Schleusensanierung dringend notwendig alte Technik 100Jahre alt

schleusensanierung_dringend_notwendig Feuer unterm Hintern machen“ Kreistag bringt Resolution für Bau der fünften Schleusenkammer auf den Weg Brunsbüttel Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Kreistags am Donnerstag Abend eine Resolution zum Bau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel. Damit schlossen sie sich der Ratsversammlung der Stadt an, die ebenfalls die sofortige Bereitstellung der Mittel fordert. „Der Nord-Ostsee-Kanal hat eine herausragende Bedeutung für Brunsbüttel und Kiel mit ihren Schleusenanlagen, sowie für alle Gemeinden und Kreise entlang des Kanals und für ganz Schleswig-Holstein“, heißt es in der Begründung. Der Kreistag hofft, dass das Land die Resolution gegenüber der Bundesregierung unterstützt. Auch Kiel und Rendsburg hätten einer Resolution zugestimmt, betonte Wilhelm Malerius (SPD). „Endlich wird getrommelt.“ Der Kreistagsabgeordnete und zugleich Ratsherr in Brunsbüttel regte an, parteiübergreifend in Berlin einen parlamentarischen Abend zu veranstalten. „Jede Partei allein kann nichts bewegen.“ Auch sein Fraktionskollege Detlef Buder hofft, dass damit endlich Denkprozesse im Verkehrsministerium in Berlin befördert werden.Der Schleusenneubau in Brunsbüttel verschlingt rund 300 Millionen Euro. Geld, das das Bundesverkehrsministerium nicht locker machen will und eine Sanierung der bei beiden großen Kammer bevorzugt – Staus werden dabei in Kauf genommen. Für eine Grundsanierung muss eine Schleuse für zwei bis drei Jahre außer Betrieb genommen werden. Geschätzte Kosten pro Kammer: 85 Millionen Euro. „Die Folgen wären nicht mehr akzeptable Verzögerungen bei einer Kanalpassage für die Schifffahrt“, heißt es in der Resolution. „Es ist eine Katastrophe, dass dies bisher nicht auf den Weg gebracht wurde“, ärgerte sich Ulrich Schmück (FDP). „Wir müssen den Abgeordneten in Berlin jetzt Feuer unterm Hintern machen.“ Anke Marohn (UWD) gab zu Bedenken, dass mit dem desolaten Zustand der Schleusen die Industrie in Brunsbüttel in Gefahr ist. Denn die Umschlagsanlagen könnten bei einem Ausfall der beiden großen Schleusen nur eingeschränkt von großen Seeschiffen über die Holtenauer Schleusen erreicht werden, was fatale Folgen für den Industriestandort hätte. Ganz deutlich wird in der Resolution auch darauf hingewiesen, dass eine Verzögerung des Baus der fünften Schleusenkammer existentielle Folgen für den Fortbestand des Nord-Ostsee-Kanals hätte. ala Ministerium drängt auf Ausbau von Kanalschleuse und Autobahnen Kiel Möglichst noch in diesem Bundeshaushalt muss Geld für den Bau der fünften Schleuse in Brunsbüttel und den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals bereitgestellt werden. Diese Forderung erhob gestern Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Kieler Verkehrsministerium auf einem Kongress der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft in Kiel. „Die völlige Funktionsfähigkeit ohne Unterbrechung kann ohne die fünfte Schleusenkammer nicht sichergestellt werden“, betonte Zieschang. Der Bund hingegen will die Schleusen zunächst sanieren. Dadurch entstehen lange Wartezeiten für die Schiffe. Als verkehrspolitische Ziele bis 2020 nannte sie auch die Autobahn 20 von Ost nach West mit einer festen Elbquerung, den Fehmarnbelttunnel und den Ausbau der A 21 bis nach Kiel. Züge zwischen Lübeck und der Landeshauptstadt sollten nur noch 55 Minuten brauchen und eine S-Bahn von Hamburg nach Bad Oldesloe fahren. Angesichts leerer Kassen müsse Schleswig-Holstein sich in der Verkehrspolitik auf Verteilungskämpfe einstellen. „Es darf nicht Bus gegen Bahn ausgespielt werden und nicht Straße gegen öffentlichen Nahverkehr“, warnte sie. Bund, Land und Kommunen geben im Norden jährlich mehr als 700 Millionen Euro für den laufenden Betrieb von Straßen, öffentlichem Nahverkehr, Flughäfen und Häfen aus. kim  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne