Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa Maritime Konferenz in Hamburg

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Maritime Branche trifft sich in Kiel

Kiel Neue Produkte und Dienstleistungen der maritimen Branche stehen seit gestern im Mittelpunkt der Fachmesse „Meer Kontakte“ in Kiel. „Die maritime Wirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland“, sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) vor der Eröffnung. „Ich bin überzeugt, nur mit unternehmerischen Kooperationen und politischen Schulterschlüssen, insbesondere über Ländergrenzen hinweg, wird dieser Wirtschaftssektor auch in Zukunft gut aufgestellt sein.“ Am Ostseekai stellen noch bis heute 81 Firmen, Verbände, Vereine und andere maritime Institutionen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden, Litauen und Österreich aus. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums beschäftigen die gut 1800 Unternehmen der Branche in Schleswig-Holstein zusammen mehr als 45 000 Menschen. Sie erwirtschaften demnach jährlich rund 9,2 Milliarden Euro. In Norddeutschland arbeiten insgesamt knapp 380 000 Beschäftigte in der maritimen Wirtschaft. Die Zulieferbetriebe seien bundesweit tätig, sagte Buchholz. „Durch Kooperationen und Allianzen können kleine und mittlere Unternehmen in der globalisierten maritimen Wirtschaft ihre Marktposition behaupten und ausbauen.“ lno

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Nur mit modernsten Software-Tools lassen sich die Güterströme im Seehafen und in den Hinterlandhubs bewältigen. Darin waren sich die Referenten und 60 Fachbesucher des Themenabends „Der Hafen von heute“ einig, zu dem das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) und die DBH Logistics IT AG kürzlich nach Neuss eingeladen hatten. Bestimmendes Thema war die Digitalisierung in den Häfen.

„Die Anforderungen an die See- und Binnenhäfen, die kein reiner Umschlagort mehr sind, sondern Value-added-Services anbieten, steigen immer weiter“, berichtete SPC-Geschäftsführer Markus Nölke. „Die Digitalisierung bietet dem Verkehrsträger Wasserstraße eine große Chance, denn die schnelle Verfügbarkeit von zuverlässigen Daten und Informationen ist immer öfter entscheidender als die reine Laufzeit des physischen Transports.“ Je besser und moderner ein Hafen, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass er auch genutzt werde und damit Ladungsströme über Schiff und Schiene gelenkt würden.

Andreas Grunwald, Standortleiter Wilhelmshaven bei DBH, zeigte auf, wie das Port Community System (PCS) als Kommunikationsplattform allen Akteuren maßgeschneiderte Informationen zukommen lässt – bei hoher Datensicherheit und Einhaltung des Datenschutzes. „Parallel zum Warenumschlag übernimmt unsere Plattform den Datenumschlag“, erklärte Grunwald. Das PCS ließe sich flexibel mit verschiedenen Modulen an unterschiedlichste Anforderungen anpassen und werde auch von Kunden im Hinterland genutzt, um mit den Partnern im Seehafen zu kommunizieren.

Welche Anforderungen ein Terminalbetriebssystem (TOS) neben der Kernkompetenz „Abbildung des Umschlaggeschehens“ erfüllen muss, skizzierte Norbert Klettner, Geschäftsführer von RBS Emea. Zum einen muss eine Vielzahl von Marktteilnehmern in Echtzeit informiert werden, zum anderen werden immer mehr Datenquellen und Schnittstellen eingebunden, darunter etwa Anzahl, Position und Zustand der Umschlaggeräte. „Die Logistik wird immer automatisierter und transparenter“, so Klettner.

Wie sich verschiedene Stellschrauben auf die Verkehre und die Leistungsfähigkeit der Häfen auswirken, simuliert derweil Akquinet Port Consulting in präzise nachgebauten, virtuellen Häfen und Terminals. „Schon in der Vorplanungsphase von Häfen können wir sie virtuell in Betrieb nehmen und ihre Prozesse simulieren, um später Stau und Congestion zu verhindern“, berichtete Prof. Holger Schütt. Das Unternehmen bietet auch Schulungen für Terminalplaner an.

In der abschließenden Fragerunde zeigte sich ein hohes Interesse der Binnenhäfen an einer Vernetzung mit den Seehäfen. Der Druck zur Vernetzung gehe oft von den Seereedern aus, und die Binnenschiffer fühlten sich am Seeschiffterminal noch verloren, berichtete Timo Köhler von der DBH Logistics IT AG, die die Vernetzung der See- und Binnenterminals sowie der Schiffe im Ihatec-Projekt „Binntelligent“ vorantreibt. Über die präzise Planung der Ankunft der Container in den Binnenhäfen habe das Binnenschiff ein weiteres Argument, um als verlässlicher Transportpartner aufzutreten und Verkehre von den Straßen abzuwerben, sagte Köhler. bek

Maritime Wirtschaft

Frauen als neue maritime Kräfte Copyright THB

· Timo Jann  

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) möchte mehr Frauen in Führungspositionen der maritimen Wirtschaft verankern.

„Das IMO-Motto ‚Empowering Women in the Maritime Community‘ hebt die Bedeutung der Frauen für die immer wichtiger werdende maritime Industrie hervor“, betonten die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Dr. Karin Kammann-Klippstein, und Monika Breuch-Moritz als IMO-Goodwill-Botschafterin anlässlich des gestrigen Weltschifffahrtstages 2019. Die Branche gilt trotz des steigenden Frauenanteils nach wie vor als männerdominierter Wirtschaftszweig.

Karin Kammann-Klippstein appellierte an die Unternehmen, verstärkt Frauen für die Übernahme von Führungspositionen aufzubauen. Ein höherer Frauenanteil würde Innovationsfähigkeit und Unternehmenskultur positiv beeinflussen, hieß es. „Ich freue mich, dass die deutschen Seefahrtsschulen heute so viele Frauen ausbilden wie nie zuvor“, sagte die BSH-Präsidentin.

Monika Breuch-Moritz als Botschafterin der Organisation betonte, dass die IMO mit ihrem Motto die Ziele der Vereinten Nationen fördern würde. „Mit diesem Programm ermutigt die IMO ihre Mitgliedstaaten, Frauen an den nationalen maritimen Instituten auszubilden und ihnen damit den Einstieg in die maritime Branche zu ermöglichen und zu erleichtern“, so Monika Breuch-Moritz. Sie ist überzeugt, dass die Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum sowie der Schutz von Ozeanen und Küsten sich nur bewältigen lassen, wenn Frauen gleichberechtigt in Entscheidungen einbezogen werden und mitgestalten.

Den Weltschifffahrtstag gibt es seit 1978 immer am letzten Donnerstag im September. Er soll die Bevölkerung auf die Seeschifffahrt als Leistungsträger im Rahmen der Weltwirtschaft aufmerksam machen. tja

 

https://www.dvz.de/rubriken/see/detail/news/kanzlerin-ist-bereit-zu-kaempfen.html

8. Mai 2019

Nach zwei Tagen Verhandlungen in Friedrichshafen verließen die meisten Teilnehmer die 11. Nationale Maritime Konferenz dann doch zufrieden. Zwar gab es keine bahnbrechenden Beschlüsse; Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte der Branche aber einmal mehr ihre Unterstützung in einem ambitionierten Marktumfeld zugesichert. „Es sei beeindruckend“, was diese leiste, lobte die Kanzlerin, betonte aber zugleich: „Wir müssen kämpfen.“

Merkel verwies auf veränderte Anforderungen durch neue Technologien wie den 3-D-Druck, verschärfte Klimavorgaben oder auch Wettbewerbshindernisse wie die deutschen Regeln zur Einfuhrumsatzsteuer. Letztere benachteiligten Deutschland gegenüber Nachbarländern wie den Niederlanden, so die Kanzlerin.

Einfuhrumsatzsteuer

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) oder auch das Komitee Deutscher Seehafenspediteure (KDS) im Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) begrüßten daher in ihren Konferenzresümees ausdrücklich, dass die Kanzlerin dieses Thema angesprochen hat. ZDS-Präsident Frank Dreeke freute es besonders, dass auf den „Wettbewerbsnachteil beim Erhebungsverfahren der Einfuhrumsatzsteuer hingewiesen wurde. „Wir dürfen nicht schlechter aufgestellt sein als unsere Nachbarländer“, unterstrich Dreeke. „Wir hoffen, dass es trotz der föderalen Struktur Deutschlands gelingen wird, die Möglichkeiten, welche die EU-Gesetzgebung bietet, zeitnah zu realisieren“, erklärte KDS-Sprecher Willem van der Schalk mit Blick auf eine für Anfang 2021 geplante Gesetzesänderung.

China als Konkurrent

Während es Deutschland bei der Einfuhrsteuer selbst in der Hand hat, die Wettbewerbsbedingungen für die maritime Wirtschaft zu verbessern, stecken Staat und Wirtschaft bei einem anderen Konfliktfeld in einer Zwickmühle: beim Umgang mit China. Zum einen ist das Reich der Mitte ein wichtiger Handelspartner, den es nicht zu verärgern gilt. Aber das Reich der Mitte sei in vielen Feldern – angefangen bei künstlicher Intelligenz über die Schifffahrt bis hin zum Schiffbau – mittlerweile auch Wettbewerber, unterstrich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Deutschland und Europa müssten darauf eine Antwort finden und beispielsweise möglichst als Erste eine Plattform für autonomes Fahren – auf der Straße und auf See – aufbauen. Zudem gelte es, dafür zu sorgen, dass die Neue Seidenstraße keine Einbahnstraße werde.

In der maritimen Wirtschaft wünschen sich daher viele rote Linien, beispielsweise wenn es um chinesische Investitionen in Hafeninfrastruktur geht. Dies zeigte eine Podiumsdiskussion. Bei Enak Ferlemann trafen sie dabei auf offene Ohren. „Die Infrastruktur gehört weiterhin in staatliche Hand“, machte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium deutlich.

Versicherungssteuer

Etwas nüchterner beurteilt der Verband Deutscher Reeder (VDR) die Konferenzergebnisse. Die Reeder hatten im Vorfeld insbesondere die Versicherungssteuer auf ausländische Schiffe, die von Deutschland aus bereedert werden, zum Thema gemacht. Sie sei ein Beispiel dafür, wie Deutschland ins Hintertreffen gerate, so VDR-Präsident Alfred Hartmann. Allerdings gingen darauf weder Merkel noch Altmaier dezidiert ein. Der VDR resümierte denn auch, dass nach treffender Analyse

https://www.dvz.de/rubriken/see/detail/news/maritime-leistungsfaehigkeit-hat-auch-mit-geld-zu-tun.html

Maritime Leistungsfähigkeit hat auch mit Geld zu tun

Meinung
von Sebastian Reimann
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Deutschland fordert abgestimmte EU-Strategie für maritime Wirtschaft

23.05.2019 | 13:22

Quelle: dpa-AFX Copyright

Autor: dpa-AFX

 

Die Bundesregierung will der maritimen Wirtschaft im Konkurrenzkampf gegen Chinas staatlich subventionierte Schiffbauer auch mit Hilfe einer gemeinsamen EU-Strategie zur Seite stehen. Möglichst rasch nach der Europawahl solle sich die EU-Kommission mit einer deutschen Initiative für eine gemeinsame maritime Strategie Europas beschäftigen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag bei der 11. Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen am Bodensee.

Alle bisherigen EU-Initiativen für die Schiffbau- und Zulieferindustrie sowie für Häfen, Schifffahrt, Offshore-Windenergie und Meerestechnik sollen demnach gebündelt werden. Erstmals soll die EU dafür einen Maritimen Koordinator berufen. Diese „zentrale Ansprechperson“ solle „auf internationaler Ebene Europas maritime Wirtschaftsinteressen auch gegenüber schwierigen Handelspartnern konsequent und nachdrücklich durchsetzen“.

Nach Angaben aus Konferenzkreisen wird die Initiative von Frankreich unterstützt. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, der eigentlich nach Altmaier sprechen sollte, hatte sich kurzfristig entschuldigen lassen.

Zur stärker werdenden Konkurrenz aus Asien sagte Altmaier, derzeit würden „die Karten neu gemischt“. Wettbewerber wie China investierten sehr viel Geld und strebten auch im Hochtechnologie-Schiffbau mit klaren Strategien die Weltspitze an. Er verwies auf die Zielstellungen in Pekings Industriestrategie „Made in China 2025“.

Zuvor hatten Vertreter der Wirtschaft beklagt, chinesische Unternehmen würden mit Dumping-Löhnen und -Preisen sowie verdeckter Staatsfinanzierung der deutschen maritimen Wirtschaft schaden. „Seit Jahrzehnten erleben wir solche Marktverzerrungen ohne Gegenmittel“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), Reinhard Lüken.

Angesichts der enormen Bedeutung der maritimen Wirtschaft, die mit mehr als 400 000 Beschäftigten jährlich Umsätze von rund 50 Milliarden Euro erwirtschafte, liege es „im nationales Interesse, dass diese Industrie in Deutschland und in Europa eine Zukunft hat“.

Altmaier kündigte an, im Juni in Peking den Dialog mit chinesischen Partnern fortzusetzen. Die Bundesregierung und die EU würden gegenüber China weiter darauf drängen, „dass es gleiche Rechte für alle gibt, dass deutsche und europäische Unternehmen in China die gleichen Rechte haben, wie chinesische Unternehmen in Deutschland“.

Eine Zusammenarbeit zwischen Europa und China bei dessen Milliarden-Projekt einer „Neuen Seidenstraße“ ist nach Altmaiers Worten zwar denkbar. Voraussetzung wäre aber, dass dieses milliardenschwere Infrastrukturprojekt nicht als „Einbahnstraße“ für Chinas Exporte dient und Produkte und Dienstleistungen anderer diskriminiert werden.

„Wir haben im Bereich des Kreuzfahrtschiffbaus nach wie vor große Kompetenzen und in anderen Bereichen auch“, sagte Altmaier zum Schiffbau. „Wir werden dafür sorgen, dass den neuen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und des Klimaschutzes Rechnung getragen wird – und zwar so, dass die Wettbewerbsfähigkeit steigt und nicht reduziert wird“, versprach der Minister vor rund 800 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie von Gewerkschaften.

Die Gewerkschaft Verdi richtete bei der Konferenz einen Appell an die Reeder: „Die deutschen Reeder sind in der Pflicht, den Erhalt des maritimen Know-hows in Deutschland als Grundlage der eigenen Existenz zu betreiben.“ Die Zahl der deutschen Seeleute habe sich in den letzten Jahren trotz umfangreicher staatlicher Förderung um die Hälfte verringert, sagte Christine Behle vom Verdi-Bundesvorstand. „Die Förderung der Schifffahrt muss künftig an Beschäftigungseffekte und Ausbildungsangebote gekoppelt werden“, forderte sie./bur/DP/fba

 ISIN  DE0007500001

AXC0184 2019-05-23/13:22

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Verkappte Seenation
Die maritime Branche ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung – sowohl bundes- als auch landesweit. Zumindest das kann die Konferenz in …
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Maritime Konferenz: Der Südwest-Maschinenbau und seine Ozeanriesen
Tatsächlich sind es just Binnenländer wie Baden-Württemberg und Bayern, die sich ein erkleckliches Stück vom maritimen Milliardenkuchen sichern …
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Nationale Maritime Konferenz hat begonnen … Gestern haben wir es schon angekündigt: Heute und morgen findet die nationale maritime Konferenz …
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Sorgen um das Klima auch an Deck
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Bundeskanzlerin spricht am Bodensee über Schiffsverkehr, Weltklima und unterirdische CO2-Lager
Nationale Maritime Konferenz in Friedrichshafen: Die Bundeskanzlerin mit Norbert Brackmann (li.), dem Koordinator für die Maritime Wirtschaft, und …
 
Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen am Bodensee. Alle bisherigen EU-Initiativen für die Schiffbau- und Zulieferindustrie sowie für …
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Hafenwirtschaft kehrt zufrieden von Maritimer Konferenz zurück
Die deutsche Seehafenwirtschaft hat ein positives Fazit von der Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen gezogen. »Wir sind zufrieden mit …

https://hansa-online.de/2019/05/featured/127643/hafenwirtschaft-kehrt-zufrieden-von-maritimer-konferenz-zurueck/

Altmaier bei der NMK: „China möchte nicht länger bloß Werkbank Europas sein“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Foto: Eckhard Arndt)
 
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https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/maritime-konferenz-am-bodensee-entwirft-leitlinien-fuer-die-zukunft-2294322.html
 
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Auch in diesem Jahr wieder als Gastrednerin bei der Nationalen Maritimen Konferenz: Bundeskanzlerin Angela Merkel

©Axel Heimken/dpa/picture-alliance

Maritime Konferenz am Bodensee entwirft Leitlinien für die Zukunft

Die maritime Wirtschaft trifft sich in dieser Woche fernab der Küste am Bodensee. Die Interessengruppen haben eine Menge Wünsche im Gepäck. Sie fordern politische Unterstützung für die Branche, die längst nicht nur am Meer von Bedeutung ist.

bei einem Umsatz von mehr als zehn Milliarden Euro mehr als 63.000 Mitarbeiter. Rund 80 Prozent der Wertschöpfung beim Bau eines Schiffes entfallen auf die Zulieferungen. Insgesamt werden der maritimen Wirtschaft rund 50 Milliarden Euro Umsatz und 400.000 Arbeitsplätze zugeordnet.

Faire Wettbewerbsbedingungen gefordert

Die deutschen Werften – eine Branche mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz und fast 20.000 Beschäftigten – fordern vor allem faire Wettbewerbsbedingungen, um sich der chinesischen Offensive zu erwehren. China will in den Bau von hochkomplexen Kreuzfahrtschiffen einsteigen, der Domäne des deutschen Schiffbaus. „Seit Jahrzehnten erleben wir Marktverzerrungen ohne Gegenmittel”, sagt Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VSM. „Das muss aufhören.”

Die Reedereien, denen immer noch die schwere Schifffahrtskrise der vergangenen zehn Jahre in den Knochen steckt, sind ebenfalls an gleichen Wettbewerbsbedingungen interessiert, vor allem gegenüber den europäischen Nachbarländern. Die deutsche Handelsflotte ist von einstmals 3500 auf knapp 2300 Schiffe geschrumpft, die Zahl der Reedereien von mehr als 400 auf 330. Die Schifffahrt findet nur noch schwer Zugang zu Krediten und fühlt sich zudem durch spezielle Steuerregeln benachteiligt. „Ich höre immer wieder, dass die Politik sagt, die maritime Wirtschaft sei eine Schlüsselindustrie für Deutschland”, sagt der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Alfred Hartmann. „Aber den Worten müssen auch Taten folgen.”

Hoffnung auf dauerhaft hohe Investitionen

Die 22 Seehäfen in Deutschland fordern vor allem dauerhaft hohe Investitionen in die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur. „Deutschland ist Export- und Logistikweltmeister”, sagt Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).

„Unsere Seehäfen ermöglichen diesen Erfolg.” Die deutsche Hafenwirtschaft, die jährlich rund 300 Millionen Tonnen Güter umschlägt, sei extrem leistungsstark und systemrelevant. Um ihre Stärken noch besser ausspielen zu können, müsse sie von Wettbewerbsnachteilen befreit werden, etwa beim Verfahren zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer. 

Die Gewerkschaften verlangen, dass der Schiffbau aufgewertet wird. „Von Wirtschaftsminister Peter Altmaier erwarten wir in Friedrichshafen eine klare Zusage, dass die maritime Wirtschaft in der nationalen Industriestrategie aufgegriffen wird”, sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Die IG Metall fordert zudem eine stärke Zusammenarbeit der Unternehmen auf nationaler und europäischer Ebene. „Die mittelständisch geprägten, teilweise inhabergeführten Unternehmen in Deutschland brauchen Partner im In- und Ausland”, sagt Geiken. So könnten Nachteile gegenüber den staatlich geprägten Großunternehmen in Südostasien, aber auch in Italien und Frankreich ausgeglichen werden.

Ein internationales Signal

Der Gewerkschaftsappell an mehr europäische Zusammenarbeit dürfte auch bei Norbert Brackmann (CDU) auf offene Ohren stoßen, dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung und Gastgeber der Konferenz. „Wir wollen ein internationales Signal setzen; deshalb ist auch mein französischer Kollege dabei”, sagt Brackmann. Geplant sei die Verabschiedung eines europapolitischen Papiers für eine noch bessere Zusammenarbeit in Europa, vor allem im Bereich der Forschung.

Die Digitalisierung der Häfen, Schiffe und produzierenden Betriebe sei das zweite große Thema der Konferenz. Schließlich werde die Klimapolitik und die Dekarbonisierung der Schifffahrt, der Verzicht auf fossile Brennstoffe, eine große Rolle spielen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Kommissar Günther Oettinger (alle CDU) werden als Gastredner sprechen. (dpa)

 
 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

 
 
 
 
 
 
 

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Friedrichshafen. Mehr als 800 Politiker, Unternehmens- und Verbandsrepräsentanten, Gewerkschafter, Marinevertreter und Experten kommen in dieser Woche zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen am Bodensee zusammen. Erstmals nach 20 Jahren tagt die Konferenz am 22. und 23. Mai im Binnenland, um die Bedeutung der Zulieferindustrie zu unterstreichen und das Gewicht der maritimen Wirtschaft außerhalb Norddeutschlands.

Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Nordrhein-Westfalen sind bedeutende Standorte für die Schiffbau-Zulieferindustrie mit Unternehmen wie dem Hersteller der weltgrößten Schiffsmotoren MAN, Siemens, MTU, ZF und vielen weiteren Anbietern von Navigations- und Antriebstechnik. Allein die Zulieferindustrie beschäftigt

https://hansa-online.de/2019/03/schiffstechnik/122212/maritimer-koordinator-in-europa-mit-einer-stimme-sprechen/
 
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1741885/maritime-konferenz-vdr-praesident-hartmann-geht-mit-der-bundesregierung-hart-ins-gericht
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https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nationale-maritime-konferenz-schiffe-sollen-teil-der-energiewende-werden.1ffa6b2d-44b6-4596-a915-372adc3aa060.html
Copyright StuttgarterZeitung
 
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article193531475/Seehaefen-fordern-Abschaffung-von-Wettbewerbsnachteilen.html
Copyright Welt
Hamburg & Schleswig-Holstein
Hamburg

Seehäfen fordern Abschaffung von Wettbewerbsnachteilen

Präsident des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe, Frank Dreeke. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Quelle: dpa-infocom GmbH

MTU produziert  Schiffsmotoren am Bodensee. Foto: MTU

Hamburg (dpa) – Die deutschen Seehäfen wollen bei der bevorstehenden Nationalen Maritimen Konferenz (22./23.05.) in Friedrichshafen auf dauerhaft hohe Investitionen in die Infrastruktur drängen. Zudem werden die Häfen die Abschaffung von Wettbewerbsnachteilen gegenüber den Konkurrenzhäfen im Ausland auf die Tagesordnung setzen, teilte der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) am Mittwoch in Hamburg mit. Das geltende Erhebungsverfahren zur Einfuhr-Umsatzsteuer schade gerade auch Importeuren in Baden-Württemberg und Bayern. Die 11. Maritime Konferenz findet zum ersten Mal im Binnenland statt, um die Bedeutung der Zulieferindustrie zu unterstreichen.

«Wir investieren jährlich hunderte Millionen Euro in die Zukunft, für unsere Unternehmen und für den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland», sagte ZDS-Präsident Frank Dreeke. Jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hänge vom Export ab und damit auch vom Seeverkehr. «Die deutsche Hafenwirtschaft ist systemrelevant und extrem leistungsstark», erklärte Dreeke. «Wir wollen unsere Wettbewerbsvorteile und hohe Leistungskompetenz noch besser nutzen können.» Die 22 deutschen Seehäfen schlagen jährlich ungefähr 300 Millionen Tonnen Güter um, darunter rund 15 Millionen Standardcontainer (TEU) und 3,5 Millionen Autos.

Mitteilung ZDS

 
dpa-infocom GmbH

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-maritime-konferenz-ohne-meer-_arid,1830509.html

Copyright Weser Kurier

Bodensee statt Nordsee
 
 

Maritime Konferenz ohne Meer

Florian Schwiegershausen und Eckart Gienke 17.05.2019 0 Kommentare

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/maritime-wirtschaft-weiter-auf-erfolgskurs-1593012

Wirtschaftsstandort Deutschland

Maritime Wirtschaft weiter auf Erfolgskurs

Schifffahrt, Schiffbau und Häfen spielen eine Schlüsselrolle für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Das zeigt der aktuelle Bericht über die Entwicklung der maritimen Wirtschaft in Deutschland, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

Ein großen, mit vielen Containern beladenes Containerschiff liegt im Hamburger Hafen.

Etwa 60 Prozent der Warenexporte Deutschlands erfolgen über den See- oder Wasserweg.

Foto: mauritius images

https://www.presseportal.de/pm/67428/4273239

Copyright presseportal

Am Mittwoch, den 22. Mai von von 12:30 bis 18:30 Uhr können sich die Teilnehmer der Nationalen Maritimen Konferenz im Foyer des Tagungsortes (Graf-Zeppelin-Haus) an einem Messestand über die Marine informieren und mit dem Standpersonal ins Gespräch kom-men.

Auch der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (62), wird an der Veranstaltung teilnehmen und sich am 22. Mai 2019 , 17 Uhr den Fragen der Presse stellen. „Die Marine ist es, die freie Seeverbindungen gewährleistet,“ so der Inspekteur der Marine. Dies gelte auch für die Landes- und Bündnisverteidigung, wo es beispielsweise in der Ostsee darum ginge, die Seeverbindungen zu unseren östlichen Verbündeten frei zu halten.

Wir freuen uns auf Sie und darüber mit Ihnen anregende Gespräche führen zu dürfen.

Hinweise für die Presse

Medienvertreter sind zum Pressetermin „‚Meer. Für Dich.‘ – Marineführung besucht die Nationale Maritime Konferenz“ eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

Termin:

22. Mai 2019, 17.00 Uhr. Eintreffen bis spätestens 16.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

Weitere Infos zur Nationalen Maritimen Konferenz

Maritimes gehört an die Küste. Oder? Erstmals findet die „Nationale Maritime Konferenz“ an einem Binnengewässer statt – dem Bodensee. Dafür gibt es durchaus gute Gründe.

Friedrichshafen (dpa/lsw) – Nationale Maritime Konferenz – das klingt nach Meer und Hafen. Tatsächlich waren bisher allein norddeutsche Hafenstädte Gastgeber dieser hochrangigen Treffen, bei denen Akteure der maritimen Wirtschaft mit Vertretern von Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zusammenkommen. Zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz kommen Vertreter von Häfen, Reedereien und Werften sowie von Zulieferern und diversen Dienstleistern rund um die Schifffahrt am 22. und 23. Mai in Friedrichshafen am Bodensee zusammen.

Mit der poetischen Bezeichnung des Bodensees als „Schwäbisches Meer“ hat das freilich wenig zu tun. Bayern und Baden-Württemberg halten jeweils Anteile von mehr als 20 Prozent an der deutschen Schiffbau-Zulieferindustrie. „Damit stellen sie den größten Anteil der maritimen Zuliefererindustrie in Deutschland“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann. „Vor Ort sitzen viele hochinnovative Unternehmen, denen insbesondere im Hinblick auf „Green Shipping“ und „Smart Shipping“ eine herausragende Bedeutung zukommt.“

So seien in der Region Friedrichshafen Unternehmen für alternative Antriebstechnologien angesiedelt, die für die maritime Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Ein Beispiel ist der Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems. Das Unternehmen versteht sich als „Treiber der maritimen Energiewende.“ Man wolle die Entwicklung beispielsweise mit intelligenten Hybridlösungen mitgestalten, sagte ein Sprecher.

Zudem ist das Unternehmen an einem Forschungsprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums zur Entwicklung alternativer Kraftstoffe beteiligt – auch ein Thema Konferenz. Das in Friedrichshafen ansässige Unternehmen – das zur Rolls-Royce Group mit Sitz in Großbritannien gehört – macht mit rund einer Milliarde Euro etwa ein Viertel seines Umsatzes mit Marine-Anwendungen. Dazu zählen schnelllaufende Diesel- und Gasmotoren, Antriebssysteme und die Schiffsautomation.

Auch die ZF Friedrichshafen – vor allem als Lieferant von Autobauern bekannt – ist in der maritimen Zuliefererindustrie aktiv und arbeitet eng mit Rolls-Royce Power Systems zusammen. Mit der Marine-Antriebstechnik hat ZF nach eigenen Angaben 2018 einen weltweiten Umsatz von mehr als 220 Millionen Euro erzielt – davon mehr als 80 Millionen Euro in Friedrichshafen. Die Nationale Maritime Konferenz biete die Möglichkeit, Politik und Fachbesuchern vor der eigenen Haustür das eigene Technologieportfolio zu zeigen, sagte ZF-Vorstandsmitglied Wilhelm Rehm.

Drei Schlagworte bestimmen den Inhalt der Konferenz: global, smart, green. „Wir wollen ein internationales Signal setzen; deshalb ist auch mein französischer Kollege dabei“, sagte Brackmann. Geplant sei die Verabschiedung eines europapolitischen Papiers für eine noch bessere Zusammenarbeit in Europa, vor allem im Bereich der Forschung.

Die Digitalisierung der Häfen, Schiffe und produzierenden Betriebe sei das zweite große Thema. „Digitalisierung führt auch im maritimen Sektor zu neuen Wertschöpfungsketten“, sagte Brackmann. Der Zugriff und der Umgang mit den wertvollen Daten müsse geregelt werden.

Schließlich werde die Klimapolitik und die Dekarbonisierung der Schifffahrt, der Verzicht auf fossile Brennstoffe, eine große Rolle spielen. „Das wird uns noch für Jahrzehnte beschäftigen“, sagte der Koordinator. Wer jedoch heute in Schiffe investiere, die mit verflüssigtem Erdgas (LNG) fahren, könne auf die Sicherheit seiner Investition setzen. Denn LNG könne nicht nur aus Erdgas, sondern auf biologischer Grundlage auch als Bio-LNG hergestellt werden.

Zu der Nationalen Maritimen Konferenz werden rund 800 Teilnehmer aus allen maritimen Branchen erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Kommissar Günther Oettinger (alle CDU) werden als Gastredner sprechen.

Weitere Infos zur Nationalen Maritimen Konferenz

 

https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Nationale-Maritime-Konferenz-tagt-erstmals-am-Bodensee-article21032355.html

Copyright n-tv

Maritimes gehört an die Küste. Oder? Erstmals findet die „Nationale Maritime Konferenz“ an einem Binnengewässer statt – dem Bodensee. Dafür gibt es durchaus gute Gründe.

Friedrichshafen (dpa/lsw) – Nationale Maritime Konferenz – das klingt nach Meer und Hafen. Tatsächlich waren bisher allein norddeutsche Hafenstädte Gastgeber dieser hochrangigen Treffen, bei denen Akteure der maritimen Wirtschaft mit Vertretern von Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zusammenkommen. Zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz kommen Vertreter von Häfen, Reedereien und Werften sowie von Zulieferern und diversen Dienstleistern rund um die Schifffahrt am 22. und 23. Mai in Friedrichshafen am Bodensee zusammen.

Mit der poetischen Bezeichnung des Bodensees als „Schwäbisches Meer“ hat das freilich wenig zu tun. Bayern und Baden-Württemberg halten jeweils Anteile von mehr als 20 Prozent an der deutschen Schiffbau-Zulieferindustrie. „Damit stellen sie den größten Anteil der maritimen Zuliefererindustrie in Deutschland“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann. „Vor Ort sitzen viele hochinnovative Unternehmen, denen insbesondere im Hinblick auf „Green Shipping“ und „Smart Shipping“ eine herausragende Bedeutung zukommt.“

So seien in der Region Friedrichshafen Unternehmen für alternative Antriebstechnologien angesiedelt, die für die maritime Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Ein Beispiel ist der Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems. Das Unternehmen versteht sich als „Treiber der maritimen Energiewende.“ Man wolle die Entwicklung beispielsweise mit intelligenten Hybridlösungen mitgestalten, sagte ein Sprecher.

Zudem ist das Unternehmen an einem Forschungsprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums zur Entwicklung alternativer Kraftstoffe beteiligt – auch ein Thema Konferenz. Das in Friedrichshafen ansässige Unternehmen – das zur Rolls-Royce Group mit Sitz in Großbritannien gehört – macht mit rund einer Milliarde Euro etwa ein Viertel seines Umsatzes mit Marine-Anwendungen. Dazu zählen schnelllaufende Diesel- und Gasmotoren, Antriebssysteme und die Schiffsautomation.

Auch die ZF Friedrichshafen – vor allem als Lieferant von Autobauern bekannt – ist in der maritimen Zuliefererindustrie aktiv und arbeitet eng mit Rolls-Royce Power Systems zusammen. Mit der Marine-Antriebstechnik hat ZF nach eigenen Angaben 2018 einen weltweiten Umsatz von mehr als 220 Millionen Euro erzielt – davon mehr als 80 Millionen Euro in Friedrichshafen. Die Nationale Maritime Konferenz biete die Möglichkeit, Politik und Fachbesuchern vor der eigenen Haustür das eigene Technologieportfolio zu zeigen, sagte ZF-Vorstandsmitglied Wilhelm Rehm.

Drei Schlagworte bestimmen den Inhalt der Konferenz: global, smart, green. „Wir wollen ein internationales Signal setzen; deshalb ist auch mein französischer Kollege dabei“, sagte Brackmann. Geplant sei die Verabschiedung eines europapolitischen Papiers für eine noch bessere Zusammenarbeit in Europa, vor allem im Bereich der Forschung.

Die Digitalisierung der Häfen, Schiffe und produzierenden Betriebe sei das zweite große Thema. „Digitalisierung führt auch im maritimen Sektor zu neuen Wertschöpfungsketten“, sagte Brackmann. Der Zugriff und der Umgang mit den wertvollen Daten müsse geregelt werden.

Schließlich werde die Klimapolitik und die Dekarbonisierung der Schifffahrt, der Verzicht auf fossile Brennstoffe, eine große Rolle spielen. „Das wird uns noch für Jahrzehnte beschäftigen“, sagte der Koordinator. Wer jedoch heute in Schiffe investiere, die mit verflüssigtem Erdgas (LNG) fahren, könne auf die Sicherheit seiner Investition setzen. Denn LNG könne nicht nur aus Erdgas, sondern auf biologischer Grundlage auch als Bio-LNG hergestellt werden.

Zu der Nationalen Maritimen Konferenz werden rund 800 Teilnehmer aus allen maritimen Branchen erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Kommissar Günther Oettinger (alle CDU) werden als Gastredner sprechen.

Weitere Infos zur Nationalen Maritimen Konferenz

Deutsche Reedereien besaßen am 30. November 2018 rund 2150 Handelsschiffe. Damit stellen sie die fünftgrößte Flotte der Welt. Die Kapazität der Containerschiffsflotte ist mit einem Anteil von 16,4 Prozent die größte der Welt.

Deutsche Werften haben 2017 rund 5,88 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Auch der Auftragsbestand hielt sich mit 17,94 Milliarden Euro weiter auf hohem Niveau. Damit hat der deutsche Schiffbau einen Weltmarktanteil von 18,8 Prozent und mehr als die Hälfte des europäischen Schiffbaus.

Status der maritimen Wirtschaft

Schätzungen gehen von einem jährlichen Umsatzvolumen von bis zu 50 Milliarden Euro und von bis zu 400.000 Arbeitsplätzen aus, die direkt oder indirekt von der maritimen Wirtschaft abhängig sind. Damit ist die Branche einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland.

Etwa 60 Prozent der Warenexporte Deutschlands und ein Großteil seiner Rohstoffimporte erfolgen über den See- oder Wasserweg. Mit der fortschreitenden Globalisierung und einem Anstieg des Welthandels wird der Handel über See auch weiter zunehmen.

Beitrag der Bundesregierung

Ziel der Bundesregierung ist es, auch weiterhin sicherzustellen, dass die maritime Wirtschaft in Deutschland strukturell stark aufgestellt ist und ihre Potenziale weltweit ausschöpfen kann.

Die Bundesregierung hat der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Branche mit der Maritimen Agenda 2025 Rechnung getragen. Der Koalitionsvertrag vom März 2018 bekennt sich ausdrücklich zur Umsetzung der Ziele dieses Strategiepapiers.

Berichtsbitte des Bundestages

Mit dem Bericht entspricht die Bundesregierung einer Bitte des Bundestages, diesem mindestens zwei Monate vor der regelmäßig stattfindenden Nationalen Maritimen Konferenz einen Sachstand über die Entwicklung der maritimen Wirtschaft in Deutschland vorzulegen.

Die mittlerweile 11. Nationale Maritime Konferenz findet vom 22. bis 23. Mai 2019 in Friedrichshafen statt. Unter dem Motto „Deutschland maritim: global.smart.green“ richtet sie den Blick auf die für die Branche aktuellen Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Seit 2000 veranstaltet die Bundesregierung alle zwei Jahre die Nationale Maritime Konferenz (NMK). Die NMK unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ist die zentrale Veranstaltung zur Stärkung des maritimen Standortes Deutschland.

 

https://www.abendblatt.de/hamburg/article215796575/Naechste-Maritime-Konferenz-tagt-am-Bodensee.html

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Hamburg. Die 11. Nationale Maritime Konferenz wird im nächsten Frühjahr in Friedrichshafen am Bodensee abgehalten. Das bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Damit hat sich Friedrichshafen gegen Duisburg durchgesetzt, den größten europäischen Binnenhafen. Baden-Württemberg soll den Zuschlag erhalten haben, weil in dem Bundesland eine bedeutende Zulieferindustrie für den Schiffbau ansässig ist. Bereits auf der 10. Maritimen Konferenz 2017 in Hamburg war festgelegt worden, die nächste Veranstaltung ins Binnenland zu verlegen.

Bislang waren ausschließlich norddeutsche Hafenstädte Gastgeber der hochrangigen Konferenz, bei der die wesentlichen Akteure der maritimen Wirtschaft mit Vertretern von Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zusammentreffen. Die Konferenz, die vom früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ins Leben gerufen wurde, hat mehrfach wichtige Weichen für die maritime Wirtschaftspolitik in Bund und Ländern gestellt, kann aber selbst keine Entscheidungen treffen.

 

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Schutz-vor-Terror-auf-der-Ostsee

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Windparks wie „Baltic 2“ vor der Insel Rügen gehören zur maritimen Infrastruktur, die es zu schützen gilt.

Windparks wie „Baltic 2“ vor der Insel Rügen gehören zur maritimen Infrastruktur, die es zu schützen gilt. Quelle: Jens Büttner/dpa
 
 

Bremerhaven

Die Ostsee mit ihren Gasleitungen, Windrädern und Ölpipelines ist eine Schlagader der deutschen Wirtschaft – und ein potenzielles Anschlagsziel. Auch Unfälle können verheerende Auswirkungen haben. Diese Gefahren zu erkennen und vorbeugende Ideen zu entwickeln, ist Aufgabe des 2017 gegründeten Institut für den Schutz maritimer Infrastruktur. Die Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt in Bremerhaven eröffnet und seinen Betrieb aufgenommen.

Es ist für Europa eine Premiere, was in der Seestadt erarbeitet werden soll – der Schutz der Seewege vor so vielen denkbaren Gefahren wie möglich. Die Betreiber setzen große Hoffnung auf die neue Einrichtung und sehen sich gut geeignet für die im DLR eher ungewöhnlichen Themenfelder: „Das DLR ist bereits exzellent in der Forschung für Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung aufgestellt. Mit unserem neuen Institut erschließen wir uns eine weitere Dimension, den Schutz maritimer Infrastrukturen auf und unter Wasser“, sagt die Vorstandsvorsitzende Pascale Ehrenfreund.

 
 

Die Bedeutung dieses Feldes ist immens, das hat auch die Bundesregierung erkannt. Sie fördert die Einrichtung gemeinsam mit den Ländern mit jährlich 4,5 Millionen Euro. „Maritime Infrastrukturen sind eine Lebensader des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Importe und Exporte finden zu 90 Prozent über See statt“, betont Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

 

2000 Schiffe auf der Ostsee – pro Tag

Dabei sind auch die Häfen und Regionen an der Ostsee besonders wichtig, sind doch die alten Hansestädte für den Güterumschlag ebenso wichtig wie die Kadetrinne als Schiffslinie für alle Anrainerstaaten. Schon im Jahr 2016 waren nach Berechnungen des Umweltbundesamtes auf der Ostsee 2000 Schiffe unterwegs. Täglich. Laut Institut für Maritime Logistik der TU Hamburg wurden in dem Jahr allein in den deutschen Häfen 58 Millionen Tonnen und 10,8 Millionen Passagiere „bewegt“. Den Angaben zufolge wurden nach den aktuellsten vorliegenden Zahlen im Jahr 2008 insgesamt 620 Millionen Tonnen Güter auf der Ostsee bewegt, das entsprach damals rund acht Prozent des Weltseetransports.

 

Auch für die EU ist die Ostsee wichtig: 2009 haben die Mitgliedstaaten Güter im Wert von 725 Milliarden Euro exportiert, das sind ein Drittel aller Exporte innerhalb der EU. Importiert wurden Waren im Wert von fast einer Billion Euro, was 30 Prozent der EU-Gesamteinfuhr entsprach. Die Tendenz ist deutlich steigend, trotz mehrere Krisen und Einbrüche. Bis 2020 wird weltweit ein jährliches Wachstum von zwei bis drei Prozent erwartet.

Und nicht nur der Umschlag ist bedeutend für die Region: „Auch die Energieversorgung aus Offshore-Windparks nimmt zu. Deshalb ist der Schutz von maritimen Infrastrukturen für die Wirtschaft und die Bürger gleichermaßen von hoher Bedeutung. Das neue DLR-Institut wird sich dieser Aufgabe mit geballter Kraft und Kompetenz widmen“, ist sich Minister Altmaier sicher.

 

Windparks sind potenzielle Angriffsziele

Hier dürfte die Sicherheitslage zusehend an Bedeutung gewinnen: Mit den Parks EnBW Baltic 1 und 2 sind bereits zwei Anlagen in Betrieb, die zusammen knapp 35 Quadratkilometer Fläche belegen und über 100 Windräder zählen. Weitere 70 hat Iberolas „Wikinger“, im kommenden Jahr soll E.ONs „Arkona“ vor Rügen in Betrieb gehen. Die drei schon aktiven Anlagen allein sind mit mehr als 200 Kilometern Seekabeln mit dem Land verbunden – alles potenzielle Unfalls- oder Angriffsziele, die die deutsche Energieversorgung beeinträchtigen könnten.

Gründe genug, sich über die Sicherheit der Wirtschaftszone Gedanken zu machen. Genau hier setzt das DLR mit dem neuen Institut an. Die erste Anschaffung soll ein U-Boot sein, mit dem die noch zu entwickelnden Sensoren erprobt werden sollen. Eine Art Unterwasserdrohne also, die die verschiedenen Lagen überwachen kann und dabei relativ unbemerkt ist. Anlagen gibt es in der Ostsee genügend, sei es die Nordstream-Leitung, Gleichstromkabel der Windparks oder auch die verschiedenen Werften. Anfällige Systeme, die auch von Terroristen als Ziel auserkoren werden können, um die Versorgung zu unterbrechen.

Ein Augenmerk legt Direktor Dennis Göge mit seinen derzeit 20 Mitarbeitern daher auch auf die sogenannte Resilienz. Mit diesem Begriff bezeichnen die DLR-Fachleute die Ausfallsicherheit gegenüber Störungen jeder Art. 40 weitere Stellen sollen perspektivisch geschaffen werden, um die aktuellen Projekte „Tragvis“, „Marlin“ und „Küs“ voranzutreiben. Wann konkrete Ergebnisse der ambitionierten Projekte zu erwarten sind, kann das Institut derzeit noch nicht sagen. Die kommenden Wochen dienen auch der Einrichtung und Betriebsaufnahme. Dann aber wird der Kontakt zunächst mit der Bundespolizei, später auch mit anderen Einrichtungen an den Küsten sowie der Wirtschaft verstärkt. Denn klar ist allen vor allem eines: Die Sicherheit kann nicht warten.

Die Projekte am Institut für den Schutz maritimer Infrastruktur

RAGVIS ist als tragbares Ortungssystem ist dazu gedacht, den Such- und Rettungsdienst zu verbessern. Besonders die Rettung in der Nacht soll verbessert werden. Dazu sollen unter anderem Kamerasysteme, entstehen die mit einer aktiven (Laser-)Beleuchtung arbeiten. Ziel zudem, die bisher sehr großen vorhandenen Systeme auf ein kleines Format zu „schrumpfen“, damit diese unter anderem auf Seenotkreuzern gut eingesetzt werden können.

KÜS soll ein System für die Überwachung der Sicherheitslage in den Offshore-Windparks, um unter anderem die Störungssicherheit (Resilienz) zu gewährleisten. Dazu werden bisher vereinzelt vorliegende Daten gebündelt, neu strukturiert und auf dieser Basis Soll- und Ist-Vergleiche geschaffen, die die Ausfallgefahr und auch den Schutzstatus analysieren helfen. Bislang gibt es solche Modelle noch nicht.

MARLIN soll ein Lagebildsystem werden. Dessen Aufgabe ist es, in Echtzeit eine Bewertung der aktuellen Situation auf dem Meer zu ermitteln und den Schutzstatus der jeweiligen Infrastruktur, also etwa eines Hafens. Hier ist der Einsatz künstlicher Intelligenz ebenso möglich wie die Entwicklung komplett neuer Sensoren.

 

https://www.pressebox.de/inaktiv/wirtschaftsfoerderung-bodenseekreis-gmbh/Maritime-Wirtschaft-trifft-sich-am-Schwaebischen-Meer/boxid/926637

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Maritime Wirtschaft trifft sich am Schwäbischen Meer

 
 

Nationale Maritime Konferenz findet erstmals außerhalb der Küstenregionen statt

(PresseBox) (Friedrichshafen, 17.10.18) Friedrichshafen wird Ende Mai 2019 zum maritimen Treffpunkt. Zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz werden rund 700 Branchenvertreter aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Verwaltung erwartet. Auch die Bundeskanzlerin und die Bundesminister für Wirtschaft sowie Verkehr haben ihr Kommen zugesagt.

Beim Bau eines Schiffes entfallen 70 bis 80 Prozent der Wertschöpfung auf die Zulieferindustrie. Mit jeweils 21 Prozent erwirtschaftet dabei die maritime Zulieferbranche in Baden-Württemberg und Bayern den höchsten Wertschöpfungs­anteil unter allen Bundesländern. Insbesondere der Bodenseekreis ist ein wichtiger Standort von Zulieferer-Unternehmen für den Schiffbau. Neben Herstellern von Motoren, Antrieben und Sensoren für Schiffe sind hier zahlreiche Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen zu Hause, die im Boots- und Yachtbau tätig sind oder Spezialprodukte für die Schifffahrt entwickeln. Grund genug für das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, den Zuschlag für die 11. Nationale Maritime Konferenz an den Bodenseekreis zu vergeben.

„Wir freuen uns, dass es durch einen gemeinsamen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft aus der Region und dem Land Baden-Württemberg gelungen ist, dieses bedeutende Branchenereignis an den Bodensee zu holen“, betont Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB). „Ende Mai 2019 wird die 11. Ausgabe der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz damit zum ersten Mal außerhalb der Küstenregionen stattfinden.“ Neben der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel haben der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier sowie der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer ihr Kommen zugesagt. Ablauf und Programm der Konferenz werden derzeit erarbeitet.

Für den Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung bietet die Konferenz im nächsten Frühjahr auch die kaum wiederkehrende Chance, den rund 700 erwarteten Teilnehmern aus dem In- und Ausland „die Kompetenzen und Vorzüge unserer Region als Wirtschafts- und Tourismusstandort erleben zu lassen“.

Die Austragung der 11. Nationalen Maritimen Konferenz wird deshalb auch vom Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen finanziell unterstützt.

https://www.ndr.de/nachrichten/Wieder-hoher-Besuch-auf-Maritimer-Konferenz,maritimekonferenz138.html

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Weser-Kurier-Leitartikel-von-Norbert-Holst-ueber-die-Nationale-Maritime-Konferenz-4565026

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Anbindung-ans-Hinterland-_arid,1233723.html

Video: „Mehr als sieben Millionen Männer, Frauen und Kinder machten sich von hier aus auf den beschwerlichen Weg in die neue Welt in der Hoffnung auf ein besseres Leben.[…] Und heute haben sich nun die Zeichen umgekehrt: Deutschland und Europa sind nicht Ausgangspunkt von Flucht, sondern Zufluchtsort.“ – Rede von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der 9. Maritimen Konferenz in Bremerhaven.

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9. Nationale Maritime Konferenz Copyright Verkehrsrundschau
 
 http://www.verkehrsrundschau.de/gabriel-unterstuetzung-fuer-die-fahrrinnenvertiefung-1710188.html

Gabriel: Unterstützung für die Fahrrinnenvertiefung

Neben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach sich auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf der Nationalen Maritimen Konferenz für die Vertiefung von Elbe und Weser aus.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sichert den Häfen die Unterstützung durch die Bundesregierung zu

Anbindung ans Hinterland

20.10.2015 0 Kommentare
Der Bund gibt viele Milliarden aus, damit Güterzüge und Lkw die Waren schnell abtransportieren. (Malte Christians, picture alliance / dpa)

Daher wird es immer schwieriger, die stetig steigende Zahl an Gütermengen auf überlasteten Straßen und dem Schienennetz aus den Häfen abzutransportieren. Ein Beispiel für solch langwierige Diskussionen ist die Debatte über die sogenannte Y-Trasse.

>> Bahn setzt bei Y-Trasse auf Ausbau

Die Bundesregierung hat laut dem Strategiepapier erkannt, dass Kapazitätsengpässe in den Seehäfen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hemmen könnten. Daher lege der Bund einen besonderen Schwerpunkt auf die hafenbezogene Infrastruktur. „In dieser Legislaturperiode hat sie zusätzliche Mittel für Investitionen in die Verkehrswege des Bundes in Höhe von fünf Milliarden Euro bereitgestellt, weitere 3,1 Milliarden Euro stehen in den Jahren 2016 bis 2018 aus dem Zehn-Milliarden-Euro-Paket für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung“, heißt es in dem Eckpunktepapier.

Auch im Bundesverkehrswegeplan 2015 würden die Hinterlandanbindungen eine besondere Rolle spielen. Konkret plant der Bund demnach, hoch belastete Knoten, Hinterlandanbindungen und Hauptachsen auszubauen

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Stand: 20.10.2015 07:37 Uhr – Lesezeit: ca.4 Min.

Maritime Konferenz: Strategie für globalen Markt

Auch Tag zwei der 9. Nationalen Maritimen Konferenz wird von der hohen Politik eröffnet: Am Vormittag wollen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) die Pläne ihrer Ressorts vorstellen. Im Fokus steht dabei abermals die Zukunft der maritimen Wirtschaft im hart umkämpften globalen Markt. Mit einer nationalen maritimen Strategie will die Bundesregierung deren Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag auf die Bedeutung der Seeschifffahrt für ganz Deutschland hingewiesen – und weitere finanzielle Entlastungen für Reeder angekündigt.

Maritime Konferenz: Hilfe für deutsche Reeder

Niedersachsen 18.00 Uhr – 19.10.2015 18:00 Uhr Autor/in: Carsten Wagner

Zu Beginn der Maritimen Konferenz hat Bundeskanzlerin Merkel eine Entlastung der Reeder angekündigt: Wer unter deutscher Flagge fährt, soll die Lohnsteuer der Besatzung sparen.

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Reeder müssen keine Lohnsteuer mehr zahlen

Es werde eine gesetzliche Neuregelung geben, so Merkel, nach der die Reeder die Lohnsteuer der Beschäftigten unter deutscher Flagge künftig nicht mehr zahlen müssen. Entlastungen soll es der Bundeskanzlerin zufolge auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen geben. Wegen der Steuerbefreiungen im Energiesteuergesetz ist der Schiffsverkehr in Deutschland bereits quasi von Umsatzsteuer und Energiesteuer befreit. Merkel sagte, dass die Änderungen angesichts des Kostendrucks in der internationalen Schifffahrt beschlossen worden seien. „Zwischen Bund und Ländern besteht Einigkeit, dass wir eine starke Seeschifffahrt unter deutscher Flagge brauchen“, bilanzierte die Kanzlerin. Der Verband Deutscher Reeder begrüßte die Ankündigungen. „Das ist ein Bekenntnis zur maritimen Wirtschaft“, kommentierte Präsident Alfred Hartmann.

Lies: „Beste Position haben wir miteinander“

Es müsse deutlich werden, dass die maritime Wirtschaft nicht eine Wirtschaft des Nordens ist, sondern für die gesamte Wirtschaft Deutschlands von Bedeutung, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Montag zu NDR Info. Daraus leiten sich laut Lies auch Forderungen ab, etwa die angemessene Berücksichtigung der Seehäfen im Bundesverkehrswegeplan oder die Unterstützung des Bundes bei Investitionen in Häfen. Der letzte Punkt sei für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Welthandel, der größtenteils über den Seeweg abgewickelt werde, entscheidend. Sehr deutlich sprach sich der niedersächsische Wirtschaftsminister auch für eine nationale Kooperation der Häfen aus: „Lasst uns endlich nicht nur sagen, dass wir besser zusammenarbeiten wollen, sondern inhaltlich daran arbeiten. Die beste Position haben wir miteinander – gegeneinander wird es schwierig.“

Videos
Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) im Gespräch. © NDR Fotograf: Frank Jakobs
01:55 min

„Ich möchte mehr Container in Deutschland“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) wirbt für Zusammenarbeit der Häfen in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Das Ziel müsse sein, mehr Ladung in Deutschland umzuschlagen. Video (01:55 min)

Verbände fordern maritime Strategie

Der Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer ist nicht nur Gastgeber der zweitägigen Konferenz, sondern auch Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Zusammen mit Branchenvertretern hatte er die nationale maritime Strategie erarbeitet. „Die besondere Innovationskraft deutscher Unternehmen, gerade auch im Bereich der maritimen Wirtschaft, steht im Mittelpunkt unserer Politik“, sagte Beckmeyer im Vorfeld. Die Große Koalition hat im Bundestag eine Entschließung verabschiedet, die fast alle von den Verbänden vorgebrachten Punkte aufgreift und die Bedeutung der maritimen Branchen herausstreicht. Das ist allerdings noch kein Gesetz, sondern nur eine Grundlage für die weitere Politik.

Werftenförderung und Ausbau von Hafenanbindungen

Die Reeder wünschen sich mehr Beschäftigung unter deutscher Flagge. Derzeit gibt es erstmals seit Beginn der Schifffahrtskrise weniger als 7.000 deutsche Seeleute. Deswegen seien die Maßnahmen ein notwendiger Beitrag, um das maritime Know-how aus der Seeschifffahrt für den gesamten Standort Deutschland zu sichern, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Alfred Hartmann. Auch die Werften wollen mehr Geld für die Forschungs- und Technologieförderung. Der Schiffbauverband etwa weist darauf hin, dass die erfolgreiche High-Tech-Branche Schiffbau von der Regierung mit lediglich 50 Millionen Euro jährlich gefördert wird, die Luft- und Raumfahrt dagegen mit 1,5 Milliarden Euro. Gemeinsam mit der IG Metall Küste fordern die Schiffbauer eine Innovationsoffensive und ein Maritimes Forschungszentrum.

Video
Die Brücke eines Containerschiffs auf hoher See © imago/Hoch Zwei/Angerer
mit Video

Patentlösung für Kapitäns-Nachwuchs gesucht

Viele deutsche Reeder stellen lieber günstige ausländische Offiziere ein. Junge Nautiker haben so kaum Chancen, ihr Kapitänspatent zu machen. Auch darüber wird auf der Maritimen Konferenz diskutiert. mehr

Ein Containerschiff im Hamburger Hafen.
01:52 min

Flüssiggas: Deutsche Reeder wollen umrüsten

18.10.2015 19:30 Uhr
Hamburg Journal

Hamburgs Reeder wünschen sich Unterstützung, um ihre Schiffe auf Gas umzurüsten. Flüssiggas würde die Flotten kostengünstiger und umweltfreundlicher machen. Video

http://www.liberale.de/content/nord-fdp-die-maritime-wirtschaft-als-chance-fuer-deutschland-und-europa

http://www.europeonline-magazine.eu/maritime-wirtschaft-kommt-mit-langem-wunschzettel-zur-konferenz

http://www.radiobremen.de/politik/themen/maritimekonferenz102.html

http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/maritimekonferenz104.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article147745414/Dobrindt-staerkt-Bahn-mit-Hafenprogramm.html

Maritime Konferenz in Bremerhaven

Große Erwartungen an Kanzlerin Merkel

Um die Zukunft von Schiffbau, Schifffahrt und die Hochsee-Windenergie geht es ab heute bei einer Konferenz in Bremerhaven. Rund 800 Vertreter der maritimen Wirtschaft, von Wissenschaft und Politik sprechen darüber, wie die Bundesregierung diese Branchen in den nächsten Jahren unterstützen kann.

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Copyright europeonline-maganzine siehe unten

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17.10.2015FDPWirtschaft

Nord-FDP: Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa

Berlin. Im Vorfeld der Nationalen Maritimen Konferenz am 19./20. Oktober in Bremerhaven haben FDP-Politiker der norddeutschen Bundesländer die folgende gemeinsame Erklärung verfasst:

„Die maritime Wirtschaft ist nicht nur für Norddeutschland, sondern für ganz Deutschland und Europa von entscheidender Bedeutung. 90 Prozent des europäischen Außenhandels wird auf dem Seeweg transportiert, 60 Prozent der deutschen Exporte.

Die 9. Nationale Maritime Konferenz ist ein wichtiges Ereignis, um die verschiedenen Bereiche des maritimen Sektors zusammenzubringen. Zu selten wird die maritime Wirtschaft in ihrer Gänze gesehen, dabei umfasst sie global ein jährliches Volumen von 1.500 Milliarden Euro. Von Schiffbau über Fischerei, Offshore-Windenergie, Containerschifffahrt, Küstentourismus sowie Zukunftssektoren wie blauer Biotechnologie und Meeresbergbau – die Bandbreite der „blauen Wirtschaft“ ist weit.

Zulieferbetriebe sitzen in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern genauso wie in Sachsen oder Bayern. Deswegen ist es von nationalem Interesse, dass die Bundesregierung diesen Wirtschaftszweig endlich strategisch stärkt. Das 21. Jahrhundert ist angesichts der Globalisierung ein maritimes Jahrhundert.

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Trotz des hohen Grades an globalem Wettbewerb ist Deutschland bezüglich technologischem Know-How und Innovationspotential exzellent aufgestellt. Die fünf Küstenländer verfügen über ausgezeichnete Universitäten und Forschungszentren, die, wie das Alfred Wegener Institut in Bremerhaven und das GEOMAR in Kiel, zu den besten der Welt gehören. Diese Stellung gilt es nicht nur zu verteidigen, sondern auszubauen. Forschung und Innovation sind die treibenden Elemente der maritimen Wirtschaft der Zukunft. Deutschland muss mehr in die Forschung investieren, und gleichzeitig sollte die ökonomische und politische Nutzbarkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse weiter verbessert werden.

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Eine effiziente Stärkung der maritimen Wirtschaft muss auf einer ambitionierten Meerespolitik fußen. Die Europäische Union hat hier mit dem Konzept der ,Integrierten Meerespolitik‘ und der daraus hervorgegangenen Strategie für ein „Blaues Wachstum“ die richtigen Zeichen gesetzt. Wir müssen die drei Dimensionen maritimer Politik zusammenführen: Wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte sind im Meer eng miteinander verknüpft. Die maritime Wirtschaft ist in Küstenregionen von herausragender ökonomischer Bedeutung.

Gleichzeitig bietet der Lebensraum Meer eine einzigartige ökologische Vielfalt, die es zu bewahren gilt. Dies kann nur gelingen, wenn wir zusammenarbeiten. Wir brauchen eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Umweltverbänden, und zwar auf allen Ebenen: regional, national und europäisch.

Wasser kennt keine Grenzen, und daher sollten sich die norddeutschen Küstenländer genauso wie die europäischen Anrainerstaaten im Bereich der Meerespolitik so eng wie möglich abstimmen. Im Sinne der europäischen Initiative zu ,Smart Specialisation‘ geht es darum herauszufinden, wo die Stärken einer Region liegen und wie sie in das größere Konzept von regionaler Zusammenarbeit eingebracht werden können.

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Deutschland ist darauf gut vorbereitet. Seine Häfen gehören zu den modernsten und wettbewerbsfähigsten der Welt. Es hat die weltgrößte Flotte Containerschiffe und zählt im Bereich der Offshore-Windenergie zu den führenden Nationen. Auch Schiffsneubau, insbesondere im Kreuzfahrtbereich, wird an der Nordseeküste aber auch an der Ostseeküste wieder profitabel betrieben.

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Aber wir müssen heute die Weichen für die Zukunft stellen. Der Wettbewerb beim Ausbau von Windkraftanlagen muss befördert und besser koordiniert werden. Die Nord-Stream-Pipeline und das gesamte Energiecluster Greifswald/Lubmin soll in die norddeutsche Energiepolitik einbezogen werden. Der Strukturwandel in der Werftindustrie ist alleinige Aufgabe der jeweiligen Unternehmen. Wir setzen uns stattdessen für eine international ausgerichtete Industriepolitik ein.

Der Ausbau der Außen-, Unter- und Mittelweser, die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe sowie die Vertiefung der Außenems müssen gemeinsam mit dem Bund zügig vorangetrieben werden. Der Bau einer Schleuse in Scharnebeck ist durchzuführen. Zudem ist die Infrastruktur entlang Mittel- und Oberelbe so zu optimieren, dass die Schiffbarkeit auch bei mittlerem Niedrigwasser mit einer Fahrrinne von 1,60 m an mindestens 345 Tagen im Jahr garantiert wird. Die Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) muss langfristig gesichert werden. Dazu sind zeitnah alle Maßnahmen für den Ausbau und die Sanierung des NOK aufzunehmen. Hierzu gehören die Sanierung aller Schleusen, die Erweiterung der Oststrecke zwischen Kiel und Rendsburg sowie die Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals.

Um die Zukunft der norddeutschen Häfen sicherzustellen gilt es die vorhandene Hafenhinterlandanbindung zu verbessern und auszubauen. Weiterentwicklung und der Bau der ‚Küstenautobahn‘ A20 einschließlich Elbquerung bei Glückstadt und der A14 müssen vorangetrieben werden. Der Bau der Südvariante der sogenannten Hafenquerspange ist zeitnah umzusetzen. Außerdem müssen die Ostseequerungen über Fehmarn und Warnemünde eingebunden werden. Eine leistungsfähige und zukunftssichere Schienenanbindung muss sichergestellt werden. Engpässe im Bahnnetz sind zu beseitigen.

Deutschland braucht eine sinnvolle nationale maritime Strategie. Sie darf nicht nur Bestehendes verwalten, sondern muss Innovation stärken und die Infrastruktur funktionstüchtig halten. Sowohl bei der Vernetzung der maritimen Wirtschaft, der Ausbildung von Arbeitskräften im maritimen Sektor, der Umsetzung einer langfristigen maritimen Raumordnung, dem Einsatz alternativer Kraftstoffe und Antriebe in der Schifffahrt, der Herausforderung des Klimawandels für Ozeane oder der Bekämpfung von Meeresmüll sollte und kann Deutschland eine Führungsrolle einnehmen.“

RENÉ DOMKE, Landesvorsitzender der FDP Mecklenburg-Vorpommern

HILLGRIET EILERS, hafenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

PROF. DR. HAUKE HILZ, hafenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Mitglied des FDP-Bundesvorstands

MICHAEL KRUSE, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

GESINE MEIßNER, meerespolitische Sprecherin der FDP-Delegation im Europäischen Parlament, Mitglied des FDP-Bundesvorstands

CHRISTOPH VOGT, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

 

 

 

 

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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM

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