Hamburg Hafen das Tor zur Welt Teil 3

Hamburg Hafen das Tor zur Welt 2

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Hamburger Spediteure erwarten gutes Jahr
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Hamburg & Schleswig-Holstein
Hamburg

Schifffahrt Neue Riesenfrachter werden zum Problem für Hamburg

Von Olaf Preuß | Stand: 17:32 Uhr | Lesedauer: 6 Minuten
Die „MOL Triumph“ bei der Probefahrt vor Südkorea

Quelle: Samsung Heavy Industries

Die „MOL Triumph“ ist der erste Frachter mit mehr als 20.000 Standardcontainern Kapazität. Bald folgen noch größere Schiffe. Deutschlands größtem Seehafen in Hamburg drohen Wettbewerbsnachteile.
Manche Größen bleiben auch in der Containerschifffahrt konstant. Sieben Wochen Zeit brauchen Frachter von Ostasien bis nach Nordeuropa. Ende März hat die „MOL Triumph“ ihre Bauwerft Samsung Heavy Industries im südkoreanischen Geoje verlassen. Sie wurde von der japanischen Reederei Mitsui O.S.K Lines (MOL) in den Liniendienst eingefädelt und ist nun auf dem Weg zur Nordsee. In der Nacht des 15. Mai soll sie am Burchardkai der HHLA in Hamburg festmachen – das weltweit erste Containerschiff mit mehr als 20.000 Standardcontainern (TEU) Kapazität. 20.170 TEU gibt MOL für die „MOL Triumph“ offiziell an. Solche Größenrekorde allerdings schwinden immer schneller dahin. Das – gemessen an der Transportkapazität – nächste noch größere Containerschiff, die „Madrid Maersk“, wird von der ebenfalls südkoreanischen Werft Daewoo Shipbuilding bereits Ende April an Maersk Line übergeben. Die „Madrid Maersk“ hat eine Tragfähigkeit von 20.568 TEU. Sie gibt die Spitzenposition einige Wochen später ihrerseits weiter an die 21.100 TEU große „OOCL Hong Kong“, die von Samsung Heavy Industries derzeit für die Reederei OOCL in Hongkong fertiggestellt wird. Durch den Größenwettlauf in der Schifffahrt drohen in Nordeuropa vor allem Deutschlands größtem Seehafen Hamburg Nachteile, wegen der rund 100 Kilometer langen Revierfahrt über die Elbe. Der Hamburger Hafen braucht eine Perspektive dafür, wann die Elbfahrrinne nach bislang rund 15 Jahren Vorbereitung, Planung und juristischem Streit verbreitert und vertieft werden kann. Wann die Fahrrinne vergrößert werden wird, bleibt aber auch nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Februar einstweilen offen.

30 Containerschiffe mit mehr als 20.000 TEU bis 2019

Aus der Hafenwirtschaft ist zu hören, wenn diese Frage bis zum Jahresende nicht geklärt sei, würde Hamburg angesichts von immer mehr Großschiffen bei manchen Fernostlinien womöglich nicht mehr berücksichtigt werden – auch deshalb nicht, weil die Reedereien nach der Bildung neuer Allianzen neue Fahrpläne ausgearbeitet haben. MOL gehört, wie unter anderem auch Hapag-Lloyd, zum Schifffahrtsbündnis The Alliance. Bis 2019 gehen rund 30 Containerschiffe mit mehr als 20.000 TEU in Fahrt. Ob die Reedereien weitere Riesenfrachter ordern, hängt vor allem auch von der Auslastung dieser Schiffe in den neuen Allianzen ab. „Hamburg hat bei der Neuorientierung der Reedereien wegen der Situation auf der Elbe sicher nicht die besten Karten“, sagt der Logistikexperte Jan Ninnemann, Professor an der Hamburg School of Business Administration (HSBA).

Dieses XXXL-Schiff ist so groß wie vier Fußballfelder

Mit 400 Metern Länge ist das Containerschiff "Globe" das größte der Welt. Nun wurde es zum ersten Mal in den Hamburger Hafen geschleppt. Mit halber Ladung, sonst wäre es im Schlick stecken geblieben.

Quelle: N24

Mit der 15.500 TEU großen „Emma Maersk“ und ihren sieben Schwesterschiffen, eingeführt vom Jahr 2006 an, hielt die Reederei Maersk den Rang der größten Containerfrachter immerhin noch für sechs Jahre. 2012 ging die „Marco Polo“ der französischen Reederei CMA CGM mit 16.000 TEU in Fahrt. Dann kamen in rascher Folge Frachter mit 18.000 und mehr als 19.000 TEU Kapazität. Nun wird die Marke von 20.000 überschritten. Glaubt man Schiffbaustatikern, könnte das so weitergehen bis hin zu Schiffen mit 30.000 TEU Kapazität.
Auch die Motorisierung ist gesichert: Rund 108.000 PS leistete vor elf Jahren bereits die Hauptmaschine der „Emma Maersk“. Mit dieser Größenordnung können heutzutage auch die 20.000-TEU-Frachter fahren, weil sie für geringere Spitzen- und Marschgeschwindigkeiten ausgelegt sind. Allerdings heißt es in der Branche, dass noch größere Containerschiffe keine ausreichenden ökonomischen Vorteile mehr bringen. Ein Problem sind die „Ultra Large Vessels“ vor allem für die Häfen. Die nautischen Beschränkungen bei der Zu- und Abfahrt in vielen Hafenstädten und an den Terminals selbst haben dazu beigetragen, dass die Schiffsgrößen in den vergangenen Jahren nicht noch schneller gewachsen sind. Die „MOL Triumph“ ist 400 Meter lang und 58,8 Meter breit. Auf der Grundfläche ist sie nicht wesentlich größer als die elf Jahre ältere „Emma Maersk“ mit rund 398 Meter Länge und etwa 56 Meter Breite. Die Schiffe jenseits der 20.000 TEU aber sind höher gebaut als die älteren Typen. Je nach Beladung beeinflusst das den Platz unter den Containerbrücken und den Tiefgang.

Erbitterter Wettbewerb der Reedereien

Die immer größeren Containerschiffe bringen den Terminals und dem Inlandsverkehr immer stärkere Spitzenbelastungen. Zwar kommen Frachter wie die „MOL Triumph“, auch wegen der Tiefgangsbeschränkungen auf der Unterelbe, nur mit 50 bis 60 Prozent ihrer maximalen Ladekapazität nach Hamburg und laufen ähnlich beladen aus der Hansestadt wieder aus. Dennoch werden an solch großen Schiffen innerhalb von 48 Stunden bis zu 6000 Container bewegt. „Die Spitzenzeiten an den Terminals, jeweils 24 Stunden vor und nach der Abfertigung der sehr großen Schiffe, sind in der Logistikbranche ein wichtiges Thema“, sagt Ninnemann. „Die Verkehrssituation in den Häfen wird dann generell schwieriger, das sieht man nicht nur in Hamburg, sondern zum Beispiel auch in Rotterdam. Ein Grund dafür ist, dass viele Spediteure ihre Container erst spät auf die Terminals bringen oder versuchen, sie spät wieder abzuholen.“ Die Reedereien führen mit den Großschiffen einen erbitterten Wettbewerb um die geringsten Transportpreise je Container. Ausgetragen wird dieser Kampf vor allem auf Kosten der Häfen. Sie müssen, wenn sie bei den Hauptlinien dabeibleiben wollen, in immer größere Containerbrücken, stabilere Kaimauern und leistungsfähigere Bahn- und Straßenanbindungen investieren. Vor allem neue Infrastruktur wie etwa Kaimauern und Verkehrswege wird, wie in Hamburg bei der Hafenverwaltung HPA, mit Steuergeld finanziert.
Hamburg hat bei der Neuorientierung der Reedereien wegen der Situation auf der Elbe sicher nicht die besten Karten
Professor Jan Ninnemann, Logistikexperte
Die HHLA-Terminals Burchardkai und Tollerort in Hamburg sind auf Schiffe wie die „MOL Triumph“ vorbereitet. Beide Anlagen verfügen über Containerbrücken, die bis zu 24 Containerreihen auf den Decks der Schiffe überspannen, die „MOL Triumph“ hat 23 Reihen. Auch der Hamburger Eurogate-Terminal kann Schiffe mit bis zu 23 Containerreihen abfertigen. An Hamburgs modernsten Terminal Altenwerder hingegen, auch er gehört der HHLA, kommen die größten Containerschiffe der Welt nicht heran. Sie passen nicht unter der Köhlbrandbrücke hindurch. „Schiffe von MOL fahren üblicherweise eigentlich nach Altenwerder“, sagt Ninnemann. „Die MOL Triumph muss wegen ihrer Größe aber am Burchardkai abgefertigt werden.“ Einen Engpass bildet auch die Elbe an der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Dort können die Riesenfrachter wegen ihrer Breite nur im Einbahnverkehr fahren. Vor allem auf die Verbreiterung der Fahrrinne zwischen Wedel und Wittenbergen und den Bau einer Begegnungsbox wartet die Hamburger Hafenwirtschaft deshalb dringend. Genügend Ladung für Schiffe mit 20.000 oder 21.000 TEU Kapazität gibt es nur in den – für Hamburg besonders wichtigen – Liniendiensten zwischen Asien und Europa. Und die Jumbos rentieren sich nur, wenn sie annähernd voll beladen sind. Im Lauf der Jahre verdrängen immer größere Schiffe die kleineren Frachter. Der Hamburger Hafen zählte 2016 bereits 240 Anläufe der größten Containerschiffe mit Kapazitäten von 14.000 bis mehr als 19.000 TEU, 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In der Kategorie von 10.000 bis 14.000 TEU hingegen ging die Zahl der Anläufe um zehn Prozent zurück. https://www.pressebox.de/inaktiv/hafen-hamburg-marketing-ev/Grosses-Interesse-am-Thema-Digitalisierung-in-der-Hafenwirtschaft-und-Logistik-in-Russland/boxid/847753   Copyright pressbox

Hafenwirtschaft und Logistik in Russland

(PresseBox) (Hamburg, ) Anlässlich der traditionellen Deutschen Woche in St. Petersburg lud Anfang April Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft e.V. zu einer Fachtagung mit Schwerpunkt „Digitalisierung in Hafenwirtschaft und Logistik“ ein. Die Veranstaltung bot auch gleich den passenden Rahmen zur Unterzeichnung eines Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen Hafen Hamburg Marketing e.V. und der Admiral Makarov Staatliche Universität für See- und Binnenschifffahrt. Die Häfen in Hamburg und St. Petersburg liegen beide sehr stadtnah, haben als Universalhäfen ähnliche Strukturen und stehen vor vergleichbaren Herausforderungen bei der Steuerung des Verkehrs und der logistischen Prozesse. Der Einladung zum Workshop „Digitalisierung in der Hafenwirtschaft und Logistik“ in St. Petersburg folgten mehr als 130 Interessierte. Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Ehrengäste durch Hafen Hamburg Marketing Vorstand Ingo Egloff betonte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in seiner Rede, dass sich trotz der immer noch angespannten politischen Beziehungen der Außenhandel zwischen Russland und dem Hamburger Hafen wieder positiv entwickelt hat und der gegenseitige Austausch und die Geschäftsbeziehungen der beiden bedeutenden Hafenstädte mit Unterstützung der Hafenvertretung in St. Petersburg erfolgreich ausgebaut wird. Die Generalkonsulin am Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg, Frau Dr. Eltje Aderhold, freute sich über das von den Veranstaltern interessant gestaltete Workshop-Programm und das unterzeichnete Kooperationsabkommen.
Um den zahlreichen russischen Teilnehmern der Tagung am Beispiel des Hamburger Hafens und der Hamburger Transport- und Logistikunternehmen die Vorteile der Digitalisierung für die Hafenwirtschaft und Logistik zu erläutern, präsentierte Lutz Birke von der Hamburg Port Authority (HPA) das Projekt „smartPORT“. Dabei führte er an, dass die HPA sehr früh begonnen hat, innovative Konzepte nicht nur zu entwickeln, sondern auch im Hafenalltag zu testen und dauerhaft einzusetzen. Seit 2013 wurden so insgesamt mehr als 30 „smartPORT“ Projekte von der HPA realisiert. Güter- und Verkehrsströme fließen jetzt viel reibungsloser als vorher. Über die Chancen und Herausforderungen bei der Automatisierung von Umschlagterminals mit besonderem Fokus auf deutsch-russische Kooperationsprojekte berichtete im Anschluss Torsten Neubert von Hamburg Port Consulting (HPC). Wie heute durch leistungsfähige IT-Lösungen Prozesse in der Logistik, der Terminalsteuerung und im Bereich der Transportabwicklung Anwendung finden, stellten in ihren Vorträgen Elena Grebenshikova von der Solvo Group und Veronika Zueva mit ihrem Kollegen Igor Vivsyny von Kühne+Nagel vor. In der abschließenden Diskussionsrunde, die Ingo Egloff moderierte, waren sich alle Referenten darüber einig, dass moderne Häfen heute Innovationstreiber in ihren jeweiligen Regionen sind und für den weiteren Fortschritt sehr gute Verbindungen zu Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen benötigen. Um hochqualifizierten Nachwuchs für die Hafen- und Logistikwirtschaft zu sichern, sind Bildungseinrichtungen, wie z.B. technische Universitäten oder die maritim ausgerichtete Admiral Makarov Staatliche Universität in St. Petersburg ganz wichtige Eckpfeiler. Ingo Egloff und Natalia Kapkajewa, Leiterin der Hafen Hamburg Vertretung in St. Petersburg, erhielten von den Teilnehmern der Veranstaltung bereits beim an das Vortragsprogramm anschließenden Networking eine sehr positive Rückmeldung zum Workshop. „Die gute und lange Zusammenarbeit der beiden Hafenstädte ist eine hervorragende Basis, um auch künftig Workshops zu Logistik-, Umwelt- und IT-Themen zu organisieren. Mit der Präsentation von interessanten Best Practice Beispielen aus Hamburg fördern wir auch den Austausch und den Know-How Transfer zwischen Hamburg und St. Petersburg“, sagte Natalia Kapkajewa. Da in diesem Jahr die Freie und Hansestadt Hamburg und St. Petersburg das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft feiern, nahmen aus Hamburg Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Staatsrat Dr. Rolf Bösinger und weitere Vertreter aus Unternehmen und Institutionen an der Veranstaltung teil. Darunter zahlreiche Ehrengäste aus Hamburg und St. Petersburg sowie die Generalkonsulin Dr. Eltje Aderhold. In seinem Grußwort betonte Olaf Scholz die Gemeinsamkeiten der Städte im Hafenbereich und begrüßte die Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen Hafen Hamburg Marketing und der Admiral Makarov Staatlichen Universität für See- und Binnenschifffahrt. „Die Häfen mitten im Zentrum der beiden Städte bestimmen seit Jahrhunderten das Lebensgefühl und die Identität unserer Städte. In Hamburg gehört jetzt auch die Elbphilharmonie dazu, die man als interaktives Modell in der St. Petersburger Eremitage anschauen kann“, sagte Scholz. Beide Hafenstädte zeichnen sich auch durch ihre Offenheit und Internationalität sowie das gegenseitige Interesse an einer freundschaftlichen Zusammenarbeit zur Förderung der maritimen Ausbildung und dem Erfahrungsaustausch aus.

Hafen Hamburg Marketing e.V

Der Hafen Hamburg Marketing e.V., kurz HHM, übernimmt als privatrechtlicher Verein das Standortmarketing für den Hamburger Hafen, die Partner und Häfen entlang der Transportkette sowie für die Mitgliedsunternehmen des Vereins.

Satzungsgemäß sind die Aktivitäten innerhalb Hamburgs unternehmens- und wettbewerbsneutral. Weltweit sind HHM-Hamburg und Repräsentanzen für Fragen zum Hamburger Hafen die ersten Ansprechpartner.   http://www.deal-magazin.com/news/63621/Goodman-entwickelt-weiteres-Logistikzentrum-im-Hamburger-Hafen copyright   deal magazin

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12.04.2017 Goodman entwickelt weiteres Logistikzentrum im Hamburger Hafen

Fotocredit: Goodman
Goodman, ein global führender Eigentümer, Entwickler und Verwalter von Logistikimmobilien, setzt seinen Expansionskurs im Hamburger Hafen fort: Der Immobilienkonzern plant ein 35.000 m² großes Logistikzentrum im südlichen Hafengebiet. Dort sind ab Anfang 2018 flexible Einheiten ab ca. 5.000 m² verfügbar. Das neue Logistikzentrum ist bereits das dritte Großprojekt des integrierten Immobilienkonzerns in der Hafenstadt. Ab Mai 2017 entsteht auf einem Grundstück am Moorburger Bogen eine Immobilie mit insgesamt 35.000 m² Logistikfläche inklusive 3.000 m² Mezzanin- und etwa 2.000 m² Büro- und Sozialfläche. Der gesamte Komplex kann in drei oder mehr voneinander unabhängige Einheiten untergliedert, aber auch komplett vermietet werden. Das Immobilienkonzept ist auf Flexibilität ausgerichtet und erlaubt die Nutzung durch Unternehmen verschiedener Branchen. Beispielsweise ist in der neuen Anlage Cross-Dock-Logistik möglich. Wie die Mehrheit der von Goodman entwickelten Flächen in Deutschland ist auch das neue Projekt im Hamburger Hafen eine Brownfield-Konversion. Aufgrund der hohen Nachhaltigkeitsstandards wird die Immobilie nach Fertigstellung voraussichtlich ein Zertifikat in Gold von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten. Das Konzept von Goodman konnte sich in einer Ausschreibung der HPA (Hamburg Port Authority) gegen weitere durchsetzen. „Wir sehen in Hamburg eine starke Nachfrage nach modernen Logistikflächen, die das Angebot deutlich übersteigt. Mit unserem neuen Logistikzentrum bieten wir Kunden hochwertige und flexible Flächen im derzeitigen Logistik-Hotspot Deutschlands“, sagt Christof Prange, Head of Business Development von Goodman in Deutschland. Multimodaler Standort Optimal im Süden des Hamburger Hafens gelegen, unterstützt das gut ausgebaute Verkehrsnetz verschiedenste Transportwege rund um das geplante Logistikzentrum. Die weniger als zwei Kilometer entfernte A7 und die in nur sechs Kilometern erreichbare A1 decken das Straßennetz in den Süden und Norden ab. Auch die Bundesstraßen B73 und B75 sind in unmittelbarer Nähe. Zudem befinden sich die Containerterminals Altenwerder, Burchardkai und Eurokai in rund acht Kilometern Entfernung. Von der guten Verkehrsanbindung des neuen Logistikzentrums profitieren neben den zukünftigen Kunden auch deren Mitarbeiter: Das Grundstück wird rund 120 Pkw-Stellplätze auf dem Gelände bieten und der öffentliche Nahverkehr ist fußläufig erreichbar. Mit Daimler, Airbus, DHL, Kuehne + Nagel, DSV und Rhenus wird das neue Logistikzentrum über prominente Nachbarn verfügen. „Unternehmen wie Goodman sind für die Hamburg Port Authority wichtige Partner. Mit seinem Angebot hochwertiger und flexibler Logistikimmobilien leistet Goodman einen wichtigen Beitrag, die Attraktivität des Hamburger Hafens als Logistikstandort zu stärken“, sagt Uwe Weidemann, Leiter Vertrieb und Projektentwicklung in der Sparte Port Estate der HPA. Weitere Projekte von Goodman in Hamburg Der Hamburger Hafen zählt zu den beliebtesten Logistikstandorten und beherbergt den drittgrößten Containerhafen Europas. In der Studie „Logistik und Immobilien 2016“ des Analyseunternehmens bulwiengesa wurde Hamburg zum zweiten Mal als attraktivster deutscher Logistikstandort bezeichnet. Um seinen Kunden hochwertige Immobilienlösungen in diesem Markt bieten zu können, hat Goodman in der Region bereits mehrere Projekte umgesetzt. Erst vor kurzem hat der Immobilienkonzern den 44.000 m² großen Logistikpark Interlink Hamburg gemeinsam mit seinem Kunden Satair Group, der Logistiktochter von Airbus, eröffnet. Der Flugzeughersteller mietet insgesamt 21.500 m2 der verfügbaren Fläche. Neben Satair Group sind auch Luftfahrtzulieferer Diehl Comfort Modules (DCM) und der Logistikdienstleister STUTE Logistics im Logistikpark Interlink vertreten. Nur wenige Kilometer von Goodman Interlink Hamburg entfernt, entwickelt Goodman eine 12.700 m² große Logistikimmobilie im GVZ Altenwerder, davon 7.100 m² für Symrise, einen führenden Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen. Im selben Logistikzentrum sind ab Sommer 2017 noch rund 5.600 m² verfügbar. Zu dieser Einheit gehören rund 100 m2 für Büro- und Sozialräume und 600 m2 Mezzaninfläche. Wie beim jetzt geplanten Projekt im südlichen Hafen lässt auch die neue Immobilie in Altenwerder eine flexible Nutzung zu – inklusive Cross-Dock-Logistik, der Lagerung von Waren der Wassergefährdungsklasse 3 (WGK 3) sowie des Betriebs eines Freilagers. Mit dem Neubau erweitert Goodman eine 35.000 m² große Bestandsimmobilie.
Copyright Hansa online Der Containerterminalbertreiber Eurogate hat das Bilanzjahr 2016 positiv abgeschlossen. Angesichts der Neuordnung in der Linienschifffahrt erwartet der Konzern einige »Herausforderungen«, sieht sich aber gut aufgestellt....... http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/hamburg-bleibt-oesterreichs-wichtigster-containerhafen.html Copyright Norddeutsche Rundschau
Schwacher Welthandel sorgt für Flaute in der Seeschifffahrt
Wiesbaden/Hamburg
Die in deutschen Seehäfen umgeschlagene Gütermenge hat im vergangenen Jahr stagniert – eine Folge des allgemein schwächelnden Welthandels. 296,5 Millionen Tonnen wurden von Schiffen aus- und eingeladen. Das war fast genauso viel wie 2015 (296,2 Millionen Tonnen), so Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Zugelegt hat indes der Binnenverkehr mit einem Plus von 4,3 Prozent. Mit 8,5 Millionen Tonnen hat er aber nur geringen Anteil am gesamten Güterumschlag. Von deutschen Seehäfen wie Hamburg oder Bremen/Bremerhaven wurden 2016 1,5 Millionen Tonnen weniger Güter ins Ausland verschifft als ein Jahr zuvor. Dafür kamen aus anderen Ländern 1,3 Millionen Tonnen mehr Güter in den Häfen an. Die Menge der aus- und eingeschifften Container lag mit 15,2 Millionen Standardcontainern (TEU) ebenfalls auf Vorjahresniveau. Den meisten Containerverkehr gab es mit China (3 Millionen TEU), gefolgt von den USA (1,4 Millionen TEU). Erheblich weniger Container wurden aus oder nach Russland verschifft (0,8 Millionen TEU), im Vergleich zu 2015 lag das Minus bei 17,1 Prozent.
lno
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Hamburg bleibt Österreichs wichtigster Containerhafen

Von Hamburg ist es zwar weiter nach Wien als von Triest oder Koper - trotzdem liegt der wichtigste österreichische Containerhafen an der Elbe. (Foto: WienCont Container Terminal Gesellschaft m.b.H.)

04. April 2017
Alexander Till, Leiter der Hafen Hamburg Repräsentanz Wien, sieht trotz der Konkurrenz durch die Südhäfen Hamburgs Spitzenposition künftig nicht gefährdet: „Nach vielen Gesprächen mit Entscheidungsträgern in Österreich im ersten Quartal des Jahres, kann man sagen, dass auch 2017 wieder ein erfolgreiches Jahr für den Hamburger Hafen in Österreich werden wird.“ (kk)
HHLA: Weniger Gewinne, neue Hoffnung Copyright Zeit Wachstum im Hafen? Ist in diesem Jahr wohl nicht drin. So zumindest lautet die Prognose des Hamburger Hafenbetreibers, der Hafen und Logistik AG (HHLA). Im Vergleich zum Vorjahr bleibe der Umsatz 2017 gleich, der operative Gewinn aber sinke auf 130 bis 160 Millionen Euro, sagte die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath. 2016 lag der Gewinn noch bei 164 Millionen Euro. Titzrath verwies auf »geopolitische Unsicherheiten«: Weil die Positionen der Trump-Regierung und die Folgen des Brexits noch unklar seien, gebe es keine Planungssicherheit, der Ukrainekonflikt erschwere Prognosen zum lukrativen HHLA-Terminal in Odessa. Nun, womöglich hätte sich die HHLA früher nach weiteren internationalen Beteiligungen umsehen sollen – die jahrelange Devise »Hamburg first« sei nämlich ein strategischer Fehler gewesen, schreibt Kollegin Hanna Grabbe, die sich für die ZEIT:Hamburg die größten Probleme der HHLA angeschaut hat: Da wären etwa das Ende des Containerbooms, mächtige Reederei-Allianzen, alte Strukturen mit vielen »informellen Machthabern« im Kreise der HHLA oder die ungewisse Zukunft der Elbvertiefung (ich sage jetzt nicht, welcher). Doch Grabbe attestiert der neuen Konzernchefin Titzrath »Mut und Willen zur Veränderung« – und auch wenn mit der neuen Bilanz kein Hafen-Masterplan vorgelegt wurde, bewies Titzrath schon Optimismus: Investitionen in den Schienentransport und neue digitale Geschäftsfelder sollen Wachstumsimpulse bringen, die Beteiligung an internationalen Terminals wird ausgebaut (na, geht doch!). Mehr dazu in der ZEIT, am Kiosk oder digital hier
http://www.abendblatt.de/hamburg/article209809941/8-9-Prozent-Umschlag-im-Hafen-steigt-ueberraschend-stark.html
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Hamburg

Hafen Wie Hamburg sein Schlick-Problem endlich lösen will

Von Olaf Preuß | Stand: 16.03.2017 | Lesedauer: 3 Minuten
Eine Arbeitsplattform mit einem Bagger auf der Elbe vor Blankenese

Quelle: dpa

Hamburg hat ein Schlick-Problem. Die Beseitigung hat alleine im vergangenen Jahr 99,1 Millionen Euro gekostet. Und der Klimawandel verschärft das Problem noch. Jetzt gibt es eine ungewöhnliche Lösungsidee.
Die Beseitigung von Schlick aus dem Hafen und der stadtnahen Elbfahrrinne hat Hamburg im vergangenen Jahr insgesamt 99,1 Millionen Euro gekostet. Das ist der bislang höchste Stand überhaupt, nach rund 85 Millionen Euro im Jahr 2015. Etwa zwei Drittel des Sediments lagert Hamburg bei der Elbinsel Neßsand an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein ab, ein Drittel wird zur Tonne E3 auf die Nordsee bei Helgoland verbracht. Eine geringe Menge entsorgt die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) auf Flächen an Land. Insgesamt waren 2016 rund 4,75 Millionen Kubikmeter Trockenmasse aus Hamburg verbracht worden, nach 4,63 Millionen Kubikmetern im Jahr zuvor. Immer stärker beeinflussen der Klimawandel und die dadurch hervorgerufenen geringeren Wasserstände an der Oberelbe das Schlickmanagement im Hamburger Hafen. Der Senat und die HPA suchen deshalb eine langfristige und nachhaltige Lösung, um den Zugang zum Hafen freizuhalten. „Wir haben Ende Februar an das Bundeswirtschaftsministerium und an das Umweltbundesamt geschrieben, um eine Diskussion über ein Sedimentmanagement in einer nationalen Dimension anzustoßen“, sagte Wirtschaftsstaatsrat Rolf Bösinger am Donnerstag. Denkbar sei es etwa, geeignete, küstennahe Flächen innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone auf der Nordsee zu identifizieren, zu denen langfristig Hafenschlick aus Hamburg verbracht werden könnte. Solche Diskussionen mit dem Bund und allen anderen Bundesländern, die ebenfalls einbezogen werden müssten, würden aber mindestens drei Jahre lang dauern, sagte Bösinger. „Es müssen alle Alternativen geprüft werden, ob nicht auch innerhalb Deutschlands eine Lösung gefunden werden könnte.“

Strenge Reglementierungen in Schleswig-Holstein

Neßsand ist der am wenigsten teure und komplizierte Weg, Sediment aus dem Hafen zu entfernen. Der Schlick, der bei der Elbinsel deponiert wird, kommt mit der Flut aber relativ schnell wieder zurück nach Hamburg. Nachhaltiger ist die Verbringung zur Tonne E3 südöstlich von Helgoland. Die Mengen, die dorthingebracht werden, sind in einer Vereinbarung mit Schleswig-Holstein jedoch streng reglementiert. Zwischen 2016 und 2021 dürfen zu E3 insgesamt rund fünf Millionen Kubikmeter Trockenbaggermasse verbracht werden, die zuvor genau auf ihren Schadstoffgehalt hin untersucht werden müssen. Im vergangenen Jahr brachte das Baggerschiff „Bartolomeu Dias“ rund 1,5 Millionen Kubikmeter Trockenbaggermasse zu E3, wovon 1,2 Millionen Kubikmeter auf die derzeit aktuelle Vereinbarung zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein angerechnet werden, der Rest auf eine ältere Absprache. 1,5 Millionen Kubikmeter Trockenmasse sind zugleich auch die jährlich gestattete Höchstmenge, die Hamburg zu E3 verbringen darf. Die Stadt hat die Option, die Vereinbarung mit Schleswig-Holstein 2021 um fünf Jahre zu verlängern.
Wir brauchen Lösungen, die wir vor allem flexibel auf die jeweilige jährliche Lage anwenden können
Leiterin des Bereichs Hafeninfrastruktur Wasser bei der HPA
In den vergangenen Jahren schwankten die Baggermengen aus Hamburg immer wieder stark, abhängig von der Wetterlage. Langfristig aber steigt die Schlickmenge deutlich an. 2011 etwa wurden aus Hamburg nur rund 770.000 Kubikmeter Trockenmasse herausgebracht, die Gesamtkosten dafür lagen bei rund 40 Millionen Euro. „Wir brauchen Lösungen, die wir vor allem flexibel auf die jeweilige jährliche Lage anwenden können“, sagte Claudia Flecken, die Leiterin des Bereichs Hafeninfrastruktur Wasser bei der HPA. „Neßsand gehört dazu wie die Tonne E3 und künftig womöglich auch eine Option, Baggergut an andere geeignete Flächen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone zu verbringen.“ Eine Regelung, wie sie Hamburg mit dem Bund und den Bundesländern nun diskutieren will, sei allerdings „ein absolutes Novum“, auch für die genehmigende Behörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg. Staatsrat Bösinger wies darauf hin, dass die Freihaltung der Fahrrinne für den Hamburger Hafen letztlich eine nationale und gesamtwirtschaftliche Aufgabe sei. Deutschlands größter Seehafen erbringe bundesweit rund 22 Milliarden Euro Wertschöpfung im Jahr.
Schifffahrt

Umschlag im Hamburger Hafen steigt überraschend stark

Schifffahrt

Umschlag im Hamburger Hafen steigt überraschend stark

Foto: picture alliance / dpa Copyright

Container werden im Hafen von Hamburg verladen (Symbolbild)

Hohes Ladungsaufkommen bei Massen- und Stückgut zu Jahresbeginn. HPA-Chef Meier sieht Hamburg als "Gewinner in der Zukunft".

Hamburg. Der März wird für den Hamburger Hafen zum entscheidenden Monat. Derzeit legen die großen Reedereiallianzen ihre künftigen Fahrtrouten fest. Einige Liniendienste wird der Hamburger Hafen verlieren – das steht bereits fest. Dennoch herrscht in der Hafenwirtschaft für 2017 leichte Zuversicht.

Der Grund dafür ist ein guter Start ins neue Jahr. Nach Informationen des Abendblatts hat der Seegüterumschlag im Hamburger Hafen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,9 Prozent auf 11,9 Millionen Tonnen zugelegt. Das ist der stärkste Zuwachs in einem Monat seit August 2014. Noch deutlicher fällt der Vergleich zum Vormonat aus: Gegenüber dem Dezember 2016 beträgt das Plus sogar 11,1 Prozent.

Wachstumstreiber waren Kohle und Erz

Wesentlicher Treiber des Wachstums waren Importe von Kohle und Erz, die dem Umschlag von Massengut zu einer Steigerung von 23,3 Prozent des Vorjahresmonats verhalfen. Auch der Export von Getreide und von Mineralölprodukten zog an. Insgesamt wurden im Januar 4,156 Millionen Tonnen Massengut umgeschlagen. Im vergangenen Jahr lag das monatliche Aufkommen bei durchschnittlich 3,74 Millionen Tonnen.

Auch der Stückgutumschlag trug zum guten Januar-Ergebnis bei. Mit knapp acht Millionen Tonnen lag er 2,5 Prozent über dem Volumen des Januars 2016. Dabei verzeichnete der Import ein leichtes Minus, während der Export von Stückgut um 11,8 Prozent zulegte. Nur gering war dagegen das Wachstum im Containerumschlag. Es lag bei etwa einem Prozent. Für den Wachstumssprung gibt es mehrere Gründe: Die robuste Konjunktur in Deutschland spielt dabei eine Rolle, eine leichte Erholung des Russland-Verkehrs ebenso.

Risiken für den Hafen weiter hoch

Dennoch sind die Risiken für den Hamburger Hafen weiter hoch: Wie berichtet will "The Alliance", in der sich die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd mit ihren asiatischen Konkurrenten "K"Line, Mitsui O.S.K. Lines, Nippon Yusen Kaisha und Yang Ming zusammengeschlossen hat, ihre gesamten Transatlantikdienste künftig in Bremerhaven konzentrieren.

Bisher lief ein Teil der Schiffe danach auch noch Hamburg an. Der Zusammenschluss "Ocean Alliance" aus CMA CGM, Cosco Container Lines, Evergreen und OOCL zieht einen Fernost-Dienst aus Hamburg ab und verlagert ihn nach Wilhelmshaven. Der Grund dort ist, dass die riesengroßen Containerfrachter dort deutlich einfacher in den Hafen kommen als in Hamburg.

HPA-Chef ist um Zukunft nicht bange

Der Chef der Hamburg Port Authority, Jens Meier, ist um Hamburgs Zukunft dennoch nicht bange: "Unsere Reedereibesuche der letzten Woche haben gezeigt, dass keine der Reedereien aktuell daran denkt, noch größere Schiffe zu bestellen. Parallel hat der Hamburger Hafen kontinuierlich an der Verbesserung der Bedingungen für diese Schiffe gearbeitet", sagte Meier dem Abendblatt. "Wenn jetzt die Fahrrinnenanpassung endgültig in die Umsetzung kommt, dann könnte Hamburg der große Gewinner in der Zukunft sein, weil man nicht am Markt vorbeiinvestiert hat", so Meier.

http://www.hansa-online.de/hpa-schafft-platz-fuer-grosse-schiffe/?p=58925
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HPA schafft Platz für große Schiffe

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Mehr Platz für große Schiffe, eine flexiblere Vergabe freier Liegeplätze und eine verbesserte nautische Sicherheit: Die HPA hat fristgerecht die Vorhafen-Zufahrt verbreitert.

Mit der vergrößerten Vorhafen-Einfahrt werde einerseits das nutzbare Tide-Zeitfenster für das Ein- und Auslaufen großer Schiffe im Bereich Tollerort erweitert, teilte die Hamburg Port Authority (HPA) mit. Andererseits könne die Breitenrestriktion für Kreuzfahrtschiffe am Cruise Center Altona von 32,3 m auf 40 m erhöht werden. Zudem sei die Möglichkeit geschaffen worden, zusätzliche Warteplätze für Feederschiffe einzurichten.

Der Vorhafen ist die Zufahrt zu den Umschlagflächen in Steinwerder. Durch seine Lage am Hauptstrom der Norderelbe und die Beschaffenheit der Ufer herrschten dort bislang Strömungsverhältnisse, die Restriktionen für die Ein- und Ausfahrt großer Schiffe zur Folge hatten. Diese Einschränkungen würden künftig statt für 370-Meter-Schiffe für Fahrzeuge von 400 Metern angewendet werden.

Das Vorhaben sei durch die HPA voll im Zeit- und Budgetplan abgeschlossen worden und bedeute einen Gewinn sowohl für die Container- als auch Kreuzschifffahrt. »Die erweiterte Vorhafen-Einfahrt macht den Schiffsverkehr nicht nur effizienter, sondern auch planbarer und sicherer«, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA.

http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/hafen-logistik/hamburger-logistikbranche-blickt-optimistisch-die-zukunft/
Copyright Hamburg-news danke Ingo Egloff

Hamburger Logistikbranche blickt optimistisch in die Zukunft

Mitgliederbefragung der Logistik-Initiative Hamburg: Über die Hälfte der Logistiker erwarten steigende Beschäftigungszahlen
Weit positiver als ihre Kollegen in den anderen Bundesländern haben die Hamburger Logistikunternehmen das vergangene Jahr bewertet. Während die Hanseaten mit 59 Prozent mehrheitlich von einer verbesserten Geschäftslage berichten, sind es im Bund demnach lediglich 23 Prozent. Erfreulich seien die Erwartungen für 2017: 53 Prozent der befragten Unternehmen aus der Logistikwirtschaft aus Hamburg und damit fünf Prozent mehr als noch im Vorjahr, blicken optimistisch auf das laufende Jahr und rechnen mit einer günstigeren Geschäftslage als 2016. In den anderen Bundesländern gehen 50 Prozent der Befragten davon aus, bessere Geschäfte zu tätigen. 48 Prozent der Transport- und Logistikunternehmen in Hamburg haben 2016 mehr investiert als im Vorjahr und über 90 Prozent wollen 2017 mindestens so viel Kapital einsetzen wie im vergangenen Jahr. „Das zeigt erneut, wie groß die Wirtschaftskraft der Logistik in der Metropolregion ist und wie positiv diese auch von den Unternehmen selbst gesehen wird“, sagt Professor Dr. Peer Witten, Vorstandsvorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg.  

Logistik bleibt Jobmotor in Hamburg

Derzeit arbeiten 390.000 Beschäftigte in der Logistikbranche der Metropolregion Hamburg, davon allein 172.000 in Hamburg. Die Logistik ist damit Hamburgs größter Arbeitgeber und war auch 2016 trotz stagnierender Preise und steigenden Kosten ein wichtiger Jobmotor. 47 Prozent der Hamburger Unternehmen gaben an, im vergangenen Jahr neues Personal eingestellt zu haben. Mit 52 Prozent erwarten mehr als die Hälfte der Befragten in Hamburg steigende Beschäftigungszahlen. Gesucht werden in Hamburg vor allem Mitarbeiter mit fachspezifischem Know-how wie Disponenten, Zollspezialisten und IT-Manager. Auch Fahrer, Sachbearbeiter und Lagermitarbeiter werden benötigt.

Stellenwert der Logistik-Initiative

Für 55 Prozent der Mitglieder der Logistik-Initiative steht das Knüpfen von Kontakten und der Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen im Vordergrund. Insgesamt meinen demnach über 80 Prozent der Befragten, dass die Arbeit des Logistiknetzwerks ein Gewinn für den Standort Hamburg ist. Mit mehr als 500 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung, öffentlichen Institutionen sowie Forschung und Entwicklung ist die Logistik-Initiative Hamburg das größte europäische Standort-Netzwerk der Branche. mm/kk Quellen und weitere Informationen: www.hamburg-logistik.net www.hafen-hamburg.de
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JadeWeserPort lockt mehr  Copyright Norddeutsche Rundschau Schiffe an
Bremen
Während der Hamburger Hafen weiter auf die Elbvertiefung wartet, kann Wilhelmshaven ab April mehr Container-Reedereien anlocken, deren Schiffe dann regelmäßig am Eurogate Container Terminal im JadeWeserPort festmachen. Das teilte Eurogate gestern in Bremen mit. Es handelt sich um die neue Ocean Alliance, zu der vier Reedereien gehören: Cosco Shipping (China), OOCL (Hongkong), CMA CGM (Frankreich) und Evergreen (Taiwan). Zudem würden die Reedereien Hamburg Süd und Huyndai Mercant Marine (Südkorea) ihre Angebote erweitern. Eurogate-Chef Michael Blach sprach von einem großen Erfolg. Die Tatsache, dass ab Frühjahr 2017 zwei von drei der weltweit großen Reeder-Allianzen Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen anliefen, werde Wilhelmshaven einen erneuten Wachstumsschub geben.
dpa
Hamburger Hafen macht wieder mehr Gewinn Copyright Jörg Potent
Hamburg Copyright Norddeutsche Rundschau
  http://www.focus.de/regional/hamburg/mdhb-anne-krischok-gastbeitrag-hamburger-hafen-zeigt-starker-umweltschutz-und-starke-wirtschaft-kein-gegensatz_id_6577387.html Copyright Focus
MdHB Anne Krischok - GastbeitragHamburger Hafen zeigt: Starke Wirtschaft und Umweltschutz kein Gegensatz
Meistens werden Wirtschafts- und Umweltpolitik als Gegensätze betrachtet, die für gute Politik gegeneinander abgewogen werden und in eine Balance gebracht müssen. Dass das nicht so sein muss, zeigt aktuell der Hamburger Hafen.
Die Altonaer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok bringt es so auf den Punkt: "Seit dem Regierungswechsel 2009 hat der Senat unter Olaf Scholz begonnen, auch neue Ansätze mit zu denken und in der Praxis zu erproben. Schon in der letzten Legislaturperiode wurden beispielsweise umfangreiche und intensive Tests begonnen, um den Kreuzfahrtschiffen, die zu uns nach Hamburg kommen, eine Stromversorgung von Land zu ermöglichen." Normalerweise produzieren die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit ihrem Dieselantrieb Elektrizität für die Einrichtungen an Bord, zum Beispiel die Küchen, Licht, Wasserversorgung oder das Unterhaltungsprogramm der Gäste. Dadurch komme es allerdings zu einer Belastung der Luft Hafen mit Schadstoffen, unter denen durch Ablagerungen nicht nur die Fassaden der Gebäude leide, so Krischok weiter, sondern in letzter Konsequenz gehe diese Praxis zu Lasten der Gesundheit der Anwohner des Hafens.

Luftqualität wird verbessert

Nun wurde zum ersten Mal eine Landstromanlage für einen achtstündigen Dauerbetrieb eingesetzt. In dieser Zeit konnte ein Kreuzfahrer seine Generatoren abschalten und wurde von Land aus versorgt. "Gerade für Altona mit dem neuen Kreuzfahrt-Terminal wird mit dieser Technologie ein wichtiger Schritt getan, denn die Luftqualität beispielsweise der Max-Brauer-Allee gehört ohnehin schon zur schlechtesten in Hamburg. Aber damit haben wir uns nie abgefunden, sondern entwickeln Lösungen. Und die immer weiter steigenden Passagierzahlen zeigen ja, dass Hamburg als Reiseziel für Kreuzfahrten weiter interessant ist." Aber auch in anderen Bereichen des Hafens wird erfolgreich auf umweltschonende Ansätze gesetzt. Jeder Hamburgerin, jedem Hamburger ist klar, dass der Hafen als Umschlagsplatz für Container eine der wichtigsten Verbindungen Nordeuropas zum globalisierten Warenverkehr ist. Aber wie kommen die Container mit ihrer Ladung von den großen Schiffen auf der Elbe weiter auf die Bahn, kleinere Binnenschiffe oder auf LKW? Die wenigsten wissen, dass dafür vollautomatisch gesteuerte Transportfahrzeuge eingesetzt werden. Und die werden von Dieselmotoren angetrieben, die wiederum zur Schadstoffbelastung der Luft im Hafen beitragen.

Batterien mit Ökostrom gespeist

Seit 2011 hat die HHLA im Container-Terminal Altenwerder daher begonnen, batteriebetriebene Fahrzeuge für den Containerumschlag zu testen. Nach guten Ergebnissen wurde dann ein ausgeklügeltes Projekt darauf aufgebaut, in dem verschiedene Batterie-Typen und Ladeverfahren getestet wurden. Der Test hat nicht nur ergeben, dass es möglich ist, ein komplettes Container-Terminal elektrisch zu betreiben. Durch eigens in Hamburg entwickelte Ladeverfahren, bei denen die Ankunftszeiten der auf Hamburg zusteuernden Frachter und Schwankungen der Preise auf dem Strommarkt mit einbezogen werden, können die verwendeten Batterien so effektiv geladen werden, dass trotz hoher Anschaffungskosten ein Betrieb mit Ökostrom auf Dauer sogar weniger Kosten verursacht, also wirtschaftlich sinnvoller ist. Auch hier freut sich die Umweltpolitikerin Anne Krischok: "Wenn mit innovativen Strategien Umweltschutz zum Profit eines Wirtschaftsbetriebs beitragen kann, ist das erreicht, wovon ich nur träumen konnte, als ich angefangen habe, mich für Umweltschutz zu engagieren. Und auch das Altenwerder Projekt ist ein großer Schritt für Altona. Denn das Terminal liegt zwar im Bezirk Harburg, aber die Abgase haben wohl kaum an der Bezirksgrenze oder am Strand der Elbe haltgemacht. Luftlinie ist das alles ja für Altona direkt vor der Haustür." Es seien gute Nachrichten aus dem Hafen, so Krischok weiter: "So wird der Hamburger Hafen fit für die Zukunft, nachhaltig, umweltschonend und bleibt Motor der Hamburger Wirtschaft." Autorin: MdHB Anne Krischok (SPD)
  Ist es das Ende der Talfahrt? Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat das Geschäftsjahr 2016 etwas besser abgeschlossen als prognostiziert. Nach einem schwachen ersten Halbjahr holte der größte Umschlagbetrieb im Hamburger Hafen in der zweiten Jahreshälfte auf und verzeichnete unter dem Strich Pluszeichen bei Umsatz, Gewinn und Containermengen. 2015 hatte die HHLA unter einem kräftigen Einbruch im Containergeschäft (minus zwölf Prozent) gelitten. Im abgelaufenen Jahr nun die Erholung. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, kletterte der Konzernumsatz auf rund 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,1 Milliarden, plus drei Prozent), das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte auf 163 Millionen Euro zu (plus fünf Prozent).
Containerumschlag legt stark zu
Der Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft des Unternehmens, erwirtschaftete wie im Vorjahr Erlöse von rund 1,1 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf rund 147 Millionen Euro (141 Millionen). Die HHLA gehört zu rund zwei Dritteln der Stadt Hamburg. „In der zweiten Jahreshälfte verzeichnete das Unternehmen im Vorjahresvergleich einen starken Mengenzuwachs im Segment Container. So konnte die verhaltene Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte kompensiert werden“, hieß es in einer Mitteilung. Die HHLA schlug 6,7 Millionen Standardboxen (TEU) um, ein Zuwachs um 1,5 Prozent. Während die Containerterminals in Hamburg ein Plus von 1,1 Prozent auf 6,4 Millionen Standardcontainer (TEU) ausweisen, war der Anstieg am Terminal Odessa (Ukraine) mit fast elf Prozent deutlich größer; mit 300 000 TEU trägt dieser in absoluten Zahlen aber wenig zum Gesamtergebnis bei. Glanzstück des Geschäfts bleibt der Hinterlandtransport der HHLA-Intermodalgesellschaften, die mit 1,4 Millionen TEU das Vorjahresvolumen um fast sieben Prozent übertrafen. Die HHLA-Bahngesellschaften steigerten ihre Transporte um acht Prozent auf 1,1 Millionen Boxen, der Straßentransport legte um knapp drei Prozent zu. Die endgültigen Ergebnisse für 2016 sollen am 30. März vorgestellt werden.
Markus Lorenz

 http://www.hansa-online.de/neue-allianzen-streichen-dienste-in-hamburg/?p=57119

Neue Allianzen streichen Dienste in Hamburg

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Mit der Einführung der neuen Allianzen in der Containerschifffahrt im April verliert der Hafen Hamburg zwei wichtige Liniendienste. Bremerhaven dagegen profitiert. Im April starten die neuen Konsortien »Ocean Alliance« und »THE Alliance«. Sie teilen künftig mit der »2M« von Maersk und MSC den Markt in der Container-Linienschifffahrt unter sich auf. Aus den zuletzt vorgestellten Plänen geht hervor, dass Hamburg zwei Liniendienste verlieren wird. Im wichtigen Europa-Asien-Verkehr sind es künftig nur noch 10 statt 11 Anläufe, im Fahrtgebiet Transatlantik entfällt der bislang einzige Dienst. Insgesamt sind es laut dem Branchendienst Alphaliner nur noch 12 statt 14 Dienste. Auch Rotterdam (16 statt 19 Dienste), Le Havre (10 statt 13), Southampton (9 statt 10) und Felixstowe (4 statt 5) gehören zu den Verlierern. Bremerhaven gewinnt dagegen 1 Dienst hinzu, am neuen Terminal London-Gateway sind es sogar 4 statt 0, Antwerpen wird wie bisher von 12 Diensten angelaufen. Zur »Ocean Alliance« gehören CMA CGM, COSCO, Evergreen und OOCL, »THE Alliance« wird von Hapag-Lloyd, MOL, NYK, K-Linie und Yang Ming gebildet. Im Hamburger Hafen hatte der Seegüterumschlag in den ersten drei Quartalen 2016 gegenüber dem Vorjahr stagniert – bei einem minimalen Plus von 0,3 % auf 104,9 Mio. t. Der Containerumschlag lag mit 6,7 Mio. TEU (–0,1 Prozent) fast unverändert auf Vorjahresniveau. Im Verkehr mit Asien gab es eine Steigerung um 1 %. Die Containerverkehre mit den Fahrtgebieten in Nord- und Südamerika lieferten insgesamt ein Wachstum von 1,2 %. Dagegen mussten im Containerverkehr mit Schweden (-15,4 %) und Polen (-14,1 %). spürbare Einbußen verzeichnet werden. Insgesamt bleibt das Fahrtgebiet Europa mit –1,7 % leicht im Minus. Der Massengutumschlag erreichte in den ersten neun Monaten 34,5 Mio. t (+0,3 %). Der nicht-containerisierte Stückgutumschlag, von zum Beispiel großen Anlagenteilen und rollender Ladung, blieb in den ersten drei Quartalen mit insgesamt 1,2 Mio. t (–9,5 %) unter dem Vorjahresergebnis.

http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/die-containerschifffahrt-und-der-hamburger-hafen.html

Copyright Hildesheimer Nachrichten

Die Containerschifffahrt und der Hamburger Hafen

Veröffentlicht von am 9. Februar 2017.

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Hamburg (dpa) - Der Hamburger Hafen ist der drittgrößte Containerhafen in Europa, nach Rotterdam und Antwerpen. Rund neun Millionen Standardcontainer (TEU) werden jährlich umgeschlagen. Das sind deutlich weniger, als in früheren Prognosen vermutet wurde und entspricht ungefähr der Menge vor zehn Jahren. Wegen des Hafens ist die Hansestadt ein bedeutender logistischer Knotenpunkt für Nordeuropa. Von Hamburg verkehren wöchentlich rund 1
Im Hamburger Hafen kommen immer größere Schiffe an. Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres erreichten 163 Schiffe mit einem Ladevolumen von mehr als 14 000 TEU den Hafen, also mindestens jeden zweiten Tag eines. Diese Containerriesen sind bis zu 400 Meter lang und knapp 60 Meter breit und erreichen voll beladen einen Tiefgang von 16 Metern. Sie können den Hafen darum nur teilbeladen ansteuern und das nur in einem schmalen Tidefenster auf der Flutwelle. Die Schiffe dürfen auch beim Ein- und Auslaufen nicht überall auf der Elbe einander begegnen. Der Hafen ist nach wie vor das wirtschaftliche Herz der Metropolregion. Dort werden nicht nur Container umgeschlagen, sondern auch Massengüter wie Getreide, Erz und Futtermittel oder auch Chemikalien und Ölprodukte. Der Hafen schafft rund 150 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Region. Er ist nach Angaben des Beratungsunternehmens Planco verantwortlich für rund 12,6 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr und sichert der Hansestadt rund 910 Millionen Euro Steuereinnahmen, das sind ungefähr elf Prozent der Hamburger Gesamteinnahmen. Statistiken zum Hamburger Hafen     Copyright Hansa Journal http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hafenschlick-HPA-und-Hansaport-einigen-sich,hafenschlick174.html http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/hafen-logistik/diese-projekte-will-der-hafen-2017-angriff-nehmen/

Diese Projekte will der Hafen 2017 in Angriff nehmen

Größere Zeitfenster und mehr Manövrierraum für große Schiffe. Neubau der Köhlbrandbrücke soll beginnen
Das Jahr 2017 steht für die Hamburg Port Authority (HPA) ganz im Zeichen der Fortführung bestehender und der Entwicklung neuer Infrastrukturprojekte. Ein besonderes Augenmerk soll auf dem Zustand der 80 Straßen- und 61 Bahnbrücken im Hamburger Hafen liegen, wie die HPA mitteilte. Erste Fortschritte seien bereits sichtbar. Wurden 2011 nur 18 Prozent der Straßenbrücken eine Zustandsnote von 1 oder 2 bescheinigt, waren es 2016 61 Prozent. „Die Verbesserung der Zustandsnoten sowohl bei der Bahn als auch bei der Straße zeigt, dass sich unsere Investitionen in den letzten Jahren ausgezahlt haben“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA. „Dennoch haben wir uns bis 2020 noch einiges vorgenommen und wollen die durchschnittliche Zustandsnote für unsere Straßenbrücken auf 2,3 verbessern.“

Mehr Flexibilität bei der Liegeplatzvergabe

Wirtschaftssenator Frank Horch betonte: „Ziel des Senats ist es, Hamburg als leistungsfähigen und vielfältigen Universalhafen zu modernisieren und zukunftsfähig zu machen.” Der Ausbau wichtiger Infrastrukturprojekte sei eine zwingende Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Ein wichtiger Schritt dorthin sei die Anspassung Einfahrt Vorhafen, die die HPA voraussichtlich noch vor Ostern abschließen möchte. Mit dem Projekt sollen die nutzbaren Tide-Zeitfenster für das Ein- und Auslaufen großer Schiffe erweitert und der Manövrierraum vergrößert werden. Gleichzeitig soll die Cruise Gate Hamburg (CGH) mit dieser Maßnahme mehr Flexibilität bei der Liegeplatzvergabe für Kreuzfahrtschiffe am Cruise Center Altona erhalten. Simulationen hätten ergeben, dass die Breitenrestriktion für Kreuzfahrtschiffe von aktuell 32,3 Metern auf eine maximale Breite von 40 Metern erweitert werden könne.

800.000 Kreuzfahrt-Passagiere

Die CGH blickt auf ein erfolgreiches Kreuzfahrtjahr 2016 zurück. Mit 171 Anläufen kamen über 722.000 Passagiere nach Hamburg – 203.000 Gäste mehr als im vergangenen Jahr. „2017 wird den Passagierrekord noch toppen“, sagt Sacha Rougier, Geschäftsführerin der CGH. „Wir erwarten in diesem Jahr um die 800.000 Passagiere. Hamburg hat sich als Ganzjahres-Destination etabliert. Besonders die englischen Reeder sind im Winter sehr präsent und profitieren u.a. von den beliebten Weihnachtsmärkten in Hamburg. Auch die Auswahl an Weltreisen ist steigend für Hamburg.“

Neubau der Köhlbrandbrücke

Noch im Januar plant die HPA m Zuge eines Markterkundungsverfahrens mit der schrittweisen Weiterentwicklung und Modernisierung des Areals Steinwerder Süd zu beginnen. Das rund 42 Hektar große Gebiet in zentraler Hafenlage ist eine wichtige Flächenreserve. Die Fläche habe das Potenzial für eine bis zu 1.100 Meter lange Kaimauer mit drei Liegeplätzen für große Schiffe sowie die Herstellung von Terminalflächen im Oderhafen und neuer Wasserflächen als Manövrierraum. Mitte 2017 sollen die eingereichten Konzepte bewertet und die Sieger auszeichnet werden. Auch das Projekt für den Neubau der Köhlbrandbrücke soll in diesem Jahr starten. ca/kk Quellen und weitere Informationen: www.hamburg-port-authority.de
http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/hafen-logistik/diese-projekte-will-der-hafen-2017-angriff-nehmen/   Die Hamburg Port Authority (HPA) will in diesem Jahr etwa 240 Mio. € in die Instandsetzung der Hafeninfrastruktur investieren. Das ist fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Das Geld soll hauptsächlich für den Erhalt von Brücken, Straßen und Kaianlagen eingesetzt werden, kündigte HPA-Chef Jens Meier an. »Das Jahr 2017 wird bei der HPA ganz im Zeichen wichtiger Infrastrukturprojekte stehen, denn dies ist eine zwingende Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit«, so Senator Frank Horch. Ziel des Senats sei es, Hamburg als leistungsfähigen und vielfältigen Universalhafen zu modernisieren und zukunftsfähig zu machen. Bereits im Januar will die HPA mit der schrittweisen Weiterentwicklung und Modernisierung des Areals Steinwerder beginnen. Das rund 42 ha große Gebiet habe das Potenzial für eine 1.100 m lange Kaimauer mit drei Liegeplätzen für große Schiffe. Zudem könnten Terminalflächen im Oderhafen hergestellt sowie neue Wasserflächen als Manövrierraum genutzt werden. Noch vor Ostern soll das im Dezember 2014 begonnene Projekt »Anpassung Einfahrt Vorhafen« abgeschlossen werden. Nach eigenen Angaben erweitert die HPA mit dem Projekt die nutzbaren Tide-Zeitfenster für das Ein- und Auslaufen großer Schiffe und vergrößert den Manövrierraum. Gleichzeitig würde Cruise Gate Hamburg (CGH), Tochter der HPA, dadurch mehr Flexibilität bei der Liegeplatzvergabe für Kreuzfahrtschiffe am Cruise Center Altona erhalten. Simulationen hätten ergeben, dass Breitenrestriktion für Kreuzfahrtschiffe von derzeit 32,30 m auf 40 m angehoben werden könne. Hamburg rechnet in diesem Jahr mit rund 800.000 Passagieren, die an Bord von Kreuzfahrtschiffen in die Hansestadt kommen. 2016 hätten die 171 Kreuzfahrtschiffe 722.000 Gäste an Bord gehabt. »2017 wird den Passagierrekord noch tippen«, prognostiziert Sacha Roulier, Geschäftsführerin der CGH Instandsetzung von Brücken Ein wichtiger Faktor für den Hamburger Hafen sind die zahlreichen Brücken. »Die Verbesserung der Zustandsnoten sowohl bei der Bahn als auch bei der Straße zeigt, dass sich unsere Investitionen in den letzten Jahren ausgezahlt haben«, so Meier. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat nach eigenen Angaben daher weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die aktuellen und künftigen Zustände der 80 Straßen- und 61 Bahnbrücken im Hamburger Hafen. Bis zum Jahr 2030 sollen vor allem die Zustände der Straßenbrücken verbessert werden. Die Eisenbahnbrücken würden durchschnittlich schon jetzt gute Zustandsnoten erhalten, so die HPA. Darüber hinaus soll in diesem Jahr das Projekt »Ersatz Köhlbrandbrücke« gestartet werden. Aktuelle Schiffshöhenentwicklungen seien basierend auf einem Gutachten des DNV GL in die Planungen der neuen Querung eingeflossen, so die HPA. Als ein weiteres Projekt steht eine »Neue Bahnbrücke Kattwyk« an. Ab dem Frühjahr soll in Hannover die Fertigstellung des Stahlbaus erfolgen. Copyright Hamburger Abendblatt Lange Zeit war Jens Meier so etwas wie der Sonnyboy der Hafenwirtschaft. Mit seiner offenen, positiven Art und guten Ideen hat der Geschäftsführer der Hamburger Port Authority (HPA) frischen Wind in den Hafen gebracht und verkrustete Strukturen aufgebrochen. Dass der Chef der Hafenverwaltung bei manchen konservativen Hafenvertretern damit aneckte, konnte ihm nichts anhaben, solange die Politik felsenfest hinter ihm stand. Angefangen bei Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der Hamburg gern als Modellstadt für die posi­tiven Aspekte der Digitalisierung anpreisen möchte und deshalb Meiers Wirken in diese Richtung sehr schätzt. Inzwischen aber, so scheint es, hat der HPA-Chef an Wertschätzung im politischen Raum verloren. Umschlagverluste, verlorene Marktanteile, Schlickprobleme und die fehlende Elbvertiefung sind alles Symptome dafür, dass es dem Hafen derzeit nicht gut geht. Und es sind ernst zu nehmende Probleme, die Meier nicht einfach weglächeln kann. Es war die SPD-Fraktion, die kurz vor Weihnachten eingriff, als es so aussah, dass Meier auch noch das Amt des Aufsichtsratschefs beim HSV anstrebte. "Entweder HSV oder HPA", hieß es damals aus der Fraktion. Meier entschied sich für den Hafen. Der SPD ging es aber nicht nur um die Ämterdoppelung. Bei ihr ist mittlerweile angekommen, dass die HPA-Geschäftsführung bei vielen Hafenfirmen nicht mehr wohlgelitten ist. Zwischen den Jahren wurde dann bekannt, dass Meiers Kompagnon, der zweite HPA- HPA-Geschäftsführer Hurtienne muss gehen
28. Dezember 2016
http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/hpa-geschaeftsfuehrer-hurtienne-muss-gehen.html
Copyright DVZ
Wolfgang Hurtienne, der Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA), und der Aufsichtsrat der HPA haben sich darauf geeinigt, dass Hurtienne sein Amt niederlegt und in den Ruhestand eintreten wird, teilte die Wirtschaftsbehörde gestern mit.  Auch als Geschäftsführer der HPA-Tochter Cruise Gate Hamburg soll er aufhören. Aktuell laufen noch Verhandlungen, das Ausscheiden ist allerdings zum 15. Januar geplant. Das "Hamburger Abendblatt" berichtet zudem von häufiger interner Kritik des Senats an der HPA und ihren Geschäftsführern. Grund seien fehlgeplante Wirtschaftspläne und steigende Kosten für Sanierungen und Schlickbeseitigungen. Jens Meier bleibt weiterhin Chef der HPA. Ob der Posten von Hurtienne neu besetzt werde, sei offen. (tm)
    Hafen wird erweitert
Seit Jahren ist die Westerweiterung des Hamburger Hafens in Planung und ebenso lange in der Kritik von Anwohnern und Umweltschützern. Nun hat die Wirtschaftsbehörde den Ausbau des Eurogate Container Terminals beschlossen. Wird also alles größer, schöner, besser? Fassen wir zusammen, was die Hamburg Port Authority für die kommenden sechs Jahre plant: In Waltershof soll eine 38 Hektar große Terminalfläche entstehen, der Drehkreis für Containerschiffe soll von 460 auf 600 Meter erweitert werden, und gegenüber dem Strand von Övelgönne, ungefähr da, wo jetzt eine hundert Jahre alte Pappelallee steht, soll eine einen Kilometer lange Kaimauer errichtet werden. Zudem soll ein neuer Leuchtturm gebaut werden, der Europas bisher höchsten Leuchtturm in der Bretagne um 16 Meter überragt. Und wozu das Ganze? Um die Umschlagkapazitäten des Containerterminals zu erhöhen. Die Details fasst die Wirtschaftsbehörde auf 366 Seiten zusammen. Zur Kritik der Umweltschützer heißt es: »Zwar hat die Umweltverträglichkeitsprüfung ergeben, dass mit dem Vorhaben teilweise erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen … verbunden sind.« Diese Beeinträchtigungen der Belange des Umwelt- und Naturschutzes seien jedoch »im Hinblick auf die Vorteile des Vorhabens hinzunehmen«. Fragt sich, ob Anwohner, BUND und Nabu das auch so sehen.Copyright Zeit
Copyright verkehrsrundschau
http://www.verkehrsrundschau.de/haefen-in-bremen-trotzen-schwaechelnder-weltwirtschaft-1865107.html

21.12.2016Transport + Logistik | Inland

http://www.hansa-online.de/bremenports/?p=53605
Im nordeuropäischen Hafenwettbewerb hat bremenports eine positive Bilanz für 2016 gezogen. Die Infrastruktur am Doppelstandort sei sehr gut aufgestellt – mit Einschränkungen................................... Rest link oben  Copyright Hansa-online

Häfen in Bremen trotzen schwächelnder Weltwirtschaft

Überkapazitäten in der Containerschifffahrt und Flaute in China - der Umschlag in den Häfen stagniert. 2016 konnte Bremen der Entwicklung noch trotzen.
bremenports
Im laufenden Jahr trotzten die Bremer Häfen den schwierigen weltwirtschaftlichen Entwicklungen
Foto: ddp/Hero Lang
Bremen. Trotz schwächelnder Weltkonjunktur und der wachsenden Unberechenbarkeit der Finanzmärkte haben die Häfen in Bremen den Seegüterumschlag 2016 auf Vorjahresniveau halten können. Erwartet werde an den Terminals in Bremerhaven und Bremen ein Gesamtumschlag von 73,8 (2015: 73,4) Millionen Tonnen, sagte Bremens Hafensenator Martin Günthner (SPD) am Mittwoch. „Damit entwickeln sich unsere Zwillingshäfen auch in diesem Jahr vergleichsweise gut.“ Die Hafenanlagen in Bremen verzeichneten ein Minus von 3,5 Prozent auf 12,3 Millionen Tonnen, in Bremerhaven gab es ein Plus von 1,4 Prozent auf 61,5 Millionen Tonnen. Für 2017 werden ebenso große Herausforderungen wie 2016 erwartet, wie der Chef des Bremer Hafendienstleisters BLG Logistics Group, Frank Dreeke, sagte. Der Welthandel werde keine große Fahrt aufnehmen, prognostizierte er. Dennoch wolle das Unternehmen die Ergebnisse 2017 halten. Ergebnis auf Vorjahresniveau Im laufenden Jahr trotzten die Bremer Häfen den schwierigen weltwirtschaftlichen Entwicklungen. Dreeke rechnet beim Umsatz der BLG-Unternehmensgruppe mit einem Anstieg auf über eine Milliarde Euro (2015: 938,6 Millionen Euro). Das Ergebnis werde auf Vorjahresniveau liegen. Damit sei er „nicht ganz zufrieden“, sagte Dreeke. 2015 betrug das Vorsteuerergebnis 29,7 Millionen Euro. bremerhaven-autotransporter4 Rückgänge wurden bei der BLG erneut in der Sparte Automobile und im konventionellen Stückgutumschlag verzeichnet. „Mit 2,1 Millionen bleibt die Zahl der umgeschlagenen Fahrzeuge leicht unter Vorjahresniveau, aber auf hohem Niveau“, sagte Dreeke. In den nächsten Jahren sei ein stagnierender bis rückläufiger Markt zu erwarten. Angesichts niedriger Ölpreise kauften beispielsweise die Amerikaner wieder große, schwere Autos mit viel Hubraum. Auch der Abgas-Skandal beeinflusse das Exportvolumen: „VW hat sich auch in Bremerhaven negativ ausgewirkt.“ Für 2017 noch alles offen In der Containerschifffahrt ist noch viel offen: Die neuen Konsortien hätten noch nicht entschieden, welche Häfen 2017 angelaufen werden, sagte Dreeke. Mit einer Entscheidung sei erst in den ersten drei Monaten 2017 zu rechnen: „Die Tendenz für Bremerhaven ist gut. Wir sind guter Hoffnung auf neue Dienste.“ 2016 wurden in der Seestadt laut Günthner 5,5 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, ein Zuwachs von knapp einem Prozent. (dpa)
http://www.verkehrsrundschau.de/hamburger-hafenunternehmen-wehren-sich-gegen-einmischung-der-hpa-1855571.html
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29.11.2016Transport + Logistik | Inland

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Hamburger Hafenunternehmen wehren sich gegen Einmischung der HPA

Der Hamburger Hafen sucht seine Strategie in einer Zeit spürbarer Veränderungen. Dabei ziehen nicht alle Akteure an einem Strang. Zwischen Unternehmen und Hafenbehörde gibt es Verstimmungen.
Die Hafeneinfahrt von Hamburg, aufgenommen am 10.02.2016 in Hamburg vor der Jahrespressekonferenz der HPA (Hamburg Port Authority) und vom Hafen Hamburg. Foto: Lukas Schulze/dpa

Die Hafeneinfahrt von Hamburg, aufgenommen am 10.02.2016 in Hamburg vor der Jahrespressekonferenz der HPA (Hamburg Port Authority) und vom Hafen Hamburg. Foto: Lukas Schulze/dpa

Hamburg. Die Unternehmen im Hamburger Hafen verschärfen ihre Kritik an der Hafenbehörde HPA. Der Vorstand des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH) warf am Dienstag der HPA vor, sich direkt in die Kundenbeziehungen und das operative Geschäft der Hafen- und Logistikunternehmen einzumischen. „Die HPA sollte sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, die Unterhaltung und den Ausbau der Hafen-Infrastruktur”, sagte Vorstandsmitglied Heinz Brandt. „Es ist problematisch und kontraproduktiv, wenn sie ohne Abstimmung und Information eigenständige Gespräche mit Reedereien führt.” Das führe zu zusätzlichem Druck in Preisverhandlungen. Das Verhältnis zwischen Unternehmen und HPA ist schon seit längerer Zeit angespannt. So kritisierten die Unternehmen in der Vergangenheit häufig die zunehmende Verschlickung des Hafens. Dieser Punkt habe sich allerdings spürbar verbessert, sagte Verbandspräsident Gunther Bonz. Wegen der Versäumnisse in der Vergangenheit werde es allerdings noch einige Zeit dauern, bis alle Altlasten beseitigt seien und der Hafen an allen Stellen die gebotenen Wassertiefen vorweisen könne. Hoffen auf die Elbvertiefung Wichtiger noch als die stets laufenden Baggerarbeiten ist für den Hafen die Elbvertiefung, über die das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig kurz vor Weihnachten verhandeln wird.  Wir hoffen, dass Anfang 2017 der Rechtsstreit beendet sein wird und bei einem positiven Ausgang unverzüglich mit einer Umsetzung der Maßnahme begonnen werden kann”, sagte Bonz. Im Asien-Verkehr werde sich der Hafen künftig auf Seiten der Reedereien nur noch drei großen Konsortien gegenübersehen. Wie sich deren Fahrplangestaltung auf den Hamburger Hafen auswirken werde, sei derzeit noch nicht absehbar, hänge aber auch von der Elbvertiefung ab. Der Hamburger Hafen wird in diesem Jahr ungefähr so viele Container umschlagen wie im Vorjahr. Er wird jedoch ständig modernisiert, ausgebaut und vor allem logistisch mit dem Bahnverkehr vernetzt. Für den Gütertransport auf der Bahn sei für 2016 mit einem weiteren Rekordergebnis zu rechnen. „Hamburg ist ein verlässlicher, innovativer Hafen mit hohen Sozialstandards”, sagte Bonz. Er sei die wichtigste Branche und der größte Arbeitgeber in der Metropolregion. Verlässlichkeit und Qualität gelte es einer Zeit sicherzustellen, in der die Reeder unter enormem wirtschaftlichen Druck stünden. (dpa)
http://m.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article208771279/Hamburger-Hafen-ruestet-sich-fuer-ersten-Riesenfrachter.html
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ontainerschiff

Hamburger Hafen rüstet sich für ersten Riesenfrachter

quartalszahlen-des-hafenkonzerns
 

Foto: dpa

Das Containerschiff "Corte Real" fasst 13.830 Container - künftig sollen am Burchardkai Frachter mit einer Tragfähigkeit von 20.000 Containern gelöscht werden

Das Schiff mit einer Tragfähigkeit von 20.000 Containern wird im Frühjahr 2017 erwartet. Die HHLA muss dafür mächtig umbauen.

Hamburg.  Das Containerterminal Burchardkai des Hamburger Hafenkonzerns HHLA bereitet sich auf die erste Ankunft eines Frachtschiffes mit 20.000 Containern Tragfähigkeit vor. Mit einem neuen Produktions- und Arbeitszeitmodell werde die HHLA ab Mitte Januar die Leistung bei der Schiffsabfertigung deutlich verbessern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

"Zukünftig werden vor allem die Containerbrücken und Van-Carrier auf unserem Terminal ohne Pausen durchgängig eingesetzt werden können, in der Woche wie auch am Wochenende", sagte Jens Hansen, Geschäftsführer des Containerterminals. Das erste Schiff mit einer Kapazität von 20.000 Standardcontainern (TEU) werde im Frühjahr 2017 erwartet.

"Durch den optimierten Service wollen wir die Reeder noch stärker an den Burchardkai und den Standort Hamburg binden." In der Vergangenheit war es gelegentlich zu Problemen an den Terminals gekommen, wenn eine große Menge Container in kurzer Zeit gelöscht oder geladen werden musste.

(dpa)
Hamburger Hafen tritt auf der Stelle
Hamburg Copyright Norddeutsche Rundschau
dpa23
Positiv formuliert hat der Hamburger Hafen seine Talfahrt gestoppt. Negativ gesagt tritt er auf der Stelle. In den ersten neun Monaten des Jahres hat der Gesamtumschlag um minimale 0,3 Prozent auf knapp 105 Millionen Tonnen zugenommen, der Containerumschlag ging kaum messbar um 0,1 Prozent auf 6,7 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück. „Der Seegüterumschlag im Hamburger Hafen hat sich stabilisiert“, schlussfolgerte Axel Mattern, Geschäftsführer der Hafen Hamburg Marketing-Gesellschaft, gleichwohl zufrieden. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet er in etwa dieselbe Umschlagmenge wie 2015, als 8,8 Millionen Boxen gezählt wurden. Nach einem dürftigen Start 2016 hat die Konjunktur an den Terminals zuletzt immerhin ein wenig an Fahrt gewonnen. Im dritten Quartal (Juli bis September) zogen die bewegten Warenmengen um gut zwei Prozent an. Positiv werten die Verantwortlichen auch den Umstand, dass der lange darbende Handel mit Russland deutlich anzog. Von Januar bis September lag das Plus in diesem Bereich bei 4,4 Prozent. Weniger kräftig fällt der Aufschwung im China-Geschäft aus. Der Austausch mit dem wichtigsten Partner des Hafens wuchs in dem Zeitraum um lediglich 0,6 Prozent. Im Kampf um die Nummer zwei unter den europäischen Containerhäfen musste Hamburg den Konkurrenten Antwerpen weiter davonziehen lassen. Die Belgier liegen nach den ersten drei Quartalen um rund 800 000 TEU vor der Hansestadt. Unangefochtener Platzhirsch bleibt Rotterdam. Negativ wirkte sich für Hamburg auch der weiterhin extrem niedrige Ölpreis aus. Für viele Reeder lohnt es sich derzeit, die Elbmetropole auf dem Weg in den Ostseeraum links liegen zu lassen und ihre Frachter um das Skagerrak herum direkt nach Göteborg und Danzig zu schicken. Im seeseitigen Containerverkehr mit Schweden gab es demzufolge ein Minus um 15 Prozent, mit Polen um 14 Prozent. Trübsal blasen kommt für Hafenmanager Mattern und seine Kollegen trotz Stagnation nicht in Frage. Der Chef der Hafenbehörde, Jens Meier, verwies auf die immensen Infrastruktur-Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens. Dazu zählt nicht zuletzt der Ausbau von Eisenbahnverbindungen. In Europa gibt es keinen Hafen, über den so viele Container per Zug ins Hinterland weitertransportiert werden; täglich erreichen und verlassen mehr als 200 Güterzüge die Hansestadt. Tatsächlich verzeichnet dieses Geschäft auch weiterhin stabile Zuwachsraten. Bis Ende September legte die per Bahn beförderte Gütermenge um gut drei Prozent zu.
mlo

http://worldmaritimenews.com/archives/206114/hhla-sees-steady-throughput-amid-weak-global-trade/

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HHLA Sees Steady Throughput amid Weak Global Trade

hhla-passt-prognose-an-veraendertes-marktumfeld-an1 German terminal operator Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) has seen its container throughput decrease by 2.1 percent in the period from January to September 2016, compared to the same period of 2015. The operator handled a total of 4.9 million TEUs in the nine-month period, down from the 5 million TEUs reported a year earlier. HHLA said that group revenue and operating result (EBIT) remained within the previous year’s range, as its revenue stood at EUR 871 million (USD 952.6 million), compared to EUR 868.9 million (USD 950.3 million) reported a year earlier, while its operating result increased to EUR 126.9 million from EUR 123.9 million. Additionally, container transport by the terminal operator’s Intermodal companies increased by 5.9 percent to 1.05 million TEUs. “HHLA turned in a satisfactory performance given the still subdued global economic growth, weak global trade, a further slowdown in global container throughput and continued infrastructure deficits,” Klaus-Dieter Peters, Chairman of HHLA’s Executive Board, said. He added that HHLA sees “a positive trend in the Container segment over the year,” as the Intermodal segment “once again recorded encouraging volume growth.” “We are confident that we can reach our targets by the end of the financial year,” Peters noted. Developments over the course of the year indicated that the container segment had bottomed out. After the negative volume trend seen in the first half of 2016, volumes recovered in the third quarter, growing by 5.6 percent compared with the same period of 2015. This growth was largely driven by an increase in feeder traffic, particularly between Hamburg and Russia. Although the container throughput and revenue is still expected to remain on a par with the previous year’s figures, HHLA said that it now predicts a moderate increase in container transport.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article159244001/In-Hamburg-ist-sauberer-Schiffsbrennstoff-Mangelware.html

Neue Vorschriften : Umweltregeln für Schiffe werden drastisch verschärft

vom 28. Oktober 2016

Containerschiffe werden mit Schweröl angetrieben und gelten deshalb als besonders umweltbelastend. Doch damit ist bald Schluss. Strenge Umweltvorschriften könnten ein Zeitalter gasbetriebener Schiffe einleiten.

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von dpa erstellt am 28.Okt.2016 | 13:49 Uhr

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Hamburg

Hamburger Hafen In Hamburg ist sauberer Schiffsbrennstoff Mangelware

Tiefgekühltes verflüssigtes Erdgas (LNG) gilt als Schiffsbrennstoff mit den geringsten Schadstoffemissionen. Doch der Hamburger Hafen hinkt bei der Versorgung hinterher. Dafür gibt es Gründe.
Von Olaf Preuß | Stand: 03.11.2016 | Lesedauer: 3 Minuten
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Ein Tanker für den Transport von tiefgekühltem verflüssigtem Erdgas. Nach Hamburg kommen solche Schiffe nur zur Wartung

Ein Tanker für den Transport von tiefgekühltem verflüssigtem Erdgas. Nach Hamburg kommen solche Schiffe nur zur Wartung

Quelle: Zukunft Erdgas e.V.

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Wie bekommt man Schiffsabgase sauberer? Die internationale Schifffahrtsorganisation IMO legte in der vergangenen Woche neue Grenzwerte für den Schwefelgehalt von Schiffsbrennstoffen vor. Vom Jahr 2020 an darf Schiffsöl international nur noch 0,5 Prozent Schwefelanteil enthalten, bislang sind es 3,5 Prozent. Dadurch rückt auch tiefgekühltes verflüssigtes Erdgas (LNG) als Schiffsbrennstoff mit den geringsten Schadstoffemissionen wieder in den Fokus der Diskussion. Im Hamburger Hafen-Klub diskutierte die maritime Wirtschaft am Donnerstag die Perspektiven von LNG für die Schifffahrt und auch für den Hamburger Hafen. Ein Fazit dabei: Hamburg wird wohl auch mittelfristig nicht zu den fortschrittlichsten Häfen bei der Versorgung der Schifffahrt mit LNG zählen, anders als etwa die Nordseehäfen Zeebrugge oder Rotterdam. „In Hamburg gibt es keine Nachfrage nach einem Bunkerschiff für LNG“, sagte Mahinde Abeynaike, Chef des Unternehmens Bomin Linde LNG. „Solange das so bleibt, ist es unwahrscheinlich, dass ein Bunkerschiff in Hamburg stationiert oder gar ein LNG-Terminal in der Hansestadt aufgebaut wird.“ Hamburgs früherer Bürgermeister Ole von Beust (CDU) sagte, die Stadt müsse mit Initiativen zur Nutzung von LNG vorangehen, etwa mit entsprechenden Behördenbooten: „Für Deutschlands größten Seehafen ist das auch eine Imagefrage. Der Senat bleibt hier hinter seinen Möglichkeiten zurück.“ Seine Firma Ole von Beust Consulting hat die „Maritime LNG Plattform“ konzipiert und gegründet, unter anderem berät von Beust bei diesem Thema die Bundesregierung.

Containerschiffen nutzen selten LNG

LNG wird auf Schiffen in zweierlei Weise eingesetzt: in den Aggregaten zur Stromversorgung im Hafen und zur Versorgung der Hauptmaschine. Hauptsächlich Fähren nutzen mittlerweile in wachsender Zahl LNG – die allerdings verkehren nicht in Hamburg, sondern in Europa besonders im Ostseeraum. Hafenstädte in Skandinavien und Finnland sammeln seit Jahren Erfahrungen mit LNG-Schiffen. In Hamburg aber dominiert die Containerschifffahrt. „Auf Containerschiffen im Überseeverkehr sehe ich LNG aus Kostengründen mittelfristig nicht als Brennstoff“, sagte Hans Gätjens von der Klassifizierungsgesellschaft Bureau Veritas Deutschland. „Wenn von 2020 an strengere Schwefelgrenzwerte gelten, werden viele Reedereien auf Dieselöle umstellen oder Abgasreinigungsanlagen in die Containerschiffe einbauen.“ Intensiv setzt dagegen mittlerweile die Kreuzfahrtbranche auf den Einsatz von LNG. Vorreiter war das deutsche Unternehmen Aida Cruises. Auch deren Mutterkonzern Carnival Corporation in den USA, das größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt, und dessen Hauptkonkurrent Royal Caribbean wollen künftig nur noch Schiffe bauen lassen, die mit LNG angetrieben werden.

Europaweit einheitliche Standards fehlen

Die Stromaggregate der „AIDAprima“ werden in Hamburg am Terminal Steinwerder von einem Tanklastwagen aus mit LNG versorgt. Für die Stromversorgung steht in Hamburg obendrein das mit LNG betriebene Gaskraftwerk „Hummel“ zur Verfügung, eine Barge, die Aida Cruises mit dem Unternehmen Becker Marine Systems betreibt. Die ersten Erfahrungen von Aida Cruises bei der Versorgung mit LNG in Hamburg seien vor allem bei den Genehmigungen schlecht gewesen, sagte Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Nachhaltigkeit bei der Reederei. „Wir mussten sechs Aktenordner mit Unterlagen einreichen, um eine Immissionsschutzgenehmigung zu bekommen. Das ist im Vergleich der europäischen Häfen wohl einmalig. In Southampton oder Le Havre wird so etwas papierlos und zügig erledigt. Wir brauchen in Europa dringend einheitliche Standards für den Einsatz von LNG.“ In Deutschland gibt es inzwischen viele Ansätze zum Aufbau einer LNG-Infrastruktur. Das Hamburger Unternehmen VTG testet seit zwei Jahren erfolgreich Tankwaggons, in denen man LNG ohne aktive Kühlung mehrere Wochen lang lagern und transportieren kann. Für die Reedereigruppe AG Ems fährt unter anderem die neu gebaute MS „Helgoland“ zwischen Cuxhaven und der Hochseeinsel mit LNG-Antrieb. Konkrete Pläne für ein LNG-Importterminal verfolgt derzeit allerdings nur die Hafengesellschaft von Brunsbüttel. Von dort aus könnte sowohl die Schifffahrt an Elbe und Nord-Ostsee-Kanal wie auch die chemische Industrie in Brunsbüttel selbst mit tiefgekültem verflüssigtem Erdgas versorgt werden.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208607537/Hamburger-Feuerwehr-bekommt-neues-Rekord-Loeschboot.html

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HPA

Hamburger Feuerwehr bekommt neues Rekord-Löschboot

 

Foto: Feuerwehr Hamburg

Die Simulation zeigt das neue neue Löschboot für die Hamburger Feuerwehr

Die aktuellen Löschboote im Hamburger Hafen gelten als veraltet und sorgten zuletzt immer wieder für negative Schlagzeilen.

Hamburg. Hamburg bekommt ein neues Löschboot. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat den 16 Millionen teuren Bau bei der Fassmer Werft in Berne (Unterweser) nach einer europaweiten Ausschreibung bestellt. Das 40 Meter lange und zehn Meter breite Schiff, das mit einer umweltfreundlichen Abgastechnik ausgerüstet wird, soll 2018 in Betrieb genommen werden. Über die Pläne des neuen Rekordschiffs hatte das Abendblatt bereits vor drei Monaten berichtet.

Die aktuellen Löschboote im Hamburger Hafen gelten als veraltet und sorgten zuletzt immer wieder für negative Schlagzeilen. Zuletzt beim Einsatz am brennenden Containerfrachter "CCNI Arauco" Anfang September. Das neue Löschboot soll die Ablösung der alten Flotte einläuten und wird das größte Einsatzboot in der Geschichte der Hamburger Feuerwehr. Es kann bis zu 110 Meter hoch spritzen und damit deutlich höher als die aktuellen. "Ich freue mich sehr, dass die Sicherheit im Hamburger Hafen mit dem neuen Flottenmanagement auch in Zukunft sicher aufgestellt ist. Die nun beauftragte Beschaffung eines großen Löschboots ist ein erster Meilenstein auf diesem Weg", sagt Feuerwehrchef Klaus Maurer.

HPA bestellt auch zwei Mehrzweck-Löschboote

Darüber hinaus hat das Flottenmanagement der HPA grünes Licht für die Planung von zwei Mehrzweck-Löschbooten gegeben. Die Arbeiten für diese kleineren Schiffe werden noch in diesem Jahr beginnen. Beide Fahrzeuge sollen zeitgleich gebaut werden, um so eine größtmögliche Übereinstimmung aller verbauten Komponenten zu erhalten.

Vorbereitung auf Abwicklung? : Insolvente Reederei Hanjin will Europa-Aktivitäten schließen

vom 24. Oktober 2016
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Die insolvente südkoreanische Reederei Hanjin Shipping will ihre Europa-Aktivitäten einschließlich der Tochter in Hamburg schließen.
Das Insolvenzgericht habe den Plänen zur Schließung der Hanjin Shipping Europe GmbH & Co. KG in Hamburg sowie den Hanjin-Unternehmen in Ungarn, Polen und Spanien zugestimmt. Dies berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Montag unter Berufung auf eine Börsenmitteilung der vormals weltweit siebtgrößten Container-Reederei. Die Pläne könnten Ende Oktober oder Anfang November umgesetzt werden, hieß es. Die Mitteilung wurde als Zeichen dafür gesehen, dass sich Hanjin auf eine Abwicklung vorbereitet. Von den Schließungsplänen sei man von der Muttergesellschaft in Südkorea bisher nicht informiert worden, sagte ein Vertreter der Hanjin Shipping Europe GmbH der Deutschen Presse-Agentur. Der Standort in Deutschland sowie die «Abteilungen» in Rotterdam und Le Havre seien bisher noch aktiv. «Die Kunden werden weiter betreut.» Man werde aber im Ungewissen gelassen. Auch müsse noch die «Hanjin Gold» entladen werden, die auf dem Weg in die Hansestadt sei. hanjineurope34-960x288 In Hamburg hatte zuvor die «Hanjin Europe» mehrere Wochen auf ihre Entladung gewartet. Mittlerweile wurde die Ladung von zwei weiteren Schiffen, der «Hanjin Harmony» und der «Hanjin Africa», in Hamburg entladen.
Um an Geld zu kommen und Schulden begleichen zu können, will Hanjin neben Schiffen auch das Routennetz zwischen den USA und Asien sowie einige asiatische Frachtrouten verkaufen. Auch hatte die Tochter der Hanjin-Gruppe, zu der ebenfalls die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air gehört, Entlassungen angekündigt. In Schifffahrtskreisen wird Hanjin nach den Erfahrungen mit der Insolvenz keine Chance mehr eingeräumt, sich sanieren zu können. Der Markt der Containerschifffahrt ist von Überkapazitäten geprägt.

 

http://www.bergedorfer-zeitung.de/geesthacht/article208468573/Bund-gibt-Geld-Zwei-neue-Eisbrecher-fuer-die-Elbe.html http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/weiche-hafenkooperationen.html Copyright DVZ

Hafenkooperation wird überschätzt

20. Oktober 2016 | von Kerstin Kloss
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Zitat
zitatWir wollen ein Beispiel geben, dass Umweltanliegen nur gemeinsam erreicht werden können.
Eric Ip, Managing Director bei Hutchison Ports
Angesichts zunehmender Unsicherheiten über zukünftige Umschlagvolumina wird die Zusammenarbeit von Seehäfen verstärkt diskutiert. Ob eine Kooperation zwischen Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg sinnvoll ist, hat das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML in Hamburg jetzt im Auftrag der Delegation Die Linke im Europaparlament untersucht. Ergebnis: Hafenkooperationen werden überschätzt, sie haben keinen steuernden Einfluss auf Ladungsströme.

Kooperation geht am Markt vorbei

„Die norddeutschen Seehäfen verfügen nicht über den Hebel, Reedereien vorzuschreiben, welchen Standort sie anlaufen sollen und wo Container abgeladen werden“, heißt es in der 55-seitigen Studie. Auch sei die Nationalität der Häfen kein Entscheidungsmerkmal, „zumal es in den niederländischen und belgischen Häfen bereits den Vorteil einer günstigeren Einfuhr-Umsatz-Steuerabweichung gibt“, fassen die Autoren zusammen. Dem Ansatz, Wilhelmshaven als alleiniges Hub für Transshipment-Verkehre einzurichten, stattdessen Elbe und Weser nicht zu vertiefen, werfen die Wissenschaftler „fehlende Marktorientierung“ vor. Die Studie untersucht bestehende Kooperationskonzepte wie beispielsweise bei der Eurogate-Gruppe, die in allen drei deutschen Containerhäfen präsent ist. Als positiv wird bewertet, dass technisches Personal und Ressourcen untereinander ausgetauschtund administrative Funktionen zentral gebündelt werden. Zudem gebe es im Konzern einen Gesamtverantwortlichen für alle Terminals. Allerdings könne auch Eurogate keine nachhaltige Ladungslenkung in Richtung kombinierter Anläufe von Wilhelmshaven und Bremerhaven oder Hamburg bewirken, kritisiert das Fraunhofer-Team. „Technische Lösungen sind teilweise nicht übertragbar. Selbst in Bremerhaven besteht zwischen Eurogate, NTB und MSC Gate eine Wettbewerbssituation, obwohl Eurogate Gesellschafter aller drei Terminals ist“, wird bemängelt. Besser schneiden zwei Beispiele an der Elbe ab. So steigere das Hamburg Vessel Coordination Center als zentrale überbetriebliche Koordinationsstelle für Großschiffs-, Feeder- und Binnenschiffsverkehre im Hamburger Hafen die Standortattraktivität. Außerdem kommt gut an, dass die Services für die Reedereien kostenfrei nutzbar sind.

Lob für Truckgate in Hamburg

Auch das verbindliche Slot-Buchungsverfahren für LKW-Containertransporte „Truckgate“, das ab kommendem Jahr an den drei HHLA-Terminals (Alternwerder, Burchardkai und Tollerort) sowie am Eurogate Container Terminal Hamburg eingeführt wird, erhält Lob. Die Terminalbetreiber arbeiten bei der Hinterland-Transportorganisation mit dem Software- und IT-Dienstleister Dakosy zusammen. So ließen sich die Leistungsfähigkeit der Hinterlandanbindung steigern und die Terminalkapazitäten durch koordinierte LKW-Verkehre besser auslasten. Zusammenarbeit erachten die Fraunhofer-Experten nicht nur bei IT- und Zollsystemen als sinnvoll. Auch gemeinsame Technologien für den maritimen Umweltschutz und die Sicherheit im Hafen können die Leistungsfähigkeit weiter verbessern. Außerdem scheine eine Hafenkooperation „in weichen Feldern wie Marketing“ immer möglich. Wie das funktionieren kann, zeigt die „Go Green Week“, an der sich im September die Hafenunternehmen APM Terminals, DP World, Hutchison Ports, PSA International und die Shanghai International Port Group sowie die Hafenverwaltung Rotterdam beteiligten. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf Recycling, Klimawandel und Gemeinschaft. Weltweit wurden beispielsweise Bäume gepflanzt oder Müll an Stränden eingesammelt. Umweltanliegen könnten nur gemeinsam erreicht werden, betonte Hutchison-Ports-Chef Eric Ip. Und damit liegt er auf einer Linie mit dem Ergebnis der Fraunhofer-Studie.
http://www.deutschlandradiokultur.de/frachtschifffahrt-bleibt-der-hamburger-hafen.1001.de.html?dram:article_id=368803 Copyright deutschlandradio

FrachtschifffahrtBleibt der Hamburger Hafen konkurrenzfähig?

Von Axel Schröder

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Seit 2009 steuern immer weniger Containerschiffe den Hamburger Hafen an. (dpa / Daniel Reinhardt)

Der Hafen Hamburg leidet unter dem drastischen Rückgang des Containerumschlags. Ein Grund ist die schwächelnde Weltwirtschaft - ein anderer die Elbe. Selbst wenn die Vertiefung doch noch umgesetzt wird, bleibt die Frage, ob Hamburg auf lange Sicht dem Tiefwasserhafen in Rotterdam trotzen kann.

Es geht nach oben. 30 Meter hoch, mit dem Fahrstuhl auf die hellgraue Containerbrücke an einer Kaikante im Hamburger Hafen. Durch Gittertore bis zur Katze. So heißt die vollverglaste, bewegliche Gondel, in der Chantal Arlan arbeitet. Chantal ist Brückenfahrerin, die Katze, ihre Gondel steuert sie per Joystick über den Schiffsrumpf des Containerfrachters, von oben guckt sie in die Tiefe und hievt an dicken Stahltrossen eine Transportbox nach der anderen an Deck. "Wir laden hier gerade. Das heißt, die Container werden hier unten von den VCs abgestellt in den beiden Spuren. Das sind die großen Geräte auf den langen Beinen." Die Brückenfahrerin konnte dabei zusehen, wie die Weltwirtschaft zusammenbrach. Im Frühjahr 2009 steuerten immer weniger Containerschiffe den Hamburger Hafen an. Ein paar Monate vorher war die New Yorker Lehman-Bank Pleite gegangen und der Finanz- folgte eine Wirtschaftskrise. 2008 wurden noch fast zehn Millionen Container in Hamburg umgeschlagen, ein Jahr später brach das Geschäft um rund 30 Prozent ein. Torsten Engelhardt ist Sprecher der HHLA und auch acht Jahre nach der Lehman-Pleite bleibt er vorsichtig mit Wachstumsprognosen: "Wir gehen davon aus, dass das nicht mehr in der Größenordnung stattfinden wird wie wir das noch kennen aus der Zeit vor der Finanzkrise. Aber wir gehen von weiterem Wachstum im Containerumschlag aus ..." … - obwohl die chinesische Wirtschaft mit Wachstumsrückgängen zu kämpfen hat, obwohl das traditionell starke Russland-Geschäft des Hamburger Hafens schon seit Jahren leidet. "Wir haben deutliche Umschlagsrückgänge im Fahrtgebiet Russland. Wir können jetzt nicht sagen, ob es an den Sanktionen, liegt es an der Rezession. Wir sehen, dass er sich derzeit wieder etwas erholt auf einem etwas niedrigeren Niveau und wir gehen auch davon aus, dass sich diese Situation in Russland auch mittelfristig sicher auch wieder ändern wird." Nicht nur die HHLA, die zu zwei Dritteln der Stadt Hamburg gehört, bekommt die Abkühlung der Weltwirtschaft zu spüren. Für den Konkurrenten Eurogate sieht es nicht viel besser aus. Dort sank die Zahl der umgeschlagenen Container im letzten Jahr um zwei Prozent. Beide Unternehmen sind von Umsatzeinbußen betroffen, die Gewinne schrumpften. Die Erschütterungen der Weltwirtschaftskrise legten aber noch eine andere, vor allem für die Reedereien dramatische Fehlentwicklung offen. In der Vorkrisen-Dekade wurde der Markt mit immer mehr Riesenfrachtern geflutet. Die Banken, allen voran die deutschen Landesbanken hatten immer neue Fonds aufgelegt und ihren Anlegern prächtige Renditen versprochen. Die HSH Nordbank, die Landesbank von Schleswig-Holstein und Hamburg war vor acht Jahren der weltgrößte Schiffs-Finanzierer. Bis die Blase platzte. Heute bereitet das Bankhaus auf Anweisung der EU-Kommission den eigenen Ausverkauf vor. Die einst so stolzen Bankmanager räumen auf ihren Bilanzpressekonferenzen nun die Fehler ihrer Politik ein: "Das haben wir gelernt. Es ist ein Über-Exposure gewesen in der Schifffahrt! Wir bleiben in der Schifffahrt drin, aber solange der Markt nicht funktioniert, machen wir auch nicht viel. Wenn er mal wieder funktionieren sollte in x Jahren, dann auf reduziertem Niveau."

Dramatische Situation kleiner Reedereien

Um die Bilanzen von notleidenden Schiffskrediten zu befreien, erklärte im Sommer HSH-Vorstandchef Stephan Ermisch, wurden über 250 Frachtschiffe mit einem Gesamtwert von mehr als vier Milliarden Euro an die Länder abgegeben. Viele Reeder können krisenbedingt nur noch die Zinsen für die einstigen Mega-Investitionen zahlen. Und noch immer sind viel zu viele Schiffe auf dem Markt. Ein Teufelskreis: Zu viele Schiffe auf dem Markt führen zu niedrigen Frachtraten, also zu niedrigen Preisen pro transportiertem Container. Und genau diese niedrigen Frachtraten lassen die Umsätze der Reedereien absacken. Beschleunigt wurde dieser Prozess dadurch, dass nach dem Ausbruch der Krise die Transport-Aufträge ausblieben und die Reedereien sich gegenseitig mit immer niedrigeren Frachtraten unterboten. Besonders dramatisch ist die Situation für kleine Reedereien. Drei Hamburger Reeder hatten sich deshalb zusammengetan, um durch ein gemeinsames Management die Kosten zu senken. Petra Heinrich leitet die "Este-Ship-Management" im Alten Land, in Jork, auf der Südseite der Elbe: "An die Post von der HSH sind wir mittlerweile gewöhnt. Das ist so, dass viele Schiffe zwangsverkauft werden mussten oder dass die Reedereien gezwungen wurden, die Schiffe in die Insolvenz zu geben. Es gibt wirklich nur noch ganz wenige Schiffe, die gut laufen. Die gibt es durchaus. Aber wenige. Und wir hoffen immer weiter, dass der Markt wieder nach oben geht, keine Frage." Petra Heinrich und ihr Mann betreiben drei Containerschiffe. Sie hoffen, dass ihr Geschäft den Großen der Branche viel zu kleinteilig ist, dass ihnen die Kundschaft erhalten bleibt. Einer dieser Branchenriesen ist das Traditionshaus Hapag-Lloyd. Mit den niedrigen Frachtraten und einem harten Wettbewerb hat auch die Hamburger Reederei mit Sitz an der Hamburger Binnenalster zu kämpfen. Vor acht Jahren stieg die Stadt Hamburg mit mehreren hundert Millionen Euro bei dem Unternehmen ein und bewahrte es vor einer Übernahme. Vor zwei Jahren fusionierte Hapag-Lloyd mit der chilenischen Großreederei CSAV und in diesem Jahr kam noch die United Arab Shipping Company UASC aus Kuwait dazu, um mit den mächtigen Wettbewerbern wie der dänischen Maersk-Gruppe, der MSC aus der Schweiz oder der französischen CMA CGM konkurrieren zu können. Trotzdem wird der Wettbewerbsdruck weiter anhalten, erwartet Prof. Jan Ninnemann von der Hamburger Consulting-Firma HTC. "Die Konsolidierung hält dort an und inwieweit es gelingt, durch diese Konsolidierung den Markt jetzt mittelfristig zu stabilisieren, ist heute noch relativ schwierig abzusehen. Ich gehe noch nicht davon aus, dass dieser Konsolidierungsprozess, der sich da abzeichnet, dass der schon abgeschlossen ist. Da wird es sicher noch weitergehen in den nächsten Jahren."

Kann Hamburg dem Wettbewerber Rotterdam trotzen?

Und gerade erst hat die Pleite der südkoreanischen Hanjin-Reederei die Branche aufgerüttelt. – Nicht nur die Hamburger Reedereien, sondern der gesamte Hafenstandort hat noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen: Noch immer steht die schon vor 15 Jahren geplante so genannten "Fahrrinnenanpassung" der Elbe aus. Der Fluss soll von 13,5 auf 14,5 Meter Tiefe ausgebaggert werden, damit auch die größten Schiffe der Welt hier – möglichst unabhängig von Ebbe und Flut - ihre Ladung löschen oder abtransportieren können. "Wesentlich kritischer ist aber – wenn man sich die Anzahl der großen Schiffe anschaut – die Frage: Zwei Schiffe, die mehr als 90 Meter Breite haben, können sich auf der Elbe nicht begegnen. Das heißt, dass, wenn wir relativ viele Großcontainerschiffe haben und das betrifft auch ein Kreuzfahrtschiff oder ein Massengutschiff, die also auf der Elbe sich nicht mehr begegnen können. Und wir also mehr oder weniger einen Einbahnstraßenverkehr haben zu den engen Tidezeiten, die wir haben, dann wird natürlich die Flexibilität weiter eingeschränkt!" Und dann könnten Reeder irgendwann dem Hamburger Hafen den Rücken kehren und Rotterdam, einen Tiefwasserhafen anlaufen. Ende des Jahres wird eine Entscheidung des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts darüber erwartet, ob eine erneute, die dann zehnte Elbvertiefung mit dem europäischem Naturschutzrecht vereinbar ist. Schon heute leiden die Flora und Fauna der Elbe unter den Ausbaggerungen der letzten Jahrzehnte. Andererseits rechnen die Terminalbetreiber durch die heute sehr enge Taktung der Schiffsverkehre, die den Hafen oft nur auf der Flutwelle erreichen können, mit Zusatzkosten im zweistelligen Millionenbereich. Torsten Engelhardt, der Sprecher der Hamburger Hafen- und Logistik AG, der HHLA, warnt: "Bei uns führt das inzwischen, zusammen mit Rahmenbedingungen, über die wir schon geredet haben, zu Mengenverlusten. Mengenverluste führen zu Einnahmeverlusten und das sind am Ende des Tages auch Einnahmeverluste für die Stadt Hamburg. Und für die Region. Wir haben im Jahr 2015 mehr als eine halbe Milliarde an Wertschöpfung für die Volkswirtschaft geleistet. Das sind Gehälter, das sind Steuern, das sind Dividenden, die sehr stark auch in der Stadt Hamburg landen." Und die würden, wenn das Gericht die Baggerarbeiten in der Elbe stoppen sollte, geringer ausfallen. Falls der Fluss doch vertieft und verbreitert werden darf, wird es aller Voraussicht nach aber der letzte große Eingriff ins Ökosystem der Elbe sein. Kann Hamburg also auf lange Sicht dem Wettbewerber Rotterdam mit seinem Tiefwasserhafen trotzen? Torsten Engelhardt von der HHLA bejaht das: "Es gibt Standortvorteile von Hamburg, die wird Rotterdam auch nicht kompensieren können. Wir sind 150 Kilometer im Inland. Und der Transport mit dem Schiff ist immer noch der günstigste, verglichen mit der Bahn oder dem LKW oder anderen Verkehrsmitteln. Wenn ich diese Fracht dann aber in Rotterdam ablege, dann muss ich von Rotterdam aus mit dem Zug nach Mittel- oder Osteuropa, da steigen die Transportkosten." Außerdem, so Torsten Engelhardt würde rund ein Drittel der Schiffsladungen, die im Hafen gelöscht werden, in und um Hamburg weiterverarbeitet. Diese Ladung komme also in jedem Fall in der Hansestadt an. Und drittens, so Torsten Engelhardt, könnte der Rotterdamer Hafen nicht mit der Bahnanbindung im Hamburger Hafen konkurrieren: "Allein von Hamburg aus fahren pro Tag mehr als 200 Züge. Das heißt, ich kriege meine Fracht relativ schnell von Hamburg aus zu bestimmten Zielen und zwar mit einem relativ günstigen Verkehrsmittel verglichen mit dem LKW." Und aus diesen Gründen stehe die HHLA der Konkurrenz in Rotterdam und Antwerpen ganz gelassen gegenüber. Zu kämpfen haben alle Hafenstädte mit der schwächelnden Weltwirtschaft. Die einstigen Prognosen aus Vorkrisen-Zeiten von jährlich 25 Millionen in Hamburg umgeschlagenen Containern sind einer neuen Nüchternheit gewichen. Heute sind die Hamburger Hafenbetriebe froh, wenn es knapp neun Millionen Stahlboxen sind, die hier gelöscht oder verladen werden.
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https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Kreuzfahrt-Reise-Hafen-der-Traumschiffe,dienordstory624.html   http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article208413549/Hamburg-hat-guten-Ruf-in-der-maritimen-Branche-verbessert.html Copyright abendblatt

Weniger Container umgeschlagen, Probleme mit Schlick. Meier sagt, wie er Hamburg wieder fit für die Zukunft machen will.

Hamburg.  Er hat sich in den vergangenen Monaten mit großen Interviews auffällig zurückgehalten. Nun redet Jens Meier – und zwar im Abendblatt. Über die zunehmend stärkere Konkurrenz aus Antwerpen, warum er die Skandalisierung der Schlickprobleme in Hamburg nicht versteht und worauf er sich im kommenden Jahr als Hafenchef besonders freut.

Herr Meier, der Hamburger Hafen hat auch im ersten Halbjahr noch einen Rückgang beim Containerumschlag verzeichnet. Wann wird der Negativtrend endlich gestoppt?

Jens Meier: Die Zahlen haben sich seit Beginn des zweiten Quartals in eine positive Richtung gewandelt. Der Trend setzt sich stetig fort, sodass ich davon ausgehe, dass wir zum Jahresende mindestens die Zahlen vom Vorjahr erreichen werden. Mit ein bisschen Optimismus werden wir sie sogar leicht überschreiten.

Konkurrent Antwerpen hat Hamburg mittlerweile beim Umschlag überholt und wächst kräftig. Was machen die Belgier besser als Hamburg?

Ich würde nicht sagen, die Belgier machen es besser, aber sie machen gewisse Dinge anders als Hamburg. Der Unterschied zwischen Antwerpen und Hamburg ist, dass dort ein sehr großer Teil des Umschlags durch den größten Kunden, die Reederei MSC, stattfindet. Das liegt daran, dass MSC dort ein eigenes Terminal hat, das aus Kostengründen ausgelastet wird. Das wirkt sich auf die Statistik aus.

Hamburg hat es bisher – mit Ausnahme von Altenwerder – abgelehnt, Reedern an bestimmten Terminals Vorrechte einzuräumen. Muss das geändert werden?

Wir haben zwei erfolgreiche Terminalbetreiber in Hamburg. Es ist allein deren Entscheidung, ob sie sich im Rahmen von Kooperationen oder finanziellen Verflechtungen mit Reedereien zusammentun. Da mischen wir uns nicht ein. Wenn wir neue Flächen bereitstellen, machen wir zuvor ein Markterkundungsverfahren. Da gibt es für mich kein Tabu. Wenn sich eine Reederei zusammen mit einem Terminalbetreiber mit einem sinnvollen Konzept bewerben würde, schauen wir uns das gerne an.

Antwerpen hat Hamburg vor allem die Feeder-Verkehre weggenommen, also die Funktion als Verteilstelle.

Wir sollten davon wegkommen, die Statistik der gezählten Container als das Maß aller Dinge zu betrachten. Viel wichtiger ist die Wertschöpfung, die wir im Hafen erzielen. Wir schauen deshalb weniger auf die Verteilverkehre, sondern insbesondere auf die Ladungsbewegungen und die im Hinterland abgesetzten Container. Da zeigt sich nämlich Hamburgs Stärke: Die Hafenbahn legt kräftig zu und hat im ersten Halbjahr wieder ein Allzeithoch erreicht. Die Auslastung in den Hinterlandtransporten wird immer besser. Wir haben leider wegen der Verzögerungen bei der Fahrrinnenanpassung Verteilverkehre verloren, da die Schiffe nicht voll beladen nach Hamburg kommen können und die Reeder die dafür bestimmte Ladung vorher in anderen Häfen abladen. Bei der für den Weitertransport ins Hinterland bestimmten und bei der lokalen Ladung legen wir zu!

Dennoch gibt es sehr viele Dinge, die gegen Hamburg sprechen: Die geringere Nutzung des Nord-Ostsee-Kanals, die Schiffsgrößenentwicklungen, die Reederei-Allianzen, die zur Neuordnung der Dienste und zu weniger Ladung in Hamburg führen. Kritiker sagen, Hamburg drohe der Abstieg zum Provinzhafen. Was macht Sie so optimistisch, dass das nicht passiert?

Hamburg hat große Vorteile gegenüber anderen Standorten: langfristige, verlässliche Partnerschaften, eine hohe Qualität in der Abfertigung und insbesondere die Fähigkeit, in Krisensituationen eng zusammenzurücken, um die Probleme gemeinsam zu meistern. Ein Beispiel: Die Insolvenz der Reederei Hanjin hat dazu geführt, dass weltweit die Häfen Schiffe dieser Reederei ausgesperrt haben. Auch in Europa. Und was hat Hamburg gemacht? Wir haben nach Lösungen gesucht, wie wir helfen können – mit dem Ergebnis, dass Hamburg der einzige Hafen in Europa ist, wo die Hanjin-Schiffe in Zusammenarbeit mit dem Terminalbetreiber Eurogate abgefertigt werden. Das findet weltweit eine positive Beachtung und hat Hamburgs guten Ruf in der maritimen Branche noch verbessert. "Auf Hamburg kann man sich verlassen", sagen die Reeder. Dabei geht es nicht um die HPA oder um ein einzelnes Unternehmen, sondern es geht um Hamburg als Ganzes. Das sollten wir bei allen Streitereien, die es intern immer mal wieder gibt, nicht vergessen.

Sie selbst werden kritisiert, Sie würden sich zu stark um Ihre Smart-Port-Projekte kümmern und dabei das Alltagsgeschäft vernachlässigen ...

Wir erleben derzeit viele Umbrüche, nicht zuletzt durch die Digitalisierung. Ich möchte erreichen, dass, wo immer weltweit neue Standards entstehen, wir diese mitsetzen und nicht anderen hinterherlaufen. Es gewinnt nämlich am Ende nicht der Stärkste, sondern derjenige, der sich am schnellsten und intelligentesten auf die Veränderungen einstellt, andernfalls verliert man den ­Anschluss und damit oft auch Wettbewerbsstärke. Wenn man allerdings bei Trends vorne mit dabei ist, muss man immer mal wieder in den Rückspiegel schauen, dass man alle mitnimmt. Manchen erscheinen Entscheidungen unverständlich, weil sie nicht ausreichend erklärt werden. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, unsere Partner im Hafen bei den Neuerungen mehr mitzunehmen. Das ist in den vergangenen Monaten vielleicht etwas zu kurz gekommen.

Zum Ende des Jahres soll endlich die Entscheidung zur Elbvertiefung kommen. Wie optimistisch sind Sie?

Wir können nur sagen, dass wir von unserer Seite alles dafür getan haben, dass die Fahrrinnenanpassung umgesetzt werden kann. Ich bin optimistisch, dass wir eine positive Entscheidung bekommen. Im Übrigen ziehe ich meinen Hut vor den Verwaltungsrichtern, die in einem extrem komplexen Verfahren zu einem Urteil kommen müssen. Bei diesem Prozess kann man nicht schnell richtig oder falsch sagen. Es gibt Unmengen an Gutachten, die zu bewerten sind. Da braucht es Fachexperten.

Was würde ein Nein zur Elbvertiefung für Hamburg bedeuten?

Wenn die Fahrrinnenanpassung nicht kommen sollte, wäre das ganz sicher kein Untergang für den Hamburger Hafen, aber es wäre fatal für Deutschland. Zum einen, weil ein Signal in die Welt ginge, dass Deutschland keine Großprojekte mehr hinbekommt. Zum anderen würden Im- und Export leiden, weil sich Prozesskosten dabei erheblich verteuern würden.

Um die Wertschöpfung im Hafen zu erhalten, werden mehr Industrieansiedlungen gefordert. Was tut sich in diesem Zusammenhang?

Wir bereiten gerade im Kuhwerder Hafen die Flächen für die Ansiedlung eines international bekannten Industrieunternehmens vor. Wir reden hier über ein Investment von mehreren Millionen Euro. Im Übrigen bereiten wir gerade für die Umplanung des Hafengebiets von Steinwerder eine Marktanalyse vor, die in den kommenden drei Monaten durchgeführt wird. Auch dort geht es im Schwerpunkt um die Frage, welche hafennahe Industrieansiedlung hier geeignet ist.

Viele Monate lang erhitzte die Verschlickung des Hafens die Gemüter. Zuletzt kam vom Bund der Steuerzahler scharfe Kritik, wegen Steuerverschwendung. Ist das Pro­blem aus Ihrer Sicht nun dauerhaft gelöst?

Jahrelang hatten wir das Problem, dass wir die ausgebaggerten Sedimente nur auf Hamburger Gebiet verbringen konnten. Deshalb wurde das Baggergut an die Grenze gebracht, von wo aus es langsam durch die Tide wieder in den Hafen hineintrieb – und wir wieder baggern mussten. Das hat der Steuerzahlerbund in seinem Schwarzbuch aufgegriffen. Und ich kann für uns sagen: Wir hätten die Sedimente auch viel lieber weit weggebracht, um diese Kreislaufbaggerei zu durchbrechen. Deshalb sind wir jetzt sehr froh, über die Einigung mit Schleswig-Holstein, mit der wir Baggergut in die Nordsee bringen können. Das wird spürbare Entlastung bringen – nicht gleich morgen, weil sich die Mengen erst nach und nach abbauen, aber wir sind auf gutem Wege. Eines muss ich noch loswerden: Sedimentation ist in Flusshäfen etwas völlig Normales. Die gab es schon immer. Ich wundere mich darüber, warum dieses Thema in letzter Zeit bei uns skandalisiert wurde. Ich danke unseren Kollegen, dass sie das Thema so professionell bearbeiten.

Moment! Sie können doch nicht bestreiten, dass die Schlickmengen in letzter Zeit deutlich zugenommen haben.

Nein. Das haben sie tatsächlich, weil wir weniger Regenmengen am Oberlauf der Elbe haben. Ich will auch nicht verhehlen, dass es Engpässe wegen Mindertiefen gegeben hat, aber wir können nicht überall gleichzeitig baggern, sondern haben versucht bedarfsgerecht zu agieren. Werden an einem Liegeplatz Mindertiefen festgestellt, prüfen wir, wann dort das nächste Schiff mit großem Tiefgang erwartet wird, und schicken rechtzeitig vorher die Bagger hin. Wir haben eigens eine Taskforce Sedimentmanagement eingerichtet, in der wir aus allen relevanten Bereichen das Fachwissen bündeln. Wegen des Schlicks musste noch nie ein Schiff draußen bleiben, und das soll auch nicht passieren.

Steigen die Schlickmengen, dann steigen auch die Baggerkosten. Wo soll das noch hinführen?

Sportbootbesitzer wissen, dass sie in ihren Yachthäfen bei Niedrigwasser trockenfallen können, das gilt schon seit meiner Kindheit. Insgesamt versucht die HPA natürlich, durch ein ganzheitliches Sedimentmanagement die Kosten so gering wie möglich zu halten. Geld wird die Unterhaltungsbaggerei aber immer kosten.

Kritisiert wurde, dass die Landstromanlage feierlich in Betrieb ging, ohne dass sie ein Kreuzfahrtschiff mit Strom versorgte.

Wir haben immer gesagt, dass es sich zunächst um eine Inbetriebnahme handelt, bei der weitere Tests unter realen Bedingungen durchgeführt werden. Ich kann Sie aber beruhigen. Die Testphase ist beendet. Die Landstromanlage funktioniert einwandfrei und hat die "AIDAsol" am 3. Oktober sechs Stunden lang mit Energie versorgt. Damit erfüllen wir die Landstromnorm.

Worauf freuen Sie sich für das Jahr 2017?

Oh, da gibt es vieles im Hafen. Ein Thema ist die positive Entwicklung des Kreuzfahrtstandorts Hamburg. Schon heute sind wir unter den Top drei der nordeuropäischen Kreuzfahrthäfen.

http://www.n-tv.de/ticker/Peking-will-Zugverbindungen-nach-Europa-verbessern-article18838546.html Copyright N-TV Hamburg6

Alternative zur ContainerschifffahrtPeking will Zugverbindungen nach Europa verbessern

China macht ernst mit dem Ausbau der Bahnverbindungen nach Europa. Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission unterzeichnete einen Fünfjahresplanes für die Anbindung des "China Railway Express" an Europa. Die Unternehmen suchten kürzere Wege für den Transport von Waren, begründete sie ihre Initiative. Bislang haben hier die Regionalregierungen den Hut auf, was zu 39 unterschiedlichen Bahnverbindungen von chinesischen Städten wie Chongqing nach Deutschland, Polen oder die Niederlande führte. Die Zentralregierung hat nun die Kontrolle über das Netzwerk übernommen sowie die Züge und Container unter der Marke "China Railway Express" zusammengeführt. Die Staatsplaner sehen die Bahnverbindung als notwendige Alternative zur Containerschifffahrt und dem Lufttransport. Unternehmen klagen hier häufig über hohe Kosten und einen ungeordneten Wettbewerb. Die Kommission will sich daher auf drei Bahnverbindungen nach Europa konzentrieren und dabei sowohl die Infrastruktur als auch die Dienstleistungen verbessern. 43 Transitknotenpunkte sollen dazu entwickelt werden. http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/moderate-anhebung-des-hafengeldes-in-hamburg.html Copyright DVZ

Moderate Anhebung des Hafengeldes in Hamburg

05. Oktober 2016
Vor dem Hintergrund der noch ausstehenden Entscheidung über die Fahrrinnenanpassung werden die Rabatte für besonders große Schiffe und Transshipment weiter fortgeschrieben. Allerdings wird mit einer Anhebung der Kappungsgrenze der entsprechende Rabatt reduziert. Die fünf umweltspezifischen Nachlässe (ESI-, LNG-, Hafenstrom-, Green Award- und Blauer Engel-Rabatt) für besonders saubere Schiffe bleiben als Anreiz für besonders umweltfreundliches Verhalten bestehen. Die positive Resonanz auf die Anreize zeigt sich beispielweise bei der Nutzung des Environmental Ship Index-Umweltrabattes (ESI). Über 4000 Schiffe weltweit sind bereits ESI-zertifiziert – Tendenz weiterhin steigend. Derzeit tragen rund 50 Häfen und weitere Unterstützer in Europa, Amerika, Asien und Ozeanien dazu bei, diese Entwicklungen durch weitere Anreize weiter voranzutreiben. Zuletzt waren bereits über 18 Prozent aller Schiffsanläufe in Hamburg weitaus sauberer, als es die Vorschriften erfordern. (jpn)
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hafen-soll-schnelles-Internet-bekommen-,hafen1312.html
Traditionswerft Blohm+Voss wird verkauft
Hamburg/Bremen
Die Bremer Werft Lürssen, der führende deutsche Hersteller von Luxusjachten, übernimmt das Hamburger Traditionsunternehmen Blohm + Voss. Mit der Übernahme will Lürssen vor allem das Leistungsspektrum für die Reparatur, die Überholung und Aufwertung von Jachten, Marine- und kommerziellen Schiffen abrunden sowie das Neubaugeschäft von Marineschiffen. Offen ist, ob bei Blohm + Voss künftig auch Luxusjachten gebaut werden. In Hamburg wurde die Übernahme positiv aufgenommen.
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Copyright NDR
Stand: 16.09.2016 11:05 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Hafen soll schnelles Internet bekommen

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Viele Hafenbetriebe verfügen nicht über moderne und schnelle Internetverbindungen.
Die maroden Telefon- und Internetleitungen im Hafen sollen jetzt schnell ausgebaut und modernisiert werden. Darauf haben sich die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA), der Unternehmensverband Hafen Hamburg, die Wirtschaftsbehörde und die Telekom verständigt, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete.

Internetverbindungen oft nicht leistungsfähig

Jahrzehnte alte Kupferleitungen, Telefon- und Internetanschlüsse, die manchmal stundenlang nicht zu erreichen sind. Kaum ein Unternehmen im Hafen hat bislang eine moderne und leistungsfähige Internet- und Datenverbindung. Einzelne Unternehmen geben größere Datenpakete ihren Mitarbeitern mit nach Hause, damit sie sie von dort als E-Mail verschicken. Das soll sich nun ändern. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, sagte HPA-Chef Jens Meier.

Bundesverkehrsminister: Schnelle Lösung suchen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Hamburger Behörden bei seinem Besuch in der Hansestadt am Montag aufgefordert, schnell nach Lösungen zu suchen: "Dass es bei mir im Alpenland nicht unbedingt die schnellste Internetverbindung gibt, ist klar. Aber in den Metropolen erwartet man, dass das funktioniert. Das tut es offensichtlich nicht überall."

Hamburg soll sich um Fördermittel bewerben

Dobrindt appellierte deshalb an Hamburg, sich um einen Teil der vier Milliarden Euro zu bewerben, den der Bund für den Ausbau des Breitbandinternets bereitstellt. Hamburg hinke hier deutlich hinterher, so Dobrindt. "Das ist relativ unkompliziert. Jedes Projekt ist grundsätzlich erstmal förderfähig." Und genau diese Bewerbung um eine Förderung soll die HPA jetzt in die Wege leiten, heißt es aus der Wirtschaftsbehörde. Als Zwischenlösung ist im Gespräch, das schnelle mobile Internet im Hafen auszubauen.
Weitere Informationen
Ein Containerschiff im Hamburger Hafen Fotograf: Claudia Wohlsperger

Im Hamburger Hafen kriecht das Internet

Während Container im Hamburger Hafen in Windeseile abgefertigt werden, geht es bei Datenpaketen offenbar besonders langsam zu. Nur vier Prozent der Unternehmen verfügen über schnelles Internet. (20.07.2016) mehr
Containerterminal Altenwerder in Hamburg © dpa Fotograf: Kay Nietfeld

Hamburg steckt deutlich mehr Geld in den Hafen

Hamburg stellt für den Hafen ab dem kommenden Jahr mehr Geld bereit als bislang. Nach Informationen von NDR 90,3 kann sich die Hafenverwaltung auf ein Plus von 65 Millionen Euro einstellen.(06.07.2016) mehr

„Seit der Eröffnung des Cruise Centers Steinwerder im Juni letzten Jahres haben wir in Hamburg weitere Erfahrungen bei der Abfertigung der ganz großen Kreuzfahrtschiffe gesammelt und gezeigt, dass wir sowohl was unsere technische Ausstattung als auch unsere Kapazitäten betrifft bestens gerüstet sind“, sagt Sacha Rougier, Geschäftsführerin der CGH. Bisher wurden am Cruise Center Steinwerder 90 Anläufe mit über 530.000 Passagieren abgefertigt. „Derzeit arbeiten wir daran, die Erreichbarkeit des Cruise Centers Steinwerder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch weiter zu verbessern.“ Bereits seit Mai 2016 bietet die CGH einen kostenlosen Bus-Shuttle von der S-Bahnstation Veddel zum Cruise Center Steinwerder an.

„Die Zahlen belegen, dass Hamburg dank des Engagements von allen Beteiligten weiter auf dem Weg ist, sich zu einer der Top-Kreuzfahrtdestinationen in Europa zu entwickeln“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA. „Mit Investitionen in eine moderne Infrastruktur und Angebote zur alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen werden wir gemeinsam weiter daran arbeiten, die Attraktivität des Kreuzfahrtstandorts Hamburg bei Reedereien und Passagieren zu erhöhen.“

Für 2017 erwartet die Cruise Gate Hamburg GmbH eine weitere Steigerung der Erfolgszahlen: „Derzeit planen wir bei den Passagierenzahlen prozentual mit einem zweistelligen Wachstum“, so Rougier.

Zudem gewinnt die CGH nach der Fertigstellung des Projektes ‚Anpassung Einfahrt Vorhafen‘ mehr Flexibilität bei der Liegeplatzvergabe. Simulationen haben ergeben, dass die Breitenrestriktion für Kreuzfahrtschiffe von aktuell 32,3 Meter auf eine maximale Breite von 40 Meter erweitert werden kann. Kreuzfahrt-Highlights für das Jahr 2017 sind unter anderem die Erstanläufe von „Norwegian Jade“, „Norwegian Joy“, „Mein Schiff 6“, „Independence OTS“, „MSC Preziosa“ und der „Silver Wind“. Copyright Schiffsjournal Hamburger Kreuzfahrt auf Erfolgskurs – Die Cruise Gate Hamburg GmbH stellt Rekordzahlen vor
Die Cruise Gate Hamburg GmbH (CGH) verzeichnet für das Jahr 2016 mit 170 Anläufen (153 Anläufe in 2015) und über 700.000 Passagieren (2015: 520.000 Passagiere) ein Rekordjahr für die Kreuzfahrt in Hamburg. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Hamburg Port Authority (HPA) betreibt seit Anfang des Jahres alle drei Hamburger Cruise Center (Altona, HafenCity und Steinwerder) und ist die zentrale Anlaufstelle für die Kreuzfahrtreedereien.  
Copyright Knut Shippsspotter http://www.mopo.de/hamburg/politik/nach-brand-auf-container-schiff-feuerwehr---unsere-loeschboote-sind-zu-alt--24698114 das-alte-hamburger-loeschboot--1-Copyright Mopo DPA
Der Marathoneinsatz auf dem Frachter „CCNI Arauco“: Es dauerte ewig, bis die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle hatten, weitere Feuerwehren mussten aushelfen. Lief da etwas schief bei der Hamburger Feuerwehr? Die MOPO fragte nach bei Sprecher Jan Ole Unger (43)..............................................................
Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger
Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger (43) erklärt, warum der Einsatz so lang gedauert hat.
MOPO: Warum hat der Einsatz so lange gedauert? Jan Ole Unger: Ein Feuer auf einem Containerschiff ist kein Standardeinsatz wie etwa ein Wohnungsbrand. Die Dimension dieses modernen Containerfrachters ist riesengroß. Wenn dann eine unvorhersehbare Lageänderung auftritt, verändert sich der gesamte Einsatzablauf und alles dauert entsprechend länger – einfach aufgrund der Größe.  Das Feuer konnte nach gut 77 Stunden gelöscht werden, der Einsatz dauerte insgesamt 83 Stunden. – Quelle: http://www.mopo.de/24698114 ©2016
Hamburger Hafen das Tor zur Welt Teil 3
https://www.facebook.com/kapitaenschwandt/videos/684862725001304/
Großalarm im Hamburger Hafen. Der Containerfrachter CCNI ARAUCO brennt am Burchardkai. Dieses Video mailt ein Facebook-Freund. Ich hoffe, dass alle Seeleute und Einsatzkräfte unverletzt bleiben.
http://www.n-tv.de/panorama/Containerschiff-brennt-im-Hamburger-Hafen-article18547971.html
http://www.focus.de/panorama/welt/50-meter-hohe-rauchsaeule-explosion-auf-container-schiff-im-hamburger-hafen_id_5887329.html
Hamburger Hafenbahn fährt Ladungsrekord ein
Hamburg Copyright Norddeutsche Rundschau
Im Netz der Hamburger Hafenbahn ist im ersten Halbjahr so viel Ladung transportiert worden wie nie zuvor. Zwischen Januar und Juni wurden 23,8 Millionen Tonnen Ladung und 1,19 Millionen Standardcontainer (TEU) bewegt, wie die Hafenbehörde HPA gestern mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug die Steigerung insgesamt 3,9 Prozent, im Containerverkehr 2,1 Prozent. Bis zu 220 Züge mit 5900 Wagen an Ladung und Containern verkehren pro Tag zwischen Hamburg und dem europäischen Hinterland. Mit dem 2015 eingeführten IT-System Transport-Rail und Investitionen in die Infrastruktur sei die Hafenbahn ein effektives Verkehrssystem, so HPA-Chef Jens Meier. Wirtschafssenator Frank Horch (parteilos) verwies darauf, dass der Einsatz von Bahnwagen mit geräuscharmen Bremsen und von Rangierloks mit Rußpartikelfiltern finanziell gefördert werden solle, um Lärm und Emissionen zu reduzieren. Der Leiter der Hafenbahn, Harald Kreft, forderte den bundesweiten Ausbau des Schienennetzes für Zuglängen von 740 Metern. Die Hafenbahn umfasst 300 Kilometer Gleise und 800 Weichen.
lno
HamburgerHafen Brand45 Das Feuer entflammte im hinteren Bereich des Schiffes Copyright Focus
Großeinsatz am Hamburger Hafen: Auf einem 300 Meter langen Schiff ist ein Feuer ausgebrochen. Die Rauchschwaden waren 50 Meter hoch über dem Hafen zu sehen.
Das berichteten mehrere Hamburger Medien. Demnach soll sich die Explosion nach Schweißarbeiten im Heckbereich des Frachters CCNI Arauco ereignet haben. 80 Einsatzkräfte und zwei Löschboote versuchen momentan, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, wurden zwei Besatzungsmitglieder beim Versuch, den Brand zu löschen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach ersten Informationen enthielten die Container kein Gefahrgut. Dennoch wurden die Anwohner in Othmarschen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
http://www.dvz.de/rubriken/landverkehr/single-view/nachricht/hamburger-hafenbahn-faehrt-ladungsrekord-ein.html Copyright DVZ

Hamburger Hafenbahn fährt Ladungsrekord ein

01. September 2016
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70 Teu sind im Schnitt auf jedem Zug, der den Hamburger Hafen verlässt oder anfährt.

Quelle: HPA  Copyright
Die Hamburger Hafenbahn wird im Jahr ihres 150-jährigen Bestehens von ihrem eigenen Erfolg quasi überrollt. Dank einer effizienteren Zugproduktion in den Terminals und bei den rund 126 Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), die den Hafen nutzen, ist bei der für die Hafenbahn zuständigen (HPA) Hamburg Port Athority die kuriose Situation entstanden, dass die Erlöse in diesem Jahr kaum noch steigen. Im vergangenen Jahr waren es rund 22 Mio. EUR, die mit dem Betrieb umgesetzt wurden. „Wir sind mit der Situation trotzdem zufrieden, auch wenn auf dem Papier ein anderer Eindruck entsteht“, sagte am Mittwoch HPA-Geschäftsführer Jens Meier, als er zusammen mit Wirtschaftssenator Frank Horch Halbjahreszahlen der Hafenbahn präsentierte. Der Stillstand bei den Erlösen erkläre sich daraus, dass von den EVU weniger Standgeld für auf den Gleisanlagen abgestellte Loks und Wagen gezahlt werden musste. „Im Umkehrschluss“, so Meier, „bedeutet dies, dass mehr Züge durchgeleitet und die Abfertigung auf den Anlagen optimiert worden ist.“ Außerdem konnten die EVU dank eines Verrechnungsmodells dazu bewegt werden, Waggons von Drittkunden aus dem Hafenbahnbereich herauszuziehen. Durchschnittlich transportieren täglich bis zu 220 Züge mit 5900 Wagen Ladung und Container zwischen Hamburg und dem europäischen Hinterland. Jeder Zug hat 70 Teu geladen. Vor sechs Jahren waren es noch 62 Teu. Auch die Zugzahlen sind gestiegen: von 28 800 auf 30 400 Züge pro Jahr. Im vergangenen Halbjahr wurden auf dem Netz der Hafenbahn rund 23,8 Mio. t Ladungen und gut 1,19 Mio. Teu transportiert. Dies ist eine Zunahme von 3,9 Prozent im Güter- und von 2,1 Prozent im Containerverkehr. Die Attraktivität Hamburgs als Hafen mit dichtem Bahnfahrplan soll weiter gesteigert werden. So gebe es für geräuscharme Wagen einen Rabatt von 50 Prozent bei den Einfahr- und Standgeldern, sagte Horch. Wenn ein EVU Rangierarbeiten mit einer Lok ausführt, die über einen Rußpartikelfilter verfügt, wird dies mit einem Nachlass von 28 Prozent beim Entgelt belohnt. (jpn)
http://www.wetter.de/cms/schifffahrts-konferenz-der-international-association-of-maritime-economists-tagt-in-hamburg-3057555.html Copyright Wetter

Schifffahrts-Konferenz der International Association of Maritime Economists tagt in Hamburg

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Premiere in der Hafenstadt Hamburg: Erstmals tagt die Jahreskonferenz der International Association of Maritime Economists (IAME) an der Elbe. Bei der Veranstaltung, die heute beginnt und bis Freitag dauert, diskutieren Wissenschaftler und Fachkundige neue Entwicklungen in der Schifffahrt. Gastgeber ist Jan Hoffmann, Präsident der IAME und Chef im Bereich Handelserleichterungen bei der Welthandels- und Entwicklungskonferenz(UNCTAD) mit dem Hauptsitz in Genf. Nach seinen Worten muss sich die Branche an dem Anspruch messen lassen, alles schneller, günstiger und zuverlässiger zu liefern. Das Schiff sei zwar nicht das schnellste Transportmittel, gemessen am CO2-Ausstoß pro Tonne pro Kilometer aber das umweltfreundlichste. Weitere Themen auf der viertägigen Veranstaltung sind unter anderen Sicherheitskonzepte sowie die Flüchtlingsproblematik auf See, die Kreuzfahrtindustrie, stetig größer werdende Container-Schiffe sowie das Konzept von kapitänslosen Schiffen, also wie in der Automobilbranche die Technologie des unbemannten Fahrens. dpa

letzte Aktualisierung: (mehr dazu bei www.wetter.de)
http://www.abendblatt.de/hamburg/article208117249/Elbvertiefung-fuer-Deutschland-entscheidend.html Copyright abendblatt

Hamburg.  Schleswig-Holstein und Hamburg haben zurzeit einige gemeinsame Baustellen: Zu Lande ist das wörtlich zu nehmen mit dem Ausbau der A 7. Im übertragenen Sinne sind es in der Luft die zu spät in der Nacht landenden Jets am Flughafen und der Ärger von Anwohnern und am Wasser die schlechter laufenden Geschäfte im Hafen. Das Abendblatt sprach mit den beiden Wirtschaftsressortchefs der Länder, Senator Frank Horch (parteilos) und Minister Reinhard Meyer (SPD), im Hamburger Rathaus über die Probleme.

Experten fürchten angesichts des stagnierenden Welthandels und immer größerer Containerschiffe, dass Hamburgs Hafen zum Regionalhafen schrumpfen könnte. Wie wollen Sie eine derartige Entwicklung verhindern?

Frank Horch: Hamburg ist kein Regionalhafen, sondern Deutschlands Tor zur Welt. Und das wird der Hafen bleiben. Ich leugne die Schwierigkeiten, mit denen wir derzeit zu kämpfen haben, nicht. Viele Probleme wie beispielsweise die Krise in Russland oder das abgeschwächte Wirtschaftswachstum in China können wir aber nicht beeinflussen. Wir konzentrieren uns auf die Weiterentwicklung von Hamburgs Hafen als Universalhafen, der für eine der wirtschaftlich am stärksten wachsenden Wirtschaftsregionen Europas unverzichtbar ist. Im Übrigen halte ich nicht viel vom reinen Zählen von Containern.

Reicht das?

Horch: Daneben halte ich eine stärkere Ansiedlung von verarbeitender Indus­trie und von Wissenschaftseinrichtungen für zukunftsweisend. 3-D-Drucker zum Beispiel werden schon in naher Zukunft die Herstellung von Ersatzteilen oder einzelnen Bauteilen in der Nähe von Einsatzorten der Maschinen möglich machen. Warum also soll das nicht in einem Werk im Hamburger Hafen geschehen? Oder nehmen Sie die Entwicklung von Prototypen von Windkraftanlagen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Entwicklungszentrum zum Beispiel von Siemens im Bereich unseres Hafens entsteht. Der Weg zu den Hamburger Hochschulen ist nicht weit.

Brunsbüttel würde gern ein Terminal bauen, an dem Flüssiggas(LNG)-Tanker entladen werden – ein Testfall für eine gute Zusammenarbeit norddeutscher Häfen?

Reinhard Meyer: Wir glauben, dass jeder Hafen seine Stärken einbringen sollte. Brunsbüttel ist für ein LNG-Terminal bestens geeignet und erfährt dabei auch Unterstützung aus Hamburg. Der entscheidende Punkt ist aber, dass Hamburg und Schleswig-Holstein gemeinsam gute Bedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen schaffen müssen. Für viele Unternehmen aus der Metropolregion ist Hamburgs Hafen unverzichtbar. Er ist auch der größte Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Es gibt aber auch Hamburger Unternehmen, die expandieren wollen und in der Hansestadt keine Fläche finden. Diesen Unternehmen können wir Gewerbeflächen bieten. Es geht darum, Hamburg und Schleswig-Holstein als gemeinsamen Wirtschaftsraum zu betrachten.

Warum hat Schleswig-Holstein Hamburg dann so lange hängen lassen, als es um die Umlagerung von Schlick in der Nordsee ging und setzt jetzt enge Grenzwerte?

Meyer: Eine Kooperation ist gut, wenn sie auch in schwierigen Zeiten funktioniert. Wir hatten eine schwierige Ausgangssituation, haben hart verhandelt und am Ende eine vernünftige Lösung gefunden. Hamburg kann seinen Hafenschlick wieder in der Nordsee umlagern und zahlt dafür einen akzeptablen Preis.

Horch: Harte Verhandlungen über ein umweltverträgliches Verfahren sind für mich kein Problem. Wir halten die geforderten Grenzwerte ein und dokumentieren diese. Ich habe dafür Verständnis, dass Schleswig-Holstein Naturschutzinteressen berücksichtigt.

Im Dezember entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die erneute Elbvertiefung. Was passiert, wenn sie nicht kommt?

Horch: Ich bin sehr optimistisch, dass das Gericht grünes Licht für die Vertiefung geben wird. Es gibt jetzt eigentlich nichts mehr, was wir nicht getan haben, um die Natur und die Deiche zu schützen. Diese Maßnahmen sind aus unserer Sicht mehr als ausreichend. Letztlich wird in Leipzig mit der Elbvertiefung auch über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands entschieden.

Ist es wirklich so dramatisch?

Horch: Der Hamburger Hafen und seine Zukunftsfähigkeit sind von übergeordneter Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. Für ein Gericht ist das eine hohe Verantwortung, denn damit wird auch ein Weg gewiesen, ob große Infrastrukturprojekte überhaupt noch umgesetzt werden können.

   

 

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Kreuzfahrt-Rueckschlag-Meier-rechnet-mit-Rekord,kreuzfahrtschiffe190.html Copyright NDR
Stand: 23.08.2016 17:42 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Kreuzfahrt-Rückschlag? Meier rechnet mit Rekord

Trotz des Rückschlags durch eine Absage der US-Reederei Norwegian Cruise Lines (NCL) rechnet der Chef der Hafenverwaltung HPA, Jens Meier, nicht mit einem Ende des Kreuzfahrt-Booms in Hamburg. Auch 2017 werde es starke Zuwächse in dem Geschäft geben, sagte Meier im Treffpunkt Hamburg bei NDR 90,3. Auf der "AIDAprima" etwa, die jede Woche ab Hamburg fährt, seien viele Doppelkabinen häufig mit drei und mehr Gästen belegt.

CL spricht von fehlender Nachfrage

Die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line hatte am vergangenen Wochenende bekannt gegeben, einen großen Teil ihrer für kommendes Jahr geplanten Anläufe der "Norwegian Jade" in der Hansestadt zu streichen. Statt der eigentlich geplanten 19 Anläufe in Hamburg stehen jetzt nur noch sechs auf dem Programm. Die Nachfrage fehle - vor allem die Rundreisen ab Hamburg zu westeuropäischen Metropolen ließen sich kaum verkaufen, hieß es bei NCL. Die Amerikaner schicken die "Norwegian Jade" stattdessen für längere Zeit nach Großbritannien.
Weitere Informationen
Die "Norwegian Jade" der Reederei Norwegian Cruise Line. © Norwegian Cruise Line

"Norwegian Jade" viel seltener in Hamburg

Rückschlag für den Kreuzfahrtstandort Hamburg: Die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line streicht einen großen Teil ihrer für kommendes Jahr geplanten Anläufe. (20.08.2016) mehr
Die "AIDAprima" läuft in Hamburg ein. © NDR Fotograf: Karsten Sekund

Hamburg will mehr Platz für Kreuzfahrtschiffe

Hamburg will seine Kapazitäten für Kreuzfahrtschiffe erhöhen. Deshalb soll das Terminal auf Steinwerder erweitert werden. Das hat der Aufsichtsrat der Hafenverwaltung beschlossen. (09.07.2016) mehr
Eine Computergrafik des AIDAprima. © AIDA Cruises

Hamburgs Kreuzfahrt-Kalender 2016

Für das Jahr 2016 werden 160 Anläufe von 33 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen erwartet. Dauergast ist die "AIDAprima", Höhepunkt ist der Hafengeburtstag. Alle Termine im Überblick. mehr
Durchatmen Copyright Norddeutsche Rundschau
Gute Nachricht für Hafenbewohner: Riesen-Schiffe wie die „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“, die gestern zum letzten Mal in dieser Saison gemeinsam in Kiel auf die „Color Line“-Fähre trafen, stoßen dank schärferer Vorschriften deutlich weniger Schwefeldioxid aus. Ganz unbedenklich sind die Abgase jedoch noch nicht.       hamburg-newsroom-header-logistk.jpg.thumb
http://worldmaritimenews.com/archives/199642/spotted-hhla-readying-for-invasion-of-giants/
Copyright World Maritime news

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Sommernacht-in-Hamburg,dienordstory548.html

 

Spotted: HHLA Readying for Invasion of Giants

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Image Courtesy: HHLA Copyright
Container Terminal Burchardkai (CTB), operated by Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), received three additional gantry cranes on August 14, 2016, which will enable the terminal to handle ships with a capacity of 20,000 TEU and more at two berths. Following the delivery of the three cranes, HHLA has now a total of eight gantry cranes at CTB. The cranes arrived to Hamburg after a ten-week journey from Shanghai. Before taking charge of them from Chinese crane manufacturer ZPMC, CTB carried out on site extensive tests on the container gantry cranes. The new cranes will be prepared for use over the next few months before the final inspection. After this, they will be put into operation at CTB’s berth 5/6 in the end of 2016, HHLA said. “The cranes which have now arrived are a key part of the long-term programme of upgrading the CTB. The number of calls made by particularly large vessels has been on the rise for quite a while,” Stefan Behn, member of the Executive Board of HHLA, said. The new cranes are designed for container ships with 24 transverse container rows. With their 74-metre jibs, they are equipped to handle ships with a loading capacity of 20,000 TEU and more. In addition, the cranes’ jibs can handle nine containers placed on top of one another on deck and the new gantry cranes can also operate in tandem mode. They can move two 40-foot containers or four 20-foot containers with one hub. Each container gantry crane weighs 2,400 tonnes and can handle a maximum payload of 110 tonnes. The container gantry cranes were transported on a converted tanker. “A further two cranes are currently being constructed at the HHLA Container Terminal Tollerort. With this berth and the two at the CTB, HHLA will then have three berths for handling especially large container vessels,” the terminal operator said.
 http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article207995301/Internetproblem-im-Hafen-Telekom-Chefs-reisen-an.html
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Hamburg

Internetproblem im Hafen: Telekom-Chefs reisen an

Von Martin Kopp

Hamburg lädt zu Spitzengespräch über marode Leitungen. Verbände auch dabei

Hamburg.  Im Streit um die maroden Internet- und Telefonleitungen im Hafen geht die Stadt Hamburg jetzt in die Offensive. Verschiedene Behörden und Verbände wollen die Deutsche Telekom gemeinsam dazu auffordern, das Leitungsnetz im Hafen auszubauen. Für den 15. September ist ein Spitzengespräch mit dem Konzern geplant. Teilnehmen werden Vertreter der Senatskanzlei, der Wirtschaftsbehörde, der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) sowie des Unternehmensverbands Hafen Hamburg (UVHH) und von weiteren Verbänden, sagte eine Sprecherin der HPA dem Abendblatt.

Zu dem Treffen, das in Hamburg stattfinden soll, werden aus Bonn der Vorstandsvorsitzende von T-Systems und Telekom-Vorstand Reinhard Clemens sowie der Geschäftsführer Technik der Telekom, Bruno Jacobfeuerborn, anreisen. Zurück geht dieses Treffen auf den Chef der HPA, Jens Meier, der eine konzertierte Aktion aller Beteiligten vorgeschlagen hatte.

Hintergrund ist die miserable Internetverbindung im Hafen, über die sich viele Firmen beschwert haben. Einer Senatsdrucksache zufolge ist die Versorgung mit schnellem Internet über das sogenannte Breitbandnetz im Hafen kaum vorhanden. Je nach Standort können zwischen null und vier Prozent der Betriebe auf schnelle Internetzugänge zurück­greifen. Die anderen sind unterversorgt. Von den rund 200 Firmen im Gebiet Steinwerder verfügen beispielsweise gerade einmal zwei über einen Breitbandanschluss. Der Rest quält sich über alte Kupferleitungen, an deren Enden nur noch schwache Signale ankommen. So klagen Firmen, ihr Internetanschluss habe nur eine Übertragungsrate von 250 bis 750 Kilobit pro Sekunde. Normale VDSL-Anschlüsse haben heutzutage Übertragungsraten von 50.000 Kilobit pro Sekunde.

Einzelne Betriebe gehen dazu über, ihre Daten ihren Mitarbeitern mit nach Hause zu geben, weil sie dort schneller versendet werden können. Der Vorsitzende des Vereins der Hamburgischen Quartiersleute, Michael Bruhns, warnt: "Das Telefon- und Datennetz im Hamburger Hafen ist in einem so schlechten Zustand, dass es für viele kleinere Firmen im Hafen zu einer existenzgefährdenden Bedrohung wird."

Die Telekom verweigert den Ausbau der herkömm­lichen Leitungen mit dem Verweis auf fehlende Wirtschaftlichkeit und vermarktet ihr schnelles Glasfasernetz. Die dafür anfallende Monatsgebühr von 1000 Euro können sich viele kleinere Betriebe im Hafen aber nicht leisten. Die HPA kann nach eigenen Angaben wiederum einzelnen Firmen nicht helfen und die Kosten übernehmen, denn sie fürchtet den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung.

Der Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, Rolf Bösinger, kündigte jetzt dem Präsidenten des UVHH, Gunther Bonz in einem Schreiben an, dass es zu dem Treffen mit der Telekom kommen werde. Aber auch die Einschaltung der Bundesregierung schloss Bösinger nicht aus. Die Hafenwirtschaft hatte zuvor dem Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) vorgeschlagen, einen gemeinsamen Brief an die Bundesregierung zu schreiben, damit diese den Druck auf die Telekom erhöht.

Lagereigesellschaft hilftsich mit Richtfunk aus

Für den Senator, der sich derzeit im Urlaub befindet, antwortete jetzt dessen Staatsrat: "Ich schlage vor, dass wir zunächst dieses Gespräch abwarten. Sollte es sich zeigen, dass auch die Einbindung der Bundesebene erforderlich ist, könnte in einem zweiten Schritt das von ihnen vorgeschlagene Schreiben folgen", so Bösinger.

Für den Verein der Quartiersleute wird Bruhns an dem Treffen teilnehmen. Er hofft, dass es endlich zum Leitungsausbau im Hafen kommt, zeigt sich aber auch ernüchtert. "Es ist blamabel, dass erst eine konzertierte Aktion stattfinden muss, damit das logistische Herz Hamburgs mit Breitbandanschlüssen auch für kleine und mittlere Betriebe ausgestattet wird", so Bruhns. Er selbst hat für seine Lagereigesellschaft inzwischen eine Richtfunkantenne angeschafft. Bruhns hatte nämlich nicht nur langsames Internet, sondern auch einen unzuverlässigen Telefonanschluss, bei dem die Kunden häufig zweimal anrufen mussten, damit sie Anschluss bekamen. Immerhin das ist jetzt vorbei. "Zuhause ist mein Internet aber immer noch schneller", sagt Bruhns. Hamburg verfügt im Vergleich zu allen anderen Ländern über den höchsten Anteil von Haushalten mit hochleistungsfähigen Internetzugängen.

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Mehr-Umschlag-in-Bremerhaven-_arid,1425086.html
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Ergebnis einer Konjunkturumfrage

Mehr Umschlag in Bremerhaven

Petra Sigge 28.07.2016 0 Kommentare
Immer mehr Container werden in Bremerhaven umgeschlagen.  (dpa)
Zu dem Ergebnis kommt unter anderem die aktuelle Konjunkturumfrage des Zusammenschlusses der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) bei der maritimen Branche. Der Geschäftsklimaindex (Wert zwischen 0 und 200 Prozentpunkten) kletterte in dieser Teilbranche von 103,1 im Herbst 2015 auf 112,9 Punkte im Frühjahr 2016. „Gegenüber Rotterdam haben die beiden großen deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven beim Containerumschlag im ersten Quartal leichte Marktanteile gewonnen“, sagt Fritz Horst Melsheimer, Vorsitzender der IHK Nord und Präses der Handelskammer Hamburg. „Dennoch belasten die Ukraine-Krise und stagnierende Ostasien-Verkehre weiterhin das Ergebnis.“ Es sei unter anderem wichtig, dass die Ausbaumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal laut Melsheimer zügig weitergehen und endlich mit den Vertiefungen der seewärtigen Zufahrten der Häfen an Nord- und Ostsee begonnen werde. Das Konjunkturbarometer bei den Reedern stieg zwar leicht auf 98,1 Punkte an. Ein Ende der Krise in der Schifffahrt ist allerdings noch nicht abzusehen: „In der Bulk- und Containerschifffahrt hatten die Charterraten noch vor Kurzem zum Teil historische Tiefststände erreicht.“
 http://www.dvz.de/rubriken/markt-konjunktur/single-view/nachricht/ihk-nord-umfrage-hafenwirtschaft-vorsichtig-optimistisch.html
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IHK-Nord-Umfrage: Hafenwirtschaft vorsichtig optimistisch

28. Juli 2016
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Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft in Deutschland war im Frühjahr 2016 geteilt. Das geht aus der am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Konjunkturumfrage der IHK Nord hervor. Sorgen bereiten den Unternehmen vor allem die Auslandsnachfrage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wieder zuversichtlicher in die Zukunft blickt die Hafenwirtschaft. Der Geschäftsklimaindex (Wert zwischen 0 und 200 Prozentpunkten) kletterte in dieser Teilbranche von 103,1 im Herbst 2015 auf 112,9 Punkte im Frühjahr 2016. "Gegenüber Rotterdam haben die beiden großen deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven beim Containerumschlag im ersten Quartal leichte Marktanteile gewonnen", kommentiert der Vorsitzender der IHK Nord, Fritz Horst Melsheimer das Umfrageergebnis. "Dennoch belasten die Ukraine-Krise und stagnierende Ostasien-Verkehre weiterhin das Ergebnis." Es sei wichtig, das von der Bundesregierung Ende Januar verabschiedete Nationale Hafenkonzept jetzt rasch umzusetzen. Zudem müssten die Ausbaumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal zügig weitergehen und endlich mit der Vertiefung der seewärtigen Zufahrten der Häfen an Nord- und Ostsee begonnen werden. Das Konjunkturbarometer bei den Reedern stieg zwar leicht auf 98,1 Punkte an. Ein Ende der Krise in der Schifffahrt sei allerdings noch nicht abzusehen: "In der Bulk- und Containerschifffahrt hatten die Charterraten noch vor kurzem zum Teil historische Tiefststände erreicht", sagt Melsheimer. Von der Entwicklung seien auch Banken betroffen, die sich in der Schiffsfinanzierung engagierten und höhere Beträge für die Risikovorsorge aufwenden müssten. "Wir rechnen damit, dass sich die Charterraten und die Marktwerte der Schiffe in 2016 nicht nachhaltig erholen", prognostiziert der IHK Nord-Vorsitzende. Beim Schiffbau hat sich das Geschäftsklima im Vergleich zum Herbst 2015 deutlich getrübt: Der Index sank von 119,2 auf aktuell 83,2 Punkte. "Zwar sind die deutschen Werften trotz hart umkämpfter Märkte im Spezialschiffbau nach wie vor sehr erfolgreich. Die angespannte Lage im Weltschiffbau mit geringen Auftragseingängen hat aber auch den Werften hierzulande die Stimmung verhagelt", schließt Melsheimer aus den Umfrageergebnissen. Die IHK Nord ist der Zusammenschluss von zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Sie vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland. (zp/reg)
Die Beratungsgesellschaft PwC präsentiert heute bereits zum achten Mal in Hamburg eine Studie zur Lage in der deutschen Schifffahrt.
Die Experten haben mehr als 100 Führungskräfte aus den Reedereien nach ihrer aktuellen Auslastung und der künftigen Marktentwicklung gefragt. Ein Schwerpunkt der Befragung lag auf der Digitalisierung und ihrer Auswirkungen auf die Schifffahrt. Gegenwärtig sind unter dem Druck von Überkapazitäten die Frachtraten in der Containerschifffahrt zusammengebrochen und die deutsche Flotte schrumpft.
 http://www.focus.de/regional/mecklenburg-vorpommern/schifffahrt-umfrage-zur-lage-bei-deutschen-reedern-wird-vorgestellt_id_5762410.html
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http://www.abendblatt.de/hamburg/article207931133/Wirtschaftssenator-Horch-soll-im-Hafen-durchgreifen.html http://www.verkehrsrundschau.de/hamburg-erweiterung-des-cta-containerbahnhofs-abgeschlossen-1811983.html http://www.pressebox.de/inaktiv/hamburger-hafen-und-logistik-ag/Erweiterung-des-groessten-deutschen-Containerbahnhofs-abgeschlossen/boxid/805956 http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article157216660/HPA-investiert-mehr-als-200-Millionen-Euro.html
Die Welt Copyright Welt
22.07.16

HPA investiert mehr als 200 Millionen Euro

Hafenverwaltung legt Jahreszahlen vor. Kosten für Beseitigung des Hafenschlicks bleiben auch 2016 auf Rekordniveau

Von Wirtschaftsreporter

Die Beseitigung des Hafenschlicks bleibt für Hamburg teuer. Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) kalkuliert auch für 2016 mit Kosten auf dem Rekordniveau des Vorjahres von rund 85 Millionen Euro für die Freihaltung von Hafenbecken und Elbfahrrinne vor allem mithilfe gecharterter Saugbagger. Das sagte HPA-Finanzchef Tino Klemm am Donnerstag bei der Vorlage der Jahreszahlen für 2015. Insgesamt werden nach Erwartung der HPA 2016 erneut – wie schon im vergangenen Jahr – rund zehn Millionen Kubikmeter Hafenschlick ausgebaggert, bis zu drei Millionen Kubikmeter davon werden an die Tonne "E3" auf der Nordsee zwischen Cuxhaven und Helgoland verbracht. Das Gros geht zu einer Depotfläche in der Elbe bei der Hamburger Insel Neßsand, weil die Stadt selbst über keine anderen geeigneten Flächen verfügt. Von Neßsand aus allerdings wird das Sediment mit der Flut relativ schnell zurück in den Hafen transportiert.

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Die HPA will auch in den kommenden Jahren auf hohem Niveau in die Infrastruktur des Hafens investieren, im Jahr 2015 waren es insgesamt 227,7 Millionen Euro. "Das wird sich in den kommenden Jahren oberhalb von jährlich 200 Millionen Euro einpendeln, zwischen 230 und 250 Millionen Euro", sagte Klemm. Bei den Investitionen des vergangenen Jahres waren die größten Posten rund 73 Millionen Euro für Immobilien, Kaikanten und Wasserwege, 40 Millionen Euro für Neubauten und Sanierungen von Brücken, vor allem der Kattwyk- und der Rethebrücke, sowie jeweils 25 Millionen Euro für Straßen und für die hafeninterne Infrastruktur für Informationstechnologien.

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Die HPA steigerte ihre Umsätze 2015 auf rund 181,5 Millionen Euro, im Jahr zuvor waren es etwa 172 Millionen Euro. Grundsätzlich verbucht die Anstalt öffentlichen Rechts einen Jahresfehlbetrag, die HPA kann sich nicht selbst finanzieren. Im vergangenen Jahr lag das Minus bei 54,2 Millionen Euro im Vergleich zu rund 104 Millionen Euro 2014. Jahrelang war für Investitionen in den Hafen die sogenannte HHLA-Milliarde aufgezehrt worden, der Ertrag der Stadt aus dem Teilbörsengang des Hamburger Hafenkonzerns Ende 2007. Mittlerweile allerdings ist die HHLA-Milliarde verbraucht, seit 2015 bekommt die HPA wieder Zuwendungen aus den öffentlichen Haushalten. Die Basis dafür bilden rund 100 Millionen Euro von Hamburg und etwa 24 Millionen Euro des Bundes. Damit allerdings kommt die HPA derzeit nicht aus. Für dieses Jahr sind – finanziert durch höhere Zahlungen der Stadt – insgesamt 150 Millionen Euro vorgesehen, sagte Klemm, für 2017 und die Folgejahre jeweils 189 Millionen Euro, bedingt auch durch die hohen Kosten für die Beseitigung des Hafenschlicks. Mittelfristig wird die HPA reformiert, vermutlich wird der Aufsichtsrat bei seiner Sitzung im November ein entsprechendes Konzept beschließen. Denkbar wäre eine stärkere Trennung hoheitlicher Aufgaben wie etwa Genehmigungen von Tätigkeiten mit kommerziellem Charakter. Die HPA vermietet den größten Teil der Hamburger Hafenflächen an die Logistikunternehmen wie auch eine Reihe von Immobilien. Die laufende Reformdiskussion kommentierte Klemm nicht.

Der Finanzmanager machte allerdings deutlich, dass die HPA nicht zum Konzept "Hafen finanziert Hafen" zurückkehren werde. In der Endphase der CDU-Regierung unter Bürgermeister Ole von Beust wollte der Senat die HPA stärker als kommerziellen Akteur im Hafen ausrichten. Die Hafenwirtschaft begehrte seinerzeit gegen dieses Konzept auf, weil es die Nutzung der Hafeninfrastruktur deutlich verteuert und die HPA als zusätzlichen Konkurrenten für Logistikunternehmen an den Markt gebracht hätte. Nach dem Wahlsieg 2011 schaffte die seither regierende SPD dieses Konzept wieder ab. "Die Perspektive öffentlicher Zuwendungen von jährlich 189 Millionen Euro sind für uns eine gute Grundlage, um unsere Aufgaben erfüllen zu können", sagte Klemm.

Die Opposition in der Bürgerschaft kritisierte die Entwicklung bei der HPA. "Die drastischen Verschlechterungen der HPA-Finanzlage wurden vom Senat bewusst herbeigeführt", sagte der FDP-Wirtschaftspolitiker Michael Kruse. "Diese Politik lässt nur einen Schluss zu: Bürgermeister Olaf Scholz hat den Hafen längst abgeschrieben und lässt ihn nun auch bei der Finanzierung der Infrastrukturvorhaben im Regen stehen." Olaf Scholz (SPD) wiederum äußerte sich im NDR gelassen zur derzeit schwierigen Wirtschaftslage des Hafens: "Wenn die Konjunktur in China nicht so boomt, wie sie es in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, wenn es in Russland abwärts geht, dann merken wir das. Aber wir werden auch merken, dass es wieder aufwärts geht." Er riet dazu, "cool zu bleiben".

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-steckt-deutlich-mehr-Geld-in-den-Hafen,finanzen226.html Copyright NDR https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Der-Senat-und-sein-Hafen-Ausweg-aus-der-Krise,themaderwoche670.html Copyright NDR
Stand: 09.07.2016 08:45 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.

Der Senat und sein Hafen – Ausweg aus der Krise?

von Dietrich Lehmann
Dietrich Lehmann © Marco Maas / fotografirma.de Fotograf: Marco Maas
Dietrich Lehmann kommentiert die neuen Entwicklungen in Sachen Hafen.
65 Millionen Euro mehr für die Hafenverwaltung ab dem kommenden Jahr, es wird wieder Schlick gebaggert und die Stadt stellt die Weichen für mehr Kreuzfahrtschiffe und den Hafenausbau: Gleich mehrere gute Nachrichten gab es in dieser Woche für das wirtschaftliche Herz der Stadt.

Prügel für den Wirtschaftssenator

Der Hafen erstickt im Schlick! Die Lebensader der Stadt droht zu versanden. Und: Der Senat manövriert den Hafen in die Pleite. Diese Sätze bestimmten noch vor wenigen Wochen und Monaten die Schlagzeilen. Und die Opposition - von CDU angefangen über FDP bis hin zur Linken - schien eine offene Flanke ausgemacht zu haben. Hamburgs Hafensenator Frank Horch musste viel Prügel einstecken.

Schlick - das Dauerproblem

Zu Recht? Ohne viel Getöse hat Horch mit seiner Behörde in den vergangenen Monaten gleich einige entscheidende Weichen gestellt. Das Schlickproblem? Deutlich entschärft durch eine neue, wegweisende Vereinbarung mit Schleswig-Holstein. Zum ersten Mal seit langem kann Schlick aus den Hafenbecken hinaus auf die Nordsee geschafft werden. Und zwar das ganze Jahr über. Das entlastet den Hafen besonders jetzt im Sommer, wo wenig Wasser vom Oberlauf der Elbe kommt.

Kreuzfahrt, HSH Nordbank, Hapag-Lloyd - die Problemfelder

Weitere Informationen
Das Buss Hansa Terminal im Hamburger Hafen. © Buss Port Logistics Fotograf: Michael Lindner

Startschuss für Hafenterminal auf Steinwerder

Die Stadt Hamburg will auf der Elbinsel Steinwerder ein neues Hafenterminal schaffen. Nach Informationen von NDR 90,3 hat die Hafenverwaltung beschlossen, dafür ein Hafenbecken zuzuschütten. mehr
Und einen weiteren, selbst geschaffenen Engpass geht die Stadt jetzt auch an: Kreuzfahrtschiffe sollen spätestens 2018 mehr Platz bekommen, bis dahin soll das Terminal auf Steinwerder mehr als verdoppelt werden. Schon lange klagen Reedereien, dass Hamburg dem Wachstum hinterherläuft. Nicht zu vergessen: Die HSH Nordbank, die größte Schiffsbank der Welt, steht nach dem Milliardendeal mit Hamburg und Schleswig-Holstein besser da als in den vergangenen Jahren, macht sogar wieder neue Geschäfte mit Schiffen. Die Reederei Hapag-Lloyd, an der Hamburg mit einer Milliarde Euro beteiligt ist, berappelt sich, ist durch eine neue Fusion sogar auf dem Sprung unter die Top-Reedereien weltweit.

Hafenverwaltung HPA bremst

Alles gut also? Es wäre zu schön. Die Weichen sind gestellt - aber jetzt ist vor allem die städtische Hafenverwaltung HPA gefragt. Sie muss schließlich den Schlick auch wegschaffen, sie muss das neue Kreuzfahrtterminal bauen, sie muss den Hafenumbau auf Steinwerder, auf dem Kleinen Grasbrook und anderswo vorantreiben. Die HPA, hervorgegangen aus dem Amt Strom- und Hafenbau, ist aber noch immer nicht die moderne, straffe und kundenfreundliche Verwaltung, als die sie sich gerne gibt. Da laufen Baukosten aus dem Ruder, Genehmigungen dauern nicht Wochen, sondern mitunter Monate. Und Hafenunternehmen, die schließlich Kunden der HPA sind und Flächen gepachtet haben, werden schon mal rüde angeraunzt.

Mehr Kontrolle bitte!

Der Senat täte gut daran, wenn er die HPA kürzer an die Leine nimmt. Wenn er aufpasst, dass die Hafenverwaltung pünktlich ihre dringenden Hausaufgaben macht. Und erst danach mit Computern spielen kann - a la Smart Port. Sonst schrumpft der Hafen weiter - anstatt wieder zu wachsen.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article207810787/Schiffslotsen-auf-dem-Nord-Ostsee-Kanal-im-Funkloch.html Copyright abendblatt

Hamburg Schiffslotsen auf dem Nord-Ostsee-Kanal im Funkloch

Von Fabian May
Containerschiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Entlang der Wasserstraße gibt es Löcher im Mobilfunknetz

Foto: picture alliance / dpa

Containerschiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Entlang der Wasserstraße gibt es Löcher im Mobilfunknetz
 

Vor Elbe, Weser, Ems und in Teilen des Nord-Ostsee-Kanals gibt es gravierende Kommunikationsprobleme.

Hamburg.  Hamburger Hafenunternehmen klagen über marode und langsame Telefon- und Internetverbindungen. Nun, so fordert es die Wirtschaft, soll der Senat sich bei Bundesregierung und Telekom für eine schnelle Lösung des Problems einsetzen. Die hätten die Schiffslotsen in der Deutschen Bucht, in den Mündungen von Elbe, Weser, Ems und in Teilen des Nord-Ostsee-Kanals für ihre Kommunikationsprobleme auch sehr gern. Die Lotsen haben regelmäßig gar keinen Empfang und müssen sich mit Funklöchern herumschlagen – dabei sind Verbindungen zum Festland unerlässlich für sie.

Entlang der Weser gebe es mehrere Mobilfunklöcher, sagt der Chef der Lotsenbrüderschaft Weser 2/Jade in Bremerhaven, Jörn Haase. Das gelte auch für den Nord-Ostsee-Kanal, sagt Stefan Borowski von der für die Wasserstraße zwischen Brunsbüttel und Kiel zuständigen Lotsenvereinigung. Der Chef der Elblotsen in Hamburg, Ben Lodemann, sagt, in der Deutschen Bucht sei das Problem bei Hochdruckwetter flächendeckend. Hoher Luftdruck aber herrscht dort etwa in einem Drittel des Jahres.

Satellitentelefone hätten die Lotsen nicht, und der UKW-Schiffsfunk reiche nicht von der Elbmündung bis zum Hamburger Hafen, sagt Lodemann. Den Lotsen bleibe oft nur "stille Post": Sie funken ihr Stationsschiff an, das ruft bei der Lotsenzentrale an, die wiederum ruft beim Hafenbetriebsbüro an. Von dort nimmt die Information den gleichen Weg zurück. "Wir fahren das ganze System momentan aus dem Bauch heraus", erklärte Lodemann jüngst vor niedersächsischen Schifffahrtspolitikern.

In Niedersachsen sind die Schwierigkeiten inzwischen ein Thema in der Landespolitik. Es gehe um Leib und Leben von Besatzungen, Passagieren und Uferbewohnern, der hafenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Santjer, unlängst in einer Plenardebatte.

Unfälle wegen ausfallenden Mobilfunks sind dem Havariekommando zwar nicht bekannt. Elblotsen-Chef Lodemann erzählt aber vom Zusammenstoß zweier Schiffe 2011 auf dem Nord-Ostsee-Kanal, bei dem die Brücke des einen Schiffs samt Funkanlage abgerissen worden sei. Die Besatzung habe von Bord und auf den Deich gehen müssen, um Hilfe herbeizurufen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) will das Problem der Funklöcher nun beim Hafendialog der Küstenländer ansprechen. Uwe Santjer möchte prüfen lassen, ob die Lotsen mit Satellitentelefonen ausgestattet werden können. Zudem müsse eine Vorschrift her, wonach Unternehmen, die Mobilfunkfrequenzen ersteigern, sich zum Ausbau der Netzabdeckung an Wasserstraßen verpflichten. Denn: Für Wasserstraßen gibt es eine solche Auflage nicht, erklärt die Bundesnetzagentur in Bonn.

Der Telekom ist das Netzabdeckungsproblem bekannt: "Mobilfunk kann die großen Entfernungen über Wasserflächen in der Deutschen Bucht nicht bedienen", sagt eine Sprecherin. Begründung: Endgeräte auf dem Meer empfingen zu viele starke Signale. Eine klare Zuordnung sei nicht möglich.

Am Nord-Ostsee-Kanal gebe es "einige wenige Abschnitte" mit eingeschränkter Mobilfunkabdeckung, sagt die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. Lotsenchef Lodemann weiß auch, warum: Nach der Kollision 2011 seien zwar Verstärkungsantennen auf den Deich gesetzt worden. Aber diese seien nicht in Betrieb gegangen, weil sich niemand bereitgefunden habe, sie mit Strom zu versorgen.

BMVI - Pressemitteilungen-Dobrindt: Häfen fit für das digitale Zeitalter machen
Erscheinungsdatum 08.07.2016
Laufende Nr. 113/2016

Dobrindt: Häfen fit für das digitale Zeitalter machen

Förderrichtlinie für Innovative Hafentechnologien
Leistungsfähige Häfen sind die Drehscheiben für den Export- und Logistikweltmeister Deutschland. Damit sie weiterhin wettbewerbsfähig bleiben, startet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Förderrichtlinie für Innovative Hafentechnologien (IHATEC). Das Förderprogramm tritt heute, am 8. Juli 2016, in Kraft und läuft bis 2020. Insgesamt werden in den nächsten fünf Jahren bis zu 64 Millionen Euro bereitgestellt. Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
Wir machen den maritimen Standort Deutschland fit für das global-digitale Zeitalter, in dem wir auch in unseren Häfen den Sprung zur Mobilität 4.0 gestalten. Mit unserem Förderprogramm IHATEC fördern wir innovative Hafentechnologien und unterstützen die Häfen dabei, Güterumschläge zu optimieren sowie Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.
Das Förderprogramm IHATEC richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen und Ingenieurbüros. Gefördert werden Projekte, die nachweislich zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Technologien beitragen, die den Häfen helfen, das stark anwachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und Logistikketten zu verbessern. Dabei sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten bzw. neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Projekte können eine große Bandbreite haben – vom Einsatz autonomer Systeme für den Güterumschlag über die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Die Förderung erfolgt anteilig. Bei Projekten, die sich mit industrieller Forschung oder Durchführbarkeitsstudien befassen, können bis zu 50 Prozent der Kosten übernommen werden. Bei experimenteller Forschung sind es bis zu 25 Prozent. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie unter: www.bmvi.de/ihatec
nd: 06.07.2016 19:00 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Hamburg steckt deutlich mehr Geld in den Hafen

Luftbild des Hamburger Hafens mit Containerterminals.
Der Hamburger Hafen bekommt im nächsten Jahr deutlich mehr Geld von der Stadt als bisher.
Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) wird ab dem kommenden Jahr deutlich mehr Geld von der Stadt Hamburg bekommen. Nach Informationen von NDR 90,3 erhält sie künftig 189 Millionen Euro, wenn denn der Haushaltsentwurf des Senats von der Bürgerschaft abgesegnet wird. Das wäre ein Plus von 65 Millionen Euro. Bislang erhielt die HPA über Umwege aus dem Verkauf der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) 100 Millionen Euro plus 24 Millionen Euro vom Bund.

Immer wieder Verluste eingefahren

In den vergangenen Jahren fuhr die Hafenverwaltung immer wieder Verluste ein. Bei der Haushaltsklausur des Senats hat die zuständige Wirtschaftsbehörde nun einen kräftigen Zuschlag erhalten. 15 Millionen Euro gibt es obendrauf für sogenannte "hafenfremde Leistungen". Beispielsweise für die Müllentsorgung auf Deichen und Hochwasserschutzanlagen. Und weitere 50 Millionen Euro sind als sogenannter Betriebsmittelzuschuss deklariert. Damit muss die HPA beispielsweise die immens gestiegenen Kosten für die Schlickentsorgung im Hafen begleichen. Im Gegenzug muss sich die Hafenverwaltung allerdings dazu verpflichten, noch effizienter zu planen und besonders bei Bauprojekten genauer auf die Kosten zu achten, beispielsweise beim Alten Elbtunnel oder bei Brücken und Kaimauern. http://www.welt.de/regionales/hamburg/article156591662/gemeinsam-die-Haefen-staerken.html Copyright Welt http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/hafen-logistik/hapag-lloyd-aufsichtsrat-stimmt-fuer-fusion-mit-uasc/ Copyright Hamburg news Hapag-Lloyd-Aufsichtsrat stimmt für Fusion mit UASC | Hamburg News

Hapag-Lloyd-Aufsichtsrat stimmt für Fusion mit UASC

Fusionsdruck in der Containerschifffahrt: Hamburger Reederei rückt auf Platz fünf im Ranking der weltgrößten Containerreedereien verladung_10x15_jpg_thumbUASC89
Hapag-Lloyd und die arabische Reederei United Arab Shipping Company S.A.G (UASC) haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt, wie das Hamburger Traditionsunternehmen mitteilte. Der Aufsichtsrat der Hapag-Lloyd habe der Transaktion am Dienstag zugestimmt. Der Abschluss der verbindlichen Verträge ist nun noch von der Zustimmung der Gesellschafter der UASC abhängig. Eine entsprechende außerordentliche Gesellschafterversammlung findet an diesem Mittwoch in Dubai statt. Hapaglloyd4

Flotten mit mehr als 620 Schiffen

Durch die Fusion rückt Hapag-Lloyd von Platz sechs auf Position fünf im Ranking der weltgrößten Containerreedereien des Branchendienstes Alphaliner. UASC befindet sich aktuell noch auf Rang elf. Erst im Mai hatte die Hamburger Reederei eine partnerschaftliche Allianz mit fünf asiatischen Schifffahrtsunternehmen angekündigt. Gemeinsam sollen die Reedereien mehr als 620 Schiffe betreiben. Der Start der Partnerschaft ist für April 2017 geplant.

Fallende Frachtpreise und steigende Kapazitäten

Angesichts fallender Frachtpreise in der internationalen Containerschifffahrt werden große Flotten und hohe Containerkapazitäten für die Reedereien überlebenswichtig. Erst vor eineinhalb Jahren verschmolzen die Hamburger mit der Containersparte der chilenischen Reederei CSAV. Gemeinsam mit dem neuen Fusionspartner UASC verfügt Hapag-Lloyd nun laut Branchendienst-Ranking über rund 230 Schiffe mit einer Kapazität von rund 1,5 Millionen Standardcontainern (TEU). ca/kk Quellen und weitere Informationen: www.hapag-lloyd.de
  2.5.-Photo-transport-maritime2016-Nr2_BundestagDirekt_komp PDF
Ni
NR. 2 / JUNI 2016 BUNDESTAG DIREKT 1 INFOBRIEF DER LANDESGRUPPE SCHLESWIG - HOLSTEIN DER SPD - BUNDESTAGSFRAKTION
www.kuestengang.de
v.l.n.r.): Thomas Mendrzik, Vorsitzender der Bundesfachgruppe
Häfen ver.di und Betriebsratsvorsitzender des Container Terminals
Altenwerder der HHLA AG; Metin Hakverdi MdB; Daniel Housseus,
Hauptgeschäftsführer Zentralverband der deutschen Seehafenbe-
triebe e.V.; Dr. Birgit Malecha
-
Nissen MdB; Torben Seebold, Bun-
desfachgruppenleiter Häfen ver.di; Uwe Schmidt, Mitglied des Bre-
mischen Bürgerschaft, Betriebsratsvorsitzender im Gesamt
-
hafenbetrieb Bremerhaven [Quelle: Birgit Malecha
-
 
Sowohl die Arbeitnehmervertreter von ver.di als auch der
Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe sehen im
Nationalen Hafenkonzept 2015 die richtigen Akzente ge-
setzt und forderten eine zügige Umsetzung der geplanten
Maßnahmen.
Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisie-
rung werden zukünftig neue Arbeitsplätze für hochqualifi-
zierte Arbeitskräfte entstehen. Gleichzeitig werden beste-
hende „manuelle“ Aufgabenbereiche wegfallen. Deshalb
fordern wir zusammen mit ver.di eine arbeitsmarktpoliti-
sche Agenda zum Schutz und zur Fortentwicklung der Be-
schäftigung in den deutschen Seehäfen als weiteren Fo-
kus des Nationalen Hafenkonzeptes.
Nationalen Hafenkonzept 2015 die richtigen Akzente ge-
setzt und forderten eine zügige Umsetzung der geplanten
Maßnahmen.
Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisie-
rung werden zukünftig neue Arbeitsplätze für hochqualifi-
zierte Arbeitskräfte entstehen. Gleichzeitig werden beste-
hende „manuelle“ Aufgabenbereiche wegfallen. Deshalb
fordern wir zusammen mit ver.di eine arbeitsmarktpoliti-
sche Agenda zum Schutz und zur Fortentwicklung der Be-
schäftigung in den deutschen Seehäfen als weiteren Fo-
kus des Nationalen Hafenkonzeptes.
NATIONALES H AFENKONZEPT 2015
SPD - K ÜSTENGANG FORDERT „ GUTE A USBILDUNG UND BESCHÄFTIGUNG
++++++++++++Was ist die Küstengang?++++++++++++
Die Küstengang besteht aus den sozialdemokratischen
Bundestagsabgeordneten der fünf norddeutschen Länder
Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nieder-sachsen und Schleswig-
Holstein.
Als Zusammenschluss möchte sie bei maritimen Themen dem Norden eine Stim-
me geben. Weitere Informationen finden sich unter
www.kuestengang.de
Wismar - Die für Häfen zuständigen Minister und Senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer beraten am Montag über die bessere Anbindung der Häfen an das Hinterland. Weitere Themen des fünften Hafenentwicklungsdialogs in Wismar sind die Reduzierung von Schadstoffemissionen und aktuelle Vorhaben der Europäischen Union im Hafensektor. Die Minister und Senatoren treffen sich einmal im Jahr, um über die Hafenpolitik zu sprechen. In Deutschland gibt es rund 20 Seehäfen sowie mehr als 100 Binnenhäfen. Die Seehäfen schlagen pro Jahr mehr als 300 Millionen Tonnen Güter um. Rund 10,5 Millionen Passagiere nutzen die Fährverbindungen allein von deutschen Ostseehäfen.
  http://www.pressebox.de/inaktiv/hafen-hamburg-marketing-ev/Hamburger-Hafen-Delegation-zieht-eine-positive-Bilanz-nach-der-Chinareise/boxid/802963 Copyright Pressebox Hamburger Hafen Delegation zieht eine positive Bilanz nach der Chinareise - Hafen Hamburg Marketing e.V - Pressemitteilung HHLA-Logistics78Copyright HHLA
  • Pressemitteilung BoxID 802963

Hamburger Hafen Delegation zieht eine positive Bilanz nach der Chinareise

(PresseBox) (Hamburg, ) Vom 12. bis 17. Juni besuchte die Hafenwirtschaftsdelegation, die sich unter anderem aus Vertretern der Unternehmen Brunsbüttel Ports, TCO Transcargo, CLC China Logistic Center, H.S.H. Schleppgesellschaft sowie der Hamburg Port Authority (HPA) zusammensetzte, neben Shanghai auch Ningbo, Tianjin und Beijing. Mathias Schulz, Leiter Marktentwicklung Asien bei Hafen Hamburg Marketing (HHM), und Lars Anke, Leiter der Hafen Hamburg Repräsentanz in Shanghai, freuen sich gemeinsam mit HHM Vorstand Axel Mattern über das von allen Teilnehmern sehr positiv ausfallende Feedback zum umfänglichen Programm und die vielen neuen Kontakte und Erkenntnisse. „Das von uns entwickelte Veranstaltungs- und Besuchsprogramm bot allen Teilnehmern sehr gute Möglichkeiten, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Wir konnten in der hervorragenden Zusammenarbeit mit unserer Hafenvertretung in Shanghai viele interessante Themenfelder in das Programm aufnehmen und fanden auf chinesischer Seite großes Interesse an einem Ausbau der bestehenden Zusammenarbeit sowie zahlreiche Ideen, die wir im Nachgang der Reise für die Aufnahme in neue Kooperationsprojekte prüfen werden“, bilanziert Axel Mattern. Tino Klemm, Mitglied der Geschäftsleitung der Hamburg Port Authority (HPA) nahm in Shanghai nach vorangegangenem Besuch der Messe „transport logistic China“ im Rahmen einer Festveranstaltung von Asiens größter Logistikzeitung ASIA CARGO NEWS für den Hamburger Hafen die Auszeichnung „Best Seaport Europe“ entgegen. In der finalen Abstimmung setzte sich Hamburg gegen die Häfen Bremerhaven, Le Havre, Gdynia, Amsterdam, Antwerpen, Felixstowe und Rotterdam durch. Für die Teilnehmer der HPA boten sich während der Reise viele Anknüpfungspunkte zu chinesischen Unternehmens- und Hafenvertretern. Großes Interesse zeigten die chinesischen Gesprächspartner für das von der HPA initiierte Projekt chainPORT. Unter dem Projektdach chainPORT wird die Zusammenarbeit und die internationale Vernetzung von Hafen- und Logistikprozessen grenzüberschreitend aufgebaut. In den Gesprächen mit der Ningbo Zhoushan Port Group konnte das generelle Interesse der chinesischen Seite an einem fortlaufenden Erfahrungsaustausch und einer Zusammenarbeit mit dem Hamburger Hafen festgestellt werden. Großes Interesse für Hamburgs Hafenentwicklung und chainPORT zeigten auch die chinesischen Medien, mit denen während der Reise zahlreiche Pressegespräche geführt wurden. Für die mitreisenden Unternehmen war der Mix aus Hafen Hamburg Informationsveranstaltungen zur Darstellung der eigenen Leistungen in Kombination mit Besuchen bei namhaften chinesischen Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen inhaltlich und organisatorisch hervorragend aufeinander abgestimmt und für alle ein Erfolg. Der Workshop „Port of Hamburg-leader for specialized logistics“ war mit 75 chinesischen Unternehmensvertretern ausgebucht und bot allen Teilnehmern sehr gute Gelegenheit zu Fachgesprächen beim anschließenden Networking. Die Marketingorganisation des Hamburger Hafens denkt nach der sehr erfolgreichen Chinareise bereits an weitere Reisen in asiatische Märkte, die für die HHM-Mitglieder von Interesse sind. Für den Universalhafen Hamburg ist China der mit Abstand wichtigste Handelspartner. So beträgt der Anteil Chinas am gesamten Containerumschlag im Hamburger Hafen rund 29 Prozent. Auch für den deutschen Außenhandel mit China ist Hamburg mit einem Anteil von 50 Prozent an der importierten oder exportierten Tonnage der führende Umschlagplatz. „Im Containerumschlag ist nahezu jeder dritte in Hamburg umgeschlagene Container Chinaladung. Der chinesische Markt wird aus diesem Grunde von Hafen Hamburg Marketing (HHM) und seinen Hafenvertretungen in Hong Kong und Shanghai intensiv bearbeitet“, sagt Lars Anke, Leiter der Hafen Hamburg Repräsentanz in Shanghai. „Hafen Hamburg Marketing macht in China erfolgreich Standortwerbung für den Hafen und seine vielfältigen Dienstleister. Wir positionieren den Hamburger Hafen als nordeuropäischen Hub im chinesischen Markt. In unseren zahlreichen Gesprächen mit chinesischen Verladern punkten wir als größter deutscher Hafen mit einer optimalen Anbindung der Ostseeregion durch Feederverkehre und die im Vergleich mit anderen europäischen Häfen höchste Zahl an Eisenbahnverbindungen mit dem Seehafen-Hinterland. In China kennt man Hamburg und seine Leistungsstärke. Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an Liniendiensten, die Hamburg mit chinesischen Häfen verbinden. Pro Woche haben Verlader mit 16 Liniendiensten insgesamt 20 Abfahrten zwischen Hamburg und den chinesischen Häfen“, hebt Axel Mattern hervor. Im ersten Quartal 2016 wurden im Containerverkehr zwischen China und Hamburg 651.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) transportiert. „Im Vergleich zum Vorquartal stellen wir bereits eine Steigerung um 10 Prozentpunkte fest und sehen erste Anzeichen für eine Aufwärtsentwicklung im Containerverkehr. Wir gehen davon aus, dass sich mit einem wieder einsetzenden Wirtschaftsaufschwung in China und einer wieder steigenden Nachfrage der osteuropäischen Länder auch weiterhin sehr gute Entwicklungsperspektiven für Hamburg im Chinahandel eröffnen“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V.

Über Hafen Hamburg Marketing e.V

Der Hafen Hamburg Marketing e.V., kurz HHM, übernimmt als privatrechtlicher Verein das Standort-Marketing für den Hamburger Hafen, die Partner und Häfen entlang der Transportkette sowie für die Mitgliedsunternehmen des Vereins. Satzungsgemäß sind die Aktivitäten innerhalb Hamburgs unternehmens- und wettbewerbsneutral. Weltweit sind HHM-Hamburg und die Repräsentanzen für Fragen zum Hamburger Hafen die ersten Ansprechpartner.

   
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Hamburger Hafen thb Neues, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2016, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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