Containerschiff Stimmungsschwankungen im Ratengefüge Teil 4

Containerschiff Stimmungsschwankungen im Ratengefüge Teil 3

Container-Index erreicht Allzeithoch

 

Container-Index erreicht Allzeithoch

 
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Trotz einer Revision für die letzten Werte – die eine schwächere Entwicklung zeigen – hat der Containerumschlag-Index der Institute RWI und ISL ein Rekordhoch erreicht.

Der Leitwert Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik ist im April gegenüber dem Vormonat wieder leicht von (revidiert) 130,0 auf 131,0 gestiegen. »Die Entwicklung im Jahr 2018 stellt sich nach den nun vorliegenden Angaben deutlich schwächer dar als bisher veröffentlicht«, teilten die Institute mit.

Die außergewöhnlich kräftige Revision sei Folge des Zusammentreffens von drei Faktoren: Bei einem Hafen lag ein Erfassungsfehler vor, ein anderer revidierte seine Daten deutlich nach unten. Zudem haben sich zwei Häfen, für die bisher keine Daten vorgelegen hatten, deutlich schwächer entwickelt als prognostiziert. Ungeachtet dieser Revisionen erreichte der Index den Angaben zufolge im ersten Quartal 2018 ein Allzeithoch.

In den Index gehen die vom ISL im Rahmen seiner Marktbeobachtung fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in internationalen Häfen ein. Er enthält mittlerweile die Angaben von 88 Häfen, auf die rund 60 % des weltweiten Containerumschlags entfallen. Die Schnellschätzung für April stützt sich auf Angaben von 46 Häfen, die 73% des im Index abgebildeten Umschlags tätigen.

 
 

 

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Ratenanhebung in der Containerschifffahrt zeigt Wirkung

30. April 2018

Die Container-Frachtraten sind vergangene Woche erstmals seit Monaten deutlich gestiegen. So zog der Shanghai-Index SCFI, der die Spotfrachten auf 13 Routen ex Shanghai abbildet, am Freitag um 13 Prozent auf über 760 Punkte an. Deutliche Erhöhungen verzeichneten die Spediteure und Linienagenten, die ihre Raten an den Index melden, auf den Strecken nach Nord- und Südamerika, Europa und Westafrika. Damit reagieren die Märkte offensichtlich vorzeitig auf eine Reihe von generellen Ratenanhebungen, welche die Linienreedereien per Anfang und Mitte Mai angekündigt haben.

Für Verladungen zur US-Westküste kletterte die Index-Rate um 22 Prozent (251 USD) auf 1.403 USD/Feu und zur US-Ostküste um 8 Prozent (178 USD) auf 2.371 USD/Feu. Damit werden sich die Carrier aber wohl nicht zufriedengeben, da ihre Forderungen deutlich höher liegen – zwischen 600 und 1.000 USD mehr je Feu.

Auf der Route von Shanghai nach Nordeuropa stieg die durchschnittliche Spotrate laut SCFI um 32,5 Prozent (190 USD) auf 774 USD/Teu, was dem geforderten Preislevel einiger Carrier von 850 USD/Teu auf dieser Route schon relativ nahekommt. Im Verkehr zu den Mittelmeerhäfen fiel die Steigerung mit plus 15 Prozent beziehungsweise 93 USD auf nunmehr 694 USD/Teu etwas moderater aus. Ähnlich stark zogen die Raten auf den Routen von Shanghai nach Westafrika (plus 15 Prozent auf 1.546 USD/Teu) und zur Ostküste Südamerikas (plus 20 Prozent auf 2.133 USD/Teu) an.

Ob die Ratenerhöhungen nachhaltig sind und ausgebaut werden können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Zuletzt hatten sich in der Branche Zweifel geregt, ob die Transportnachfrage mit dem Kapazitätsausbau der Linien Schritt halten wird. Während die Umschlagaktivität in den Containerhäfen weltweit laut den Forschungsinstituten RWI und ISL im März saisonbereinigt deutlich nachgelassen hat, fahren die Linien ihre Dienstkapazitäten weiter hoch. So ist die Zahl der Aufliegerschiffe weltweit seit Mitte März von 126 auf 84 gesunken. Der Anteil der inaktiven Schiffskapazitäten an der Gesamtkapazität in der Containerschifffahrt verringerte sich im selben Zeitraum von 2,9 Prozent auf 1,4 Prozent, wie die Marktforschungsfirma Alphaliner berichtet. (mph/jpn)

COSCO steigert Gewinn, Strategie geht auf

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COSCO steigert Gewinn, Strategie geht auf

 
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COSCO Shipping Holdings konnte im ersten Quartal 2018 von Volumensteigerungen in der Containerschifffahrt profitieren. Der Umsatz wuchs um 9% und auch das Ergebnis legte zu.

Der internationale Containerschifffahrtsmarkt expandierte im ersten Quartal 2018 stetig, da die chinesische Wirtschaft ihre Wachstumsdynamik beibehielt und sich die Weltwirtschaft weiter erholte. Der IWF erhöhte seine Schätzung für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 auf 3,9%, und Chinas BIP stieg im ersten Quartal um 6,8% gegenüber dem Vorjahr. Drewry erwartet, dass die weltweite Containerschifffahrt im ersten Quartal um 4,1% gegenüber dem Vorjahr zunehmen wird.

COSCO konnte diese Dynamik im ersten Quartal nutzen und realisierte einen Nettogewinn, von 180 Mio. Yuan (23,5 Mio. €). Unter Ausklammerung von nicht wiederkehrenden Gewinnen und Verlusten belief sich das Nettoergebnis auf 150 Mio. Yuan (19,5 Mio. €), was einer erheblichen Steigerung von 65% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 21,92 Mrd. Yuan, ein Plus von 9,1% gegenüber dem Vorjahr.

Mehr Container auf See und an Terminals

Angesichts der Verbesserungen im Bereich Containerschifffahrt verweist COSCO Shipping Holdings auf die Umstellung des Geschäfts von reinen Schifffahrtslösungen auf Schifffahrt + digitale Services + End-to-End-Lösungen. Man habe die Kapazitäten und Marktentwicklungsbemühungen entlang der »Belt and Road«-Regionen (neue Seidenstraße) verstärkt, erforsche aktiv die aufstrebenden Märkte und stärkte die Partnerschaft mit Mitgliedern der OCEAN Alliance. Infolgedessen sei das Wachstum des Versandvolumens für die Strecken in Schwellenländer deutlich höher als für die Ost-West-Verbindungen. Während des Berichtszeitraums gingen die durchschnittlichen Kosten pro TEU trotz eines starken Anstiegs des Kraftstoffpreises weiter zurück.

Zudem hat das Unternehmen seine gesamte Transportlösungsfähigkeit weiter ausgebaut. Nachdem Anfang des Jahres der erste reguläre Zug nach Russland von Tianjin abgefahren war, begann das Unternehmen, mehrere autonome Eisenbahnstrecken zwischen China und Mitteleuropa (Zentralasien) zu betreiben, um den Kunden mehr Auswahl und Komfort zu bieten. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erreichte das Unternehmen ein Versandvolumen von 5,2 Mio. TEU, was einer Steigerung von 11,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

port piraeus
Hafen Piräus (Foto: Felix Selzer)

Im Terminalgeschäft konzentrierte sich COSCO weiterhin auf die Entwicklung entlang der Belt and Road und der Emerging Markets. Angetrieben durch die gestiegenen Hafenaufrufe der Linienschiffe von OCEAN Alliance und THE Alliance, stieg der Umschlag von Piraeus Port um 20,1% im Vergleich zum Vorjahr. Der Umschlag des COSCO-PSA-Terminals stieg während des Berichtszeitraums um 66,8% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, da die Häfen der OCEAN Alliance vermehrt Häfen anboten. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erzielte das Unternehmen einen Gesamtcontainerumschlag von 27,2 Mio. TEU, was einem Wachstum von 37,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit un VdsM

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