Informationen über die Schleusensituation in Brunsbüttel/Holtenau

Detlef Wittmüß hat seine Tätigkeit als Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Kiel-Holtenau aufgenommen. Er folgt Dieter Schnell, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Wittmüß hat bis zuletzt WSA Hamburg geleitet. Neben der kommissarischen Leitung des WSA Brunsbüttel übernimmt er jetzt auch die Amtsgeschäfte in Kiel-Holtenau.

»Der Nord-Ostsee-KanaI mit seinem Betrieb und den großen Investitionsprojekten ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Schon während meiner früheren Tätigkeit am NOK habe ich den Kanal gut kennengelernt. Ich freue mich auf die neue Aufgabe«, so Wittmüß.
Kiel. Den mehrere Millionen Euro umfassenden Auftrag zur Sanierung der Tore hatte das Unternehmen zuvor in einem Ausschreibungsverfahren

von der Schifffahrtsverwaltung erhalten.

Nächste Woche sollen Schlepper das für Brunsbüttel bestimmte Schleusentor auf den Haken nehmen und durch den Kanal nach Brunsbüttel bringen.

Das Kieler Tor wird nach Holtenau verholt. Dort soll das Tor dann schnellstmöglich in der Nordschleuse eingebaut werden, wie ein Sprecher des

Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel mitteilte. In der Nordschleuse Brunsbüttel war im März ein Schleusentor nach einer Kollision mit einem Frachter ausgefallen. Das jetzt aus Kiel kommende Reservetor soll nach der Schleppreise bis Mitte Mai eingebaut werden. Danach wird die

Nordschleuse wieder in Betrieb genommen.

Im Anschluss wird dann jedoch die Südschleuse stillgelegt, so der Sprecher weiter. Dort sollen bis September an dem elbseitigen Tor die

Schienen der Torunterwagen ausgetauscht werden. Auf diesen Schienen wird das rund 100 Jahre alte Schleusentor bewegt. Gleichzeitig wollen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel dann in der Südschleuse auch einen neuen Anlauf nehmen und das zweite Reservetor
Den Anfang machen wir heute mit Gesa Völkl, Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel.
Der Neubau der 5. Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal verzögert sich um ein Jahr. Der DGB Nord hat Kanzlerin Merkel aufgefordert, Verkehrsminister Ramsauer die Zuständigkeit für den Ausbau zu entziehen. mehr

Informationen über die Schleusensituation in Brunsbüttel/Holtenau Teil 2

Lassen Sie sich über das Schleusengelände begleiten! Erleben Sie die großen Seeschiffe hautnah! Unter fachlicher Führung erfahren Sie alles über den Nord-Ostsee-Kanal. Wie viele tausend … mehr

09/14 WSV Reform Teil 3 Scheuer BMVI GDSW Verwaltung der Wasserstraßen fehlen Fachkräfte Berlin

Herr Minister Scheuer sieht das BMVI in Sachen Strukturpolitik als das herausragende
Ministerium in Deutschland
.
Wir haben gemeinsam die Verantwortung für mehr als
24.000 Beschäftigte,
unsere Standorte sind über ganz Deutschland verteilt und wir schaffen auch weiterhin neue,
im Gegensatz zu anderen Ressorts . Unter der Überschrift: „Wir bauen Zukunft“ sieht er die
Aufgaben des Ressorts
Die Leistungsfähigkeit muss insgesamt gesteigert werden um die vielfältigen Aufgaben
zu bewältigen. Er beabsichtigt ein Controlling für Bauprojekte einzuführen und die
Digitalisierung voran zu treiben. Die Digitalisierungskompetenz aller Beschäftigten muss
insgesamt erhöht werden.
Der HPR merkte an, dass die bisherige Steuerung im Rahmen der IT-Konsolidierung des Bundes im BMVI
nicht optimal verläuft
.
Gegenwärtig finden intensive Haushaltsverhandlungen mit dem BMF statt. Für den Haushalt
2018 wird es eine Pauschalvereinbarung mit allen Ministerien geben.
Aufgrund der vielfältigen zusätzlichen Aufgaben im Ressort, erkennt Herr Minister
Scheuer die Notwendigkeit von zusätzlichen Stellen im nachgeordneten Bereich an.
Herr Sts Dr. Schulz bekräftigt die Aussage von Herrn Minister Scheuer und sichert zu,
sich bei den anstehenden HH-Verhandlungen für unseren Geschäftsbereich einzusetzen.
Für die entsprechenden Verhandlungen im Parlamentarischen Raum sagt der HPR seine
Unterstützung zu.
Herr Minister Scheuer sieht die Ausbildung als einen wichtigen Bestandteil für die Zu-
kunftsfähigkeit des Ressorts an und unterstützt sie ausdrücklich. Er will allen Auszubildenden
eine bessere berufliche Perspektive bieten und möchte Sie persönlich anschreiben
.
Doch die Kritik fällt scharf aus. So fühlt sich die SPD von Dobrindt schlecht informiert, verlangt

Aufklärung. „Sollte es zu falschen Mehrausgaben und damit Mindereinnahmen bei der

Lkw-Maut gekommen sein, muss der Deutsche Bundestag vom Minister umgehend informiert

werden und zwar noch vor der Bundestagswahl“, erklärte Martin Burkert (SPD), Chef des

Verkehrsausschusses, am Montag im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. „Bisher

hat es für uns als Abgeordnete keinerlei Informationen dazu gegeben. Wir können uns

keine Löcher im Verkehrshaushalt erlauben, brauchen Geld für unsere Straßen, Schienen und Wasserstraßen.“
Die Beratungen zum Bundeshaushalt sind damit noch nicht zu Ende: Am 10. November findet die Schlussberatung statt, die so genannte Bereinigungssitzung oder „Nacht der langen Messer“. Dort werden wir uns für einen massiven Personalaufwuchs bei der Wasserstraßen- und Schiff- fahrtsverwaltung insbesondere im Norden zu Gunsten der milliardenschwe- ren Investitionsvorhaben am Nord-Ostsee-Kanal, am Elbe-Lübeck-Kanal, am Hafen Rostock und an der Schleuse Scharnebeck starkmachen, damit der bisherige blamable Investitionsstau des Verkehrsministers bei Wasserstra- ßen und Häfen endlich zuverlässig beendet wird. Weiterhin liegen uns bei der anstehenden Stärkung der Bundespolizei nicht nur die zugesagte Finan- zierung der drei Küstenwachboote für 165 Mio. Euro am Herzen, sondernauch die Stärkung der Bundespolizei Küste mit ihrem erfolgreichen Ausbil- dungszentrum in Neustadt insgesamt.“

Neue revierbezogene Ämterstruktur der WSV steht fest

(lifePR) (Berlin, 17.06.2016) Die neue Ämterstruktur der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) steht fest. Die derzeit 39 Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSÄ) werden zukünftig zu 17 Revieren zusammengeführt. Die neue Struktur ermöglicht der WSV, ihre Arbeit vor Ort noch stärker auf die Anforderungen des jeweiligen Reviers auszurichten. Die Einteilung der Reviere wurde in enger Abstimmung mit den Beschäftigten erarbeitet. Alle Standorte der jetzigen Ämter bleiben erhalten.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, zeigt sich sehr erfreut über die nächste Stufe der WSV-Reform:

Mit der neuen revierbezogenen Ämterstruktur sichern wir die WSV-Arbeit auf hohem Niveau. Damit bleibt die WSV, was sie auszeichnet: Kompetent, leistungsstark und zuverlässig in der Region verwurzelt.
Etwa die Hälfte des Geldes entfallen nach Angaben des Verkehrsministeriums auf die Straße, 41,3 Prozent auf die Schiene und 9,3 Prozent auf Wasserstraßen. Mehr als zwei Drittel sind für den Erhalt von bereits vorhandenen Verkehrsstrecken vorgesehen. Außerdem sollen „Engpässe“ mit einer Gesamtlänge von 1700 Kilometern auf Autobahnen und 700 Kilometern auf der Schiene beseitigt werden. mehr

Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.

Der Frachtumschlag blieb mit 156 000 Tonnen auf dem Vorjahresniveau, doch darauf kommt es nach Aussage des Geschäftsführers Frank Schnabel von der Rendsburg Port GmbH nicht vorrangig an. Die Schiffszahl und die Verladung schwerer Stückgüter sei bei der Bewertung des Erfolgs viel wichtiger: je komplexer eine Verladung, umso höher die Gebühren. Hier spielt der Hafen seine Stärken aus. Seine beiden mobilen Kräne können zusammen bis zu 250 Tonnen schwere Güter heben und sperrige Fracht präzise bewegen.

Das Wachstum der Windkraftbranche ist zugleich der wirtschaftliche Motor des Rendsburg Ports. Zwei Drittel der umgeschlagenen Fracht gehen auf das Konto von Firmen, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben. Größter Kunde ist das benachbarte Bögl-Werk, das mehr als die Hälfte der zu verladenden Produkte anliefert. „Aber unser Erfolg hängt nicht allein vom Bögl-Werk ab“, betont Schnabel. Der Hafen ist ebenso Dienstleister für den Windräder-Hersteller Enercon sowie Speditionen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Eines der schwersten jemals bewegten Produkte war ein über 200 Tonnen schwerer Transformator für den Stromnetzbetreiber Tennet. Der Hafen schreibt schwarze Zahlen. „Wir verdienen Geld“, sagt Schnabel. Genaue Zahlen nennt er nicht.
mehr

Seegüterverkehr Kanal und Jade Weserport wird sich neu sortieren

Wie sagte Herr Lies in der NDR-Dokumentation über die deutschen Containerhäfen zum Jade-Weser-Port: „Wilhelmshaven hat den einzigen restriktionsfreien Zugang für Schiffe dieser Größenklasse. Nur hier können ohne Rücksicht auf Ebbe und Flut voll beladene Containerschiffe der Triple-E-Klasse einlaufen.“

Und die Arroganz des Sprechers der Hamburger Hafengesellschaft ist kaum zu toppen: „Mir ist es ziemlich egal, ob die eine Milliarde Euro auf der grünen Wiese verbuddeln – die sollen nur nicht glauben, dass die uns die Chance wegnehmen können.“ (…)
Bremen/Wilhelmshaven/wz – Die maritimen Unternehmen in der Weser-Jade-Region erwarten von der „9. Nationalen Maritimen Konferenz“ der Bundesregierung am 19. und 20. Oktober in Bremerhaven konkrete Zusagen. Auf dem gestrigen „Wesertag 2015“ in Bremen betonte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands Weser e.V., der ehemalige Bremer Bürgermeister Klaus Wedemeier: „Es gibt keine Erkenntnisdefizite, sondern erhebliche Defizite bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft.“

Zu den Mitgliedern und Kooperationspartnern des Verbandes zählt auch die Wilhelmshavener Hafen-Wirtschaftsvereinigung e.V. (WHV). Zum Abschluss des Wesertages verabschiedeten die Teilnehmer ein Positionspapier mit Forderungen und Projekten für die Seehafenregion Weser-Jade. Für den Bundesverkehrswegeplan 2015-2030 forderte Wedemeier eine Priorität für den Neu- und Ausbau der Seehafenhinterlandanbindungen. Da die Verkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums ergeben habe, dass der Umschlag in den deutschen Seehäfen bis zum Jahr 2030 um jährlich 2,8 Prozent wachsen wird, müssen nach Auffassung von Wedemeier die Investitionsschwerpunkte bei den Verkehrswegen von und zu den Seehäfen liegen. mehr