Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vor dem Aus?: Diskussionsveranstaltung

bereits vor einem Jahr diskutierten wir über die Pläne der Bundesregierung zur Reform der Wasser- und Schifffahrtverwaltung und deren Konsequenzen für die Region Berlin-Brandenburg. Derweil warnten zahlreiche Experten vor den Folgen. Doch die Kritik und Vorschläge blieben unberücksichtigt. Die Befürchtungen der SPD-Bundestagsfraktion haben sich leider bewahrheitet.

Bundesminister Ramsauer baut sich in Bonn eine neue WSV-Zentrale einhergehend mit einem massiven Arbeitsplatzabbau in der Fläche. Künftig wird dann vom Rhein aus entschieden, was für die Gewässer und die Schifffahrt im Norden, Süden, Osten oder Westen sinnvoll sein soll. Dabei sollen dann viele, der ursprünglich von den Wasser- und Schifffahrtsämter geleisteten Aufgaben an private Unternehmen vergeben werden.

Während die Bundesregierung vorrangig das Ziel verfolgt den Umfang des Personals und die Investitionen zur Unterhaltung der Wasserwege drastisch zu senken, sieht die SPD-Bundestagsfraktion die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bundeswasserstraßen als wichtige und nachhaltige Verkehrsträger mit einem großen Entwicklungspotential. Die SPD-Bundestagsfraktion hat daher den Antrag „Für eine zukunftsfähige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und ein modernes Wasserstraßenmanagement“ eingebracht. mehr

Masterplan für die Westküste IHK fordert bessere Verkehrsanbindung fürs Industrierevier der Schleusenstadt Brunsbüttel

it Nachdruck verfolgt die Industrie- und Handelskammer Flensburg die Entwicklung eines Masterplanes für die schleswig-holsteinische Westküste. Im Fokus steht für die IHK dabei das landesweit größte Industrierevier in Brunsbüttel. mehr

Lotsen fürchten Verzögerung beim Schleusenbau Reger Schiffsverkehr herrschte am Sonntag auf dem NOK: In Kiel bildeten sich Staus.

Drei Schleusen außer Betrieb

Dienstag, 14. August 2012

Reger Schiffsverkehr herrschte am Sonntag auf dem NOK: In Kiel bildeten sich Staus.

Der marode Zustand der Schleusen in Kiel-Holtenau hat den Nord-Ostsee-Kanal am Sonntag wieder einmal an den Rand eines Verkehrsinfarktes geführt. Am Morgen war ohne Vorwarnung auch die dritte der vier Holtenauer Schleusenkammern ausgefallen. Im Kanal und auf der Förde lagen zeitweise mehr als zehn Einheiten vor den Schleusen in Warteposition. Für die Reparatur muss das Tor 4 der fast 100 Jahre alten Anlage ausgebaut werden. Für die Schifffahrt steht in den nächsten Tagen deshalb nur noch eine große Nordschleuse zur Verfügung.
Sperrung Neue(Grosse)Nord Schleuse 23.-27.4. und 07.05-11.05.2012 Brunsbüttel

Während der Sperrungen werden Drucklufttaucharbeiten an den Schiebetoren 1 und 3, sowie Spül- und Baggerarbeiten im Kammerbereich durchgeführt.

Arbeiten in beiden Kammern der Großen Schleuse in Kiel–Holtenau

Am Montag, 23.04.2012 ab ca. 07:30 Uhr werden in beiden Kammern der Großen Schleuse in Kiel Holtenau Arbeiten im Bereich der Torkammer 5 und 2 ausgeführt und hierfür außer Betrieb genommen. Diese Sperrungen erfolgen nach Möglichkeit in Schifffahrtspausen, um die Behinderungen zu minimieren. Trotzdem ist mit Einschränkungen zu rechnen.
Aus seinem Büro der Lotsenbrüderschaft NOK I blickt Ältermann Michael Hartmann auf das Festzelt, in dem am Dienstag der erste Spatenstich für die dritte große Schleusenkammer gefeiert werden soll. Aber Hartmann sorgt sich, dass das 300 Millionen teure Vorhaben nicht wie geplant geplant bis 2017 durchgezogen wird. Grund sind für ihn zu erwartende Kürzungen bei den Haushaltsmitteln. mehr