Fregatte Sachsen im Atalanta-Einsatz Der Anti-Piraten-Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika wird künftig anders aussehen.

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Pirateriezahlen auf Fünfjahrestief

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Die Zahl der Fälle von Piraterie geht weiter zurück. Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt 87 Zwischenfälle an das IMB Piracy Reporting Center gemeldet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 97 Angriffe. Laut dem International Maritime Bureau (IMB), einer Unterorganisation der Internationalen Handelskammer (ICC), haben die Zahlen den niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre erreicht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 wurden 63 Schiffe geentert, zwölf beschossen, vier wurden entführt und acht weitere Schiffe konnten Angriffe erfolgreich abwehren. Insgesamt wurden in diesem Jahr bis zum 30. Juni 63 Seeleute als Geiseln genommen, 41 von ihren Schiffen entführt, drei verletzt und zwei getötet. Der positive Trend wurde von der Entführung eines kleinen thailändischen Produktentankers auf dem Weg von Singapur nach Songkhla, Thailand, getrübt. Die Entführung Ende Juni wurde laut IMB von sechs schwer bewaffneten Piraten durchgeführt, die 1.500 MT Gasöl auf ein anderes Schiff umluden. Der Vorfall sei dem Muster einer Reihe ähnlicher Produktentanker-Entführungen in der Region gefolgt, welche rund alle zwei Wochen von April 2014 bis August 2015 gemeldet worden seien.

Staatenkooperation drängt Piraterie zurück

Der generelle Rückgang der gemeldeten Zwischenfälle von den Küstengewässern der Philippinen ist laut IMB auf die Zusammenarbeit zwischen Indonesien, Malaysia und den Philippinen zurückzuführen. So sei die Zahl von neun verzeichneten Fällen im ersten Quartal des Jahres auf nur vier Fälle im zweiten Quartal gesunken. Auch insgesamt sei die Zahl der weniger gefährlichen Angriffe vor den Küsten Indonesiens von 24 Zwischenfällen im Jahr 2016 auf 19 im Jahr 2017 zurückgegangen.

Somalische Piraten bleiben gefährlich

Die Entführung einer indischen Dhau Anfang April war einer von fünf Zwischenfällen, die vor den Küsten Somalias im zweiten Quartal 2017 verzeichnet wurden. Weiterhin beschossen Piraten in drei Fällen Schiffe und enterten einen Massengutfrachter im Golf von Aden. Der Vorfall zeige, dass somalische Piraten immer noch über die Fähigkeiten und Kapazitäten verfügten, Handelsschiffe weit entfernt von der Küste anzugreifen. Der Pirateriebericht fordert die Kapitäne auf, bei der Überquerung des Hochrisikogebiets ein hohes Maß an Wachsamkeit beizubehalten und sich an die neueste Version der »best management practices« zu halten.

Hot Spot Westafrika

Bei der Anzahl der Berichte über Entführungen dominieren weiterhin Piraten aus Nigeria. Diese waren in diesem Jahr bereits verantwortlich für die Entführung von 31 Besatzungsmitgliedern bei fünf gemeldeten Zwischenfällen. Davon wurden im zweiten Quartal des Jahres 14 Besatzungsmitglieder von zwei unterschiedlichen Schiffen entführt. Weiterhin wendeten Piraten bei der Hälfte aller Berichte zu beschossenen Schiffen Gewalt gegen Seeleute an. Da es als notwendig erachtet wird, ein besseres Verständnis für die Berichterstattung in Westafrika in der Region des Golf von Guinea zu bekommen, hat das IMB zusammen mit Oceans Beyond Piracy das Projekt einer gemeinsamen Berichterstattung vorgeschlagen. Dabei sollen alle Akteure ermutigt werden, Piratenangriffe und bewaffnete Überfälle mit dem IBM zu teilen.

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Pirates Attack Vectis Osprey off Nigeria, Crew Safe

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Image Courtesy: Carisbrooke Shipping
 
Erneute Kaperung vor Somalia? EU hält sich noch bedeckt
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Erneute Kaperung vor Somalia? EU hält sich noch bedeckt

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Im Golf von Aden ist offenbar erneut ein Schiff von somalischen Piraten gekapert worden. Die »Al Kaushar« war auf dem Weg von Dubai nach Mukalla im Jemen. Die EU-Mission »Atalanta« will jedoch noch keinen Vorfall bestätigen. Indische Medien berichten von der Kaperung, die sich am Wochenende ereignet haben soll. Demnach attackierte eine Gruppe somalischer Piraten die »Al Kaushar« mit Schnellbooten, bevor sie an Bord gingen und das kleine Schiff zu einem unbekannten Ort steuern ließen. An Bord befinden sich elf indische Seeleute aus der Region um Mumbai. Die »Al Kaushar« wollte nach einem Hafenaufenthalt in Dubai dem Vernehmen nach Mukalla an der südjemenitischen Küste anlaufen. Der Kapitän habe sowohl die Behörden in Dubai als auch den Eigner über den Überfall informiert. Ob es bereits Kontakt zu den Piraten gab und ob es eine Lösegeldforderung gibt, ist bislang unklar.
»Wir bekommen widersprüchliche Berichte« EU-Mission Atalanta
Von offizieller Seite gibt es bislang keine Bestätigung der Kaperung. Auch die EU-Mission »Atalanta« hat noch keine entsprechende Stellungnahme veröffentlicht. Auf Anfrage der HANSA sagte eine Sprecherin, dass man den Vorfall derzeit noch nicht bestätigen könne. »Wir bekommen zum Teil widersprüchliche Berichte und müssen den weiteren Verlauf abwarten, bis wir eine Kaperung bestätigen können«, so die Sprecherin.

Dritte Kaperung in kurzer Zeit

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Quelle: EU NavFor
Falls die »Al Kaushar« tatsächlich entführt wurde, wäre es die dritte erfolgreiche Kaperung somalischer Piraten in kurzer Zeit. Zuletzt war Bunkerschiffs »Aris 13« entführt, dann allerdings ohne Lösegeldzahlung auf Druck somalischer Behörden und nach einem kurzen Kampf frei gegeben worden. Nur wenige Tage später gab es Meldungen über die Entführung eines jemenitischen Fischereischiffs, das als Basis für weitere Angriffe genutzt werden sollte. Die neuen Entführungen vor Ostafrika haben in der Schifffahrt Bedenken hervorgerufen, dass die Piraterie dort wieder aufflammt. Nach der Hochphase vor einigen Jahren war das Problem unter anderem durch den massiven Einsatz von privaten bewaffneten Sicherheitsteams sowie umfangreichen Militärmissionen von EU, NATO sowie einzelnen Ländern wie China, Südkorea, Japan und Iran konnte das Problem – zumindest vorübergehend – gelöst worden.
Source: OBP
Source: OBP
Seitdem wird über das Problem vor allem im Zuge von Prozessen gegen festgenommene Seeräuber gesprochen, zuletzt etwa im Fall der »Orkim Harmony« oder des Anführers »Big Mouth«. Die Ursachen der somalischen Piraterie, eine fehlende Perspektive der Bevölkerung, illegale Fischerei und der Bürgerkrieg, sind jedoch nach wie vor sehr präsent. Daher warnen Experten seit langem davor, die Gefahr herunterzuspielen. Die NATO allerdings hat mittlerweile ihre Kapazitäten auf andere Krisenherde verlegt und Anti-Piraterie-Operationen am Horn von Afrika zurückgefahren.

»Hot Spots« verschieben sich

In den vergangenen Jahren hatten sich vor allem Westafrika und Südostasien als Hotspots der weltweiten Piraterie herausgebildet. Vor Nigeria war zuletzt ein Mehrzweckschiff der Leeraner Reederei Briese gekapert worden. Die Seeleute kamen erst gegen Zahlung eines Lösegelds wieder frei. In Asien gelten besonders die Gewässer zwischen den Philippinen und Malaysia als gefährdet. Dort ist Abu Sayyaf aktiv und entführt immer wieder Seeleute. Auch Segler sind betroffen, wie das Schicksal des deutschen Jürgen Kantner zeigt, der nach Ablauf einer Lösegeldfrist hingerichtet worden war. Bei einem der letzten Überfälle kaperte eine Gruppe schwer bewaffneter Männer in der region Mindanao den Fahrzeugfrachter »Super Shuttle RoRo 9«. Das philippinische Militär geht davon aus, dass der Vorfall erneut auf das Konto der Terrorgruppe Abu Sayyaf geht. Zwei philippinische Seeleute wurden entführt und an Land verschleppt, dabei handelt es sich um den Kapitän und den Chefingenieur. Die übrigen Besatzungsmitglieder blieben an Bord.
The 2012-built general cargo vessel Vectis Osprey resumed its regular voyage after it was attacked by a group of pirates while sailing some 30 nautical miles off the coast of Bonny, Nigeria, on August 17. The Nigerian Navy responded to the vessel’s requests for assistance and boarded the ship, forcing the pirates to escape from the 8,500 dwt Vectis Osprey. The owner of the vessel, the UK-based shipping company Carisbrooke Shipping, said that all the crew members were safe. “Following a pirate attack off the coast of Nigeria…Vectis Osprey and all her crew are safe and unharmed. Our vessel has now departed Nigerian waters and has resumed her normal trading operations,” Carisbrooke Shipping said. According to the latest AIS data provided by Marine Traffic, the vessel was on its way from Nigerian Onne port to Cameroon’s port of Douala at the time of the incident. World Maritime News Staff
http://worldmaritimenews.com/archives/167268/imb-report-coastal-tankers-in-se-asia-attacked-every-two-weeks/
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There is a continuing trend in South East Asia in the hijacking of small coastal tankers by maritime pirates, averaging one attack every two weeks, finds a new report from the International Chamber of Commerce (ICC) International Maritime Bureau (IMB). According to the report, five small tankers were hijacked in South East Asian waters in the second quarter of 2015 alone, bringing the total number of vessels hijacked globally in 2015 to 13. IMB has stressed however that enhanced cooperation between regional authorities is paying off and that early detection of approaching skiffs has resulted in attacks being aborted. IMB highlighted the tracking and arrest off Vietnam of an eight-man Indonesian gang responsible for the hijacking of a Malaysian tanker last month. IMB also praised the Malaysian authorities for the June conviction of nine Indonesian pirates, apprehended after the January hijacking of an anchored product tanker off Johor. Pottengal Mukundan, Director of IMB said: “Information sharing and coordinated action between concerned coastal states is crucial in responding to this threat. We commend the effort that caught one gang and also the hefty custodial sentences imposed on another which will help deter further incidents.”
http://www.iccgermany.de/news/625-piratenueberfaelle-nehmen-vor-allem-in-asien-wieder-zu.html

MB Piracy & Armed Robbery Map 2015

This live map shows all piracy and armed robbery incidents reported to IMB Piracy Reporting Centre during 2015. If exact coordinates are not provided, estimated positions are shown based on information provided. Zoom-in and click on the pointers to view more information of individual attacks. Pointers may be superimposed on each other.
yellow-dot = Attempted Attack red-dot = Boarded red-dot = Fired upon red-dot = Hijacked purple-dot = Suspicious vessel
https://www.icc-ccs.org/piracy-reporting-centre/live-piracy-map
http://www.maritimheute.de/piratenuberfalle-nehmen-vor-allem-in-asien-wieder-zu/
22.07.15

Piratenüberfälle nehmen vor allem in Asien wieder zu

Ein heute veröffentlichter Bericht des Internationalen Schifffahrtsbüro (IMB) der Internationalen Handelskammer (ICC) zeigt deutlich, dass es in Südostasien einen kontinuierlichen Trend von Entführungen kleiner Küstentankschiffe gibt. Durchschnittlich alle zwei Wochen wird ein Angriff verzeichnet.

Laut IMB-Bericht sind im zweiten Quartal 2015 fünf kleine Tankschiffe in Südostasien entführt worden. Weltweit erhöht dies die Zahl von entführten Schiffen auf insgesamt 13 im Jahr 2015.

Das IMB betont jedoch, dass sich die verstärkte Kooperation zwischen regionalen Behörden bereits positiv auswirkt und dass die frühere Lokalisierung von sich nähernden Booten dazu geführt hat, dass Angriffe abgewehrt werden konnten. Das IMB hebt besonders die Verfolgung und die Festnahme einer achtköpfigen indonesischen Piratengruppe in Vietnam hervor, die für die Entführung eines malaysischen Tankers im letzten Monat verantwortlich war. In diesem Zusammenhang wurden auch die malaysischen Behörden für die Verurteilung von neun indonesischen Piraten im Juni gelobt. Diese waren festgenommen worden, nachdem sie im Januar einen vor Anker liegenden Produktentanker vor Johor entführt hatten. Pottengal Mukundan, Direktor des IMB, kommentiert: „Der Austausch von Informationen und das koordinierte Handeln zwischen den betroffenen Küstenstaaten ist unabdingbar für den Umgang mit dieser Bedrohung. Wir begrüßen die Bemühungen, die dazu geführt haben, dass die Bande gefasst und entsprechende Freiheitsstrafen verhängt wurden. Dies wird abschreckend wirken“. Globale Trends Der IMB-Bericht dokumentiert, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 weltweit insgesamt 134 Piratenangriffe beim IMB Piracy Reporting Centre in Kuala Lumpur gemeldet wurden. Dies stellt einen Anstieg um rund 15 Prozent dar, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren lediglich 116 Meldungen eingegangen. Piraten gelang es im ersten Halbjahr 2015, insgesamt 106 Schiffe zu entern und 13 Schiffe darüber hinaus zu entführen. 15 Angriffe konnten abgewehrt werden. Dabei wurden insgesamt 250 Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen, 14 angegriffen, 10 entführt, neun verletzt und ein Seemann getötet. Problemgebiete Laut den aktuellen Statistiken fand über ein Drittel der gemeldeten Vorfälle vor der Küste Indonesiens statt. Dabei handelt es sich aber in der Mehrheit um kleinere und opportunistische Diebstähle. Das IMB dokumentiert einen deutlichen Anstieg der Anzahl an Angriffen vor Bangladesch, insbesondere Chittagong, mit 10 Vorfällen im zweiten Quartal des Jahres 2015. Vor Nigeria wurden in der ersten Jahreshälfte 2015 elf Piratenangriffe gemeldet, jedoch keiner im Monat Juni. Bei drei Vorfällen kam es allerdings zur Entführung von insgesamt 10 Besatzungsmitgliedern in und um nigerianische Gewässer. Vorsicht geboten Laut IMB wurden im zweiten Quartal 2015 erfreulicherweise keine Vorkommnisse von den Küsten Somalias gemeldet. Gleichwohl weist das IMB dennoch darauf hin, dass keine Entwarnung gegeben kann und die Situation am Horn von Afrika unsicher bleibt. Das IMB empfiehlt Schiffsführern weiterhin, vorsichtig zu bleiben, wenn sie diese Gewässer passieren und sich an die Best Management Practice der Branche zu halten. Das IMB, das Berichte zu Piratenangriffen weltweit rund um die Uhr entgegennimmt, ruft Schiffsführer und Eigner auf, alle tatsächlichen, versuchten und mutmaßlichen Vorfälle von  Piraterie und/oder bewaffnetem Raubüberfall an das IMB Piracy Reporting Centre mit Sitz in Kuala Lumpur zu melden. Transparente Statistiken von einer unabhängigen, unpolitischen, internationalen Organisation sind die Bedingung dafür, dass sichergestellt werden kann, dass Behörden angemessene Ressourcen zur Bekämpfung der Seepiraterie bereitstellen. Das IMB stellt die neuesten Piraterie-Berichte kostenlos zu Verfügung. Alle Angriffe sind auch auf der IMB Piracy Live Map vermerkt: https://www.icc-ccs.org/piracy-reporting-centre/live-piracy-map

Weitere Informationen: Pottengal Mukundan Director, IMB Tel: +44 20 7423 6960 Email: pmukundan(at)icc-ccs.org

IMB Piracy Reporting Centre Das IMB ist eine Spezialeinheit der Internationalen Handelskammer (ICC). Das zum IMB gehörende Piracy Reporting Centre (PRC) ist die weltweit einzige Einrichtung, die rund um die Uhr Berichte über Piraterievorfälle erhält und verarbeitet. Das IMB fordert alle Kapitäne und Schiffseigner auf, alle tatsächlichen, versuchten und mutmaßlichen Vorfälle von Piraterie und bewaffnete Angriffe an das IMB Piracy Reporting Centre zu melden. Dies ist unerlässlich, um Behörden von der Dringlichkeit des Piraterieproblems zu überzeugen.

http://worldmaritimenews.com/archives/155648/somali-pirates-moving-towards-india/

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Somali Pirates Moving towards India

somali pirates moving toward india
Somali pirates are moving their operations toward India as international task forces tighten the surveillance of shipping lines in the Gulf of Aden, according to India’s Defence Minister Manohar Parrikar.  The Minister, speaking on the sidelines of the international conference on India and Indian Ocean: Renewing the Maritime Trade & Civilizational Linkages, said that the country is increasing its vigilance of its territorial waters. “Because their (shipping) lanes are heavily guarded, they have slightly moved to this side (30-40 nautical miles). They are still 450 nautical miles away from India,” the Times of India cited the Minister as saying. Earlier this month, Indian government announced activities aimed at stepping up its efforts on dealing with piracy at sea.
Namely, the government has adopted a Contingency Plan for dealing with piracy and hijacking of merchant ships with Indian crew and arising hostage situations. The country plans to bolster its naval escort activities in the Gulf of Aden as well by enhanced vigil in the Indian Exclusive Economic Zone (EEZ) and westward upto 65 degree east longitude. World Maritime News Staff

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Westafrika

Einsatz gegen Piraterie

Dienstag, 24. März 2015
Die Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS (Economic Community of West African States) hat ein maritimes Zen­trum zur Bekämpfung von Piraterie gegründet. Die 16 beteiligten Länder bekräftigen, ihr Engagement gegen Straftaten zu forcieren. fab
Fregatte Sachsen im Atalanta-Einsatz Die Fregatte “Sachsen” wird erstmals an der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission “Atalanta” teilnehmen. Am 23.August hat die Sachsen Wilhelmshaven verlassendas unter dem Kommando von Fregattenkapitän Andreas Krug stehende Schiff um 10 Uhr seinen Heimatstützpunkt Wilhelmshaven. Nach einem 14-tägigen Transit an das Horn von Afrika löst die rund 250-köpfige Besatzung die Fregatte “Bremen” ab. Der Kommandant blickt den kommenden Aufgaben im Einsatzgebiet positiv entgegen: “Die Besatzung der “Sachsen” ist hoch motiviert und sehr gut ausgebildet. Alle blicken erwartungsvoll auf den Einsatz im Rahmen der Operation “Atalanta” und wollen dort ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen“, sagte Fregattenkapitän Krug. Die Stammbesatzung wird von zusätzlich eingeschifftem Personal unterstützt. Neben einem Boarding Sicherungsteam (BST) und einem Vessel Protection Detachement (VPD) befinden sich für den Einsatzzeitraum auch eine Bordfacharztgruppe, ein Rechtsberater sowie Feldjäger und ein Sprachmittler an Bord. Weiterhin wird die Fregatte durch zwei Bordhubschrauber vom Typ “Sea Lynx” des Marinefliegergeschwaders 3 aus Nordholz unterstützt. Vorrausichtlich Anfang Dezember wird die “Sachsen” mit ihrer Besatzung nach Wilhelmshaven zurückkehren. Für das Schiff ist es die erste Teilnahme an einem mandatierten Auslandseinsatz.

VDR unterstützt Initiative für Schiffssicherheit und Piratenbekämpfung

Bundeswehr nicht beteiligt

Piratenstellung in Somalia zerstört

Mittwoch, 16. Mai 2012
Die Einsatztruppen dürfen jetzt auch aus der Luft angreifen. Foto: PIZ Marine
Die Einsatztruppen dürfen jetzt auch aus der Luft angreifen. Foto: PIZ Marine
EU-Kräfte haben erstmals eine Stellung somalischer Piraten an Land angegriffen. Wie das Hauptquartier für die "Atalanta"-Mission am Dienstag mitteilte, richtete sich der Einsatz gegen Logistik der Piraten. Der Angriff erfolgte mit einem Hubschrauber aus der Luft, erklärte eine Sprecherin. Zum Zeitpunkt der Attacke seien keine Menschen in dem Materiallager gewesen. Bodentruppen seien nicht eingesetzt worden. Die Bundeswehr war an der Aktion nicht beteiligt. HHLA

DR begrüßt Ausweitung des "Atalanta"-Mandats

Mehr Schutz gegen Piraten

Montag, 14. Mai 2012
Reeder fordern mehr Schutz für ihre Schiffe. Foto: Bundeswehr
Reeder fordern mehr Schutz für ihre Schiffe. Foto: Bundeswehr
Die deutschen Reeder begrüßen die Ausweitung des "Atalanta"-Mandats, wonach Soldaten künftig auch Piratenstellungen und -boote auf einem zwei Kilometer breiten Küstenstreifen aus der Luft  beschießen dürfen, fordern aber gleichzeitig erneut weitere Schutzmaßnahmen für ihre Schiffe. Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt zu einer verstärkten Bekämpfung der weiter grassierenden Piraterie, so Ralf Nagel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). Nach Meinung der Reeder reicht das bisher Entschiedene aber nicht aus. Sie fordern mehr staatlichen Schutz.  

VDR: Verlängerung des Atalanta-Mandats begrüßt

  Der Deutsche Bundestag hat der Ausweitung des Anti-Piraten-Einsatzes der Deutschen Marine vor Ostafrika zugestimmt. Damit können Einsatzkräfte der ATALANTA-Mission im Küstenstreifen Somalias gegen die Infrastruktur der Piraten vorgehen. „Der heutige Beschluss des Deutschen Bundestages zur Verlängerung des europäischen ATALANTA-Mandats ist ein wichtiges Signal für unsere Seeleute und die deutsche Schifffahrt“, begrüßt der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Ralf Nagel, die Bundestagsentscheidung. „Wir freuen uns besonders darüber, dass der Bundestag in Übereinstimmung mit der Bundesregierung und dem europäischen Parlament ein robusteres und noch wirksameres Vorgehen gegen die Piraten politisch trägt und unterstützt“, unterstreicht Nagel. Piraterie ist massenhafte organisierte Schwerstkriminalität, die Leib, Leben und Gesundheit friedlicher Seeleute bedroht und zerstört. Der Bundestag bleibt mit seiner Entscheidung in der Kontinuität bisheriger Resolutionen der Vereinten Nationen, die von Deutschland stets mitgestaltet worden sind. Der VDR weist darauf hin, dass zuletzt auch der Bundesrat einstimmig einen verstärkten hoheitlichen Einsatz bei der Bekämpfung der Piraterie im Rahmen eines Gesamtkonzepts gefordert hat. „Der Einsatz der Deutschen Marine“, so VDR-Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel, „ist für die Bekämpfung der Piraterie unverzichtbar. Wir sind den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz zum Schutz unserer Seeleute sehr dankbar.“ Die Entscheidung des Bundestages macht den VDR zuversichtlich, dass die notwendigen gesetzlichen Regelungen für die Zulassung von privaten bewaffneten Sicherheitsteams an Bord von Schiffen unter deutscher Flagge zügig verabschiedet werden können, sobald die Regierung einen entsprechenden Gesetzentwurf in das Parlament eingebracht hat. Die Entscheidung von Bundesregierung und Bundestag sind für den VDR ein wichtiger Schritt zu einer verstärkten Bekämpfung der weiter grassierenden Piraterie. Man muss jedoch auch im Dialog bleiben über weitere Schutzmaßnahmen hoheitlicher Kräfte. Der VDR verweist auf seine Vorschläge zum unmittelbaren Schutz der Besatzungen von besonders gefährdeten Schiffen unter deutscher Flagge auch durch Bundespolizisten oder Marinesoldaten. Der Einsatz der Deutschen Marine im Rahmen der EU-Mission ATALANTA zur Bekämpfung der Pirate-rie vor der Küste Somalias wurde vom Bundestag erstmals am 19. Dezember 2008 gebilligt. Die letzte Verlängerung des Mandats durch den Deutschen Bundestag erfolgte am 1. Dezember 2011. Das derzeitige Mandat ist bis zum 18. Dezember 2012 gültig. Piraten-Jagd auch an Land

Bundestag stimmt Erweiterung des „Atalanta“-Mandats zu / Opposition warnt vor Abenteuer

Berlin

Der Anti-Piraten-Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika wird künftig anders aussehen. Deutsche Soldaten dürfen nun auch am Strand Jagd auf Seeräuber machen – allerdings nur aus der Luft. Mit der Mehrheit der schwarz-gelben Koalition stimmte der Bundestag gestern einer Ausweitung der europäischen „Atalanta“-Mission zu. Es gab 370 Ja- und 206 Nein-Stimmen. 59 Parlamentarier enthielten sich.

SPD und Grüne warnten davor, die Bundeswehr in ein „Abenteuer“ zu schicken. Außerdem wird befürchtet, dass es bei Luftangriffen auf Piraten auch zivile Opfer geben wird. Die Linkspartei, die den Einsatz immer schon ablehnte, sprach von einer „Kriegserklärung“ an die Zivilbevölkerung.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verteidigte den Einsatz. Deutschland als größte Handelsnation Europas dürfe den Schutz von Handelswegen nicht nur anderen überlassen. SPD und Grünen warf er fehlende Bündnistreue vor. Im Folgenden die wichtigsten Fragen und einige Antworten:

Was soll der Einsatz? Die Küste vor Somalia gilt wegen der vielen Piraten als eines der gefährlichsten Gewässer der Welt. Der „Atalanta“-Einsatz zum Schutz von Handels- und Versorgungsschiffen läuft bereits im fünften Jahr. Anfangs hatte die Nato das Kommando, seit Ende 2008 die EU. Das Einsatzgebiet ist riesig – eine Wasserfläche, etwa 25-mal so groß wie Deutschland. Insgesamt sind dort zwei Dutzend Schiffe aus EU-Staaten, aber zum Beispiel auch aus China im Einsatz.

Was ändert sich? Bislang durfte die Bundeswehr gegen Piraten nur vorgehen, solange diese auf See waren. Hatten sie festen Boden unter den Füßen, mussten die Soldaten tatenlos zusehen. Das sorgte immer wieder für Frust. Künftig ist auch die Piratenjagd an Land erlaubt. Mit zwei wichtigen Einschränkungen: Angegriffen werden darf nur am Strand, in maximal 2000 Metern Entfernung von der Küste. Und: nur aus der Luft. Bodeneinsätze bleiben verboten.

Was sagen die Militärs dazu? Damit trägt die Politik Forderungen Rechnung, die die Militärs seit Langem erheben. Ein hochrangiger deutscher Soldat: „Auch die Hanse war erst erfolgreich, als sie Störtebeker und andere Piraten an Land bekämpft hat.“ Allerdings ärgert man sich in der Bundeswehr darüber, dass das Zwei-Kilometer-Limit im Mandat nicht geheimgeblieben ist. Damit wissen Somalias Piraten auch künftig, wo sie in Sicherheit sind.

Wie könnten die Angriffe in der Praxis aussehen? Mit der neuen Strategie kann die internationale Truppe jetzt auch Stellungen an Land zerstören: Funkstationen, Materiallager oder auch Boote, die für neue Kaperfahrten bereitliegen. Die Angriffe sollen mit Hubschraubern geflogen werden, die die großen „Atalanta“-Schiffe an Bord haben. Die deutsche Fregatte „Bremen“ zum Beispiel verfügt über zwei Helikopter. Insgesamt hat die Bundeswehr derzeit etwa 340 Soldaten im Einsatz. Erlaubt wären sogar 1400.

Wo liegen die Risiken? Der Albtraum hat schon einen Namen: „Black Hawk Down“. Das ist der Titel, unter dem Hollywood den Absturz eines US-Kampfhubschraubers 1993 in Somalia verfilmte. Die Bilder der toten Soldaten, die von einem Mob durch die Straßen geschleift werden, wirken bis heute. Das erklärt auch die Ausnahme beim Verbot von Boden-Einsätzen. „Die Durchführung etwaiger Rettungsmaßnahmen bleibt davon unberührt“, heißt es im neuen Mandat. Bedeutet: Wenn ein deutscher Hubschrauber abgeschossen wird, darf auch am Boden geholfen werden. Die Opposition hält das für ein unverantwortliches Abenteuer.

Was hat „Atalanta“ bisher gebracht? Die Bilanz ist durchwachsen. Im vergangenen Jahr gab es nach offiziellen Angaben am Horn von Afrika 176 Piraten-Angriffe. Insgesamt 25 Schiffe wurden gekapert, elf weniger als im Jahr zuvor. Aktuell befindet sich mehr als ein Dutzend Schiffe mit etwa 200 Seeleuten in der Hand von Piraten. Allein im vergangenen Jahr sollen die Banden gut 150 Millionen Euro erpresst haben. Die Kosten des Bundeswehr-Einsatzes liegen bei mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr.

Christoph Sator Norddeutsche Rundscha

Deutsche Sicherheitsfirmen wollen Neuregelung

Rechtsgrundlage für Anti-Piraterie-Einsatz gefordert

Freitag, 11. Mai 2012
Zum Schutz vor Piraten werden neben Soldaten häufig private Sicherheitsteams eingesetzt. Foto: US Navy
Zum Schutz vor Piraten werden neben Soldaten häufig private Sicherheitsteams eingesetzt. Foto: US Navy
Deutsche Sicherheitsunternehmen haben eine klare Rechtsgrundlage für ihren Einsatz im Kampf gegen Piraten gefordert. "Im Moment ist das eine Grauzone", sagte der Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Wolfgang Waschulewski, in Hannover. "Wir brauchen eine rechtlich einwandfreie, belastbare Ordnung, damit ein Mitarbeiter das nicht ausbaden muss, wenn er zur Waffe greift." Er hoffe, dass der BDSW bei den Beratungen über eine Neuregelung mit am Tisch sitzen werde. Rund 400 Schiffe sind nach Verbandsangaben unter deutscher Flagge unterwegs, auch in gefährlichen Gewässern wie am Horn von Afrika. Der BDSW-Präsident kann sich vorstellen, private Sicherheitsfirmen im Ausland noch umfangreicher einzusetzen - zum Beispiel, um deutsche Firmen oder Hilfsorganisationen zu schützen. Er betonte jedoch, dass es kein deutsches Pendant zur skandalumwitterten US-Söldnerfirma "Blackwater" geben dürfe. "Es kann nicht infrage kommen, dass wir bewaffnete Söldner in Krisengebiete schicken, die militärische Aufgaben übernehmen", sagte Waschulewski.

Sicherheit in der Kreuzschifffahrt

Reeder unterstützen Ramsauer

Freitag, 04. Mai 2012 Die deutschen Reeder unterstützen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bei dessen Initiative für mehr Schiffssicherheit in der Kreuzfahrtbranche. „Nur international verbindliche Regeln können wirksam für eine weitere Verbesserung der Sicherheit in der Kreuzschifffahrt sorgen“, erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) jetzt im Vorfeld des Internationalen Transport Forums in Leipzig. Die deutschen Reeder halten es unter anderem für besonders wichtig, dass für Neubauten ein Nachweis verpflichtend gemacht werden sollte, wonach die Evakuierung der Passagiere in Notfällen höchstens 30 Minuten dauert. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"   Nur international verbindliche Regeln können wirksam für eine weitere Verbesserung der Sicherheit in der Kreuzschifffahrt sorgen. Deshalb begrüßt der Verband Deutscher Reeder die Initiative von Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer, dieses wichtige Thema auf dem Internationalen Transport Forum in Leipzig mit Vertretern der Schifffahrtsindustrie und dem Generalsekretär der International Maritime Organisation (IMO) zu diskutieren.Das internationale Parkett ist der richtige Platz für eine zielführende Diskussion“, so der Präsident des Verbands Deutscher Reeder, Herr Michael Behrendt. Die von Deutschland bei der International Maritime Organisation eingebrachten Verbesserungsvorschläge sind sinnvoll, so der Reeder-Präsident. Folgende drei Punkte sind von besonderer Bedeutung: Nach IMO-Überlegungen sollen die Notfallverfahren an Bord von Schiffen so gestaltet sein, dass das Einbooten der Passagiere zur Evakuierung höchstens 30 Minuten dauert und die Fluchtwege und Sammelstationen entsprechend ausgelegt sind. Ein entsprechender Nachweis per Evakuierungsanalyse sollte für Neubauten verpflichtend gemacht werden. Kapitel III des Internationalen Übereinkommens zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS) sollte grundsätzlich dahingehend überarbeitet werden, dass die Ausrüstung mit Rettungsmitteln dem neuesten Stand der Technik entspricht und Kapazität, Anzahl und Positionierung in einem sinnvollen Verhältnis zu Schiffsgröße und Fahrtgebiet stehen. Der Internationale Code für Maßnahmen zur Organisation eines sicheren Schiffsbetriebes und Verhütung der Meeresverschmutzung (Internationaler Code für sichere Schiffsbetriebsführung oder „ISM-Code“) sollte mit Blick auf das Sicherheitsmanagement der Unternehmen so gestärkt werden , dass auch empfehlende Beschlussfassungen und Richtlinien der IMO berücksichtigt werden. Der Fokus sollte dabei auf spezieller Ausbildung, regelmäßiger Weiterbildung z. B. Simulatortraining und der Personalauswahl der Offiziere liegen. Der VDR verweist auf die bereits vom Europäischen Kreuzschifffahrtsverband verabschiedeten freiwilligen weiteren Sicherheitsmaßnahmen hin (verbesserte Verfahren zur Routenplanung, eingeschränkter Brückenzugang und zusätzliche Schwimmwesten ). „Die ernsthafte, sachliche Diskussion und die schnelle Reaktion der Branche zeigen, dass für die Kreuzschifffahrt die Sicherheit der Passagiere höchsten Stellenwert hat“, betonte der VDR-Präsident. Der Chef der AIDA-Kreuzschifffahrtsreederei, Michael Thamm, wird an dem Round Table zur Sicherheit in der Kreuzschifffahrt in Leipzig teilnehmen. Er ist auch Mitglied im Verwaltungsrat des Verbands Deutscher Reeder.

eute Entscheidung im Bundestag

SPD-Fraktion will gegen neue Anti-Piraten-Mission stimmen

Donnerstag, 10. Mai 2012
Die Fregatte "Bremen" hat am Montag Wilhelmshaven Richtung Horn von Afrika verlassen. Foto: PIZ Marine
Die Fregatte "Bremen" hat am Montag Wilhelmshaven Richtung Horn von Afrika verlassen. Foto: PIZ Marine
Die SPD-Fraktion will die Ausweitung des Anti-Piraten-Einsatzes am Horn von Afrika im Bundestag ablehnen. Mit einer knappen Mehrheit von 58 zu 52 Stimmen beschloss die Fraktion, gegen das neue Mandat zu stimmen, mit dem die Bundeswehr Piraten aus Somalia künftig auch an Land jagen darf. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatten nach Angaben aus Fraktionskreisen für eine Enthaltung votiert. Das Bundeskabinett hatte im April die deutliche Ausweitung des seit 2008 laufenden und von der EU getragenen Einsatzes beschlossen. Der Bundestag will heute endgültig darüber entscheiden. Die schwarz-gelbe Koalition hat im Parlament eine klare Mehrheit, so dass die Zustimmung gesichert ist; die Union hatte aber um eine Zustimmung gebeten. Es sei gute Tradition, dass sich Soldaten für Auslandseinsätze der parteiübergreifenden Mehrheit im Bundestag sicher sein könnten, so Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"   Die Bedrohung der friedlichen Handelsschifffahrt durch brutale Piraten im Indischen Ozean ist ein weiteres internationales Problem das von Deutschland in Leipzig auf den Tisch gelegt wird. „Das ist ein gutes Zeichen, denn Deutschland als drittgrößte Schifffahrtsnation der Welt hat auch hier eine besondere Verantwortung im Konzert der Staatengemeinschaft“, so Behrendt. „Wir sind der Bundesregierung dankbar für die Entscheidung, das Mandat der Deutschen Marine im Rahmen der europäischen ATALANTA-Mission zu verlängern und mit einer begrenzten Option zu versehen, der Vorbereitung von Piratenattacken noch wirksamer als bisher entgegenwirken zu können, “ betont der Verbandspräsident. Die Reeder hoffen auf eine möglichst breite Unterstützung der Mandatsverlängerung im Deutschen Bundestag. Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts werde diese Entscheidung im Rahmen des ATALANTA-Mandats teilweise ausgefüllt, so der VDR. Deutschland habe, so der VDR, bereits mit einer Resolution der Vereinten Nation im Jahr 2008 einem möglichen begrenzten Vorgehen gegen Piraten auch in Somalia selbst zugestimmt. 08.05.2012 Die SPD-Fraktion will die Ausweitung des Anti-Piraten-Einsatzes am Horn von Afrika im Bundestag ablehnen. Mit einer knappen Mehrheit von 58 zu 52 Stimmen beschloss die Fraktion am Dienstag, gegen das neue Mandat zu stimmen, mit dem die Bundeswehr Piraten aus Somalia künftig auch an Land jagen darf. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatten nach Angaben aus Fraktionskreisen für eine Enthaltung votiert. Die Mehrheit für ein Nein kam überraschend, weil Steinmeier eigentlich mit einer Einigung auf eine Enthaltung gerechnet hatte. In der Partei hieß es, möglicherweise wolle die Fraktion einen stärkeren Konfrontationskurs gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die schwarz-gelbe Fraktion fahren. Im Grundsatz werde die Mission weiterhin begrüßt, nicht aber die Ausweitung auf Landeinsätze. Das Bundeskabinett hatte im April die deutliche Ausweitung des seit 2008 laufenden und von der EU getragenen Einsatzes beschlossen. Der Bundestag will am Donnerstag endgültig darüber entscheiden. Die schwarz-gelbe Koalition hat im Parlament eine klare Mehrheit, so dass die Zustimmung gesichert ist; die Union hatte aber um eine Zustimmung gebeten. Es sei gute Tradition, dass sich Soldaten für Auslandseinsätze der parteiübergreifenden Mehrheit im Bundestag sicher sein könnten, so Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier. Bis zu 1400 Soldaten könnten mit dem neuen Mandat bis Ende Mai 2013 Piratenschiffe oder in der Gewalt von Piraten sich befindende Schiffe aufbringen, Personen an Bord festnehmen, Vermögenswerte beschlagnahmen - und Piraten an der Küste verfolgen. Bei der Bekämpfung an Land sollen Hubschrauber eine zentrale Rolle spielen. Mit Angriffen aus der Luft könnten Boote, Waffen- und Treibstofflager der Seeräuber zerstört werden - allerdings nur in Nähe des Strandes. Lesen Sie weiter Web-Tipp: EU über die Mission (auf Englisch) Web-Tipp: Deutsche Marine über Atalanta Web-Tipp: Regierungsantrag zu Ausweitung        
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne