezeichnung: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter. Folglich ist auch aus dem ehemaligen Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Heidelberg geworden (weiterhin abgekürzt WSA Heidelberg). mehr

Hamburg Hafen das Tor zur Welt 2

Hamburg initiiert weltweites Hafennetzwerk

Um den Anschluss nicht zu verlieren, vernetzt sich der Hamburger Hafen mit weltweiten Konkurrenten. Das Projekt ChainPORT soll Schiffsanläufe effizienter machen. Doch Europas Nummer eins fehlt.

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Wartezeit in der Schleuse: Ein Containerschiff auf dem Weg in den Nord-Ostsee-Kanal

Vor zehn Jahren sorgte der Scherz noch für Lacher: „Den Nord-Ostsee-Kanal einfach zuschütten, eine Autobahn reinbauen und alle Brücken-, Schleusen- und Tunnelprobleme ad acta legen.“ Inzwischen lacht niemand mehr beim Thema Kanal. Denn mit der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt geht es begab. „Wir verzeichnen in diesem Jahr einen Rückgang der Feeder-Verkehre im Nord-Ostsee-Kanal um circa fünf bis zehn Schiffe pro Tag. Die Gründe dafür sind vielfältig, etwa die relativ niedrigen Spritpreise oder das Russland-Embargo“, sagte gestern Claudia Thoma von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Bonn unser Zeitung. mehr

Elbeseaports: neue Informationsbroschüre und Internetauftritt

Beim Neujahrsempfang 2015 hatte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck noch gehofft, dass die Planfeststellung für den Vielzweckhafen zwischen Kernkraftwerk und Elbehafen Anfang 2016 vorliegen würde. Doch so schnell schießen die Preußen nicht – ein Teil der Unterlagen liegt erneut öffentlich aus, kann im Brunsbütteler Rathaus und der Amtsverwaltung Wilstermarsch in Wilster eingesehen werden.
Brunsbüttel | Hamburg: Zur gemeinsamen Vermarktung ihrer Hafen- und Logistikstandorte haben die Infrastrukturgesellschaften der Häfen Brunsbüttel, Cuxhaven, Glückstadt, Hamburg und Stade in Zusammenarbeit mit Hafen Hamburg Marketing e.V. unter dem Titel ELBESEAPORTS eine gemeinsame Informationsbroschüre und einen gemeinsamen Internetauftritt veröffentlicht. Beide Medien wurden am 5. Juni im Rahmen eines Messe-Talks auf der Messe transport logistic in München vorgestellt.
Brüssel. 319 Seehäfen sollen durch neue Regeln in die Lage versetzt werden, den erwarteten starken Anstieg des Güterhandels in EU-Häfen besser bewältigen zu können. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat dazu heute ein Bündel von Maßnahmen und Gesetzen vorgestellt. Die Konzentration des Güterverkehrs auf die drei größten EU-Häfen Rotterdam, Antwerpen und Hamburg soll entzerrt und teilweise auf andere Häfen verlagert werden. Die EU-Kommission geht davon aus, dass das Frachtaufkommen in den EU-Seehäfen bis 2030 um mindestens 50 Prozent steigen wird.

Die Vorschläge sehen unter anderem mehr Transparenz bei der Vergabe und der Vergütung von Hafendienstleistungen vor. Durch diese Preistransparenz sollen verstärkt private Investoren ermutigt werden, in Infrastruktur und Dienstleistungen in Häfen zu investieren. „Wir wollen keine Preise vorschreiben, aber Transparenz in das Gewerbe bringen“, sagte Kallas in Brüssel.

Die Möglichkeiten der Häfen, Infrastrukturabgaben zu erheben und Entgelte für umweltverträglichere Schiffe zu senken, sollen ausgeweitet werden. Für die Verringerung von Verwaltungsaufwand und -formalitäten, gerade auch beim Zoll, will die Kommission noch vor der Sommerpause eigene Vorschläge veröffentlichen. Bis dahin soll auch ein „Ausschuss für den sozialen Dialog für Häfen“ auf EU-Ebene eingesetzt sein, in dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber Themen in Zusammenhang mit der Arbeit im Hafen erörtern und Vereinbarungen treffen können. Die Kommission wird die Arbeit des Ausschusses technisch und administrativ unterstützen und 2016 die erzielten Fortschritte bewerten. mehr