Die Windkraftanlagen auf dem Meer werden bis zum Jahr 2020 voraussichtlich nur halb soviel Energie ins deutsche Stromnetz einspeisen wie geplant.Bremen will breitere Nutzung der Energie-Fördergelder

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Schlepper ziehen Turm-Kolosse zum Windpark
Kiel
Allein auf hoher See Copyright Norddeutsche Rundschau
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Um sie herum nur Wasser und Windräder: In der Nordsee haben Dutzende Ingenieure und Arbeiter 70 Kilometer vor Sylt eine Wohnplattform bezogen. Von dort aus kümmern sie sich um mehr als 150 Windkraftanlagen. Ein Reporter hat Deutschlands erstesOffshore-Hotel besucht.
sh:z
Wohnen im Windpark
Zuhause über den Wellen: zu Besuch auf Deutschlands erstem Offshore-Hotel
Westerland
Schäumend bricht sich die Nordsee am stählernen Unterbau. Auf der Plattform rund 20 Meter höher leben seit zwei Monaten rund 50 Techniker, Ingenieure, aber auch Köche oder Hausmeister. Sie alle arbeiten auf Deutschlands erstem Offshore-Hotel rund 70 Kilometer westlich von Sylt. Ihre Aufgabe: Wartung der benachbarten Windparks „Dan Tysk“ (am Netz) und „Sandbank“ (in Bau). Insgesamt sollen von hier aus 152 von Vattenfall und den Stadtwerken München betriebene Windräder Strom in deutsche Haushalte schicken. Der Alltag auf dem mehr als 2000 Tonnen schweren Koloss ist durch Arbeit geprägt. Im Schichtbetrieb, zwei Wochen am Stück, bis zu 12 Stunden pro Tag, dreht sich auf der in Emden gefertigten Plattform alles um Windenergie. „Das ist ’ne andere Welt“, sagt Christof Huß, Betriebsleiter von „Dan Tysk“ nahe der dänischen Grenze, zum Unterschied zur Windkraft an Land. Auch Plattformtechniker Robert Neumann sagt: „Das ist etwas ganz Besonderes.“ „Man kann nicht einfach mit dem VW-Bus an die Anlage heranfahren – und wir müssen nicht nur den Bus durch ein Schiff ersetzen, sondern müssen auch ein Hotel bereithalten“, erzählt Huß. Ein riesiger Aufwand, der viel Geld kostet. Dennoch glaubt Betreiber Vattenfall, dass sich der rund 100 Millionen Euro teure Bau rechnet. „Dort haben wir ja auch deutlich mehr Wind“, erklärt Ingenieur Huß. Das tief im Meeresboden verankerte Hotel hat noch weitere Vorteile: Bislang mussten die Serviceteams rund 100 Kilometer per Schiff oder Helikopter anreisen. Nun bringen Transportschiffe die Teams innerhalb kurzer Zeit von der Wohnplattform statt von schaukelnden Hotel-Schiffen zu den Einsatzorten. Eine Entwicklung, die selbst Naturschützer freut: „Letztendlich ist alles gut, was Transporte und Flüge reduziert“, sagte Kim Detloff, Leiter Meeresschutz beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Insgesamt jedoch belasteten die Windparks durch ihren Lärm etwa Schweinswale. Auch nach Inbetriebnahme, so Detloff, „gibt es eine dauerhafte Störung“. Einer, der noch entsteht, ist der Windpark „Sandbank“. Die Arbeiten daran gehen jedoch schneller als geplant. Einem Vattenfall-Sprecher zufolge montieren die Techniker derzeit alle zwei bis drei Tage eine neue Turbine. 30 Anlagen stehen bereits. Auch Christof Huß schläft ab und zu auf der 3500 Quadratmeter großen Plattform, wenn er nicht gerade den Betrieb von Hamburg oder dem dänischen Esbjerg aus koordiniert. In den rund elf Quadratmeter kleinen Kabinen hängen Fernseher, es gibt eigene Bäder. Kraftraum, Kino und Billardtisch sorgen für Abwechslung. Besuch sei jedoch schwierig: „Nur von Vattenfall-Mitarbeitern“, so Techniker Neumann. Alles ist dort etwas enger, selbst der Müll wird gepresst. Am wichtigsten sei auf See jedoch etwas anderes: „Es gibt zwei Sachen, die funktionieren müssen, das sind Essen und Kommunikation“, sagt Huß. Fast alle telefonieren abends mit Zuhause – und ist das Essen schlecht, drückt das die Stimmung. Sind die Einschränkungen für Huß ein Problem? „Offshore ist ein Bereich, der mich immer fasziniert hat“, sagt der 45-Jährige über seinen Arbeitsplatz. Doch der Verzicht auf Komfort sei ihm schwergefallen – nun habe er die ideale Kombination gefunden. Doch was, wenn man seine Brille an Land liegen lässt? „Man sollte sie nicht zu Hause vergessen“, sagt Huß. Für den medizinischen Notfall gebe es zwar einen Sanitäter und Medikamente an Deck. Alles andere könne schon mal ein paar Tage dauern. Immerhin: Theoretisch könnten die Crews bis zu zwei Wochen völlig autark leben – und die ersten Herbststürme stehen der Plattform noch bevor. Anders als auf den Schiffen, versichert Huß jedoch: „Da schaukelt nichts.“
Alexander Preker
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04.10.2016
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KiWi

Kiel nutzt Küstenlage für Windkraft

Warum Kiel als Standort der Windindustrie ideale Voraussetzungen mitbringt.

 Windparkoffshore

 - FINO3 diving FH Kiel.
FINO3 diving FH Kiel.
KiWi
Wohl keine andere deutsche Großstadt ist so eng mit dem Meer verbunden wie Kiel. Das zeigt sich an den wirtschaftlichen Strukturen: Neben dem traditionell starken Anlagen- und Maschinenbau ist die maritime Wirtschaft in auffälliger Bandbreite vertreten – vom Schiffbau und den Zulieferbetrieben bis zur Algenkosmetik. Aus dem Know-how im Umfeld des Schiffbaus wurden Technologien und Dienstleistungen entwickelt, die Kiel zu einem hervorragenden Standort für die Windindustrie machen. Von Planungsunternehmen über Maschinen- und Fahrzeugbauer bis zu hochspezialisierten Hightech-Firmen sind sämtliche für die Branche wichtigen Gewerbe vertreten. In Kieler Werften entstehen Umspannplattformen für Offshore-Windparks und mit Präzisions-Fräsen werden die aktuell fortschrittlichsten Negativformen zur Produktion von Rotorblättern für On- und Offshore-Anlagen produziert. Geografische Zugabe ist die optimale Lage Kiels mit unmittelbarem Zugang zur Ostsee und direkter Verbindung zur Nordsee über die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt: den Nord-Ostsee-Kanal.
Für schnelle Entscheidungen und eine dynamische Förderkultur haben die wichtigsten Finanz- und Förderinstitute des Landes Schleswig-Holstein hier ihren Sitz. Drei Hochschulen tragen durch zahlreiche Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Branche bei und bilden – mit zum Teil in Deutschland einmaligen Studiengängen – hoch qualifizierte Arbeitskräfte mit dem Schwerpunkt Windenergie aus.

Hart am Wind

Kiel ist längst ein moderner Windindustrie-Standort: Zahlreiche Unternehmen im Bereich Elektrotechnik und Stromnetze treiben die technologische Entwicklung voran. Das Angebot an Dienstleistungen und Services für die Windbranche ist vielfältig: Es reicht von Ingenieur- und Planungsbüros über spezialisierte Rechts- und Steuerberatungen bis zu Experten für die Gründungs- und Infrastrukturplanung von Offshore-Projekten. Lösungen für den Betrieb von Windkraftanlagen, sachgerechte Verladung und Transport, Wartung von Getrieben oder sichere Kommunikationsverbindungen von den Parks zur Küste komplettieren das Angebot. Windenergie wird durch die typischen Schleswig-Holsteiner Anlagen in elektrische Energie umgewandelt und ist hier vor Ort eine der wichtigsten Energiequellen. Weitreichend und umfassend ist das Netz aus Wissenschaftlern und Unternehmen, die sich mit der Energiegewinnung aus Wind beschäftigen. Zu verdanken ist die Netzwerkarbeit unter anderem dem CE Wind Energy Schleswig-Holstein, das fachlich und personell in das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein integriert worden ist.

Frisch im Kopf

Kiel verfügt über eine hervorragende Infrastruktur für die Windindustrie und ist Ausbildungs- und Forschungszentrum der Windbranche in Norddeutschland: Kieler Hochschulen realisieren zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich erneuerbare Energien. Die Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterhält ein Wind­energielabor und ein Labor zur Netzintegration. Die Fachhochschule Kiel bietet die Studiengänge Wind Engineering und Offshore-Anlagentechnik an und betreibt über das hochschuleigene Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Nordsee die Forschungsplattformen FINO1 und FINO3. (Nicole Weinhold)
Südlink soll komplett unter die Erde
Netzbetreiber schlagen neue Trassenkorridore für geplante Stromautobahn vor – und gleich drei mögliche Orte für eine Untertunnelung der Elbe
Wilster/BERLIN
Die große Nord-Süd-Stromtrasse „Südlink“ soll komplett unterirdisch verlegt werden. „Wir planen hundert Prozent Erdkabel“, sagte Lex Hartman, Chef des Netzbetreibers Tennet, unserer Zeitung. Damit gehen Tennet und die ebenfalls zuständige baden-württembergische Netzgesellschaft TransnetBW noch weiter, als die große Koalition vorgeschrieben hat. Die hatte im Bundestag nach dem Protest von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer gegen „Monster“-Freileitungen nur einen „Vorrang“ für Erdkabel beschlossen. In jedem Fall wird das Projekt deutlich teurer: Hartman geht davon aus, dass es als Erdkabel zehn Milliarden Euro kosten wird statt drei Milliarden, die für eine Freileitung fällig würden. Den Unterschied zahlt der Stromkunde. Der rund 700 Kilometer lange Südlink soll Windstrom aus dem industrieschwachen Norden in den verbrauchsstarken Süden leiten. Gestern haben die beiden Netzbetreiber die neuen Trassenvorschläge präsentiert. Demnach bleibt es zwar dabei, dass die Gleichstromleitung aus zwei weitgehend gebündelten Strängen bestehen soll, die Schleswig-Holstein und Süddeutschland verbinden – der eine führt von Wilster ins bayrische Bergrheinfeld, der andere von Brunsbüttel ins württembergische Großgartach. Doch ändert sich nun der Verlauf, weil der Bau von Erdkabeln anderen Bedingungen unterliegt als der von Freileitungen. „Andere Kriterien bringen andere Trassen“, sagte Hartman. Während bei den bisher geplanten Freileitungen eine möglichst geringe Störung des Landschaftsbilds und ein großer Abstand zu Wohnsiedlungen besonders wichtig ist, kommt es bei Erdkabeln wegen der hohen Baukosten auf eine möglichst gerade Strecke an sowie auf das Relief und die Beschaffenheit des Bodens. Weil es etwa sehr aufwändig ist, die 1,80 Meter unter der Erde liegenden Kabel im Gebirge zu vergraben, haben die Netzbetreiber nun um die Mittelgebirge herum geplant. Der Südlink verläuft in deren Nähe daher weiter östlich als bisher vorgesehen und umgeht Hessen jetzt größtenteils. Auch in Schleswig-Holstein ergeben sich Änderungen. Die gravierendste liegt an der Elbe: Von den drei Vorschlägen für eine Unterquerung des Flusses ist die Variante bei Glückstadt ausgeschieden. Die Idee, den Kabelschacht dort zusammen mit dem Autobahntunnel für die A 20 zu bohren, hatte Tennet ohnehin verworfen, weil der A-20-Tunnel kaum vor 2030 fertig wird – viel zu spät für den Südlink, der 2025 in Betrieb gehen soll. Doch nun plant Tennet dort auch keinen eigenen Tunnel mehr. Stattdessen bringt der Netzbetreiber eine Unterquerung der Elbe nördlich von Haselau unter der Elbinsel Pagensand hindurch ins Spiel. Nach wie vor bleibt aber auch ein Kabeltunnel bei Brokdorf oder Hetlingen möglich (siehe Grafik). Wo genau der Südlink verlaufen wird, wollen die Netzbetreiber ab sofort in über 30 Informationsveranstaltungen mit den Bürgern der betroffenen Regionen diskutieren. Erst anschließend sollen Anfang nächsten Jahres Pläne bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Noch umfassen die Vorschläge nicht nur in Schleswig-Holstein mehrere Varianten für die Trassenkorridore, die zudem alle jeweils einen Kilometer breit sind. Tatsächlich wird die Erdkabeltrasse aber nur 25 Meter breit sein – oder sogar nur 15 Meter, wenn statt acht Kabeln mit je 320 Kilovolt nur vier Kabel mit je 525 Kilovolt verlegt werden können. Diese Technik steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Tennet-Chef Hartman hofft, dass die Planung für den Südlink nun dank der vorgezogenen Bürgerbeteiligung rasch vorangeht und der Bau spätestens 2021 starten kann. „Wir erwarten, dass die Politik uns jetzt unterstützt und die Diskussion nicht so intensiv wird wie beim ersten Anlauf“, sagte er. Widerstand erwarten die Netzbetreiber vor allem von betroffenen Bauern. Zwar dürfen die Landwirte auch über Erdkabeln weiter Getreide anbauen und erhalten zudem einen einmaligen Ausgleich von 20 Prozent des Bodenwerts. Dennoch gebe es Bauern, die wegen der Erdkabel um ihre Erträge fürchten und „lieber eine Freileitung wollen“, sagte Hartman. Auch Forstbesitzer könnten sich an Erdkabeln stören, weil auf der Trasse nicht wieder Bäume gepflanzt werden dürfen und daher eine Schneise im Wald entsteht. In Ausnahmefällen, „wenn man vor Ort keine Erdkabel will“, würde Hartman daher auch ein Stück Freileitung bauen lassen. Schleswig-Holsteins Energie- und Umweltminister Robert Habeck begrüßte die neuen Pläne für den Südlink. „Erdkabel können zu mehr Akzeptanz für die Energiewende beitragen“, sagte der Grünen-Politiker. Allerdings seien sie auch „ein Eingriff in die Umwelt und Landschaft“, dessen Folgen „so gering wie möglich“ gehalten werden müssten. Daher sei „ein intensiver Austausch mit Grundeigentümern und Landwirten wichtig“. So könnten Konflikte früh erkannt und entschärft werden. „In Schleswig-Holstein“, sagte Habeck, „haben wir damit gute Erfahrungen gemacht.“
Henning Baethge

KiWi GmbH

Die Kieler Wirtschaftsförderung ist Zukunftsgestalter, Strukturentwickler und Dienstleister für den Wirtschaftsstandort Kiel. Wir betreuen Unternehmen, fördern Hochschul­potenziale sowie Zukunftsbranchen. Entwickeln Sie mit uns gemeinsam Ihre Zukunft im Norden. Kontakt: KiWi GmbH, Wissenschaftspark Kiel, Fraunhoferstraße 2–4, 24118 Kiel, Dr. Andreas Borchardt, Fon: 0431/24 84 – 136, Fax: 0431/24 84 – 111, aborchardt@kiwi-kiel.de
Mit Schlepperhilfe befanden sich gestern drei gewaltige Stahlröhren auf dem Weg von Kiel-Holtenau nach Brunsbüttel. „Wulf 5“ und „Wulf 7“ bugsierten den Schwimmponton mit den drei „Mono-Piles“ der Erntebrücker Eisenwerke in Rostock durch den Kanal. Jedes acht Meter hohe und rund 80 Meter lange Element wiegt 1200 Tonnen, Bestimmt sind die Röhren für den Offshore-Windpark „Veja Mate“ in der Nordsee. Er liegt 100 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum und soll nach Fertigstellung 2017 eine Leistung von 400 Megawatt besitzen – das reicht für den Stromverbrauch von 450 000 Haushalten.
rdu
Energieverbrauch steigt: Windkraft auf Expansionskurs
Hamburg Copyright norddeutsche Rundschau
Die Windenergie ist weltweit auf Expansionskurs. Die globalen Wachstumstreiber für die erneuerbaren Energien blieben bestehen, heißt es in einer Marktstudie der Commerzbank, die gestern in Hamburg – eine Woche vor der Messe Husum Wind – in Hamburg veröffentlicht wurde. Dazu zählten ein global steigender Energiebedarf, der Klimawandel, eine unsichere Versorgungslage bei Primärenergieträgern wie Gas und Öl sowie sinkende Kosten für erneuerbare Energien. „Der Windmarkt hat sich auf hohem Niveau stabilisiert und wird langfristig weiter wachsen“, sagte Ingrid Spletter-Weiß, bei der Commerzbank verantwortlich für den Energiebereich. Dabei gebe es allerdings große regionale Unterschiede. Asien und speziell China als größter Markt für Windenergie sei abgeschottet und für deutsche Hersteller schwer zugänglich. Der europäische Markt für Windkraftanlagen sei mit einem jährlichen Zuwachs von rund zehn Gigawatt Leistung sehr reif und gefestigt. Die Bank erwarte hier stabiles Wachstum. Die Offshore-Windenergie spiele eine zunehmende Rolle, wobei Großbritannien der Vorreiter in Europa sei. Dort ist mehr als die Hälfte der europäischen Offshore-Windkraft installiert. Die deutschen Hersteller von Windkraftanlagen produzieren überwiegend für das Ausland und nehmen rund 20 Prozent des Weltmarktes ein. „Wir schätzen die Regionen Lateinamerika, Afrika und den mittleren Osten als besonders interessant für die deutsche Industrie ein“, erklärte Spletter-Weiß. Copyright EON Der deutsche Markt, der in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist und mittlerweile über rund 40 Gigawatt installierte Leistung verfügt, wird nach Ansicht der Commerzbank stark von der Ausgestaltung der Förderbedingungen ab 2017 abhängen. Dann sollen alle neuen Projekte ausgeschrieben und so der Bau von Windparks effizienter werden. „Eine Ausschreibung führt nicht unweigerlich zur Kostenreduzierung“, sagte Spletter-Weiß. Entscheidend sei das Ausschreibungsdesign, die Details und Einzelheiten. Die Commerzbank gehört zu den großen Finanzierern der Windkraft in Deutschland mit einem Anteil von 17,7 Prozent am Gesamtmarkt. Sie hat vier Milliarden Euro Kredite in erneuerbare Energien vergeben und erwartet in diesem Jahr ein Neugeschäft von 750 Millionen Euro mit dem Schwerpunkt in Deutschland, Westeuropa sowie den USA.
lno
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Gemeinsame Rettungskette auf See vereinbart

Aachen, Oldenburg, Hamburg, 22.05.2015 – Es ist ein Novum in der deutschen Offshore-Windkraft: Die Windparkbetreibergesellschaften Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG (alpha ventus), EWE Erneuerbare Energien GmbH (Riffgat) , Global Tech I Offshore Wind GmbH und Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG kooperieren bei der Notfallrettung auf See. Damit haben erstmals verschiedene Betreiber ein einheitliches Rettungskonzept für vier Nordsee-Windparks entwickelt. Die Parks liegen zwischen 15 und 95 Kilometern vor der Insel Borkum. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung aus einer Hand zu erhalten und gleichzeitig Synergien zu schaffen.   Die Northern HeliCopter GmbH aus Emden hat in einer europaweiten Ausschreibung, die im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags durch die EWE Offshore-Service & Solutions GmbH organisiert und gemeinsam mit den anderen Windpark-Betreibern betreut wurde, den Auftrag erhalten. Für die Durchführung der geforderten Rettungsdienstleistungen kooperiert Northern HeliCopter mit der Rettungsleitstelle VENTUSmedic, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben wird und dem Klinikum Oldenburg, das die notärztliche Leitung stellt. Die medizinische Leitstelle in Berne bei Bremen ist erster Ansprechpartner bei einem medizinischen Notfall in einem der Offshore-Windparks. Sie arbeitet eng mit den Betriebsleitstellen der Windparkbetreiber zusammen und kann mit den zusätzlichen Informationen über Schiffe und Personen im Windpark ein vollständiges Lagebild zusammenstellen. Rund um die Uhr sind in Berne Rettungsassistenten erreichbar. Sie sind verantwortlich für das Hinzuziehen des ärztlichen Hintergrunddienstes, den Einsatz des Rettungshelikopters und den reibungslosen Weitertransport an Land sowie die Aufnahme in das passende Krankenhaus. Die medizinische Ausstattung der Offshore-Helikopter ist auf dem neuesten Stand der Technik und vergleichbar mit der von Rettungswagen an Land. Im Falle einer Notfallrettung werden von Beginn an auch die staatlichen Organe wie MRCC (Marine Rescue und Coordination Center) und das Havariekommando informiert, so dass diese bei Erfordernis reibungslos im Notfallmanagement eingebunden werden können. „Für alle Partner-Unternehmen war es wichtig, dass für die Wartungsintervalle des Helikopters garantiert ein gleichwertiger Ersatz zur Verfügung steht. Für den Fall, dass ein Helikopter aus Wettergründen nicht fliegen kann, sind für die nahe zur Küste gelegenen Windparks alternative Rettungstransportwege via Schiff geplant“, erklärt Irina Lucke, Geschäftsführerin der EWE Offshore Service & Solutions GmbH, die als Betriebsführer der Windparks alpha ventus und Riffgat die Kooperation initiiert hat. „Der Windpark Global Tech I liegt über 100 Kilometer vor der Küste. Für uns spielt daher der Faktor Zeit bei der Notfallrettung die entscheidende Rolle. In nur 15 Minuten nach Anforderung fliegt der Rettungshelikopter tagsüber mit dem medizinischen Fachpersonal los und ist innerhalb der „goldenen“ Stunde vor Ort. Auf unserer parkinternen Umspannstation haben wir ein kleines Hospital zur notfallmedizinischen Versorgung. Der dort von Global Tech I dauerhaft stationierte Rettungsassistent kann zusätzlich durch den telemedizinischen Dienst unterstützt werden. So wird, falls erforderlich, die Zeit bis zum Eintreffen des Helikopters optimal genutzt. Alles in allem sind wir überzeugt, dass wir mit Northern HeliCopter und der angegliederten Leitstelle ein ganzheitliches und fachlich kompetentes Rettungskonzept haben“, so Dr. Felix Prechtel, Leiter Betrieb der  Global Tech I Offshore Wind GmbH. „Der Helikopter ist neben zwei Piloten mit einem Windenführer (HOIST Operator) sowie einem zum Höhenretter ausgebildeten Rettungsassistenten und einem Notarzt besetzt. Das ermöglicht eine Rettung von Verletzten auch an schwer zugänglichen Windkraftanlagen und eine notfallmedizinische Intensiv-Versorgung während des Fluges. Es wäre wünschenswert, wenn dieses wegweisende Konzept auch von anderen Offshore Windparks adaptiert wird und sich so in den nächsten Jahren eine Nord- und Ostsee überspannende qualitativ hochwertige Rettungsstruktur etabliert“, erklärt Jürgen Hepper, Abteilungsleiter Technische Betriebsführung des Trianel Windparks Borkum. Pressemitteilung als PDF herunterladen
  http://www.nordic-market.de/news/13913/sustainable_shipping_chancen_fuer_die_maritime_wirtschaft.htm Copyright Nordic Market Offshore-Stromausbeute- Beim i2b meet-up ging es jedoch nicht nur um Umweltanforderungen und Aufrüstung der Schiffe, sondern auch um Chancen für die gesamte Branche. Dr.-Ing. Jörg Mutschler, VDMA Geschäftsführer Landesverband Nord und der AG Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie, skizzierte die aktuelle Situation im deutschen Schiffbauzulieferermarkt: „Zurzeit kommen etwa 30 Prozent der Aufträge aus dem Inland, etwa 30 Prozent aus der EU und rund 30 Prozent aus Asien. Die Hauptchancen für deutsche Zulieferer liegen vor allem in Hightech-Produkten für hochwertige Schiffe wie Kreuzfahrer oder Offshore-Spezialschiffe.“ Apropos: Beim i2b meet-up wurde ein völlig neues Konzept für die Errichtung von Offshore-Windparks vorgestellt. Willy Dölling, Technischer Projektleiter von Wärtsilä Deutschland GmbH, präsentierte „J-Lash“: Das neuartige Errichterschiff in „U-Form“ bleibt im Windpark und Schlepper schieben die beladenen Bargen in die Mitte. Ist die Barge leer, zieht der Schlepper sie wieder raus und schon ist Platz für den nächsten Ponton. „Das bringt eine Kostenreduzierung von 40 bis 50 Prozent, denn durch die Trennung von Transport und Errichtung kann jedes Wetterfenster maximal ausgenutzt werden “, sagte Dölling. Bremerhaven könnte dann quasi der „Heimathafen“ für das J-Lash-Konzept werden. „Wir sind bereit für neue, nachhaltige Konzepte“, sagte Robert Howe, Technischer Geschäftsführer bremenports GmbH. „Schon jetzt ist die Höhe der Hafengebühren emissionsabhängig. Zudem gehen wir in Vorleistung mit dem Aufbau einer LNG-Tankstelle in Bremerhaven.“ Der Einsatz von Flüssigerdgas (LNG) verringert die kritischen Schwefel- und Stickoxidemissionen im Seeverkehr um mehr als 99 Prozent (Schwefel) bzw. 80 Prozent (NOx).
Stahlriese auf dem Weg nach Sylt Copyright Norddeutsche Rundschau
Das Fundament einer Offshore-Konverterplattform – gebaut auf der Nordic-Werft in Wismar – ist seit gestern auf dem Weg in die Nordsee, wo es etwa 70 Kilometer westlich von Sylt auf dem Meeresgrund stehen soll. Auf dem 7000 Tonnen schweren Fundament wird später die Konverterplattform installiert. Sie ist gut 90 Meter hoch und 56 Meter breit. Auftragswert: 150 Millionen Euro. Über die Plattform soll Strom von den Windparks DanTysk und Butendiek ans Festland geleitet werden.
Mittwoch, 05. März 2014 01:00 Alter: 7 hrs

Kritik an Offshore-Plänen des Bundes


 

Offshore könnte eine Wachstumsbranche werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen (Foto: )

Politik und Wirtschaft im Norden verbünden sich gegen die Weichenstellungen des Bundes für die Offshore-Windenergie. An dem EEG-Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seien noch Änderungen nötig, um Planungssicherheit zu erreichen. Zum Schulterschluss beim Einsatz für die Offshore-Windenergie haben sich die SPD-Regierungschefs von Niedersachsen und Bremen, Stephan Weil und Jens Böhrnsen, mit Unternehmenschefs aus der Branche getroffen. pk Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
Mittwoch, 05. Februar 2014 02:00 Alter: 1 day

Neuer Versuch für innovatives "E-Ship 1"


 

Das Schiff war 2010 in Dienst gestellt worden und legte seitdem 170.000 Seemeilen zurück (Foto: )

Nach aufwendigem Umbau nimmt das innovative Rotorschiff "E-Ship 1" seinen Betrieb wieder auf. Der Windanlagenhersteller Enercon in Aurich hatte das Spezialschiff vor einem Jahr nach technischen Problemen aufgelegt (THB 6. März 2013). Die Ursache lag nach Angaben eines Sprechers nicht in dem ungewöhnlichen Antriebssystem mit vier rotierenden Säulen, sondern an den Dieselgeneratoren von Mitsubishi. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht
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Deutsche Windtechnik knackt Rekordmarken

Deutsche Windtechnik knackt Rekordmarken

Zum Jahresbeginn 2014 verzeichnet die Deutsche Windtechnik einen Rekord in eigener Sache: Mit den jüngst abgeschlossenen Wartungsverträgen hat das unabhängige Serviceunternehmen die 1500-Marke überschritten und betreut nun insgesamt 1516 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2096 MW im Rahmen von langfristig angelegten Serviceabkommen, darunter 513 Vollwartungsverträge. Mit dieser positiven Bilanz hat die Deutsche Windtechnik 2013 ihre führende Position unter den unabhängigen Servicedienstleistern ausgebaut und schließt zum Servicevolumen namhafter Hersteller auf. Vollwartung gefragt Im Jahr 2013 wurden insgesamt 224 Anlagen neu unter Vertrag genommen– vor allem Turbinen der größeren Megawattklassen der Hersteller Vestas® und SIEMENS®. „2013 war ein starkes Jahr für uns! Zum einen freuen wir uns über das stetig wachsende Vertrauen der Betreiber in unsere Arbeit. Zum anderen hat sich unser Vollwartungskonzept am Markt etabliert: Etwa 80 Prozent der 2013 neu abgeschlossenen Verträge waren Full-Service-Verträge“, bilanziert Lars Behrends, Prokurist und Leitung Vertrieb Deutsche Windtechnik Service GmbH & Co KG. Servicenetz ausgebaut Das unternehmerische Wachstum spiegelt sich nicht nur in Zahlen sondern auch in dem Ausbau der Servicestrukturen wieder: Um die erforderlichen schnellen Reaktionszeiten beizubehalten, wurden 2013 fünf neue Servicestandorte eröffnet, einer davon in Polen (Slupsk), sowie bestehende Standorte personell verstärkt. Insgesamt umfasst damit das Servicenetz heute 37 Stützpunkte. Die Qualifizierung der neuen Mitarbeiter wird über ein bewährtes „Praxistrainerkonzept“ gesichert. Hierbei werden die Servicetechniker durch erfahrene Praxistrainer nach technischen und individuellen Bedürfnissen direkt auf den Anlagen fortgebildet. Kompletter Service für Windenergieanlagen Die Deutsche Windtechnik mit Hauptsitz in Bremen bietet das komplette Paket für die technische Instandhaltung von Windenergieanlagen aus einer Hand an. Schwerpunkte des Servicedienstleisters sind Maschinen- und Rotorblatt-Service, Steuerung, Sicherheit, Gutachten und Consulting, Umspannwerke und Repowering. Das Unternehmen arbeitet vornehmlich On- aber zunehmend auch Offshore.
Ab sofort kommt im Projekt Global Tech I auch das Kranhubschiff Brave Tern von Fred.#     Olsen Windcarrier für die Installation von Windenergieanlagen zum Einsatz. Damit arbeitet wie geplant ein zweites Schiff im Nordsee-Windpark, um die Arbeiten des HOCHTIEF-Hubschiffs Thor bei der Turm- und Gondelinstallation zu ergänzen. Auch das Hubschiff Vidar von HOCHTIEF kommt in Kürze für die Rotorsternmontage zum Einsatz. Mit den drei Schiffen Thor, Brave Tern und Vidar kann die Turbineninstallation flexibel umgesetzt werden. Daneben sind im Windpark noch die CS Sovereign und Cable Innovator für die Kabellegearbeiten sowie die INNOVATION für die Tripod-Installation als große Schiffe im Einsatz. Unterstützt werden die Arbeiten durch eine Flotte aus Hotelschiffen zur Beherbung der Installationscrews, Verkehrssicherungs-, Transfer- und Versorgungsschiffe. Der Nordsee-Windpark Global Tech I befindet sich mitten im Bau und soll nach derzeitigem Planungsstand im Sommer 2014 voll betriebsbereit sein. Bis heute sind 76 von 80 Fundamenten errichtet und ein Großteil verkabelt. Die Inbetriebnahme der Umspannstation im Zusammenspiel mit dem Interimsanschluss über BorWin alpha steht kurz bevor, so dass mit der Rotorsternmontage erster Strom der AREVA Anlagen eingespeist werden kann. Sobald Global Tech I über die Konverterstation BorWin beta angeschlossen ist, können rein rechnerisch 445.000 Haushalte mit dem umweltfreundlichen Strom versorgt werden. Pressemeldung, Dezember 24, 2013; Foto: globaltechone Folgen Sie uns auf: http://www.maritimheute.de/kranhubschiff-brave-tern-erganzt-die-arbeiten-der-thor-im-baufeld/ Copyright Maritim heute Facebook Twitter E-mail subscription     http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-um-Offshore-Windkraft-2070400.html Copyright Heise

Streit um Offshore-Windkraft

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Die große Koalition hat bei der Windkraft die Weichen umgelegt: Für den Offshore-Bereich hat sie das sogenannte „Stauchungsmodell“ um zwei Jahre bis 2019 verlängert. Das bedeutet, dass Betreiber von Windkraftanlagen in den ersten Jahren einen höheren Erlös bekommen, der danach aber stärker abfällt. So amortisieren sich ihre Investitionen schneller. Bei der Windkraft an Land hingegen stehen Kürzungen an: Nur noch Anlagen an besonders windreichen Standorten sollen gefördert werden. In Bayern und Baden-Württemberg, wo besonders viele Großverbraucher sitzen, könnte diese Regelung den weiteren Ausbau der Windkraft stoppen. Für Matthias Willenbacher, Mitgründer und Vorstand des Projektentwicklers Juwi, ist das ein Schritt in die genau falsche Richtung. In der aktuellen Ausgabe 1/2014 des Magazins Technology Review (am Kiosk oder online zu bestellen) argumentiert er, dass die Energiewende mit Windkraft an Land sehr viel einfacher zu schaffen sei. Dabei widerspricht er der Ansicht, Windkraftanlagen auf See würden prinzipiell mehr Volllaststunden liefern, weil dort der Wind gleichmäßiger weht. „Man kann auch an Land mehr Volllaststunden generieren“, so Willenbacher. „Dafür muss der Rotor relativ groß oder der Generator relativ klein gewählt werden. Dadurch verliere ich in sehr windigen Zeiten natürlich Energie. Aber dafür erreiche ich genau dieselbe Stetigkeit wie Offshore.“ Zudem ließen sich solche Anlagen nahe an den Verbrauchern in Süddeutschland errichten. Dort sei der Windertrag zwar nicht so hoch wie an der Küste, aber dafür ersparten sie Kosten für den Netzausbau. Willenbacher: „Sehr große Anlagen mit 160 bis 170 Metern Nabenhöhe und 140 Metern Rotordurchmesser erreichen sogar an windarmen Standorten 4000 Volllaststunden. Wenn die 25.000 Windräder, die wir heute schon in Deutschland haben, je 4000 Volllaststunden liefern, können sie sechzig Prozent unseres Strombedarfs decken.“ Offshore-Windkraft sei deshalb überflüssig und zu teuer. Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie, widerspricht Willenbacher. „Bei Offshore werden wir in den nächsten Jahren erhebliche Kostensenkungen sehen, so wie bei jeder neuen Technologie, die noch nicht ausgereizt ist. Vor zehn Jahren bekam die Photovoltaik noch 50 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde. Die Offshore-Windenergie hat heute schon Stromgestehungskosten um die zwölf Cent“, so Wagner. „Das ist im Vergleich zu Windkraftanlagen an sehr guten Küstenstandorten vielleicht noch das Doppelte, aber im Vergleich zu Binnenlandstandorten gar kein so großer Unterschied. In den nächsten zehn Jahren werden die Kosten noch einmal um 30 bis 40 Prozent sinken, sodass wir deutlich unter zehn Cent landen werden, wenn der Ausbau sich kontinuierlich weiterentwickelt. So ist die Onshore-Windenergie vor 20 Jahren auch gestartet.“ Ohne Offshore-Windkraft, sagt Wagner, werde die Energiewende nicht zu schaffen sein, weil Onshore-Windenergie 2050 maximal fünfzig Prozent der Stromversorgung bereitstellen könne. Bei der Onshore-Windkraft sehe er zwar auch weitere Potenziale, aber nicht in der Größenordnung wie Willenbacher. (grh)

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne

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