Hagedorn: Grünes Licht für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals!

 

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Von der jüngsten Fachveranstaltung unter dem Dach des Deutschen Nautischen Vereins zur Bedeutung und Zukunft des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) in Kiel gingen wichtige und zugleich positive Signale aus.

Das erklärte Jens B. Knudsen, Vorsitzender der Initiative Kiel Canal, dem THB. Der NOK sei in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit „zum Teil als eher unzuverlässig wahrgenommen worden“. Das spiegle aber „eindeutig nicht die Sichtweise aller Kunden wider“. Diese erwarteten weniger eine besonders kurze Bauzeit oder geringe Baukosten. Was für sie zähle sei „eine planbare Passagezeit und keine Wartezeiten“. Deshalb freut es Knudsen, dass in der Wasserstraßenverwaltung die Idee einer NOK-Rufbereitschaft, „die am Wochenende für alltägliche Störungen eingesetzt werden könnte“ als Anregung positiv aufgenommen wurde. EHA

 

Die Schleuse in Brunsbüttel bereitet weiterhin Sorgen.

Politiker in Brunsbüttel : NOK-Schleuse: „Es darf keine weitere Verzögerung geben“ –
Quelle: https://www.shz.de/21652382 ©2018 Copyright Norddeutsche Rundschau

Brunsbüttel | Schleswig-Holsteins Millionen-Baustelle hat prominenten Besuch bekommen.

Bettina Hagedorn (SPD), Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, schaute sich am

Dienstag die NOK-Schleuse in Brunsbüttel an. Auch ihr schleswig-holsteinischer

Parteikollege Matthias Stein war mit vor Ort.

Im Zentrum des Besuchs standen die Probleme, die es mit der Schleuse gibt.

So wird zwar seit über fünf Jahren an dem Projekt gebaut, ein Ende ist jedoch nicht in Sicht.

Der ursprüngliche Termin, der für Ende 2020 angesetzt war, ist zumindest nicht mehr zu

halten. Die Kosten haben sich allerdings mehr als verdoppelt.

 

Weiterlesen: Fünfte Schleuse in Brunsbüttel wird „viele, viele Jahre später“ fertig

 

„Ja, es dauert etwas länger und es wird teurer. Aber gemessen an dem Wert, den der

Nord-Ostsee-Kanal für unsere Volkswirtschaft hat, stehen wir zum NOK und zu dem

Ausbau“, sagte Bettina Hagedorn gegenüber dem NDR. Am Anfang der Baumaßnahme

sprach man noch von 300 Millionen Euro, die hier investiert werden müssen. Stand jetzt

werden wohl 800 Millionen Euro benötigt. Die Kosten sind also um eine halbe Milliarde

Euro gestiegen. Der Bundesrechnungshof steht dem gesamten Projekt kritisch gegenüber.

Matthias Stein, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages ist, betonte,

dass es keine weiteren Verzögerungen geben dürfe. Der Nautische Verein Brunsbüttel

kritisiert zudem die Ausschreibung.

Es sei ein Fehler gewesen, den günstigsten Anbieter auszuwählen, monierte Michael

Hartmann. Der Vorsitzende vom Nautischen Verein Brunsbüttel fügte an: Wenn die

Bauarbeiten weiter verschleppt würden wie bisher, werde die fünfte Schleuse wohl auch

2024 nicht fertiggestellt.

Auch die Lotsen haben bedenken. Wolfgang Mentzel von der Lotsenbrüderschaft NOK

sagte, dass die großen Verzögerungen beim Bau der Schleuse Schifffahrer durchaus

abschrecken könnten. Diese würden dann den Weg um Dänemark nehmen. Außerdem

befürchten die Lotsen, dass sich der Verkehr immer mehr auf die Schiene verlagert.

– Quelle: https://www.shz.de/21652382 ©2018

Die Kosten haben sich allerdings mehr als verdoppelt.

 

Weiterlesen: Fünfte Schleuse in Brunsbüttel wird „viele, viele Jahre später“ fertig

 

 

– Quelle: https://www.shz.de/21652382 ©2018

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Informationsbesuch-

an-der-Schleusenbaustelle,shmag58328.html?fbclid=IwAR0aqlE9m00V_VkWWdaODQHqUrsiVdZY5vVWa8DRMTHt6QGySJuiALvf9Wg

 

http://www.kn-online.de/Lokales/Nord-Ostsee-Kanal/Zu-lange-Wartezeiten-am-Nord-Ostsee-Kanalhttp://www.kn-online.de/Lokales/Nord-Ostsee-Kanal/Zu-lange-Wartezeiten-am-Nord-Ostsee-Kanal

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weshalb Reeder den Kanal nutzen“, so Lückert.

 

 

Eingreifertruppe bei Störungen gefordert

Damit die Ausfallzeiten durch Störungen an der alten Technik vermieden werden, fordern

die Vereine die Einrichtung der bereits 2013 zugesagten Eingreifgruppe. Dieses Team sol

l auch an Wochenenden bei Störungen ausrücken. Bisher wurden in solchen Fällen die

 

Schleusenkammern einfach stillgelegt. „Für unsere Kundschaft ist so etwas nicht

nachvollziehbar“, sagt Jens-Broder Knudsen von der Agentur Sartori & Berger, der

Vorsitzende der Initiative Kiel-Canal. Er ist Vertreter für viele Reedereien am Kanal.

Kritik ziehen aber auch die Wartezeiten bei den Bauprojekten auf sich. Nur die Spitze des

Eisbergs sind dabei die Probleme bei der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel.

In Kiel droht beim Ersatzbau der kleinen Schleusen ein ähnliches Drama. „Wir wissen

seit 2010, dass dagegen etwas getan werden muss. Jetzt heißt es, die Freigabe der

Ersatzbauten ist für 2030 geplant. So etwas ist doch in einer Industrienation nicht mehr

vermittelbar“, sagt Lückert.

Verzögerungen beim Ausbau

Lückert verweist auf die Reeder. „Wir haben heute schon Schiffe im Kanal, die extra für die

Abmessungen dieser Wasserstraße gebaut wurden. Sie können aber nicht vollbeladen

durch den Kanal, weil der Ausbau der Oststrecke immer noch auf sich warten lässt. 2013

wurde dafür Baurecht erteilt. Doch der Baubeginn steht immer noch nicht fest.“

Die Verzögerungen ziehen eine Explosion der Kosten nach sich. Für die fünfte Schleuse

in Brunsbüttel waren 2010 noch 240 Millionen Euro kalkuliert. Inzwischen rechnet das

Bundesverkehrsministerium schon mit 800 Millionen Euro. Ein Fertigstellungsdatum ist

noch nicht absehbar.

Lesen Sie mehr zur Schleuse in Kiel-Holtenau.

Von Frank Behling

Insgesamt werde der Standort attraktiver für Unternehmenserweiterungen und
Neuansiedlungen wie den geplanten Bau eines Terminals für flüssiges Erdgas
(LNG). Auch für das alternativ diskutierte Projekt einer schwerlastfähigen Vielzweckpier
im Elbehafen sieht Helfrich Rückenwind. „Insbesondere bei Schwerguttransporten ist
der direkte Übergang vom Schiff auf die Bahn ein Pfund, mit dem Brunsbüttel wuchern
kann, sobald eine leistungsfähige Bahn-anbindung existiert.“ –
 
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Großkönigsförde
NOK-Erweiterung verändert Ortsbild

Die Heimatgemeinschaft Eckernförde bot ihren Mitgliedern eine Führung mit Bauleiter Niels Böge (50) zu den Erweiterungsarbeiten des Nord-Ostsee-Kanals in Großkönigsförde an. Der Ort wird sich sichtbar verändern.

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Kleine rote Häuser und ein großes Bauvorhaben: Ingenieur Niels Böge (50), Bauleiter für den Bau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals, erläuterte an einem Modell und den Stand der Ausbauarbeiten in Großkönigsförde.

Quelle: Manuela Schütze

Großkönigsförde. Die Dorfstraße in Großkönigsförde endet kurz hinter der traditionsreichen Gaststätte Lindenkrug am Nord-Ostsee-Kanal. Hier realisiert das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) den ersten Teil der Erweiterung des Nord-Ostsee-Kanals. Von einer Breite von 102 Metern soll die Kanalstrecke zwischen Großkönigsförde und Schinkel auf 162 Meter verbreitert werden. Dreieinhalb bis vier Jahre Bauzeit rechnet das WSA für die 4,5 Kilometer lange Strecke. 2009 begann das Planfeststellungsverfahren, 2014 erfolgte die Genehmigung. Ingenieur Niels Böge ist seit 2007 dabei

Bevor der Bagger die jetzige Böschung aufreißen werde es noch etwas dauern, aber bis jetzt sei schon viel geschehen, erklärt der Bauleiter und gibt diverse Beispiele. Der Kampfmittelräumdienst habe Bombenfunde beseitigt, drei Häuser wurden abgerissen. Die bodenkundliche und ökologische Überwachungen der Arbeiten seien nicht nur schon aktiv, sondern würden auch baubegleitend fortgeführt. 296 Bohrungen wären dazu durchgeführt und beprobt worden. „Seit zehn Jahren läuft das Grundwasser-Monitoring, sodass keine Grundwasserabsenkung passieren kann. Wir haben überall Messstellen.“ Als die Gruppe später den kurzen Weg vom Gasthof zur jetzigen Kanalböschung geht, zeigt er auf ein unscheinbares Rohr, das aus der benachbarten Wiese ragt: Eine Messstelle. Als Beispiel für ökologische Schutzmaßnahmen nennt er das Ausweichareal für Kreuzottern am Kluversieck.

Auch das Verkehrslenkungskonzept steht. Es sieht einen Rundkurs für den Baustellenverkehr vor, so gebe es keine Hin- und Rückfahrten. Grundsätzlich plant das WSA, dass 90 Prozent aller Transporte über den Seeweg geleitet werden. Am Kanal wird dafür ein eigener Anleger entstehen. „Großkönigsförde wird zukünftig eine Rampe zum Kanal haben, die gibt es zurzeit nicht“, sagte er. Auch werde der neue Betriebsweg zukünftig als Radweg nutzbar sein. Als nächstes stehen unter anderem der Rückbau der Straße Bökenrott auf dem Plan und die Bauzuwegung für die Gaststätte Lindenhof wird in Angriff genommen

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Berlin-gibt-Geld-fuer-Kanalausbau

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Büro Bettina Hagedorn (MdB)

anbei sende ich Ihnen die aktuelle Pressemitteilung von Bettina Hagedorn zur Zuordnung der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals als Bezugsfall sowie zur weiteren Information den Brief von Verkehrsstaatssekretär Odenwald an Bettina Hagedorn vom 12. November sowie die entgegengesetzte Antwort des Ministeriums vom 25. Juni 2014

2. Video vom dicken Dampfer des Monats….Der Panamax-Bulker CLARA der ehemals in Kiel beheimateten Reederei Blumenthal gestern am 24. Juli 17 im NOK in der Holtenauer Schleuse und auf der Kieler Förde. Der Massengutfrachter mit einer Länge von 225m und einer Breite von 32m und einer Tragfähigkeit von 77.073 Tonnen ist eines der größten Schiffe die in diesem Jahr den Kanal passiert haben.

Gepostet von Arne Lütkenhorst am Montag, 24. Juli 2017

 

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Hagedorn: Grünes Licht für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals!

In der Anlage der Brief von Verkehrsstaatssekretär Odenwald an Bettina Hagedorn vom 12. November sowie die entgegengesetzte Antwort des Ministeriums vom 25. Juni 2014

Es war ein Paukenschlag, als der Haushaltsausschuss am 5. Juni – nur 2 Monate nach seiner Bewilligung von 485 Mio. Euro für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel – in der abschließenden Sitzung für den Bundeshaushalt 2014 zusätzlich 265 Mio. Euro für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals bewilligte und damit ein klares Signal gegen den Investitionsstau am NOK gab.

Doch bereits am 25. Juni irritierte und empörte eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums nicht nur Bettina Hagedorn, die als stellv. Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss für das Dobrindt-Ressort zuständig ist (Zitat): „Der Ausbau der NOK-Oststrecke wird im Zuge der Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 neu bewertet und muss dann im Gesamtkontext aller erwogenen Projekte priorisiert werden. Die Priorität  des Oststreckenausbaus ergibt sich damit erst NACH Abschluss der Bewertungen und Priorisierungen ALLER Projekte im Jahr 2015.“

Die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete hatte in ihrer Funktion als Berichterstatterin für Verkehr im Haushaltsausschuss seitdem in mehreren Schreiben auf einen Kurswechsel in dieser Frage im Verkehrsministerium gedrängt und Bundesminister Alexander Dobrindt zuletzt Mitte Oktober im Haushaltsausschuss um eine Klarstellung gebeten. Die traf jetzt – pünktlich zur heutigen ‚Bereinigungssitzung‘ des Haushaltsausschusses – ein (Zitat): „.., dass das Projekt ‚Ausbau der Oststrecke des NOK‘ für den Bundesverkehrswegeplan 2015 als ‚begonnen‘ definiert wird, weil bereits in 2015 bauliche Maßnahmen im Bereich Flemhuder See erfolgen. Damit wird das Projekt im BVWP 2015 dem ‚Bezugsfall zugeordnet und als ‚gesetzt‘ ausgewiesen.“

Hagedorn: „Ich bin froh, dass ich es jetzt endlich schwarz auf weiß habe, dass der Ausbau der NOK-Oststrecke nicht länger ‚auf die lange Bank geschoben‘, sondern zügig in Angriff genommen wird. Damit wird das Verkehrsministerium jetzt auch den Weg frei machen, um die 30-40prozentige Bezuschussung durch EU-Mittel (CEF) in Brüssel anzumelden. Und hoffentlich nimmt jetzt auch die Planung der Levensauer Hochbrücke Fahrt auf, für die die knapp 50 Mio. Euro ebenfalls schon im Bundeshaushalt verankert sind und deren Bau Voraussetzung dafür ist, dass der 6. Bauabschnitt der Oststreckenbegradigung verwirklicht werden kann. Schön, dass das Verkehrsministerium endlich bekennt, dass Europas meistbefahrene künstliche Wasserstraße eine nationale Priorität gegenüber anderen Bauvorhaben hat und insgesamt 750 Mio. Euro, die der Haushaltsausschuss 2014 für den NOK bewilligt hat, dem Verkehrsministerium per se eine eindeutige Priorisierung vorgeben. Ich freue mich, dass Bundesminister Dobrindt die Klarstellung, die er mir in der Sitzung des Haushaltsausschusses am 16. Oktober verbindlich zusagte, jetzt lieferte“.

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2017, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Privatisierung WSV, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM