Nord-Ostsee-Kanal : Autos kommen nicht rüber Rauch im Kanal Teil 2

 neuester Stand immer auf mehr…….. drücken ………..

http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Stickoxid-Belastung-Autos-sind-die-Hauptverursacher

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Stickoxid-Belastung Autos sind die Hauptverursacher

Die Abgaswolken der Schiffe im Kieler Hafen sieht man schon von Weitem. Aber sind die Schadstoffe, die die Schiffe in die Luft pusten, auch verantwortlich für die hohen Stickstoffdioxid-Werte am Theodor-Heuss-Ring? Hier werden regemmäßig die Grenzwerte überschritten.

Am Theodor-Heuss-Ring werden die Stickstoffdioxid-Grenzwerte regelmäßig überschritten.

Quelle: Frank Peter
Foto: Am Theodor-Heuss-Ring werden die Stickstoffdioxid-Grenzwerte regelmäßig überschritten.

Kiel. Aus den Messdaten lassen sich solche Schlüsse nicht ziehen, heißt es aus dem Umweltministerium und von der Stadt Kiel. „Die Belastung an der Straße zeigt einen typischen Wochengang, der durch den Berufsverkehr bestimmt wird“, teilt das Umweltministerium mit. Auch bei der Stadt ist man sich sicher: „Der Fahrzeugverkehr muss hier als wesentlicher Verursacher angesehen werden.“

Volker Matthias arbeitet am Zentrum für Material- und Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum in Geesthacht und erforscht dort die Bewegung der Schiffsabgase und deren Auswirkungen. Er denkt, dass auch die Abgase der Schiffe Einfluss auf die Messwerte am Theodor-Heuss-Ring haben, allerdings nur zu einem geringen Teil: „Man kann davon ausgehen, dass auch die Schiffsabgase zu den Werten beitragen. Allerdings kann man auch davon ausgehen, dass dieser Beitrag nicht dominant ist.“

Sowohl die Schiffe, die täglich durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren, als auch die, die im Hafen vor Anker liegen, könnten die Messwerte in Kiel beeinflussen, erläutert Matthias. Der Hafen sei nicht so weit von der Messstation am Theodor-Heuss-Ring entfernt, außerdem hätten gerade die Schiffe, die im Hafen liegen, den größten Schadstoffausstoß. Wegen der Stromversorgung an Bord lassen sie nämlich während der ganzen Zeit die Maschinen laufen. „Insofern ist zu vermuten, dass die im Hafen liegenden Schiffe einen größeren Beitrag haben als die im Kanal. Allerdings fahren im Nord-Ostsee-Kanal viel, viel mehr Schiffe“, sagt Matthias. Eine genaue Aussage lasse sich daher nicht treffen.

Viele Aspekte spielten bei der Luftschadstoffmessung eine Rolle. Das Wetter sei in der Regel ein wichtiger Faktor. Auf die Messwerte wirkten außerdem die Belastung in unmittelbarer Nähe der Messstation, aber auch Schadstoffe aus der Region und aus dem Stadtgebiet werden durch Winde und Luftbewegungen herangetragen. Matthias: „In der Regel dominiert das, was direkt vor der Messstation passiert. Gerade wenn es sich um eine vielbefahrene Straße handelt.“

Von Anne-Kathrin Steinmetz

https://www.shz.de/lokales/landeszeitung/breiholz-auf-platz-1-der-ausfallstatistik-id16860221.html

Ich Fähre nein, bin ausgeklammert , wegen Vergabe mit vielen vielen Steuergeldern an Private (7 x Personal Schiffsführer )über   –  CSU Dobrindt Ferlemann eben , die bleiben bei der CSU Politk von 2013 und können ihre Staatsaufgaben überhaupt nicht mehr erfüllen , wegen massivem Personalabbau überall in ihrem Bereich..

 

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Guten Morgen allesammen …Der perfekte Einstieg in einen wunderschönenTag 🙋⚓☀️

Gepostet von Hedda Biellings am Donnerstag, 27. Juli 2017

Fähren am NOK : Breiholz auf Platz 1 der Ausfallstatistik

vom 19. Mai 2017
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Fährstelle war 2016 für 132 Stunden nicht in Betrieb. In diesem Jahr zeichnet sich bereits eine steigende Tendenz ab.

Die Autofahrer in der Region kennen das Problem: Wenn eine der fünf Fähren am Nord-Ostsee-Kanal zwischen Breiholz und Landwehr defekt ist, müssen sie lange Wartezeiten oder weite Umwege in Kauf nehmen. Und sie haben den Eindruck, dass Ausfälle immer häufiger auftreten. An einigen Fährstellen stimmt das auch, doch die Statistik zeigt: Unterbrechungen des Betriebs bewegen sich im niedrigen, zum Teil nicht einmal einstelligen Prozentbereich.

Spitzenreiter der Ausfälle ist Breiholz. Im vergangenen Jahr war die dort eingesetzte Fähre 132 Stunden lang kaputt – von 8513 Betriebsstunden insgesamt. Das entspricht einem Anteil von 1,55 Prozent. Platz 2 der Ausfallstatistik belegt die Tagesfähre Nobiskrug mit 1,12 Prozent (53 von 4690 Stunden). An den drei weiteren Querungen im Verbreitungsgebiet der Landeszeitung liegen die Anteile weit unter der Ein-Prozent-Marke: Die 24-Stunden-Fähren bei Nobiskrug sowie Sehestedt und Landwehr fielen 2016 durchweg weniger als 30 von jeweils 8513 Stunden aus. Dass Bordhydraulik, Schrankenbolzen oder Drehzahlsteuerung von Zeit zu Zeit schlapp machen, ist kein Wunder, denn die Schiffe sind zum Teil mehr als 60 Jahre alt. Und Ausfälle kommen offenbar häufiger vor: In den ersten vier Monaten dieses Jahres standen die Ampeln an der Fährstelle Breiholz bereits 53 Stunden lang auf Rot, obwohl sie eigentlich grün zeigen mussten. Damit liegt der Ausfallanteil bei knapp zwei Prozent. Auch Nobiskrug und Sehestedt kommen auf einen höheren Anteil als 2016, wenn es mit den Ausfällen so weitergeht.

„Auch wenn wir die Gerätschaften noch so gut pflegen, müssen sie irgendwann einmal ersetzt werden“, sagt der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau, Matthias Visser, dazu auf LZ-Nachfrage. Er spricht damit das Alter der Schiffe an. Dass die Ausfallzeiten in Breiholz viel höher als an den anderen Fährstellen liegen, liegt laut Visser an der technisch komplexeren Ein-Mann-Fähre. Während auf den anderen Schiffen ein Decksmann das Boarding übernimmt, steuert der Breiholzer Fährführer Auf- und Abfahrt der Fahrzeuge vom Steuerstand aus. Per Computer werden Signale an die Schilderbrücken am Ufer gegeben. „Wenn das System ausfällt, müssen wir erst einen Decksmann organisieren“, so Visser.

Wenn etwa ein Motor streikt, wird die Rufbereitschaft für eine Schnellwartung in Gang gesetzt. Wenn die Techniker nicht helfen können, kommt die Ersatzfähre zum Einsatz. Dazu fährt die Besatzung des defekten Schiffes mit dem Auto zu der Fährstelle, wo die für diesen Zweck zur Verfügung stehende „Stolpmünde“ dann bereit liegt, um damit über den Kanal zurückzufahren. „Das dauert maximal zwei Stunden“, so Visser.

Fähren fallen jedoch auch planmäßig aus. Einmal wöchentlich wird jedes Schiff während verkehrsarmer Zeiten für eine halbe Stunde gewartet. Ebenso lange dauern die Maschinenkontrolle, die nachts gegen drei Uhr vorgenommen wird, und das Bunkern, das einmal wöchentlich stattfindet. Dabei nimmt die Fähre von einem Tankwagen bis zu 4000 Liter Diesel auf.

Claudia Thoma, Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn, versichert: „Durch die regelmäßige Wartung sind die Fähren in einem sicheren Betriebszustand.“ Dennoch will die Behörde alle Schiffe austauschen. Nachdem sich das Vorhaben mehrmals verschoben hatte (wir berichteten), ist im Februar der Bau der ersten drei 45-Tonnen-Fähren ausgeschrieben worden, um die ältesten Fahrzeuge mit den Baujahren 1952 und 1953 zu ersetzen. Das Volumen beträgt 14,5 Millionen Euro. Der erste Neubau soll 2019 den Betrieb aufnehmen.

Drei neue Kanalfähren sollen ab 2019 eingesetzt werden

Die Burger Fähre „Oppeln“ hatte zuletzt häufiger technische Probleme. Ob sie durch eine der Neubauten ersetzt wird, ist noch offen.Jahnke

Burg/Hochdonn 2019 sollen drei neue Kanalfähren kommen. Das bestätigte auf Anfrage Claudia Thoma, Pressesprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit Sitz in Bonn und Kiel mit.

Zeit wird es, denn älter als manch ein Anleger sind nur die Kanalfähren selbst. Von den 16 an 14 Fährstellen auf dem NOK eingesetzten Fähren ist die Fähre „Oppeln“ mit 49 Jahren im Zuständigkeitsbereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel, der bis Rendsburg reicht, die jüngste unter den 45-Tonnen-Fähren. Nur die in Brunsbüttel fahrende große Fähre „Berlin“ (100 Tonnen) ist mit Baujahr 1973 jünger.

Besonders in Burg gab es seit 2014 immer wieder technisch bedingte Ausfälle der eingesetzten Fähren. Der wohl gefährlichste Betriebsunfall ereignete sich im Sommer 2016, als dem Burger Decksmann beim Anlegen plötzlich sein Arbeitsgerät abhanden kam: Die stählerne Schranke war durchgerostet und daher beim Öffnen abgeknickt und ins Wasser gestürzt. Der miserable Zustand der museumsreifen Kanalfähren ist den Verantwortlichen seit langem bekannt.

Den aktuellen Stand der Dinge teilte Claudia Thoma jetzt wie folgt mit: ,,Der Bau der drei neuen 45-Tonnen-Fähren am Nord-Ostsee-Kanal und die betriebsfertige Lieferung wurden am 16. Februar 2017 ausgeschrieben. Schlusstermin für das Einreichen der Angebote ist der 7. Juni. Die Auftragsvergabe kann dann im vierten Quartal 2017 erfolgen. Die erste neue Fähre kann voraussichtlich 2019 in Betrieb genommen werden.“

Die ältesten drei Kanalfähren sollen zunächst ersetzt werden: „Nobiskrug“ (Baujahr 1952), „Hochdonn“ und „Audorf“ (jeweils Baujahr 1953). Thoma: „Es ist vorgesehen mittel- bis langfristig die gesamte Fährflotte am NOK zu ersetzen. Im Bundeshaushalt ist der Bau von drei neuen 45-Tonnen-Fähren am Nord-Ostsee-Kanal mit insgesamt 14,5 Millionen Euro veranschlagt.“

Thoma: „Die Ausschreibung erfolgte später als ursprünglich geplant, weil mit den Kanalfähren im Querverkehr ein Sonderweg beschritten wurde, der längere Abstimmungsgespräche mit der Zulassungsbehörde erforderlich machte.“

Die drei neuen Fähren werden mit besonders umweltfreundlichen Hybridantrieben ausgestattet sein. Durch die neuen Antriebe soll sich der Brennstoffverbrauch und damit auch die Schadstoffimmissionen deutlich reduzieren. jje

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/neue-besatzungen-auf-drei-schiffen-id15880476.html
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Fähren auf dem Nord-Ostsee-Kanal : Neue Besatzungen auf drei Schiffen

vom 19. Januar 2017
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Adler-Reederei wird ab Februar sieben von 13 Querungen auf dem Kanal betreiben. Die schon länger angekündigten Schiffs-Neubauten lassen noch auf sich warten, aber die Ausschreibung ist in Vorbereitung.

Auf den ersten Blick bleibt alles beim Alten. Schließlich geht der Betrieb nahtlos weiter. Dennoch gibt es auf einigen der Kanal-Fähren ab dem 1. Februar Neuerungen. So übernimmt die Adler-Reederei mit Sitz auf Sylt zusätzlich einige Routen. Bisher stellt sie bereits das Personal auf fünf Fähren (siehe Infokasten). „Neu hinzu kommen Fischerhütte, Oldenbüttel und Hochdonn“, erklärt Pressesprecherin Juliane Nissen-Hünding. Allerdings wird die Verbindung in Kudensee dafür wieder vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) übernommen.

Welche Fähren es selbst betreibt und welche ausgeschrieben werden, entscheidet das WSA. Abhängig ist diese Entscheidung unter anderem von der Anzahl der Mitarbeiter. „Wir werfen ja niemanden hinaus“, so Thomas Fischer, Pressesprecher des WSA Brunsbüttel, das für den Betrieb auf der westlichen Kanalstrecke ab Oldenbüttel zuständig ist. Für die Fähren von Breiholz bis Kiel zeichnet das Amt in Kiel-Holtenau verantwortlich. Ab dem 1. September 2016 war der Betrieb von vier Verbindungen vom WSA Brunsbüttel ausgeschrieben worden. Wer den Zuschlag erhalte, dafür sei unter anderem der Preis ausschlaggebend, so Fischer. „Wenn man nicht den günstigsten Anbieter nimmt, muss es schon wichtige Gründe geben.“ Was die Anzahl der Bewerber angeht, macht Fischer keine konkreten Angaben, räumt aber ein: „Der Markt ist schon überschaubar.“

Bei der Besetzung werden unter anderem Mitarbeiterwünsche berücksichtigt. Ähnlich ist es bei der Adler-Reederei. Auch hier gibt es Personalwechsel, weil zum Beispiel Mitarbeiter näher am Wohnort eingesetzt werden möchten. „Die Fähre Adler I in Kiel-Holtenau unterhalten wir bereits seit 1984“, erklärt Juliane Nissen-Hünding. Ausgeschrieben wird der Fähr-Betrieb der anderen Verbindungen rund alle drei Jahre. In diesem Zuge hatte die Adler-Reederei zum 1. Juni 2013 den Zuschlag für Sehestedt erhalten. Dass eine Besatzung, die nicht vom WSA gestellt wird, die Autofähren übernimmt, war damals eine Neuerung. In der Gemeinde sind alle mit dem Betrieb durch die Adler-Crew sehr zufrieden – deren Mitglieder an den neongelben Jacken mit entsprechender Beschriftung gut zu erkennen sind. Diese werden in zwei Wochen nun also an weiteren Orten zu sehen sein.

Bis allerdings neue Fährschiffe zwischen dem Nord- und Südufer pendeln, wird noch einige Zeit vergehen. Peu à peu will das WSA alle 16 Fähren in den kommenden Jahren durch neue Modelle ersetzen (Kosten rund 70 Millionen Euro), um den Verkehr zuverlässiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Der Plan existiert schon länger – die Umsetzung verzögert sich aber. Ursprünglich sollte das erste Schiff bereits Anfang 2016 eingesetzt werden. Im Februar vergangenen Jahres hieß es, dass der Bau eines Laderaumbaggers aufgrund eines neuen Investitionsprogrammes vorgezogen werden musste (die Landeszeitung berichtete) und daher die Ausschreibung noch nicht einmal erfolgt war. Nun aber soll es losgehen. „Der Bau von drei neuen 45-Tonnen-Fähren für den Nord-Ostsee-Kanal kann im ersten Quartal dieses Jahres europaweit ausgeschrieben werden“, erklärt Claudia Thoma, Pressesprecherin der WSA Generaldirektion auf Anfrage der Landeszeitung. „Die Vorbereitungen dazu befinden sich in der Endphase.“ Der Auftrag könnte bis zum Jahresende 2017 erteilt werden, die erste Fähre voraussichtlich 2019 ihren Betrieb aufnehmen, so die Pressesprecherin weiter.

Grund für den langen Prozess seien unter anderem neue Vorschriften. Die hätten die Abstimmungsgespräche mit der Zulassungsstelle nötig gemacht. Zugelassen werden die neuen Schiffe von der Abteilung Technische Schiffssicherheit, die wiederum ein Bestandteil der Abteilung Schifffahrt in der WSA-Generaldirektion ist. Die Fähren sollten mit moderner Antriebstechnik ausgestattet werden. „Geplant ist ein Diesel-Hybridantrieb“, erklärt Thoma. Ein Batteriesatz treibt die Schiffe elektrisch an, der Strom wird über einen Dieselgenerator an Bord erzeugt. Bei längeren Liegezeiten könnte auch Landstrom zum Einsatz kommen.

Fähr-Linien

> Brunsbüttel – WSA > Ostermoor – WSA > Kudensee – von Adler zu WSA

> Burg – Adler > Hochdonn – von WSA zu Adler > Fischerhütte – von WSA zu Adler > Oldenbüttel – von WSA zu Adler > Breiholz – WSA > Rendsburg (Schwebefähre) – WSA > Schacht-Audorf (2 Anleger) – WSA > Sehestedt – Adler > Landwehr – Adler > Kiel-Holtenau (nur Personen) – Adler

Besatzungen

Die Adler-Reederei beschäftigt rund 60 Personen für die Fähren. Alle laufen im Drei-Schicht-Betrieb und sind pro Schicht mit zwei Personen (Schiffsführer und Decksmann) besetzt.

Das WSA betreibt jede Fähre mit einer

Besatzung von zwölf Personen ( sechs Schiffsführer, sechs Decksleute).

Ausnahmen sind Fischerhütte (zwei mal vier), weil im Zwei-Schicht-Betrieb, und Breiholz (Ein-Mann-Betrieb).

Betrieb

Zwölf der 13 Linien verkehren rund um die Uhr. Fischerhütte fährt lediglich von 6 bis 22 Uhr, Kiel-Holtenau pausiert nachts ebenfalls.

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/tanker-beinahe-mit-kanalfaehre-zusammengestossen-id15187231.html
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Nord-Ostsee-Kanal bei Quarnbek : Tanker beinahe mit Kanalfähre zusammengestoßen

vom 26. Oktober 2016
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Quarnbek | Nur knapp ist auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Rendsburg am Mittwoch eine Kollision zwischen einem Tanker und einer Fähre vermieden worden. Wie die Polizei berichtete, rutschte der Tanker am Vormittag wenige Meter an der noch am Anleger Landwehr festgemachten Kanalfähre vorbei in die Böschung. Warum es dazu kam, stand zunächst nicht fest.

Der Führer der am Nordufer liegenden Fähre hatte gegen 11 Uhr bemerkt, dass der in Richtung Kiel fahrende Tanker auf Kollisionskurs war, und die Fahrgäste von Bord geschickt. Dabei stürzte ein 77 Jahre alter Mann. Er kam verletzt in eine Kieler Klinik.

Der Tanker „CPO England“ konnte weiterfahren und wurde in der Schleuse Kiel-Holtenau von der Wasserschutzpolizei gestoppt. Die Beamten untersagten dem Schiff die Weiterfahrt.

Die Ermittlungen zur Ursache dauern an, hieß es. Die Höhe des Sachschadens blieb zunächst unbekannt. Durch den Wellenschlag waren die Fähre und der Anleger beschädigt worden. Die Fähre blieb aber einsatzbereit

Bessere Luft am Kanal
Brunsbüttel Copyright Norddeutsche Rundschau

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat in SchleswigHolstein die Schadstoffbelastung der Luft gemessen und dabei ein für den Bereich am NordOstseeKanal in Brunsbüttel positives Fazit gezogen.

Da ab dem Jahr 2015 in Nord- und Ostsee nur noch Treibstoffe mit einem Schwefelmassenanteil von 0,1 Prozent verbrannt werden dürfen, sind die Konzentrationen von Schwefeldioxid und Nickel zurückgegangen und liegen damit noch deutlicher unterhalb der Grenzwerte als in den Vorjahren.

Das zeige, dass „Maßnahmen an der Quelle“ ein sehr effektiver Schritt zur Senkung der Schadstoffbelastung sind, sagte Umweltminister Robert Habeck gestern in Kiel.

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PDF auch Fährinformation GDWS BPR
Stand: 19.10.2016 08:17 Uhr – Lesezeit: ca.1 Min.

Nord-Ostsee-Kanal: Handyverbot für Fährführer

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) hat die Sicherheitsbestimmungen für Fährführer auf dem Nord-Ostsee-Kanal verschärft. Sie dürfen während der Fahrt keine Mobiltelefone mehr benutzen. Auslöser für die Maßnahme sei das Zugunglück von Bad Aibling gewesen, so ein WSV-Sprecher. Dort soll der Fahrdienstleiter durch ein Handyspiel abgelenkt worden sein. Zwölf Menschen waren bei dem Unglück im Februar ums Leben gekommen. | 19.10.2016 08:17

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/das-risiko-faehrt-auf-dem-kanal-mit-id15092941.html
Copyright Norddeutsche Rundschau

Neue Vorschriften : Das Risiko fährt auf dem Kanal mit

vom 15. Oktober 2016
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Wer haftet bei Havarien wie im Fall der Schwebefähre? Behörde verschärft Vorschriften: Fährführer dürfen keine privaten Handys mehr nutzen.#

Eigentlich ist auf einer Kanalfähre alles ganz einfach. Arbeitsplatz und Wirkungskreis eines Fährführers sind buchstäblich überschaubar. Es geht hin und her, hin und her. Doch im Bruchteil einer Seemeile kann viel passieren. Das hat die Havarie der Schwebefähre auf dem Nord-Ostsee-Kanal vor gut zehn Monaten gezeigt. Noch immer ist nicht geklärt, wie es am 8. Januar 2016 zur Kollision mit einem Frachter kommen konnte.

Ob und wann Anklage gegen den Fährführer erhoben wird, steht ebenfalls nicht fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Für den zum Zeitpunkt des Unglücks 52-jährigen Maschinisten gilt die Unschuldsvermutung. Unabhängig vom konkreten Fall wirft ein Schiffbruch dieser Größe jedoch Fragen auf: Wer steht für den Millionenschaden eigentlich ein? Auf Baustellen haften Eltern für ihre Kinder. Aber wer haftet auf einem Binnenschiff, wenn der Dienst nach Vorschrift aus dem Ruder läuft?

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Schäden ersetzt grundsätzlich  der Bund als Dienstherr Der Schiffsführer einer Kanalfähre verfügt über ein nautisches Patent. Ein Decksmann unterstützt ihn beim Be- und Entladen der Fähre (Ausnahme Breiholz). Auf der Schwebefähre gelten leichtere Voraussetzungen.  Der Fährmann, der das an der Eisenbahnhochbrücke hängende Verkehrsmittel von Ufer zu Ufer bewegt, benötigt kein nautisches Patent, er muss jedoch über Radar- und Seefunk-Kenntnisse verfügen.

Für jeden Dienstgrad gilt: Schäden, die Beschäftigte des Bundes bei Unfällen oder Havarien auf dem Kanal verursachen, ersetzt grundsätzlich der Bund als Dienstherr. Verletzt der Bedienstete seine Amtspflicht vorsätzlich oder grob fahrlässig, kann der Staat hinterher Geld zurück verlangen. Er nimmt den Beschäftigten möglicherweise in Regress. Bei normaler oder leichter Fahrlässigkeit stellt sich die Haftungsfrage in der Regel nicht. Welcher Grad an Leichtsinn vorliegt, beurteilen die Gerichte von Fall zu Fall. Ein Moment der Unachtsamkeit, ein verunglücktes Anlegemanöver mit Blechschaden wird für einen Fährführer also nicht automatisch teuer. Kann es aber werden, wenn  ein Richter zu der Auffassung kommt, dass der Diensthabende auf der Kommandobrücke ausgesprochen unvorsichtig oder unaufmerksam handelte.

Bei grober Fahrlässigkeit stehen oft Menschenleben auf dem Spiel. Nach dem Zugunglück von Bad Aibling im Februar mit zwölf Toten und 89 Verletzten kamen die Ermittler zum Schluss, dass der Fahrdienstleiter durch ein Computerspiel auf seinem Handy abgelenkt war. Er muss sich vom 10. November an unter anderem wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Auf dem Kanal können Beschäftigte der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) das Berufsrisiko durch eine private Haftpflichtversicherung minimieren.  Aber nur zum Teil. Versichern lässt sich nur grobe Fahrlässigkeit, nicht vorsätzliches Handeln. Über den Abschluss einer Versicherung entscheidet jeder Beschäftigte selbst. Die Kosten hat der Mitarbeiter selbst zu tragen. Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gelte in diesem Fall nicht, sagt eine Sprecherin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung.

Viel-betriebim-Kanal2Die Behörde schließe Diensthaftpflichtversicherungen für die Beschäftigten grundsätzlich nicht ab, führt Claudia Thoma aus. Zahlen, wie viele der Schiffsführer auf dem Kanal sich privat gegen Schäden durch Fahrlässigkeit abgesichert haben, lagen ihr nicht vor.

„Die beschränkte Arbeitnehmerhaftung gilt auch beim Fährbetrieb auf dem Kanal“, erklärt Frank Schischefsky, Sprecher der Gewerkschaft Verdi. „Die Beschäftigten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung werden nur dann belangt, wenn ihnen grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.“ Solche Fälle seien jedoch sehr selten, so der Gewerkschafter.  Das Zugunglück von Bayern im Februar hatte Monate später Folgen für das Arbeiten auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Eine neue Vorschrift untersagt allen Fährführern jeglichen Umgang mit Mobiltelefonen während der Fahrt.  „Die Dienstanweisung wurde vorsorglich nach dem Zugunglück in Bad Aibling im April 2016 zur Optimierung der Sicherheit am Kanal veranlasst“, teilt WSV-Sprecherin Claudia Thoma mit. Zum Zeitpunkt der Schwebefähren-Havarie gab es eine solche Anweisung nicht.

Frank Höfer

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http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/neue-kanalfaehre-erst-ende-2018-id14380446.html

http://finanzmarktwelt.de/privatisierung-der-oeffentlichen-infrastruktur-der-wahnsinn-beginnt-11893/

http://www.sueddeutsche.de/panorama/mit-dem-schuhkarton-ueber-den-nord-ostsee-kanal-1.3189447
Fähren im Rentenalter : Neue Kanalfähre erst Ende 2018
vom 27. Juli 2016
Aus der Redaktion der LandeszeitungBau der Schiffe noch nicht ausgeschrieben. Bund will 14,5 Millionen Euro für drei Fähren investieren. Austausch gegen externes Personal.Teilen37
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Kanalfähre „Berlin“
wieder im Einsatz
Brunsbüttel

Das Warten hat ein Ende: Gestern kam die zweite 100-TonnenFähre „Berlin“ zurück aus der Werft. Am Nachmittag, so das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, sollte sie den Regelbetrieb zwischen Nord- und Südseite gemeinsam mit der anderen großen Fähre, der „Breslau“, wieder aufnehmen. Im Rahmen der achtwöchigen Instandsetzung wurden unter anderem die Motoren überholt, der Fahrbahnbelag wurde erneuert, die Beleuchtung auf LEDTechnik umgerüstet und das Geländer an den Fährklappen entsprechend neuer Sicherheitsvorschriften erhöht.

rp
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http://www.boyens-medien.de/artikel/dithmarschen/lichter-romantik-am-kanal.html

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Brunsbüttel (wr) Wahrlich romantisch ging es bei der NOK Romantika an den Brunsbütteler Schleusen zu. Der bunt beleuchtete Dreimaster Santiano im Yachthafen an den Schleusen war Blick- und Anziehungspunkt für die zahlreichen Besucher auf dem Gustav-Meyer-Platz. Dort faszinierten Lars Söhl die Besucher mit der gekonnten Jonglierkunst seiner Fackel-Show und Turnerin Anniko mit anmutiger Akrobatik.

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/Nabu-wirft-Kreuzfahrt-Reedereien-mangelnden-Umweltschutz-vor;art4325,3984084

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Nabu wirft Kreuzfahrt-Reedereien mangelnden Umweltschutz vor

Der Nabu bewertet seit fünf Jahren, welche Umweltbelastung von Kreuzfahrtschiffen ausgeht. Dieses Mal seien die Angaben der Anbieter kaum zu prüfen gewesen. Die Kreuzfahrtindustrie hält dagegen.

DPA |

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) wirft den internationalen Kreuzfahrtreedereien vor, zu wenig für den Umweltschutz zu tun. Die Anbieter gäben Unsummen für Bespaßung und den gastronomischen Service an Bord aus, während sie beim Umweltschutz weiterhin sparten, „wo es nur geht“. „Diese Verantwortungslosigkeit geht vor allem auch zu Lasten der menschlichen Gesundheit, insbesondere von Anwohnern in Hafenstädten“, teilte Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller am Montag mit.

Der Nabu hielt den Reedereien vor, die Öffentlichkeit über den Einsatz von Abgastechnik an Bord ihrer Urlaubsschiffe im Unklaren zu lassen. Kreuzfahrtschiffe stoßen wie Handelsschiffe Abgase aus, darunter Stickoxide, Schwefel und Rußpartikel.

Für das alljährliche Nabu-Kreuzfahrt-Ranking hätten nicht die Reedereien selbst die Antworten geschickt, sondern ihr Verband Clia habe lediglich zusammengefasste Daten und oberflächliche Angaben zur Verfügung gestellt, kritisierte der Nabu-Leiter Verkehrspolitik Dietmar Oeliger in Hamburg. Clia Deutschland, der Verband der Kreuzfahrtindustrie, wies die Vorwürfe zurück. Zahlen seien falsch interpretiert worden, außerdem gebe es keinen wissenschaftlichen Standard für das Ranking, dessen Bewertungskriterien jährlich geändert würden. Clia Deutschland hatte jüngst mitgeteilt, dass in Europa 75 Schiffe mit Abgasreinigungssystemen ausgestattet seien und 52 Schiffe Voraussetzungen für Landstrom erfüllten.

Für den Nabu ist fraglich, ob diese Techniken tatsächlich eingesetzt werden. In Hamburg bezieht bisher lediglich ein Kreuzfahrtschiff Landstrom am Terminal Altona. Hier müsse die Politik stärker auf die Reeder einwirken, diese Energie bei vorhandenen Anschlüssen auch zu nutzen, auch wenn sie teurer sei als Marinediesel im Hafen, forderte Hamburgs Nabu-Vertreter Malte Siegert. Andernfalls sollten Strafen erlassen werden. Aus Profitgründen und angesichts niedriger Mineralölpreise verzichte ein Großteil darauf, seine Schiffe mit mehr Abgastechnik auszurüsten, meinten die Nabu-Vertreter.

Der Einsatz schwefelärmerer Treibstoffe in der Schifffahrt auf Nord-und Ostsee seit mehr als einem Jahr hat nach früheren Erkenntnissen des Nabu erste Wirkung gezeigt: Die Luftschadstoffbelastung in der Region sei erheblich zurückgegangen. Seit Anfang 2015 dürfen Handels- und Kreuzfahrtschiffe sowie Fähren in Nord- und Ostsee nur noch mit einem Treibstoff unterwegs sein, der 0,1 Prozent Schwefel und nicht mehr 1,0 Prozent enthält. Alternativ müssen die Abgase über eine Waschanlage an Bord (Scrubber) gereinigt werden.

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eine Spur mehr von der Schranke, die einfach abgeknickt war.

Foto: jje
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Fährschranke knickt weg und landet im Kanal
Burg

Wie gewohnt betätigte der Decksmann der Burger Fähre ,,Aukrug“ am Sonnabend gegen 8 Uhr die Schranke, um die Fahrzeuge von Deck zu lassen. Und so wie immer in über 50 Jahren Betrieb stellte die Hydraulik die schwere, etwa sechs Meter lange Stahlschranke senkrecht. Doch da blieb sie diesmal nicht, sie knickte nach hinten weg und stürzte in den Kanal. Zum Glück, denn auf der anderen Seite stand der Decksmann, warteten die Autos auf sein Zeichen zum Verlassen der Fähre. Nach der Panne blieb die Fähre erst auf der Südseite liegen, ein dickes Tau wurde als Ersatz angebracht. Gegen 9.45 Uhr nahm die Fähre dann ihre Fahrt wieder auf, aus Sicherheitsgründen wurden nur noch bis zu sechs statt acht Pkw mitgenommen. Am Abend übernahm die „Swinemünde“ bis auf weiteres den Fährdienst in Burg.

jje

 Fähre Tilsit 45

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit un VdsM