Rendsburg Port: Öffnet seine Tore Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port Land fördert Ausbau

Richtfest für neues Fertigteilwerk am Nord-Ostsee-Kanal – 02.02.2014 17:00 Uhr

SENGENTHAL – Zur Unterstützung des Fertigteilwerkes der Firmengruppe Max Bögl am Hauptsitz in Sengenthal wird im Sommer in Osterrönfeld eine zweite moderne Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen in Betrieb gehen.
Der Ausbau der Windenergie auf hoher See bietet aus Sicht der Bundesregierung gute Geschäftschancen für die angeschlagene deutsche Werftenbranche. Das Marktpotenzial deutscher Unternehmen im Spezialschiffbau hierfür sei gut, heißt es in einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion
Mit dem MS „BBC Olympus“ ist vor kurzem das fünfte Schiff der neuen 9.600 mt tragenden Schwergutserie für den Charterer BBC Chartering & Logistic in Fahrt gesetzt und mit großem Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert worden.
Osterrönfeld. Im Rendsburger Schwerlasthafen herrscht Betrieb. Der Frachter „Dan“ war am Montag das erste Schiff, das mit echter Fracht an den neuen Kaimauern festmachte. Er brachte die ersten Bauteile für einen Kran, der in einigen Wochen zum weithin sichtbaren Zeichen für den Erfolg des Hafens werden soll. „Dieser Kran trägt bis zu 150 Tonnen und wird letztlich fast 80 Meter hoch. Er überragt unsere Hochbrücke bei weitem“, erklärte Klaus Brunkert, der Aufsichtsratsvorsitzende von „Rendsburg Port“. Insgesamt hat die Gesellschaft zwei Schwerlastkräne für knapp sechs Millionen Euro geordert mehr

Nord-Ostsee-Kanal Lotse im NOK: „Der beste Job in der Seefahrt“

Ein sehr spezielles Fahrwasser sei der Nord-Ostsee-Kanal, sagt Michael
Hartmann. Der Kapitän ist Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK I, die zurzeit
135 Mitglieder umfasst. Doch das war nicht immer so. Vor einigen Jahren
mussten sich die Lotsen Sorgen um genügend Berufsnachwuchs machen. Das
hat sich inzwischen geändert – dank eines speziellen Brunsbütteler
Ausbildungskonzepts. Heute kann Hartmann zufrieden sagen: „Wir haben
genügend Interessenten, vor allem aus der Region.“
Im Jahr 2008 war die Lotsenbrüderschaft auf 125 Mitglieder geschrumpft. Und
zehn Leute mehr oder weniger zu haben, mache in diesem Beruf viel aus, weiß
Hartmann. Denn in der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt gibt
es viel zu tun. Je weniger Lotsen dabei sind, umso mehr müssen die übrigen
schultern. Am 1. August 2008 begann der erste Lehrgang nach dem praxisorientierten
Modell von NOK I, in diesem Sommer starten die Teilnehmer des fünften
Lehrgangs. Über die bisherigen neuen Lotsen sagt Hartmann: „Die Leute, die
sich in unsere Lotsenbrüderschaft integriert haben, hatten bisher null Unfall.“
Eine bessere Referenz für das in Brunsbüttel entwickelte Ausbildungskonzept
könne es nicht geben. Der klassische Weg führt über den Erwerb des Kapitänspatents ohne Einschränkungen an einer Fachhochschule oder Hochschule. mehr