Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/schwerlasthafen-waechst-kraeftig-und-schafft-jobs-id16288646.html

 

http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/Kreishafen-in-Rendsburg-Bestes-Ergebnis-seit-20-Jahren

Copyright KN Online

Kreishafen Bestes Ergebnis seit 20 Jahren

Der Kreishafen am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg boomt. Der Umschlag hat im vergangenen Jahr mit 536.000 Tonnen das beste Ergebnis seit 20 Jahren erreicht. Das Wachstum soll weiter gehen, es hat aber Grenzen. Die Hafen-Fläche zwischen Eisebahnhochbrücke und Gebäuden ist nicht weiter ausdehnbar.

Der Kreishafen in Rendsburg liegt auf halber Strecke zwischen Kiel und Brunsbüttel am Nordufer des Nord-Ostsee-Kanals.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Foto: Der Kreishafen in Rendsburg liegt auf halber Strecke zwischen Kiel und Brunsbüttel am Nordufer des Nord-Ostsee-Kanals.
 
 

Rendsburg. 700.000 bis 800.000 Tonnen könnte der Kreishafen pro Jahr umschlagen, sagten Kai Lass, der Geschäftsführer der Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft, und Hafen-Betriebsleiter Dieter Daxenberger am Dienstag bei der Vorstellung der Bilanz für 2017.

Bauwirtschaft braucht Kies aus den Meeren

Seekies könnte der neue Bringer im Hafen sein. Knapp 50.000 Tonnen des Materials löschten die Kräne im vergangenen Jahr in nur drei Monaten – von Juni bis August. Im Jahr davor legten keine Seekies-Schiffe an. Die Bauwirtschaft benötige das Material aus den Meeren, da an Land gewonnener Kies knapp werde. Eingebrochen ist dagegen der Splitt-Umschlag – da mache sich die Krise von Beton-Bauer Bögl am anderen Ufer des NOK bemerkbar.

 

Umschlag-Aufschwung senkt Defizit des Hafens

Mit dem knapp 20-prozentigen Umschlag-Aufschwung gegenüber 2016 sinke auch das Defizit des Hafens um rund 20 Prozent auf etwa 200.000 Euro im Jahr 2017. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zu der der Hafen gehört, gleiche das aus – und könne dem Kreis dennoch einen Überschuss von zwei bis zweieinhalb Millionen Euro pro Jahr abführen.

Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich Neuer Kran im Kreishafen 2011

 

Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.2017

Zwar versuchen Rostock und Hamburg ebenfalls, sich im Geschäft mit schwersten Lasten zu etablieren, doch nur der Hafen am Nord-Ostsee-Kanal ist darauf konsequent ausgerichtet. Mit wachsendem Erfolg. Gestern legten die Verantwortlichen die Bilanz für 2016 vor. 210 Binnenschiffe (plus 15 Prozent) und neun Seeschiffe (plus zwölf Prozent) wurden abgefertigt.

Der Frachtumschlag blieb mit 156  000 Tonnen auf dem Vorjahresniveau, doch darauf kommt es nach Aussage der Geschäftsführer Frank Schnabel und Sven Hargens von der Rendsburg Port GmbH nicht vorrangig an. Die Schiffszahl und die Verladung schwerer Stückgüter sei bei der Bewertung des Erfolgs viel wichtiger: je komplexer eine Verladung, umso höher die Gebühren. Hier spielt der Hafen seine Stärken aus. Seine beiden mobilen Kräne können zusammen bis zu 250 Tonnen schwere Güter heben und sperrige Fracht präzise bewegen.

Das Wachstum der Windkraftbranche ist zugleich der wirtschaftliche Motor des Rendsburg Ports. Zwei Drittel der umgeschlagenen Fracht gehen auf das Konto von Firmen, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben. Größter Kunde ist das benachbarte Bögl-Werk, das mehr als die Hälfte der zu verladenden Produkte anliefert. „Aber unser Erfolg hängt nicht allein vom Bögl-Werk ab“, betont Schnabel. Der Hafen ist ebenso Dienstleister für den Windräder-Hersteller Enercon sowie Speditionen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Eines der schwersten jemals bewegten Produkte war ein über 200 Tonnen schwerer Transformator für den Stromnetzbetreiber Tennet. Der Hafen schreibt schwarze Zahlen. „Wir verdienen Geld“, sagt Schnabel. Genaue Zahlen nennt er nicht.

Das solide Wachstum schafft Arbeitsplätze. Seit einem Jahr hat der Hafen eigene Mitarbeiter. Acht Beschäftigte stehen derzeit auf der Lohnliste, demnächst werden es zehn sein. Vorher wurde ein Großteil der benötigten Kräfte von den Häfen in Brunsbüttel nach Osterrönfeld ausgeliehen. Dieser Synergieeffekt ergab sich durch die Organisationsstruktur des Hafens. Eigentümer des 3,6 Hektar großen Areals ist die „Rendsburg Port Authority“ (RPA), die zu jeweils einem Drittel der Stadt Rendsburg, der Gemeinde Osterrönfeld und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gehört. Die RPA hat das operative Hafengeschäft an die Rendsburg Port GmbH übertragen. Diese wiederum gehört der Brunsbüttel Ports GmbH, die neben den Häfen am Stammsitz und in Rendsburg auch seit wenigen Tagen mehrere Hafenterminals in Schweden betreibt. Das Gesamtunternehmen hat fast 300 Beschäftigte.

 

Die Geschäftsführer Schnabel und Hargens gehen von weiterem Wachstum aus. Die ersten beiden Monate dieses Jahres geben ihnen Recht. 20 Binnenschiffe steuerten den Hafen an (33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum). Die Tonnage wuchs um 38 Prozent auf 15  000 Tonnen. Mittelfristig dürfte der Personalbedarf steigen. Weil geeignete Mitarbeiter schwer zu bekommen sind, will der Hafen zum 1. August selbst ausbilden. Wer den Lehrvertrag zur Fachkraft für Hafenlogistik ergattern möchte, sollte handwerklich geschickt sein und kaufmännisches Verständnis mitbringen.

 

neuer_kran_rendsburg

Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich
Neuer Kran im Kreishafen
Samstag, 05. November 2011
Den 45-Tonnen-Kran lieferten die Kranwerke Mannheim. Foto:
Wirtschaftsministerium
Schwenk in die Zukunft: Mit Hilfe des Landes Schleswig-Holstein wird der
Umschlag im Rendsburger Kreishafen neuerdings durch einen hochmodernen
Drehkran bewerkstelligt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die rund zwei
Millionen teure Investition mit über einer Million Euro aus dem
Zukunftsprogramm Wirtschaft. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid
übergab Wirtschafts-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang am 3. November an
Dr. Gerald Gehrtz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des
Kreises Rendsburg-Eckernförde. „Der neue Kran ist ein wichtiger Schritt in die
Zukunft des Rendsburger Hafens. Eine Zunahme des Güteraufkommens um
12,5 Prozent im vergangenen Jahr machte die Erweiterung der vorhandenen
Kapazitäten erforderlich“, begründete Zieschang die Förderung. Durch die
zusätzlichen 50 Tonnen Tragkraft des neuen Kranes können die zukünftigen
Umschlagmengen besser bewältigt werden.

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Bauwesen WSA Brunsbüttel von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne