Nord-Ostsee-Kanal : Des Kaisers Kanal – und wie die Wasserstraße SH prägte Vergleich Panama Suez Kanal NOK

Kapazität der Wasserstraße soll verdoppelt werden Größter Ausbau des Panama-Kanals hat begonnen zuletzt aktualisiert: 04.09.2007 – 13:09 Panama-Stadt (RPO). In Panama haben die Bauarbeiten zur Erweiterung des Panama-Kanals begonnen. Die Wasserstraße verbindet Atlantik und Pazifik miteinander. Zu einer Auftaktzeremonie mit Panamas Präsident Martin Torrijos war auch Alt-US-Präsident Jimmy Carter angereist. mehr

„Schlamperei“ bei Kanaltunnel-Sanierung Die Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels läuft seit 2011

Rund 50.000 Autos nutzen täglich die Unterführung am Nord-Ostsee-Kanal, immer wieder gibt es Staus. Die Sanierung des Tunnels läuft seit 2011. Ursprünglich sollte Ende 2013 alles fertig sein, doch die Weströhre wird wohl erst 2018 wieder befahrbar sein. Die Baukosten steigen laut Wasser- und Schifffahrtsamt vermutlich auf das Doppelte: auf rund 50 Millionen Euro. mehr

Eurogate-Bilanz ? Container Bremerhaven umgeschlagen

mmer mehr Container werden in Bremerhaven umgeschlagen. (dpa)

Zu dem Ergebnis kommt unter anderem die aktuelle Konjunkturumfrage des Zusammenschlusses der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) bei der maritimen Branche. Der Geschäftsklimaindex (Wert zwischen 0 und 200 Prozentpunkten) kletterte in dieser Teilbranche von 103,1 im Herbst 2015 auf 112,9 Punkte im Frühjahr 2016. „Gegenüber Rotterdam haben die beiden großen deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven beim Containerumschlag im ersten Quartal leichte Marktanteile gewonnen“, sagt Fritz Horst Melsheimer, Vorsitzender der IHK Nord und Präses der Handelskammer Hamburg.

„Dennoch belasten die Ukraine-Krise und stagnierende Ostasien-Verkehre weiterhin das Ergebnis.“ Es sei unter anderem wichtig, dass die Ausbaumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal laut Melsheimer zügig weitergehen und endlich mit den Vertiefungen der seewärtigen Zufahrten der Häfen an Nord- und Ostsee begonnen werde. Das Konjunkturbarometer bei den Reedern stieg zwar leicht auf 98,1 Punkte an. Ein Ende der Krise in der Schifffahrt ist allerdings noch nicht abzusehen: „In der Bulk- und Containerschifffahrt hatten die Charterraten noch vor Kurzem zum Teil historische Tiefststände erreicht.“
Eine OECD-Studie hat höhere Investitionen in den Hamburger Hafen, den Nord-Ostsee-Kanal und in Verkehrsanbindungen zum Umschlagplatz angemahnt. Auch eine bessere Zusammenarbeit der beiden Hafen-Standorte Hamburg und Bremerhaven hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für vorteilhaft, wie sie am Mittwoch in Berlin und Hamburg mitteilte. mehr

Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.

Der Frachtumschlag blieb mit 156 000 Tonnen auf dem Vorjahresniveau, doch darauf kommt es nach Aussage des Geschäftsführers Frank Schnabel von der Rendsburg Port GmbH nicht vorrangig an. Die Schiffszahl und die Verladung schwerer Stückgüter sei bei der Bewertung des Erfolgs viel wichtiger: je komplexer eine Verladung, umso höher die Gebühren. Hier spielt der Hafen seine Stärken aus. Seine beiden mobilen Kräne können zusammen bis zu 250 Tonnen schwere Güter heben und sperrige Fracht präzise bewegen.

Das Wachstum der Windkraftbranche ist zugleich der wirtschaftliche Motor des Rendsburg Ports. Zwei Drittel der umgeschlagenen Fracht gehen auf das Konto von Firmen, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben. Größter Kunde ist das benachbarte Bögl-Werk, das mehr als die Hälfte der zu verladenden Produkte anliefert. „Aber unser Erfolg hängt nicht allein vom Bögl-Werk ab“, betont Schnabel. Der Hafen ist ebenso Dienstleister für den Windräder-Hersteller Enercon sowie Speditionen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Eines der schwersten jemals bewegten Produkte war ein über 200 Tonnen schwerer Transformator für den Stromnetzbetreiber Tennet. Der Hafen schreibt schwarze Zahlen. „Wir verdienen Geld“, sagt Schnabel. Genaue Zahlen nennt er nicht.
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Kreuzfahrer in Hamburg passieren den NOK nach Kiel Teil 2

Und noch ein Traumschiff im Kanal! Nach der MS World am Mittwoch durchquerte am Mittwoch das unter der Flagge der Bahamas fahrende Kreuzfahrtschiff „Silver Whisper“ (Heimathafen Nassau) den Nord-Ostsee-Kanal auf der Fahrt von Bremerhaven nach Helsingborg (Schweden).

Das 186 Meter lange und knapp 25 Meter breite Kreuzfahrtschiff der amerikanischen Reederei Silversea Cruises (Sitz in Fort Lauderdale, USA) wurde in der italienischen Bauwerft Cantieri Navali Visentini in Donada im Jahr 2001 gebaut.

Die Besatzung ist fast gleich so groß wie die Passagieranzahl. Um das Wohl von 388 Passagieren kümmern sich 302 Besatzungsangehörige. mehr