Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) beschlossen.

Der Bundestag hat am Freitag, 2. Dezember 2016, die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) beschlossen. Dabei handelt es sich um das sechste Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes (18/9523, 18/9853, 18/10102 Nr. 3), das dritte Gesetz zur Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (18/9524, 18/9953, 18/10102 Nr. 15) und das Gesetz über den Ausbau der Bundeswasserstraßen und zur Änderung des Bundeswasserstraßengesetzes (18/9527, 18/9952, 18/10102 Nr. 14). Abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlungen des Verkehrsausschusses (18/10524, 18/10513 neu, 18/10516). Beim Fernstraßenausbaugesetz stimmte die Opposition geschlossen dagegen, bei den beiden anderen Gesetzen stimmten die Grünen dagegen, während sich Die Linke enthielt. mehr

NOK Nord-Ostsee-Kanal Schleusen Zulaufsteuerung

Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) soll eine Zulaufsteuerung erhalten. Dazu beabsichtigt die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) ein Verfahren einzuführen, das mit elektronischer Unterstützung für einen Zeitraum von bis zu 15 Stunden im Voraus die voraussichtlichen Schleusungszeitpunkte ermittelt und den Nutzern des NOK bekannt gibt. Das erfuhr die DVZ auf Anfrage bei der entsprechenden Behörde. Grundlage für das System wird die frühzeitige elektronische Anmeldung der Fahrzeuge für die Schleusung sein, verlautete aus der GDWS. Konkret bedeutet das: Alle verbindlich angemeldeten Fahrzeuge werden in der zeitlichen Rangfolge der Anmeldung und der voraussichtlichen Ankunftszeit an den Schleusen in einem Zeitfenster von 10 bis 15 Stunden vor Erreichen der Schleusen in Brunsbüttel beziehungsweise Kiel-Holtenau für die Kanalpassage aufgenommen mehr

Hamburger Hafengeburtstag: Alles im Fluss Maritim Monday Stettin

Hamburg. Besser könnte der Blick auf die „Queen Elizabeth“ kaum sein. Zwischen den Häuserreihen an der Davistraße erhebt sich der Ozeanriese und lockt täglich zahlreiche Schaulustige an.
Schlepperballett, Schiffstaufe, Schmuddelwetter: Diese drei Elemente standen auch dieses Jahr wieder einmal auf dem Programm des Hamburger Hafengeburtstags. 1,4 Millionen Besucher kamen und Hunderte Schiffe – eines davon versank in der Elbe.

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Trends der Zukunft Emissionen im weltweiten Containerverkehr bis zum Jahr 2050 um die Hälfte sinken

Die internationale Schifffahrtsorganisation IMO hat im April erstmals konkrete Ziele in Sachen Klimaschutz beschlossen. Demnach sollen die Emissionen im weltweiten Containerverkehr bis zum Jahr 2050 um die Hälfte sinken. Bisher allerdings wurden die ambitionierten Ziele noch nicht mit konkreten Maßnahmen unterlegt. In wenigen Tagen trifft sich daher der Umweltausschuss der IMO, um über verschiedene Wege zu beraten, mit denen die Zielmarke erreicht werden könnte. Ein Zusammenschluss internationaler Umweltschutzorganisationen namens Clean Shipping Coalition (CSC) hat in diesem Zusammenhang nun einen interessanten Vorschlag gemacht: Eine Höchstgeschwindigkeit für Containerschiffe könnte die Emissionen innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne um immerhin ein Drittel senken. Dies entspricht in etwa dem Ausstoß von 82 Kohlekraftwerken. mehr

Neubau 5.Schleusenkammer und Torinstandsetzungsdock Planung Tiefensee

Bewegung auf Europas größter Wasserbaustelle
Luftbild vom Bau der 5. Schleusenkammer am Nord-Ostseekanel © NDR Fotograf: Karsten SchröderDas riesige Schleusenareal in Brunsbüttel verbindet den Nord-Ostsee-Kanal mit der Elbmündung.
Nach wochenlangen Verzögerungen haben in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) die Arbeiten für die Baugrube der neuen fünften Schleusenkammer begonnen. Mitarbeiter des Generalunternehmers sind dabei, die nördliche Seitenwand der Kammer zu errichten – 40 Meter tief und 350 Meter lang. Die Schleusenbaustelle in Brunsbüttel gilt als größte Wasserbaustelle Europas. Die neue Kammer soll Platz für größere Schiffe bieten und die anderen Kammern entlasten. Unter anderem wegen Schwierigkeiten bei der Munitionsräumung hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Ende November eingeräumt, im Zeitplan mehrere Monate zurückzuliegen. Am Termin der Freigabe im Jahr 2020 hielt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) jedoch fest.
Kommt jetzt Bewegung in die Realisierung des seit langem geplanten Docks für die Instandsetzung von Schleusentoren in Brunsbüttel? Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Steinburg und Dithmarschen-Süd, Mark Helfrich verkündet zumindest eine wichtige Entscheidung: „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die für den Bau des Torinstandsetzungsdocks in Brunsbüttel erforderlichen vier neuen Planstellen für Ingenieure, Bauaufseher und Techniker bewilligt.“ Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Norbert Brackmann, der Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages ist, habe er sich seit Monaten intensiv um die Realisierung dieses für einen funktionsfähigen Nord-Ostsee-Kanal wichtigen Vorhabens bemüht. mehr