Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vor dem Aus?: Diskussionsveranstaltung

Bund erntet scharfe Kritik wegen Nord-Ostsee-Kanal

"Nächster Zusammenbruch kommt"

Freitag, 17. August 2012
Am Nord-Ostsee-Kanal bildeten sich durch die Schäden an der Schleuse lange Staus.
Nach den großen Problemen der vergangenen Tage auf dem Nord-Ostsee-Kanal erntet der Bund scharfe Kritik für seine Infrastrukturpolitik. „Nach der Sperrung in Brunsbüttel 2011 verdeutlicht der Ausfall in Holtenau den schlechten Zustand der Infrastruktur am NOK. Jahrelanges Sparen und Kürzungen haben uns dahin geführt, wo wir nun sind: am Rande eines Verkehrsinfarkts“, kritisierte gestern der Vorsitzende des Zentralverbandes Deutscher Schiffsmakler (ZVDS), Christian Koopmann. Er forderte, endlich die für Instandsetzung und Investitionen nötigen Mittel freizugeben. „Sonst ist der nächste Ausfall nur eine Frage der Zeit.“ Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".

Mittwoch, 12.09.2012

Von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Kulturhaus Spandau

Galerie Mauerstraße 6, 13597 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren, bereits vor einem Jahr diskutierten wir über die Pläne der Bundesregierung zur Reform der Wasser- und Schifffahrtverwaltung und deren Konsequenzen für die Region Berlin-Brandenburg. Derweil warnten zahlreiche Experten vor den Folgen. Doch die Kritik und Vorschläge blieben unberücksichtigt. Die Befürchtungen der SPD-Bundestagsfraktion haben sich leider bewahrheitet. Bundesminister Ramsauer baut sich in Bonn eine neue WSV-Zentrale einhergehend mit einem massiven Arbeitsplatzabbau in der Fläche. Künftig wird dann vom Rhein aus entschieden, was für die Gewässer und die Schifffahrt im Norden, Süden, Osten oder Westen sinnvoll sein soll. Dabei sollen dann viele, der ursprünglich von den Wasser- und Schifffahrtsämter geleisteten Aufgaben an private Unternehmen vergeben werden. Während die Bundesregierung vorrangig das Ziel verfolgt den Umfang des Personals und die Investitionen zur Unterhaltung der Wasserwege drastisch zu senken, sieht die SPD-Bundestagsfraktion die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bundeswasserstraßen als wichtige und nachhaltige Verkehrsträger mit einem großen Entwicklungspotential. Die SPD-Bundestagsfraktion hat daher den Antrag „Für eine zukunftsfähige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und ein modernes Wasserstraßenmanagement“ eingebracht. Über unsere Vorstellung einer modernen Binnenschifffahrt und die Pläne der Bundesregierung wollen wir mit Ihnen diskutieren und laden Sie daher herzlich zu unserer Diskussionsrunde ein. Mit freundlichen Grüßen Ihre SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz, MdB Gustav Herzog, MdB
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Maritimer Supergau, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne