Informationen über die Schleusensituation in Brunsbüttel/Holtenau

 Foto: Binnenhafen in Brunsbüttel.
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der aktuelle Infobrief Nr. 13 (III. Quartal 2017) zum Bau der 5. Schleusenkammer ist auf unserer Homepage eingestellt:
 
 
 
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http://www.t-online.de/nachrichten/id_83276832/schleusen-reparatur-am-nord-ostsee-kanal-wird-laenger-dauern.html

https://www.shz.de/regionales/kiel/metall-fehlt-auf-elf-metern-schaeden-an-der-schleuse-machen-ratlos-id19152551.html

 
 

Unfälle  

Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal wird länger dauern

22.02.2018, 11:59 Uhr | dpa Copyright t-online

Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal wird länger dauern. Schiffe warten auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Schiffe warten auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Foto: Carsten Rehder (Quelle: dpa)

 
 

Der Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal bleibt wegen der demolierten Schleuse in Kiel-Holtenau bis auf weiteres beeinträchtigt. Die nach einer Schiffskollision festgestellten Schäden an dem Schleusentor der Südkammer seien so groß, dass das Wassserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) auf die Hilfe von Spezialfirmen angewiesen sei, sagte WSA-Sprecher Matthias Visser am Donnerstag. „Für uns ist dabei besonders wichtig, das beschädigte Schleusentor möglichst schnell bergen zu lassen.“

Zurzeit steht nur noch eine Schleusenkammer in Kiel-Holtenau zur Verfügung. Deswegen kommt es zu stundenlangen Verzögerungen für Schiffe am Nord-Ostsee-Kanal. Am Donnerstag betrugen die Verzögerungen laut WSA etwa zwei Stunden.

Der 150 Meter lange Containerfrachter „Akacia“ war am Montagabend – vermutlich wegen defekter Maschinenanlage – mit zunehmender statt gedrosselter Geschwindigkeit in die Südkammer der Schleuse gefahren und hatte um 23.54 Uhr das Schleusentor teils durchbrochen.

Der Schaden dürfte laut Visser „in niedriger zweistelliger Millionenhöhe“ liegen. „Das Tragwerk des Schleusentores ist auch unter Wasser so stark geschädigt, dass die Stabilität des Tores infrage steht. Bis sieben Meter unter der Wasserspiegeloberfläche hat der Havarist das Tor zerstört. Ein großer Teil des Tores ist nicht mehr vorhanden“, beschrieb die WSA die Situation. Ziel sei es, ein vorhandenes Ersatztor einzubauen. „Jetzt müssen wir aber erst einmal klären, in welchem Zeitraum das defekte Tor von einer Fachfirma geborgen werden kann“, sagte Visser.

 
 

– Quelle: https://www.shz.de/19152551 ©2018

 

https://www.shz.de/regionales/kiel/metall-fehlt-auf-elf-metern-schaeden-an-der-schleuse-machen-ratlos-id19152551.html

Seit Montag klafft ein Loch in der Südschleuse Kiel-Holtenau.

Kiel In den nächsten Tagen muss die Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal mit Wartezeiten und Einschränkungen leben. Grund ist eine schwere Kollision am Schleusentor in Kiel-Holtenau. Der 150 Meter lange Containerfrachter „Akacia“ hatte in der Nacht zu gestern mit voller Wucht das zur Ostsee führende Tor gerammt. Als wahrscheinliche Ursache gilt ein Maschinenschaden. Heute wollen Taucher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) die lädierte Schleuse untersuchen. Vom Ausmaß der Schäden hängt die Ausfallzeit der südlichen Kammer der Großen Schleusen ab. ca

 

Kiel Heftige Kollision auf der Kanalschleuse in Kiel-Holtenau: Der Containerfrachter „Akacia“ bohrte sich in das Tor der südlichen Großen Schleuse. Das Tor wurde zerstört, die Schleusenkammer fällt für den Schiffsbetrieb aus. Wann die Reparatur erfolgen kann, stand gestern noch nicht fest. Vorerst steht in Holtenau nur noch eine einzige Kammer zur Verfügung.

Spekulationen, wonach der 150 Meter lange Containerfrachter gegen Mitternacht mit einer Geschwindigkeit von zehn Knoten in das Schleusentor geknallt ist, wollte Matthias Visser (Foto) vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) in Holtenau nicht bestätigen. Er verwies auf die anstehenden Untersuchungen der Wasserschutzpolizei.

Doch beim Anblick des zerstörten, in der Mitte um etliche Meter nach vorn gedrückten Tores wird jedem Beobachter klar: Die „Akacia“ muss mit mächtig Schwung in die Schleusenbegrenzung gerauscht sein. Erste Spekulationen gingen gestern von Maschinenversagen aus.

Die „Akacia“, die frühere „Baltic Swan 13“, wurde 2014 gebaut. Sie kann insgesamt 870 Container laden. Das unter portugiesischer Flagge fahrende Schiff befand sich zum Zeitpunkt der Kollision auf dem Weg von Bremerhaven nach St. Petersburg in Russland.

Der Schlepper „Wolf“ wurde gestern nach Holtenau geordert, um die „Akacia“ zu bergen. Am Nachmittag gelang es der „Wolf“ schließlich, den verkeilten Containerfrachter vom Schleusentor herunterzuziehen. Nach Auskunft von Visser wird das havarierte Schiff zunächst in der großen Schleuse bleiben müssen. Denn das zweite Kanaltor der Schleuse kann nicht geöffnet werden, weil dann ein direkter Wasserzufluss zwischen Ostsee und Kanal erfolgen würde.

Die Taucher vom WSA werden heute ins kalte Wasser steigen und den Schaden an der Schleuse untersuchen. Falls tatsächlich nur das Tor betroffen wäre, könnte der Austausch innerhalb weniger Tage erfolgen. Die Kanalverwaltung hält für Notfälle ständig ein Reservetor im Nordhafen bereit.

Bekanntlich werden die sogenannten Kleinen Schleusen gegenwärtig komplett erneuert. Das bedeutet, dass aktuell von vier Schleusenkammern nur eine einzige in Betrieb ist. Solange das neue Schleusentor nicht eingebaut ist, müssen die Schiffe deshalb mit Wartezeiten rechnen. „Das ist unangenehm“, weiß Visser, hält aber gleichzeitig fest: „Die Schifffahrt im Kanal läuft.“ Udo Carstens

 
http://www.spiegel.de/panorama/kiel-frachter-rammt-schleusentor-im-nord-ostsee-kanal-a-1194443.html
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https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Frachter-durchbricht-Schleusentor-in-Kiel-Holtenau,schleuse760.html
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Stand: 20.02.2018 13:58 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.

Frachter durchbricht Schleusentor in Kiel-Holtenau

 

Stau am Nord-Ostsee-Kanal Frachter rammt Schleuse in Kiel

Ein fast 150 Meter langer Containerfrachter hat im Nord-Ostsee-Kanal ein Schleusentor gerammt. Taucher sollen das Ausmaß der Schäden feststellen. Der Schiffsverkehr ist erheblich beeinträchtigt.

 
DPA

Stau am Nord-Ostsee-Kanal: Der unter portugiesischer Flagge fahrende Frachter „Akacia“ hat in der Nacht ein Schleusentor in Kiel-Holtenau gerammt. Das fast 150 Meter lange Containerschiff sei so schnell gewesen, dass der Bug das Tor teilweise durchbrochen habe und nun auf dem Schleusentor aufliege, teilte die Polizei in Kiel mit.

In das Schiff drang den Angaben zufolge Wasser ein. Da die Schleusenkammer nicht mehr befahrbar sei, „ist mit erheblichem Rückstau für andere Schiffe, die in den Kanal beziehungsweise aus dem Kanal fahren wollen, zu rechnen“, hieß es. Im Laufe des Tages sollen Taucher die Schäden an Schleuse und Schiff begutachten.

Ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes sagte dem Radiosender NDR 1 Welle Nord, ein Ersatztor für die Kammer sei vorhanden. Schiffe könnten aktuell nur durch die Nordkammer fahren.

Fotostrecke
3  Bilder

Kiel: Frachter rammt Schleusentor im Nord-Ostsee-Kanal

Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte das aus Brunsbüttel kommende Schiff in die südliche Schleusenkammer einfahren, um von dort seinen Weg in die Förde fortzusetzen. Hierbei versagte offenbar die Technik der „Akacia“: Das Schiff habe Fahrt aufgenommen anstatt diese zu verlangsamen, hieß es. Auch die Einleitung einer Notankerung war demnach erfolglos.

In der Nacht zu Dienstag ist der Frachter „Akacia“ gegen ein Tor der Südkammer der großen Schleuse in Kiel-Holtenau gefahren. Der unter portugiesischer Flagge fahrende Containerfrachter war so schnell unterwegs, dass der Bug das Tor teilweise durchbrochen hat – und nun auf dem Schleusentor aufliegt. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte ein technisches Problem in der Maschinensteuerung gegen Mitternacht zu dem Unfall geführt, sagte ein Polizeisprecher. Das Schiff wurde beim Einfahren in die Kanalschleuse schneller statt langsamer. Auch eine Notankerung blieb erfolglos. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Südkammer ist momentan gesperrt.

„Akacia“ durchbricht das Schleusentor in Holtenau

  •  

    Das unter portugiesischer Flagge fahrende Schiff „Akacia“ hat die Schleuse in Holtenau durchbrochen.

 
  • Das Schiff Akacia hat das Schleusentor in Kiel-Holtenau durchbrochen. © NDR Fotograf: Alina Behrendt

    Das Schiff liegt auf dem Schleusentor auf. Wie lange die Bergung dauert, ist noch unklar.

 
  • Das Schiff Akacia hat das Schleusentor in Kiel-Holtenau durchbrochen. © NDR Fotograf: Alina Behrendt

    Arbeiter untersuchen den Schaden am Tor sowie am Schiff.

 
  • Viele Schiffe warten im Nebel auf der Kieler Förde. © NDR Fotograf: Alina Behrendt

    Viele Schiffe warten seit den frühen Morgenstunden auf der Kieler Förde, …

 
  • Das Schiff Akacia hat das Schleusentor in Kiel-Holtenau durchbrochen. © NDR Fotograf: Alina Behrendt

    … da die Südkammer der Schleuse nun gesperrt ist und Schiffe die Nordkammer nutzen müssen.

 
  • Das unter portugiesischer Flagge fahrende Schiff „Akacia“ hat die Schleuse in Holtenau durchbrochen.
  •  

Reeder muss Bergungskonzept erstellen

Bei dem Unfall wurde die Bugnase beschädigt. In sie drang Wasser ein. Es habe aber nicht die Gefahr bestanden, dass das Schiff vollaufe, betonte Matthias Visser vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau. Taucher begutachteten am Vormittag die Schäden an der Schleuse und am Schiff. Außerdem wurde der Reeder des Frachters aufgefordert, unverzüglich ein Bergungskonzept vorzulegen. Denkbar sei der Einsatz von Schleppern oder das Leichtern des Schiffes, also einen Teil der Ladung von Bord zu holen, sagte Visser.

Tor soll in einigen Tagen ausgetauscht werden

„Wir wollen die Südkammer so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen und arbeiten mit Hochdruck daran“, unterstrich Visser. Er gehe davon aus, dass voraussichtlich in einigen Tagen das beschädigte Schleusentor ausgetauscht werden könne. Ein Ersatztor für die Kammer sei vorhanden. Da die Nordkammer zur Verfügung stehe, sei der Kanal funktionsfähig, sagte Visser.

Schiffe werden frühzeitig informiert

Laut Polizei mussten Schiffe am Dienstag mit Wartezeiten von vier bis sechs Stunden rechnen. Durch ein Warnsystem würden Schiffe frühzeitig informiert, so dass sie ihre Fahrt drosseln und langsamer zum Kanal kommen konnten. „Alternativ besteht immer die Möglichkeit, den Kanal zu umfahren. Kein Schiff muss also tagelang vor der Schleuse warten“, sagte Visser.

Schiff fährt gegen Schleusentor in Kiel-Holtenau

NDR 1 Welle Nord – 20.02.2018 09:13 Uhr Autor/in: Sebastian Baak,

In der Schleuse Kiel-Holtenau hat in der Nacht zu Dienstag ein Frachter ein Schleusentor gerammt – die Südkammer ist zurzeit gesperrt. Das Tor wurde dabei erheblich beschädigt.

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Der Frachter "Tina" ist auf die Mole der Schleuseninsel aufgefahren. © RAH Fotograf: RAH

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 20.02.2018 | 14:00 Uhr

Schiffe befahren den Nord-Ostsee-Kanal. © dpa Fotograf: Carsten Rehder
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Von der Elbe bis zur Förde

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Ein Schiff bei der Einfahrt in die Schleuse bei Brunsbüttel. © NDR Fotograf: Kai Salander
 

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Frachter fährt in Schleusentor

Die große Holtenauer Südschleuse ist nach einer Havarie ausgefallen. Am Montag um 23.50 Uhr konnte der Frachter „Akacia“ nicht rechtzeitig gestoppt werden und fuhr mit erheblicher Wucht gegen ein Schleusentor Tor. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Schaden geht jedoch in die Millionen.

Der Frachter „Akacia“ ist Montagnacht gegen die große Holtenauer Südschleuse gefahren. Der Schaden ist erheblich.

Quelle: Frank Behling
 
 
 
 Foto: Der Frachter „Akacia“ ist Montagnacht gegen die große Holtenauer Südschleuse gefahren. Der Schaden ist erheblich.
 
 
 
 
 

Kiel.  Das 149 Meter lange Containerschiff konnte in der Nacht nicht bewegt werden. „Der Sachschaden ist beträchtlich. Das Schiff hat mit seinem Bug das Tor durchtrennt und liegt mit seinem Rumpf zum Teil auf dem Tor. Wir werden bei Tagesanbruch die Lage bewerten und das Tor untersuchen. Wann das Schiff geborgen werden kann, steht zur Zeit noch nicht fest“, sagte Matthias Visser, Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau am Dienstag.

Das unter der Flagge Portugals fahrende Schiff kam aus Bremerhaven und sollte nach St. Petersburg. Beamte der Wasserschutzpolizei Kiel haben noch in der Nacht an Bord die Untersuchung des Unfalls begonnen. Erschwert wird die Bergung durch einen Wassereinbruch im Schiff. Als Ursache der Havarie kommt nach ersten Ergebnissen der Untersuchung ein technisches Versagen der Maschinensteuerung in Betracht.

 

So soll die „Akacia“ mit sehr hoher Fahrt von über 20 Kilometern pro Stunde  in die Schleuse gefahren sein. Erlaubt sind auf dem Kanal maximal 15 Kilometer pro Stunde. Der Schiffsverkehr läuft auf dem Kanal zur Zeit eingeschränkt, da in Kiel-Holtenau durch den Ausfall der beiden kleinen Schleusen jetzt nur noch die große Nordschleuse zur Verfügung steht. Deshalb kommt es zu langen Wartezeiten.

 

Von Behling Frank

Wir machen Schifffahrt möglich
Bau 5. Schleusenkammer
Infobrief
Nr. 13,
III. Quartal 2017
Projekt NOK Schleusen Brunsbüttel
www.wsa-brunsbuettel.wsv.de
Seite 1 von 20
Herzlich willkommen zum Infobri
ef Nr. 13, III. Quartal 2017
– Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel –
über die Bautätigkeiten von Ju
li bis Ende September 2017.
 

 

 

NOK News: Schleusenanlage Kiel-Holtenau

Die Große Südschleuse ist ab 19.02.2018 23:54 Uhr bis auf weiteres außer Betrieb!

Der Schifffahrt steht die Große Nordschleuse zur Verfügung.

Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel und Kiel-Holtenau
Alte Zentrale 4
25541 Brunsbüttel

Schleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenau

www.wsa-brunsbuettel.wsv.de/
www.wsa-kiel.wsv.de/

19.02.2018

 
 http://www.kn-online.de/Lokales/Nord-Ostsee-Kanal/Millionenschaden-Frachter-faehrt-in-Schleusentor
Copyright Kieler Nachrichten danke Frank Bartels


NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel

Die Große Nordschleuse und die Kleine Südschleuse sind seit dem 07.01.2018 um 01:45 wieder in Betrieb.

 

Grund: Entwässerung Nord-Ostsee-Kanal beendet.

 

Der Schifffahrt stehen somit beide Großen Schleusen und die Kleine Südschleuse zur Verfügung.

 
 
 http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/schleusenkammer-kleiboden-kommt-mit-schuten-id13344501.html
 
Copyright Norddeutsche Rundschau
 
 

Schleusenkammer: Kleiboden kommt mit Schuten

Über den aktuellen Stand der Bauarbeiten für das Spülfeld im Ecklaker Dyrßenmoor informierten Robert Pieper und

Richard Meier vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel auf einer Gemeinderatssitzung im Ecklaker Krug.

„Das Baufeld ist hergestellt, Dränagen sind eingebaut und die Baustraßen fertig“, sagte Pieper als Projektver-

antwortlicher. In dem 62 Hektar großen Spülfeld sollen 1,7 Millionen Kubikmeter Kleiboden abgelagert werden

, der mit Schuten aus der Baustelle der fünften Schleusenkammer von Brunsbüttel nach Ecklak gebracht werden

muss. Die Baustraßen, so erläuterte Pieper, wurden in vier Lagen dreieinhalb Meter hoch aufgeschüttet. Inzwischen

sei mit der Einlagerung trockenen Bodens begonnen worden, während nasser Boden erst nach Austrocknung in

rotierenden Mieten zwischengelagert werde. Rundum werden Entwässerungsgräben angelegt, aus denen das

Hauptpumpwerk mit drei Pumpen pro Stunde 600 Kubikmeter in den Nord-Ostsee-Kanal entwässern kann.

In der Nordostecke des Spülfeldes soll ein kleineres Pumpwerk mit nur zwei Pumpen „für den Normalbetrieb“ gebaut werden.

Auf der Baustelle für die fünfte Schleusenkammer in Brunsbüttel ist inzwischen ein Förderband aufgestellt worden,

mit dem der Boden auf Schuten in der kleinen Schleuse verladen werden soll, um zum Dyrßenmoor gebracht zu werden.

Ein Anwohner des Moorgebietes zeigte sich verärgert darüber, dass ihm noch keine Unterlagen für eine Beweissicherung

zugestellt worden waren. „Ich fühle mich vom WSA verarscht“, schimpfte er. Robert Pieper zeigte Verständnis für seinen

Unmut. „Das ist bei uns nicht gut gelaufen“, entschuldigte er sich und nannte personelle Veränderungen als Ursache.

Mittlerweile seien die Unterlagen aber fertig und würden zugestellt. Bürgermeister Heino Evers erinnerte an den „Tag

der offenen Tür“ auf dem Spülfeld und fragte an, ob dieser bei der Bevölkerung sehr gut angekommene Tag nicht

wiederholt werden könne. Das wolle er in seiner Behörde prüfen lassen, versprach Robert Pieper abschließend.

 
http://www.wsv.de/wsa-bb/aktuelles/projekte/5_schleuse/5._Schleusenkammer/Baustellenwebcams/index.html
 
Reparatur von Schleusen: Bund prüft Bau eines Docks
Versandet: Schlepper ziehen am Schleusentor
Mitteltor Süd durch mangelnde Bewegung völlig versandet
Brunsbüttel
http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/nord-ostsee-kanal-keine-eu-millionen-fuer-den-ausbau-id10102946.html
Copright Norddeutsche Rundschau
 
Dobrindt definitiv Versagen nicht richtig !!!!!!!
 
Der Nord-Ostsee-Kanal führt fast 100 Kilometer quer durch Schleswig-Holstein.
 
 

Kiel/Brüssel | Rückschlag für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc will den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals nicht mit Geld aus Brüssel fördern. Das geht aus einer Projektliste für das Programm „Connecting Europe“ hervor, die Bulc gestern veröffentlichte. Darin fehlt der bereits laufende Bau der fünften Kanalschleuse in Brunsbüttel – obwohl Dobrindt dafür 161 Millionen Euro beantragt hatte. Die Finanzierung des Schleusenneubaus ist allerdings trotzdem aus dem Bundeshaushalt gesichert.Viel Geld plant Bulc dagegen für die Fehmarnbeltquerung ein: Sie möchte den ersten Bauabschnitt des Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark mit 589 Millionen Euro fördern, das sind vierzig Prozent der Kosten. Laut einem Bericht, wären dies jedoch weniger EU-Fördermittel als die dänische Regierung für den Bau eingeplant hat. Die Planung für die Gleisanbindung zum Tunnel will sie sogar zur Hälfte bezuschussen und 34 Millionen Euro zahlen. Unterm Strich unterstützt Bulc von 700 eingereichten Projekten 276, davon 24 aus Deutschland. Von den insgesamt 13 Milliarden Euro Fördermitteln sollen 1,66 Milliarden nach Deutschland fließen.

Der mit Abstand größte Batzen davon sind gut eine Milliarde Euro für das Bahnprojekt Stuttgart 21 samt Neubaustrecke nach Ulm. Das Paket von Bulc braucht noch die Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments. Die soll bei einer Sitzung am 10. Juli erfolgen.
zur Startseite

von bg
erstellt am 30.Jun.2015 | 11:36 Uhr

 

Die Schlepper Wal und Parat ziehen und spülen das Mitteltor frei.  erledigt Info heute Herr Schneider Bereich 2 danke

 
 


Der Reparaturbedarf an den Brunsbütteler Schleusen nimmt kein Ende. Gerade besteht die Herausforderung darin, das Mitteltor Süd freizubekommen.Die Schienen des Mitteltores wurden vor einiger Zeit von einem Schiff demoliert, welches in der Schleuse Anker warf, um nicht gegen ein Endtor zu knallen.Der Anker riss die Schienen des Mitteltores dabei mit. Inzwischen ist das Tor mangels Bewegung total eingeschlickt.Dieser Schlick hält das Tor mit immenser Saugkraft fest. Thomas Fischer, Sprecher, des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel berichtet dazu: ,,Seit Sommer 2014 konnten wir das Mitteltor Süd nicht mehr bewegen.“ Die Schlepper Wal und Parat unternahmen vorgestern einen ersten Versuch, das festsitzende Tor durch Spülen und Ziehen freizubekommen. Gestern probierten sie es erneut. Fischer: ,,Wir müssen das Tor raushaben, damit dieWilstermarsch nicht vollläuft.Das elbseitige Tor ist derzeit ausgebaut, um die dortigen Schienenbodenplatten zu erneuern. Das im Januar von der Red Alliance 7 beschädigtekanalseitige Tor muss ebenfalls raus, um es im WSAHafen vor Ort reparieren zu können. Bis Oktober, so schätzt Fischer, werden die Reparaturarbeiten

an der Südschleuse noch andauern. Fällt bis dahin die Nordschleuse nicht wieder aus, wären seit Jahren beide Schleusen, an denen in der vergangenen

Zeit immer wieder Reparaturarbeiten angefallen waren, erstmals wieder vollständig intakt.

 
 
http://www.wsv.de/wsa-bb/aktuelles/projekte/5_schleuse/5._Schleusenkammer/Infobriefe/PDF/5.Schleusenkammer_Brunsbuettel_Infobrief_Nr._4_Juni_2015.pdf
 

Zwei Kanäle — zwei gegenläufige Entwicklungen

Warum werden  auf dem Nord-Ostsee-Kanal immer grössere Mengen von Gütern transportiert , sind die Prognosen für den Ausbau des Elbe-Luebeck-Kanals eher düster.

http://www.ln-online.de/Anzeigen/Die-Wirtschaft/Zwei-Kanaele-zwei-gegenlaeufige-Entwicklungen

118 Jahre ist er mittlerweile alt. 31100 Schiffe mit rund 94,8 Millionen Tonnen Ladung haben den Nord-Ostsee-Kanal nach Angaben des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums im Jahr 2013 passiert. Im vergangenen Jahr sollen es rund 32 600 gewesen sein. Damit ist er nach wie vor der Spitzenreiter unter den künstlichen Wasserstraße weltweit.

Allerdings machte er zuletzt vor allem Negativ-Schlagzeilen. Nach wiederholten kurzfristigen Sperrungen wurden beide Kammern der großen Schleuse des Kanals im März 2013 für mehr als eine Woche gesperrt, um ein defektes Schleusentor gegen ein repariertes zu tauschen. Auch bei der Kleinen Schleuse war nur eine Kammer betriebsbereit. Während dieser Arbeiten war der Kanal für Schiffe mit über 125 Metern Länge nicht befahrbar, sie mussten einen Umweg von 900 Kilometern über das Skagerrak in Kauf nehmen. Alle Beteiligten mussten massive finanzielle Verluste hinnehmen.

Am südlichen Ende des Kanals, in Brunsbüttel, wo der Nord-Ostsee-Kanal in die Elbe mündet, gibt es vier Schleusenkammern — je eine kleine und große Doppelschleuse. Eine fünfte Kammer, seit 2014 im Bau, wird dringend gebraucht und soll 2021 fertig sein. Im März des laufenden Jahres beantragte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für das Vorhaben (veranschlagte Kosten gut 402 Millionen Euro) Fördermittel bei der EU in Höhe von knapp 161 Millionen Euro. Die zuständige Kommission in Brüssel entscheidet voraussichtlich im Spätsommer.

Vor dem Hintergrund des gewaltigen Güter-Aufkommens im Nord-Ostsee-Kanal erscheint der Elbe-Lübeck Kanal als Winzling. Nur Schiffe mit bis zu 85 Meter Länge und 1000 Tonnen Gewicht können die Wassersstraße befahren. Das Transportvolumen geht seit Jahren zurück. So wurden im vergangenen Jahr deutlich weniger Waren transportiert als 2013. Lübecks amtliche Statistik weist einen Rückgang von 11,6 Prozent auf dem gesamten Wasserweg sowie von 15,7 Prozent im Bereich der Hansestadt auf. Besonders stark rückläufig war der Holztransport in Richtung Lübeck.

Trotzdem fordern Wirtschaftsvertreter in der Region einen Ausbau des Kanals. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Hanseatic Transport Consultancy (HTC) würde der Ausbau auf Schleusenlängen von 115 Meter, eine Vertiefung auf durchgehend 2,8 Meter und eine Brückenhöhe von 5,25 Metern eine deutliche Steigerung der Transportmengen bedeuten: von jährlich 800 000 auf mindestens drei Millionen Tonnen, wie die HTC-Studie nachweist.

„Der Elbe-Lübeck-Kanal hat eine sehr große Bedeutung nicht nur für unser Unternehmen, sondern für den gesamten Lübecker Hafen und die Regionen entlang des Kanals“, betont Manfred Lübeck vom Lagerhaus Lübeck in der Einsiedelstraße der Hansestadt. „Noch vor etwa 20 Jahren wurden über 50 Prozent der Waren aus unserem Lager per Binnenschiff in Häfen entlang der Binnenwasserstraßen oder nach Hamburg in den Seehafen weitertransportiert. Diese Frachtmengen sind stetig rückläufig.“ Eine Modernisierung von Schleusen und Kanalbett würde dieses mit Sicherheit wieder umkehren und die Frachtmengen würden um ein Vielfaches ansteigen, so Rohde.

NOK News: Sperrung der Großen Nordkammer in Brunsbüttel aufgehoben
Die Nordkammer der Großen Schleuse in
Brunsbüttel wird am 14.05.2015 um 08:15 Uhr wieder in Betrieb genommen.Die Reparatur aufgrund der  Havarie vom 20.03.2015 ist
abgeschlossen.Somit stehen der Schifffahrt beide Großen Schleusen sowie die Nordkammer der Kleinen Schleuse in Brunsbüttel zur
Verfügung. Die Kammer der Kleinen Südschleuse steht der Schifffahrt eingeschränkt zur Verfügung.Am 18.05.2015 geht die Große Südschleuse aufgrund von Instandsetzungsarbeiten bis auf weiteres außer Betrieb.
 http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Nord-Ostsee-Kanal/Reparaturarbeiten-in-Brunsbuetteler-Schleuse-beendet
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/1200-Tonnen-schweres-Schleusentor-eingebaut,schleusentor138.html
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Brunsbüttel

Reparaturarbeiten an Schleuse beendet

Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
Acht Wochen nach einer Kollision in der Schleusenanlage in Brunsbüttel sind die Reparaturarbeiten beendet worden. Es sei geplant, die große Nordschleuse voraussichtlich in der Nacht zum Donnerstag für die Schifffahrt freizugeben, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes
(WSA) am Mittwoch.

Acht Wochen nach einer Kollision in der Schleusenanlage in Brunsbüttel sind die Reparaturarbeiten beendet worden.

 

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Copyright  Martin Elsen

 

Brunsbüttel. Die nächste Sperrung steht jedoch bereits bevor: An diesem Montag beginnt die Sanierung der großen Südkammer. Die Arbeiten

werden mehrere Monate dauern, hieß es.

Ein Frachter hatte am 20. März beim Einlaufen in die Schleusenkammer das Tor gerammt. Die Schäden an der Anlage waren so groß, dass das

1200 Tonnen schwere Tor ausgetauscht werden musste. Das Ersatz-Tor war jedoch damals zur turnusmäßigen Wartung und Ausbesserung

kleinerer Havarie-Schäden auf einer Werft in Kiel.

Die beiden rund hundert Jahre alten großen Schleusenkammern in Brunsbüttel sind für den Nord-Ostsee-Kanal von grundsätzlicher Bedeutung.

Nach Angaben des WSA sind nur sie groß genug für Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern. Entsprechend stauten sich immer wieder

Schiffe auf beiden Seiten des Kanals.

Der rund hundert Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Deutsche Bucht mit der Ostsee und verkürzt den Weg im Vergleich zur

Route um Dänemark herum um gut 400 Kilometer. Im Schnitt transportieren täglich 95 Frachter knapp 300 000 Tonnen Ladung durch den

Kanal. Dafür wären auf der Straße bis zu 15 000 Lastwagen notwendig. Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsdirektion hat sich die

Transportmenge seit Ende der 1990er Jahre mehr als verdoppelt.

Neben Unfällen machen marodes Material und die Technik aus der Kaiserzeit seit Jahren Probleme. Wirtschaftsverbände in Hamburg und

Schleswig-Holstein forderten in der Vergangenheit mehrfach, den Kanal zügig zu modernisieren und auszubauen. Er gilt als

meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Die Gebühreneinnahmen aus dem Kanal betragen jährlich rund 30 Millionen Euro.

 
 
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https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Kammer-Spiele-in-Schleuse-Brunsbuettel,schleuse630.html
 
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Sendedatum: 13.05.2015 22:00 Uhr – Lesezeit: ca.1 Min.

„Kammer-Spiele“ in Schleuse Brunsbüttel

 

Die große Nordschleuse in Brunsbüttel ist wieder freigegeben.

Es wird ein kurzes Aufatmen für Kapitäne großer Schiffe im und vor dem Nord-Ostsee-Kanal: Acht Wochen nach einer

Schiffskollision in der Brunsbütteler Schleuse (Kreis Dithmarschen) sind die Reparaturarbeiten an der Anlage abgeschlossen.

Seit Mittwochabend ist die große Nordschleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. Damit verringert sich die Wartezeit

für viele große Schiffe, die durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren. Doch die nächste Sperrung steht bereits bevor: Am Montag

beginnt die Sanierung der großen Südkammer – geplant sind fünf Monate.

Frachter rammt Schleusentor

Am 20. März war die 131 Meter lange „Saint George“ in das Schleusentor der großen Nordkammer gekracht.

Laut Schifffahrtsverwaltung wurde es „beinahe in zwei Teile geteilt“. Die Schäden an dem Tor erwiesen sich als so stark,

dass das 1.200 Tonnen schwere Tor in einer Kieler Werft repariert werden musste. Am vergangenen Donnerstag kam

das Tor zurück nach Brunsbüttel und wurde wieder eingebaut. Da in der gesamten Zeit nur noch eine große Schl

Seusenkammer zur Verfügung stand, hingen Frachter zum Teil stundenlang in der Warteschlange.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 13.05.2015 | 22:00 Uhr

 
Stand: 07.05.2015 15:48 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.

1.200-Tonnen-Schleusentor wieder am Platz

Es ist zurück: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) haben am Donnerstag in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) ein 1.200 Tonnen

schweres Schleusentor wieder in Position gebracht. Eine Kieler Werft hatte den Stahlkoloss in den vergangenen Wochen repariert, nachdem das

Tor bei einer Havarie in der Nordkammer durch einen Frachter schwer beschädigt worden war. Laut WSA soll die Kammer ihren Betrieb Mitte

kommender Woche wieder aufnehmen. Damit verringert sich die Wartezeit für viele große Schiffe, die durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren. / ::

  • :: / ::Mit Video auf dem Link NDR
  • Beinahe in zwei Teile geteilt“

    Im März war die 131 Meter lange „Saint George“ in das Schleusentor gekracht. Laut Schifffahrtsverwaltung wurde es

  • „beinahe in zwei Teilegeteilt“. Die  chäden an dem Tor erwiesen sich als so stark, dass schnell klar war: die Nordkammer in Brunsbüttel
  • muss gesperrt werden. Da nur noch eine große Schleusenkammer zur Verfügung stand, hingen Frachter zum Teil stundenlang in der
  • Warteschlange.
  • Zuletzt brachten Schlepper das Tor zurück nach Brunsbüttel.
    Bildergalerie
    Das reparierte Schleusentor wird in Brunsbüttel wieder eingesetzt. © NDR Fotograf: Jan Müller-Tischer
    17 Bilder

    Schleusentor zurück in Position

    In Brunsbüttel bauen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes ein repariertes Schleusentor wieder ein. Menschen und

    Maschinen arbeiten mit viel Genauigkeit. Bildergalerie

    Kapitän verweigert Aussage

    Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zu dem Unfall laufen nach wie vor – der ukrainische Kapitän und der Lotse hatten zunächst

  • die Aussage verweigert. Eine mögliche Ursache könnte eine Kommunikationspanne auf dem Schiff gewesen sein. Der Frachter war
  • mit normaler Geschwindigkeit in die Schleuse eingefahren. Anschließend nahm er aus noch unbekannter Ursache wieder Fahrt auf.

    Viele Unfälle in der Schleuse

    Brunsbüttel und die Frachter: Das war in der jüngeren Vergangenheit keine gute Kombination. Schon im Januar hatte es einen schweren Schleusenunfall gegeben. Damals drückte ein Offshore-Versorger ein Schleusentor auf einer Länge von vier Metern ein. Die Reparatur

  • dauerte Wochen. Die Südkammer fiel für den Schiffsverkehr aus.
 
BRUNSBÜTTEL/KIEL Copyright Norddeutsche Rundschau danke Henning Baethge

SchleswigHolsteins Verkehrswege werden voraussichtlich doch vom zehn Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm des Bundes profitieren.

Wie der CDUHaushaltspolitiker und Lauenburger Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann unserer Zeitung sagte, lasse

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gerade prüfen, ob am NordOstseeKanal in Brunsbüttel ein Trockendock für Reparatur-

und Wartungsarbeiten an den Schleusentoren errichtet werden soll. Zudem könnten an der Autobahn A 1 teure Lärmschutzmaßnahmen

zwischen Bad Schwartau und Sereetz aus dem Paketfinanziert werden.

Die Tore der vier Schleusen in Brunsbüttel müssen derzeit für Reparaturen auf eine Werft nach Kiel geschleppt werden. Erst vorgestern ist ein

großes Tor von der Renovierung aus Kiel zurückgeschleppt worden. Die Transporte könnten bei einer Reparaturmöglichkeit vor Ort entfallen.

Daher sollte mit dem schon begonnenen Bau einer fünften Schleuse in Brunsbüttel ursprünglich auch ein Trockendock entstehen. Allerdings h

atte eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vor fünf Jahren ergeben, dass dessen Kosten größer als der Nutzen wären – daher wurde der Bau abgesagt.

Doch nun haben sich die Bedingungen geändert, meint Brackmann: „Die Werften haben die Preise deutlich erhöht, die Wartungsintervalle

für die Schleusentore werden immer kürzer – das lässt die Annahme zu, dass ein eigenes Trockendock der Schifffahrtsverwaltung inzwischen

wirtschaftlich

wäre“, sagt er. Auch SchleswigHolsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer befürwortet den Bau: „Angesichts der hohen Unfallhäufigkeit an

den Schleusen wäre das Trockendock wichtig, um flüssigen Verkehr auf dem NordOstseeKanal zu gewährleisten.“ Baurecht gibt es auch

schon –allerdings könnte Dobrindts Schifffahrtsverwaltung die Ausschreibung noch nicht auf den Weg bringen, weil sie zu wenig Fachpersonal

hat.

Baureif sind auch die 22 Millionen Euro teuren Lärmschutzmaßnahmen für das fast fünf Kilometer lange Autobahnstück bei Bad Schwartau.

Anders als von Brackmann vor kurzem noch befürchtet, kann daher auch ein kleiner Teil von den fast zwei Milliarden Euro, die für

StraßenbauInvestitionen reserviert sind, nach SchleswigHolstein fließen. Geplant sind auf der A 1 für 22 Millionen Euro Lärmschutzwände

und Flüsterasphalt. Und weil die neue Bahntrasse zum Fehmarnbelt hier nicht parallel laufen soll, könnte das Land bald loslegen. „Ich werde

mich für eine zügige Finanzierung einsetzen“, kündigt Brackmann an.

Henning Baethge
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article140508532/Endspurt-bei-Reparaturarbeiten.html
Copyright Welt
 

Regionales

Brunsbütteler Schleuse

11:41
 

Endspurt bei Reparaturarbeiten

Brunsbüttel (dpa/lno) – Sechs Wochen nach einer Kollision in der Schleusenanlage in Brunsbüttel gehen die Reparaturarbeiten in die Endphase.
Ein1200 Tonnen schweres Ersatz-Tor für die große Nordschleuse kann jetzt eingebaut werden, sagte am Montag der Sprechers des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel, Thomas Fischer. Schlepper hatten den Stahlkoloss am Sonntagabend aus einer Werft in Kiel nach Brunsbüttel gebracht. «Wir hoffen, dass wir die Nordkammer vor Himmelfahrt wieder in Betrieb nehmen können», sagte Fischer. Ein Frachter hatte am 20. März das Tor der
großen Nordschleuse in Brunsbüttel gerammt.
 
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/1200-Tonnen-Stahl-schippern-nach-Brunsbuettel,schleusentor136.html
Copyright NDR
Stand: 04.05.2015 20:45 Uhr – Lesezeit: ca.2 Min.

1.200 Tonnen Stahl schippern nach Brunsbüttel

Mit schwerem Gepäck haben sich in der Nacht zu Montag die Schlepper „Kiel“ und „Holtenau“ aus dem Kieler Hafen auf den Weg gemacht. An ihrem Haken hing das rund 1.200 Tonnen schwere Ersatztor für die Schleuse in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). In der Kieler Nobiskrug-Werft war es

instand gesetzt worden. Am späten Abend erreichte der Schleppverband Brunsbüttel. Hier soll das Tor in die Nordkammer der großen Schleuse

eingebaut werden.

Stahlkoloss auf dem Rückweg

 
  •  

    Die Schlepper „Kiel“ und „Holtenau“ ziehen das rund 1.200 Tonnen schwere Ersatztor aus dem Kieler Hafen.

  • Das Tor wird von der Werft in Kiel nach Brunsbüttel transportiert. © NDR Fotograf: Jan Müller-Tischer

    In Brunsbüttel soll das Tor in die Nordkammer der großen Schleuse eingebaut werden.

  • Das Schleusentor für die große Schleuse in Brunsbüttel liegt in Kiel vor Anker. © NDR Fotograf: Anne Passow

    Arbeiter setzten es in den vergangenen Wochen in der Kieler Norbiskrug-Werft instand.

  • Montageleiter Michel Cordes steht vor der Baustelle am Schleusentor. © NDR Fotograf: Christian Nagel

    Montageleiter Michel Cordes von der Norbiskrug-Werft hat alles im Blick. Bis zu 70 Arbeiter hantieren täglich an dem Stahlkoloss.

  • Eine Holzbohle aus Eichenholz. © NDR Fotograf: Christian Nagel

    Die Arbeiter verbauen auch Eichenholz. Das gibt dem Schleusentor zusätzliche Stabilität.

  • Die Schleusentore werden mit einer roten Schutzfarbe lackiert. © NDR Fotograf: Christian Nagel

    Damit auch die Stahlkonstruktion dem Salzwasser stand hält, lackiert ein Arbeiter sie mit mehreren Schichten Schutzfarbe.

  • Die Stahlkonstruktion wurde mit roter Schutzfarbe zwischenlackiert. © NDR Fotograf: Christian Nagel

    Die rote Farbe wird danach mit einer schwarzen Deckschicht übersprüht.

  • Verwinkelte Metallstreben unten am Schleusentor. © NDR Fotograf: Christian Nagel

    Am unteren Ende ist das Tor vernietet.

  • Das beschädigte Schiff liegt am Anleger. © NDR Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Rückblick: Mitte März rammt der Frachter „Saint George“ das Schleusentor in der Nordkammer.

  • Die NOK-Schleuse ist eingedrückt durch den Zusammenstoß. © NDR Fotograf: Jan Müller-Tischer

    Das Tor wird dabei so stark beschädigt, dass es laut Schifffahrtsverwaltung „beinahe in zwei Teile geteilt“ wird.

 
 

Frachter rammt Tor

Seit vergangenen September hatten bis zu 70 Arbeitskräfte an der planmäßigen Sanierung des knapp 100 Jahre alten Tors gearbeitet.

 

Alle 20 bis 30 Jahre sei eine solche Grundsanierung notwendig, sagte der Montageleiter Michel Cordes von der Nobiskrug Werft. Jetzt

ersetzt das Tor, das der Frachter „Saint George“ vor knapp sechs Wochen in Brunsbüttel gerammt hatte. Mitte März krachte das Schiff in

das Schleusentor und beschädigte es so stark, dass es laut Schifffahrtsverwaltung „beinahe in zwei Teile geteilt“ wurde. Die Nordkammer

ist seitdem außer Betrieb. Schiffe warten mehrere Stunden vor der verbliebenen Kammer bis sie geschleust wurden.

Weitere Informationen
Das beschädigte Schiff liegt vor der deformierten Schleuse. © NDR Fotograf: Hauke Bülow
mit Video

Nach Kollision: NOK braucht neues Schleusentor

Nach der Havarie in Brunsbüttel ist am Nord-Ostsee-Kanal weiter Geduld nötig. Das am Freitag vom Frachter „Saint George“ beschädigte

Schleusentor muss ausgetauscht werden. Doch das dauert. mehr

Brunsbüttel

Schleusentor ist auf dem Weg

Von Frank Behling |
Das dringend benötigte Schleusentor für die Nordschleuse Brunsbüttel ist auf dem Weg. Die Schlepper „Kiel“ und „Holtenau“ sind um 4.30 Uhr
in der
Früh am Montag in Kiel gestartet. Gegen 11 Uhr wird der Schleppzug die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke passieren.
 

Das rund 1200 Tonnen schwere Schleusentor wurde für die Schleppreise mit der Hilfe zweier Pontons stabilisiert.

© Frank Behling (Archiv)
 
 

Zwei Schleusentore wieder flott

Von Frank Behling |
Gleich zwei der vier Reservetore der Kanalschleusen Kiel und Brunsbüttel  sind wieder einsatzbereit.
Bei der Kieler Werft German Naval Yards
wurden die beiden  Schleusentore in dieser Woche ausgedockt. Die Tore waren seit September vergangenen
Jahres bei der Werft.

http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Kanal-Zwei-Schleusentore-wieder-flott

http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/reparatur-dock-fuer-schleuse-ein-muss-id9512481.html
 httpsv://www.facebook.com/video.php?v=10153084140465680&set=vb.112784955679&type=2&theater

Zwei Schleusentore wieder flott

 

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Kiel. Den mehrere Millionen Euro umfassenden Auftrag zur Sanierung der Tore hatte das Unternehmen zuvor in einem Ausschreibungsverfahren

von der Schifffahrtsverwaltung erhalten.

Nächste Woche sollen Schlepper das für Brunsbüttel bestimmte Schleusentor auf den Haken nehmen und durch den Kanal nach Brunsbüttel

bringen.

Das Kieler Tor wird nach Holtenau verholt.  Dort soll das Tor dann schnellstmöglich in der Nordschleuse eingebaut werden, wie ein Sprecher des

Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel mitteilte. In der Nordschleuse Brunsbüttel war im März ein Schleusentor nach einer Kollision mit

einem Frachter ausgefallen. Das jetzt aus Kiel kommende Reservetor soll nach der Schleppreise bis Mitte Mai eingebaut werden. Danach

wird die

Nordschleuse wieder in Betrieb genommen.

Im Anschluss wird dann jedoch die Südschleuse stillgelegt, so der Sprecher weiter. Dort sollen bis September an dem elbseitigen Tor die

Schienen der Torunterwagen ausgetauscht werden. Auf diesen Schienen wird das rund 100 Jahre alte Schleusentor bewegt. Gleichzeitig

wollen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel dann in der Südschleuse auch einen neuen Anlauf nehmen und das zweite

Reservetor

aus seinem Torbunker zu bekommen. Das Tor ist dort seit Jahren nicht bewegt worden und inzwischen Schlick zugespült. Taucher müssen

zunächst versuchen, die Schlickmassen  aus der Torkammer  herauszuspülen. Erste Versuche, dieses Tor aufschwimmen zu lassen,

scheiterten im vergangenen Jahr. Wenn dieses Tor wieder befreit ist, muss es ebenfalls in eine Werft und dort für den Einsatz wieder

hergerichtet werden.

In eine Werft muss auch das Schleusentor, das am 20. März durch den Frachter „Saint George“ gerammt wurde. Der Schaden an dem

Tor beläuft sich nach derzeitigem Stand auf über 1,5 Millionen Euro. Eine Reparatur dieses Tores wird nach einer europaweiten Ausschreibung

erfolgen, was einige Monate dauern wird.Der griechische Frachter wurde inzwischen in Rendsburg repariert. Er befindet sich inzwischen wieder im Mittelmeer.

Durch den Ausfall von zwei der sechs Schleusentore wird Brunsbüttel über einen längeren Zeitraum keine Reserve-Schleusentore mehr haben.

Kommt es zu einem Schaden, muss dann gleich wieder eine ganze Schleusenkammer stillgelegt werden.  In Kiel Holtenau ist die Lage deutlich

besser.  Für die Kieler Schleusen stehen in Kürze wieder beide Reservetore bereit. Ein Tor wurde jetzt bei German Naval Yards frisch überholt ausgedockt, ein  zweites befindet sich im Holtenauer Binnenhafen. Dort wird es gerade nach einer Havarie wieder für den Einsatz vorbereitet.

Damit stehen in Kiel-Holtenau im Fall von Havarien oder technischen Störungen in diesem Frühjahr wieder ausreichend Schleusentore bereit.

 
 
 Copyright Norddeutsche Rundschau danke Ralf Pöschus

Reparatur-Dock für Schleuse ein Muss

vom 21. April 2015
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vorsitzender des Nautischen Vereins fordert die Freigabe der Mittel für das 30-Millionen-Projekt am Brunsbütteler WSA-Betriebshafen

Klare Worte fand Kapitän Bernd Appel, Vorsitzender des Nautischen Vereins Brunsbüttel, zur Situation im Nord-Ostsee-Kanal. Vor 260 geladenen

Gästen aus Politik und Wirtschaft beim Nautischen Essen in Brunsbüttel unterstrich Appel die Forderung nach einem Ersatztor für die Großen

Schleusen, das für den Fall einer Kollision vorgehalten wird und so möglichst schnell für einen reibungslosen Ablauf der Schiffspassagen sorgen soll.

Kollisionen, so Appel, könnten sich jederzeit ereignen. Zuletzt hatte es zwei Mal kurz hintereinander gekracht, die Große Nordkammer ist außer

Betrieb, das Ersatztor steht in Kiel im Dock. Keine ideale Lösung, so Appel: „Die Vorhaltung eines funktionsfähigen Ersatztors muss von der Kanalverwaltung jederzeit sicher gestellt werden können.“ Er erinnerte daran, dass es Pläne im Bereich des Betriebshafens vom Brunsbütteler

Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) für ein eigenes Schleusendock gebe. Das ist mit rund 30 Millionen Euro veranschlagt. Das Geld steht vom

Bund derzeit nicht zur Verfügung. Appel skizzierte ein Horror-Szenario für die maritime Wirtschaft: „Ich möchte hier keine Katastrophe an die

Wand malen, aber sollte es eine weitere schwere Torkollision in Brunsbüttel geben, wäre der Kanal für mehrere Wochen für größere Schiffe nicht

mehr befahrbar. Das wäre ein Dolchstoß für den NOK, mit weitreichenden Folgen!“ Deshalb müssten die Mittel für den Bau des Docks unverzüglich

bereit gestellt werden.

Unterstützung bekam Bernd Appel von politischer Seite. Die niedersächsische Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Behrens, die den erkrankten

Minister Olaf Lies vertrat, betonte, auch Niedersachsen sei an einem funktionsfähigen Nord-Ostsee-Kanal interessiert. Zugleich mahnte sie, der Bund müsse die veranschlagten Gelder für die komplette Ertüchtigung der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zur Verfügung stellen

. Das ist ein Gesamtpaket über 1,5 Milliarden Euro für die Schleusen in Brunsbüttel und Kiel sowie den Ausbau der östlichen Strecke. „Die

Entwicklung des Nord-Ostsee-Kanals ist alternativlos!“, bekundete Behrens.

Sie gab aber auch zu, dass es für die norddeutschen Länder unverändert schwierig sei, sich Gehör zu verschaffen für wichtige Infrastruktur-

Maßnahmen. „Das müssen wir immer wieder den süddeutschen Ländern erklären.“ Wichtig sei daher auch der Schulterschluss der fünf

norddeutschen Küstenländer, um mit einer Stimme zu sprechen. Denn letztlich gehe es auch darum, die unverzichtbaren Hinterlandanbindungen an

die Häfen zukunftsfähig zu machen – und diese Vorhaben in den Bundesverkehrswegeplan zu hieven. „Wir dürfen nicht nachlassen!“, forderte

Behrens. Denn gerade die Hafenwirtschaft mit ihren vielen Arbeitsplätzen müsse gestärkt werden.

Eine gute Nachricht hatte die Staatssekretärin auch im Gepäck, obwohl sie bei diesem Thema nicht konkret wurde. Daniela Behrens ließ durchblicken,

dass es schon im Sommer zu einem Wiederaufleben der seit Jahren gewünschten Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven kommen

könnte.

Passend dazu stellte Dithmarschens Kreispräsident Hans-Harald Böttger fest: „Brunsbüttel ist das Tor in die Region.“ Inzwischen hätten das auch

„Beamte und Politiker in Berlin begriffen“. Auch Böttger zielt auf eine zeitgemäße Infrastruktur ab. Wenn die vorhanden wäre, hätte die gesamte

Westküste die Chance, sich ein Profil als Wirtschaftsraum zu schaffen.

Ganz so einfach werde es aber nicht sein, diesen Gedanken umzusetzen, erklärte Bernd Appel. „Der mit den Häfen unabdingbar verbundene Ausbau

der Infrastruktur und der Flächenverbrauch stößt zunehmend auf Widerstand der betroffenen Menschen, die sich durch gut organisierte

Umweltverbände vertreten lassen.“ Folge: „Die sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung wird zunehmend einer ‚Erhaltungsmentalität‘ untergeordnet.“

Bestes Beispiel ist für ihn in diesem Zusammenhang die Elbvertiefung. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die so genannte Fahrrinnenanpassung werde Auswirkungen auf Großprojekte an der Küste haben. Appel: „Man stelle sich vor, Hamburg würde seine Pläne für den Neuwerker Vorhafen wieder aus der Schublade ziehen. Damals, zu Zeiten der Ölkrise ein visionärer Plan, der leider zu früh beerdigt wurde. Nur der Gedanke daran, würde heutzutage eine riesige Protestwelle auslösen.“ Außer Frage stehe für ihn: „Natürlich sollen alle Belange des Naturschutzes berücksichtigt werden, aber unsere wirtschaftliche Grundlage darf dadurch nicht unterminiert werden.“

 
zur Startseite

von Ralf Pöschus
erstellt am 21.Apr.2015 | 10:59 Uhr

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Guten Tag!
 
Zur Baumaßnahme 5. Schleusenkammer gibt es auf unserer Homepage einen aktuellen Infobrief (Stand: Februar 2015):
 
 
 

 

5SKB-Infobrief_Nr3

NOK News: Temporäre Sperrzeiten der Großen Nordkammer (Kiel Holtenau)04.03. – 24.03.2015http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Fernfahrer-zur-See,sendung343244.htmlCopyright NDR  SahnesendungIm Rahmen des Dükerbaus wird zur Vorbereitung der Großbohrung auf der Mittelmauer
die Große Nordschleuse vom  04.03. – 24.03.2015 in der Zeit von Montags bis Freitag
zwischen 08:00 – 18:00 Uhr für die Schifffahrt gesperrt!
Ein paralleles Schleusen von Berufsschifffahrt während der Belegung der gesperrten
Schleuse mit Baufahrzeugen ist aus Arbeits- und Betriebssicherheitsgründen
nicht möglich.
Sofern vorgesehene Sperrzeiträume nicht in Anspruch genommen werden steht die
Große Nordkammer der Schifffahrt zur Verfügung.

http://www.kn-online.de/Freizeit/Veranstaltungen/Veranstaltungs-Tipps-News/

Vortrag-ueber-den-Bau-des-Nord-Ostsee-Kanals-Ein-Kaufmann-gab-den-Anstoss

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Nord-Ostsee-Kanal/Schifffahrtsverwaltung-bekommt-85-

Ingenieurstellen-bauarbeiten-nord-ostsee-kanal

Schifffahrtsverwaltung

Mehr Personal für Bauprojekte

Von Frank Behling |
Die Schifffahrtsverwaltung wird die anstehende Sanierung der alten Schleusen in Kiel endlich anpacken.
85 neue Stellen wurden geschaffen. Geld und Personal für die Bauarbeiten sollen bereitstehen.

Foto: Die Technik der Schleusen in Kiel-Holtenau ist über 100 Jahre alt. Dazu gehören auch die Torunterwagen der Schleusentore.


NOK News: Ausfall der Südkammer der Großen Schleuse in Brunsbüttel

http://www.wsv.de/wsa-bb/aktuelles/projekte/Neubau_5._Schleusenkammer_und_Grundinstandsetzung_Grosse_Schleusen/index.html

Nach einer Havarie ist die Südkammer der Großen Schleuse in Brunsbüttel ausgefallen. Die Untersuchungen

laufen, die Reparaturen werden umgehend beginnen. Der Schifffahrt stehen weiterhin die Nordkammer der

Großen Schleuse sowie die beiden Kammern der Kleinen Schleuse zur Verfügung.

 

NOK News: Schleusensperrung aufgehobenDie Sperrung der Großen Südkammer in Brunsbüttel

ist seit 1100 Uhr 16.01.2015 aufgehoben.

Wasser- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel und Kiel
Alte Zentrale 4
25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenauwww.wsa-brunsbuettel.wsv.de/
www.wsa-kiel.wsv.de/16.01.2015Gesa Völkl Portrait

 
Sie erhalten die NOK News, weil Sie sich in unseren Verteiler eingetragen haben. Falls Sie keine Emails mehr bekommen möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.wsa-brunsbuettel.wsv.de/aktuelles/index.html
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Pegel-stagnieren-kommt-die-Entspannung,hochwasser3550.html
 

NOK News: Erhöhter Kanalwasserstand im NOK
Aufgrund des erhöhten Kanalwasserpegels im NOK (> 5,35m NHN) , gilt für alle Fahrzeuge bis auf Weiteres die maximale Geschwindigkeit von 12 Km/h.Die zulässige Höhe der Fahrzeuge ist auf 39,80 m über Wasserspiegel reduziert.
http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Nord-Ostsee-Kanal/Nord-Ostsee-Kanal-Jetzt-20-Stunden-Wartezeit
 
Copyrihgt KN Frank Behling danke
 
Nord-Ostsee-Kanal

Jetzt 20 Stunden Wartezeit

Von Frank Behling |
Die anhaltenden Stürme behindern die Schifffahrt auf dem Kanal immer stärker. Am Vormittag mussten Schiffe in Kiel sich auf eine Wartezeit von 20 Stunden für einen Platz in der Schleuse einstellen. In Brunsbüttel sind nur drei der vier Schleusenkammern in Betrieb.

Foto: Binnenhafen in Brunsbüttel.

Binnenhafen in Brunsbüttel.Binnenhafen in Brunsbüttel.

© Frank Behling
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Brunsbüttel. Die zum Teil extremen Hochwasser der Elbe behindernden Betrieb der Schleusen außerdem. Die meisten Schiffe warten in Kiel jetzt am Leuchtturm in der Bucht. Dort liegen 18 Tanker und Containerschiffe und zwei Fähren. Vor Brunsbüttel beträgt die Wartezeit derzeit zehn Stunden für Schiffe, die von der Elbe in den Kanal wollen.

„Das ist eine Herausforderung für die Schifffahrt“, sagte Jens-Broder Knudsen von der Kieler Schifffahrtsagentur Sartori & Berger. Besonders unglücklich sei der Umstand, dass in Brunsbüttel nur eine der beiden großen Kammern zur Verfügung steht. Die Arbeiten an einem Tor-Oberwagen der großen Südschleuse sollen in Kürze abgeschlossen werden. Der für diese Arbeiten benötigte Schwimmkran soll bei einer Beruhigung des Wetters den Antrieb komplettieren. „Wir hoffen alle, dass danach zumindest auf längere Zeit die beiden großen Schleusenkammern der Schifffahrt zur Verfügung stehen“, sagte Knudsen.

Die Schifffahrt hatte sich zum Teil bereits auf Wartezeiten eingestellt. „Deshalb ist es wichtig, dass das Image des Kanals nicht weiter leidet“, so Knudsen, der zugleich Vorsitzender der Initiative Kiel Canal ist. Am Montag hatten sich die Wartezeiten zum Teil auf acht Stunden reduziert.

 
 
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http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Hochwasser-Kanalverkehr-laeuft-wieder-an
 
Copyright KN danke Frank Behling
 
Hochwasser im Nord-Ostsee-Kanal

Schleuse Holtenau: Verkehr läuft wieder an

Von Frank Behling |
Seit 12 Uhr dürfen in Kiel-Holtenau wieder Schiffe in den Nord-Ostsee-Kanal einschleusen. Zuvor hatte der Verkehr hier stundenlang geruht.

Foto: Die Schleuse Kiel-Holtenau wurde in den vergangenen Tagen immer wieder einmal für den Verkehr gesperrt.

Die Schleuse Kiel-Holtenau wurde in den vergangenen Tagen immer wieder einmal für den Verkehr gesperrt.

© Frank Behling

Kiel. Auf der Förde und in der Bucht warten gut ein Dutzend Schiffe auf Signal zur Einfahrt. Zu den ersten großen Schiffen, die in Holtenau einschleusen, gehört der Autotransporter „Asian Breeze“. Der 163 Meter lange Frachter ist auf der Reise von St. Petersburg nach Cuxhaven. Die Sperrung war eine Folge des anhaltend hohen Wasserstands nach den Regenfällen der vergangenen Tage.

In Brunsbüttel wird der Verkehr zusätzlich durch eine Havarie behindert. Am Donnerstag hatte ein Frachter nach Auskunft der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel eine Stahlabdeckung einer Tornische gerammt. Dort ragt seitdem ein Stahlteil in die Kammer und verhindert die Nutzung. Der Schaden soll in den nächsten Tagen behoben werden, wenn Personal dafür bereitsteht.

http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=236498
Copyright auto-presse

Auto News

Verkehrsprojekte Deutsche Einheit: Alles wird gut

 

Bmrk.Btr.HP/Blog : bemerkenswert gute Chefin gefällt mir besser wie Alfa-Tier, dazu ist Sie viel zu menschlich im Umgang mit Ihren Mitarbeitern aus meiner Sicht.

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Gesa Völkl45

Wollen auf die Gefahren der Sturmflut aufmerksam machen: Gesa Völkl und Peter Beismann. Foto: dao  SHZ Copyright

Frauen in Führungspositionen: Gesa Völkl leitet das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

 

– Sie stehen im Beruf nicht nur ihren Mann, sondern haben es bis in die Chefetage geschafft. Im Schlepptau meistens eine komplette Familie – einen verständnisvollen Partner und Kinder: Frauen in Führungspositionen. In loser Folge stellen wir einige von ihnen vor, die es im Job geschafft haben. Den Anfang machen wir heute mit Gesa Völkl, Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel.

„Auf Kinderfotos bin ich immer die mit der Latzhose. Ein schönes Kleidchen habe ich nie getragen“, erinnert sich die 48-Jährige, die in Hamburg bei ihrer Mutter und ihrer Großmutter aufwuchs. Gespielt hat sie meistens mit Mädchen – und zwar Rollenspiele: Vater, Mutter, Kind. „Ich war immer der Papa und habe für die Familie als erstes ein Häuschen gebaut.“ Bauen hat ihr also schon als kleiner Steppke Spaß gemacht. Kein Wunder, dass sie später als junge Frau Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule in Braunschweig studiert hat. Doch halt: Gesa Völkl war zunächst für die Fächer Physik und Mathematik eingetragen. „Aber nur zwei oder drei Wochen lang. Dann habe ich im Studentenwohnheim eine Wärmeberechnung für Hauswände in die Finger bekommen. Da wusste ich plötzlich: So bekommen Mathematik und Physik einen Sinn.“

 

Nach ihrem Studium absolviert Völkl ihr Referendariat bei dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Hamburg, wo sie schnell zur Sachbereichsleiterin aufsteigt. Als Frau in einer von Männern beherrschten Arbeitswelt hat sie gelernt: „Man darf sich nicht ducken, nie das kleine Mädchen spielen.“ Wichtig sind Gespräche auf Augenhöhe, dann gebe es mit den männlichen Kollegen in ihrer Branche auch keine Probleme.

Bevor Völkl im Jahre 2004 die Leitung des zweitgrößten Wasser- und Schifffahrtsamtes Deutschlands in Brunsbüttel übernahm, hatte sie bereits zahlreiche Führungspositionen inne, unter anderem war sie Leiterin des WSA-Neubau-amtes in Rendsburg. Ihre berufliche Devise: „Man muss durchhalten und seine Ziele mit Nachdruck verfolgen, aber natürlich auch Niederlagen einstecken können.“

 

Von: Michaela Reh Boyens . Medien Brunsbüttler  Zeitung Copyright

Copyright Willy Thiel

Schleuse in Brunsbüttel

 

Von Rudolf Huber

Bild vergrößern: Verkehrsprojekte Deutsche Einheit: Alles wird gut

mid Düsseldorf – Die im Rahmen der deutschen Einheit angestoßenen Verkehrsprojekte kommen voran. An der schlechten Gesamtsituation ändert das aber wenig. ADAC
 
 
 
 

Wenn es der leidgeprüfter Auto- und Bahnfahrer nicht besser wüsste – er würde die Straßen- und Schienensituation in Deutschland nur noch in Rosa sehen. Zumindest, wenn er die jüngsten Äußerungen von Alexander Dobrindt (CSU) zum Stand der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) hört oder liest. Denn laut des Bundesverkehrsministers geht es bei der Verkehrsinfrastruktur in Riesenschritten voran. Dabei klemmt es bundesweit hinten und vorne.In einem VDE-Zwischenbericht hat Dobrindt jetzt die Lage bei den Verkehrswegen Straße, Schiene und Wasser dargestellt. Die Bundesregierung hatte das Projekt 1991 auf den Weg gebracht – mit einem Finanzvolumen von 39,7 Milliarden Euro. Das Ziel: leistungsfähige Verkehrsverbindungen in den neuen Bundesländern.Dobrindt sieht die Sache so: Innerhalb kurzer Zeit sind moderne Verkehrsadern entstanden, die ganz wesentlich zum Zusammenwachsen unseres Landes beigetragen haben. Die VDE seien ein finanzieller Kraftakt und eine Erfolgsgeschichte. Für die insgesamt 17 Projekte wurden bis Ende vergangenen Jahres schon 34 Milliarden Euro ausgegeben, also rund 86 Prozent des Gesamttopfes. 16,9 Milliarden landeten bei der Bahn, 15,3 Milliarden auf der Straße und 1,6 Milliarden wurden in Wasserstraßen investiert.Mittlerweile sind sechs der neun Schienenprojekte fertig und in Betrieb, etwa die Strecken Hamburg – Berlin und Hannover – Berlin. . Damit sind rund 97 Prozent des Projektvorlumens realisiert oder in der Umsetzungsphase. Ebenfalls im Plan ist das Wasserstraßen-Projekt Hannover – Magdeburg – Berlin, das zwei Milliarden Euro kosten soll. 1,6 Milliarden davon sind schon verbaut.Viel Geld, viel Arbeit, viel Aufwand – aber die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit sind leider nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist wesentlich weniger beeindruckend: Im gesamten Bundesgebiet gibt es einen massiven Sanierungsstau, gammeln Brücken vor sich hin, entwickeln sich Autobahnen zu Holperpisten, finden Lkw-Fahrer viel zu wenig Stellplätze für ihre Ruhepausen vor – was gefährliche Situationen am laufenden Band auslöst. Um diese Missstände abzustellen, wären zusätzlich zu dem Geld für die VDE Milliarden nötig. Doch die Signale aus Berlin sind alles andere als vielversprechend.

Der Artikel „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit: Alles wird gut“ wurde am 24.07.2014 in der Kategorie Nachrichten von Rudolf Huber (mid) mit den Stichwörtern Infrastruktur, Straßenbau, Verkehr, Nachrichten, veröffentlicht.

 
Holtenauer Schleusen

Eine Fähre für den Tunnelbau

Von Frank Behling |
In den nächsten Jahren gibt es zwischen und vor allem unter den Schleusen in Kiel-Holtenau einen großen Bedarf an Beton, Stahl und Baumaschinen. Zuerst wird jetzt ein Fähranleger gebaut. Es sind die letzten Vorbereitungen für den Bau eines 400 Meter langen Tunnels unter den Schleusen.

Copyright KN Frank Behling danke

Die Schleuseninsel bekommt eine Fährstelle. Mit der Fähre sollen ab Herbst Material und Baumaschinen auf die Insel gebracht werden. Das ist Teil eines Tunnelbaus unter den Schleusen.

© FB

Kiel. Kettensägen und Bagger haben die drei Baufelder auf der Schleuseninsel und auf der Wiker sowie Holtenauer Seite freigelegt. Im August geht es los. „Zuerst werden die Versorgungsschächte gebaut“, sagt Sönke Meesenburg. Der Leiter der Planungsgruppe Ausbau NOK beim Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau (WSA) hat mit seinem Team das Projekt vorbereitet.

Den Auftrag zum Bau bekam im November die Baufirma Züblin Spezialtiefbau aus Hamburg. Das Gesamtvolumen liegt bei 20 Millionen Euro. Zu den ersten Baumaßnahmen gehört jetzt die Errichtung von zwei neuen Fähranlegern. „Sie sollen für die Versorgung der Baustelle auf der Schleuseninsel genutzt werden“, erklärt Meesenburg. Der Anleger auf der Insel ist bereits fast fertig. Der Anleger in der Wik wird gerade gebaut. Über diese Fähre sollen schwere Baumaschinen und das Material zur Schleuseninsel gelangen. Die Schleusentore sind für den Transport schwerer Lasten und großer Baufahrzeuge nicht ausgelegt.

Auf der Wiker Seite wurde zwischen dem Lager der Firma HMS und dem Wohnmobilstellplatz ebenfalls ein Bauplatz eingerichtet. „Dort wird der erste Schacht gebaut“, sagt Meesenburg. Der 30 Meter tiefe Schacht wird unten den Startplatz für den Tunnelbohrer schaffen, der sich dann ab nächstem Jahr unter den Schleusen hindurch 400 Meter in Richtung Holtenau graben wird. Wenn die Arbeiten planmäßig vorankommen, wird der Tunnel Ende 2016 fertiggestellt sein. Auf den Betrieb der Schleusen wird der Bau aber keinen Einfluss haben, heißt es bei der Behörde.

Der Tunnel wird einen Durchmesser von etwa zwei Metern haben und soll zukünftig alle Versorgungsleitungen aufnehmen, die unter den Schleusen durchgeführt werden müssen. Bislang werden diese Leitungen durch einen 100 Jahre alten Düker geführt. Dieser Düker hätte aufwändig saniert werden müssen. Deshalb sei der Entschluss zum Neubau gefallen, heißt es beim WSA.

 

 

 

TOP-THEMA Kritik an Ramsauer „Ein politischer Pfropf im Nord-Ostsee-Kanal“

Bmrk.Btr.HP/blog: es ist schon erstaunlich, was da im Moment geleistet wird, insbesondee wenn ich an die Taucher denke und den Temperaturen und auch unser Personal leistet bei den weinigen Mittel BMVBS erstaunliches.

Einzig dass die Mitteltore NS Tor 2 und 5 nicht auch auf lange Sicht überholt werden, verstehe ich nicht.

Hiermit erhalten Sie weitere Informationen über die Schleusensituation in
Brunsbüttel

Große Südschleuse wieder in Betrieb
Brunsbüttel

Eine gute Nachricht von den Brunsbütteler Schleusen meldet Thomas Fischer, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts: „Nach der Wiederinbetriebnahme des Tores 4 steht seit gestern Nachmittag die Südkammer wieder in ihrer vollen Länge für die Schifffahrt zur Verfügung.“

Die Arbeiten in der Großen Nordschleuse bei Tor 1 sollen am kommenden Montag beginnen. Dann werden der Unterwagen und Befestigung der losen Unterwagenschienen entfernt. Das Tor soll vorübergehend auf Holzkufen gestellt werden. Am Montag werden zuerst die Druckluftgerätschaften von Tor 4 zum Tor 1 umgesetzt. Während dieser Zeit ist mit Behinderungen der Schifffahrt zu rechnen. Schließlich wird die Nordkammer am Montag außer Betrieb genommen und bleibt voraussichtlich bis zum Freitag, 22. Februar, komplett gesperrt.

Zwischen dem 25. Februar und dem 8. März wird die Nordkammer werktags während der Tagesarbeitszeit gesperrt. Außerhalb der Tauchzeiten kann die Kammer für die Schifffahrt genutzt werden. Bei schlechten Witterungsbedingungen wird die Nordkammer bei Bedarf außer Betrieb genommen.

sh:z Norddeutsche Rundschau

 

Brunsbuettel Schleuse45

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt wieder aktuelle Schleusen News:

hier eine weitere Nachricht über die Schleusensituation in Brunsbüttel

Nach der Wiederinbetriebnahme des Tores 4 steht ab heute Nachmittag die
Südkammer wieder in ihrer vollen Länge für die Schifffahrt zur Verfügung.
Die Arbeiten in der Großen Nordschleuse bei Tor 1 (Ausbau der Unterwagen und
Befestigung der losen Unterwagenschienen) beginnen am Montag, den 18. Feb.
Hierzu sind folgende Sperrzeiten geplant:

Am Montag, den 18. 2. werden zuerst die Druckluftgerätschaften von Tor 4 zum
Tor 1 umgesetzt. Während dieser Zeit ist mit Behinderungen der Schifffahrt zu
rechnen.

Im Laufe des Montages wird die Nordkammer außer Betrieb genommen und bleibt
voraussichtlich bis zum Freitag, den  22.2., komplett gesperrt.

Ab Montag, den 25.2., bis voraussichtlich Freitag, den 8. März, wird die
Nordkammer an den Arbeitstagen (Mo-Fr.) während der Tagesarbeitszeit gesperrt.

Außerhalb der Tauchzeiten kann die Kammer für die Schifffahrt genutzt werden.
Weiterhin ist bei schlechten Witterungsbedingungen (Starkwind-Sturm oder
Sturmflut) mit einer Außerbetriebnahme der Nordkammer zu rechnen.

Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

Schleusenarbeiten dauern an – Sperrungen

Bis einschließlich heute stehen in Brunsbüttel die große Nordschleuse vollständig und die große Südschleuse mit einer Nutzlänge von zwei Dritteln sowie die beiden kleinen Schleusen zur Verfügung. Ab morgen sollen am elbseitigen Schleusentor der großen Südschleuse die Arbeiten fortgeführt werden, so dass diese tagsüber ausfällt. Mittwoch und Donnerstag ist dann mit einer Komplettsperrung der großen Südschleuse zu rechnen. Während dieser Zeit steht der Schifffahrt die große Nordschleuse und beide kleinen Schleusen zur Verfügung.

Copyright Dieter Kobrock

Am Donnerstag soll die große Südschleuse wieder über die gesamte Schleusenlänge in Betrieb gehen. Ab der darauffolgenden Kalenderwoche sollen dann weitere Reparaturarbeiten in der großen Nordschleuse aufgenommen werden. Dort ist dann mit einer Komplettsperrung der großen Nordschleuse bis zum Ende der 10. Woche (1. Märzwoche) zu rechnen.Norddeutsche Rundschau

 

Geplante Maßnahmen für die 7. Kalenderwoche Copyright Willy Thiel
Bis einschließlich Montag, den 11.02.2013 stehen in Brunsbüttel der
Schifffahrt die Große Nordschleuse vollständig und die Große Südschleuse mit
einer Nutzlänge von 2/3 zur Verfügung, zudem beide Kleinen Schleusen.
Ab Dienstag sollen am elbseitigen Schleusentor der Großen Südschleuse die
Arbeiten fortgeführt werden, so dass an diesem Tag während der
Tagesarbeitszeit die Große Südschleuse der Schifffahrt nicht zur Verfügung
steht.
Am 13. und 14.02.2013 ist dann mit einer Komplettsperrung der Großen
Südschleuse zu rechnen. Während dieser Zeit steht der Schifffahrt dann die Große Nordschleuse undbeide Kleinen Schleusen zur Verfügung.
Am 14.02.2013 soll dann im Laufe des Tages die Große Südschleuse wieder über
die gesamte Schleusenlänge in Betrieb gehen. Bis zur 8. Woche stehen dann alle
4 Schleusen der Schifffahrt zur Verfügung.
Ab der 8. Kalenderwoche sollen dann Reparaturarbeiten in der Großen
Nordschleuse aufgenommen werden. Hier ist dann mit einer Komplettsperrung der Großen Nordschleuse bis zum Ende der 10. Woche zu rechnen.

Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie aktuelle NOK News!

Sperrungen im Bereich der Schleuse Kiel Holtenau
Aufgrund von notwendigen Arbeiten zur Aufrechterhaltung eines sicheren
Schleusenbetriebs muss die Südkammer der Großen Schleuse Kiel-Holtenau ab
Dienstag, 12. Februar bis Mittwoch, 13. Februar 2013 nachmittags außer Betrieb
genommen werden. Es ist vorgesehen u.a. die Torunterwagen in der Torbahn 4
auszutauschen. Hierzu muss das Schiebetor ausgebaut werden.
Während dieser Maßnahme stehen der Schifffahrt die Große sowie die Kleine
Nordschleuse zur Verfügung.

Im Anschluss ist dann vorgesehen, ab Donnerstag, 14. Februar 2013 die Nordkammer
der Kleinen Schleuse außer Betrieb zu nehmen. Im Bereich der Kleinen
Schleusengruppe finden Maßnahmen zum Einbau und Prüfen der neuen
Revisionsverschlüsse statt. Diese Maßnahme soll voraussichtlich bis zum 20.
Februar abgeschlossen sein.

Während der Außerbetriebnahme der Kleinen Schleusengruppe stehen der
Schifffahrt die beiden Kammern der Großen Schleuse in Kiel-Holtenau zur
Verfügung.

Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel Holtenau

http://zeitungen.boyens-medien.de/tageszeitung/brunsbuetteler-zeitung/zeitung/artikel/das-alpha-tier.html

Bitte den Rest des Artikels in o. g. link lesen

http://www.brueckenbote.de/Brueckenbote/Nord-Ostsee-Kanal.html

 

http://www.european-news-agency.de/mixed_news/schiffskollision_auf_dem_nord_ostsee_kanal-54188/

Shipping and Industry Ready to Invest in LNG (Sweden)

Posted on Feb 5th, 2013 with tags , , , , , , , .

Copyright Olaf Kuhnke danke

OlafKuhnke Sandy Rickmers Kollission (OK-050213-1)

 

 

There is considerable interest in liquefied natural gas, LNG, in shipping and Swedish industry. This is revealed in a market screening conducted by Swedegas. New, stricter environmental stipulations for maritime fuel in Swedish waters from 2015, coupled with the need in industry to switch from oil, are the main reasons for changing to liquefied natural gas, LNG.

The Swedish infrastructure company Swedegas recently conducted a survey to find out how much interest there is in LNG. The results of the survey provide important documentation in the lead-up to the establishment of an LNG terminal at the Port of Gothenburg. About 20 major shipping, industrial and gas trading companies responded.

“The response was highly encouraging. The replies clearly show that LNG is a fuel of the future and that companies are prepared to invest in line with the introduction of LNG onto the Swedish market,” says Lars Gustafsson, President of Swedegas.

Copyright SHZ

Schiffskollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Copyright Michael Kühl Kiel european-news-agency.de Rest bitte in o.g.link lesen

Verfasser: Michael Kühl Kiel, 05.02.2013, 18:29 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Mixed News +++ Bericht 299x gelesen

 

Meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt.(NOK)

Kiel [ENA] Eine Schiffskollision mit geringen Sachschäden ereignete sich am Montagabend auf dem Nord-Ostsee-Kanal(NOK) in der Ausweiche Breiholz zwischen dem Containerfrachter „Sandy Rickmers“und dem unter der Flagge Norwegens fahrende Chemikalientanker „Rystraum“.

verkehrslenkungCopyright SHZ

 

 

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Ramsauer-Stehe-klipp-und-klar-zu-Elbquerung

 

Copyright LN Online Rest des Artikels  bitte i. O.g Link lesen

ArneLütkenhorstBulker C.Young56

 

Copyright Arne Lütkenhorst
 
Kiel/Berlin

 

Ramsauer: Stehe „klipp und klar“ zu Elbquerung

Bundesverkehrsminister schlägt private Finanzierung für Weiterbau der A 20 vor. Meyer beklagt Millionenverluste bei NOK.
01.02.2013 22:10 Uhr

 

 

Der Nord-Ostsee-Kanal (im Hintergrund die Schleuse in Kiel-Holtenau) müsste jährlich für wohl rund 100 bis 120 Millionen Euro modernisiert werden.

 

 

 

Kiel. Gleich zwei heiße Eisen fassten gestern Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und sein Kieler Ministerkollege Reinhard Meyer (SPD) an.

Der Kieler Wirtschaftsminister kritisierte die Stagnation beim Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals (NOK). „Der momentane Stillstand bei der Sanierung und dem Ausbau des NOK verursacht in der maritimen Wirtschaft einen volkswirtschaftlichen Schaden allein durch Wartezeiten in Brunsbüttel von jährlich mindestens 200 Millionen Euro. Das ist eindeutig zu viel“, beklagte Meyer gestern Morgen beim 4.

TOP-THEMA Kritik an Ramsauer „Ein politischer Pfropf im Nord-Ostsee-Kanal“

Maritimen Frühstück des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein in Berlin. Der Ausbau des NOK sei eine „nationale Aufgabe“.

 

Meyer verlangte, jährlich ein Prozent des Verkehrsinvestitionsetats des Bundes für die Sanierung des wichtigen Kanals im Norden bereit zu stellen. Den LN nannte der SPD-Politiker eine Größenordnung von 100 bis 120 Millionen Euro, die jährlich in die Modernisierung von Schleusen, die Begradigung sowie die Vertiefung des Kanals investiert werden müsse.

 

Zu den Verzögerungen bei der NOK-Sanierung, Schwerpunkt Schleuse Brunsbüttel, erfuhren die LN gestern aus dem Bundesverkehrsministerium Folgendes: Im Vorjahr seien wie geplant die notwendigen bauvorbereitenden Maßnahmen durchgeführt worden. So sei das Baufeld freigemacht worden, indem Versorgungsleitungen umgelegt wurden. Es sei außerdem damit begonnen worden, die Mole 2 wie erforderlich zu verlängern und den Anleger Dyhrrsenmoor zu bauen. Allerdings seien die Ausschreibungsunterlagen für die Vergabe der Hauptbaumaßnahmen zum Neubau der fünften Schleusenkammer noch nicht fertig gestellt. In der Stellungnahme des Berliner Ministeriums heißt es weiter: „Die Ausschreibung hat sich seit der Planung vom Frühjahr 2012 insbesondere infolge der notwendigen fachrechtlichen Qualitätssicherung der Vergabeunterlagen für die komplexe Baumaßnahme um mehrere Monate verzögert.“ Die durch Ingenieurbüros erstellten Ausschreibungsunterlagen zum Neubau der Schleusenkammer umfassten allein 3000 Leistungspositionen, mehr als 800 Seiten Baubeschreibung und mehr als 300 Bauzeichnungen und -pläne. Die Qualitätssicherung dieser Unterlagen sei noch nicht abgeschlossen.

 

Hochspezialisierte Vergaberechtsanwälte säßen daran. „Sowie die Qualitätssicherung abgeschlossen ist, wird die Ausschreibung veröffentlicht“, hieß es gestern im Berliner Ministerium.

 

Bundeskanzlerin Merkel kommt nach Kiel
Am 8. und 9. April 2013 wird die nächste Nationale Maritime Konferenz in Kiel stattfinden. Das kündigte gestern der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein, Christoph Andreas Leicht, in Berlin an. Bei der Konferenz, zu der unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an die Förde kommen wird, gehe es um wichtige Weichenstellungen für die Zukunft Norddeutschlands, etwa um den Ausbau der Infrastruktur an den Nord- und Ostsee-Häfen, die Offshore-Windenergie, die maritime Forschung und Ausbildung oder auch um die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV).
Wirtschaftsminister Reinhard Meyer kritisierte die Pläne der Bundesregierung, die WSV-Zentrale vollständig nach Bonn zu verlegen. Es müsse Kompetenz an der Küste verbleiben. In den Häfen Schleswig-Holsteins wurden im Vorjahr erstmals über 50 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, sagte der Chef des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen(GvSH), Frank Schnabel.

 

Reinhard Zweigler   Lübecker Nachricht Copyright

 

 

 

 

 

 

 
nach der fraktionssitzung, einem gespräch wg nok/brunsbüttel, einem interview bei phönix, abendessen in der dpg, jetzt ins büro
 
Neuester Stand Johannes Kahrs bleibt dran ,  ich freue mich über seine Unterstützung für unseren NOK Brunsbüttel

TOP-THEMA

http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/ramsauer-ein-politischer-pfrofp-im-nord-ostsee-kanal-1957663.html

Rest bitte im o.g Link lesen Copyright Stern

Der Elbausbau stockt, und jetzt vermasselt der Minister auch noch die wichtigste Operation an einer weiteren Lebensader des Nordens“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, am Sonntag. Der Neubau der 5. Schleusenkammer verzögere sich um ein Jahr.

Um die Sanierung des Kanals zu beschleunigen, müsse Ramsauer von der Dauerbaustelle zwischen Nord- und Ostsee abgezogen werden, forderte Polkaehn. „Am Berliner Flughafen macht Herr Ramsauer dicke Backen, aber hier kriegt er nicht mal die Ausschreibung der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel auf die Reihe“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Bau der 5. Schleusenkammer werde erst mit einem Jahr Verspätung beginnen. 300 Millionen Euro Bundesmittel sind zweckgebunden bis 2016 für den in Brunsbüttel vorgesehen. Nun wurde bekannt, teilt der DGB Nord weiter mit, dass die „Ausschreibung durch das Ministerium nicht termingerecht erfolgt ist und ein möglicher 10-Prozent-Zuschuss in Brüssel nicht beantragt“ worden sei.

MdB Johannes Kahrs

http://dbtg.tv/fvid/2028604                      seine Rede im Bundestag BMVBS      NOK

http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/ramsauer-ist-ein-politischer-pfropf-im-nord-ostsee-kanal.html
 
http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/NOK-Schleusenausbau-verzoegert-sich

http://www.fr-online.de/newsticker/dgb-nord–ramsauer–ein-politischer-pfrofp–im-nord-ostsee-kanal,11005786,21507534.html

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-01/25741752-dgb-nord-ramsauer-ein-politischer-pfrofp-im-nord-ostsee-kanal-016.htm

20. Januar 2013 | 14:00 Uhr

brunsbuettel5
 

In der Kritik: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Foto: dpa

In der Kritik: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Foto: dpa

 

Der Neubau der 5. Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal verzögert sich um ein Jahr. Der DGB Nord hat Kanzlerin Merkel aufgefordert, Verkehrsminister Ramsauer die Zuständigkeit für den Ausbau zu entziehen.

KielerSchleusen vOben 45

Kiel. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die Zuständigkeit für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals zu entziehen. „Herr Ramsauer ist ein politischer Pfropf im Kanal, den Frau Merkel in den letzten Monaten der Legislaturperiode anderweitig einsetzen sollte. Der Elbausbau stockt, und jetzt vermasselt der Minister auch noch die wichtigste Operation an einer weiteren Lebensader des Nordens“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, am Sonntag. Der Neubau der 5. Schleusenkammer verzögere sich um ein Jahr.

Brunsbüttel 5.Schleuse

verkehrslenkung

Um die Sanierung des Kanals zu beschleunigen, müsse Ramsauer von der Dauerbaustelle zwischen Nord- und Ostsee abgezogen werden, forderte Polkaehn. „Am Berliner Flughafen macht Herr Ramsauer dicke Backen, aber hier kriegt er nicht mal die Ausschreibung der 5.Schleusenkammer in Brunsbüttel auf die Reihe“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Doch auch hier gibt es neue Kritik: Dem SPIEGEL liegen interne Protokolle vor, die den CSU-Politiker Ramsauer in Sachen Berliner Flughafen unter Druck bringen. Die von ihm selbst eingesetzte Sonderkommission „BER“ kritisiert darin das Krisenmanagement des Verkehrsministers.

Copyright Wolfgang Podding thunfish 1967

300 Millionen Euro sind vorgesehen

Der Bau der 5. Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanals wird laut Polkaehn erst mit einem Jahr Verspätung beginnen. 300 Millionen Euro Bundesmittel sind zweckgebunden bis 2016 die Baustelle in Brunsbüttel vorgesehen. Nun wurde bekannt, teilt der DGB Nord weiter mit, dass die „Ausschreibung durch das Ministerium nicht termingerecht erfolgt ist und ein möglicher 10-Prozent-Zuschuss in Brüssel nicht beantragt“ worden sei.

„Der Zwischenbericht des Bundesverkehrsministeriums zum Ersten Infrastrukturbeschleunigungsprogrammist eine große Enttäuschung für alle, deren Arbeit vom Nord-Ostsee-Kanal abhängt. Die Bundeswasserstraße wird seit Jahren kaputtgespart“, kritisiert Polkaehn. Rund 42.000 Schiffe nutzen den Kanal jährlich; gerade wurde die 100-Millionen-Tonnen-Marke bei der Fracht geknackt.

Norddeutsche Rundschau  Henning Baethge

Foto: Die 100-millionste Gütertonne wurde am 21.12.2012 über den Nord-Ostsee-Kanal transportiert.

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/NOK-Schleusenausbau-verzoegert-sich
 

Brunsbüttel. Der Neubau der 5. Schleusenkammer soll nun sogar ein Jahr später als geplant beginnen. Um die Sanierung des Kanals zu beschleunigen, müsse Ramsauer von der Dauerbaustelle zwischen Nord- und Ostsee abgezogen werden, forderte Polkaehn. «Am Berliner Flughafen macht Herr Ramsauer dicke Backen, aber hier kriegt er nicht mal die Ausschreibung der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel auf die Reihe», heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Bau der 5. Schleusenkammer werde erst mit einem Jahr Verspätung beginnen. 300 Millionen Euro Bundesmittel sind zweckgebunden bis 2016 für den in Brunsbüttel vorgesehen. Nun wurde bekannt, teilt der DGB Nord weiter mit, dass die «Ausschreibung durch das Ministerium nicht termingerecht erfolgt ist und ein möglicher 10-Prozent-Zuschuss in Brüssel nicht beantragt» worden sei.

«Der Zwischenbericht des Bundesverkehrsministeriums zum Ersten Infrastrukturbeschleunigungsprogramm ist eine große Enttäuschung für alle, deren Arbeit vom Nord-Ostsee-Kanal abhängt. Die Bundeswasserstraße wird seit Jahren kaputtgespart», kritisiert Polkaehn. Rund 42 000 Schiffe nutzen den Kanal jährlich; gerade wurde die 100-Millionen-Tonnen-Marke bei der Fracht geknackt.

Frank Behling Copyright Kieler Nachrichten

NORDDEUTSCHLAND

 

DGB: Neue Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal ein Jahr später

21. Januar 2013 | 00:10 Uhr | von lno

Schleusenbau verzögert sich um weiteres Jahr

 

http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/schleusenbau-verzoegert-sich-um-weiteres-jahr.html

ArneLütkenhorstBegegungen NOK23

Copyright Arne Lütkenhorst

Copyright boyens-medien

Bitte Rest des Artikels in o.g. link lesen

(jl) Der Bau der fünften Schleusenkammer zwischen Elbe und Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel verzögert sich voraussichtlich um etwa ein Jahr. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der ostholsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn hervor. Ursprünglich sollte ein Großteil der Schleusenkammer im Jahr 2014 entstehen.

Wie die NDR1 Welle Nord berichtet, ist mit damit nun nicht mehr zu rechnen. Bisher sei noch nicht einmal die Ausschreibung veröffentlicht, heißt es nach Informationen des Senders im Schreiben des Ministeriums. Bettina Hagedorn werfe Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) in diesem Zusammenhang Versagen vor. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer nahm die neuerliche Zeitverzögerung in einem NDR-Interview „mit Schrecken“ zur Kenntnis.

 

http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/nachrichten/norddeutschland/artikeldetail/article/1751/dgb-neue-schleuse-am-nord-ostsee-kanal-ein-jahr-spaeter.html

HAMBURG/KIEL. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die Zuständigkeit für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals zu entziehen. „Herr Ramsauer ist ein politischer Pfropf im Kanal, den Frau Merkel in den letzten Monaten der Legislaturperiode anderweitig einsetzen sollte. Der Elbausbau stockt, und jetzt vermasselt der Minister auch noch die wichtigste Operation an einer weiteren Lebensader des Nordens“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, gestern. Der Neubau der 5. Schleusenkammer verzögere sich um ein Jahr.

Um die Sanierung des Kanals zu beschleunigen, müsse Ramsauer von der Dauerbaustelle zwischen Nord- und Ostsee abgezogen werden, forderte Polkaehn. „Am Berliner Flughafen macht Herr Ramsauer dicke Backen, aber hier kriegt er nicht mal die Ausschreibung der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel auf die Reihe“, hieß es weiter.

Der Bau der neuen Kammer werde erst mit einem Jahr Verspätung beginnen. 300 Millionen Euro Bundesmittel sind zweckgebunden bis 2016 für das Projekt vorgesehen. Nun wurde bekannt, teilt der DGB Nord weiter mit, dass die „Ausschreibung durch das Ministerium nicht termingerecht erfolgt ist und ein möglicher Zehn-Prozent-Zuschuss in Brüssel nicht beantragt“ worden sei. Polkaehn: „Der Zwischenbericht des Bundesverkehrsministeriums zum Ersten Infrastrukturbeschleunigungsprogramm ist eine große Enttäuschung für alle, deren Arbeit vom Nord-Ostsee-Kanal abhängt. Die Bundeswasserstraße wird seit Jahren kaputtgespart“, kritisiert der DGB-Nord-Chef. Rund 42 000 Schiffe nutzen den Kanal jährlich; gerade wurde die 100-Millionen-Tonnen-Marke bei der Fracht geknackt. Norddeutsche Rundschau

Kommentare im Forum

fishermanKN

20.01.2013

Nichts als "heiße Luft" von Ramsauer

Schaut man sich die Seite: „Wasserstraßen als Verkehrswege“ auf der Internetpräsenz des Bundesverkehrsministeriums an, so sucht man neben Rhein, Elbe, Donau, usw, den Nord-Ostsee Kanal vergeblich.

Dass im Hause des christlich-sozialen Bayern Ramsauer der NOK nicht existiert, bzw. alles getan wird, um dem Kanal zu schaden ist ein Skandal. Menschlich ist es verständlich, dass Investitionen in den NOK keine Priorität haben im Verkehrsministerium, denn hier bei uns wählt niemand die CSU.
Insgesamt ein unhaltbarer Zustand von absoluter Inkompetenz eines Bundesverkehrsministers und seinen Mitarbeitern. mad

Wahlhilfe

20.01.2013

CDU und CSU nur noch peinlich!

Rechtzeitig zur Wahl war er da, unser Verkehrsminister!
Der Spatenstich sollte suggerieren, dass es losgeht. Nun wird klar, was war.

Verschwendung von Steuergeldern durch unplanhaftes Vorgehen zwecks Wahlkampf?
Auch beim Thema BER kann man dem Verkehrsminister eine glatte 6 als Note auf niedrigstem Niveau geben.

Bei der Wahl im September sollte jeder Wähler daran denken, dass man beim Kreuz bei der CDU garantiert auch CSU bekommt.

Ein paar Namen:
Seehofer, Aigner, Ramsauer, Glos!

Im eigenen Bundesland scheut die CSU auch nicht den Kontakt zur Presse. eek

     
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Privatisierung WSV, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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