Verkehrslenkung : Maritimes Kompetenzzentrum

Stand: 18.01.2017 13:00 Uhr - Lesezeit: ca.1 Min.

"Wie geht das? Nadelöhr Nord-Ostsee-Kanal" Copyright NDR

Sendetermin: Mittwoch, 1. Februar 2017, 18.15 Uhr, NDR Fernsehen

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Sie führt quer durch Schleswig-Holstein von Kiel nach Brunsbüttel. Rund 32.000 Schiffe passieren den Kanal pro Jahr. Mit der Durchfahrt vermeiden sie die längere Fahrt ums dänische Skagerrak und sparen somit Kraftstoff. Doch das Passieren der Schiffe durch den Nord-Ostsee-Kanal ist eine logistische Herausforderung für die Leitzentrale in Brunsbüttel. Von hier aus muss koordiniert werden, welches Schiff wann in welche Weiche fahren muss, damit es während der rund neunstündigen Durchfahrt nicht zu Karambolagen kommt. Wie geht das? Die Sendung "Wie geht das? Nadelöhr Nord-Ostsee-Kanal" aus dem NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein, ist am Mittwoch, 1. Februar 2017, um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen. *************************************** NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Landesfunkhaus Schleswig-Holstein Zentrale Programmaufgaben Eggerstedtstraße 16 24103 Kiel presse.kiel(at)ndr.de www.ndr.de/sh http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/maritimes-kompetenzzentrum-id7527861.html Copyright SHZ Bmrk. Btr. HP / blog : Endlich eine richtig gute Idee technische Überwachung in Brunsbüttel zentrieren für den gesamten Bereich der deutschen Seewasserstrassen, zwecks Koordination erforderlicher Neueinrichtung Verkehrsleitstellen / Modernisierungen/ Reperaturen im maritmen Verkehrsbereich.

Verkehrslenkung : Maritimes Kompetenzzentrum

vom 29. August 2014
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In Brunsbüttel baut die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung eine zentrale technische Leitstelle auf. Sie ist Schnittpunkt für einen Bereich von Emden bis Warnemünde.

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In Emden fällt ein Leuchtfeuer aus, in Lübeck meldet eine Radaranlage einen Defekt oder in Warnemünde ist der maritime Funk gestört – die Fehlermeldungen laufen stets in Brunsbüttel auf. Denn in der Schleusenstadt baut die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) einen technischen Knotenpunkt auf, an den Systeme zwischen der niederländischen und der polnischen Küste permanent ihre Daten senden. Zugleich wird der Schiffsverkehr in diesem Bereich erfasst. Bei Bedarf werden sofort vor Ort Techniker entsandt, um Störungen zu beseitigen. Rund 110 Millionen Euro investiert das Bundesverkehrsministerium in den Aufbau des Systems Maritime Verkehrstechnik. Das SMV ist inzwischen so weit gediehen, dass sich gestern ein 50-köpfiges internationales Fachpublikum damit befasste. Denn was derzeit in einem Gebäude des Brunsbütteler Wasser- und Schifffahrtsamts passiert, gilt weltweit als modellhaft. Rund um den Globus wird daran gearbeitet, vereinheitlichte Systeme zu verwenden.
Während in Wilhelmshaven die Ausstattung des Systems geplant wird, schlägt das technische Herz, die Leitstelle, in Brunsbüttel. Acht Mitarbeiter arbeiten dort an der Umsetzung von SMV. Nächstes Jahr soll das geschafft sein. Die komplette Umstellung der Technik auch in den anderen Standorten wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. „Zu 60 bis 70 Prozent sind wir fertig“, sagt Jan-Hendrik Oltmann. Der Diplom-Ingenieur ist gewissermaßen Architekt des vor zehn Jahren gestarteten Projekts. Das habe, so Oltmann , die Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Seeschifffahrt, die Optimierung des Schiffsverkehrs und den Schutz der Umwelt zum Ziel. „Wir bauen hier ein maritimes Kompetenzzentrum auf“, beschreibt Oltmann das komplexe System. „Diese Technik liefert die Daten an für die Verkehrslenkung.“ Die hat Leitstellen in Emden, Wilhelmshaven, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Lübeck und Warnemünde sowie in Brunsbüttel. In der Schleusenstadt gibt es gleich zwei Leitstellen: eine für den Kanal, eine für die Elbe. Das allein macht Brunsbüttel zu einer besonderen Schnittstelle im Schiffsverkehr. Der Standort in der Schleusenstadt ist neben Lübeck und Wilhelmshaven zudem einer von drei Knotenpunkten, an denen die Daten jeweils parallel auflaufen. Für ihr System nutzt die WSV ein eigenes Leitungsnetz, das so geschaltet ist, das bei Ausfall an einer Stelle die Daten über einen anderen Standort fließen. Unterbrechungen, betont Oltmann, wären für die Schifffahrt fatal. In anderen Ländern sei die Vereinheitlichung solcher Systeme noch nicht so weit gediehen, berichtet er. Daher habe es sich angeboten, Teilnehmern einer Tagung des Weltverbands der Schifffahrtsverwaltungen das Konzept in Brunsbüttel darzustellen. Dies, so Oltmann, müsse letztlich nicht einmal komplett übernommen werden. Dank einer sogenannten offenen Architektur ließen sich andere Systembausteine leicht integrieren. Diese Öffnung war bei der Entwicklung auch aus einem anderen Grund nötig: Die neue Technik hält in der Verkehrslenkung Einzug bei laufendem Betrieb. Das sei nicht so komfortabel umsetzbar wie ein Neubau auf der grünen Wiese, sagt Oltmann. Abgebaut werden die alten Systeme erst, wenn sämtliche Schulungen abgeschlossen sind und das neue Konzept fehlerfrei arbeitet. „Dann haben wir an allen Standorten eine einheitliche Benutzeroberfläche“, freut sich der Architekt des Systems Maritime Verkehrstechnik. Copyright Norddeutsche Rundschau danke Herr Pöschus
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von Ralf Pöschus erstellt am 29.Aug.2014 | 05:00 Uhr

   
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne