Hamburg Hafen das Tor zur Welt Teil 3

Hamburg (dpa) – Der Hamburger Hafen ist der drittgrößte Containerhafen in Europa, nach Rotterdam und Antwerpen. Rund neun Millionen Standardcontainer (TEU) werden jährlich umgeschlagen.

Das sind deutlich weniger, als in früheren Prognosen vermutet wurde und entspricht ungefähr der Menge vor zehn Jahren. Wegen des Hafens ist die Hansestadt ein bedeutender logistischer Knotenpunkt für Nordeuropa. Von Hamburg verkehren wöchentlich rund 1

Hamburg. Das Containerterminal Burchardkai des Hamburger Hafenkonzerns HHLA bereitet sich auf die erste Ankunft eines Frachtschiffes mit 20.000 Containern Tragfähigkeit vor. Mit einem neuen Produktions- und Arbeitszeitmodell werde die HHLA ab Mitte Januar die Leistung bei der Schiffsabfertigung deutlich verbessern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

“Zukünftig werden vor allem die Containerbrücken und Van-Carrier auf unserem Terminal ohne Pausen durchgängig eingesetzt werden können, in der Woche wie auch am Wochenende”, sagte Jens Hansen, Geschäftsführer des Containerterminals. Das erste Schiff mit einer Kapazität von 20.000 Standardcontainern (TEU) werde im Frühjahr 2017 erwartet.
Weniger Container umgeschlagen, Probleme mit Schlick. Meier sagt, wie er Hamburg wieder fit für die Zukunft machen will.

Hamburg. Er hat sich in den vergangenen Monaten mit großen Interviews auffällig zurückgehalten. Nun redet Jens Meier – und zwar im Abendblatt. Über die zunehmend stärkere Konkurrenz aus Antwerpen, warum er die Skandalisierung der Schlickprobleme in Hamburg nicht versteht und worauf er sich im kommenden Jahr als Hafenchef besonders freut.

Herr Meier, der Hamburger Hafen hat auch im ersten Halbjahr noch einen Rückgang beim Containerumschlag verzeichnet. Wann wird der Negativtrend endlich gestoppt?

Jens Meier: Die Zahlen haben sich seit Beginn des zweiten Quartals in eine positive Richtung gewandelt. Der Trend setzt sich stetig fort, sodass ich davon ausgehe, dass wir zum Jahresende mindestens die Zahlen vom Vorjahr erreichen werden. Mit ein bisschen Optimismus werden wir sie sogar leicht überschreiten.
Container Terminal Burchardkai (CTB), operated by Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), received three additional gantry cranes on August 14, 2016, which will enable the terminal to handle ships with a capacity of 20,000 TEU and more at two berths. mehr

Elbfähre wiederbeleben / soll kommen !!!!!! 20. Mai 2017 yeahhhhh freu mich darauf Teil 2

Die Fährverbindung Elb-Link zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven wird ab 22. Mai wieder aufgenommen. Die neue Betreibergesellschaft plant sieben Abfahrten pro Richtung.

Nach dem Insolvenzverfahren der Vorgänger übernimmt die neue Elb-Link Fährgesellschaft mit dem Fährschiff »Grete« die Verbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Künftig dauert die Überfahrt sogar nur noch 60 min statt wie früher 90 min. Ermöglicht werde das durch kürzere Liegezeiten, eine Steigerung der Motorenleistung und eine höhere Geschwindigkeit.
Nach anfänglich rauer See steuert die Cuxhavenfähre ruhiges Gewässer an. „Es war kein ganz einfacher Start. Gerne hätte ich die Wiederaufnahme der Fährverbindung um ein halbes Jahr verschoben und wäre zu Ostern dieses Jahres gestartet. Die Gesellschafter wollten trotz geäußerter Einwände jedoch gleich loslegen“, erklärte Christian Schulz, Geschäftsführer der Cuxhavener Rederei Elb-Link gegenüber der Landtagsabgeordneten Eka von Kalben. Im Zuge ihrer diesjährigen Sommertour unter dem Motto „Weites Meer – klares Wasser“ besuchte die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit ihrem Parteikollegen Bernd Voß unter anderen die Brunsbütteler Schleusenbaustelle, die Stadtwerke Steinburg GmbH in Itzehoe und die Cuxhavenfähre.
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Informationen über die Schleusensitation in Brunsbüttel und Kiel Holtenau Teil 2

Nach Behördenangaben gehen die Bauarbeiten an der Brunsbütteler Schleuse gut voran. Nach Angaben von Beobachtern dagegen hakt es immer wieder.

Wie ist es wirklich um den Zeitplan für die neue Schleusenkammer in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) bestellt? Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) macht in Optimismus. Nach einigen Problemen zu Beginn der Bauarbeiten laufe es mittlerweile rund, sagt WSA-Sprecher Thomas Fischer. Rund um die Schleuse gibt es nach Informationen von NDR 1 Welle Nord jedoch immer mehr Beobachter, die längst nicht mehr an eine Fertigstellung bis 2020 glauben.

Ende November hatte der Gesamtverband der Häfen in Schleswig-Holstein bereits Alarm geschlagen, als es zu einem zwischenzeitlichen Stillstand auf Europas größter Wasserbaustelle kam. Der Vorstandsvorsitzende Frank Schnabel sprach damals von gravierenden Folgen, längeren Fahrtzeiten und höheren Kosten. Fischer teilt diese Befürchtungen nicht. Die Schleuse in Brunsbüttel müsse ohnehin auf längere Sicht mit zwei großen Schleusenkammern auskommen. Nach Fertigstellung der neuen Kammer sind nach Angaben des WSA-Sprechers nacheinander Grundsanierungen der beiden alten Kammern geplant. “Insofern ist es überhaupt keine Katastrophe, wenn die neue Schleuse später als geplant fertig wird”, sagt Fischer.
Billiger Schiffsdiesel verdirbt das Geschäft auf dem Kanal
Kiel
Immer weniger Schiffe fahren durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Die Folge: Die Ladungsmenge, die zwischen Januar und Mai dieses Jahres durch den Kanal transportiert wurde, ist um mehr als elf Prozent auf 36,2 Millionen Tonnen zurückgegangen. Durch die immer noch meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt fuhren nur noch 12 300 Schiffe – im Vorjahreszeitraum waren es noch 14 000. „Ursache sind niedrige Bunkerölpreise und der weltweit stagnierende Seeverkehr, insbesondere rückläufige Chinaverkehre“, sagt die Sprecherin der Bundeswasserstraßenverwaltung, Claudia Thoma. Hinzu komme das Russland-Embargo. Jetzt zeige sich, „dass auch die frühere technische Unzuverlässigkeit des NOK die Reeder davon abgehalten hat, den NOK zu nutzen“, erklärte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Umso wichtiger sei es, die Zuverlässigkeit des NOK durch eine bessere Infrastruktur zu gewährleisten.
kim
Wirtschaft

Das passt einfach nicht zusammen. Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt, doch die Schleusen sind völlig marode. Zwei der vier Schleusenkammern in Kiel sind sogar seit Jahren stillgelegt. Dabei kommt es ja besonders auf die Schleusen an, damit über die 100 Kilometer der Schiffsverkehr fließen kann. Jetzt soll endlich gehandelt werden: 240 Millionen Euro macht der Bund jetzt für den Neubau der kleinen Schleusentore locker. Die alte Technik stammt noch aus der Kaiserzeit, die neue soll das Schleusen künftig beschleunigen. Doch so sehr die Investition auch als wichtig, notwendig und dringend anerkannt ist – vor 2030 werden die Bauarbeiten nicht abgeschlossen sein. Das heißt: Kiel-Holtenau wird jahrelang zur Kanal-Großbaustelle. mehr

Nord-Ostsee-Kanal Lotse im NOK: “Der beste Job in der Seefahrt”

Ein sehr spezielles Fahrwasser sei der Nord-Ostsee-Kanal, sagt Michael
Hartmann. Der Kapitän ist Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK I, die zurzeit
135 Mitglieder umfasst. Doch das war nicht immer so. Vor einigen Jahren
mussten sich die Lotsen Sorgen um genügend Berufsnachwuchs machen. Das
hat sich inzwischen geändert – dank eines speziellen Brunsbütteler
Ausbildungskonzepts. Heute kann Hartmann zufrieden sagen: „Wir haben
genügend Interessenten, vor allem aus der Region.“
Im Jahr 2008 war die Lotsenbrüderschaft auf 125 Mitglieder geschrumpft. Und
zehn Leute mehr oder weniger zu haben, mache in diesem Beruf viel aus, weiß
Hartmann. Denn in der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt gibt
es viel zu tun. Je weniger Lotsen dabei sind, umso mehr müssen die übrigen
schultern. Am 1. August 2008 begann der erste Lehrgang nach dem praxisorientierten
Modell von NOK I, in diesem Sommer starten die Teilnehmer des fünften
Lehrgangs. Über die bisherigen neuen Lotsen sagt Hartmann: „Die Leute, die
sich in unsere Lotsenbrüderschaft integriert haben, hatten bisher null Unfall.“
Eine bessere Referenz für das in Brunsbüttel entwickelte Ausbildungskonzept
könne es nicht geben. Der klassische Weg führt über den Erwerb des Kapitänspatents ohne Einschränkungen an einer Fachhochschule oder Hochschule. mehr

09/14 WSV Reform Teil 3 Dobrindts Verwaltung der Wasserstraßen fehlen Fachkräfte Berlin

Die Beratungen zum Bundeshaushalt sind damit noch nicht zu Ende: Am 10. November findet die Schlussberatung statt, die so genannte Bereinigungssitzung oder „Nacht der langen Messer“. Dort werden wir uns für einen massiven Personalaufwuchs bei der Wasserstraßen- und Schiff- fahrtsverwaltung insbesondere im Norden zu Gunsten der milliardenschwe- ren Investitionsvorhaben am Nord-Ostsee-Kanal, am Elbe-Lübeck-Kanal, am Hafen Rostock und an der Schleuse Scharnebeck starkmachen, damit der bisherige blamable Investitionsstau des Verkehrsministers bei Wasserstra- ßen und Häfen endlich zuverlässig beendet wird. Weiterhin liegen uns bei der anstehenden Stärkung der Bundespolizei nicht nur die zugesagte Finan- zierung der drei Küstenwachboote für 165 Mio. Euro am Herzen, sondernauch die Stärkung der Bundespolizei Küste mit ihrem erfolgreichen Ausbil- dungszentrum in Neustadt insgesamt.“

Neue revierbezogene Ämterstruktur der WSV steht fest

(lifePR) (Berlin, 17.06.2016) Die neue Ämterstruktur der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) steht fest. Die derzeit 39 Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSÄ) werden zukünftig zu 17 Revieren zusammengeführt. Die neue Struktur ermöglicht der WSV, ihre Arbeit vor Ort noch stärker auf die Anforderungen des jeweiligen Reviers auszurichten. Die Einteilung der Reviere wurde in enger Abstimmung mit den Beschäftigten erarbeitet. Alle Standorte der jetzigen Ämter bleiben erhalten.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, zeigt sich sehr erfreut über die nächste Stufe der WSV-Reform:

Mit der neuen revierbezogenen Ämterstruktur sichern wir die WSV-Arbeit auf hohem Niveau. Damit bleibt die WSV, was sie auszeichnet: Kompetent, leistungsstark und zuverlässig in der Region verwurzelt.
Etwa die Hälfte des Geldes entfallen nach Angaben des Verkehrsministeriums auf die Straße, 41,3 Prozent auf die Schiene und 9,3 Prozent auf Wasserstraßen. Mehr als zwei Drittel sind für den Erhalt von bereits vorhandenen Verkehrsstrecken vorgesehen. Außerdem sollen „Engpässe“ mit einer Gesamtlänge von 1700 Kilometern auf Autobahnen und 700 Kilometern auf der Schiene beseitigt werden. mehr