Am 17. April soll der symbolische erste Spatenstich für den Schleusenbau getan werden. Im Vorfeld sind neben der Planung auch wichtige Untersuchungen erforderlich. Denn die Schleusenkammer ist zwar ein großes Betonbecken, das muss aber ungeachtet seines Gewichts am Boden fixiert werden. Dazu laufen seit Monaten nahe der zukünftige Baustelle Tests: Es wurden neun Betonpfähle hergestellt, von denen später ca. 3000 Stück die Rückverankerung für die Schleusenkammer darstellen. mehr
Moin Moin!
Whistleblower in Sachen Kanal
Auf diesen Seiten erfahren Sie viel Wissenswertes um den Nord-Ostsee-Kanal (international bekannt als Kiel-Kanal) und meinen Beruf: Schleusenmeister in Brunsbüttel.
Außerdem gebe ich einen kleinen Einblick in meine Hobbys und die Schifffahrt.
Der Name NOK21 (eigentlich Pro NOK21) bedeutet, dass es schön wäre, Unterstützer zu finden, die bereit sind, wie bei Stuttgart21 dagegen, hier für (Pro) die Entwicklung unserer Schleswig-Holstein-Region etwas zu bewegen und sich zu beteiligen. Ziel ist, dass die Gelder für den Ausbau Brunsbüttel und für die Oststrecke Kiel noch in 2013 bereitgestellt werden, wie ursprünglich von Herrn Tiefensee geplant, um den Kanal vom (teilweise) 19. Jahrhundert endlich nach 8 Jahren Vorplanung ins 21. Jahrhundert zu bringen.
Der Hamburger Hafen ist ein Jobmotor, der auch den Wohlstand in Teilen Schleswig-Holsteins vorantreibt. Und unser Nord-Ostsee-Kanal ist ebenso wie die Elbe eine Verkehrsader, ohne die dieser Jobmotor leicht ins Stottern geraten könnte. Wir sollten also gemeinsam ein enormes Interesse daran haben, dass die Elbe und die Häfen entlang der Elbe an die kommende Generation von Containerschiffen angepasst werden. Dass die Wirtschaft der Politik dabei manchmal deutlich um eine Nasenlänge voraus ist, zeigt sich an dem seit über zwei Jahren erfolgreichen Schulterschluss der Elbehäfen im Rahmen des "Hafenkonzepts Unterelbe". Wenn Hamburg den Wettlauf mit Rotterdam, Antwerpen oder anderen Nordseehäfen verliert, dann verlieren auch wir Schleswig-Holsteiner, ja der ganze Norden / Nordwesten Deutschlands. Dabei versteht es sich von selbst, dass bei allen Vorhaben die Sicherheit berücksichtigt und mögliche Konsequenzen für Deich- und Naturschutz sowie Fischerei beachtet werden. In dem Maße, in dem wir die Elbvertiefung unterstützen, wünschen wir uns die massive Unterstützung von Hamburg, wenn es um den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals geht. Der Kanal ist das Eingangstor zum Handelsraum Ostsee - und dieser Bereich wächst und wächst. Auch hier muss - zum Wohle der Länder des Nordens und auch des Nordwestens Deutschlands - der neuen Generation von Frachtschiffen der Weg geebnet werden.
Zuständig für den NOK ist die Regierung in Berlin das BMVS , aber es bedarf auch der politischen Unterstützung der Länder im Norden Deutschlands.
Johannes Kahrs sieht die Elbvertiefung in Gefahr – Niedersachsen stimmt heute zu
Die Elbvertiefung sieht vor, die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe für Schiffe mit Tiefgang von bis zu 14,5 Metern zu vertiefen und zu verbreitern. Hamburg und Schleswig-Holstein sind dafür, in Niedersachsen gibt es viele kritische Stimmen. Neben der Kostenfrage geht es auch um Probleme der Deichsicherheit und um den Umweltschutz. Hannover verhandelt derzeit zudem noch mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord über einige Millionen Euro, mit denen der Schutz der Obstbauern verbessert werden soll. Die Landwirte fürchten eine Versalzung des Wassers. „Wir haben immer gesagt, dass es noch einige offene Fragen zu klären gibt. Solange können wir keine Aussagen treffen“, sagte Silke Schaar, Sprecherin des Umweltministeriums in Hannover auf Abendblatt-Anfrage. „Wir gehen aber davon aus, dass sich das Kabinett in den kommenden Wochen mit dem Thema befassen wird.“ mehr
Mein Werdegang
Mein Werdegang mit Bildern Mein Werdegang meine ersten Schiffe MS Alemannia Hapag LLoyd Decksjunge MS Wiesbaden Hapag-Lloyd Jungmann Leichtmatrose auf der Jan Kahrs Reederei Johann … mehr
Haushaltsausschuss des Bundestages gibt Mittel für die Schifffahrt frei
erlin (dapd). Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch zur Unterstützung der deutschen Seeschifffahrt Mittel in Höhe von 28,7 Millionen Euro freigegeben. Dabei handle es sich um die erste von zwei Tranchen über insgesamt 57,8 Millionen Euro, teilte der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg, in Berlin mit. mehr
Für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals gibt es noch keinen Termin
Der vertagte Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals empört SPD und Grüne. Die
Oppositionsparteien stellen jetzt einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag
im Landtag. Ihre Forderung: „Volle Kraft für den Kanal!“.
Kiel. Empörung bei der Opposition: Weil Bundesverkehrsminister Peter
Ramsauer (CSU) den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals auf den Sankt-
Nimmerleins-Tag verschieben will, stellen SPD und Grüne an diesem Mittwoch
im Landtag einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag. Darin wird die
Landesregierung aufgefordert, in Berlin Druck zu machen. mehr