10.Nov. 2011 heute Entscheidung Schleusenneubau 5. Schleuse

heute_entscheidung_schleusenneubau Abschließender Einsatz für die fünfte Kammer beim Parlamentarischen Abend in Berlin / In Brunsbüttel wird auf notwendige Gelder für das Projekt gehofft Brunsbüttel/Berlin Wenn heute die Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestags zusammenkommen, steht viel auf dem Spiel: Immerhin geht es um die Zukunftsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals und damit auch um die Stellung der norddeutschen Häfen im internationalen Wettbewerb. Nach Meinung aller Experten ist eine Sanierung der Brunsbütteler Schleusen, inklusive des Baus der fünften Schleusenkammer, zwingend notwendig, um für Reeder planbare Passagen zu gewährleisten und die stetig wachsenden Schiffsgrößen bedienen zu können. Hinzu kommen die durchgängige Vertiefung des Kanals, eine Verbreiterung, die Ertüchtigung der Brücken und weitere notwendige Modernisierungsmaßnahmen. 300 Millionen Euro werden dabei allein für den Schleusenbau in Brunsbüttel benötigt. Auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin hat die egeb: Wirtschaftsförderung noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es sei, die für den Kanal und die Schleusen benötigten Finanzmittel in den kommenden Bundes-haushalten zu verankern. Mehr als 70 Teilnehmer, darunter zehn Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen, nutzten die Gelegenheit, sich den Ernst der Lage erläutern zu lassen und sich mit Experten aus den Reihen der Lotsen, Reeder und Unternehmen auszu-tauschen. Die Einführung in das Thema gab die Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang. Für die betroffenen Unternehmen und Reeder sprachen Uli Wachholtz, Präsident des Unternehmerverbandes Nord, und Jens Broder Knud-sen, geschäftsführender Gesellschafter des Schiffsmaklers Satori & Berger. Ebenfalls dabei: Landrat Dr. Jörn Klimant. Der unterstrich, dass es bei den erhofften Geldern nicht um eine große Summe auf einen Schlag gehe, sondern zunächst 60 Millionen Euro für den Beginn im nächste Jahr benötigt würden. Als Verpflichtungsermächtigungen seien aber in den drei Folgehaushalten jeweils 80 Millionen von Nöten, um das Bauvorhaben finanziell abzusichern. Das hatte der Landrat in der vorigen Woche auf der Nordstern bereits unterstrichen, als CDU-Landes- und Bundespolitiker die Schleusensituation in Brunsbüttel in Augenschein nahmen. Alle Vier machten deutlich, dass der Nord-Ostsee-Kanal kein rein schleswigholsteinisches Projekt sei, sondern maßgeblichen Einfluss auf die Attraktivität aller deutschen Nordseehäfen für die so genannten Feederverkehre in den Ostseeraum habe. Gäbe es die Zeitersparnis über die Kanalpassage nicht, müssten alle Verkehre um Skagen herum geführt werden, würden Häfen wie Hamburg, Bremen oder Wilhelmshaven gegenüber Rotterdam massiv an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Mit Konsequenzen für die maritime Wirtschaft. In den vergangenen Monaten war die Thematik von verschiedenen Seiten an die Entscheidungsträger in Berlin herangetragen worden. In Zusammenarbeit mit den norddeutschen Industrie- und Handelskammern, dem Unternehmerverband Nord, der Logistik Initiative Hamburg sowie den Wirtschaftsförderungsgesellschaften Rendsburg-Eckernförde und Kiel hat die Egeb am Montag einen vorläufigen Schlussstrich unter diese Bemühungen gezogen. Nun liege es an der Politik, das richtige Signal zu setzen. rp/sh:z Ralf Pöschus Norddeutsche Rundschau  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne