HAPAG – LLOYD AG: Hapag-Lloyd und CSAV vollziehen Zusammenschluss und werden zur viertgrößten Linienreederei der Welt

Hapag-Lloyd ist zurück
in der Gewinnzone
157 Millionen Euro Plus im ersten Halbjahr statt 173 Millionen Minus im vergleichbaren Vorjahreszeitraum
Hamburg
Der Prozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Würfel sind gefallen”, sagte der Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne der Tageszeitung “Die Welt”. mehr

Hagedorn: Grünes Licht für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals!

Es war ein Paukenschlag, als der Haushaltsausschuss am 5. Juni – nur 2 Monate nach seiner Bewilligung von 485 Mio. Euro für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel – in der abschließenden Sitzung für den Bundeshaushalt 2014 zusätzlich 265 Mio. Euro für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals bewilligte und damit ein klares Signal gegen den Investitionsstau am NOK gab.

Doch bereits am 25. Juni irritierte und empörte eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums nicht nur Bettina Hagedorn, die als stellv. Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss für das Dobrindt-Ressort zuständig ist (Zitat): „Der Ausbau der NOK-Oststrecke wird im Zuge der Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 neu bewertet und muss dann im Gesamtkontext aller erwogenen Projekte priorisiert werden. Die Priorität desOststreckenausbaus ergibt sich damit erst NACH Abschluss der Bewertungen und Priorisierungen ALLER Projekte im Jahr 2015.“ mehr

Seehafen Kiel Wachstum an allen Ecken und Enden

Der Seehafen Kiel hat eines der besten Halbjahresergebnisse seiner Geschichte erzielt. In den ersten sechs Monaten wurden in Kiel erstmals 3,7 Millionen Tonnen über die Kaikanten bewegt. Damit konnte ein Zuwachs von 20 Prozent erzielt werden.
In diesem Jahr wollte der Hamburger Hafen die Marke von zehn Millionen Standardcontainern knacken. Doch daraus wird nichts. In der ersten Jahreshälfte erlitt der Hafen einen deutlichen Einbruch. Mit 4,5 Millionen Containern gingen 6,8 Prozent weniger Boxen über die Kaikanten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte die Marketinggesellschaft des Hafens mit. Ursachen waren starke Rückgänge im Handel mit China (minus 10,9 Prozent) und Russland (minus 35,9 Prozent).
sh:z
Wirtschaft
Containerumschlag im Hamburger Hafen bricht ein
Schuld tragen die Krisen in China und Russland / Massengutumschlag legt zu
HamburgRussland-Sanktionen belasten Häfen
Während der Kieler Hafen vom Straßenbau in Schleswig-Holstein profitiert, bangt Lübeck um seine Verbindungen nach Osten mehr

Ein reibungsloser Wirtschaftsverkehr bedarf nicht nur einer hoch entwickelten Infrastruktur ,sondern auch effizienter Abläufe.

China weitet seine Investitionen in Infrastrukturprojekte aus, die den Handel zwischen Europa und Asien beschleunigen sollen.
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China treibt die eurasische Integration mit massiven Investitionen in die Infrastruktur voran. Dieses Jahr hat das Land bereits 20 Milliarden US-Dollar in ausländische Häfen investiert. Peking plant, die “Neue Seidenstraße” mit einer Seeroute entlang des Arktischen Kreises zu ergänzen.

Während die chinesische Wirtschaft derzeit stärker als erwartet wächst – im zweiten Jahresquartal legte die zweitgrößte Volkswirtschaft um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu – beschleunigt das Land den Aufkauf ausländischer Häfen. In diesem Jahr investierte China bereits 20 Milliarden US-Dollar in Auslandshäfen. Die Investitionssumme ist doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Mit der Eröffnung des Port Office verfolgen wir das Ziel, ein gemeinsames Kontaktbüro für den Gesamthafen in Wilhelmshaven zu etablieren“, erläutert Axel Kluth, Geschäftsführer der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG (JWP)
Zugleich forderte er ein besseres Management und mehr Begeisterung für den neuen Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. “Ich hoffe, dass die Ankündigung, den Hafen Ende September zu eröffnen, diesmal eingehalten wird. Sicher scheint mir hier aber niemand zu sein”, sagte Weil, nachdem er zuvor erstmals den Jade-Weser-Port besucht hatte.
Seit der für den 6. August fest geplante Eröffnungstermin für den Jade-Weser-Port Wilhelmshaven auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste, präsentiert sich dieser ähnlich nackt. Ein einziges Unternehmen hat sich bislang auf den riesigen Gewerbeflächen angesiedelt: der Kühllogistiker Nordfrost. Pünktlich am 5. August will er nach wie vor den Betrieb aufnehmen – mit Ware, die vorerst weiter in Bremerhaven gelöscht und jetzt nach Wilhelmshaven weitergeleitet wird.

Die Panne mit dem Eröffnungstermin deckt alle Schwächen des eine Milliarde Euro teuren Infrastrukturvorhabens auf. Bis dahin konnte es sich in seinem einzigen Wettbewerbsvorteil sonnen: der Wassertiefe von 18 Metern und damit einer von den Gezeiten unabhängige Erreichbarkeit für die größten auf den Meeren kreuzenden Containerfrachter. Plötzlich spricht niemand mehr von 4000 oder 6000 neuen Arbeitsplätzen; die offizielle Sprachregelung hat sich auf 2000 eingependelt. So wird, solange sich keine weiterverarbeitenden Betriebe niederlassen, der Jade-Weser-Port seine Chancen als reiner Umschlaghafen suchen müssen. Wenn die Reeder nicht gleich doch ihrem vertrauten Zielort, Hamburg, und der traditionellen Route durch den Nord-Ostsee-Kanal treu bleiben. Elbvertiefung und Kanalverbreiterung bleiben damit verkehrspolitisch herausragende Weichenstellungen.

Norddeutsche Rundschau
Probebetrieb des Tiefwasserhafens startet

Lange ist um den Tag gerungen worden, an dem im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven der Probebetrieb offiziell beginnt. Jetzt ist es soweit. Am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr soll das erste Containerschiff an der neuen Kaje festmachen, die Hafenlogistiker werden dann die leeren Container entladen.
Deutschlands erster Tiefwasserhafen, der JadeWeserPort in Wilhelmshaven, wird nicht wie geplant Anfang August eröffnet. Wegen der mehr als 200 Risse an der Kaimauer kann der Hafen erst Ende September in Betrieb gehen. Das teilten Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) und Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Dienstagabend in Bremen mit. Vorgesehen ist nun, dass die Kaje auf einer Länge von 1000 Metern bis Ende Juli instand gesetzt wird. Anfang August soll dann der Probebetrieb beginnen. In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Risse an der 1725 Meter langen Kaje festgestellt worden. Der Hafenbetreiber Eurogate hatte deshalb Zweifel geäußert, ob der 5. August als Starttermin noch zu halten ist. Eurogate kann die Kaimauer bisher nur auf einer Länge von 400 Metern nutzen. Den neuen Hafen in Wilhelmshaven sollen künftig die größten Containerschiffe der Welt voll beladen tideunabhängig rund um die Uhr anlaufen. mehr