Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/schwerlasthafen-waechst-kraeftig-und-schafft-jobs-id16288646.html

Foto: Im Kreishafen arbeiten vier Kräne mit einer Hubkraft von bis zu 45 Tonnen.

Copyright Norddeutsche Rundschau

Rendsburg

Die Umschlagszahlen seien weiter „sehr, sehr gut“, sagte Kai Lass, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG, am Mittwoch bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz.

Rekordergebnis

Voraussichtlich liege das Gesamtergebnis am Ende des Jahres über den Zahlen von 2017. Das vergangene Jahr lieferte mit einem Umschlag von 536.000 Tonnen ein seit gut 20 Jahren nicht mehr erreichtes Ergebnis.

 
 

267 Schiffe

Bis jetzt haben in diesem Jahr 267 Schiffe im Kreishafen angelegt, überwiegend Frachter, die von den vier Kränen be- und entladen werden, sagte Hafenbetriebsleiter Dieter Daxenberger. Aber auch Passagierschiffe und Traditionsschiffe wie die „Cap San Diego“, die zur Kieler Woche kam und Schaulustige anzog.

„Schwarze Null“

Der Kreishafen werde dieses Jahr erstmals seit langem wieder eine „schwarze Null“ in seiner Bilanz schreiben, prognostizierte Lass. Zuletzt war der Betrieb defizitär.

 

Platz für vier Schiffe

Der Kreishafen mit seiner rund 1000 Meter langen Kailinie gehört seit 25 Jahren zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde. In der Regel können bis zu vier Schiffe gleichzeitig anlegen.

Presseerklärung 

Anzahl Zeichen: 2313 ohne Leerzeichen 

Ansprechpartner Gustav Herzog: Raschid El Khafif Telefon: 030 – 227 77 343 

Ansprechpartnerin Mathias Stein: Nadine Brockmann Telefon 030 – 227 78122 

Mittwoch, 18. Juli 2018 

 

Herzog/Stein: Gebührenbefreiung für Binnenschifffahrt  

 

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muss zum 1.1.2019 kommen! 

 

Anlässlich des Kabinettbeschlusses des Haushaltsentwurfs 2019 erklären die zuständigen 

Berichterstatter für die Binnenschifffahrt Mathias Stein und Gustav Herzog: 

Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf für das Haushaltsjahr 2019 beschlossen. Nicht 

enthalten ist die im Koalitionsvertrag zugesagte Abschaffung der Befahrensabgaben für die 

Nutzung der Binnenwasserstraßen.  

Gustav 

Herzog 

erklärt 

als 

Berichterstatter 

der 

SPD-Bundestagsfraktion 

für 

die 

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Binnenschifffahrt: „Wir wollen als schwarz-rote Koalition mehr Güterverkehr von der Straße 

auf die umweltfreundlicheren Alternativen Schiene und Wasserstraße verlagern und haben 

deswegen im Koalitionsvertrag vereinbart, beide Verkehrsträger attraktiver zu gestalten. Für 

die Reduzierung der Trassenpreise auf der Schiene stellt der Bund 2018 bereits 175 Millionen 

Euro bereit, ab 2019 sind es jährlich 350 Millionen Euro. Die ebenfalls zugesagte Abschaffung 

der Gebühren für die Binnenschifffahrt konnte für das Jahr 2018 aus Zeitgründen nicht mehr 

umgesetzt werden. Im Regierungsentwurf für das Haushaltsjahr 2019 fehlt sie aber weiterhin. 

Statt Planungssicherheit für den Güterverkehr auf der Wasserstraße zu schaffen, sendet der 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer damit falsche Signale an die die Logistikbranche, 

Verkehre von der Wasserstraße auf die Schiene zu verlagern.  

Mathias  Stein  ergänzt  als  zuständiger  SPD-Berichterstatter  für  die  Wasserstraßen-  und 

Schifffahrtsverwaltung: „Wir wollen in dieser Wahlperiode die Binnenschifffahrt voranbringen 

und dazu auch einen Masterplan Binnenschifffahrt vorlegen. Wir wollen die Infrastruktur 

stärken,  die  Motoren  der  Flotte  modernisieren,  die  Digitalisierung  vorantreiben  und 

Güterverkehre 

auf 

der 

Wasserstraße 

wirtschaftlicher 

machen., 

Die 

Abschaffung 

der 

Befahrensabgaben ist für dieses Ziel die zentrale Voraussetzung. Denn die Wasserstraße 

verfügt zwar im Gegensatz zu den bereits stark ausgelasteten Verkehrsträgern Straße und 

Schiene über große Kapazitätsreserven, zusätzliche Güterverkehre aufzunehmen. Ohne die 

Gebührenbefreiung  haben  die  Binnenschiffer  allerdings  nahezu  keinen  Spielraum,  ihre 

Transportkapazitäten günstiger anzubieten, wie es auf der Schiene bereits möglich ist.“ 

Stein und Herzog sehen daher das Bundesverkehrsministerium in der Pflicht: „Wir erwarten 

von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die klare Zusage, dass die Befahrensabgaben 

ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr erhoben werden. Das Verkehrsministerium muss zusichern, 

dass die dafür notwendigen rechtlichen Voraussetzungen rechtzeitig geschaffen werden.“ 

 
https://idw-online.de/de/news698994
Binnenschifffahrt

Neuer Liniendienst für die Elbe Copyright THB online

http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/Kreishafen-in-Rendsburg-Bestes-Ergebnis-seit-20-Jahren

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Kreishafen Bestes Ergebnis seit 20 Jahren

Der Kreishafen am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg boomt. Der Umschlag hat im vergangenen Jahr mit 536.000 Tonnen das beste Ergebnis seit 20 Jahren erreicht. Das Wachstum soll weiter gehen, es hat aber Grenzen. Die Hafen-Fläche zwischen Eisebahnhochbrücke und Gebäuden ist nicht weiter ausdehnbar.

Der Kreishafen in Rendsburg liegt auf halber Strecke zwischen Kiel und Brunsbüttel am Nordufer des Nord-Ostsee-Kanals.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen
 
 
 

Rendsburg. 700.000 bis 800.000 Tonnen könnte der Kreishafen pro Jahr umschlagen, sagten Kai Lass, der Geschäftsführer der Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft, und Hafen-Betriebsleiter Dieter Daxenberger am Dienstag bei der Vorstellung der Bilanz für 2017.

Bauwirtschaft braucht Kies aus den Meeren

Seekies könnte der neue Bringer im Hafen sein. Knapp 50.000 Tonnen des Materials löschten die Kräne im vergangenen Jahr in nur drei Monaten – von Juni bis August. Im Jahr davor legten keine Seekies-Schiffe an. Die Bauwirtschaft benötige das Material aus den Meeren, da an Land gewonnener Kies knapp werde. Eingebrochen ist dagegen der Splitt-Umschlag – da mache sich die Krise von Beton-Bauer Bögl am anderen Ufer des NOK bemerkbar.

 

Umschlag-Aufschwung senkt Defizit des Hafens

Mit dem knapp 20-prozentigen Umschlag-Aufschwung gegenüber 2016 sinke auch das Defizit des Hafens um rund 20 Prozent auf etwa 200.000 Euro im Jahr 2017. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zu der der Hafen gehört, gleiche das aus – und könne dem Kreis dennoch einen Überschuss von zwei bis zweieinhalb Millionen Euro pro Jahr abführen.

Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich Neuer Kran im Kreishafen 2011

 

Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.2017

Zwar versuchen Rostock und Hamburg ebenfalls, sich im Geschäft mit schwersten Lasten zu etablieren, doch nur der Hafen am Nord-Ostsee-Kanal ist darauf konsequent ausgerichtet. Mit wachsendem Erfolg. Gestern legten die Verantwortlichen die Bilanz für 2016 vor. 210 Binnenschiffe (plus 15 Prozent) und neun Seeschiffe (plus zwölf Prozent) wurden abgefertigt.

Der Frachtumschlag blieb mit 156  000 Tonnen auf dem Vorjahresniveau, doch darauf kommt es nach Aussage des Geschäftsführer s Frank Schnabel von der Rendsburg Port GmbH nicht vorrangig an. Die Schiffszahl und die Verladung schwerer Stückgüter sei bei der Bewertung des Erfolgs viel wichtiger: je komplexer eine Verladung, umso höher die Gebühren. Hier spielt der Hafen seine Stärken aus. Seine beiden mobilen Kräne können zusammen bis zu 250 Tonnen schwere Güter heben und sperrige Fracht präzise bewegen.

Das Wachstum der Windkraftbranche ist zugleich der wirtschaftliche Motor des Rendsburg Ports. Zwei Drittel der umgeschlagenen Fracht gehen auf das Konto von Firmen, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben. Größter Kunde ist das benachbarte Bögl-Werk, das mehr als die Hälfte der zu verladenden Produkte anliefert. „Aber unser Erfolg hängt nicht allein vom Bögl-Werk ab“, betont Schnabel. Der Hafen ist ebenso Dienstleister für den Windräder-Hersteller Enercon sowie Speditionen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Eines der schwersten jemals bewegten Produkte war ein über 200 Tonnen schwerer Transformator für den Stromnetzbetreiber Tennet. Der Hafen schreibt schwarze Zahlen. „Wir verdienen Geld“, sagt Schnabel. Genaue Zahlen nennt er nicht.

Das solide Wachstum schafft Arbeitsplätze. Seit einem Jahr hat der Hafen eigene Mitarbeiter. Acht Beschäftigte stehen derzeit auf der Lohnliste, demnächst werden es zehn sein. Vorher wurde ein Großteil der benötigten Kräfte von den Häfen in Brunsbüttel nach Osterrönfeld ausgeliehen. Dieser Synergieeffekt ergab sich durch die Organisationsstruktur des Hafens. Eigentümer des 3,6 Hektar großen Areals ist die „Rendsburg Port Authority“ (RPA), die zu jeweils einem Drittel der Stadt Rendsburg, der Gemeinde Osterrönfeld und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gehört. Die RPA hat das operative Hafengeschäft an die Rendsburg Port GmbH übertragen. Diese wiederum gehört der Brunsbüttel Ports GmbH, die neben den Häfen am Stammsitz und in Rendsburg auch seit wenigen Tagen mehrere Hafenterminals in Schweden betreibt. Das Gesamtunternehmen hat fast 300 Beschäftigte.

 

 

 

neuer_kran_rendsburg

Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich
Neuer Kran im Kreishafen
Samstag, 05. November 2011
Den 45-Tonnen-Kran lieferten die Kranwerke Mannheim. Foto:
Wirtschaftsministerium
Schwenk in die Zukunft: Mit Hilfe des Landes Schleswig-Holstein wird der
Umschlag im Rendsburger Kreishafen neuerdings durch einen hochmodernen
Drehkran bewerkstelligt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die rund zwei
Millionen teure Investition mit über einer Million Euro aus dem
Zukunftsprogramm Wirtschaft. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid
übergab Wirtschafts-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang am 3. November an
Dr. Gerald Gehrtz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des
Kreises Rendsburg-Eckernförde. „Der neue Kran ist ein wichtiger Schritt in die
Zukunft des Rendsburger Hafens. Eine Zunahme des Güteraufkommens um
12,5 Prozent im vergangenen Jahr machte die Erweiterung der vorhandenen
Kapazitäten erforderlich“, begründete Zieschang die Förderung. Durch die
zusätzlichen 50 Tonnen Tragkraft des neuen Kranes können die zukünftigen
Umschlagmengen besser bewältigt werden.

 

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM