SOS für den Nord-Ostsee-Kanal SPD Teil 2

Dementsprechend hat die SPD-Fraktion im Haushaltsausschuss unter Federführung der norddeutschen SPD-Abgeordneten
Johannes Kahrs und BettinaHagedorn auch in diesem Jahr wieder beantragt,
die notwendigen 300 Mio. Euro für die Fortführung der Baumaßnahmen an der
Schleuse Brunsbüttel im Haushalt 2013 bereitzustellen. mehr

SH MP Torsten Albig (SPD) Ausbau Gaspedal dr.Rahmenvereinbarung für Unterseekabel Norwegen / Deutschland getroffen

Grenaa. Gut eine Stunde nach dem Ablegen des Schiffes im Hafen von Grenaa zeichnet sich auf der Ostsee die Silhouette eines Windkraftwerks ab. Rundherum ragen aus den Wellen leuchtend gelbe Röhren, immer mehr von ihnen werden sichtbar, bis weit hinein ins Kattegat. Zwischen Jütland und der dänischen Insel Anholt entsteht der größte Offshore-Windpark Dänemarks.sorgt für Streit in der CDU. „Wir müssen davon wegkommen, ständig erst auf das Gaspedal und dann wieder auf die Bremse zu treten“, sagte Schleswig-Holsteins CDU-Chef Jost de Jager. „Damit die Energiewende gelingt, braucht es ausreichend erneuerbaren Strom. Da macht es überhaupt keinen Sinn, wenn der Bundesumweltminister den Windkraftausbau jetzt stoppen will“, kritisierte de Jager. Allerdings warnte auch die Deutsche Energie-Agentur (Dena), die Länderziele seien viel zu hoch. Schon jetzt müssen mangels Netzen Windparks abgeregelt werden – und bei den Windparks in Nord- und Ostsee gibt es jahrelange Verzögerungen, weil die Anschlüsse fehlen.
Im deutschen Offshore-Windgeschäft sind Erfolgsnachrichten die Ausnahme. Entsprechend schwer haben sie es, sich Gehör zu verschaffen. So hat man mit eher müdem Lächeln die kürzlich verkündete, 15 Prozent über dem Prognosewert liegende Stromausbeute (2011) des Forschungswindparks „alpha ventus“ zur Kenntnis genommen. Denn wer an dieses rund 45 Kilometer nördlich von Borkum im hier 30 Meter tiefen Wasser stehende Testfeld denkt, der erinnert sich vor allem an Pannen.

Ganze drei Jahre später als ursprünglich geplant hat hier im Herbst 2009 das letzte der zwölf Windräder mit der Stromproduktion begonnen. Man hatte schlicht die Schwierigkeiten und die Komplexität des Projekts unterschätzt. Fast schon naiv hatte man anfangs versucht, die tonnenschweren, für die Standsicherheit der Windräder zuständigen stählernen Dreibeine auf einem kleinen Ponton stehend zum Einsatzort zu schleppen.

Während der sich ewig lange hinziehenden Bauphase musste jede Menge Lehrgeld bezahlt werden, wie man auch beim ersten kommerziellen Windpark in der deutschen Nordsee nicht von Erfolgen spricht, sondern sich vielmehr seit Monaten die Hiobsbotschaften mehren. Mittlerweile droht dem Investor, dem Bremer Unternehmen Bard, gar die Zerschlagung, nachdem man im vergangenen Jahr händeringend nach einem Investor gesucht hatte. Vergeblich, wie sich herausgestellt hat.
Die erste von drei Offshore-Konverterstationen für Windparks in der Nordsee ist am Mittwoch auf der Werft von Nordic Yards in Rostock-Warnemünde ausgedockt worden. Die haushohe Stahlkonstruktion BorWin beta macht Platz für eine noch größere Plattform, wie ein Werftsprecher sagte. Der Koloss bleibt für die Endausrüstung am Werftkai verankert.
Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende iin Deutschland.

Dazu gehört auch der Entwurf zu einem gemeinsamen Netzentwicklungsplan, den sie heute in Berlin vorstellen. Sie geben damit den Startschuss für dessen öffentliche Konsultation. Der im Auftrag des Gesetzgebers berechnete und mit den Konsultationsergebnissen überarbeitete Netzentwicklungsplan ist die Basis für den Bundesbedarfsplan, mit dem der Gesetzgeber den vordringlichen Netzausbau für die kommenden Jahre festlegt.
Energieversorgung Bund will sich nicht am Stromnetzbetreiber Tennet beteiligen
Tennet ist für die Anbindung der Offshore-Windparks zuständig, kann aber die Kosten nicht allein tragen. Das Wirtschaftsministerium prüft Möglichkeiten der Unterstützung.
Das Wirtschaftsministerium hat nun doch eine direkte Firmen-Beteiligung der Staatsbank KfW für den Windkraft-Ausbau auf hoher See abgelehnt. “Ob und in welcher Form die KfW bei der Bewältigung der Offshore-Anbindung eine Rolle spielt, ist offen und wird geprüft. Ein Einstieg beim Netzbetreiber Tennet kommt dabei allerdings nicht in Betracht”, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag in Berlin mehr

Landesregierung in Kiel beschließt neuen Generalplan Küstenschutz und stellt sich auf größere Sturmfluthöhen ein

Deiche erhalten Klimazuschlag
Landesregierung in Kiel beschließt neuen Generalplan Küstenschutz und stellt sich auf größere Sturmfluthöhen ein
Kiel

Schleswig–Holstein baut vor für den Klimawandel. 93 Kilometer Landesschutzdeiche an Nord- und Ostsee sowie der Tideelbe werden in den kommenden Jahren verstärkt. Bund, Land und EU müssen dafür rund 200 Millionen Euro aufbringen.

Es seit damit zu rechnen, dass die Bedrohung durch Sturmfluten bei stärker steigendem Meeresspiegel auch in Schleswig-Holstein erheblich zunimmt, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) bei der Vorstellung des neuen Generalplans Küstenschutz gestern in Kiel. Das Papier war zuvor vom Kabinett beschlossen worden. mehr

Des Kaisers neuer Kanal Nord-Ostsee-Kanal von Kiel bis Brunsbüttel

Heute ist der Nord-Ostsee-Kanal die meistbefahrene künstliche Seeschiffahrtsstraße der Welt. 2011 haben ihn mehr als 33.000 Frachter und Kreuzfahrtschiffe passiert. Auch Touristen und Ausflügler zieht es ans Wasser, mit seinen naturnahen Rad- und Fußgängerwegen, dem umfangreichen Fährbetrieb und den imposanten Brücken ist der Kanal ein beliebtes Ziel. mehr

Notfall-Leitstelle für Offshore-Windparks gestartet Seenotretter ziehen Herbstbilanz DGzRS: Fast 2000 Einsätze

Die Notfallrettung in deutschen Offshore-Windparks könnte in naher Zukunft über eine gemeinsame, von den Betreibern finanzierte Leitstelle koordiniert werden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) will die Koordination der Luft- und Seeraumbeobachtung für deutsche Windparks übernehmen und die Leitstelle führen.
WindGuard und Petrofac Training Services bündeln Kompetenzen

Die Deutsche WindGuard hat Anfang Mai 2012 eine neue Partnerschaft mit Petrofac Training Services (PTS) geschlossen, einer Abteilung der Petrofac Gruppe.
Die Seenotretter haben ihr jüngstes Flottenmitglied am Freitag, 27. April 2012, von der Bauwerft Fr. Fassmer in Berne-Motzen an der Unterweser übernommen.

Die DGzRS überführt das Schiff, das derzeit noch mit der internen Bezeichnung SK 32 versehen ist, nun in die Ostsee auf seine künftige Station Sassnitz, die heute im Laufe des Tages erreicht werden soll. Im Zuge der Modernsierung der Rettungsflotte wird SK 32 den Seenotkreuzer WIHELM KAISEN (Baujahr 1978) ersetzen.
Bremen (DGzRS) – Der neue 36,5 Meter lange Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schwimmt in seinem Element. Die Schiffbauer der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen (Niedersachsen) haben ihn am Dienstag, 13. März 2012, über ein großes Hebewerk in die Weser abgesenkt. mehr