Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/schwerlasthafen-waechst-kraeftig-und-schafft-jobs-id16288646.html Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich Neuer Kran im Kreishafen 2011  

Im Norden gibt es nur wenige Alternativen zum Rendsburg Port.2017

Zwar versuchen Rostock und Hamburg ebenfalls, sich im Geschäft mit schwersten Lasten zu etablieren, doch nur der Hafen am Nord-Ostsee-Kanal ist darauf konsequent ausgerichtet. Mit wachsendem Erfolg. Gestern legten die Verantwortlichen die Bilanz für 2016 vor. 210 Binnenschiffe (plus 15 Prozent) und neun Seeschiffe (plus zwölf Prozent) wurden abgefertigt.

Der Frachtumschlag blieb mit 156  000 Tonnen auf dem Vorjahresniveau, doch darauf kommt es nach Aussage der Geschäftsführer Frank Schnabel und Sven Hargens von der Rendsburg Port GmbH nicht vorrangig an. Die Schiffszahl und die Verladung schwerer Stückgüter sei bei der Bewertung des Erfolgs viel wichtiger: je komplexer eine Verladung, umso höher die Gebühren. Hier spielt der Hafen seine Stärken aus. Seine beiden mobilen Kräne können zusammen bis zu 250 Tonnen schwere Güter heben und sperrige Fracht präzise bewegen.

Das Wachstum der Windkraftbranche ist zugleich der wirtschaftliche Motor des Rendsburg Ports. Zwei Drittel der umgeschlagenen Fracht gehen auf das Konto von Firmen, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben. Größter Kunde ist das benachbarte Bögl-Werk, das mehr als die Hälfte der zu verladenden Produkte anliefert. „Aber unser Erfolg hängt nicht allein vom Bögl-Werk ab“, betont Schnabel. Der Hafen ist ebenso Dienstleister für den Windräder-Hersteller Enercon sowie Speditionen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Eines der schwersten jemals bewegten Produkte war ein über 200 Tonnen schwerer Transformator für den Stromnetzbetreiber Tennet. Der Hafen schreibt schwarze Zahlen. „Wir verdienen Geld“, sagt Schnabel. Genaue Zahlen nennt er nicht.

Das solide Wachstum schafft Arbeitsplätze. Seit einem Jahr hat der Hafen eigene Mitarbeiter. Acht Beschäftigte stehen derzeit auf der Lohnliste, demnächst werden es zehn sein. Vorher wurde ein Großteil der benötigten Kräfte von den Häfen in Brunsbüttel nach Osterrönfeld ausgeliehen. Dieser Synergieeffekt ergab sich durch die Organisationsstruktur des Hafens. Eigentümer des 3,6 Hektar großen Areals ist die „Rendsburg Port Authority“ (RPA), die zu jeweils einem Drittel der Stadt Rendsburg, der Gemeinde Osterrönfeld und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gehört. Die RPA hat das operative Hafengeschäft an die Rendsburg Port GmbH übertragen. Diese wiederum gehört der Brunsbüttel Ports GmbH, die neben den Häfen am Stammsitz und in Rendsburg auch seit wenigen Tagen mehrere Hafenterminals in Schweden betreibt. Das Gesamtunternehmen hat fast 300 Beschäftigte.  

Die Geschäftsführer Schnabel und Hargens gehen von weiterem Wachstum aus. Die ersten beiden Monate dieses Jahres geben ihnen Recht. 20 Binnenschiffe steuerten den Hafen an (33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum). Die Tonnage wuchs um 38 Prozent auf 15  000 Tonnen. Mittelfristig dürfte der Personalbedarf steigen. Weil geeignete Mitarbeiter schwer zu bekommen sind, will der Hafen zum 1. August selbst ausbilden. Wer den Lehrvertrag zur Fachkraft für Hafenlogistik ergattern möchte, sollte handwerklich geschickt sein und kaufmännisches Verständnis mitbringen.

  neuer_kran_rendsburg Containerumschlag jetzt in Rendsburg möglich Neuer Kran im Kreishafen Samstag, 05. November 2011 Den 45-Tonnen-Kran lieferten die Kranwerke Mannheim. Foto: Wirtschaftsministerium Schwenk in die Zukunft: Mit Hilfe des Landes Schleswig-Holstein wird der Umschlag im Rendsburger Kreishafen neuerdings durch einen hochmodernen Drehkran bewerkstelligt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die rund zwei Millionen teure Investition mit über einer Million Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid übergab Wirtschafts-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang am 3. November an Dr. Gerald Gehrtz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde. „Der neue Kran ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft des Rendsburger Hafens. Eine Zunahme des Güteraufkommens um 12,5 Prozent im vergangenen Jahr machte die Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten erforderlich“, begründete Zieschang die Förderung. Durch die zusätzlichen 50 Tonnen Tragkraft des neuen Kranes können die zukünftigen Umschlagmengen besser bewältigt werden.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne