Der dringend notwendige Ausbau der 5. Schleuse am NOK bei Brunsbüttel

 

Foto: Binnenhafen in Brunsbüttel.

Informationen über die Schleusensituation in Brunsbüttel/Holtenau

Informationen 5.Schleuse  seit 2013 auf dieser Seite oben , hier jetzt alle neuen Informationen  an 2017 und 2018 und weiter…………………………………………

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der aktuelle Infobrief Nr. 13 (III. Quartal 2017) zum Bau der 5. Schleusenkammer ist auf unserer Homepage eingestellt
 
 

https://www.welt.de/wirtschaft/article174024465/Schifffahrt-Europas-groesste-Wasserbaustelle-verzoegert-sich-auf-Jahre. siehe unten

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Brunsbuettel-Schleusenkammer-Bau-verzoegert-sich,shmag52598.html

Brunsbüttel: Schleusenkammer-Bau verzögert sich

Schleswig-Holstein Magazin – 13.04.2018 19:30 Uhr

Die Bauarbeiten für die fünfte Kammer der Schleuse für den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel sind schon zwei Jahre im Verzug. Die Arbeiten sind extrem aufwendig.

Details

Buchholz lädt neuen Minister Scheuer in den Norden ein

kiel Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz will seinen neuen Bundeskollegen Andreas Scheuer bald im Norden begrüßen. „Ich hoffe, es ist ganz im Sinne des Ministerpräsidenten, wenn ich sage: Andreas Scheuer ist herzlich eingeladen“, verkündete Buchholz gestern in Berlin. Er werde dem neuen CSU-Minister gern „alle schleswig-holsteinischen Infrastrukturprojekte im Verkehrsbereich live und in Farbe“ zeigen. Nicht zuletzt wolle er Scheuer die Wichtigkeit des Nord-Ostsee-Kanals vor Augen führen: „Wir zeigen ihm dann auch, was es heißt, wenn ein Schiff gegen ein Schleusentor fährt und diese Schleuse für Monate nicht zur Verfügung steht – und was es für ein Schiff bedeutet, deshalb eine Rundreise um Skagen machen zu müssen“, sagte Buchholz. bg

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/fuenfte-schleuse-in-brunsbuettel-wird-viele-viele-jahre-spaeter-fertig-id19339776.html

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Baustelle am Nord-Ostsee-Kanal : Fünfte Schleuse in Brunsbüttel wird „viele, viele Jahre später“ fertig

Brunsbüttel | Die größte Baustelle in Schleswig-Holstein wird deutlich länger dauern als bisher geplant: Die rund eine halbe Milliarde Euro teure fünfte Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel wird nicht wie ursprünglich vorgesehen Ende 2020 fertig, sondern erst mehrere Jahre später – wohl nach 2023.

Mit einer Passage von etwas über 30.000 Schiffen jährlich gilt der Nord-Ostsee-Kanal als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Er erspart den Schiffen die rund 460 Kilometer (250 Seemeilen) längere Passage über den Skagerrak.

– Quelle: https://www.shz.de/19339776 ©2018

 

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Nord-Haefen-nehmen-neue-Regierung-in-die-Pflicht

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Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Nord-Häfen nehmen neue Regierung in die Pflicht

Berlin/Lübeck Nord-Häfen nehmen neue Regierung in die Pflicht

Verband pocht in Berlin auf den schnelleren Ausbau der Infrastruktur.

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Der Lübecker Hafen – hier der Skandinavienkai – hat den höchsten Umschlag in Schleswig-Holstein.

Quelle: Foto: Lutz Roessler
Der Lübecker Hafen – hier der Skandinavienkai – hat den höchsten Umschlag in Schleswig-Holstein.
 
 
 
 

Berlin/Lübeck. Erst über die Häfen sprechen, dann die Kanzlerin wählen: Der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) hatte sich gestern Morgen einen passenden Zeitpunkt ausgesucht, um mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Dabei hatte der GvSH-Vorsitzende Sebastian Jürgens, auch Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), nicht nur super Zahlen für die 23 Häfen des Landes zu verkünden, sondern es wurde auch die neue Bundesregierung in die Pflicht genommen. Wenn die Häfen in Schleswig-Holstein weiter auf Erfolgskurs segeln sollen, müssten große Projekte schneller geplant und umgesetzt werden – etwa der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals (NOK), des Elbe-Lübeck-Kanals sowie von leistungsfähigen Schienen- und Straßenanbindungen, verlangte Sebastian Jürgens.

 

Zwar seien viele dieser Projekte bereits als „vordringlicher Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan bis 2030 enthalten, doch im GvSH ist man skeptisch, was eine schnelle Realisierung betrifft. Der dringend notwendige Ausbau der 5. Schleuse am NOK bei Brunsbüttel werde nicht 2020 abgeschlossen, sondern „deutlich länger“ – möglicherweise drei Jahre – dauern, kritisierte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Port GmbH. Solche Verzögerungen seien nicht nur ärgerlich, sondern verursachten auch wirtschaftliche Einbußen für die Häfen. Die Logistikpartner verlören das Vertrauen. „Die neue Bundesregierung muss die Ertüchtigung des NOK mit aller Kraft vorantreiben“, forderte Schnabel vom neuen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Der CSU-Politiker aus Niederbayern sei „herzlich eingeladen“, sich die Häfen und Wasserstraßen anzuschauen, sagte der Kieler Verkehrs- und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).

 

Zu einer leistungsfähigen Hafeninfrastruktur der Zukunft gehöre auch die Versorgung der Schiffe mit Landstrom, etwa aus Windkraftanlagen, sowie mit Flüssiggas. Damit die Reeder Ökostrom auch wirklich nutzen, müsse dieser von der EEG-Umlage befreit werden, verlangte Buchholz. Solange dieser Strom teuer sei, würden in den Häfen die Bord-Diesel weiterlaufen, mit erheblichen Nachteilen für die Luftqualität.

Ein ähnlich dickes Brett, das nun gebohrt werden muss, ist die Errichtung eines Terminals für umweltfreundliches Flüssiggas (LNG), das von immer mehr Schiffen genutzt werden kann. Während private Investoren ein solches Terminal in Brunsbüttel errichten wollen, favorisiert Niedersachsen Wilhelmshaven. Buchholz verlangte einen verlässlichen Förderrahmen für ein solches Projekt. Bislang wird Flüssiggas per Lkw vom Hafen Rotterdam herantransportiert. Die Landesregierung wolle ihr Hafen-und-Logistik-Konzept mit den Weichenstellungen für die Zukunft in etwa zwei Jahren vorlegen. Es soll in Zusammenarbeit mit den Häfen sowie den Industrie- und Handelskammern entstehen.

Der Lübecker Hafen, der größte und umschlagsstärkste der Region, ist nach Ansicht von Buchholz wieder in der Erfolgsspur. Der Umschlag wuchs im Vorjahr um 5,5 Prozent auf rund 25 Millionen Tonnen.

Vor allem die Zahl der Lkw und Trailer im Ro-Ro-Verkehr hat kräftig zugelegt. LHG-Geschäftsführer Jürgens kündigte den Ausbau von weiteren 16 Hektar Fläche an, vor allem am Skandinavienkai. Im Hafenbereich dagegen Wohnungen zu bauen, wie in Flensburg geplant, lehnt der Hafenverband strikt ab.

Die großen Vier

Die vier größten Häfen Schleswig- Holsteins (Lübeck, Brunsbüttel, Kiel und Puttgarden) haben mit einem Umschlag von insgesamt 51 Millionen Tonnen im Vorjahr eine neue Bestmarke aufgestellt. Die „Big Four“ realisierten damit rund 95 Prozent der Güterströme des Landes auf Wasserstraßen. Lübeck (25 Millionen Tonnen) ist dabei mit weitem Abstand vor Brunsbüttel (13,1 Millionen Tonnen), Kiel (7,4 Millionen Tonnen) und Puttgarden (5,5 Millionen Tonnen) die Nummer eins unter den schleswig-holsteinischen Häfen.

Copyright Willy Thiel

Wir machen Schifffahrt möglich
Bau 5. Schleusenkammer
Infobrief
Nr. 13,
III. Quartal 2017
Projekt NOK Schleusen Brunsbüttel
www.wsa-brunsbuettel.wsv.de
Seite 1 von 20
Herzlich willkommen zum Infobri
ef Nr. 13, III. Quartal 2017
– Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel –
über die Bautätigkeiten von Ju
li bis Ende September 2017.
 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM

Ein Gedanke zu „Der dringend notwendige Ausbau der 5. Schleuse am NOK bei Brunsbüttel

  1. Die Baustelle sieht aus wie ein riesiger Sandkasten, von dem kleine Jungs träumen würden: Ein Dutzend Bagger und Kräne mit Kettenantrieb schaufeln Erdreich auf Gelenk-Sandlaster oder lassen Stahlmatten und Beton in tiefe Löcher hineingleiten. Auf der Länge mehrerer Hundert Meter müssen Spundwände in die Erde eingebaut werden. Doch was hier fehlt, ist der für diese Arbeit typische Lärm: Nirgends ist das Rammen zu hören, das beim Einlassen von Stahlwänden entsteht, wenn das Gewicht des Krans auf das Metall knallt.

    Die Experten vor Ort wissen, dass der Rammhammer die schnellste Bauweise wäre – doch sie dürfen ihn nicht benutzen. Denn dies ist schließlich keine normale Baustelle: Unmittelbar vor der Elbmündung und der Nordsee wird in Brunsbüttel eine neue Schleusenkammer für den Nord-Ostsee-Kanal gebaut.

    Das riesige 330 Meter lange Betonbecken mit seinen beiden 44 Meter breiten Toren entsteht auf der Schleuseninsel, auf einem dünnen Landstreifen, der zwischen den vorhandenen und betagten anderen vier Schleusen liegt. „Wenn wir hier rammen, könnten die alten Schleusenbecken kaputtgehen“, sagt Thomas Fischer. Er leitet die Verwaltung des Wasser- und Schiffbauamtes (WSV) am Standort.
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