Alles über den Suezkanal

Der Suezkanal in Ägypten hat seine Stellung als eine der wichtigsten Wasserstraße für die Schifffahrt gehalten und einen neuen Rekordwert bei der Tonnage erreicht.

Nach Angaben von Mohab Mamis, Chef der Suez Canal Authority, haben in den ersten sieben Monaten dieses Jahres insgesamt 9.949 Schiffe den Kanal durchfahren. Dies sei eine jährliche Steigerung von 2,1 %. Die 585.6 Mio. t Güter würden sogar einen neuen Rekord bedeuten, so Mamis. Pro Jahr bedeute dies ein Wachstum von 4,3 %. Entsprechend positiv entwickelten sich auch die Einnahmen, die von Januar bis Juli nach seinen Angaben bei 2,94 Mrd. $ lagen. Damit würden sie jährlich um 19 Mio. $ steigen.
Egyptian authorities have raised the alert level to the maximum across the country ahead of the opening of the expanded Suez Canal set for August 6th.

Security checks of local residents and naval patrols have been under way, according to Anadolu news agency, so as to rule out possible security threats to the opening ceremony.

The heightened security measures have been put in place following recent bomb planting around the country’s major waterway earlier this month and, more recently, an attack on a moored Egyptian coastguard vessel in the Mediterranean Sea near the Sinai Peninsula by the so called Islamic-state forces.

As the upgrade project nears completion, with nearly 97 per cent of dredging works finalized, the preparations are under way to start with the trial operations in the expanded lane. mehr

Rendsburg Port: Öffnet seine Tore Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port Land fördert Ausbau

Richtfest für neues Fertigteilwerk am Nord-Ostsee-Kanal – 02.02.2014 17:00 Uhr

SENGENTHAL – Zur Unterstützung des Fertigteilwerkes der Firmengruppe Max Bögl am Hauptsitz in Sengenthal wird im Sommer in Osterrönfeld eine zweite moderne Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen in Betrieb gehen.
Der Ausbau der Windenergie auf hoher See bietet aus Sicht der Bundesregierung gute Geschäftschancen für die angeschlagene deutsche Werftenbranche. Das Marktpotenzial deutscher Unternehmen im Spezialschiffbau hierfür sei gut, heißt es in einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion
Mit dem MS „BBC Olympus“ ist vor kurzem das fünfte Schiff der neuen 9.600 mt tragenden Schwergutserie für den Charterer BBC Chartering & Logistic in Fahrt gesetzt und mit großem Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert worden.
Osterrönfeld. Im Rendsburger Schwerlasthafen herrscht Betrieb. Der Frachter „Dan“ war am Montag das erste Schiff, das mit echter Fracht an den neuen Kaimauern festmachte. Er brachte die ersten Bauteile für einen Kran, der in einigen Wochen zum weithin sichtbaren Zeichen für den Erfolg des Hafens werden soll. „Dieser Kran trägt bis zu 150 Tonnen und wird letztlich fast 80 Meter hoch. Er überragt unsere Hochbrücke bei weitem“, erklärte Klaus Brunkert, der Aufsichtsratsvorsitzende von „Rendsburg Port“. Insgesamt hat die Gesellschaft zwei Schwerlastkräne für knapp sechs Millionen Euro geordert mehr

Trends der Zukunft Emissionen im weltweiten Containerverkehr bis zum Jahr 2050 um die Hälfte sinken

Die internationale Schifffahrtsorganisation IMO hat im April erstmals konkrete Ziele in Sachen Klimaschutz beschlossen. Demnach sollen die Emissionen im weltweiten Containerverkehr bis zum Jahr 2050 um die Hälfte sinken. Bisher allerdings wurden die ambitionierten Ziele noch nicht mit konkreten Maßnahmen unterlegt. In wenigen Tagen trifft sich daher der Umweltausschuss der IMO, um über verschiedene Wege zu beraten, mit denen die Zielmarke erreicht werden könnte. Ein Zusammenschluss internationaler Umweltschutzorganisationen namens Clean Shipping Coalition (CSC) hat in diesem Zusammenhang nun einen interessanten Vorschlag gemacht: Eine Höchstgeschwindigkeit für Containerschiffe könnte die Emissionen innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne um immerhin ein Drittel senken. Dies entspricht in etwa dem Ausstoß von 82 Kohlekraftwerken. mehr

Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) beschlossen.

Der Bundestag hat am Freitag, 2. Dezember 2016, die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) beschlossen. Dabei handelt es sich um das sechste Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes (18/9523, 18/9853, 18/10102 Nr. 3), das dritte Gesetz zur Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (18/9524, 18/9953, 18/10102 Nr. 15) und das Gesetz über den Ausbau der Bundeswasserstraßen und zur Änderung des Bundeswasserstraßengesetzes (18/9527, 18/9952, 18/10102 Nr. 14). Abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlungen des Verkehrsausschusses (18/10524, 18/10513 neu, 18/10516). Beim Fernstraßenausbaugesetz stimmte die Opposition geschlossen dagegen, bei den beiden anderen Gesetzen stimmten die Grünen dagegen, während sich Die Linke enthielt. mehr

Bundesverkehrswegeplan: NOK-Vertiefung, Elbe-Lübeck-Kanal

Von wegen kein Geld. Von wegen Neutralität bei der Festlegung von Milliarden, die in den Bundesverkehrswegeplan fließen. Man glaubt es kaum. In einer Zeit der knappen öffentlichen Mittel werden kurz einmal über 838 Millionen Euro für den Ausbau einer Wasserstraße, die im jetzigen und auch zukünftigen Wirtschafts-Kreislauf nur eine untergeordnete Rolle spielt, reserviert. Der Bund schmeißt mit dem Geld nur so um sich. Eben diese Summe steht im Bundesverkehrswegeplan zum Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals. Ein Eldorado für Freizeit-Skipper ist diese verschlafene Idylle am südöstlichen Rand Schleswig-Holsteins. Mehr nicht. Von wegen Schiffsverkehr. Die Frachtmenge ist bis auf unter 600 000 Jahrestonnen gesunken. Sogar die Binnenschiffer meiden diesen Kanal. Zum Vergleich: Auf dem Nord-Ostsee-Kanal werden im Jahr rund 91 Millionen Fracht transportiert, das ist mehr als das Hundertfache der Tonnage zwischen Elbe und Lübeck. Der Elbe-Lübeck-Kanal ist ein Auslaufmodell und eher als Museumsstück geeignet denn als zeitgerechte Wasserstraße. In Reedereikreisen ist der 62 Kilometer lange Kanal längst Geschichte.
Das Verkehrsministerium hat heute, 16. März 2016, den Entwurf für den aktu-
ellen Bundesverkehrswegeplan 2015 vorgelegt – eine Priorisierung der Stra-
ßen, Schienen und Wasserwege, die in den kommenden 15 Jahren gebaut
werden sollen. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Osthol-
stein, erklärt als zuständige Berichterstatterin für Verkehr im Haushaltsaus-
schuss die Bedeutung für Schleswig-Holstein direkt nach der internen Sonder-
sitzung der Verkehrs-Arbeitsgruppe mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt:
„Gewonnen hat im Norden vor allen Dingen die Wasserstraße! Die Vertie-
fung des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) um einen Meter soll in die höchste
Kategorie „vordringlicher Bedarf Engpassbeseitigung“ (VB-E) eingeord-
net werden – damit steht der Realisierung des Projektes für mindestens
263 Mio. Euro so gut wie nichts mehr im Weg. Ebenso soll die Saatsee-
Kurve am NOK – Kosten 12 Mio. Euro – in die zweithöchste Kategorie„vordringlicher Bedarf“ (VB) eingeordnet werden. Auch der bislang nsi-chere Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals, der vor ein paar Jahren von Verkehrsminister Ramsauer noch gänzlich abgeschrieben wurde, obwohl Brüssel diesen Ausbau stets als mit EU-Mitteln für TEN-förderfähig einstufte, ist nun im „vordringlicher Bedarf“ (VB) – die für den Vollausbau und die Erhaltung erforderlichen 838 Mio. Euro werden allerdings trotzdem angesichts eines Kosten-Nutzen-Verhältnis von 0,5 schwierig sicherDie Wasserstraße sei der ökologischste Verkehrsträger. Es müssten wieder mehr Güter auf diesem Weg befördert werden, sagte der Chef des Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsvereins Rhein-Main-Donau, Michael Fraas. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt, Martin Staats, kritisierte, dass die sinkenden Investitionen in die Infrastruktur den Wirtschaftsstandort gefährdeten würden. Die Verbände verwiesen auf den Anstieg des gesamten deutschen Transportaufkommens 2015 um gut ein Prozent auf einen neuen Rekordwert von 4,5 Milliarden Tonnen. Über die Wasserwege würden dabei bis zu 240 Millionen Tonnen im Jahr befördert – das entspreche etwa 14 Millionen Lkw-Fahrten. mehr