Exportschlager Offshore Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven Bremerhaven

Konzern investiert 200 Millionen Euro zur Produktion von Offshore-Anlagen der nächsten Generation. Bis zu 1000 neue Arbeitsplätze.

Hamburg. Gute Nachricht für den Norden: Der Elektrokonzern Siemens baut in Cuxhaven eine Windkraft-Fabrik und schafft dort bis zu 1000 neue Arbeitsplätze. Es ist die erste deutsche Produktionsstätte des Unternehmens für sogenannte Offshore-Windkraftanlagen, die vor den Küsten installiert werden. „Die Entscheidung, eine neue Fertigung in Cuxhaven zu bauen, ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland“, erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser am Mittwoch in München. „In der neuen Siemens-Fabrik werden wir bis zu 1000 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen.“ Für die Fabrik sind Investitionen von rund 200 Millionen Euro vorgesehen. Geplant ist eine Fertigung von Maschinenhäusern für Windturbinen der nächsten Generation.
Die ersten drei Tripod-Fundamente für den Offshore-Windpark Global Tech I wurden kürzlich mit dem Kranhubschiff „Innovation“ von Bremerhaven aus in das Baugebiet gebracht. Damit ist der Startschuss zur Errichtung des Windparks in der Nordsee gefallen, der später mit Hilfe von 80 Windkraft-Anlagen Strom produzieren soll
Das Land Bremen will in Bremerhaven einen neuen Hafen speziell für die Windkraft-Industrie bauen lassen. Das haben die Bremer Landesregierung und der Magistrat der Stadt Bremerhaven im Juni 2010 während einer gemeinsamen Sitzung in Bremerhaven vereinbart.
Die Gemeinschaft erhofft sich vor allem einen hohen Nutzwert des Hafenausbaus für die Offshore-Industrie. Die genehmigte Kaianlage erweitert das bereits vorhandene Mehrzweckterminal und besteht aus dem eigentlichen Kaibauwerk mit einem Liegeplatz und dem Zufahrtsbereich zur Fahrrinne der Elbe. Der entstehende Liegeplatz ist für Schiffe mit einer Länge von bis zu 240 m und einem maximalen Tiefgang von 14,3 m vorgesehen. Auf einem 300 m langen Streifen, der parallel zum Ufer geplant ist, sollen direkt an der Kaikante Betriebs- und Lagerflächen entstehen.
In einer feierlichen Übergabe überreichte Niedersachsens Umweltminister Dr. Stefan Birkner am 2. Mai den Planfeststellungsbeschluss zum Bau von Liegeplatz 4. Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) begrüßt diesen Schritt, zumal der Bau des Liegeplatzes östlich der Schwerlastplattform seit langem ein zentrales Anliegen der Gemeinschaft darstellt.
Das Cuxport-Terminal wird damit für E.ON der Basishafen für die Installationsphase des Offshore-Windparks Amrumbank. Neben der Zwischenlagerung von Fundamenten und Kabeln wird auch das Installationspersonal von Cuxhaven aus starten. E.ON ist der erste Offshore-Betreiber, der die Anlagen Cuxports als Installationshafen nutzen wird und stärkt hiermit die Rolle Cuxhavens als führender Offshore-Basishafen an der Nordsee. mehr

Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa Maritime Konferenz in Hamburg

Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) hat in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel angeregt, die Nationale Maritime Konferenz 2021 in Friedrichshafen zu veranstalten.

Der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) will die Nationale Maritime Konferenz 2021 nach Friedrichshafen holen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Veranstalter der Konferenz. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Schiffbau, Seeschifffahrt, Meerestechnik oder Klima- und Umweltschutz. Anfang April fand die 10. Auflage in Hamburg statt.
Beim 10. Branchentreffen der maritimen Wirtschaft dreht sich in Hamburg alles um die Digitalisierung.

Spitzenvertreter der deutschen Reedereien, Häfen, Werften, der Zulieferer und Logistik wollen mit Politikern, Gewerkschaftern und Wissenschaftlern am Dienstag (4.4.) die Chancen und Auswirkungen der Technologie erörtern. Zur 10. Nationalen Maritimen Konferenz sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) geladen. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wollen die Teilnehmer ein gemeinsames Positionspapier zur Digitalisierung unterzeichnen. Die Gewerkschaften IG Metall Küste und Verdi warnten, die Technologie dürfe sich nicht gegen die Beschäftigten richten. Sie haben für Montag (3.4.) zu einer Kundgebung nach Hamburg aufgerufen, um für Aus- und Weiterbildung sowie den Fortbestand von Arbeitsplätzen zu demonstrieren. mehr

Am 1. Juni 2016 ist das „Gesetz zur Anpassung der Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetz)“ vom 24. Mai 2016 in Kraft getreten.

m 1. Juni 2016 ist das „Gesetz zur Anpassung der Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetz)“ vom 24. Mai 2016 in Kraft getreten. Es enthält die rechtlichen Regelwerke für die organisatorischen Änderungen im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung trägt aufgrund des Gesetzes nun den Namen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (weiterhin abgekürzt WSV). Damit grenzt sich die WSV klarer zu den wasserrechtlichen Zuständigkeiten der Bundesländer ab und verdeutlicht ihre Aufgabe als Verkehrsverwaltung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Alle bisherigen Wasser- und Schifffahrtsämter erhalten durch das Gesetz die Bezeichnung: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter. Folglich ist auch aus dem ehemaligen Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Heidelberg geworden (weiterhin abgekürzt WSA Heidelberg). mehr

Diskutieren auch ohne Sigmar Gabriel über den Wirtschaftsstandort Brunsbüttel

Sie hatten bis zuletzt gehofft, die Genossen aus Dithmarschen und Steinburg. Selbst den Stuhl auf dem Podium hatten sie nicht entfernt. Aber die weltpolitischen Ereignisse rund um das EU-Referendum der Briten hatten ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel hatte seinen Besuch am Freitag in Brunsbüttel kurzfristig abgesagt.

„Angesichts der historischen Entwicklung in Europa haben wir Verständnis dafür, dass Herr Gabriel heute leider nicht hier sein kann“, sagte Brunsbüttels SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ellen Paschke einleitend. Die Befürchtungen, der Saal im Elbeforum würde sich nach dieser Ankündigung rasch leeren, blieben unbegründet. Die große Mehrheit wollte sich nicht entgehen lassen, was die Protagonisten zu sagen hatten. Der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, Uwe Polkaehn vom DGB-Nord, Lutz Bitomsky vom Unternehmensverband Unterelbe-Westküste, Egeb-Chefin Martina Hummel-Manzau und Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde, diskutierten mit Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer über das Thema „Wirtschaftsstandort Brunsbüttel – Leuchtturm der Metropolregion“. mehr

Hamburg Hafen das Tor zur Welt 2

Hamburg initiiert weltweites Hafennetzwerk

Um den Anschluss nicht zu verlieren, vernetzt sich der Hamburger Hafen mit weltweiten Konkurrenten. Das Projekt ChainPORT soll Schiffsanläufe effizienter machen. Doch Europas Nummer eins fehlt.

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