Rettungsplan: Schiffsstandort Deutschland unter Druck Mirow wird HSH-Aufsichtsratschef

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      • http://www.hansa-online.de/2017/06/featured/76904/altlasten-schmaelern-hsh-ergebnis/
    • Die HSH Nordbank hat im 1. Quartal 2017 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 128 Mio. € erzielt. Trotz eines Abbau von Altlasten steigt die Risikovorsorge weiter an.  
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    • Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Bank ein positives Ergebnis von rund 100 Mio. € vor Steuern (2016: 121 Mio. €). Belastet wurde das Konzernergebnis durch die Jahresbeiträge zur Bankenabgabe und Einlagensicherung in Höhe von -45 Mio. €, Restrukturierungs- und Privatisierungskosten in Höhe von -16 Mio. € sowie Garantiegebühren von -41 Mio. €.
      Stefan Ermisch, HSH
      Stefan Ermisch, Vorstandschef der HSH Nordbank (Foto: HSH)
      Die Kernbank habe im 1. Quartal 262 Mio. € (118 Mio. €) aus dem operativen Geschäft abgeliefert und damit belastende Wertberichtigungen für Altlasten in der Abbaubank, Garantiegebühren sowie Privatisierungskosten mehr als ausgeglichen. »Wir sind mit diesem soliden Quartalsergebnis zufriedenstellend in das wichtige Jahr 2017 gestartet und haben die erste Phase des Privatisierungsverfahrens Ende März positiv abgeschlossen«, sagt Stefan Ermisch, Vorstandsvorsitzender der HSH. Im Gesamtertrag von 20 Mio. € des Segments Shipping (2016: 32 Mio. €) machte sich erwartungsgemäß ein gesunkener Zinsüberschuss aufgrund des auf 6,7 Mrd. € (2016: 7,1) reduzierten Kreditbestands bemerkbar. Neugeschäft habe s lediglich »selektiv« in Höhe von 200 Mio. € gegeben.

      Altlasten sorgen für steigende Risikovorsorge

      Die Altlasten der Bank werden weiter von Schiffskrediten dominiert. Die Risikovorsorge vor Garantie belief sich auf –198 Mio. € gegenüber –62 im Vorjahreszeitraum. Auf die Abbaubank entfielen dabei insgesamt –187 Mio. € (Q1 2016: –53). Nach dem Ausgleich durch die Ländergarantie lag die Risikovorsorgedagegen nur noch bei –56 Mio. € (–39).

      Non-Performing Exposure reduziert

      Das mit einem Anteil von 93% nahezu vollständig in der Abbaubank gebündelte Volumen leistungsgestörter Kredite wurde durch Portfolio-Verkäufe in den Markt auf 14,3 Mrd. € um 300 Mio. € verringert. Die NPE-Quote sank entsprechend auf 16,5% gegenüber 17,5%. Die Coverage Ratio erreicht jetzt 49%. Allein für die leistungsgestörten Shipping-Engagements im Konzern in Höhe von 9,4 Mrd. € (31.12.2016: 9 Mrd. €) ergab sich eine Risikoabdeckung von soliden 58% – das sind 2% weniger als zum Jahresende 2016.
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Neues Zentrum für maritime Sicherheit in Bremerhaven

Maren Beneke 12.11.2016 0 Kommentare
© dpa
In Bremen gibt es bereits ein DLR-Institut an der Universtiät. Hier beschäftigen sich die Wissenschaftler mit dem Thema Raumfahrtentwicklung.  (dpa)
  Die entsprechenden Mittel wurden am Donnerstagabend vom Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligt. Der Fokus des Instituts in der Seestadt soll auf der maritimen Sicherheit liegen. Geplant ist, dass am Standort 65 Stellen geschaffen werden – ein knappes Drittel davon über Drittmittel finanziert. Wie das DLR mitteilte, werden sich die Bremerhavener Mitarbeiter mit Forschungsarbeiten zum Schutz und der Sicherheit maritimer Infrastruktur etwa gegen Terroranschläge beschäftigen. Dabei geht es um Hafenanlagen, Offshore-Windanlagen, Handelsrouten und Schiffe. Am Standort sollen satellitengestützte Systeme entwickelt werden, geplant ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden und Privatwirtschaft.

Standort wird gestärkt

Die Entscheidung des Haushaltsausschusses stärke Bremerhavens Position als erstklassiger Standort für alle Fragen der Wissenschaft rund um maritime Themen, sagte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). „Als erster und einziger Standort, an dem zu diesem Themenspektrum geforscht wird, nimmt Bremerhaven hier zukünftig eine herausragende Stellung ein.“ Im Land Bremen gibt es bereits ein weiteres DLR-Institut: Im Technologiepark an der Universität Bremen beschäftigen sich die Wissenschaftler mit dem Thema Raumfahrtentwicklung. Insgesamt 42 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss für den Aufbau von sechs neuen Einrichtungen des DLR bewilligt. In Hamburg, Dresden und Augsburg soll den Angaben zufolge die Luftfahrtforschung ausgebaut werden, in Jena kommt das Forschungsgebiet Big und Smart Data dazu, in Oldenburg die Energieforschung. Laut DLR werden die neuen Institute zusammen mit den Ländern aufgebaut und in die regionalen Forschungsnetzwerke an den neuen Standorten eingebunden. Auch Bremen muss sich also finanziell beteiligen. Hamburg profitiert ebenfalls Der Haushaltsausschuss beschloss zudem, dass das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven mit weiteren 6,18 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert wird. Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsministerium (SPD), teilte mit: „Mit den Mitteln kann das Deutsche Auswandererhaus nun den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem nationalen Migrationsmuseum gehen.“ Den Angaben zufolge soll die Dauerausstellung des Museums erneuert und erweitert und ein Anbau für das neue Forum Migration errichtet werden. Gute Nachrichten gab es auch für Hamburg: Der Haushaltsausschuss sprach sich nicht nur für ein neues DLR-Institut in der Hansestadt aus, sondern beschloss auch die Finanzierung eines Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ). Die erste Phase soll über drei Jahre laufen, für diese Zeit stellt der Bund zunächst neun Millionen Euro bereit. Das DMZ hat die Aufgabe, das Wissen der bundesweiten maritimen Forschungsinstitute in Hamburg zu bündeln und praxisnah für die Industrie aufzubereiten.

Industrie und Forschung einbinden

Laut einer Mitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird der Arbeitsbereich des DMZ die gesamte Wertschöpfungskette in den Bereichen Schiffbau, Schifffahrt und Meerestechnik umfassen. Ziel sei, dass Vertreter aus Industrie und Forschung früh eingebunden werden, damit so der Mehrwert des DZM für die gesamte maritime Branche schon während der Gründungsphase deutlich wird. Den Angaben zufolge soll die Einrichtung die Aufgaben des Hamburger Center of Maritime Technologies intensivieren. Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die IG Metall Küste lobten den Beschluss des Ausschusses. Das DMZ könne eine Ausstrahlungskraft in die Branche weit über Norddeutschland hinaus entwickeln, sagte Heiko Messerschmidt, Bezirkssekretär der IG Metall Küste. „Forschung und Entwicklung müssen weiter gestärkt werden, damit die maritime Wirtschaft in Deutschland ihre Spitzenposition halten und ausbauen kann.“
HSH Nordbank: Wirbel  Copyright Norddeutsche Rundschau um Nachlass für Reedereien
Kiel/Hamburg
Die HSH Nordbank hat Reedern Schulden in Höhe von rund 800 Millionen Euro erlassen – für Kredite aus dem Portfolio, das später auf die von den Ländern gegründete Portfoliomanagement AöR übertragen wurde. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Demnach haben beide Mehrheitseigner für den Kaufpreis von 2,4 Milliarden Euro keine notleidenden Schiffskredite im Buchwert von knapp fünf, sondern lediglich in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro abgenommen. Beim Finanzministerium wird indes darauf verwiesen, dass die EU-Kommission sowie Gutachter den Kaufpreis des Portfolios am 31. Dezember 2015 über den Marktwert ermittelt haben – eben jene besagten 2,4 Milliarden Euro. Bis zur Übertragung des Portfolios – also während eines Zeitraums von rund sechs Monaten – konnte die HSH Nordbank weiterhin mit dem Portfolio arbeiten und eben auch restrukturieren – was im Klartext bedeutet, dass Schulden unter anderem erlassen wurden. Dadurch hat sich der Buchwert verändert, wie beim Ministerium eingeräumt wird. Auf den ermittelten Marktwert hatte dies den Angaben zufolge hingegen keinen Einfluss. Die Opposition im Landtag wirft Schleswig-Holsteins Finanzministerin vor allem Geheimniskrämerei vor, da die Parlamente in Hamburg und Kiel erst Monate nach der Übernahme über diese Restrukturierungen durch die HSH Nordbank und den damit veränderten Buchwert informiert worden sind. Die Kritik wird auch geäußert, da die Landesregierung sich auch ansonsten zurückhält, wenn es um Details zum Schiffsportfolio geht. So wurde der zuständige Ausschuss im Landtag dann auch nicht darüber informiert, welchem Kreditnehmer genau die HSH Nordbank hier Schulden erlassen hat. Nach den Angaben des „Abendblatts“ soll nämlich allein auf einen Reeder eine Summe von mehr als 500 Millionen Euro entfallen. Die HSH Nordbank galt einst als größter Schiffsfinanzierer der Welt. Mit der Schifffahrtskrise begann auch die gemeinsame Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein zu straucheln.
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http://www.thb.info/news/single-view/id/garantie-der-eigentuemerlaender-steigt.html

HSH Nordbank

hapagpier-nacht

Copyright Hapag Lloyd

Garantie der Eigentümerländer steigt

Mittwoch, 20. März 2013Zur Stabilisierung der HSH Nordbank soll die Garantie der Eigentümerländer Schleswig-Holstein und Hamburg wieder von sieben auf zehn Milliarden Euro steigen. Die verschärfte Krise an den internationalen Schifffahrtsmärkten hatte die Kernkapitalquote der Bank stark unter Druck gesetzt. mm/dpa Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article112717727/Hafen-Senatoren-planen-Brandbrief-an-Merkel.html

Bitte Rest in dem o.g Link lesen 12.01.13, 01:31

Hafen-Senatoren planen Brandbrief an Merkel

Bundesregierung soll sich mehr mit Sorgen der maritimen Wirtschaft befassen

Von Martin Kopp Copyright Hamburger Abendblatt

Hamburg. Die Wirtschaftssenatoren von Hamburg und Bremen, Frank Horch (parteilos) und Martin Günthner (SPD), begehren gegen die Bundesregierung auf. Am Rande eines Arbeitstreffens in Hamburg kritisierten sie, dass die Probleme der Seehäfen und der maritimen Industrie in Berlin kaum mehr Beachtung finden würden. Günthner und Horch wollen nun die anderen norddeutschen Amtskollegen dafür gewinnen, einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu unterzeichnen.

"Man gewinnt inzwischen den Eindruck, dass die Bundesregierung mit dem Rücken zur Küste sitzt", sagte Günthner während einer Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen. Es gebe zahlreiche Themen, die dringend angepackt werden müssten. "Es passiert zu wenig", stimmte Horch ihm zu. Zusammen sprachen sie sich für eine Neuausrichtung der Nationalen Maritimen Konferenz aus, die alle zwei Jahre vom Bundeswirtschaftsministerium ausgerichtet wird. Sie müsse wieder mehr inhaltlich werden und Lösungen für die kriselnde maritime Wirtschaft finden, sagte Günthner. "Tatsächlich wird die maritime Wirtschaft alle zwei Jahre dazu missbraucht, den Politikern, die aus Berlin anreisen, ein Podium zu bieten, um sich selbst zu inszenieren." Was die Seewirtschaft wirklich beschäftigt, finde vielfach im "toten Winkel" der Bundespolitik statt.

Horch ergänzte, er sei zwar dagegen, dass die Kreditanstalt für Wideraufbau Not leidende Schiffskredite übernimmt. Aber bei anderen Erleichterungen, wie etwa einem Erlass der Versicherungssteuer, müsste die Regierung schneller reagieren, so der Wirtschaftssenator.

Beide beklagten, dass die Küstenländer sehr viel Geld in den Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen steckten, im Bundesverkehrswegeplan die Komplementärfinanzierung aber nicht eingestellt sei. In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) haben Güthner und Horch bereits darum gebeten, neben der Finanzierung des Bahnnetzes der Deutschen Bahn sicherzustellen, dass auch die nicht bundeseigenen Hafenbahninfrastrukturen der Seehäfen gefördert werden. Hamburg habe in den vergangenen fünf Jahren 160 Millionen Euro in das Hafenbahnnetz investiert, Bremen rund 20 Millionen. Zudem muss die Weserstadt bis 2016 weitere 35 Millionen Euro auftreiben, um die Hafeneisenbahnanlagen für den wachsenden Außenhandel fit zu machen. Gleichzeitig würden die beiden Hafenbahnen aber einen "herausragenden Beitrag" für die Wertschöpfung in Deutschland leisten, heißt es in dem Brief.

Kopper gibt Posten Ende Februar auf

Mirow wird HSH-Aufsichtsratschef

http://www.thb.info/news/single-view/id/mirow-wird-hsh-aufsichtsratschef.html

Samstag, 12. Januar 2013

Der frühere Hamburger Wirtschaftssenator Dr. Thomas Mirow wird neuer Aufsichtsratschef der HSH Nordbank. Mirow wird Nachfolger von Hilmar Kopper, der seinen Posten vorzeitig spätestens zum Ende des kommenden Monats abgibt, teilten die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein am Freitag mit. Der 77-jährige Kopper sollte eigentlich bis zum kommenden Jahr den Aufsichtsrat der auch in der Schiffsfinanzierung tätigen Bank führen. Der frühere Deutsche-Bank-Chef war zuletzt von Oppositionspolitikern aus Kiel und Hamburg öffentlich angefeindet worden. Kritik rief vor allem der abrupte Wechsel im Vorstandsvorsitz von Paul Lerbinger zu Constantin von Oesterreich hervor sowie der vor zwei Jahren abgeschlossene Aufhebungsvertrag mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher. dpa/FBi

Schifffahrtskrise Bund lässt Reeder abblitzen

Bemerk.HP Btr. : Was kann man auch von einer rein binnenorientierten Regierung auch erwarten, die auf die deutschen Binnenländer konzentriert ist und mit dem enorm wichtigen Aussenhandel Export-Import in Deutschland und dem gesamten exportorientierten Norden in Deutschland nichts anfangen kann , weil Sie Binnenland Bonn und nicht mal Berlin-orientiert ist, kann man nicht erwarten , dass Sie etwas unterstützt , von dem Sie nichts versteht.   Manager Magazin online Der Rückzug der Commerzbank aus der Schiffsfinanzierung hat in der kriselnden Branche für so große Aufregung gesorgt, dass ein Treffen mit Regierungsvertreter Hans-Joachim Otto anberaumt wurde. Das Ergebnis: Die Reeder müssen weiter selbst mit ihren Problemen klar kommen.  Berlin - Die Bundesregierung sieht trotz der wachsenden Finanzierungsprobleme in der deutschen Seeschifffahrt derzeit offenbar keinen Anlass für staatliche Hilfsprogramme. Der Regierungskoordinator für die maritime Wirtschaft, Hans-Joachim Otto, erklärte am Freitag nach einem Gespräch mit schiffsfinanzierenden Banken: "Ich freue mich, dass die Bankenvertreter gestern erklärt haben, dass sie weiterhin den Weg gehen werden, gemeinsam mit Reedern und Eigenkapitalgebern Lösungen in der aktuellen Krise zu finden." Die Banken hätten betont, Finanzierungsprogramme des Staates stellten keine Lösung für die aktuellen Probleme bei den Bestandsschiffen dar. Darüber hinaus habe die Commerzbankbei dem Gespräch zugesagt, ihren Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung "organisch und langfristig" zu gestalten, erklärte das Wirtschaftsministerium. Das Institut hatte seinen Rückzug aus der Schiffsfinanzierung angekündigt, was in der Branche für weitere Unruhe sorgte. Die Bank will aber, wie das Ministerium mitteilte, bei notwendigen Restrukturierungen ein konstruktiver Partner der Reeder bleiben. Die Ankündigung der Commerzbank bildete den Hintergrund für das Gespräch Ottos mit den Bankenvertretern. Es komme jetzt darauf an, erforderliche Strukturanpassungen in der deutschen Schifffahrt umzusetzen und neue, zur Sicherung des Schifffahrtstandorts Deutschland tragfähige Finanzierungskonzepte zu ermöglichen, erklärte das Ministerium. "Es geht hier um einen wichtigen Sektor für die deutsche Wirtschaft", hieß es. Die deutsche Seeschifffahrt sei momentan in einer "schwierigen Phase". Die Reeder hatten angesichts der Rückzugs der Commerzbank aus dem Geschäft mit Schiffsfinanzierungen die Bundesregierung um Hilfe ersucht. Sie hoffen auf Überbrückungskredite der staatlichen Förderbank KfW für angeschlagene Unternehmen der Branche. Bereits am Donnerstag, vor dem Treffen mit den Banken, hatte die Bundesregierung ihre Befürchtung geäußert, der Schifffahrtsstandorts Deutschland könne langfristig geschwächt werden. Durch den teilweisen Rückzug der Banken aus der Schiffsfinanzierung seien nicht nur Reeder, sondern auch Werften und Zulieferer betroffen. "In Asien gibt es derzeit wesentlich bessere Finanzierungsbedingungen", hatte Schifffahrts-Koordinator Otto dem "Handelsblatt" gesagt. cr/rtr/dpa-afx   05.07.2012, 17:25 Uhr Handelsblatt exklusiv Der Koordinator der Regierung für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto, befürchtet eine langfristige Schwächung des Schifffahrtsstandortes Deutschland. Otto hatte die Branche zu Gesprächen geladen. Container am Hamburger Hafen Quelle: dpa BerlinDurch den teilweisen Rückzug der Banken aus der Schiffsfinanzierung seien nicht nur Reeder, sondern auch Werften und Zulieferer betroffen. „In Asien gibt es derzeit wesentlich bessere Finanzierungsbedingungen“, sagte Otto in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. Rettungsplan: Schiffsstandort Deutschland unter Druck Die Commerzbank begründete den Strategieschwenk mit einer Konzentration auf das Kerngeschäft und einer zunehmenden Eigenkapitalanforderungen. Die Branche befindet sich seit Jahren in der Krise, die durch Überkapazitäten im Transportbereich geprägt ist. Schifffahrt Für Erleichterung in der Branche sorgte die Feststellung der Commerzbank, dass sie ihr 20 Milliarden Euro schweres Schifffahrtsportfolio vertragsgerecht abbauen werde, ohne die Kredite in eine Bad Bank zu überführen. Vor Ende der Laufzeit werde sich die Bank nicht zurückziehen, hieß es. Die Vorschläge der Reeder zur Lösung der Krise fielen bei den vertretenden Banken dem Vernehmen nach auf keinen fruchtbaren Boden. So forderten die Reeder, dass die staatliche KfW bei bestehenden Krediten einspringen sollte. Das wurde in der Runde als nicht notwendig angesehen. „Die KfW braucht nicht ihre Schatullen zu öffnen“, gab Otto den Tenor der Runde wieder. Allerdings könnte die KfW Ipex-Bank künftig eine größere Rolle im Neugeschäft spielen.

Ranking:  Die größten Reedereien der Welt

http://www.nok21.de/2012/06/26/apm-maersk-auf-dem-ersten-platz-hisst-die-reederei-maersk-line-ihre-flagge/   Für Otto sind die Probleme bei der Schiffsfinanzierung „nur die Spitze eines Eisbergs“. Denn die verschärften Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen nach den neuen Eigenkapitalrichtlinien von Basel III würden sich generell negativ auf langfristige Investitionsvorhaben auswirken. „Es kann nicht sein, dass Banken jetzt nicht mehr in der Lage sind, langfristige Vorhaben zu finanzieren“, so Otto. In Kürze soll der Dialog unter Einschluss des Bundesfinanz- und Bundesverkehrsministeriums, der Reeder, der Werften, der Zulieferindustrie und der Banken fortgesetzt werden.

Ausstieg der Commerzbank aus der Schiffsfinanzierung

Heute Krisengipfel in Berlin

Donnerstag, 05. Juli 2012

Vor allem vielen KMU-Betrieben steht das Wasser bis zum Hals. Archivfoto: Ahrenkiel
Vor allem vielen KMU-Betrieben steht das Wasser bis zum Hals. Archivfoto: Ahrenkiel
Der angekündigte Rückzug der Commerzbank aus der Schiffsfinanzierung hat bei den deutschen Reedern die Alarmglocken läuten lassen. Berlin muss handeln, fordern sie. Hans-Joachim Otto (FDP), Maritimer Koordinator der Bundesregierung, will heute in Berlin gemeinsam mit Spitzenvertretern der deutschen Reeder sowie der in der Schiffsfinanzierung engagierten Banken über Lösungen zur stets akuter werdenden Finanzlage bei den Schifffahrtsunternehmen beraten. Vor allem vielen KMU-Betrieben steht das Wasser bis zum Hals. Zahlreiche Schiffsfonds sind existenziell bedroht. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

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Branche fordert StaatshilfenReedereien rufen Bundesregierung um Hilfe

Mittwoch, 04.07.2012, 10:16   dpa Besonders kleine Reedereien stehen kurz vor dem Ruin Die Schifffahrtsbranche in Deutschland ist stark angeschlagen. Nachdem die Reedereien immer weniger mit der Unterstützung durch Kreditinstitute rechnen können, ist die Bundesregierung ihre letzte Hoffnung. Die deutschen Reeder rufen nach dem angekündigten Rückzug der Commerzbank aus den Schiffsfinanzierungen die Bundesregierung um Hilfe. Die durch stagnierende Frachtraten und hohe Treibstoffkosten gebeutelte Branche fürchtet, dass weitere Banken dem Beispiel der Commerzbank folgen könnten. Die staatliche KfW-Bank soll daher angeschlagenen Unternehmen durch Überbrückungskredite zur Seite springen. „Es geht darum, sinnvolle temporäre Lösungen zu erarbeiten, mit denen Banken und Reedereien ein Durchfahren der noch immer andauernden Krise ermöglicht wird“, heißt es in einem Schreiben des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) an den Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto. Darin regt der Reederverband neben KfW-Darlehen auch Tilgungsstundungen und neue Bewertungsmethoden für Schiffe an. Es solle geprüft werden, inwiefern die KfW Kredite für Einschiffsgesellschaften vergeben könne, die keine weiteren Betriebsmittelkredite von ihren Banken erhielten. Die Themen sollen am Donnerstag bei einem Treffen des Maritimen Koordinators mit Vertretern der schiffsfinanzierenden Banken in Berlin zur Sprache kommen, an dem die Reeder selbst nicht teilnehmen. Der FDP-Politiker Otto soll dabei als Mittler für die Schifffahrtsbranche agieren. Ein mögliches Hilfspaket soll nach den Vorstellungen des VDR bei einem Schifffahrts-Gipfel zusammen mit dem Bundesfinanz-, dem Wirtschaftsministerium und der Finanzaufsicht BaFin „möglichst zeitnah“ auf den Weg gebracht werden.

Banken werden zu Mitverantwortung ermahnt

„Wir haben das Problem, dass seit gut drei Jahren eine Finanzmarktkrise und eine Krise der Realwirtschaft sich gegenseitig hochschaukeln“, sagte Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR. Er gab den Banken eine Mitverantwortung für die Lage der Schifffahrtsbranche. „Die Reeder alleine hätten keine Schiffe bestellen können. Sie brauchten immer jemanden, der finanziert. Ohne die Banken wäre das nicht möglich gewesen.“ Die Kreditinstitute sollten daher ihrer Verantwortung für die maritime Wertschöpfung in Deutschland nachkommen. Die Schifffahrtsbranche leidet derzeit unter hohen Überkapazitäten, die die Fracht- und Charterraten drücken. Viele Unternehmen sind kaum in der Lage, die stark gestiegenen Treibstoffkosten zu bezahlen und geraten so mit ihren Kreditzahlungen in Rückstand. Für die Banken ist das Schifffahrtsgeschäft wegen des ständigen Auf und Abs weniger attraktiv geworden. Zudem müssen die großvolumigen Finanzierungen, die über viele Jahre laufen, mit mehr Eigenkapital unterlegt werden. Die Banken überlegen deshalb genau, wofür sie ihr wertvolles Eigenkapital einsetzen. Die Commerzbank, Nummer zwei bei Schiffsfinanzierungen in Deutschland hinter der HSH Nordbank, entschloss sich daher, den Rückzug einzuleiten. Die HSH Nordbank muss das Geschäft aufgrund von Auflagen der EU reduzieren.

Düstere Aussichten für Reedereien

Vor allem kleinere Reedereien stehen derzeit unter Druck. Von den kürzlich von der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) befragten kleineren Firmen rechnete weniger als die Hälfte in den kommenden zwölf Monaten mit Geschäftszuwächsen. Über 80 Prozent der Befragten waren überdies der Ansicht, dass etliche deutsche Reedereien das nächste Jahr nicht überstehen werden. Zahlreiche Einschiffsgesellschaften stehen vor dem Aus, weil die Erträge nicht für die Tilgung der Kredite ausreichen. Dabei handelt es sich um Gesellschaften, bei denen Investoren Eigenkapital über Fonds bereitgestellt haben. is/Reuters... Branche fordert Staatshilfen: Reedereien rufen Bundesregierung um Hilfe - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/sos-reedereien-rufen-bundesregierung-um-hilfe_aid_776994.html   04.07.2012, 06:42 Uhr 04.07.2012, 06:42 Uhr Olaf Preuß und Rolf Zamponi  Hamburger Abendblatt Reeder fürchten um ihre Zukunft und wollen Kredite vom Bund. Kritik an Commerzbank, die sich aus Schiffsfinanzierung zurückzog. Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, Ralf Nagel Foto: Roehrbein, Ingo Schifffahrt Premium Alles Inklusive genießen. Dubai Schifffahrt hier buchen! tuicruises.com/Schifffahrt_Dubai Hamburg. Für die Anleger der Schiffsfonds MS Annabelle Schulte und MS Laura Schulte beginnt der Sommer mit schlechten Nachrichten. Das Amtsgericht Hamburg eröffnete dieser Tage die Insolvenzverfahren für die in der Hansestadt ansässigen Kommanditgesellschaften. Die Containerfrachter fahren das Kapital für Tilgung, Zinsen und Unterhalt nicht mehr ein, von Gewinnen ganz zu schweigen. Reihenweise treiben deutsche Schiffsfonds derzeit in die Insolvenz. Der Markt für Containerfrachter, der von Schiffen in deutschem Eigentum und unter deutscher Bereederung dominiert wird, leidet unter niedrigen Charterraten, den Mietpreisen für die Schiffe. Grund dafür sind vor allem hohe Überkapazitäten bei der Tonnage am Weltmarkt. Die Möglichkeiten von Banken und Privatanlegern, nötiges Kapital nachzuschießen, sind in vielen Fällen erschöpft. Die Lage ist so ernst, dass jetzt sogar der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto (FDP), eingreift. Er will morgen in Berlin Vertreter der deutschen Schiffsfinanzierer treffen, um über Maßnahmen gegen eine Verschärfung der Krise zu beraten. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat konkrete Erwartungen an das Treffen: "Die strengen Auflagen für die Refinanzierung von Schiffskrediten bei den Landesbanken müssen gelockert und denen der privaten Bankenwirtschaft angeglichen werden", sagte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR, dem Abendblatt. "Zudem sollte die Schiffsbewertung, die bislang auf Tageswerten basiert, um eine mittelfristige Ertragsprognose für die einzelnen Schiffe ergänzt werden." Finanzielle Überbrückungshilfe für Not leidende Schiffsfonds könne womöglich die KfW-Förderbank des Bundes leisten, sagte Nagel: "Es geht nicht um Subventionen, sondern darum, mit Krediten Zeit zu gewinnen, bis sich die Lage der Schifffahrt vermutlich im kommenden Jahr entspannt." Bereits seit 2009 arbeitet die Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten (VHSS) mit einem Wertmaßstab für Schiffe, der die Abkürzung LTAV trägt. Berücksichtigt werden vor allem die zu erwartenden Einnahmen und Kosten des Schiffsbetriebs. "Mit diesem Maßstab können die extremen Ausschläge bei der Bewertung von Schiffen gemildert werden", sagte Alexander Geisler von der VHSS dem Abendblatt. "In Boomzeiten werden Schiffe oft zu hoch, in Krisenzeiten häufig viel zu niedrig bewertet." +++ Kapitalmangel bedroht deutsche Schifffahrt +++ +++ Deutsche Reeder ziehen in Hamburg Jahresbilanz +++ +++ Schiffsfondsmarkt droht der Crash +++ Für die Commerzbank kommt diese angestrebte Wende jedoch zu spät. Ausgerechnet als die Lage immer kritischer wurde, beschloss die Bank vergangene Woche, komplett aus dem Geschäft auszusteigen. Die Ankündigung des weltweit zweitgrößten Instituts für Schiffsfinanzierungen schockierte die Branche. "Ich bin enttäuscht von dieser überraschenden Kehrtwendung der Commerzbank, die noch vor weniger als einem Monat verkündet hat, dass die Schiffsfinanzierung weiterhin zum Kerngeschäft zählt. Und nun plötzlich der Rückzug dieses für die maritime Wirtschaft bedeutenden Kreditinstituts, das auch noch zu 25 Prozent dem deutschen Staat gehört", sagte der Hamburger Reeder und Schiffsfinanzierer Hermann Ebel, Gründer und Chef von Hansa Treuhand, dem Abendblatt. "Für die Reeder bedeutet der Rückzug eines großen Marktteilnehmers, dass Kredite noch schwerer erhältlich werden. Für die deutsche Seeschifffahrt sind das keine positiven Aussichten." Ähnlich sieht das der Hamburger Reeder Claus-Peter Offen: "Es ist nicht auszuschließen, dass sich nun auch andere Banken der Entscheidung der Commerzbank anschließen", sagte Offen dem Abendblatt. Auch für sein Unternehmen, das zu den größten Containercharterreedereien der Welt zählt, sei der Beschluss "nicht besonders erfreulich". Die Commerzbank ist die Hausbank der Reederei, die derzeit über 123 Schiffe verfügt. Bei 37 Frachtern davon stehen Kapitalerhöhungen an, weil ihre Erträge nicht mehr für die Tilgung der Kredite ausreichen. Dabei handelt es sich um Gesellschaften, bei denen die Investoren Eigenkapital über Fonds bereitgestellt haben. "Die Reederei Offen wird den auf sie entfallenden Anteil an den Kapitalerhöhungen aus ihren eigenen Erträgen bereitstellen. Wir wissen aber nicht, ob dies alle Gesellschafter schaffen", sagte Offen. Sollten die Commerzbank oder andere beteiligte Banken mit dem Aufkommen nicht zufrieden sein, könnten sie sich zum Verkauf der Schiffe entschließen. "Damit entsteht für die Reederei Offen das Risiko, Beteiligungen zu verlieren", sagte Offen. Das Unternehmen hält Anteile zwischen zehn und 25 Prozent an den Schiffen. Ob ein Verkauf der Frachter für die Banken sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. "Gerade bei kleineren Frachtern mit weniger als 3500 Stellplätzen für Standardcontainer dürfte der Preis häufig niedriger sein als die Höhe der Hypothek", so Offen. Ein weiterer Rückzug deutscher Finanzinstitute könnte noch gravierendere Folgen haben - nicht nur für die Schifffahrt. Auch die deutschen Schiffbauzulieferer sehen die Entscheidung der Commerzbank als "nicht erfreulich" an. Denn sollten künftig chinesische Banken stärker in die Schiffsfinanzierung einsteigen, könnten sie den Reedern vorgeben, welche Anlagen sie für ihre Frachter einkaufen sollen, sagte Christian Schliephack, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie, gestern in Hamburg. Das würde den Export der Branche in das bisher größte Abnehmerland deutlich erschweren.

Mehr Augenmerk auf die Schifffahrt

04.07.2012, 06:36 Uhr 04.07.2012, 06:36 Uhr Olaf Preuß  Hamburger Abendblatt Schifffahrt Die deutschen Reedereien, die vor allem Containerschiffe betreiben, stecken in einer schwierigen Lage. Es gibt derzeit zu viele Frachter am Markt, um ausreichend Geld zu verdienen. Vor diesem Hintergrund und in den Zwängen der Finanzmarktkrise ziehen sich auch noch eine ganze Reihe von Geldinstituten aus der Schifffahrt ganz oder teilweise zurück. Vielen Anlegern, die an Schiffsfonds beteiligt sind, droht wirtschaftliches Ungemach. Schiffe in insolventen Gesellschaften werden nicht selten zu ihrem Tageswert regelrecht verramscht. Geschuldet ist das einem Anachronismus, den es in anderen Anlagegattungen wie der Luftfahrt oder der Immobilienbranche so nicht gibt: Die Bewertungen der Schiffe schwanken je nach Krisen- oder Boomlage extrem. Schiffe sind aber langfristige Anlageobjekte, die auf der Basis ihrer wirtschaftlichen Aussichten auch längerfristig bewertet werden sollten. Ein System dafür haben die Hamburger Schiffsmakler bereits geschaffen, es muss sich aber in der Branche noch durchsetzen.   Unnötige Härte droht der Schifffahrtsbranche obendrein durch den Rückzug der Finanzinstitute. Den Reedereien fehlen nicht nur kurzfristige Mittel, um Einnahmeausfälle zu überbrücken. Es mangelt vielerorts auch an Krediten, um Schiffe bestmöglichen zu warten oder sie technologisch zu modernisieren - was wiederum ihren Wert mindert. Mit besseren Kreditbedingungen für die deutsche Seeschifffahrt - auch durch die bundeseigene KfW-Bank - wäre allen Seiten geholfen: der Reedereibranche, aber auch dem Exportland Deutschland, das auf seine Schifffahrt nicht verzichten kann.        
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schifffahrt News, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2016, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne