Präsentation des Stresstests für Stuttgart21 Geisler und Bahnhofsgegner rasseln aneinander

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/deutsche-bahn-alexander-dobrindt-fordert-mehr-gemeinwohl/13925232.html von Christian Schlesiger Copyright WiWo

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Staatskonzern neu ausrichten: weniger Gewinn, mehr Gemeinwohl. Bahnchef Grube sieht die Pläne kritisch. Doch am Ende könnten beide davon profitieren.

Es ist ruhig in Maschen um 10 Uhr 25. Alexander Dobrindt steht auf dem Dach der sechsgeschossigen Zentrale von Europas größtem Güterumschlagplatz auf der Schiene, ein halbe Stunde Autofahrt von Hamburg entfernt. Sein Blick streift über die danieder liegenden Gleise mit orangenen, grünen und grauen Containern. Die meisten kommen aus dem Hamburger Hafen oder sollen dahin.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn bilden auf der flugfeld-großen Anlage bis zu 150 Güterzüge pro Tag, zusammengesetzt aus bis zu 3700 Einzelwagen. „Auf wie viele könntet Ihr noch rauf“, fragt Dobrindt einen Bahn-Mitarbeiter. „Auf locker 5000“, so die Antwort. Doch zurzeit sei das Schienennetz überlastet. „Die Züge fahren erst Spätnachmittag los“, sagt der Bahn-Mitarbeiter..........................................
und warum werden 10 Mrd. € in diesen Provinzbahnhof gesteckt , wo bleibt da der Sinn ?  Vorteil für den Bürger ? Rendite daraus ? nein 100 Jahre Schuldenrückzahlung für die kommende Generation. Copyright TAZ http://taz.de/!152154/

Tiefbahnhof Stuttgart 21

Milliardengrab im Südwesten

Linke und Grüne fordern im Bundestag eine ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse. Einige der S21-Verantwortlichen haben bereits kapituliert.

11.10.2008: Menschenkette um den Stuttgarter Hauptbahnhof.  Bild: dpa

Stuttgart 21 Gleise statt Bueroviertel Hintergrund Investionen auschliesslich IM Sueden BRD
 

Deutschland

mein erster Beitrag Stuttgart21 2011

Stuttgart21: Kosten explodieren um mehrere Milliarden

Die Finanzierung ist dabei völlig ungeklärt, heißt es.

Deutsche Bahn stuttgart 21 stuttgart21 s21 gleis gleise zug bahnhof
© Deutsche Bahn AG
Aus dem Archiv
meine Motivation direkt den Haushaltsausschuss Bundestag Berlin zu konsultieren, den NOK haben die unfähigen Chefs des BMVI damals Ramsauer sträflich vernachlässigt, dass die meistbefahrene Wasserstrasse der Welt kurz vor dem Zusammenbruch stand , obwohl ein Konzept SPD von dem ehemaligen Verkehrsminister Tiefensee mit 1,5 Mrd. € stand, aber nein man muss ja über die Bahn 6,5 Mrd. ( jetzt angeblich 10 Mrd.  vom Steuerzahler)in einen Provinzbahnhof stecken , nur weil dort die die CDU CSU schmierende Autoindustrie Mercedes, in Wirklichkeit ein Renault Teil ,seinen Sitz hat. Da sieht man mal wieder wie korrupt die Politik sein kann in der falschen Partei und wie unfähig, wirklich effektives für die Infrastuktur in allen Verkehrsbereichen zu leisten. erst seit die SPD mitregiert und aufpasst geht es wieder voran. Stuttgart

Bahn hält trotz neuer Protesten an Stuttgart 21 fest

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Die Deutsche Bahn will das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 trotz erneuter Proteste tausender Bürger wie geplant zu Ende bauen. Umstiegsszenarien der Projektgegner entbehrten jeder Grundlage, erklärte Manfred Leger von der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH.
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17.07.2016 - 11:19 Uhr
Die Deutsche Bahn will das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 trotz erneuter Proteste tausender Bürger wie geplant zu Ende bauen. Umstiegsszenarien der Projektgegner entbehrten jeder Grundlage, erklärte Manfred Leger von der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH. Am Samstag hatten in der Stuttgarter Innenstadt erstmals wieder tausende Menschen gegen die umstrittene Tieferlegung des Bahnhofs protestiert.
"Nachdem wir den Planfeststellungsbeschluss für den Flughafenbahnhof erhaltenhaben, können wir nun auch dort richtig loslegen", erklärte Leger.
Am Samstag hatten in Stuttgart nach Polizeiangaben etwa 2500 Menschen protestiert. Nach Angaben der Veranstalter kamen 4000 Bürger zu der Demonstration unter dem Motto "Raus aus der Grube" in die Stuttgarter Innenstadt.
Ein Sprecher der Parkschützer forderte den Umstieg "auf ein gutes Verkehrs- und Städtebauprojekt". Mit dem neu vorgestellten Konzept "Umstieg 21" würden "konstruktive Wege" für die Beibehaltung des oberirdischen Bahnhofs aufgezeigt.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erklärte unterdessen, dass die Gegner von Stuttgart 21 auf kein zweites Referendum hoffen könnten: "Das Ergebnis der Volksabstimmung gilt. Die Landesregierung strebt kein zweites Referendum an", sagte Kretschmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Grundsätzlich sei er dafür, Bürger gleich mehrfach über große Infrastrukturprojekte abstimmen zu lassen. Er halte das Verfahren in der Schweiz bei Großprojekten für vorbildlich. "Dort werden immer zwei Abstimmungen gemacht: eine erste im Grundsatz und eine zweite, wenn die Finanzierungsfragen geklärt sind.“ Das stärke das Vertrauen in die Politik, sagte Kretschmann demnach.
Die Kritik an dem Mammutvorhaben hatte in den letzten Tagen durch Berichte über mögliche Kostensteigerungen in Milliardenhöhe neue Nahrung erhalten. Laut Medienberichten geht der Bundesrechnungshof nach einer mehr als dreijährigen Prüfung davon aus, dass Stuttgart 21 statt der bislang offiziell veranschlagten 6,5 Milliarden Euro bis zu zehn Milliarden Euro kosten könnte.
Die Deutsche Bahn hatte die Medienberichte zurückgewiesen und erklärt, das Projekt innerhalb des Finanzierungsrahmens bauen zu wollen. Selbst wenn alle auch neu identifizierten Risiken einträfen, bliebe Stuttgart 21 innerhalb des vom Aufsichtsrat bewilligten Finanzierungsrahmens in Höhe von 6,526 Milliarden Euro, betonte Leger.
Unterdessen feierte die rund um die Uhr besetzte Dauermahnwache gegen Stuttgart 21 am Sonntag ihren sechsten Geburtstag. Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, bezeichnete sie als "tolles Beispiel bürgerschaftlichen Engagements". Die Mahnwache sei bis heute eine angemeldete politische Versammlung und stehe damit unter dem Schutz des Versammlungsrechts.
http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/aktuell/ Die Deutsche Bahn unterstreicht, das Projekt Stuttgart 21 innerhalb des Finanzierungsrahmens von 6,526 Milliarden Euro zu bauen. Mit dieser Bekräftigung der Ergebnisse einer aktuellen umfänglichen Bestandsaufnahme des Projekts reagiert die Deutsche Bahn auf Medienberichte, wonach der Bundesrechnungshof angeblich bis zu zehn Milliarden Euro für das Projekt veranschlage. http://www.solidbau.at/home/artikel/Deutschland/Stuttgart21_Kosten_explodieren_um_mehrere_Milliarden/aid/29029?analytics_from=index
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Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte die Steuerzahler und die Bahn einem Bericht zufolge statt der bisher offiziell veranschlagten 6,5 Mrd. Euro bis zu zehn Milliarden Euro kosten. Von der Erhöhung gehe der Bundesrechnungshof nach mehr als dreijährigen umfangreichen Prüfungen aus, berichteten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" am Dienstag vorab.
Dabei seien auch viele vertrauliche Unterlagen der Bahn gesichtet worden. Der Rechnungshof habe die Bundesregierung bereits gewarnt, dass die Finanzierung der Mehrkosten in Milliardenhöhe völlig ungeklärt sei, hieß es weiter. Ein Sprecher des Bundesrechnungshofs lehnte eine Auskunft zu den Inhalten des Prüfberichts dem Bericht zufolge ab. Die vorläufige Prüfmitteilung sei der deutschen Bundesregierung zugeleitet worden, eine Stellungnahme aus dem Haus von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) müsse noch eingearbeitet werden. Aus Parlamentskreisen berichteten die Zeitungen, dass die Prüfer nach eigenen Angaben inzwischen Gesamtkosten von zehn Milliarden Euro als realistisch betrachteten. Der Bahnexperte der Grünen-Fraktion im Bundestag, Matthias Gastel, wurde mit den Worten zitiert, Stuttgart 21 könne zum "Fass ohne Boden" für den Bund und die Finanzierung von Schienenprojekten werden. (APA)

BERLIN taz | Der Berliner Großflughafen BER ist noch lange nicht fertig, da droht dem Bund schon das nächste Milliardendesaster bei der Verkehrsinfrastruktur: beim umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. Davon sind jedenfalls die beiden Oppositionsfraktionen im Bundestag, Linke und Grüne, überzeugt. Sie wollen das Projekt erneut zum Thema im Bundestag machen.

„Wir fordern mehr Transparenz und eine ehrliche Bewertung von Kosten und Leistungsfähigkeit“ von Stuttgart 21, begründeten die Grünen am Freitag in Berlin einen gemeinsamen Antrag auf eine öffentliche Anhörung des Themas im Bundestag. Der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn müsse sich die Frage stellen, ob er das Projekt weiter verantworten könne.

Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Leidig, erklärte, es gebe noch immer kein genehmigtes Brandschutzkonzept, und es sei unklar, wer „die gewaltigen Zusatzkosten“ trage. Das Projekt laufe überhaupt nicht nach Plan, und es zeichne sich ein organisatorisch-technisches Desaster ab. In kürzester Zeit hätten vier Verantwortliche die Brocken hingeworfen. „Doch die DB hält weiter an dem Projekt fest, weil es politisch beschlossen ist.“ Dies sei unverantwortlich.

Der bahnpolitische Sprecher der Grünen, Matthias Gastel, sagte: Die Schwächen, Nachteile und Risiken von Stuttgart 21 werden immer deutlicher: Niemand weiß, wie viel das Projekt am Ende kosten wird und wer die erwartenden weiteren Kostensteigerungen tragen wird.“ Dies sei in erster Linie das Risiko der Deutschen Bahn (DB). Ihr werd das Geld an anderen Stellen fehlen, beispielsweise um die Infrastruktur instand zu halten und Engpässe im Netz zu beheben.

Verkehrlich werde „Stuttgart 21“ zu massiven betrieblichen Einschränkungen führen, so Gastel weiter. Die baden-württembergische Landeshauptstadt werde einen Bahnhof erhalten, der auf den Ein- und Ausstieg von Fahrgästen beschränkt ist. Für das Warten eines Zuges auf Fahrgäste anderer Züge würden die vorgesehenen Kapazitäten von acht (bisher 16) Gleisen meist nicht ausreichen. „Ein integraler Taktfahrplan mit optimalen Umsteigemöglichkeiten ist damit ausgeschlossen.“

  http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-gruene-und-linke-im-bundestag-fordern-neue-ueberpruefung-a-1011006.html Copyright Spiegel

Antrag im Bundestag: Opposition will Stuttgart 21 erneut überprüfen lassen

Großbaustelle Stuttgart 21 (im August): Der Streit geht weiter Zur Großansicht
DPA
Großbaustelle Stuttgart 21 (im August): Der Streit geht weiter

Das Ringen um das umstrittenste Bahnhofsprojekt des Landes geht in die nächste Runde: Grüne und Linke haben im Bundestag beantragt, das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Stuttgart 21 neu zu überprüfen.

Stuttgart - Ist das Bahnprojekt Stuttgart 21 wirklich wirtschaftlich? Das wollen die Oppositionsfraktionen von Grünen und Linken erneut überprüfen lassen. Schon vor Weihnachten hätten beide Gruppen einen entsprechenden Antrag im Bundestag eingereicht, teilten jetzt die Abgeordneten Sabine Leidig (Linke) und Matthias Gastel (Grüne) mit.
In dem Antrag dringt die Opposition unter anderem auf eine neue Kosten-Nutzen-Berechnung und eine "kurzfristige Offenlegung" der aktuellen Kostenentwicklung des Projekts. Der für das Gesamtprojekt verantwortliche Aufsichtsrat der Bahn wird im März turnusgemäß neu besetzt. Der geplante Tiefbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt soll bis zu 6,5 Milliarden Euro kosten und 2021 in Betrieb gehen.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne