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Bremische Häfen weiter mit Einbußen
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Bremen schließt Ausbau des Hüttenhafens ab

Der Bremer Industriehafen (Foto: Klama/Visum)

03. November 2017
Die Abfertigung von Massengut- und Mehrzweckfrachtern in einem wichtigen Bereich der stadtbremischen Häfen wird künftig deutlich vereinfacht. Mit der Einweihung einer neuen 250 m langen Kaje am 3. November wurde die Modernisierung des Hüttenhafens im Bremer Industriehafen abgeschlossen. Das Projekt war Teil einer Verbreiterung und Vertiefung des Hafenbeckens, die sich das kleinste Bundesland insgesamt rund 22 Mio. EUR hat kosten lassen. Hinzu kommen Investitionen in Höhe von rund 2,5 Mio. EUR in die Suprastruktur seitens des Terminalbetreibers Weserport – ein Gemeinschaftsunternehmen von Rhenus und Arcelor Mittal. Letzterem gehört das angrenzende Stahlwerk, welches einen Großteil seiner benötigten Rohstoffe und den Export seiner Waren über den Hüttenhafen abwickelt. Auch viel Schütt-, Greifer- und Stückgut für Drittkunden geht dort über die Kaikante. Nach der Erweiterung ist der zulässige Tiefgang für Schiffe in dem Hafenbereich um rund 1 m auf 10,5 m erhöht worden. Für Bulker der Panamax-Klasse bedeute dies 5000 t mehr Ladung, „das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen“, unterstrich Bremens Senator Für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner. Zudem bietet der Hüttenhafen jetzt deutlich mehr Raum zum Manövrieren für Schiffe. Früher seien circa 100 Schiffsverholungen pro Jahr erforderlich gewesen, um größeren Schiffen die Ein- oder Ausfahrt zu ermöglichen. Diese Zahl werde künftig wohl auf ein Zehntel sinken und damit auch die Kosten für Schiffs- und Ladungseigner, erklärte der Geschäftsführer der Bremer Hafengesellschaft Bremenports, Robert Howe. Mit dreieinhalb Jahren Bauzeit zog sich die Erweiterung des Hüttenhafens aber viel länger hin als ursprünglich geplant, was viel Geduld und Rücksichtnahme seitens der Hafenkunden verlangt habe, wie Weserport-Geschäftsführer Heiner Delicat hervorhob. Neben erforderlichen Planänderungen hätten unvorhergesehene Ereignisse wie der Fund einer Fliegerbombe Auswirkungen auf die Projektlaufzeit gehabt. Aber Ende gut, alles gut, so Delicat: „Jetzt kann es richtig vorangehen.“
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Bremische Häfen weiter mit Einbußen

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Auch nach acht Monaten setzt sich die Talfahrt in den bremischen Häfen fort. Der Containerumschlag liegt 5,3% unter Vorjahr. Bis einschließlich August wurden an den Terminals in Bremerhaven 3,55 Mio. TEU umgeschlagen. Das sind knapp 200.000 TEU weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2016 (3,75 Mio. TEU). Bei der Stückzahl (2.073.308) liegt der Rückgang mit 5,7% sogar noch höher. Damit verliert Bremen in der Nordrange weiter an Borden gegenüber den Westhäfen. Rotterdam hatte nach dem 3. Quartal  einen Anstieg von 10,1% auf 10,2 Mio. TEU vermeldet. Auch Antwerpen legt nach dem ohnehin starken Jahr 2016 weiter zu. Der Containerumschlag nahm in den ersten 9 Monaten um 3,2% auf 7,8 Mio. TEU zu. In Hamburg lag die Zahl der umgeschlagenen Boxen nach den ersten beiden Quartalen mit 4,45 Mio. TEU in etwa auf dem Stand des Vorjahres. Der Gesamtumschlag erreichte in Bremen und Bremerhaven bis August 46 Mio. t, das bedeutet ein Minus von 2,1% gegenüber dem Vorjahr. Dabei sank das Volumen beim konventionellen Stückgut um -3%, Massengut nahm hingegen um 3,8% zu. Erfreuliche Zahlen gibt es aus Bremens Sicht beim Automobilumschlag. Bislang wurden gut 1,5 Mio. Fahrzuge verladen, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 12,6% gegenüber Vorjahr (1,25 Mio.).
Martin Günthner traf Frank Forch Häfen sollen Gemeinsamkeit betonen Dienstag, 18. Oktober 2011 Bremens Häfensenator Martin Günthner. Foto: Senator für Wirtschaft und Häfen Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und sein Hamburger Amtskollege Frank Horch (parteilos) haben jetzt in Bremen einen regelmäßigen Austausch vereinbart. Die beiden Stadtstaaten wollen in der Hafenpolitik künftig noch enger zusammenarbeiten. Beide Senatoren sind der festen Überzeugung, dass man außerhalb Deutschlands noch stärker als „German Ports“ auftreten müsse. „Ein enger Schulterschluss von Hamburg, Bremen und Niedersachsen trägt dazu bei, insgesamt Ladung auf Deutschland zu lenken. Das stärkt den Hafenstandort Deutschland besonders in Konkurrenz zu Rotterdam und Antwerpen, die sich ganz anders international aufstellen, die auch ganz anders untergehakt auftreten. Wir brauchen deswegen den Gleichklang in Deutschland“, sagte Günthner in einem Pressegespräch. Günthner hält es für wichtig, dass es zwischen den Häfen auch Konkurrenz gebe. Diese solle aber nicht überbetont werden. Mit Eurogate habe man ein bremisch-hamburgisches Gemeinschaftsunternehmen. Die HHLA kooperiere bei Binnenterminals mit Eurogate. Die Kaufleute beider Städte machten schon immer gute Geschäfte miteinander, sagte der Senator. Wenn die deutschen Häfen und die Küstenländer gemeinschaftlich auftreten würden, könnten sie auch der Phalanx der süddeutschen Länder mehr entgegensetzen. Zum Beispiel beim Thema Y-Trasse, bei der man die Bundesrepublik insgesamt brauche. Beide, Hamburg und Bremen, hätten das Gefühl, dass der Norden immer noch ein bisschen stiefmütterlich von der Politik in Berlin behandelt wird, obwohl bei der Bedeutung, die die Häfen für den Exportweltmeister Deutschland hätten, eigentlich dem Norden eine ganz andere Bedeutung zukommen müsste, sagte Günthner. WWF: Gespräche über die Elbvertiefung abgebrochen Zu denAussagen des Hamburger Senats in bezug auf die Gespräche zur geplanten Elbvertiefung mit dem WWF, die zuletzt Gegenstand einer kleinen Anfrage (20/1761) in der Hamburger Bürgerschaft waren, erklärt WWF Vorstand Eberhard Brandes: „Die Gespräche sind beendet. Die Standpunkte sind ausgetauscht. Der Dialog war konstruktiv und offen, es hat aber leider in den wesentlichen Punkten keine Annäherung gegeben. Derzeit macht es keinen Sinn weiter zu reden. Falls es zu einem späteren Zeitpunkt naturverträgliche Lösungsansätze gibt, ist der WWF gerne bereit, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Allerdings sollten dann die Umweltverbände Nabu und BUND mit am Tisch sitzen.“ (wwf) 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne