Pedition Facebook pro eu projekt FBT 589 millionen euro-gelder FBT verlust verhindern

Die Milliarden-Hoffnung
Deutschland könnte massiv vom Fehmarnbelt-Tunnel profitieren – doch es gibt neue Unsicherheiten
Puttgarden/Rødby Copyright Norddeutsche Rundschau
Die geplante Absenkung der Maut für die Brücke über den Großen Belt durch die dänische Regierung wird nach Einschätzung von Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz keine Auswirkungen auf den Ostseetunnel zwischen Deutschland und Dänemark haben. Das sei ein rein dänisches Problem, sagte Buchholz gestern nach einem Treffen mit seinem dänischen Amtskollegen Ole Birk Olesen. Die Landesregierung werde alles in ihrer Macht stehende tun, um den Tunnel zu realisieren, doch dabei seien auch die dänischen Vorhabenträger gefragt, sagte Buchholz. „Schleswig-Holstein steht zu dem Projekt und wir haben großes Interesse daran, dass es realisiert wird“, sagte Buchholz. Die feste Fehmarnbelt-Querung bedeute allein für Deutschland einen volkswirtschaftlichen Gewinn von mindestens fünf Milliarden Euro – bezogen auf die nächsten 50 Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des dänischen Gutachter-Büros Dansk Brancheanalyse. Die Annahme von Studien-Autor Ole Egholm beruht auf der Erwartung, dass das Verkehrsaufkommen bereits in den ersten zehn Jahren nach Eröffnung des Tunnels um das 3,5-Fache zunimmt. Das würde sieben statt heute zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr bedeuten. Egholm argumentiert mit den Erfahrungen mit den Brücken über den Großen Belt und den Öresund. Dort seien die Fahrzeugmengen im ersten Jahrzehnt nach der Einweihung auch um mehr als das Dreifache gestiegen. Zudem geht er von deutlich niedrigeren Maut-Gebühren als den heutigen sehr hohen Fährpreisen aus. Um den volkswirtschaftlichen Gewinn zu beziffern, stellt die Analyse auf den Wert der eingesparten Reisezeit durch den Tunnel ab. Egholm setzt dafür einen Betrag knapp oberhalb des dänischen Mindestlohns, umgerechnet rund 20 Euro pro Stunde, an. Eine weitere Rechengröße sind drei Personen pro Auto. Egholm meint, damit Pi mal Daumen auch die Bahnpassagiere der festen Fehmarnbelt-Querung mit zu berücksichtigen. Pro Reisendem setzt der Autor eine gegenüber heute um 53 Minuten verkürzte Reisezeit an. Insgesamt gelangt die Studie so für die ersten 50 Jahre des Fehmarnbelttunnels zu einer volkswirtschaftlichen Profitabilität von 25,3 Milliarden Euro. Vorausgesetzt, dass nach einem Wachstum des Verkehrsaufkommens um das 3,5-Fache im ersten Jahrzehnt jedes weitere Jahr durchschnittlich 1,8 Prozent mehr Reisende hinzukommen. Unter der Annahme, dass 20 Prozent der Tunnelnutzer Deutsche sind, gelangt Dansk Brancheanalyse zu der Aussage, dass für die Bundesrepublik ein volkswirtschaftlicher Gewinn von fünf Milliarden Euro zu erwarten sei. Noch nicht bei der Rechnung berücksichtigt war jedoch die geplante Senkung der Gebühren auf der Große-Belt-Verbindung. Dadurch werde sich voraussichtlich die Amortisation des Fehmarnbelttunnels um etwa drei Jahre nach hinten verschieben auf 36 Jahre, sagte Olesen. Die Große-Belt-Brücke zwischen den Inseln Seeland und Fünen ist die Alternativroute für den Straßen- und Eisenbahnverkehr von Dänemark nach Deutschland. Er nehme das zur Kenntnis, sagte Buchholz. „Auch wenn diese Entscheidung Dänemarks für die Diskussion um den Tunnel in Deutschland nicht eben förderlich ist.
fju/lno
Neue Fehler in Plänen für den Belt-Tunnel – Dänen bessern nach
Fehmarn Copyright Norddeutsche Rundschau
Die staatliche dänische Projektfirma Femern AS hat gestern abermals überarbeitete Pläne für den deutsch-dänischen Fehmarnbelt-Tunnel bei der Genehmigungsbehörde des Landes Schleswig-Holstein abgeliefert. „Die Unterlagen sind heute Morgen wie zugesagt bei der Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde eingetroffen“, sagte ein Sprecher des Kieler Verkehrsministers Reinhard Meyer gestern unserer Zeitung. Damit hat Femern AS die vom Land gesetzte Frist für Nachbesserungen bis zum letzten Tag ausgenutzt. Die Überarbeitung war nötig geworden,weil Meyers Behörde in den Antworten der Dänen auf die 12 600 Einwendungen gegen geänderte Pläne für den Tunnel wie schon in der ersten Planungsrunde erneut viele Mängel festgestellt hatte. Das ergibt sich aus einem bisher öffentlich nicht bekannten Brief der Behörde an Femern AS vom 24. März, der unserer Zeitung vorliegt. „Aus Sicht der Anhörungsbehörde sind die Erwiderungen ergänzungsbedürftig“, schreiben darin Meyers Leute und geben den Dänen auf gleich vier Seiten „beispielhafte Ergänzungshinweise“. So seien „widersprüchliche Antworten an verschiedenen Stellen zu beseitigen oder aufzuklären“. Auch gebe es „teilweise sehr umfangreiche Textpassagen“, bei denen unklar sei, „woher diese Informationen kommen“. Zudem könnten Ergebnisse von notwendigen, aber noch nicht vorliegenden Gutachten zu möglichen Gefährdungen wirtschaftlicher Existenzen durch den Tunnel nicht einfach „vorausgesetzt werden“. Daher bitte man darum, die Antworten „eigenverantwortlich zu überarbeiten und bis spätestens 28. 4. 2017 vorzulegen“. Dieser Termin sei „zwingend einzuhalten“, um die „abgestimmte Terminplanung zu halten“, schreibt Meyers Behörde. Das hat Femern AS gerade so eben geschafft.
Erst jüngst kritisierten die Dänen ihrerseits Meyer
Der von SPD-Minister Meyer und seinem dänischen Kollegen Ole Birk Olesen vereinbarte Zeitplan sieht vor, dass Ende Mai die ersten Anhörungen zum Bau des Tunnelabschnitts auf deutschem Gebiet starten. Im Juni und Juli folgen weitere Erörterungstermine, ein Jahr später soll der Tunnel in Deutschland baureif sein. In Dänemark ist er es längst. Nach möglichen Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig könnte der 18 Kilometer lange Tunnel dann im Sommer 2020 in Bau gehen – falls das Gericht ihn absegnet. Dänemark zahlt das sieben Milliarden Euro teure Bauwerk allein, Deutschland nur den Ausbau der hiesigen Anbindungen auf Straße und Schiene. Die jetzt bekannt gewordenen neuen Fehler in den dänischen Plänen sind brisant – denn erst vor zwei Monaten hatte Minister Olesen umgekehrt in einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Zweifel an der Kompetenz seines Kieler Kollegen Meyer bei der Tunnelplanung geäußert. Ob die erneut überarbeiteten Unterlagen nun dem strengen deutschen Planungsrecht genügen, muss Meyers Genehmigungsbehörde noch prüfen. Die Tunnelkritiker vom Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung bezweifeln das: „Ein redliches Abarbeiten der vielen kritisierten Punkte in nur einem Monat ist unmöglich“, sagt ihr Anwalt Wilhelm Mecklenburg.
Henning Baethge
Projektfirma beantwortet 12 600 Fragen zum Belttunnel siehe unten Copyright Norddeutsche Rundschau
Kiel
Rund 14 000 Seiten umfasst der Antrag auf eine deutsche Baugenehmigung, den die dänische Projektgesellschaft für den geplanten Tunnel zwischen Fehmarn und der Insel Lolland ausgearbeitet hat. Ihre Antworten auf 12 600 Einwendungen gegen das Milliardenprojekt übermittelte Femern A/S gestern dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Kiel. Die dort angesiedelte, unabhängige Planfeststellungsbehörde wird nun die in 15 Ordnern zusammengefassten Ergebnisse detailliert prüfen. Der Planfeststellungsbeschluss wird für 2018 erwartet. Mit einem Baubeginn ist angesichts absehbarer Klagen nicht vor 2020 zu rechnen. Während die Befürworter die wirtschaftlichen Chancen des Großprojekts betonen, kritisieren Naturschützer das Vorhaben vehement und führen dafür sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe an. http://www.xing-news.com/reader/news/articles/631730?link_position=digest&newsletter_id=20277&toolbar=true&xng_share_origin=email

„Ein fatales Milliardengrab“ Bettina nicht ok ich habe dir schon vor 4 Jahren ein Konzept vorgestellt, das mit deinen Wahlkreisen nicht zu tun hatte,  sondern ein EU Projekt ist, Verbindung Nord-Mittel-mit Suedeuropa und deshalb können wir auch EU Mittel bekommen. fine ich nicht gut, was ich hier lese Copyright Xing

06. März 2017
B
Bevor nicht das erste Tunnelelement für die feste Fehmarnbeltquerung (FBQ) in der Ostsee versenkt ist, gibt Bettina Hagedorn nicht auf. Die lebhafte SPD-Bundestagsabgeordnete bekämpft die deutschen und dänischen Pläne für eine Verbindung per Tunnel von der dänischen Insel Lolland zur deutschen Insel Fehmarn seit ihrer Entstehung. Ihr Hauptargument: Das gesamte Projekt ist ein fatales Milliardengrab, das am besten sofort gestoppt werden muss. "Jetzt für die Logistik News anmelden" Seit Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen Dänemark und Deutschland im Jahr 2008 sind die anfangs kalkulierten Kosten der Beltquerung und der Hinterlandanbindungen immer weiter gestiegen. Die anfänglichen Zeitpläne sind nicht haltbar. Sehr zum Ärger von Bettina Hagedorn und Anwohnern in Ostholstein, die mehr Lärm durch mehr Verkehr, neue Schienentrassen und die Zerstörung des Naturraumes fürchten. Die Verantwortlichen in Deutschland und Dänemark halten an dem Großprojekt trotzdem beharrlich fest. Ihr Ziel ist es, eine schnelle Verbindung für Personen und Bürger von Deutschland nach Skandinavien zu schaffen. Was im November 2014 noch 5,5 Mrd. EUR kosten sollte, liegt heute schon bei knapp 6,9 Mrd. EUR. Das sind allein die Ausgaben für den Bau des knapp 18 km langen Tunnels, der von der Planung über die Finanzierung bis zur Eröffnung in die dänische Verantwortung fällt. Auf deutscher Seite plant die Bahn derzeit mit 1,57 Mrd. EUR ohne die Sundquerung, also die Brücke zwischen deutschem Festland und der Insel Fehmarn. Für diese werden derzeit vier Varianten geprüft. Die Kosten bewegen sich zwischen 280 Mio. EUR und 600 Mio. EUR. „Ich rechne für die Hinterlandanbindung insgesamt mit 3 Mrd. EUR“, prognostiziert Bettina Hagedorn. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wies Hagedorn kürzlich darauf hin, dass auch die geplante Geschwindigkeit von 200 km/h auf geeigneten Streckenabschnitten zwischen Hamburg und Puttgarden die Kosten in die Höhe treiben könnte. Das gelte ebenso für den Lärmschutz und eine geplante temporäre Elektrifizierung der baufälligen Fehmarnsundbrücke. Diese könnte laut Verkehrsministerium nötig werden, wenn der Tunnel fertig sein sollte, bevor eine Lösung für die Sundquerung gefunden ist. Bis hierher war die Entstehungsgeschichte des Großprojektes schon mühsam genug. Nun droht auch noch Ungemach aus Dänemark. In einem Brandbrief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisierte der dänische Verkehrsminister Ole Birk Olesen in der vergangenen Woche das Planungsverfahren für die feste Fehmarnbeltquerung in Schleswig-Holstein. Weitere Verzögerungen ließen seiner Ansicht nach ernste Zweifel an den Fähigkeiten der Behörden aufkommen, den Staatsvertrag von 2008 umzusetzen, heißt es in dem Schreiben. Dies habe das Potenzial, das gesamte Projekt zu gefährden. "Jetzt für die Logistik News anmelden"

Eröffnung nicht vor 2030

Das wäre ganz im Sinne von Bettina Hagedorn. Ihr Wahlkreis liegt in Ostholstein, ein Gebiet, das vom geplanten Fehmarnbelttunnel unmittelbar betroffen ist. Hier sollen nach dem Willen der deutschen Regierung neue Trassen für die Bahn gebaut werden, die vom Tunnelausgang auf Fehmarn weitere Verbindungen bis nach Hamburg schaffen. Im Bundesverkehrswegeplan, den der Bundestag Ende des vergangenen Jahres verabschiedet hat, ist die Strecke zwischen Hamburg und Puttgarden auf Fehmarn im vordringlichen Bedarf. Für Hagedorn ist es deshalb besonders wichtig, die Öffentlichkeit über das Projekt, das sie für verzichtbar hält, auf dem Laufenden zu halten. Als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses im Bundestag mit einem kurzen Draht zum Bundesrechnungshof gelingt ihr das auch gut. Das Thema Hinterlandanbindung und Fehmarnsundbrücke habe so oft auf der Tagesordnung des Ausschusses gestanden wie bisher kein anderes. Von da aus piesackt sie das Bundesverkehrsministerium (BMVI), fordert hartnäckig Berichte und Nachträge, wenn das Ministerium nicht ausführlich genug erklärt, wie es mit den ­Planungen vorangeht. Hagedorn hält dabei mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Auf einer Veranstaltung des Fährbetreibers Scand­lines, der gegen das Großprojekt klagt, sagte sie kürzlich, dass vor 2030 nicht mit der Eröffnung des Tunnels zu rechnen sei. Ursprünglich geplant war mal 2018. Für die SPD-Politikerin geht zudem die gesamte Finanzierung nicht auf. Neben den Kostensteigerungen kann Dänemark offenbar seine Zusagen nicht einhalten, wann es mit dem Bau beginnen wird. Es soll zwar 589 Mio. EUR EU-Fördermittel erhalten, muss diese aber bis 2019 ausgeben. Sollte der Baustart erst 2020 sein, würde das Geld nicht in voller Höhe ausgezahlt. Auch die Planungen für Tunnel und Hinterlandanbindungen befinden sich in unterschiedlichen Phasen. Die Dänen mussten ihre Planung 2015 nachbessern, nachdem auf deutscher Seite 3000 Einwendungen eingegangen waren, und schickten die neuen Unterlagen an die deutschen Behörden. Etwa 12 600 Einwendungen waren im vergangenen Jahr nochmals erhoben worden. Die dänische Planungsgesellschaft Femern A/S schickte ihre Antworten zur Prüfung an den schleswig-holsteinischen Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr, der auf deutscher Seite zuständigen Planfeststellungsbehörde. Für die Hinterlandanbindungen für die Schiene erstellt die Deutsche Bahn derzeit die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. 2017 sollen die Planfeststellungsverfahren für die acht Planfeststellungsabschnitte folgen. Dabei sind Land und Bahn um die von Hagedorn geforderte Öffentlichkeitsbeteiligung bemüht. In verschiedenen Vor-Ort-Terminen stellte die DB AG die Pläne interessierten Bürgern vor. Bettina Hagedorn hält es indes für notwendig, dass Deutschland und Dänemark den 2008 beschlossenen Staatsvertrag wieder aufschnüren oder ihn endlich umsetzen. Darin heißt es: „Sollten die Voraussetzungen für das Projekt oder Teile des Projekts sich deutlich anders entwickeln als angenommen und anders, als es zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags bekannt ist, werden die Vertragsstaaten die Lage aufs Neue erörtern.“ Dies gelte unter anderem für wesentliche Kostensteigerungen. „Die Deutschen haben das da reinschreiben lassen, weil sie gerade die Erfahrung mit Stuttgart 21 gemacht hatten“, so Hagedorn. Weniger erfreut ist derweil die schleswig-holsteinische Landesregierung. Auf die Kritik des dänischen Verkehrsministers reagierte Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele prompt. Wenn die dänische Planungsgesellschaft Femern A/S stets alle erforderlichen Unterlagen rechtzeitig und vor allem in der notwendigen Qualität zur Verfügung stelle, könne das Land auch eine reibungslose Bearbeitung der Anträge gewährleisten. Das deutsche Planungs- und Beteiligungsrecht stelle hohe rechtliche Anforderungen, die es genau zu beachten gelte. Sonst drohten Einsprüche oder Klagen, die letztlich zu noch größeren Verzögerungen führen könnten. Für Bettina Hagedorn sind die Chancen nun gestiegen, die feste Fehmarnbeltquerung zu verhindern. „Das wäre mein allergrößter
„Wir erwarten, dass die Genehmigungsbehörde in Schleswig-Holstein sicherstellt, dass das Genehmigungsverfahren ohne Verzögerungen zügig weitergeführt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Femern A/S, Claus F. Baunkjær. „Dafür ist das Projekt nach der langjährigen Planung und gründlichen Dokumentation und zwei umfassenden öffentlichen Anhörungen reif.“ Femern A/S habe alles dafür getan, die Unterlagen bestmöglich vorzubereiten und werde alle Kapazitäten bereithalten, um die deutschen Partner zu unterstützen. „Der Fehmarnbelt-Tunnel ist ein außerordentlich detailliert vorbereitetes, gut dokumentiertes grenzüberschreitendes Projekt“, sagte Baunkjær. Entscheidend für den weiteren Verlauf der Planung sei die Qualität der Erwiderungen, sagte der Kieler Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele. Nach genauer Prüfung werde die Planfeststellungsbehörde bewerten, wie sorgfältig und damit rechtssicher die Spezialisten in den vergangenen Monaten gearbeitet haben. Minister Reinhard Meyer (SPD) hat wiederholt betont, die Planung müsse vor dem Bundesverwaltungsgericht bestehen können. Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit. Laut Femern A/S haben deutsche Experten mit Schwerpunkten im Umwelt-, Sicherheits- und Bautechnikbereich die Grundlage des Bauantrags ausgearbeitet. „Unsere Experten haben gründliche Antworten von hoher Qualität erstellt“, betonte Baunkjær. „25 deutsche Beratungsunternehmen und 150 Experten wurden einbezogen. Deutsche Top-Anwälte haben alle Antworten geprüft.“ Dänemark finanziert den über sieben Milliarden Euro teuren Tunnelbau allein. Deutschland muss die Straßen- und Schienenanbindung auf seinem Territorium bezahlen. Das könnte 2,5 Milliarden Euro kosten. Auf dänischer Seite hat das Parlament das Vorhaben bereits 2015 per Baugesetz genehmigt.
lno
Bettina Hagedorn MdB
Wir  Haushälter  haben  heute  festgelegt,  dass  die  Schienenhinterlandanbin- dung  der  geplanten  Fehmarnbeltquerung  quer  durch  Ostholstein  jetzt  mit  einer  Maximalgeschwindigkeit  für  Personenzüge  von  200  Stundenkilometern  anstatt  laut  Staatsvertrag  nur  mit  160  Stundenkilometern  geplant  wird:  dieseFestlegung,   die   in   den   Ausbaugesetzen   des   Bundesverkehrswegeplanes verbindlich  verankert  wird,  entlastet  die  Kommunen  in  Ostholstein  entlang  der  geplanten  Trasse  um  hohe  Millionenbeträge  massiv  und  direkt  –  die  zu-sätzlichen  Kosten  von  über  100  Mio.  Euro  dafür  werden  über  den  Bund  ge- tragen.  Was  heißt  das  konkret  vor  Ort?  Die  aktuell  höhengleichen  Bahnüber-gänge  müssen  bei  einer  Zuggeschwindigkeit  von  max.  200  Stundenkilome- tern  zwingend  durch  Brücken-  oder  Tunnelquerungen  ersetzt  werden,  damit die  Schnellzüge  nicht  durch  den  Straßenverkehr  beeinträchtigt  werden  –  und  as  komplett  ohne  (!)  Kostenbeteiligung  der  Kommunen.  Nach  Eisenbahn-  kreuzungsgesetz  hätten  die  Kommunen  bislang  bei  der  bisher  geplanten Maximalgeschwindigkeit  von  160  km/h  für  Personenzüge  (für  Güterzüge  giltweiterhin  die  Begrenzung  auf  Tempo  120  Stundenkilometer)  ein  Drittel  der  Kosten  für  kreuzungsfreie  Querungen  aus  ihren  kommunalen  Haushalten  selbst  übernehmen  müssen  –  eine  kaum  zu  ‚stemmende‘  Aufgabe!  Das  ha- ben  wir  heute  erfolgreich  abgewendet.  Das  ist  ein  großer  Erfolg,  den  ich  gegeinsam  mit  meinem  Kollegen  Norbert  Brackmann  von  der  Union  durchge- setzt  habe,  um  die  zuletzt  im  Entwurf  des  Bundesverkehrswegeplanes  von Bundesverkehrsminister  Dobrindt  (CSU)  vorgelegte  „Billigvariante“  mit  nur 160  km/h  und  unzureichend  finanziellen  Mitteln  in  Höhe  von  nur  1,5  Mrd.  Eu-ro  „nachzubessern“.
Projektfirma beantwortet 12 600 Fragen zum Belttunnel
 
Kiel
 
bg
https://www.change.org/p/pro-eu-projekt-fbt-589-millionen-euro-gelder-fbt-verlust-verhindern-durch-z%C3%BCgigen-ausbau-hinterlandstruktur-%C3%BCber-schleswig-holstein-anschluss-gesamt-mittel-sued-europa-von-skandinavien-nord-europa Pedition bitte zustimmen
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne