Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa Maritime Konferenz in Hamburg

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Maritime Wirtschaft trifft sich am Schwäbischen Meer

Nationale Maritime Konferenz findet erstmals außerhalb der Küstenregionen statt

(PresseBox) (Friedrichshafen, 17.10.18) Friedrichshafen wird Ende Mai 2019 zum maritimen Treffpunkt. Zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz werden rund 700 Branchenvertreter aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Verwaltung erwartet. Auch die Bundeskanzlerin und die Bundesminister für Wirtschaft sowie Verkehr haben ihr Kommen zugesagt.

Beim Bau eines Schiffes entfallen 70 bis 80 Prozent der Wertschöpfung auf die Zulieferindustrie. Mit jeweils 21 Prozent erwirtschaftet dabei die maritime Zulieferbranche in Baden-Württemberg und Bayern den höchsten Wertschöpfungs­anteil unter allen Bundesländern. Insbesondere der Bodenseekreis ist ein wichtiger Standort von Zulieferer-Unternehmen für den Schiffbau. Neben Herstellern von Motoren, Antrieben und Sensoren für Schiffe sind hier zahlreiche Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen zu Hause, die im Boots- und Yachtbau tätig sind oder Spezialprodukte für die Schifffahrt entwickeln. Grund genug für das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, den Zuschlag für die 11. Nationale Maritime Konferenz an den Bodenseekreis zu vergeben.

„Wir freuen uns, dass es durch einen gemeinsamen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft aus der Region und dem Land Baden-Württemberg gelungen ist, dieses bedeutende Branchenereignis an den Bodensee zu holen“, betont Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB). „Ende Mai 2019 wird die 11. Ausgabe der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz damit zum ersten Mal außerhalb der Küstenregionen stattfinden.“ Neben der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel haben der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier sowie der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer ihr Kommen zugesagt. Ablauf und Programm der Konferenz werden derzeit erarbeitet.

Für den Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung bietet die Konferenz im nächsten Frühjahr auch die kaum wiederkehrende Chance, den rund 700 erwarteten Teilnehmern aus dem In- und Ausland „die Kompetenzen und Vorzüge unserer Region als Wirtschafts- und Tourismusstandort erleben zu lassen“.

Die Austragung der 11. Nationalen Maritimen Konferenz wird deshalb auch vom Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen finanziell unterstützt.

https://www.ndr.de/nachrichten/Wieder-hoher-Besuch-auf-Maritimer-Konferenz,maritimekonferenz138.html

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Weser-Kurier-Leitartikel-von-Norbert-Holst-ueber-die-Nationale-Maritime-Konferenz-4565026

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Anbindung-ans-Hinterland-_arid,1233723.html

Video: „Mehr als sieben Millionen Männer, Frauen und Kinder machten sich von hier aus auf den beschwerlichen Weg in die neue Welt in der Hoffnung auf ein besseres Leben.[…] Und heute haben sich nun die Zeichen umgekehrt: Deutschland und Europa sind nicht Ausgangspunkt von Flucht, sondern Zufluchtsort.“ – Rede von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der 9. Maritimen Konferenz in Bremerhaven.

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9. Nationale Maritime Konferenz Copyright Verkehrsrundschau
 
 http://www.verkehrsrundschau.de/gabriel-unterstuetzung-fuer-die-fahrrinnenvertiefung-1710188.html

Gabriel: Unterstützung für die Fahrrinnenvertiefung

Neben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach sich auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf der Nationalen Maritimen Konferenz für die Vertiefung von Elbe und Weser aus.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sichert den Häfen die Unterstützung durch die Bundesregierung zu

Anbindung ans Hinterland

20.10.2015 0 Kommentare
Der Bund gibt viele Milliarden aus, damit Güterzüge und Lkw die Waren schnell abtransportieren. (Malte Christians, picture alliance / dpa)

Daher wird es immer schwieriger, die stetig steigende Zahl an Gütermengen auf überlasteten Straßen und dem Schienennetz aus den Häfen abzutransportieren. Ein Beispiel für solch langwierige Diskussionen ist die Debatte über die sogenannte Y-Trasse.

>> Bahn setzt bei Y-Trasse auf Ausbau

Die Bundesregierung hat laut dem Strategiepapier erkannt, dass Kapazitätsengpässe in den Seehäfen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hemmen könnten. Daher lege der Bund einen besonderen Schwerpunkt auf die hafenbezogene Infrastruktur. „In dieser Legislaturperiode hat sie zusätzliche Mittel für Investitionen in die Verkehrswege des Bundes in Höhe von fünf Milliarden Euro bereitgestellt, weitere 3,1 Milliarden Euro stehen in den Jahren 2016 bis 2018 aus dem Zehn-Milliarden-Euro-Paket für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung“, heißt es in dem Eckpunktepapier.

Auch im Bundesverkehrswegeplan 2015 würden die Hinterlandanbindungen eine besondere Rolle spielen. Konkret plant der Bund demnach, hoch belastete Knoten, Hinterlandanbindungen und Hauptachsen auszubauen

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Stand: 20.10.2015 07:37 Uhr – Lesezeit: ca.4 Min.

Maritime Konferenz: Strategie für globalen Markt

Auch Tag zwei der 9. Nationalen Maritimen Konferenz wird von der hohen Politik eröffnet: Am Vormittag wollen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) die Pläne ihrer Ressorts vorstellen. Im Fokus steht dabei abermals die Zukunft der maritimen Wirtschaft im hart umkämpften globalen Markt. Mit einer nationalen maritimen Strategie will die Bundesregierung deren Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag auf die Bedeutung der Seeschifffahrt für ganz Deutschland hingewiesen – und weitere finanzielle Entlastungen für Reeder angekündigt.

Maritime Konferenz: Hilfe für deutsche Reeder

Niedersachsen 18.00 Uhr – 19.10.2015 18:00 Uhr Autor/in: Carsten Wagner

Zu Beginn der Maritimen Konferenz hat Bundeskanzlerin Merkel eine Entlastung der Reeder angekündigt: Wer unter deutscher Flagge fährt, soll die Lohnsteuer der Besatzung sparen.

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Reeder müssen keine Lohnsteuer mehr zahlen

Es werde eine gesetzliche Neuregelung geben, so Merkel, nach der die Reeder die Lohnsteuer der Beschäftigten unter deutscher Flagge künftig nicht mehr zahlen müssen. Entlastungen soll es der Bundeskanzlerin zufolge auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen geben. Wegen der Steuerbefreiungen im Energiesteuergesetz ist der Schiffsverkehr in Deutschland bereits quasi von Umsatzsteuer und Energiesteuer befreit. Merkel sagte, dass die Änderungen angesichts des Kostendrucks in der internationalen Schifffahrt beschlossen worden seien. „Zwischen Bund und Ländern besteht Einigkeit, dass wir eine starke Seeschifffahrt unter deutscher Flagge brauchen“, bilanzierte die Kanzlerin. Der Verband Deutscher Reeder begrüßte die Ankündigungen. „Das ist ein Bekenntnis zur maritimen Wirtschaft“, kommentierte Präsident Alfred Hartmann.

Lies: „Beste Position haben wir miteinander“

Es müsse deutlich werden, dass die maritime Wirtschaft nicht eine Wirtschaft des Nordens ist, sondern für die gesamte Wirtschaft Deutschlands von Bedeutung, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Montag zu NDR Info. Daraus leiten sich laut Lies auch Forderungen ab, etwa die angemessene Berücksichtigung der Seehäfen im Bundesverkehrswegeplan oder die Unterstützung des Bundes bei Investitionen in Häfen. Der letzte Punkt sei für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Welthandel, der größtenteils über den Seeweg abgewickelt werde, entscheidend. Sehr deutlich sprach sich der niedersächsische Wirtschaftsminister auch für eine nationale Kooperation der Häfen aus: „Lasst uns endlich nicht nur sagen, dass wir besser zusammenarbeiten wollen, sondern inhaltlich daran arbeiten. Die beste Position haben wir miteinander – gegeneinander wird es schwierig.“

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Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) im Gespräch. © NDR Fotograf: Frank Jakobs
01:55 min

„Ich möchte mehr Container in Deutschland“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) wirbt für Zusammenarbeit der Häfen in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Das Ziel müsse sein, mehr Ladung in Deutschland umzuschlagen. Video (01:55 min)

Verbände fordern maritime Strategie

Der Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer ist nicht nur Gastgeber der zweitägigen Konferenz, sondern auch Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Zusammen mit Branchenvertretern hatte er die nationale maritime Strategie erarbeitet. „Die besondere Innovationskraft deutscher Unternehmen, gerade auch im Bereich der maritimen Wirtschaft, steht im Mittelpunkt unserer Politik“, sagte Beckmeyer im Vorfeld. Die Große Koalition hat im Bundestag eine Entschließung verabschiedet, die fast alle von den Verbänden vorgebrachten Punkte aufgreift und die Bedeutung der maritimen Branchen herausstreicht. Das ist allerdings noch kein Gesetz, sondern nur eine Grundlage für die weitere Politik.

Werftenförderung und Ausbau von Hafenanbindungen

Die Reeder wünschen sich mehr Beschäftigung unter deutscher Flagge. Derzeit gibt es erstmals seit Beginn der Schifffahrtskrise weniger als 7.000 deutsche Seeleute. Deswegen seien die Maßnahmen ein notwendiger Beitrag, um das maritime Know-how aus der Seeschifffahrt für den gesamten Standort Deutschland zu sichern, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Alfred Hartmann. Auch die Werften wollen mehr Geld für die Forschungs- und Technologieförderung. Der Schiffbauverband etwa weist darauf hin, dass die erfolgreiche High-Tech-Branche Schiffbau von der Regierung mit lediglich 50 Millionen Euro jährlich gefördert wird, die Luft- und Raumfahrt dagegen mit 1,5 Milliarden Euro. Gemeinsam mit der IG Metall Küste fordern die Schiffbauer eine Innovationsoffensive und ein Maritimes Forschungszentrum.

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Die Brücke eines Containerschiffs auf hoher See © imago/Hoch Zwei/Angerer
mit Video

Patentlösung für Kapitäns-Nachwuchs gesucht

Viele deutsche Reeder stellen lieber günstige ausländische Offiziere ein. Junge Nautiker haben so kaum Chancen, ihr Kapitänspatent zu machen. Auch darüber wird auf der Maritimen Konferenz diskutiert. mehr

Ein Containerschiff im Hamburger Hafen.
01:52 min

Flüssiggas: Deutsche Reeder wollen umrüsten

18.10.2015 19:30 Uhr
Hamburg Journal

Hamburgs Reeder wünschen sich Unterstützung, um ihre Schiffe auf Gas umzurüsten. Flüssiggas würde die Flotten kostengünstiger und umweltfreundlicher machen. Video

http://www.liberale.de/content/nord-fdp-die-maritime-wirtschaft-als-chance-fuer-deutschland-und-europa

http://www.europeonline-magazine.eu/maritime-wirtschaft-kommt-mit-langem-wunschzettel-zur-konferenz

http://www.radiobremen.de/politik/themen/maritimekonferenz102.html

http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/maritimekonferenz104.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article147745414/Dobrindt-staerkt-Bahn-mit-Hafenprogramm.html

Maritime Konferenz in Bremerhaven

Große Erwartungen an Kanzlerin Merkel

Um die Zukunft von Schiffbau, Schifffahrt und die Hochsee-Windenergie geht es ab heute bei einer Konferenz in Bremerhaven. Rund 800 Vertreter der maritimen Wirtschaft, von Wissenschaft und Politik sprechen darüber, wie die Bundesregierung diese Branchen in den nächsten Jahren unterstützen kann.

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17.10.2015FDPWirtschaft

Nord-FDP: Die maritime Wirtschaft als Chance für Deutschland und Europa

Berlin. Im Vorfeld der Nationalen Maritimen Konferenz am 19./20. Oktober in Bremerhaven haben FDP-Politiker der norddeutschen Bundesländer die folgende gemeinsame Erklärung verfasst:

„Die maritime Wirtschaft ist nicht nur für Norddeutschland, sondern für ganz Deutschland und Europa von entscheidender Bedeutung. 90 Prozent des europäischen Außenhandels wird auf dem Seeweg transportiert, 60 Prozent der deutschen Exporte.

Die 9. Nationale Maritime Konferenz ist ein wichtiges Ereignis, um die verschiedenen Bereiche des maritimen Sektors zusammenzubringen. Zu selten wird die maritime Wirtschaft in ihrer Gänze gesehen, dabei umfasst sie global ein jährliches Volumen von 1.500 Milliarden Euro. Von Schiffbau über Fischerei, Offshore-Windenergie, Containerschifffahrt, Küstentourismus sowie Zukunftssektoren wie blauer Biotechnologie und Meeresbergbau – die Bandbreite der „blauen Wirtschaft“ ist weit.

Zulieferbetriebe sitzen in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern genauso wie in Sachsen oder Bayern. Deswegen ist es von nationalem Interesse, dass die Bundesregierung diesen Wirtschaftszweig endlich strategisch stärkt. Das 21. Jahrhundert ist angesichts der Globalisierung ein maritimes Jahrhundert.

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Trotz des hohen Grades an globalem Wettbewerb ist Deutschland bezüglich technologischem Know-How und Innovationspotential exzellent aufgestellt. Die fünf Küstenländer verfügen über ausgezeichnete Universitäten und Forschungszentren, die, wie das Alfred Wegener Institut in Bremerhaven und das GEOMAR in Kiel, zu den besten der Welt gehören. Diese Stellung gilt es nicht nur zu verteidigen, sondern auszubauen. Forschung und Innovation sind die treibenden Elemente der maritimen Wirtschaft der Zukunft. Deutschland muss mehr in die Forschung investieren, und gleichzeitig sollte die ökonomische und politische Nutzbarkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse weiter verbessert werden.

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Eine effiziente Stärkung der maritimen Wirtschaft muss auf einer ambitionierten Meerespolitik fußen. Die Europäische Union hat hier mit dem Konzept der ,Integrierten Meerespolitik‘ und der daraus hervorgegangenen Strategie für ein „Blaues Wachstum“ die richtigen Zeichen gesetzt. Wir müssen die drei Dimensionen maritimer Politik zusammenführen: Wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte sind im Meer eng miteinander verknüpft. Die maritime Wirtschaft ist in Küstenregionen von herausragender ökonomischer Bedeutung.

Gleichzeitig bietet der Lebensraum Meer eine einzigartige ökologische Vielfalt, die es zu bewahren gilt. Dies kann nur gelingen, wenn wir zusammenarbeiten. Wir brauchen eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Umweltverbänden, und zwar auf allen Ebenen: regional, national und europäisch.

Wasser kennt keine Grenzen, und daher sollten sich die norddeutschen Küstenländer genauso wie die europäischen Anrainerstaaten im Bereich der Meerespolitik so eng wie möglich abstimmen. Im Sinne der europäischen Initiative zu ,Smart Specialisation‘ geht es darum herauszufinden, wo die Stärken einer Region liegen und wie sie in das größere Konzept von regionaler Zusammenarbeit eingebracht werden können.

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Deutschland ist darauf gut vorbereitet. Seine Häfen gehören zu den modernsten und wettbewerbsfähigsten der Welt. Es hat die weltgrößte Flotte Containerschiffe und zählt im Bereich der Offshore-Windenergie zu den führenden Nationen. Auch Schiffsneubau, insbesondere im Kreuzfahrtbereich, wird an der Nordseeküste aber auch an der Ostseeküste wieder profitabel betrieben.

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Aber wir müssen heute die Weichen für die Zukunft stellen. Der Wettbewerb beim Ausbau von Windkraftanlagen muss befördert und besser koordiniert werden. Die Nord-Stream-Pipeline und das gesamte Energiecluster Greifswald/Lubmin soll in die norddeutsche Energiepolitik einbezogen werden. Der Strukturwandel in der Werftindustrie ist alleinige Aufgabe der jeweiligen Unternehmen. Wir setzen uns stattdessen für eine international ausgerichtete Industriepolitik ein.

Der Ausbau der Außen-, Unter- und Mittelweser, die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe sowie die Vertiefung der Außenems müssen gemeinsam mit dem Bund zügig vorangetrieben werden. Der Bau einer Schleuse in Scharnebeck ist durchzuführen. Zudem ist die Infrastruktur entlang Mittel- und Oberelbe so zu optimieren, dass die Schiffbarkeit auch bei mittlerem Niedrigwasser mit einer Fahrrinne von 1,60 m an mindestens 345 Tagen im Jahr garantiert wird. Die Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) muss langfristig gesichert werden. Dazu sind zeitnah alle Maßnahmen für den Ausbau und die Sanierung des NOK aufzunehmen. Hierzu gehören die Sanierung aller Schleusen, die Erweiterung der Oststrecke zwischen Kiel und Rendsburg sowie die Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals.

Um die Zukunft der norddeutschen Häfen sicherzustellen gilt es die vorhandene Hafenhinterlandanbindung zu verbessern und auszubauen. Weiterentwicklung und der Bau der ‚Küstenautobahn‘ A20 einschließlich Elbquerung bei Glückstadt und der A14 müssen vorangetrieben werden. Der Bau der Südvariante der sogenannten Hafenquerspange ist zeitnah umzusetzen. Außerdem müssen die Ostseequerungen über Fehmarn und Warnemünde eingebunden werden. Eine leistungsfähige und zukunftssichere Schienenanbindung muss sichergestellt werden. Engpässe im Bahnnetz sind zu beseitigen.

Deutschland braucht eine sinnvolle nationale maritime Strategie. Sie darf nicht nur Bestehendes verwalten, sondern muss Innovation stärken und die Infrastruktur funktionstüchtig halten. Sowohl bei der Vernetzung der maritimen Wirtschaft, der Ausbildung von Arbeitskräften im maritimen Sektor, der Umsetzung einer langfristigen maritimen Raumordnung, dem Einsatz alternativer Kraftstoffe und Antriebe in der Schifffahrt, der Herausforderung des Klimawandels für Ozeane oder der Bekämpfung von Meeresmüll sollte und kann Deutschland eine Führungsrolle einnehmen.“

RENÉ DOMKE, Landesvorsitzender der FDP Mecklenburg-Vorpommern

HILLGRIET EILERS, hafenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

PROF. DR. HAUKE HILZ, hafenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Mitglied des FDP-Bundesvorstands

MICHAEL KRUSE, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

GESINE MEIßNER, meerespolitische Sprecherin der FDP-Delegation im Europäischen Parlament, Mitglied des FDP-Bundesvorstands

CHRISTOPH VOGT, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

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1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM

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