Sperrung der Großen Nordschleuse

http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html Unter der Schleuse von Brunsbüttel Juni 2012
Sperrung der
Großen Nordschleuse
In der 17. Kalenderwoche vom 23. bis 27. April und in der 19. Kalenderwoche vom 7. bis 11. Mai muss die Große Nordschleuse jeweils durchgehend außer Betrieb genommen werden. Das teilt das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mit. Während dieser Zeit finden durch Taucher umfangreiche Untersuchungen an den Schleusentoren sowie zusätzlich Spül- und Baggerarbeiten in der Schleusenkammer statt. In den genannten Zeiträumen stehen der Schifffahrt in Brunsbüttel die Große Südschleuse und die beiden Kleinen Schleusen zur Verfügung. Norddeutsche Rundschau

Bauabschluss frühestens 2017

Erster Spatenstich für Schleusenneubau am NOK

Mittwoch, 18. April 2012
Auf der Schleuseninsel (Bildmitte) soll die neue Seeschleuse in Brunsbüttel entstehen. Foto: Hasenpusch
Die Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal soll bald wieder reibungsloser verlaufen: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und sein schleswig-holsteinischer Kollege Jost de Jager (CDU) haben gestern in Brunsbüttel den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau einer fünften Schleusenkammer gesetzt. Die bestehenden vier Schleusenkammern sind fast hundert Jahre alt und müssen dringend saniert werden. Zuvor soll die neue Schleusenkammer als eine Art "Bypasslösung" gebaut werden, wie eine Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord erklärte. Nach dem ersten Spatenstich wird es allerdings eine Weile dauern, bis die Bauarbeiten wirklich beginnen. Zuerst müsse das 300-Millionen-Euro-Projekt europaweit ausgeschrieben werden. Das soll möglichst noch bis zum Frühsommer passieren. Die eigentliche Bauzeit soll fünf Jahre betragen. Das heißt, frühestens 2017 könnte die neue Schleusenkammer fertig sein. Seit dem grundsätzlichen Beschluss der Bundesregierung im Juni 2010 sind bereits einige vorbereitende Arbeiten erledigt worden: Das Baufeld wurde geräumt, Bäume gefällt. Zudem wurden der Bau einer Mole ausgeschrieben und ein Düker, eine Art Riesenrohr für Versorgungsleitungen, gebaut. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte im November 2011 den Weg für den Bau der neuen Schleusenkammer geebnet. Bislang besteht die Brunsbütteler Schleuse aus zwei großen und zwei kleinen Kammern. Dabei werden die beiden kleinen Kammern hauptsächlich von den Sportschiffern genutzt. Die Berufsschifffahrt braucht die großen Schleusen. Die wurden in den hundert Jahren ihres Bestehens noch nie richtig instand gesetzt, sondern nur bei Bedarf repariert. Gerade bei frostigen Temperaturen wie in den vergangenen Wintern kommt es zu Problemen. Ausfälle der Schleusen sorgen immer wieder für Wartezeiten von bis zu 14 Stunden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat gemeinsam mit dem Minister für Wirtschaft und Verkehr von Schleswig-Holstein, Jost de Jager, den ersten Spatenstich für den Neubau der 5. Schleusenkammer und somit die Sanierung der Schleusen in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal gesetzt. Dabei betonte Ramsauer: “Mit dem heutigen Startschuss unterstreichen wir die enorme Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals als meistbefahrener künstlicher Seeschifffahrtsstraße der Welt. Deshalb hat die Bundesregierung von der zusätzlichen einen Milliarde Euro des Infrastruktur-Beschleunigungsprogramms insgesamt 300 Millionen Euro allein für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel vorgesehen. Damit sichern wir langfristig die Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals.” Bauvorbereitende Maßnahmen, wie etwa Leitungsverlegungen, laufen bereits oder werden demnächst beauftragt. Die Ausschreibung für die Hauptbauleistung wird gegenwärtig vorbereitet, das Vergabeverfahren wird voraussichtlich im Juni dieses Jahres eingeleitet. Nach Fertigstellung der 5. Schleusenkammer als dritter großer Schleuse in Brunsbüttel können die beiden vorhandenen, fast 100 Jahre alten großen Kammern, nachhaltig saniert werden, ohne dass die Schifffahrt im Kanal erheblich beeinträchtigt wird. Für den Neubau der 5. Kammer ist mit einer fünfjährigen Bauzeit zu rechnen. Bereits wenige Jahre nach dem Bau und der Inbetriebnahme des Kanals im Jahre 1895 wurde eine Erweiterung notwendig, einschließlich größerer Schleusenkammern. Vorhanden sind heute die Kleinen Schleusen mit ihren beiden Kammern (Nutzgröße 125 m x 22 m) aus dem Jahr 1895 sowie die Großen Schleusen mit ihren ebenfalls zwei Kammern (Nutzgröße 310 m x 42 m) aus dem Jahr 1914.      
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne