Dem Schiffsverkehr im Norden drohen am Donnerstag Behinderungen.

Dem Schiffsverkehr im Norden drohen am Donnerstag Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte soeben Warnstreiks an. Die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau sollen davon ebenso betroffen sein wie die Küsten an Nord- und Ostsee, teilte Verdi mit. Die ganztägige Aktion richtet sich gegen die Pläne des Bundes für einen Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. mehr

Eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) muss sich an den vorhandenen Verkehrsströmen sowie ökonomischen und ökologischen Zielsetzungen orientieren.

Eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) muss sich an den vorhandenen Verkehrsströmen sowie ökonomischen und ökologischen Zielset- zungen orientieren. Die Bedeutung der Bundeswasserstraßen hat sich in den ver- gangenen Jahrzehnten verändert. Trotz hoher Investitionen hat sich das Ver- kehrsaufkommen nicht erhöht und etwa 7 300 Kilometer Bundeswasserstraßen werden weiterhin von sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen, 39 Wasser- und Schifffahrtsämtern, fünf Neubauämtern sowie 141 Außenbezirken, Bau- höfen und Revier- bzw. Verkehrszentralen betrieben und verwaltet. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ist damit für nur etwa 12 Prozent des Güterverkehrs verantwortlich. Neben Investitionen für den Erhalt müssen des- halb die vorhandenen Mittel auf den Ausbau wichtiger Wasserstraßen sowie eine hohe ökologische Qualität der Gewässer, den Schutz und die Reaktivierung von Auen, den naturnahen Hochwasserschutz und die ökologische Durchgän- gigkeit konzentriert werden. mehr

Brunsbüttel Schleusenschaden: Kanal droht Chaos

Angesichts der Verzögerungen beim Bau der dritten großen Schleuse am Kanal in Brunsbüttel möchte der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Christian Magnussen wissen, wie es weitergeht nach dem symbolischen ersten Spatenstich des Bundesverkehrs-ministers am 17. April vorigen Jahres. Magnussen hat deshalb an Peter Ramsauer geschrieben. Er fordert vom Bundesverkehrsminister Antworten auf drängende Fragen. mehr

Neuer Tonnenleger für WSA nimmt in Kürze seine Arbeit auf

m März dieses Jahres ist die feierliche Übergabe mit Schiffstaufe in Wilhelmshaven vorgesehen.

Gebaut wird das Schiff auf der Fassmer-Werft bei Berne.

Der neue Tonnenleger ersetzt den alten Tonnenleger „Schillig“, der nach 37 treuen Dienstjahren „in den Ruhestand“ versetz wird.
Berlin: (hib/MIK) Die Tonnenlegerbearbeitung bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/9309). Danach sollen an der Nord- und Ostseeküste die 4.000 schwimmenden Schifffahrtszeichen (Tonnen) auf Kunststofftonnen umgestellt werden. Die Fraktion interessiert deshalb, wie das Konzept zur Umstellung „im Detail“ aussieht und bis wann die bisherigen Stahltonnen ersetzt werden sollen.
Beschädigte Seetonnen müssen von Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes geborgen werden Nordfriesland. Wo rohe Kräfte walten, sind große Schäden meist inbegriffen. Das war in diesem Winter mit teils starkem Eisgang nicht anders. So musste das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Tönning in seinem Einzugsbereich diverse havarierte und abgerissene Leuchttonnen bergen. Gleich drei Schifffahrtszeichen mit einem Durchmesser von zweieinhalb und einer Länge von 9,7 Metern sowie einem Gewicht von fünf Tonnen beschäftigten etwa die Mitarbeiter des Außenbezirks Amrum. Auch schwere Herbststürme bedeuten für die Halteketten zwischen den Fahrwassertonnen und dem je nach Größe der Tonne bis zu 5000 Kilogramm schweren Tonnensteinen am Meeresboden höchste Beanspruchung. mehr

Brunsbüttel: Schleusenbau NOK verzögert sich Der schläfrige Minister

100 Jahre haben die Schleusentore schon auf dem Buckel. Sie sind marode und müssen laufend repariert werden. Ursprünglich sollte ein Großteil des neuen NOK-Schleusenbeckens schon im kommenden Jahr entstehen – doch daraus wird wohl nichts: Wie aus einer Anfrage der ostholsteinischen SPD Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn hervorgeht, wird sich der Bau der neuen Schleusenkammer zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Elbe in Brunsbüttel verzögern. Und das voraussichtlich um ein Jahr.
Wirtschaftsminister Meyer kritisiert Wasser- und Schifffahrtsdirektion

Aus dem Bundesverkehrsministerium heißt es, dass Expertden die Ausschreibungsunterlagen für das komplexe Bauprojekt noch überprüfen müssen. Deshalb sei die Ausschreibung noch nicht veröffentlicht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hagedorn wirft Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Versagen vor. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) mehr