Rendsburg Port: Öffnet seine Tore Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port Land fördert Ausbau

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Wachstum durch Windkraft : Rendsburg Port trotzt Krise im Kanal vom 20. Juni 2016 Aus der Redaktion der Landeszeitung Weniger Schiffe und Ladung auf dem Wasser – aber mehr Umschlag im Schwerlasthafen: Der vor vier Jahren gestartete Rendsburg Port ist weiter im Aufwind. Dennoch endete das vergangene Jahr mit einem Minus. rdport-portauthority In diesem Hafen ist kaum etwas zu schwer: Ein 230-Tonnen-Transformator wird für den Weitertransport auf der Straße verladen. Foto: Rendsburg Port Authority GmbH/Schwarck 1 von 1 Altersschwache und kaputte Schleusen, Havarien, weniger Traumschiffe, Einbußen im Russland-Handel und Kapitäne, die es sich leisten können, wegen billiger Spritpreise den Umweg über Skagen zu nehmen – der Nord-Ostsee-Kanal erlebt schwere Zeiten. Der gesamte Kanal? Nein. Ein erst vier Jahre alter Hafen trotzt der Krise. Der Rendsburg Port schreibt zwar noch rote Zahlen, nimmt jedoch Kurs auf die Zone des Profits. „Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden“, sagte Geschäftsführer Frank Schnabel von Brunsbüttel Ports, seit Jahresbeginn alleiniger Gesellschafter des Betreibers Rendsburg Port GmbH. Auf LZ-Anfrage nannte Schnabel neue Zahlen, die den positiven Trend belegen. Demnach hat sich die Umschlagmenge fast verdoppelt. 2015 wurden 155 000 Tonnen bewegt, im Jahr davor waren es noch 84 000 Tonnen. Die Zahl der Binnenschiffe stieg von 60 auf 183 an. Hinzu kamen acht Seeschiffe. „2015 haben wir mit einer guten Auslastung bewiesen, dass der Hafen funktioniert, eine absolute Berechtigung mit dem Alleinstellungsmerkmal eines echten Schwerlasthafens hat und dadurch auch Kunden in die Region bringt und bringen wird“, meinte Schabel. Auch im laufenden Jahr sei man nach verhaltenem Start im Januar/Februar auf einem guten Weg und werde die Auslastung aus dem Vorjahr „hoffentlich demnächst überschreiten können“. Noch zahlen die drei Eigentümer des Ports allerdings drauf. Der Jahresfehlbetrag 2015 belief sich auf 1,16 Millionen Euro. Das ist eine Viertelmillion weniger als im Vorjahr. Diese Zahlen nannte Herwig Schröder aus der Geschäftsführung der Rendsburg Port Authority (RPA). Verluste macht der Hafen einerseits, weil für seinen Bau Kredite aufgenommen werden mussten. Sie werden von Jahr zu Jahr weniger. Gleichzeitig muss das große Gewerbegebiet im Hinterland erst noch mit Leben gefüllt werden. Direkt an der B 202 sind etwa 55 Hektar Fläche an Unternehmen zu vergeben, die ersten werden im kommenden Jahr erwartet. Ab 2021 wolle man schwarze Zahlen schreiben, sagte Schröder und betonte, dass der Rendsburg Port allein dies nicht leisten könne. „Das Konstrukt Rendsburg Port Authority funktioniert nur dann, wenn der Hafen ausgelastet ist und das Gewerbegebiet südlich der B 202 mit Firmen bestückt wird, die dazu beitragen.“ Das Areal ist insgesamt 80 Hektar groß, 25 Hektar sind für Straßen und Wege vorgesehen. Außerdem soll ein Lärmschutzwall zwischen den künftigen Firmengrundstücken und den Wohngebieten Osterrönfelds erichtet werden. In direkter Nachbarschaft zur Gemeinde sollen kleine Firmen bei der Grundstücksvergabe zum Zuge kommen. Die Parzellen weiter westlich bleiben größeren Betrieben oder Fertigungshallen vorbehalten. 80 Prozent der Fläche eines Grundstücks dürfen bebaut werden – das Maximum dessen, was der Gesetzgeber zulässt. Um das Minus im Rendsburg Port aus dem vergangenen Wirtschaftsjahr auszugleichen, müssen Rendsburg, Osterrönfeld und die Wirtschaftsförderung des Kreises auf Vorschlag des RPA-Aufsichtsrates nicht die gesamte Summe übernehmen. Das Gremium habe vorgeschlagen, die Gesellschafter nur in Höhe des im Wirtschaftsplan ausgewiesenen Betrags um einen Defizitausgleich zu bitten, erläuterte Schröder. Jede der drei Parteien zahlt knapp 350 000 Euro. Der Rest in Höhe von 123 000 Euro soll in das laufende Jahr übertragen und erwirtschaftet werden. „Die aktuellen Zahlen geben uns Zuversicht für eine weiterhin positive Entwicklung“, versicherte Hafenbetreiber Schnabel. „Abhängig sind wir jedoch insbesondere von der Entwicklung in der Windkraftbranche. Der Rendsburg Port hat sich auf das Handling von Schwerlastkomponenten und großen Stückgütern, zum Beispiel Windkraftanlagen, spezialisiert.
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Rendsburg Port Nur noch Brunsbüttel an BordNeue Strukturen beim Schwerlasthafen Rendsburg Port am Nord-Ostsee-Kanal: Das Unternehmen Brunsbüttel Ports GmbH hat den 50-prozentigen Anteil der HaGe Ports übernommen, die zum Kieler Landhandelskonzern Hauptgenossenschaft Nord gehört, und ist nun alleiniger Betreiber des vier Jahre alten Hafens. Von Hans-Jürgen Jensen Artikel veröffentlicht: Dienstag, 08.03.2016 10:04 Uhr Artikel aktualisiert: Dienstag, 08.03.2016 14:36 Uhr Nur-noch-Brunsbuettel-an-Bord_pdaArticleWide Der Schwerlasthafen Rendsburg Port hat im Sommer 2012 den Betrieb aufgenommen. Quelle: Jörg Wohlfromm Rendsburg. Brunsbüttel Ports hat rückwirkend zum 1. Januar die HaGe-Anteile übernommen, teilte das Unternehmen am Dienstagvormittag in einer Presseerklärung mit. Die HaGe hatte erst Anfang des Jahres den 50-prozentigen Anteil ihrer Tochter Ahlmann-Zerssen GmbH + Co KG am Hafen übernommen. Im Dezember noch hatte HaGe-Vorstandssprecher Henrik Madsen erklärt, sein Unternehmen wolle den Anteil an der Rendsburg Port GmbH behalten. Peter Klarmann, Geschäftsführer des Schwerlasthafen-Eigentümers, sieht den Wechsel positiv: „Wir sind überzeugt, dass sich die seit vier Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Betreiber auch ohne dessen bisherigen zweiten Partner fortsetzen wird.“ Frank Schnabel, Geschäftsführer bei Brunsbüttel Ports und Rendsburg Port, verspricht: „Wir wollen mit 100-prozentigem Einsatz am Markt agieren und die Wettbewerbsposition des Rendsburg Port in der Metropolregion Hamburg und in Norddeutschland langfristig sichern.“ „Für uns als Eigentümer des Schwerlasthafens ändert sich nichts“, sagte Klaus Brunkert, der Aufsichtsratsvositzende des Eigentümers Rendsburg Port Authority. Für den Vertrag mit dem Betreiber sei es gleichgültig, ob ein oder zwei Unternehmen den Hafenbetrieb abwickeln. In der Authority sind die Stadt Rendsburg, die Gemeinde Osterrönfeld und der Kreis Rendsburg-Eckernförde zusammengeschlossen. Brunkerts Vertrauen zu Brunsbüttel ist groß: „Wir haben Frank Schnabel und Brunsbüttel Ports als sehr gute Partner für Rendsburg Port erlebt. Die gute Zusammenarbeit mit Bögl ist ein Beispiel dafür.“ Der bayerische Betonbauer Bögl baut seit Sommer 2014 in seinem Werk neben dem Hafen Masten für Windkraftanlagen und ist einer der größten Kunden am Kai von Rendsburg Port. Der Aufsichtsratsvorsitzende geht davon aus, dass „Schnabel und Brunsbüttel Ports ein Eigeninteresse haben, weiter Unternehmen für eine Ansiedlung anzuwerben“. Dabei geht es um ein 80 Hektar großes Gewerbegebiet in der Nachbarschaft des Hafens, auf dem sich noch keine Firmen niedergelassen haben. Das Areal ist noch nicht erschlossen. Rendsburg Port blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Mit 183 Binnenschiffen haben den Angaben zufolge 50 Prozent mehr Frachter den Hafen angelaufen als im Jahr zuvor. 2015 schaffte der junge Hafen nach eigenen Angaben einen Umschlagsrekord. 2012 bei der Eröffnung des Schwerlasthafens Rendsburg Port am Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals war die Skepsis groß. Repower hatte grade seine Zusage zum Bau einer Produktionsstätte, die für Umschlag sorgen sollte,. kassiert. Der bayerische Betonbauer Bögl war noch nicht in Sicht, seit zwei Jahren produziert nun er am Hafenrand Masten für Windkraftanlagen und sorgt für Betrieb am 300 Meter langen Kai. Zu den Großkunden zählen auch der Windanlagenhersteller Enercon und der Stromnetzbetreiber Tennet. Das bislang schwerste Teil war im vergangenen Sommer ein 265-Tonnen-Trafo, der per Schiff kam und auf einem Schwerlasttransporter zur nahe gelegenen Umspannstation bei Schacht-Audorf rollte. Beim Schwerlasthafen sind derzeit sechs Mitarbeiter fest beschäftigt, dazu kommen nach Unternehmensangaben bis zu sechs weitere vom Mutterunternehmen Brunsbüttel Ports.
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Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port

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Die maritime Wirtschaft schafft Innovation und Beschäftigung

Mit einem jährlichen Umsatz von 50 Milliarden Euro und 400.000 Beschäftigten ist die maritime Wirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands. „Sie schafft Innovation und Beschäftigung in ganz Deutschland“, so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf der Nationalen Maritimen Konferenz im Oktober in Bremerhaven. „Maritime Wirtschaft“, das umfasst Seeschifffahrt und Schiffbau sowie die Häfen und ihre Infrastruktur. Für alle Bereiche ist mit der Energiewende – vor allem der Windenergie – enormes Wachstumspotenzial verbunden: Neue Spezialschiffe kommen bei der Errichtung und Wartung von Offshore-Windenergieanlagen zum Einsatz; die Häfen werden zu Logistik- und Produktionszentren. Aktuell richtet die Bundesregierung ein spezielles Augenmerk auf den Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt verbindet die Nordsee mit der Ostsee. Im Jahr 2014 passierten ihn rund 32.600 Schiffe. Der Kanal erspart die um ein Vielfaches längere Fahrt um die Kimbrische Halbinsel (Jütland) – immerhin rund 460 Kilometer – und durchquert auf knapp 100 Kilometern Schleswig-Holstein. Copyright Martin Elsen
HOTOGRAPHIE MARTIN ELSEN Tel.: +49 (0)4141-529355
Inhaber: Martin Elsen Mobil: +49 (0)157-74581206
Alter Dubbenweg 38 eMail: info@schoenes-foto.de
21680 Stade Homepage: www.luftbild.fotograf.de
    Auf der Hälfte der Strecke, in Rendsburg, entsteht ein Cluster „Regenerative Energien“, das rund um den neuen Schwerlasthafen Investitionen und Arbeitsplätze anzieht: Am „Rendsburg Port“ hat u.a. die Firmengruppe Max Bögl 55 Millionen Euro investiert und rund 200 Arbeitsplätze geschaffen. Sie produziert hier Beton-Fertigteile für Windkraft-Hybridtürme, rund 60 Prozent davon werden direkt über den Kanal verschifft. Der Windenergieanlagen-Hersteller „Senvion“ schuf für 20 Millionen Euro ein neues „TechCenter“ und beschäftigt 885 Menschen: Von ihrer zentralen Leitwarte aus steuern sie weltweit über 5.000 Windenergieanlagen. Im Trainingszentrum schult man Techniker, Windkraftanlagen hoch über dem Meer zu warten und zu reparieren. Der Windparkentwickler „Denker & Wulf“ und der Entwickler von Windenergieanlagen „aerodyn“ ergänzen das Cluster. Rund 50 Hektar Gewerbeflächen stehen noch speziell für Schwergut-Produzenten bereit. So können Endmontage oder Produktion direkt dort erfolgen, wo die großen Bauteile verschifft werden. Quelle: Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH
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01.07.2015 12:53 Kategorie: P.T. Norddeutschland, P.T. Energie

Nachhaltig: Windenergie kommt jetzt übers Wasser

Nordrhein-Westfalen gilt als Zulieferland Nummer 1 für die deutsche Windenergiebranche. Mehr als 400 Spezialbetriebe sind hier zuhause, darunter weltweit operierende Getriebe- und Komponentenhersteller. Die deutschen Produzenten genießen weltweit erstklassigen Ruf; laut Bundesverband Windenergie lag ihre Exportquote 2012 zwischen 65 und 70 Prozent.
Max Boegl - Rendsburg Port (Foto: Rendsburg Port Authority)

Max Boegl - Rendsburg Port (Foto: Rendsburg Port Authority)

(dr) Die Hersteller der großen und gewichtigen Komponenten stellen besondere Anforderungen an eine nachhaltige und effiziente Logistik. Windkrafttürme reisen daher vermehrt übers Wasser: Etwa vom Schleswig-Holsteinischen Schwerlasthafen „Rendsburg Port“ in fünf Tagen über das deutsche Binnenwasserstraßennetz ins Ruhrgebiet. Sogar die Endmontage oder Produktion können direkt dort erfolgen, wo die großen Bauteile verschifft werden – die aufwendige Eskorte über Autobahnen durch die Bundesländer entfällt: Rund 80 Hektar Gewerbeflächen stehen am Rendsburg Port speziell für Schwergut bereit. So fertigt „Max Bögl“ seit einem Jahr direkt am Schwerlasthafen Turmsegmente für Windkraftanlagen – rund 200 Türme pro Jahr, wovon gut 60 Prozent über den Nord-Ostsee-Kanal verschifft werden: „Sogar nach Kroatien wäre der Transport vom Rendsburg Port aus günstiger als von unserem bayrischen Stammsitz“, erklärt Gesellschafter Johann Bögl. Zum Vergleich: Auf dem Wasser reist pro Schiff ein ganzer Turm; über Land sind dafür bis zu 35 Schwerlast-LKW-Transporte nötig. InfoKasten: Rendsburg Port, Schleswig-Holsteins neuer und einziger Schwerlasthafen liegt am Nord-Ostsee-Kanal, der meist­befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt und Tor u.a. nach Skandinavien, ins Baltikum, nach Polen und Russland. Hier „zwischen den Meeren“ ist Rendsburg Port maßgeschneidert für die „Königsdisziplin“ Schwergutschifffahrt. Die schwerlastfähige Hinterlandanbindung führt nach 500 m ins Gewerbegebiet Rendsburg Port mit 80 Hektar Raum für Produktion und Umschlag gewichtiger Anlagen – von Maschinenbau bis Windenergie. Gesellschafter der Rendsburg Port Authority sind die Gemeinde Osterrönfeld, die Stadt Rendsburg und die Wirt­schafts­­förderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde. www.rendsburg-port-authority.de  
Rendsburg

Immer mehr Bögl im Kreishafen

Von Hans-Jürgen Jensen | Copyrigth Kieler Nachrichten danke Frank Behling
Für den Kreishafen in Rendsburg wird Bögl neben dem Landhandelsunternehmen HaGe, der Getreide AG und dem Vollkraft-Futtermittelwerk immer wichtiger. Der Betonbauer lässt hier Splitt aus Norwegen für den Bau seiner Windkrafttürme auf dem gegenüber liegenden Ufer des Nord-Ostsee-Kanals entladen.
Foto: Wichtig für die Landwirtschaft und für Bögl: Der Kreishafen am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg.
 Wichtig für die Landwirtschaft und für Bögl: Der Kreishafen am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg.
© Jörg Wohlfromm

Nord-Ostsee-Kanal

Aktuelle Nachrichten: Nord-Ostsee-Kanal
Der Nord-Ostsee-Kanal ist eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Lesen Sie hier aktuelle NOK Nachrichten!mehr

Aktuelle Meldungen

Pastewka und Bourani im
Pastewka und Bourani im "Baymax"-Fieber

Berlin, 22.01.15: In "Baymax - Riesiges Robowabohu" leiht Bastian Pastewka dem titelgebenden Roboter seine Stimme. ... mehr

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Rendsburg Port fertigt das 100. Schiff in 2014 ab
Dienstag, der 21.Oktober 2014
Rendsburg Port fertigt das 100. Schiff in 2014 ab: Jubiläum im Schwerlasthafen in Osterrönfeld: Der Rendsburg Port hat heute bereits das 100. Schiff in diesem Jahr beladen. Insbesondere im zweiten Halbjahr verzeichnet der Hafen eine starke Zunahme von Schiffsanläufen und damit einhergehend einen hohen Zuwachs im Handling von Stückgütern und Projektladung.„Für uns als Betreiber des Rendsburg Port ist das 100. Schiff eine Bestätigung für den Standort und ein positives Signal für den weiteren Wachstumskurs.“, erklärt Frank Schnabel, einer der beiden Geschäftsführer der Rendsburg Port GmbH. Für den Hafenbetrieb war die Abfertigung des Jubiläumsschiffes Routine. Das 100. Schiff heißt „Alasco“ und erreichte am letzten Wochenende den Schwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal. Mit Halbschalen von Windkrafttürmen beladen verlässt es heute wieder den Hafen. Insgesamt handelt es sich um 35 Einzelsegmente mit einem Gesamtgewicht von 1.058 Tonnen. Hergestellt wurden die Betonteile in der neu am Hafen angesiedelten Produktionsanlage von der Firmengruppe Max Bögl.Der Schwerlasthafen hat sich auf das Handling von Stückgütern und insbesondere Windkraftanlagen spezialisiert. Der Hafen bietet mit einer Flächentraglast von 90 Tonnen pro Quadratmeter und zwei Mobilkränen, die im Tandembetrieb bis zu 250 Tonnen heben können, optimale Voraussetzungen für den Umschlag von schweren und schwersten Gütern. Zudem bietet die Region ausreichend Flächenkapazitäten und eine gute Verkehrsanbindung für Industrieansiedlungen. Frank Schnabel konkretisiert zum Standort: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Hafens. Vor dem Hintergrund des hohen Potentials des Standorts blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf die nächsten positiven Meilensteine“. Die Rendsburg Port GmbH ist ein Zusammenschluss zweier mittelständischer, regional und überregional tätiger Unternehmen. Die gleichberechtigten Partner sind zum einen das in Rendsburg ansässige Schifffahrts- und Logistikunternehmen AHLMANN-ZERSSEN GMBH + CO KG und zum anderem die Brunsbüttel Ports GmbH, die u.a. Eigentümer und Betreiber der Brunsbütteler Häfen ist. Der neue Schwerguthafen am Nord-Ostsee-Kanal bietet direkten Zugang sowohl zu den internationalen Wasserwegen als auch zum europäischen Binnenwasserstraßennetz. Der neue Hafen gewährleistet Verladung, Lagerung und Transport von Stückgut, Schwergut, Containern und Projektladungen jeder Art. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören unter anderem die Schiffsbefrachtung, Hafendienste, Zollabwicklung, Umschlag und Lagerung, Organisation des Vor- und Nachlaufes sowie diverse Zusatzdienstleistungen wie Festmacherei und Schiffsmüllentsorgung. (Pressemeldung vom 21.10.2014)
spel-Nord in Osterrönfeld

Angst vor Industrieansiedlung

Von Malte Kühl |
Der Schwerlasthafen Rendsburg Port am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals boomt. Die Eigentümergesellschaft will weitere Unternehmen aus der Windkraftbranche im Umkreis ansiedeln. In Osterrönfeld formiert sich dagegen Widerstand.

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Kreishafen in Rendsburg

Hilfe von Bögl und "Christian"

Von Hans-Jürgen Jensen |
Auch für den Kreishafen am Rendsburger Ufer des Nord-Ostsee-Kanals ist Bögl ein Segen. Der bayerische Betonbauer treibt den Splittumschlag in die Höhe. Das Unternehmen braucht dieses Schüttgut zum Bau seiner Windkrafttürme. Dagegen ist die vor drei Jahren geweckte Hoffnung auf Containerumschlag im Kreishafen geplatzt.
Zwei Hügel mit Schüttgut liegen im Rendsburger Kreishafen. Das neue Werk des Betonbauers Max Bögl am gegenüber liegenden Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals braucht das Material zum Bau von Windkrafttürmen.
Zwei Hügel mit Schüttgut liegen im Rendsburger Kreishafen. Das neue Werk des Betonbauers Max Bögl am gegenüber liegenden Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals braucht das Material zum Bau von Windkrafttürmen.
© Wohlfromm
Rendsburg.  Etwa ein Schiff pro Woche mit durchschnittlich 1500 Tonnen Splitt aus Norwegen für Bögl, 80000 bis 100000 Tonnen dieses Materials im Jahr: Diese Umschlagszahlen erwartet Dieter Daxenberger, der Betriebsleiter des Kreishafens. Der Kreishafen darf dieses Schüttgut entladen, weil er dafür eine Jahrzehnte alte Genehmigung hat, sagt Pascal Ledune, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. „Deshalb springt der Kreishafen ein.“ Denn die Genehmigung für den neuen Schwerlasthafen auf der anderen Seite des Nord-Ostsee-Kanals schließe dort das Löschen von Schüttgut vor den Toren des neuen Bögl-Werks aus. Deshalb fahren Lkw den Bögl-Splitt von Nord nach Süd durch den Rendsburger Kanaltunnel. Um die Ladung eines Schiffes zu transportieren, seien rund 60 Lkw nötig, sagen Ledune und Daxenberger. Der Bögl-Boom hat im Rendsburger Kreishafen im Juni mit 7900 Tonnen Splitt begonnen, im Juli waren es 3700 Tonnen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres schlug der Kreishafen nach Angaben von Ledune und Daxenberger insgesamt rund 283000 Tonnen um, im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es 206000 Tonnen. Zufall oder Trend? „Wir sind der Überzeugung, dass es kein Einmaleffekt ist“, sagt Ledune. Im Detail stieg der Futtermittelumschlag von 121000 auf 150000 Tonnen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres, der Düngerumschlag wuchs von 39000 auf 62000 Tonnen. Nach wie vor profitiert der Kreishafen von dem verheerenden Orkan „Christian“, der im Herbst vergangenen Jahres Schneisen in Wälder schlug. Bisher wurden in diesem Jahr rund 28000 Tonnen Holz auf Schiffe verladen. „Das soll bis Ende des Jahres so weiter gehen“, meint Daxenberger. Für die Stämme gebe es kein Zwischenlager im Kreishafen. Lkw bringen sie und laden sie sofort auf am Kai liegende Schiffe um, erklärt der Betriebsleiter. Ein Flop war dagegen der Kauf von zwei Geschirren zum Entladen von Containern vor drei Jahren. „Ein bis zweimal“ seien sie bisher im Einsatz gewesen, sagt Dieter Daxenberger. Die beiden Geschirre kosteten nach Angaben von Pascal Ledune rund 180000 Euro. Der Kreishafen hat sie Ende 2011 zusammen mit einem universell einsetzbaren Schwerlastkran gekauft. Die Container-Geschirre seien „keine Fehlinvestition“, sagt Ledune. „Sie erweitern unser Spektrum.“

Häfen

Gute Zahlen beflügeln Rendsburg Port

Freitag, 25. Juli 2014
Kräftigen Rückenwind verspürt der zur mittelständischen Schramm Group gehörende Hafen Rendsburg im ersten Halbjahr. "Wir haben es mit einer starken Zunahme bei den Schiffsanläufen und einem eindrucksvollen Zuwachs beim Handling von Stückgütern und Projektladung zu tun", fasst Frank Schnabel, einer der beiden Geschäftsführer des Rendsburg Port, die Entwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zusammen. Mit 47 Schiffen verzeichnete der direkt am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) gelegene Hafen im Berichtszeitraum 38 Schiffsanläufe mehr als vor einem Jahr. eha

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Unternehmen Max Bögl startet Produktion am Nord-Ostsee-Kanal

Windkraftstandort Schleswig-Holstein wächst weiter: Albig: Investition in die Zukunft

OSTERRÖNFELD. Mit der Ansieung des international tätigen Bauunternehmens Max Bögl in Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) wird der Windkraftstandort Schleswig-Holstein weiter gestärkt. Das sagte Ministerpräsident Torsten Albig heute (16. Juli) zum Produktionsstart des Unternehmens am Nord-Ostsee-Kanal: „Ihre Entscheidung für diesen Standort zeigt: Es war richtig für Schleswig-Holstein, auf einen Schwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal zu setzen und damit den Kanal um eine weitere nützliche Facette zu erweitern. Das Konzept ist aufgegangen“, sagte er. Am Schwerlasthafen Rendsburg Port sollen zukünftig rund 200 Hybrid-Windkrafttürme jährlich produziert werden. Die Türme werden aus Stahl und Beton hergestellt und sind für alle Windkraft-Generatoren geeignet. Der Ministerpräsident würdigt die Investitionsbereitschaft des bayerischen Unternehmens und freute sich über 200 neue Arbeitsplätze: „Der Seeweg garantiert, dass Windparks weltweit beliefert werden können. Die ganze Region ist stolz darauf, dass Sie sich für den Standort am Kanal entschieden haben. Ihre Ansieung ist hier mit Aufbruchsstimmung verbunden“, sagte er. Es sei beeindruckend, dass von Osterrönfeld aus jeden Tag ein Stück Zukunft die Werkhalle verlässt, so Albig weiter: „Das ist nachhaltige Technik für Morgen, produziert in Schleswig-Holstein.“ Das mache aber auch deutlich: Nur wer in die Infrastruktur investiere, werde eine in die Zukunft gerichtete Wirtschaft in Deutschland halten. Das Land sei daher gut beraten gewesen, die Infrastruktur am Nord-Ostsee-Kanal mit Fördermitteln aufzubauen. „Ohne diese Voraussetzungen hätte Max Bögl sicher keine 55 Millionen Euro in die Hand genommen und sich für den Standort Osterrönfeld entschieden. Willkommen in Schleswig-Holstein, willkommen in der Heimat der Windenergie“, so der Regierungschef.
ir wollen unsere Politik im Dialog mit den Menschen im Land gestalten." Ministerpräsident Torsten Albig mehr dazu
 

Windkraftstandort Schleswig-Holstein wächst weiter

Mit der Ansiedlung des Bauunternehmens Max Bögl in Osterrönfeld wird der Windkraftstandort Schleswig-Holstein weiter gestärkt. Ministerpräsident Albig würdigte das Engagement als Investition in die Zukunft.

Aufbau einer neuen Windkraftanlage Aufbau einer neuen Windkraftanlage © M. Staudt / www.grafikfoto.de

Zum Produktionsstart des international tätigen Unternehmens am Nord-Ostsee-Kanal sagte Ministerpräsident Torsten Albig: "Ihre Entscheidung für diesen Standort zeigt: Es war richtig für Schleswig-Holstein, auf einen Schwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal zu setzen und damit den Kanal um eine weitere nützliche Facette zu erweitern. Das Konzept ist aufgegangen."

Max Bögl schafft 200 neue Arbeitsplätze

Am Schwerlasthafen Rendsburg Port sollen zukünftig rund 200 Hybrid-Windkrafttürme jährlich produziert werden. Die Türme werden aus Stahl und Beton hergestellt und sind für alle Windkraft-Generatoren geeignet. Der Ministerpräsident würdigt die Investitionsbereitschaft des bayerischen Unternehmens und freute sich über 200 neue Arbeitsplätze: "Der Seeweg garantiert, dass Windparks weltweit beliefert werden können. Die ganze Region ist stolz darauf, dass Sie sich für den Standort am Kanal entschieden haben. Ihre Ansiedlung ist hier mit Aufbruchsstimmung verbunden."

Albig: Technik für Morgen - produziert in Schleswig-Holstein

Es sei beeindruckend, dass von Osterrönfeld aus jeden Tag ein Stück Zukunft die Werkhalle verlässt, so Albig weiter: "Das ist nachhaltige Technik für Morgen, produziert in Schleswig-Holstein." Das mache aber auch deutlich: Nur wer in die Infrastruktur investiere, werde eine in die Zukunft gerichtete Wirtschaft in Deutschland halten.

Johann Bögl, Geschäftsführer des Bauservice, erläutert Torsten Albig die Besonderheiten der Hybrid-Windkrafttürme Produktionsstart Max Bögl in Osterrönfeld, 16. Juli 2014Johann Bögl, Geschäftsführer des Bauservice, erläutert Torsten Albig die Besonderheiten der Hybrid-Windkrafttürme © Max Bögl Wind AG

Das Land sei daher gut beraten gewesen, die Infrastruktur am Nord-Ostsee-Kanal mit Fördermitteln aufzubauen. "Ohne diese Voraussetzungen hätte Max Bögl sicher keine 55 Millionen Euro in die Hand genommen und sich für den Standort Osterrönfeld entschieden. Willkommen in Schleswig-Holstein, willkommen in der Heimat der Windenergie", so der Regierungschef.

Hintergrund Max Bögl

Das Unternehmen Max Bögl mit Stammsitz in Bayern hat sich von einem Anbieter reiner Bauleistungen zu einem international agierenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Bögl gehört zu den Top 5 der größten deutschen Bauunternehmen und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter. Die Lage am Kanal und die optimalen Rahmenbedingungen, die mit dem Schwerlasthafen Rendsburg Port bestehen, haben nach Firmenangaben den Ausschlag für den Standort Osterrönfeld gegeben. Neben dem nationalen Markt wollen die Bayern vor allem international Windparks von Osterrönfeld aus bedienen.

Weitere Informationen

Firmengruppe Max Bögl

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Startseite/Artikel/140714_Produktionsstart_Max_Boegl.html

Osterrönfeld ist aufnahmebereit

Der Hafen in Osterrönfeld bei Rendsburg ist für den Umschlag großer und schwerer Teile bestens ausgestattet.(Foto: Naumann)

14. Mai 2014 | von Jan Peter Naumann

Auf dem Wasser sind noch Transportkapazitäten frei. Diesen Vorteil wollen die Betreiber des Schwerlasthafens Rendburg Port am Nord-Ostsee-Kanal nutzen, um kombinierte Logistiklösungen anzubieten.

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In Hamburg haben die Bauarbeiten zum Ausbau der A 7 begonnen und in Osterrönfeld am Nordostseekanal stellt man sich darauf ein, dem Markt Lösungen für Verlagerungen von Landverkehren auf das Wasser anzubieten. Wie das zusammenhängt? Für die Dauer von etwa zehn Jahren wird die für den Nord-Süd-Verkehr wichtige Autobahn, die mit der Rader Hochbrücke auch den Kanal bei Rendsburg überquert, zu einer großen Baustelle - und das nicht nur auf Hamburger Stadtgebiet, sondern auch im angrenzenden Schleswig-Holstein. In dieser Zeit wird der Hamburger Abschnitt auf acht Spuren erweitert. Später folgt das 65 km lange Teilstück auf Schleswig-Holsteiner Gebiet bis zum Bordesholmer Kreuz mit sechs Fahrstreifen. "Wir gehen ganz einfach davon aus, dass die Verkehrssituation in und um Hamburg den einen oder anderen Verlader dazu veranlasst zu überlegen, ob er nicht Alternativen zum Landverkehr nutzt, von denen wir als Hafenstandort profitieren können", sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Rendsburg Port GmbH. Über den am Nord-Ostsee-Kanal gelegenen einzigen Schwerlasthafen Schleswig-Holsteins können beispielsweise Verkehre von und nach Dänemark abgewickelt werden, wobei der Weg der Güter über den Hamburger Hafen, die Elbe und den Nord-Ostsee-Kanal führt. Der erst vor einem Jahr operativ in Betrieb genommene Hafen in Osterrönfeld, einer Nachbargemeinde von Rendsburg, ist für den Umschlag großer und schwerer Teile bestens ausgestattet. Auf der Terminalfläche beträgt die Traglast 90 t/m². Zwei Mobilkräne mit 150 und 100 t stehen bereit, um bei Bedarf auch im Tandembetrieb bis 250 t heben zu können. Der Betrieb des Hafens, ein Gemeinschaftswerk des Rendsburger Schifffahrts- und Logistikunternehmens Ahlmann Zerssen GmbH & Co KG und der Brunsbüttel Ports GmbH,  folgte ursprünglich dem Zweck einen Umschlagplatz für Teile von Onshore-Windenergieanlagen zu schaffen. Das ist auch gut angenommen worden. "Bis hierher kommen die Turmelemente aus Emden oder Magdeburg mit dem Binnenschiff und legen nur quasi die letzte Meile zur Baustelle mit dem Tieflader zurück", erläutert Rendsburg  Port-Prokurist Sven Hargens den Ablauf. Die A7 ist auf kurzem Weg zu erreichen. "Das spart viele Kilometer Landweg und ist auch unter Umweltgesichtspunkten vorteilhaft." Hargens Kollege Kai Lass, ebenfalls Prokurist, berichtet von einem Projekt, bei dem kurz vor der dänischen Grenze 11 Windanlagen aufgestellt wurden und allein durch den Transport über das Wasser 13 Mio. Tonnenkilometer eingespart wurden. Der Schiffstransport dauere je nach Verladeort etwa drei Tage, ein LKW könne im ungünstigsten Fall bis zu einer Woche unterwegs sein, ergänzt Hargens. Etwa 40 Mio. EUR hat der Hafenbau  gekostet. Die Gesellschafter sind die Stadt Rendsburg, die Gemeinde Osterrönfeld und der Kreis Rendsburg-Eckernförde zu gleichen Teilen. Mit der Bewirtschaftung der zunächst 22 000 m² großen Terminalfläche ist die Rendsburg Port GmbH als Hafenbetreiber betraut.  "Wir haben regelmäßig ein Schiff pro Woche hier im Hafen und demnächst auch zwei", sagt Lass. Bei 34 Turmteilen, die im Schiff Platz finden, werden die Lagerflächen schon mal knapp. Deswegen wurde bereits eine zusätzliche Vorstaufläche von 15.000 m²  in Betrieb genommen. Neben den beiden Mobilkränen stehen auch Stapler, Tugmaster und Rolltrailer bereit, um andere Ladung als Schwergut umzuschlagen. http://www.dvz.de/rubriken/binnenschifffahrt/single-view/nachricht/osterroenfeld-ist-aufnahmebereit.html   Copyright DVZ Gleich neben dem Hafengebiet hat sich die Baufirma Max Bögl mit einer Fabrik für Turmelemente für Windkraftanlagen niedergelassen. Im Juli soll die Produktion anlaufen und über den Schwerlastkai verschifft werden. "Das ist für uns eine ganz besonderes Ereignis, weil wir es auch mit Exporten zu tun bekommen werden, die unser Auslastung weiter verbessern werden", sagt Schnabel.

Rendsburg Port

Albig betont die Bedeutung des Schwerlasthafens

  thorstenalbig
Samstag, 03. Mai 2014

Jeder Quadratmeter im Rendsburg Port kann mit bis zu 90 Tonnen belastet werden

Max Bögl schafft 200 neue Jobs am Nord-Ostsee-Kanal

vom 9. Mai 2014
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das bayerische Unternehmen Max Bögl schafft 200 Arbeitsplätze direkt am Nord-Ostsee-Kanal. In Osterrönfeld bei Rendsburg soll Ende Juni die Produktion von Hybridtürmen für Windkraftanlagen beginnen. Die Fertigungshalle, 277 Meter lang und 37 Meter breit, zählt zu den größten im mittleren Schleswig-Holstein und steht kurz vor der Fertigstellung. 55 Millionen Euro steckt Bögl, nach eigenen Angaben größtes deutsches Bauunternehmen in Privatbesitz (Jahresumsatz 1,6 Milliarden Euro), in das Projekt. Das Werk stärkt den neuen Schwerlasthafen „Rendsburg Port“. Ein Teil der Turmsegmente aus Spezialbeton und Stahl soll von hier aus verschifft werden. Hybridtürme bestehen aus Beton- und Stahlteilen und werden bis zu 143 Meter hoch. In Osterrönfeld will das Unternehmen Halbschalen aus Beton herstellen, die auf den Windparkbaustellen zu Ringen montiert werden. Jeder Mast besteht aus 17 Betonringen sowie an der Spitze aus drei Stahlsegmenten.

"Durch den Ausbau der A 7 setzen wir unsere Strategie fort, die Bedingungen für Wachstum und neue Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein weiter zu optimieren." Das sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) im Gespräch mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Die A 7 sei als wichtigste Nord-Süd-Verbindung zwischen Skandinavien und Zentraleuropa von enormer Bedeutung. Das Gleiche gelte für den Nord-Ostsee-Kanal (NOK), dessen wirtschaftliche Bedeutung weit über Norddeutschland hinaus ausstrahle. Durch den Rendsburg Port werde der NOK noch attraktiver. Schleswig-Holsteins jüngster Hafen ist als einziger speziell auf Schwerlast ausgerichtet, mit der Logistik unter anderem für die extrem großen und schweren Windenergiesegmente. FBi Mehr im THB

Rendsburg Port

Neuer Hafen läuft "auf Hochtouren"

Freitag, 07. Juni 2013

Aktuell werden über 250 Windkraftturmsegmente von Enercon im Hafen zwischengelagert. Foto: Rendsburg Port

Bmrk. Btr. HP Blog . der Bögl ( Mann von Tochter Herr Stoiber , immer noch machtvoll in Bayern, ( Erinnerung Mrd. € Verluste Transrapid, heute steht er für 1 € bei der ausführenden Firma Bögl ) ) macht sich im Norden breit und reitet auf dem Rücken von Herrn Ramsauer und  Herrn Dobrindt ???? hierher. Fragt sich , wer den Zuschlag 5. Schleuse Brunsbüttel bekommt und welche Firmen sich bewerben. Wird im Norden beobachtet ??????

Bögl rückt näher an Märkte im hohen Norden

Richtfest für neues Fertigteilwerk am Nord-Ostsee-Kanal - 02.02.2014 17:00 Uhr

So wird das neue Fertigteilwerk der Firmengruppe Max Bögl am Nord-Ostsee-Kanal aussehen. Das Werk soll im Sommer starten.

