Der Ausbau und die Sanierung des Nord-Ostsee-Kanals bleibt für die Regierungskoalition SH oberste Priorität

Schleswig Holstein hat leistungsfähige und innovative mittelständische Unternehmen, herausragende industrielle Kerne, solides und starkes Handwerk und eine exzellente Dienstleistungsbranche mit hoch motivierten und bestens qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Diese stabile Wirtschaft gilt es zu erhalten und weiter zu stärken. Sie ist die Grundvoraussetzung für den Wohlstand Schleswig-Holsteins.

Wir entwickeln deshalb mit allen Beteiligten eine gemeinsame ökonomische Zukunftsstrategie für die Zeit bis 2025, die die Stärken der schleswig-holsteinischen Wirtschaft verbessert und Schleswig-Holstein als starken Partner in der Metropolregion Hamburg und im Wachstumsraum Ostsee und Nordsee veranke mehr

Neue Sperrtore für zwei Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal 22. Jan. 2013 21:52

Kiel (rtn) Die neuen “Sperrtore” (Revisionsverschlüsse) für die Kleinen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel und Brunsbüttel sind am Dienstagabend in Kiel angekommen. Zwei Schlepper mit einem besonderen Anhang hatten sich über die Elbe zum Nord-Ostsee-Kanal auf den Weg gemacht. Die beiden neuen Revisonsverschlüsse mit einem Gewicht von 340 bzw. 270 Tonnen wurden im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau von Hamburg nach Kiel geschleppt. Sie sind schwimmfähig wie ein Schiff und sollen zukünftig in Kiel und Brunsbüttel eingesetzt werden. Ein Revisionsverschluss ist eine Art Sperrtor, das vor die eigentlichen Tore gesetzt wird. mehr

Ramsauer wirft Nebelkerzen Statt zu den Versäumnissen beim Nord-Ostsee-Kanal zu stehen,

Gestern hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler die Bedeutung der maritimen Wirtschaft für Deutschland betont. Rösler warnte davor, beim Ausbau der Windkraft bestehende Konzepte in Frage zu stellen. Das würde auf massiven Widerstand stoßen, so der FDP-Parteichef. Für Merkel sind Innovation und Forschung die wichtigsten Ansatzpunkte zur Lösung der Krise in der deutschen Schifffahrtsbranche. Sie sprach sich dafür aus, den Fokus in Zukunft auf den Bau von Spezialschiffen zu legen. Schiffe für Offshore-Einsätze, den Fährverkehr oder Kreuzfahrten machten “die Stärke des Standorts” aus, so Merkel am Montag. In ihrer Grundsatzrede hob die Kanzlerin die Bedeutung der maritimen Wirtschaft für eine Exportnation wie Deutschland hervor. Projekte wie der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals und die Elbvertiefung seien von größter Bedeutung für die Zukunft Deutschlands. mehr

Will „eisern kämpfen“, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU)

Herr Ramsauer, in Kiel beginnt die achte Maritime Konferenz – und die Branche wartet auf weitere Signale für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Ihr Kieler Kollege Reinhard Meyer fordert, dass der Bund dafür in den nächsten zwölf Jahren neben den 120 Millionen Euro für den jährlichen Unterhalt zusätzliche 100 Millionen Euro jährlich für Investitionen zur Verfügung stellt. Sind Sie dazu bereit? Das ist keine Frage der Bereitschaft oder des Wollens. Tatsache ist, dass der Nord-Ostsee-Kanal mit all seinen Anlagen in den letzten Jahrzehnten auf Verschleiß gefahren worden ist. Als ich vor dreieinhalb Jahren ins Amt kam, habe ich diesen Zustand geerbt.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat Kritik an seinem Krisenmanagement nach dem Ausfall mehrerer Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals zurückgewiesen. Die Wasserstraße leide unter einem Sanierungsstau, sagte Ramsauer der “Schweriner Volkszeitung” (Samstagausgabe). “Wir bauen gerade eine schnelle Eingreiftruppe mit Spezialisten für plötzlich auftretende technische Probleme an den Schleusen auf”, fügte der Minister hinzu.
Brunsbüttel/Rostock (OZ/dpa) – Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat bei einem Besuch der maroden Schleusenanlagen in Brunsbüttel die herausgehobene Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für die deutsche Verkehrspolitik betont. Er werde „eisern kämpfen“, um alle notwendigen Mittel für den störungsfreien Betrieb des Kanals bereitzustellen, sagte Ramsauer in Brunsbüttel. mehr