Brunsbüttler Schleuse kommt in 2012 Planung eingeleitet

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Staatssekretär optimistisch: Brunsbütteler Schleuse kommt 2012
Donnerstag, 03. November 2011
Um den Kanal leistungsfähiger seien mehr als 300 Millionen Euro für einen
Schleusenneubau nötig.
Die alten Schleusenkammern in Brunsbüttel sind durch die letzten beiden
Eiswinter in einem schlechteren Zustand als erwartet. Nach einem neuen
Gutachten könnte die Anlage jedoch bis zur Fertigstellung einer fünften
Schleusenkammer betriebsbereit gehalten werden.
Brunsbüttel wird nach Einschätzung des parlamentarischen Staatssekretärs im
Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, eine fünfte Schleuse für den
Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bekommen. Er sei optimistisch, dass der Bundestag
den Etat von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) entsprechend
aufstocken werde, sagte er am Mittwoch in Brunsbüttel. Das
Verkehrsministerium werde dann gemeinsam mit der Wasser- und
Schifffahrtsverwaltung (WSV) dafür sorgen, dass mit dem Schleusen-Neubau
2012 begonnen wird.
Ferlemann bezeichnete die Investition von 300 Millionen Euro für den Neubau
einer fünften Schleusenkammer als absolut sinnvoll. „Die Funktionsfähigkeit
des NOK darf nicht infrage gestellt werden“, bekräftigte er, da der Kanal neben
der regionalen auch eine nationale Bedeutung habe. So würden auch
Unternehmen in Süddeutschland vom NOK und der maritimen Wirtschaft
profitieren.
Um den Kanal leistungsfähiger und fit für die Zukunft zu machen, seien jedoch
mehr als 300 Millionen Euro für einen Schleusenneubau nötig, sagte Ferlemann.
Über die Jahre verteilt müssen nach heutiger Kostenrechnung insgesamt 1,25
Milliarden Euro in die Wasserstraße investiert werden. So stellen der steigende
Schiffsverkehr und die zunehmend größeren Schiffe den Kanal vor große
Herausforderungen. Bereits jetzt könnten zwei Drittel der Güter ausschließlich
durch die beiden großen Schleusenkammern transportiert werden, weil sie auf
großen Schiffen kommen, sagte der Präsident der Wasser- und
Schifffahrtsverwaltung (WSV), Hans-Heinrich Witte.
Besonders die sogenannte Oststrecke – das sind die letzten elf Kilometer vor
Kiel – habe sich für den Schiffsverkehr zu einem Flaschenhals entwickelt. Dort
soll der Kanal auf eine Mindestsohlbreite von 70 Metern ausgebaut sowie die
engen Kurven abgeflacht werden. „Das Baurecht für die Oststrecke wird 2012
erwartet“, sagte Ferlemann. Eine Kanalvertiefung sowie umfassende Arbeiten an
der Schleusenanlage Kiel-Holtenau würden folgen: „Die entsprechenden
Genehmigungsverfahren sind so vertaktet, dass alles hintereinanderweg läuft“,
sagte Ferlemann.

 

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM