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Einstieg in die Metallbearbeitung: Domenik Schulz hat gerade erst seine Lehre beim WSA begonnen. Hinten: die Ausbildungsgesellen Torsten Rill und Matthias Hanßen (r.).
Foto: Pöschus Copyright Norddeutsche Rundschau
 
Schifffahrtsamt sucht Handwerker-Nachwuchs
Brunsbüttel
„Wer Waserstraßen- und Schifffahrtsamt hört, denkt zunächst an Verwaltung und Schifffahrt – aber nicht an Handwerk“, weiß Torsten Rill. Der Ausbildungsgeselle im Metallbereich des Brunsbütteler WSA ist wie sein für die Elektrikerausbildung zuständiger Kollege Matthias Hanßen einer der Mitorganisatoren des Ausbildungstags beim WSA. Der findet Freitag, 4. November, von 10 bis 15 Uhr auf dem Bauhofsgelände (Am Binnenhafen 1) auf der Brunsbütteler Nordseite statt. Tatsächlich aber hätten Handwerksberufe im Amt eine große Bedeutung, unterstreicht Rill. Feinwerkmechaniker, Mechatroniker und Elektroniker sind beim WSA unverzichtbar. Letztlich sorgen sie auch mit dafür, dass die Schleusen reibungslos funktionieren. Gleiches gelte für die Schiffe, die Kanal-Fähren. Auf Berufsmessen haben Rill und Hanßen immer wieder festgestellt, dass der handwerkliche Sektor beim WSA weitgehend unbekannt ist. Das wollen sie jetzt mit dem Ausbildungstag ändern. Denn am 4. November können interessierte Jugendliche die Werkstätten im neuen Gebäude in Augenschein nehmen und sich auch über den Betriebshof führen lassen. Dazu, so Rill, gebe es eine Reihe Hintergrundinfos über Perspektiven und Anforderungen. In der Regel nehmen Schulabgänger mit dem mittleren Abschluss eine dreieinhalbjährige Ausbildung in den WSA-Werkstätten auf. Nicht jeder werde am Ende übernommen, bedauert Rill. Aber die Personalplanung liege nicht bei der örtlichen Behörde. Dennoch: Nach der Ausbildung wird auf jeden Fall ein Gesellenjahr ermöglicht. Wer danach in die Wirtschaft wechselt oder sich beruflich weiterbildet, hat eine hervorragende Grundlage erhalten, ist Matthias Hanßen überzeugt. Diverse Jahrgangsbeste – darunter auch junge Frauen – haben bereits die handwerkliche Ausbildung in einer der drei Sparten durchlaufen. Aus ihrem Lehralltag werden die WSA-Azubis berichten, die die Jugendlichen durch den Baubetriebshof führen und Fragen zu ihren Berufen beantworten. Wer mag, kann sich an einzelnen leichten Aufgaben versuchen, etwa eine Schaltung stecken oder sich ein Werkstück fertigen.
rp
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne