Brunsbüttel : Hafenkooperation bindet Dänemark mit ein Brunsbüttel/Rendsburg

Die Hafenkooperation „Offshore-Häfen Nordsee SH“ wächst über Deutschlands Grenzen hinaus und hat mit dem Hafen Havneby auf Rømø einen neuen Partner und Servicehafen. Der weitere Expansionskurs wird zukünftig auch die Luft- und Hinterlandanbindung in die Offshore-Logistikketten integrieren. Uniconsult präsentiert die Möglichkeiten der Einführung eines Offshore-Shuttles, um Potentiale für die Versorgung der Offshore-Windparks zu heben.

Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung der Hafenkooperation und der Rendsburg Port GmbH zum dritten Workshop. „Das weitere Wachstum der Hafenkooperation und der Ausbau und die Optimierung von Offshore-Logistikketten waren die Kernthemen“, fasst Frank Schnabel, Chef der Brunsbüttel Ports und des Rendsburg Port und zugleich Sprecher der Kooperation, zusammen. Ein Highlight des eingeschlagenen Expansionskurses ist der Sprung über die Landesgrenze hinaus.“
Bereits im April trafen die ersten acht von insgesamt 30 sogenannten Blades des Rotorblattherstellers Vestas im Elbehafen ein. Die Flügel mit einer jeweiligen Länge von 55 Metern bescheren, nachdem sie zusammengesetzt wurden, der jeweiligenWindkraftanlage einen Durchmesser von 112 Metern. Sie sind für die „Marble River Wind Farm“ in Clinton County, New York bestimmt.
Weitsicht ist gefragt und eine gehörige Portion Geld. In der Ratsversammlung warb Dr. Hans-Jürgen Hett, Chef der egeb:Wirtschaftsförderung, am Mittwochabend für die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Elbehafen geplante Vielzweck-Pier. Brunsbüttel, neben den Kreisen Dithmarschen und Steinburg Gesellschafter der egeb, müsste seinen Teil an den 8 Millionen Euro noch offenen Kosten übernehmen. Insgesamt wird der so genannte Multi-Purpose-Hafen mit 33 Millionen Euro beziffert, 25 Millionen will das Land tragen. Hett verspricht sich von der Verwirklichung des Vorhabens einen kräftigen Schub für die gesamte Region um Brunsbüttel. mehr

SPD und Gewerkschaften in Norddeutschland wollen den Ausbau der Schienennetzes und der Wasserstraßen forcieren.

Lehrte. Der Bau eines deutschlandweit neuartigen Umschlagbahnhofs für Container in Lehrte soll noch in diesem Jahr beginnen. Für das 100-Millionen-Euro-Projekt sei die Finanzierung nun gesichert, teilte Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) am Montag in Hannover mit. Eine Finanzierungsvereinbarung des Bundes mit der Deutschen Bahn stehe kurz bevor
Es gehe nicht um „Wünsch dir was“, sondern um eine Liste, in der jede Position finanzierbar ist und einen Realitäts-Check bestehen müsse. Derzeit stehen auf der sogenannten „Ahrensburger Liste“ 19 Verkehrsprojekte mit einem Finanzvolumen von 15 Milliarden Euro – allerdings ohne Rangfolge. Nur wenn sich die Küstenländer einig seien und mit einer Stimme in Berlin sprächen, sei man durchsetzungsfähig. Der Süden mache es vor, sagte Kiels Oberbürgermeister Thorsten Albig. „Die vermitteln mit ihrer Geschlossenheit den Eindruck, dass eine bayrische Ortsumgehung wichtiger ist als der Nord-Ostsee-Kanal“. Als Projekt im Interesse mehrerer norddeutscher Länder hob Albig den Weiterbau der Autobahn A20 hervor. mehr