So wird das neue Fertigteilwerk der Firmengruppe Max Bögl am Nord-Ostsee-Kanal aussehen. Das Werk soll im Sommer starten. © oh

http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/bogl-ruckt-naher-an-markte-im-hohen-norden-1.3430088                        
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Der Rohbau der neuen Halle am Schwerlasthafen Rendsburg Port wurde jetzt mit einem Richtfest eingeweiht. Rund 55 Millionen Euro investiert die Firmengruppe in den küstennahen Standort im schleswig-holsteinischen Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Von dort aus sollen künftig die Betonfertigteile des Hybridturms System Max Bögl größtenteils über den Nord-Ostsee-Kanal zum Bau von Windenergieanlagen in Norddeutschland und Skandinavien verschifft werden. Nach Abschluss der Erdarbeiten und der Herstellung der rund 80 Köcherfundamente zur Aufnahme der Fertigteilstützen erfolgte bereits in den letzten Wochen die Montage des Hallenskelettes. Dazu wurden Stützenelemente mit einer Länge von 21 Metern und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen eingebaut. Parallel zu den Richtfestfeierlichkeiten begannen Anfang 2014 auch die Arbeiten zur Errichtung des dazugehörigen Bürogebäudes. Das etwa 277 Meter lange Werk wird im Sommer mit einer jährlichen Produktionskapazität von 200 Hybridtürmen starten und dazu rund 200 Arbeitsplätze schaffen. Zum einen war es der Firma Bögl wichtig, dass die Hybridturmelemente für zukünftige Projekte in Norddeutschland, aber auch in den skandinavischen Ländern nicht vom Hauptsitz in Sengenthal über weite Strecken bis in den Norden transportiert werden müssen. Zum anderen schafft die direkte Nähe des Produktionswerkes zum Hafen beste Bedingungen für eine optimale Verladung der Turmsegmente auf das Schiff.In einer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation ging vor einem Jahr der neue Schwerlasthafen in Osterrönfeld an den Start. Jetzt ziehen die Verantwortlichen des "Rendsburg Port" ein erstes positives Fazit. "Der Betrieb läuft auf Hochtouren. Der Hafen am Nord-Ostsee-Kanal ist ausgelastet und wächst weiter", teilten die Betreibergesellschaft, ein Zusammenschluss der Brunsbüttel Ports GmbH und des Logistikunternehmens Ahlmann-Zerssen, gestern im Rahmen der Messe transport logistic mit. mm Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Umschlag Windkraftanlagen Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob Bürgermeister Bernd Sienknecht die Fertigstellung des Schwerlasthafens am Nord-Ostsee-Kanal hervor. Mit dem "Rendsburg Port" habe der einzige Hafen in Deutschland mit synchronisierten Schwerlastkränen im Tandembetrieb seinen Dienst aufgenommen (wir berichteten). Die Zusammenarbeit in der Hafengesellschaft, die von der Stadt Rendsburg, dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und der Gemeinde Osterrönfeld getragen wird, funktioniere hervorragend, sagte Sienknecht. "Schon heute ist spürbar, dass die Entwicklung in Osterrönfeld positive Impulse für die Region und für den Ort bewirkt." Dem stimmten auch der Kreispräsiden Lutz Clefsen und der neue Rendsburger Bürgermeister Pierre Gilgenast zu. Die regionale Zusammenarbeit der drei Partner bei Hafen und Gewerbegebiet sei mustergültig, betonte Clefsen im Gespräch mit der Landeszeitung. "Ein Glücksfall." "Die Akteure kennen sich und haben großes Verständnis füreinander", sagte Gilgenast. Der Hafen habe ein großes Entwicklungspotential, aber man müsse nun einen "langen Atem" haben, räumte er ein. Es gelte jetzt, die Vorteile der Region für die Wirtschaft herauszuarbeiten. Norddeutsche Rundschau http://www.maritimheute.de/schwerlasthafen-am-nord-ostsee-kanal-wachst-weiter/ Blaue Linie - blue line- in Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal Schleswig-Holstein httpv://www.youtube.com/watch?v=gcmMGjq0mz4&feature  

chwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal wächst weiter

Schwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal wächst weiter Schleswig-Holsteins einziger Schwerlasthafen wächst: Nachdem der Zwei-Hektar-Terminal „Neuer Hafen Kiel-Canal“ in Osterrönfeld bei Rendsburg vor anderthalb Jahren als internationaler Seehafen registriert wurde, wird er nun um eine 1,5 Hektar große Vorstau-Fläche erweitert. Das Land fördert das rund 2,1 Millionen Euro teure Projekt mit 1,3 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft (ZPW). Den entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer am 28. November an Hafen-Geschäftsführer Peter Klarmann. “Mit dem Schwerlasthafen entsteht eine wichtige Schnittstelle im Wirtschaftsraum Rendsburg für Regenerative Energien, insbesondere für die Windenergie”“, sagte Meyer. Gleichzeitig werde der Hafen zentraler Standort für den Umschlag von Schwerlastgütern aller Art, die über eine direkte Anbindung an die Autobahn 7 in den Hafen verbracht werden können.
Copyright Dieter Kobrock 1.39 Min. aus meinem 25.20 Min. Film Rendsburg... mittendrin in Schleswig-Holstein! Modern und historisch, interessant und charmant, lebendig und freundlich mit einer „großen" Geschichte. In meinem Film möchte ich Sie mit schönen Bildern neugierig machen. Die blauen Linie erkunden, können Sie auf eigene Faust oder Sie schließen sich einer Stadtführung an, in der Sie noch viel mehr Wissenswertes, durch die Stadtführer, erfahren werden.

A Mit Offshore in die Zukunft?

Gute Chancen für deutsche Werften

Freitag, 02. November 2012

Nordic Yards hat sich auf den Bau von Konverterplattformen spezialisiert. Foto: Nordic YardsNordic Yards hat sich auf den Bau von Konverterplattformen spezialisiert. Foto: Nordic Yards
Der Ausbau der Windenergie auf hoher See bietet aus Sicht der Bundesregierung gute Geschäftschancen für die angeschlagene deutsche Werftenbranche. Das Marktpotenzial deutscher Unternehmen im Spezialschiffbau hierfür sei gut, heißt es in einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion. Für einzelne Werften trage dieses Geschäftsfeld inzwischen erheblich zur Auslastung bei, auch wenn der Anteil insgesamt noch unter zehn Prozent liege. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"  

Nordländer eröffnen gemeinsames Büro

Offshore-Industrie voranbringen

Samstag, 13. Oktober 2012

Windpark-Spezialschiffe brauchen starken Hubkräfte. Hier die „Innovation“. Foto: LiebherrWindpark-Spezialschiffe brauchen starken Hubkräfte. Hier die „Innovation“. Foto: Liebherr
Drei Netzwerke von Unternehmen der Offshore-Windenergie-Branche Norddeutschlands haben am Freitag in Berlin ein gemeinsames Büro eröffnet, um damit ihren Einfluss in der Hauptstadt zu stärken. Ziel der Offshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA) ist es, die Windenergie auf dem offenen Meer voranzutreiben und Widerstände abzubauen. "Damit die Energiewende gelingt, müssen alle Kräfte gebündelt werden", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Volker Schlotmann (SPD) bei der Eröffnung. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"  
Die Erweiterung ist noch für 2012 geplant. Foto: Rendsburg Port
 Öffnet seine Tore Tag des offenen Hafens lockte zahlreiche Besucher in den Schwerlasthafen RENDSBURG PORT. Fachinformationen, Besichtigungen und eine Tombola für den guten Zweck füllten den Tag. Am 19. August öffneten die Betreiber und Eigentümer des RENDSBURG PORT ihre Tore, um sich den Nachbarn der Region und interessierten Hafenfreunden zu präsentieren. Rund 1.000 Besucher folgten der Einladung und nahmen die einmalige Gelegenheit wahr, jenseits des Zauns den Hafen zu erkunden. Auf der über zwei Hektar großen Terminalfläche wurden Hafenfahrzeuge und Hafenkrane zu fachkundig geführten Besichtigungen freigegeben. Groß und Klein konnten von der Brücke der Hafenmobilkrane die Kaikante aus der Sicht eines Kranführers betrachten. Dabei sind die neuen Hafenmobilkrane speziell für den Umschlag von Schwerlasten und Projektladung konzipiert. Im Tandembetrieb verladen sie Lasten bis zu einem Gewicht von 250 Tonnen. Erst im Juni nahm der neue Schwerlasthafen mit dem Umschlag und der Lagerung von Segmenten von Windkrafttürmen seinen Betrieb auf. In unmittelbarer Nähe zu der Lagerfläche dieser Segmente, kamen die Besucher in den Genuss, den Hafen hautnah zu erleben. Kai Lass und Sven Hargens, beide Prokuristen der RENDSBURG PORT GmbH und verantwortlich für Vertrieb und Marketing, sind begeistert von der Resonanz auf diese Veranstaltung. „Wir sind wirklich positiv überrascht, dass wir am heißesten Tag des Jahres so viel Zulauf haben. Das freut und bestätigt uns natürlich sehr“, resümiert Kai Lass. „Die detaillierten Fragen der Besucher über Ausstattung und Ladung des Hafens haben uns beeindruckt. Viele nutzen die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen“, ergänzt Sven Hargens. Unternehmen und Partner aus der Region schlossen sich dem Event an und zeigten mit interessanten Informationsständen Flagge. Unter ihnen waren die Firma Zeppelin Baumaschinen, die Landwirtschaftskammer und die Deula. Auch der gute Zweck wurde an diesem Tag berücksichtigt: Der Erlös der Tombola mit dem Gewinn von 2×5 Fahrten auf dem Eisbrecher Stettin im Nord-Ostsee-Kanal, wird dem Hospiz-Haus Porsefeld gespendet. Neben der kulinarischen Verpflegung durch die Feuerwehr Osterrönfeld rundete Musik von der Stormtown Jazzcompany und des Shantychors Albatros das maritime Ambiente ab.

Schwerlasthafen "Rendsburg Port"

Land fördert Ausbau

Donnerstag, 26. Juli 2012
Die Erweiterung ist noch für 2012 geplant. Foto: Rendsburg Port
Der Ausbau des Schwerlasthafens "Rendsburg Port" wird vom Land Schleswig-Holstein mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Damit solle das im vergangenen Jahr als internationaler Seehafen registrierte Gelände um eine 1,5 Hektar große VorstaufFläche erweitert werden, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Die neue Fläche solle unter anderem mit Schiebe- und Flügeltoren, einem Zugangskontrollsystem und Videoüberwachung ausgestattet werden. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Schwerlast-Hafenmobilkran eingeweiht

29.06.2012
Die Sektionen der umgeschlagenen WEAs wiegen bis zu 45 t
Kürzlich wurde im Schwerlasthafen in Rendsburg ein neuer Hafenmobilkran eingeweiht. Die ersten umgeschlagenen Güter waren Teile einer Windenergieanlage (WEA) von Enercon.
Der neue Kran weist eine maximale Tragkraft von 150 t auf und wurde speziell für den Umschlag von Schwerlasten und Projektladung konzipiert. Im gemeinsamen Tandembetrieb mit einem zweiten Schwerlastkran können bis zu 250 t verladen werden. Enercon schlägt im Hafen am Nord-Ostsee-Kanal Türme für Windenergieanlagen um, die per Binnenschiff vom Produktionsstandort Magdeburg nach Rendsburg gebracht werden. Die Segmente werden auf den Flächen am Rendsburg Port zwischengelagert und anschließend per Lkw weiter transportiert.

Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port

MS BBC Olympus mit Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert

Erster Frachter im Schwerlasthafen

  Turmsegmente für Windenergieanlagen mit einem Gewicht von knapp 1.000 Tonnen werden am Rendsburg Port verladen und zwischengelagert. Erfolgreiche Premiere für den neuen schwerlastfähigen Hafenmobilkran. Mit der Anlieferung am 11.06.2012 folgte die Inbetriebnahme des neuen Krans am Schwerlasthafen im Nord-Ostsee-Kanal. ENERCON, einer der international führenden Hersteller von Turmsegmenten für Windenergieanlagen, setzt für den Umschlag und die Lagerung von Windkrafttürmen auf das Know-How und die Kapazitäten von Rendsburg Port. Mit einer Länge von 107 Metern weist ein Turm ein Gesamtgewicht von rund 930 Tonnen auf. Seine Betonringe gliedern sich in insgesamt 32 Sektionen, deren Stückgewicht zwischen 25 und 45 Tonnen liegt. Der neue Hafenmobilkran ist mit einer maximalen Tragkraft von 150 Tonnen speziell für diesen Umschlag von Schwerlasten und Projektladung konzipiert. Gemeinsam mit dem zweiten Schwerlastkran können im Tandembetrieb bis zu 250 Tonnen verladen werden. Die Türme werden mit dem Binnenschiff vom Produktionsstandort Magdeburg nach Rendsburg geliefert. Die ersten beiden Binnenschiffe, Lea und Eider, haben jeweils einen Turm geladen. Die Segmente werden auf den Flächen am Rendsburg Port zwischengelagert und anschließend per Lkw abgeholt. Ihr Ziel ist der Windpark in Flensburg-Handewitt. Bis November diesen Jahres wird das erste Projekt mit ENERCON laufen. Dabei wird mit einem Volumen von zwei bis drei Schiffsanläufen pro Woche kalkuliert. Eine künftige Zusammenarbeit wird angestrebt. „Der Umschlag für ENERCON ist der perfekte Auftakt für Rendsburg Port. Wir verfügen über das nötige Equipment, die Flächen und sind auf dem Gebiet der Projektladung zu Hause. In Kombination mit der Lage am Nord-Ostsee-Kanal und der hervorragenden Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz sind wir der optimale Partner für die Windenergiebranche genauso wie für Güter anderer Industrien“, erklären Frank Schnabel und John Herzberg, Geschäftsführer der RENDSBURG PORT GmbH. Die multifunktionale Ausrichtung des Terminals gewährleistet Verladung, Lagerung und Transport von Stückgut, Schwergut, Containern und Projektladungen jeder Art.

Integrierte Navigationssysteme für Heavy Lift Carrier

Die neuen Schwergutschiffe der K-3000 Serie von Jumbo Shipping kommen 2013 zur Ablieferung (Animation: Jumbo Shipping)   22.06.2012
Die niederländische Reederei Jumbo Shipping hat den Kieler Hersteller von Navigationssystemen Raytheon Anschütz mit der Zulieferung von Integrierten Navigationssystemen aus der Synapsis Bridge Control Serie für ihre aktuellen Heavy Lift-Neubauten beauftragt. Die neuen Schwergutschiffe der Klasse K-3000 werden zurzeit auf der Brodosplit Werft in Split, Kroatien, gebaut.
Die Auslieferung der Einheiten ist für das kommende Jahr geplant, darüber hinaus besteht die Option für ein drittes Schiff. Mit einer Transportkapazität von insgesamt 3000 t und der hohen Eisklasse A1 sollen die 152 m langen Schiffe neben internationalen Transporten auch im Rahmen von Offshore-Installationen zum Einsatz kommen. Als Brückensystem für die neuen Schiffe wurde Synapsis Bridge Control ausgewählt, um die hohen Ansprüche an Redundanz, Sicherheit und einfache Bedienung zu erfüllen. Synapsis ist Raytheon Anschütz zufolge das weltweit erste Integrierte Navigationssystem (INS), welches die Zulassung nach IMO’s neuen INS Performance Standards erreicht hat.Das Unternehmen liefert außerdem den adaptiven Autopiloten NP 5300 sowie die manuelle Rudersteuerung aus der neuen NautoSteer AS Serie. Der Lieferumfang wird komplettiert durch eine doppelte Anschütz Standard 22 Kreiselkompassanlage, das komplette Paket an Navigationssensoren sowie die Funkanlage.
 

Erster Frachter im Schwerlasthafen

Von Wolfgang Mahnkopf |
04.06.2012 15:50 Uhr
Im Osterrönfelder Schwerlasthafen hat das erste Frachtschiff angelegt.
Zum ersten Mal wird am Osterrönfelder Schwerlasthafen ein Schiff entladen. Foto Mahnkopf
Zum ersten Mal wird am Osterrönfelder Schwerlasthafen ein Schiff entladen. Foto Mahnkopf
© wm: Wolfgang Mahnkopf
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Osterrönfeld. Premiere im neuen Schwerlasthafen in Osterrönfeld. Am Montag ist erstmals ein Schiff im neuen Hafen auf der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals gelöscht worden. Das Binnenschiff Lea ist aus Magdeburg gekommen und hat am Sonnabend in Osterrönfeld angelegt. An Bord waren 32 Turmteile für eine Windkraftanlage in Handewitt bei Flensburg. Lieferant war der Hersteller Enercon aus Aurich. „Damit haben wir jetzt erstmals Geld verdient“, sagte Bernhard Bellgardt, der technische Hafenleiter. Die Turmteile werden mit 32 Lkw-Fahrten über die A 7 nach Handewitt gefahren. Die beiden größten Teile wiegen 39,5 Tonnen, sind vier Meter hoch und haben einen Durchmesser von 4,20 Metern. Bellgardt bedauerte, dass das Schiff nur mit einem eigens dafür bestellten Automobilkran gelöscht werden konnte. Denn die beiden mobilen Hafenkräne, die Lasten von 150 Tonnen beziehungsweise 100 Tonnen bewegen können, sind noch nicht im Einsatz. „Ich rechne damit, dass wir unsere Kräne im Juli einsetzen können“, sagte Bellgardt.

Schwerlasthafen Rendsburg

Die erste Fracht: Kräne für den Hafen

17. April 2012 | 09:20 Uhr | Von Gero Trittmaack

Norddeutsche Rundschau

Schiffsverkehr: Ein Frachter brachte am Montag die ersten Bauteile der kolossalen Kräne, die für knapp sechs Millionen Euro angeschafft wurden. Foto: org

Sie sind fast doppelt so hoch wie die Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke: Ein Frachter brachte die ersten Bauteile der kolossalen Kräne, die für knapp sechs Millionen Euro angeschafft wurden.

Osterrönfeld. Im Rendsburger Schwerlasthafen herrscht Betrieb. Der Frachter "Dan" war am Montag das erste Schiff, das mit echter Fracht an den neuen Kaimauern festmachte. Er brachte die ersten Bauteile für einen Kran, der in einigen Wochen zum weithin sichtbaren Zeichen für den Erfolg des Hafens werden soll. "Dieser Kran trägt bis zu 150 Tonnen und wird letztlich fast 80 Meter hoch. Er überragt unsere Hochbrücke bei weitem", erklärte Klaus Brunkert, der Aufsichtsratsvorsitzende von "Rendsburg Port". Insgesamt hat die Gesellschaft zwei Schwerlastkräne für knapp sechs Millionen Euro geordert. Der Aufbau dauert pro Kran etwa drei Wochen - anschließend werden die Riesen-Maschinen aufeinander abgestimmt. Voraussichtlich im Juni sind die Kräne einsatzbereit - und werden nach Brunkerts Überzeugung auch schon bald zu tun bekommen.

Das bayerische Bauunternehmen Bögl hat sich bekanntlich eine fast 80.000 Quadratmeter große Fläche am Hafen gesichert und will dort demnächst riesige Betonteile für Windkrafttürme produzieren. Um diese für den Weitertransport auf Schiffe verladen zu können, werden die Kräne gebraucht. Allerdings: Bögl wartet noch auf seine Baugenehmigung. Und die Bauzeit für die 280 Meter lange Halle beträgt noch einmal mindestens ein Jahr. Stehen die Kräne so lange still?

"Das spart Energie und macht zudem weniger Krach"

"Ganz sicher nicht", sagt Klaus Brunkert, "wenn die Kräne einsatzbereit sind, werden sie auch gebraucht. Das ist nicht allein von der Firma Bögl abhängig. Wir haben einen Schwerlasthafen am Kanal - und es gibt mehrere Interessenten, die ihn nutzen wollen." Brunkert ist überzeugt davon, schon bald weitere Nutzer (und damit Kunden) des neuen Hafens präsentieren zu können. Die beiden Kräne mit einer Tragkraft von gemeinsam 250 Tonnen, wurden in Nordrhein-Westfalen gefertigt. Es sind "Kräne von der Stange" - allerdings mit gewissen Modifikationen. So sind die auf Bestellung von "Rendsburg Port" nicht nur mit Diesel-, sondern zusätzlich mit Elekromotoren ausgestattet, wie Brunkert verriet. "Das spart Energie und macht zudem weniger Krach."

Am Freitag nutzt Wirtschaftsminister Jost de Jager die Gelegenheit, um den Zuwendungsbescheid des Landes zu übergeben. Die Fördersumme von 30 Prozent des Kaufpreises steht zwar schon seit geraumer Zeit fest, die offiziele Übergabe aber sollte erst stattfinden, wenn auch schon etwas zu sehen ist. Mit der Tatsache, dass sich das Land im Wahlkampf befindet, habe das überhaupt nichts zu tun. "Das ist reiner Zufall", sagte Brunkert.

Schon die Ankunft der ersten Bauteile am Montag zog zahlreiche Schaulustige an den Hafen. Um die massiven Teile vom Schiff zu entladen und aufzubauen, war ein mobiler 50-Tonnen-Kran angerückt, begleitet von sieben Tiefladern mit Zubehör - ein echtes Spektakel für alle Freunde der schweren Technik. Die haben jetzt noch viel Zeit, die Errichtung der gigantischen Stahlkolosse mitzuerleben. Mindestens drei Monate dauert es noch, bis sie zusammengebaut und einsatzbereit sind.

 
http://www.maritimheute.de/ms-bbc-olympus-mit-erfolg-im-befrachtungsmarkt-etabliert/

MS BBC Olympus mit Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert

MS BBC Olympus mit Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert Mit dem MS „BBC Olympus“ ist vor kurzem das fünfte Schiff der neuen 9.600 mt tragenden Schwergutserie für den Charterer BBC Chartering & Logistic in Fahrt gesetzt und mit großem Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert worden. Mit dieser neuen Serie von acht Schiffen hat die Reederei Briese Kapitel Zwei aufgeschlagen. Kapitel Eins war die erste Schwergutserie von acht baugleichen Schwergutschiffen mit 7.700 dwat, zwei Schwergutkränen mit Hebekapazitäten von jeweils 250 mt (mit Traverse 500 mt), Schwergutverstärkung und verstellbaren Zwischendecks, in Fahrt gesetzt in den Jahren 2002 bis 2009. Gerade in der Projektfahrt sind die technischen Anforderungen an die Schiffe hoch. Folglich wurde dieser Schiffstyp weiterentwickelt, auf Basis der eigenen Erfahrungen in der Befrachtung so modifiziert, dass er den Anforderungen der Befrachter noch besser genügt. Und das Ergebnis ist nun dieses realisierte Projekt, die aufgrund Ihrer technischen Spezifikationen und hohen Bauqualität optimal an die Erfordernisse des Marktes angepasst sind. Im Wesentlichen wurden folgende Modifikationen vorgenommen: Die Tragfähigkeit wurde von 7.500 mt auf 9.600 mt erhöht bei immer noch sehr geringem Tiefgang, welcher die Einsatzmöglichkeiten weiterhin äußerst flexibel hält. Die Hebekapazitäten der bordeigenen Kräne wurden von jeweils 250 mt (mit Traverse 500 mt) auf 350 mt (mit Traverse 700 mt) erhöht  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne