Elbfähre wiederbeleben / soll kommen !!!!!! 20.August 2015 yeahhhhh freu mich darauf

Fähre Brunsbüttel45
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Buchung und Informationen: ELB-LINK Reederei GmbH Albert-Ballin-Platz 3 27472 Cuxhaven Tel. +49 (0) 4721 | 30 06 300 info@elb-link.de www.elb-link.de
 Elbfähre23
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FähreCuxBRB45
Fährzubringer ein Nadelöhr für Lkw
Fahrzeugaufkommen steigt: Reederei sorgt sich um zunehmende Belastung der Kreisstraße / Ausbau derzeit kein Thema in der Stadt
Brunsbüttel
Ist die Straße „Zum Elbdeich“, die die Marner Chaussee mit dem Anleger der Cuxhaven-Fähre verbindet, dem steigenden Verkehrsaufkommen gewachsen? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Stadt und Polizei verweisen darauf, dass es sich um eine Kreisstraße handele und der Versuch mit zwei 40-Tonnern gezeigt habe, dass Begegnungsverkehr zweier Lkw dort möglich sei. Bei der Cuxhavener Reederei Elb-Link wird die Situation mit einer gewissen Skepsis betrachtet. Einen Grund dafür lieferte am 24. März ein umgestürzter Bitumenlaster. Der 50-jährige Fahrer war mit dem Lkw auf die Bankette geraten, das schwere Gefährt sackte im aufgeweichten Boden und kippte in den Graben. Der Schaden hielt sich in Grenzen, die Zufahrt war aber über Stunden dicht. Bernd Bässmann, Betriebsleiter bei Elb-Link, spricht von derzeit rund 70 bis 100 Lkw am Tag, die die Fährverbindung nutzen. „Da ist noch Potenzial“, sagt er. Das Wirtschaftlichkeitsgutachten, das vor dem Start der Fährlinie von der Rostocker Baltic Marine Consult erstellt worden war, stützt diese Erwartung: Bis zu 265  000 Pkw und 48 000 Lkw jährlich würden zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven übersetzen. Kein Wunder, wenn Bässmann sagt: „Ob das noch die richtige Straße ist, möchte ich mit einem dicken Fragezeichen versehen.“ Denn in jüngster Zeit nutzten verstärkt Schwerlastverkehre die Linie, die sonst bis zu zwei Tage bräuchten, um Hamburg zu passieren. „Auf lange Sicht ist die Straße nicht mehr zeitgemäß.“ Bürgermeister Stefan Mohrdieck verweist darauf, dass die Straße „Zum Elbdeich“ für Lastwagen ausgelegt ist. Er macht aber auch ein Problem deutlich: Noch immer ist die Fährlinie in der Entwicklungsphase. Stadt und Kreis könnten nicht einfach in Vorlage gehen und einen neuen Zubringer direkt zur B 5 bauen. Grundsätzlich werde natürlich schon überlegt, wie eine Trassenführung aussehen könnte. Aber das sei nicht ansatzweise konkret. Eher schon die Überlegung, einen Wartestreifen anzulegen, der die Straße dann verbreitert. Auch hier liege, so der Verwaltungschef, der Spagat zwischen dem Bemühen, den Fährbetrieb nicht zu behindern, und der unzulässigen Unterstützung des Unternehmens. „Wir müssen die Lösung bedarfsgerecht entwickeln.“ Auf das vorhandene Tempolimit verweist stellvertretender Bauausschussvorsitzender Oliver Magnussen (CDU): Für Lkw ab 7,5 Tonnen und Pkw mit Anhänger gilt Tempo „30“. Wer sich daran halte, werde keine Schwierigkeiten haben. Am Mittwoch hatte sich der Ausschuss über den Zubringer mit Hans-Joachim Günsel von der Kreis-Verkehrsaufsicht unterhalten. Der habe bestätigt, dass die Kreisstraße zwar geeignet sei für den Verkehr, aber keine Fahrfehler verzeihe. Für Bernd Bässmann stellt sich angesichts steigender Fahrgastzahlen der Cuxhaven-Fähre noch eine andere Frage: Wie gehen die Anlieger damit um? „In der Saison fahren da mehr als 700 Pkw am Tag durch. Das ist mehr, als man da in den letzten Jahren gewohnt war.“ Die Debatte um den Fährzubringer ist noch nicht beendet.
Ralf Pöschus
Fährlinie in schwerem Fahrwasser
Maues Wintergeschäft für Elb-Link-Reederei / Busanbindung in Brunsbüttel hakt / Positiv: Zunehmend entdecken Speditionen die Route
Brunsbüttel
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Fähre verbindet Tourismus-Regionen
Projekt „Mein Bordbuch“ vorgestellt: Umfangreiche Informationen für Urlauber in handlicher Broschüre zusammengetragen
Brunsbüttel/Cuxhaven
Diese Zahlen gilt es zu nutzen: Mehr als eine Milliarde Euro Bruttoumsatz und zehn Millionen Übernachtungen im Jahr generieren die Kreise Dithmarschen, Cuxhaven-Land und die Stadt Cuxhaven im Tourismus. Mit der gestern auf der Cuxhaven-Fähre vorgestellten Broschüre „Mein Bordbuch“ hat der länderübergreifende Arbeitskreis Wirtschaftsförderung und Tourismus sein erstes Projekt realisiert. Die handliche Broschüre listet auf 52 Seiten Wissenswertes aus dem „Cuxland“, Brunsbüttel und dem übrigen Dithmarschen auf, bietet Fährpassagieren schon bei der Überfahrt über die Elbe Anregungen für Ausflugsziele. Was die Macher besonders begeistert: Die regionale Wirtschaft hat die Chance erkannt. Denn die Startauflage von 100 000 Exemplaren trägt sich selbst. Der Anzeigenverkauf sicherte die Herstellungskosten von „Mein Bordbuch“. Ergänzt wird die an Bord und den Anlegestellen ausgelegte Broschüre, die jährlich erneuert werden soll, „durch sehenswerte Plakate, mit denen die Tourismusorganisationen beidseits der Elbe auf den Fährschiffen für die Ur-laubsregion werben. Somit sind die Fähren jetzt fest in der Hand der Region“, sagt Volker Jahnke von der Egeb-Wirtschaftsförderung. Er ist gemeinsam mit Jürgen von Ahnen (Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven) Leiter des Arbeitskreises. Dem gehören außerdem Brunsbüttels Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf, Helge Haalck (Dithmarschen-Tourismus), Wolf-Dieter Schink (Cux-Tourismus) sowie Christine Brandt (Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven) an.
„Der Urlauber sucht sich eine Region“, weiß Helge Haalck. „Nordsee ist für ihn erstmal Nordsee.“ Diese Chance gelte es zu nutzen, die seit vorigem August verkehrende Fähre über die Elbe sei das perfekte Bindeglied beider Regionen. Um hüben wie drüben die Mitarbeiter der Touristinfos kundig zu machen über die jeweils andere Elbseite, ist ein regelmäßiger Informations-Austausch geplant.
Zunehmend setzen Busreisende über
Unabhängig von der seit Februar steigenden Zahl an Lkw-Passagen hat die Reederei Elb-Link auch Busreisen im Visier. Zunehmend nutzen Unternehmen die Fähre als gute Gelegenheit für ihre Fahrgäste, an Bord gemeinsam zu essen und anschließend etwa in Brunsbüttel die Stadt zu besichtigen. Schon jetzt gebe es bis Jahresende kaum noch eine Tag, an dem nicht wenigstens ein Touristenbus übersetze, sagt Robert Stöger, verantwortlich fürs Catering an Bord: „Bis zum Jahresende haben wir dadurch bereits Reservierungen für 3800 Passagiere.“ Der wachsenden Zahl an Fahrzeugen, die nach Brunsbüttel übersetzen, müsse die Stadt Rechnung tragen, bestätigte Bürgermeister Stefan Mohrdieck. So müsse der Parkplatz beim Anleger hergerichtet werden, und bei anhaltender Entwicklung sei mehr Platz für wartende Lkw nötig. Auch der Zubringer Richtung B 5 rückt für Mohrdieck ins Blickfeld. Die kleine Straße „Zum Elbdeich“ von Zweidorf bis zur Marner Chaussee sei zunehmend belastet. Eine konkrete Zeitschiene gebe es nicht. Aber unstrittig sei: „Wir müssen da zügig rangehen.“ Für den Fähr-Betreiber Elb-Link sieht dessen Geschäftsführer Christian Schulz allmählich Licht am Horizont. „Wir haben einen Kaltstart hingelegt“, gibt er zu. Und der habe Geld gekostet. Ein komplettes Betriebsjahr müsse die grundsätzlich schwache Winterzeit mit wenig touristischem Verkehr ausgleichen helfen. Darauf setzt er jetzt.
Ralf Pöschus
FähreCuxBRB45
Seit 20. August verkehren zwei Schiffe der Reederei Elb-Link zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Die Linie ist dabei, die schwierige Startphase zu verlassen.
Foto: PÖschus (2)
il
Schwerer Start für Cuxhavenfähre
Brunsbüttel/CUxhaven
Ein halbes Jahr nach Aufnahme der Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven sieht Christian Schulz, Geschäftsführer der Reederei Elb-Link mit Sitz in Cuxhaven, Licht am Ende des Tunnels – besonders Speditionen entdecken nach seinen Angaben zusehends die Linie über die Elbe. Dabei seien verstärkt Logistikunternehmen aus Skandinavien und den Niederlanden an Bord. Dennoch sei die – mit einem Minusgeschäft kalkulierte – Startphase schwieriger ausgefallen als erwartet. Zahlen nannte Schulz zwar nicht, sagte aber, dass mit zwölf bis 18 Monaten Verlustgeschäft gerechnet werde. Im Personenverkehr zahle sich inzwischen die Zusammenarbeit mit dem dänischen Ferienhausanbieter Novasol aus, die Veranstalter des Wacken Open Air wollen für die Fährlinie im August als An- und Abreiseroute werben. Eine weitere Einnahmequelle für Elb-Link ist das Catering an Bord. Für Angebote wie Grünkohl essen meldeten sich laut Schulz ganze Busgesellschaften an.
rp
Der späte Start der Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven am 20. August vorigen Jahres habe dem Geschäft nicht gut getan, sagt Christian Schulz. Mit Verlusten in den ersten zwölf bis 18 Monaten habe das Unternehmen gerechnet. Der Geschäftsführer der Cuxhavener Reederei Elb-Link gibt zu: „Das Geschäft im Winter war schlechter als erwartet.“ Zwar ist die kalte Jahreszeit mit deutlich weniger Urlauberaufkommen auf der Elb-Passage noch nicht vorbei. Doch Schulz sieht Licht am Ende des Tunnels. Das Lkw-Geschäft, eine der wichtigsten Säulen der Fährlinie, komme allmählich in Fahrt. „Das bringt uns durch die Zeit ohne Urlauber.“ Übers Jahr gesehen erwartet Schulz spürbare Zuwächse im Frachtgeschäft, um den nächsten Winter besser zu überstehen. Bis dahin gelte es, sich im Logistikgewerbe bekannt zu machen. Schulz: „Die Speditionen sind nicht auf der Suche nach uns. Wir müssen sie suchen.“ Inzwischen würden es täglich mehr Laster, die die beiden Fähren nutzen. Speditionen aus den Niederlanden und aus Skandinavien seien dabei, diese Route für sich zu entdecken. Um Urlauber wirbt Elb-Link auf Reisemessen, hat mit Novasol bereits einen großen Reiseveranstalter für Skandinavien mit im Boot. Und im Sommer könnte es sogar sein, dass Schulz den Fahrplan vorübergehend um einige Passagen aufstocken muss. Denn die Route von Cuxhaven nach Brunsbüttel soll von den Machern des Wacken Open Air als wichtige Anreisestrecke in den Kreis Steinburg beworben werden. Überraschend hat sich das Catering an Bord zu einem Renner entwickelt. Ganze Busladungen voller Fahrgäste, so Schulz, buchten etwa die Grünkohlessen. Die Einnahmen fließen der Reederei zu, denn sie betreibt die Küche selbst. Zumindest für den Anlegerbereich in Brunsbüttel kann sich Schulz für die Sommermonate einen mobilen Imbiss beim Tickethäuschen vorstellen. Dort ist auch ein Fahrradverleih im Gespräch, Partner der Reederei soll „Küstenrad Koogstraße“ in Brunsbüttel sein. Ohnehin, wie Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf kürzlich im Hauptausschuss ankündigte, werde Brunsbüttel nicht locker lassen, die Fährlinie für sich zu nutzen. Werbung auf den beiden Fähren ist angedacht, vor allem für Veranstaltungen in der Schleusenstadt. Vom touristischen Kuchen will sich auch Marne eine Scheibe abschneiden. Im Gewerbeverein wird im März beraten, wie sich Besucher aus Cuxhaven auch Richtung Norden nach Marne locken lassen. Bis dahin gilt es aber auch, ein Manko zu beseitigen, das zu Fuß reisende Fährpassagiere trifft: Der Minibus zwischen Anleger und Schleusen trifft nicht den Fahrplan der beiden Fähren. „Wir versuchen, einen vernünftigen Takt zu finden“, erklärt Jaqueline Pusch von der Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft. „Die nicht abzusehenden langen Überfahrtzeiten der Fähre von 80 bis 90 Minuten haben dazu geführt, dass die Abfahrtszeiten der Linie 2580 nicht zu den Ankunftszeiten der Fähre passen“, sagt Pusch und bestätigt: „Oftmals kommt die Fähre an, wenn der Bus schon abgefahren ist.“ Optimierungsbedarf gebe es auch hinsichtlich der Ankunft des Busses, damit Fährgaste sich noch ein Ticket kaufen können. Offenbar ist die Buslinie nicht einfach zu installieren. Pusch: „Erschwerend kommen die Fahrplanwechsel der Fähre am 1. März und 1. Mai hinzu. Dabei rückt Elb-Link von ihrem Zwei-Stunden-Takt ab, was die Planungen des Bus-Fahrplans vor neue Herausforderungen stellt.“
Ralf Pöschus
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Neues Logistikkonzept für die Unterelbe

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Elbfähren Cuxhaven-Brunsbüttel noch mehr Vorteile für Fracht-Kunden

Elbfähren Cuxhaven-Brunsbüttel bringt Zeitersparnis und Kostenvorteile für Spediteure. Verbindliche Reservierungen, keine Wartezeiten. Die ELB-LINK-Reederei investiert kräftig in neue Angebote und zusätzlichen Service für Frachtkunden. Erst im August hatte die Reederei der Fährbetrieb über die Elbe zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel aufgenommen und bedient mit zwei top-modernen Doppelendfährenderzeit14 Abfahrten täglich und kann dabei bis zu 230 Lkw befördern. „Wir haben schon jetzt vieleFracht-Kunden auf beiden Seiten der Elbe überzeugt“, so ELB-LINK-Geschäftsführer Christian Schulz: „Vor allem die Möglichkeit, feste Lkw-Plätze auf den Fähren zu reservieren, sowie das Wegfallen jeglicher Wartezeiten machen die Route via ELB-LINK absolut planungssicher.“ Spediteure und Fracht-Broker gewinnen so eine zuverlässige und günstige Trasse in Richtung Schleswig-Holstein/Dänemark einerseits sowie zu den Häfen Rotterdam, Wilhelmshaven und Bremerhaven andererseits. Nicht nur komplette Lastzügeprofitieren von derbequemen Fährverbindung; neuerdings sind zudemauch Trailer-Transporte möglich. Und erste Probeverladungen von Pkw-Transportern haben so reibungslos funktioniert, dass spätestens im neuen Jahr der regelmäßige Betrieb für Sattelschlepper für den Autotransport beginnen kann. Ein Business-Portal ermöglicht Spediteuren, Online-Buchungen zu erstellen und ihre Reservierungen unkompliziert zu verwalten.   Kosten-Vorteile für Spediteure Die zeitraubenden Staus und Baustellen auf den Autobahnen rund um Hamburg sind vieler Spediteure der entscheidende Grund, ihre Fracht per ELB-LINK-Fähre transportieren. „Unsere Fahrpläne sind optimal für Frachtkunden, der Abfertigung funktioniert absolut pünktlich und zuverlässig“, erläutert ELB-LINK-Geschäftsführer Schulz. Als weiterer Vorteil für die Lenkzeiten-Planung kommt hinzu, dass Fahrer während der rund 75minütigen Überfahrt ihre vorgeschriebenen Rastzeiten absolvieren können. Das spart zusätzlich Zeit, wobei die Route via ELB-LINK in vielen Fällen ohnehin nicht nur kürzer und kostengünstiger, sondern auch schneller ist als der Weg über den Hamburger Elbtunnel oder die Fähre Wischhafen-Glückstadt. So spart etwa ein 20-Tonner für die Route Rotterdam-Flensburg im Schnitt 107 Euro gegenüber der längeren Strecke durch den Elbtunnel. Und ein 12-Tonner, der von der dänischen Grenze nach Bremerhaven unterwegs ist, kommt via ELB-LINK im Schnitt eine halbe Stunden früher sowie 203 Euro günstiger ans Ziel. (Dies gilt für die Annahme idealer Verkehrsverhältnisse; bei Stau auf der A1 oder A7 rund um Hamburg fällt die ELB-LINBK-Bilanz dagegen noch deutlich positiver aus). Schulz sieht deswegen im Frachtgeschäft noch Luft nach oben: „Wir wollen im Jahr 2016 weiter kräftig expandieren. Vor allem der Fernverkehr in Richtung Benelux und Dänemark kann von den ELB-LINK-Angeboten profitieren; hier geben wir mit neuen Marketing-Tools Gas.“ So steht interessierten Kunden neuerdings ein interaktiver Fracht-Routenplaner zur Verfügungmit dem sie individuell Alternativ-Routen vergleichen und Kosten sowie Fahrtzeiten berechnen können. Außerdem erscheint im Januar 2016 eine neue Frachtbroschüre mit Fakten, Fahrplänen, Tarifen und wichtigen Hintergrundinformationen für Spediteure. Gefahrgüter stellen übrigens kein Problem dar. ELB-LINK transportiert Güter aller Gefahrgutklassen, ausgenommen hiervon sind lediglich Sprengstoffe sowie radioaktive Ladungsgüter. Durchfahrtsbeschränken wie etwa im Elbtunnel können so umgangen werden, und die Einschränkung auf nur ein Gefahrgut-Fahrzeug pro Überfahrt wie etwa auf der Fähre Wischhafen-Glückstadt existieren auf der Route Cuxhaven-Brunsbüttel ebenfalls nicht. Annehmlichkeiten für Lkw-Fahrer Neben der Möglichkeit, Rastzeiten auf die Fährpassage zu verlegen, bieten die modernen Schiffe weitere Annehmlichkeiten speziell für Fernfahrer. So gibt es an Bord ab Anfang 2016 eine eigene Aufenthalts-Lounge für Trucker. Im Bordrestaurant erhalten Lkw-Fahrer ihre Bestellungen zu Sonderkonditionen. Zudem wird es ab 2016 für Berufsfahrer eigene Duschen an Bord geben. Buchung und Informationen: ELB-LINK Reederei GmbH Albert-Ballin-Platz 3 27472 Cuxhaven Tel. +49 (0) 4721 | 30 06 300 info@elb-link.de www.elb-link.de Pressekontakt: Walter Dreher OLDENBURG KOMMUNIKATION Büro Berlin: Neue Schönhauser Str. 6 10178 Berlin Tel. +49 (0) 30 | 28 09 61 01 Büro Hamburg: Rödingsmarkt 39 20459 Hamburg Tel. +49 (0)170 | 80 11 262 w.dreher@oldenburg-kommunikation.de www.oldenburg-kommunikation.de Pressemeldung, Dezember 15, 2015; Foto: Oldenburg Kommunikation

Mit dem Elbshuttle hat Friedrich A. Kruse zunächst die Chemietransporte von Brunsbüttel nach England im Blick. (Foto: dpa)

://www.nez.de/lokales/news0/auslastung-der-faehre-muss-besser-werden.html http://www.cn-online.de/lokales/news/auslastung-der-faehre-muss-besser-werden.html CUXHAVEN. Nach gut 100 Tagen ElbLink gilt es, Bilanz zu ziehen und Chancen und Schwachstellen der neuen Fährverbindung zu benennen. Wohl wissend, dass die Auslastung noch nicht befriedigend ist, suchten Bürgermeister, Wirtschaftsförderer sowie Landtagsabgeordnete und Ratspolitiker der Grünen aus Cuxhaven und Brunsbüttel, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am Donnerstag während einer Überfahrt auf der „Anne-Marie“ nach geeigneten flankierenden Maßnahmen, um die wichtige Linie zu stützen..........................................................................................
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/cuxhavenfaehre-langer-atem-noetig-id12115681.html
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Verkehr : Cuxhavenfähre: Langer Atem nötig

vom 3. Dezember 2015
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gerade aus der Logistikbranche erhofft sich die Reederei mehr Kunden. Erste Kooperationen im Tourismus beschlossen.

  • BerndBaessmann45
Tot Gesagte leben länger: Als kürzlich die Reederei Elb-Link ihren Winterfahrplan wegen mangelnder Auslastung um späte Touren reduzierte, wurden die ersten Stimmen laut, dass es die am 20. August eröffnete Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven wohl nicht mehr lange geben werde. Mitnichten, sagt Betriebsleiter Bernd Bässmann. Nötig sei in der Anlaufphase des Unternehmens aber ein langer Atem. Bässmann verhehlt nicht: „Der November war ein schlechter Monat.“ Das gelte allerdings nicht nur für die Fährlinie, sondern beispielsweise auch für das Gastgewerbe. Vom Dezember verspricht er sich schon wieder eine Aufwärtsbewegung bei den Passagierzahlen. Die seien seit dem Start im Spätsommer mit 125  000 Passagieren bereits außerordentlich gut gewesen. Über Pkw-und Lkw-Fuhren auf den beiden Schiffen „Grete“ und „Anne-Marie“ wollte Bässmann nichts sagen. Dabei sind es vor allem die Speditionen, von denen sich Elb-Link ganzjährig eine konstante Auslastung erhofft. Fahrgäste, die zu Fuß unterwegs sind, stellen wirtschaftlich eher das Tüpfelchen auf dem I dar. Immerhin, das vor der Inbetriebnahme erstellte Wirtschaftlichkeits-Gutachten sieht eine Mindestauslastung von 30 Prozent vor – übers Jahr verteilt. Das, so Bässmann gestern bei einem von den Grünen beider Hafenstädte organisierten Treffen, sei kein überzogenes Ziel. Skeptikern entgegnet der Betriebsleiter: „Ich kann nicht nach drei Monaten erwarten, dass unsere Schiffe ausgelastet sind.“ Unermüdlich seien er und Geschäftsführer Christian Schulz dabei, besonders in der Logistikbranche für die neue Verbindung über die Elbe zu trommeln. Auf Facebook informiert Elb-Link regelmäßig über Staus auf der A7 und am Elbtunnel – die klassischen Nadelöhre in Hamburg – und bietet sich als Alternative an. Nebenher vermeldet die Reederei, eine Tochter der estnischen Saaremaa Ferry, erste Erfolge bei Kooperationen. So wirbt der dänische Ferienhausanbieter Novasol für die Fährverbindung, Kunden setzen günstiger über. Und ganz aktuell gibt es ein Kombiticket mit der Helgolandfähre. „Um den touristischen Bereich mache ich mir wenig Sogen“, sagt Bässmann denn auch. Dass es eine Durststrecke geben werde, sei vorher bekannt gewesen. „Wenn ich einen Markt haben will, muss ich erst das Angebot machen.“ Hier hakt Martina Hummel-Manzau ein. Die Geschäftsführerin der Egeb-Wirtschaftsförderung betont, dass es nicht genüge, wenn sich alle über die Fährlinie freuen. „Das Angebot ist geschaffen, jetzt ist gerade die Wirtschaft in der Verantwortung, es zu nutzen.“ An der Bedeutung der Verbindung für die Region um Brunsbüttel und Cuxhaven besteht kein Zweifel. Jürgen von Ahnen von der Cuxhavener Agentur für Wirtschaftsförderung führt ausgerechnet Siemens als Beispiel eines gemeinsamen Wirtschaftsraums an. Zwar habe Brunsbüttel bei der Ansiedlung den Kürzeren gezogen, doch bei der Suche nach Mitarbeitern für insgesamt rund 1000 freie Stellen in der Windkraftsparte von Siemens, die 2017 den Betrieb aufnehmen will, ist die für Dithmarschen und Steinburg zuständige Agentur für Arbeit in Heide mit eingespannt. Umgekehrt könnte auch das Brunsbütteler Industriegebiet interessant für Arbeitnehmer aus Cuxhaven sein, glaubt von Ahnen. „Wenn die Wertschöpfung in der Region ist, wollen wir alle davon profitieren“, bestätigt Volker Jahnke von der Egeb, der die Fährlinie betreut. Wie sich noch vom Sprung über die Elbe profitieren lässt, machen inzwischen viele Brunsbütteler deutlich, die ohne Auto nach Cuxhaven übersetzen und dort die Bahn Richtung Süden nehmen. Damit liegt Brunsbüttels Bahnhof gewissermaßen auf der anderen Elbseite. Die Verbindung etwa nach Bremen ist um fast eine Stunde kürzer, als wenn sich ein Brunsbütteler Bahnreisender auf den Weg über Itzehoe und Hamburg macht. In der Schleusenstadt wird daran gearbeitet, die Fähre in den öffentlichen Nahverkehr einzubinden. Ab kommendem Donnerstag ist der Fähranleger ein Halt für den Stadtbus, nächstes Jahr wird der Schnellbus nach Itzehoe die Fähre mit ansteuern. Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck weiß, bis alles rund läuft, braucht die Fähre noch viel Unterstützung.
05. November 2015
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Ihttp://www.dvz.de/rubriken/spedition/single-view/nachricht/neues-logistikkonzept-fuer-die-unterelbe.html
n Zusammenhang mit der kürzlich eingrichteten Elbfähre zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein bietet die Internationale Spedition Friedrich A. Kruse jun aus Brunsbüttel ab sofort die Möglichkeit von unbegleiteten Verkehren auf der Strecke Brunsbüttel-Cuxhaven an. Dafür hat das Unternehmen mit der Elb-Link-Reederei in Cuxhaven einen exklusiven Vertrag ohne zeitliche Befristung geschlossen. Mit dem auf „Elbshuttle“ getauften logistischen Angebot, bietet das Brunsbütteler Speditionsunternehmen einen für die Unterelbe bislang einmaligen Service an, der sich vor allem an die Chemieindustrie am Standort Brunsbüttel sowie an andere Speditionen richtet. Der wirtschaftliche Vorteil besteht darin, dass Auftraggeber der Spedition Kruse Kosten und Transportzeiten sparen. "Der Verkehrsweg nach Cuxhaven sowie das Umland ist wesentlich kürzer als die Strecke über die Fähre in Glückstadt und außerdem müssen unsere Kunden kein Personal bis zum Bestimmungsort einsetzen", erläutert Harald Ertel, Logistikchef bei der Kruse-Gruppe. Mit dem Elbshuttle hat das Brunsbütteler Unternehmen zunächst die Chemietransporte von Brunsbüttel nach England im Blick. Geboten wird ein Fullservice inklusive Laden bei den Versendern an. Demnach werden die Chassis und Trailer mit  Mafi-Zugmaschinen in Brunsbüttel auf die Elbefähre gestellt und auf der anderen Elbseite in Cuxhaven von identischen Zugmaschinen in Empfang genommen. Sie bringen sie dann zur England-Fähre von DFDS nach Cuxhaven oder direkt zum Empfänger. In Kürze will Kruse auf beiden Seiten der Elbe Personal für den Elbshuttle stationieren. Die mittelständische Spedition rechnet  in den kommenden Monaten mit bis zu 20 Transporteinheiten pro Tag. (jpn)
http://www.verkehrsrundschau.de/faehrlinie-cuxhaven-brunsbuettel-gut-angelaufen-1696799.html
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05.10.2015Transport + Logistik | Inland

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Fährlinie Cuxhaven-Brunsbüttel gut angelaufen

Seit gut sechs Wochen pendeln zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel wieder Fähren über die Elbe. Die Reederei ist zufrieden mit dem Start. In der Vergangenheit hatten Millionenverluste stets zur Einstellung des Betriebes geführt.
Die Fährverbindung zwischen Cuxhaven nach Brunsbüttel wird gut angenommen
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Cuxhaven. Die Fährschiffe „Grete” und „Anne-Marie” haben auf der wiederbelebten Elbe-Linie von Cuxhaven nach Brunsbüttel in den ersten sechs Wochen mehr als 76.000 Passagiere befördert. Seit dem Start rollten bis Ende September außerdem rund 15.600 Autos, 877 Laster, 800 Wohnmobile und rund 9500 Zweiräder an Bord. „Damit sind wir ganz zufrieden”, sagte Betriebsleiter Bernd Bässmann der Deutschen Presse-Agentur. Im neuen Herbst- und Winterfahrplan pendeln die Fähren bis zu neunmal täglich in beide Richtungen. Die Fahrtzeit für die rund 25 Kilometer lange Strecke beträgt etwa 70 Minuten. Die Fähre wird von der Reederei Elb-Link betrieben, die der estnischen Reederei Saaremaa Ferrys gehört. Sie steht in Konkurrenz zur Fähre Glückstadt-Wischhafen und rund 100 Kilometer entfernten Hamburger Elbtunnel im Zuge der A 7. Insgesamt sei der Start der Fährlinie besser als geplant angelaufen, sagte der Betriebsleiter. Noch mache der Frachtbereich zwar nur einen relativ kleinen Teil aus. Das Angebot werde aber angenommen. „Das dauert eben ein bisschen und muss sich auch erst rumsprechen.” Schleswig-Holstein und Niedersachsen sehen die Wiederaufnahme der Fährfahrten als großen Gewinn für den gesamten Norden. In der Vergangenheit wurde bereits dreimal versucht, Verbindungen zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven einzurichten. Millionenverluste führten aber stets zur Einstellung des Betriebes. Nach einem Gutachten von 2014 könnte die Fährverbindung bei hoher Auslastung aber durchaus wirtschaftlich betrieben werden - dafür müssten mindestens 265.000 Pkw, 48.000 Lkw und 625.000 Passagiere im Jahr die Passage buchen. (dpa)
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Die Fähre "Anne-Marie" steuert Brunsbüttel an: Die wiederbelebte Fährverbindung über die Elbe zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel wird nach Angaben der Reederei Elb-Link gut angenommen.

Quelle: Carsten Rehder/ Archiv/ dpa

Cuxhaven/Brunsbüttel. Die Fährschiffe „Grete“ und „Anne-Marie“ haben auf der wiederbelebten Elbe-Linie von Cuxhaven nach Brunsbüttel in den ersten sechs Wochen mehr als 76 000 Passagiere befördert. Seit dem Start rollten bis Ende September außerdem rund 15 600 Autos, 877 Laster, 800 Wohnmobile und rund 9500 Zweiräder an Bord. „Damit sind wir ganz zufrieden“, sagte Betriebsleiter Bernd Bässmann der Deutschen Presse-Agentur.

Im neuen Herbst- und Winterfahrplan pendeln die Fähren bis zu neunmal täglich in beide Richtungen. Die Fahrtzeit für die rund 25 Kilometer lange Strecke beträgt etwa 70 Minuten.

Die Fähre wird von der Reederei Elb-Link betrieben, die der estnischen Reederei Saaremaa Ferrys gehört. Sie steht in Konkurrenz zur Fähre Glückstadt-Wischhafen und rund 100 Kilometer entfernten Hamburger Elbtunnel im Zuge der A7.

Insgesamt sei der Start der Fährlinie besser als geplant angelaufen, sagte der Betriebsleiter. Noch mache der Frachtbereich zwar nur einen relativ kleinen Teil aus. Das Angebot werde aber angenommen. „Das dauert eben ein bisschen und muss sich auch erst rumsprechen.“

Im Winter fällt das Tourismusgeschäft weitgehend flach. Die Reederei wirbt mit der Bord-Gastronomie für Ausflüge auf der Elbe, es können auch Weihnachtsfeiern an Bord veranstaltet werden.

Schleswig-Holstein und Niedersachsen sehen die Wiederaufnahme der Fährfahrten als großen Gewinn für den gesamten Norden. In der Vergangenheit wurde bereits dreimal versucht, Verbindungen zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven einzurichten. Millionenverluste führten aber stets zur Einstellung des Betriebes.

Nach einem Gutachten von 2014 könnte die Fährverbindung bei hoher Auslastung aber durchaus wirtschaftlich betrieben werden — dafür müssten mindestens 265 000 Pkw, 48 000 Lkw und 625 000 Passagiere im Jahr die Passage buchen.

Niedersachsen entdecken Brunsbüttel
Schleusenstadt verzeichnet mehr Tagestouristen seit Eröffnung der Fährverbindung / Ausschilderung für Ortsfremde noch nicht optimal
Brunsbüttel
Seit dem 20. August sorgen mit „Grete“ und „Anne-Marie“ zwei moderne Fährschiffe der Elb-Link-Reederei für eine direkte Verbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Die Reaktivierung der Fährverbindung erzeugt auf beiden Seiten der Elbe gleichermaßen Euphorie. „Die Besucherzahlen in unserer Stadt sind spürbar gestiegen. Alleine in der Tourist-Information verzeichnen wir einen Besucherzuwachs von durchschnittlich 70 Gästen pro Tag“, zeigt sich Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf von der Resonanz begeistert. Hinter den Kulissen laufen intensive und umfangreiche Planungen, um die neue Verkehrsanbindung, die innerhalb eines Vierteljahres geplant und eingerichtet wurde, bestmöglich in bestehende Strukturen einzubinden.
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Neues Geschäftsfeld „unbegleitete Transporte“: Friedrich A. Kruse jun. vor einem mit einem Container beladenen Sattelauflieger, wie er von einer besonders wendigen Zugmaschine auf die Elbfähre gebracht werden soll.
Foto: Schwarck (2)
Platz schaffen fürs Windgeschäft
Friedrich A. Kruse jun. baut ehemaliges Behrens-Gelände am Südkai zum Außenlager für Windkraftanlagen um
Brunsbüttel
Nach 14 Jahren
 http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Faehre-zwischen-Cuxhaven-und-Brunsbuettel-wiedereroeffnet-_arid,1190666.html
Das international operierende Speditions- und Logistikunternehmen Friedrich A. Kruse ist an seinem Stammsitz Brunsbüttel weiter auf Expansionskurs. Seit Anfang August ist das von den Geschäftsführern Friedrich A. Kruse und dessen gleichnamigem Sohn als 29-jähriger Juniorchef geführte Unternehmen im Besitz der dreieinhalb Hektar großen Fläche der Otto Behrens Lagerhäuser am Brunsbütteler Südkai. Zwei Hallen bleiben bestehen, fünf weitere wurden mittlerweile abgerissen.Hinter dieser Lagerhalle wurden fünf alte Hallen dem Erdboden gleichgemacht.Die beiden Hallen verfügen über eine Lagerfläche von rund 9000 Quadratmetern. Zwischen den beiden Hallen ist durch den Gebäudeabriss eine fast zwei Hektar große Außenfläche zur Lagerung von Bauteilen der Windkraftindustrie geplant. Auf diesem Gebiet pflegt die Firma Kruse schon seit längerem eine enge Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer Senvion und unterhält dessen Zentrallager an der Schleswiger Straße. In der direkten Lage des früheren Behrens-Geländes am Nord-Ostsee-Kanal sieht Kruse jun. einen attraktiven Standort für das neue Engagement im Lager- und Logistikbereich. „Unser Ziel ist es, unsere Aktivitäten in der Windindustrie auszuweiten“, kündigte der Kruse jun. an.Zunächst gilt es jetzt, die Flächen und die Hallen für die Lagerung der Windkraft-Großanlagen vorzubereiten. Auch ein noch bestehendes Büro soll wieder auf Vordermann gebracht werden. Eine der beiden Hallen soll weiterhin für die Getreideeinlagerung vorgehalten werden. Auch hier ist die Anbindung an den Kanal von großem Vorteil. Mit dem Einstieg des 29-Jährigen in die Geschäftsführung ist mittlerweile die fünfte Generation mit am Ruder des Firmenschiffes. Friedrich A. Kruse jun. stellte ein weiteres neues Engagement seines Betriebes vor. Dazu hat Kruse einen Vertrag mit der Reederei Elb-Link abgeschlossen, um auf deren neuer Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven „unbegleitete Transporte“ möglich zu machen. „Unsere Kunden sind darüber informiert“, sagte der Firmensprecher. Die Spedition Kruse will mit dem Einsatz von besonders wendigen Zugmaschinen die Sattelauflieger mit Containern oder per Container-Chassis aus dem südlichen Dänemark sowie den Kieler Ostseehäfen ebenso wie von der Brunsbütteler chemischen Industrie auf die Elbfähre bugsieren, die dann auf der Cuxhavener Seite auf die gleiche Weise an Land gebracht werden. Dort könnten – je nach Kundenwunsch – wieder Kruse-Fahrzeuge oder auch andere Anbieter den Weitertransport übernehmen. Auch in der Gegenrichtung sind diese Transporte möglich. Die Fährkosten für Fahrer und Zugmaschine entfallen. Eine Transportschiene, die deutlichen Kostenvorteil für die Wirtschaft bietet. „In den nächsten Tagen geht es los“, kündigte der Juniorchef den ersten unbegleiteten Transport an.
Jochen Schwarck
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Fähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel wiedereröffnet

Peter Mlodoch 20.08.2015 1 Kommentar
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04.08.2015 08:49 Alter: 1 Tage Kategorie:

Baumaßnahmen für den Fähr-Anleger

Niedersachsen Ports startet Ramm-Arbeiten für die Elbfähre


Die Ramm-Arbeiten für die Elbfähre können starten. ©NPorts

Cuxhaven, 04. August 2015. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, nun kann das Rammen der Pfähle beginnen. Sowohl an Land als auch im Wasser werden bis zum 19. August am Steubenhöft in Cuxhaven die Maßnahmen für den Liegeplatz für die Elbfähre umgesetzt. Im Wesentlichen umfasst das Projekt den Umbau des Liegeplatzes und der Aufstellflächen für die Abfertigung des Fährverkehrs sowie das Versetzen eines Messpfahls. „Der Zeitplan ist eine Herausforderung. Aber wir setzen alles daran, die knappen Vorgaben einzuhalten und einen erfolgreichen Start der Elbfähre zu ermöglichen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports. Die Elb-Link Reederei GmbH aus Cuxhaven beabsichtigt einen regelmäßigen Fährverkehr für Fahrzeuge und Personen über die Elbe zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein aufzunehmen. Dazu investiert die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports in die Infrastruktur. Ein Liegeplatz mit einer Länge von rund 100 Metern wird hergestellt. Zum sicheren Anlegen, Liegen und Beladen der Fähre müssen daher umfangreich neue Pfähle installiert werden. Diese werden auch von der Fähre während des Betriebes zum Festhalten bei der Beladung genutzt. Aus diesem Grund müssen die Pfähle sehr robust sein, so dass alle Kräfte aufgenommen werden können. An Land werden vorhandene Verkehrsflächen für die Abfertigung des Fährverkehrs und die Aufstellflächen am Steubenhöft umgebaut. Im Besonderen entstehen entlang der Hapaghallen drei Zufahrt- bzw. Aufstellspuren, von denen zwei mit Fahrkartenautomaten und Anfahrschutz versehen werden. Im Bereich der Zufahrt zur Aufstellfläche wird die Pflasterfläche angehoben, um die nutzbare Fläche zu vergrößern und den Fahrkomfort zu verbessern. Des Weiteren werden aufwändige Maßnahmen für Fußgänger und Radfahrer realisiert, es entstehen beispielsweise ein neuer Geh- und Radweg entlang der Hapaghallen sowie Schutzeinrichtungen auf der Zufahrtsrampe. Der Schwerlastverkehr wird besonders berücksichtigt. Eine der drei Zufahrtspuren entlang der Hapaghallen wird in ihren Abmessungen so ausgelegt, dass diese auch problemlos von größeren Fahrzeugen genutzt werden kann. Trotz der beengten Verhältnisse werden im gesamten Terminalbereich enge Kurvenradien und starke Neigungen vermieden. „Wir haben unsere Planung darauf ausgerichtet eine moderne, nutzerfreundliche und funktionale Infrastruktur zu schaffen. Das ist die Basis für eine komfortable und sichere Verkehrsführung - auf beiden Seiten der Kaikante“, so Banik weiter. Weiterhin muss eine Messeinrichtung, die aus einem Messpfahl mit zwei Schutzdalben besteht, versetzt werden. Sie befindet sich aktuell im Bereich des Liegeplatzes und soll an neuer Position aufgebaut werden, um weiterhin die Qualität der Messergebnisse zu bewahren. Genutzt werden soll für einen Liniendienst mit Doppelendfähren und zwölf wechselseitigen Abfahrten zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Die Fähren können jeweils bis zu 600 Menschen Platz, 160 PKW und 16 LKW-Gespanne transportieren. Niedersachsen Ports ist Eigentümer und Betreiber von fünf Seehäfen, sieben Inselversorgungshäfen und drei Regionalhäfen an der deutschen Nordseeküste. Sitz der Gesellschaft ist Oldenburg. Mit den Niederlassungen in Brake, Cuxhaven mit Außenstelle in Stade, Emden und Wilhelmshaven managt Niedersachsen Ports die Hafeninfrastruktur in den großen Seehäfen des Landes Niedersachsen. Die Niederlassung Norden betreibt zudem die Versorgungshäfen für die Ostfriesischen Inseln. Somit bietet Niedersachsen Ports eine Vielzahl von Hafenstandorten aus einer Hand. Kontakt: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG - Pressestelle  - Hindenburgstr. 26-30 26122 Oldenburg Telefon:     +49  441 350 20 310 Fax:     +49  441 350 20 999 E-Mail:     presse@nports.de Internet:     www.nports.de Downloads:
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Das erste Bild der neuen Elbe-Fähre "Muhumaa" aus Estland: Die Fähre wurde am Montagabend in den Kanal eingeschleust.

Quelle: Frank Behling
 

Brunsbüttel/Kiel. Das Schiff soll jetzt für den Start der Fährlinie vorbereitet werden. Der Fährdienst übr die Elbmündung war vor 14 Jahren aus Mangel an Ladung eingestellt worden. Die damalige Reederei hatte drei Fähren im Einsatz. Nach Angaben der Reederei Elb-Link GmbH soll der Fährdienst zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen schon Ende August aber wieder neu aufgenommen werden. Vorher müssen die beiden Anleger aber noch auf den Einsatz der neuen Schiffe vorbereitet werden.

Die „Muhumaa“ ist die erste von drei sogenannten Doppelendfähren, die dort zukünftig zum Einsatz kommen sollen. Dabei handelt es sich um Fähren, die über fast identische Vor- und Achterschiffe verfügen und somit in beide Richtungen gleich schnell fahren können. Fähren dieser Art fahren bereits auf der Vogelfluglinie, zwischen Römö und Sylt sowie zwischen Amrum, Föhr und Dagebüll. Die Reederei Elb Link plant den Einsatz von bis zu drei Fährschiffen zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Der Vorteil dieser Fähren ist, dass die Wendemanöver entfallen und die Überfahrtszeiten auf diese Weise kürzer als bei konventionellen Fähren sind.

Die „Muhumaa“ wurde 2010 in Norwegen auf der Fiskerstrand Werft bei Alesund gebaut. Das 97 Meter lange Schiff kann bis zu 150 Pkw, Lkw und 690 Passagiere befördern. Das Schiff gehört der estnischen Reederei Saaremaa Shipping Company. Bislang verkehrte die „Muhumaa“ zusammen mit ihren etwas jüngeren Schwestern „Saaremaa“ und „Hiiumaa“  zwischen dem Festland und den Inseln Saaremaa und Hiiumaa. Dort wurde die „Muhumaa“ durch eine andere Fähre ersetzt, so dass sie die Reise nach Deutschland antreten konnte.

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Cuxhaven-Fähre: Viel zu tun bis zum Start
Reederei Elb-Link lässt keinen Zweifel am Zeitplan –
Bild Vorschau vor 2 Jahren oben die wirkliche Fähre , die erste Ide  war noch LNG.
Täglich zwölf Fahrten zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven
Brunsbüttel
Im sozialen Netzwerk Facebook werden Fragen nach den Fahrzeiten der neuen Fähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven inzwischen mit Nachdruck geäußert. Anne-Merle Wulf, Stadtmanagerin in Brunsbüttel, hat jetzt als erste Maßnahme eine provisorische Ausgabe des Fahrplans ausgedruckt und in der Tourist-Info am Gustav-Meyer-Platz hinterlegt. Die Fähre nimmt den Regelbetrieb am 20. August mit zwei Schiffen auf, täglich soll es zwölf Fahrten zwischen beiden Städten geben, die erste um 5 und die letzte um 21.30 Uhr. Die Internetseite www.elb-link.de ist noch im Bau.
Foto: rp

Am 20. August geht es los

Brunsbüttel

Es ist sportlich, was sich Christian Schulz auf die Fahnen geschrieben hat: Am 15. August ist Open Ship einer der beiden Doppelend-Fähren der neuen Linie zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven, am 19. August Eröffnungsfeier der Fährverbindung mit Rahmenprogramm und Schiffstaufe sowie Start der regelmäßigen Verbindung zwischen beiden Städten am 20. August. „Meine Tage sind zurzeit sehr lang“, bestätigt der Geschäftsführer der Cuxhavener Elb-Link Reederei. Doch Schulz lässt keine Zweifel am Zeitplan aufkommen. Bis es losgeht, muss aber der Brunsbütteler Anleger noch ertüchtigt werden. Was auf niedersächsischer Seite das Land erledigt – ihm gehört der Anleger in Cuxhaven – muss Elb-Link in Brunsbüttel selbst umsetzen. 15 Jahre Stillstand haben ihre Spuren hinterlassen. Steuerungstechnik und Hydraulik müssen überarbeitet werden, die Brücke zur Fähre soll noch eine bewegliche Klappe zum Ausgleich von Schiffsbewegungen erhalten, dann müssen noch Anlegedalben gesetzt werden. Im Vordergrund steht für Schulz derzeit auch das Akquirieren von Transportunternehmen. Denn Elb-Link will sich als verlässlicher Partner für Logistiker empfehlen. Das könne soweit reichen, dass Lkw an beiden Endpunkten nur Trailer verladen und Zugmaschinen gar nicht übersetzen müssen, sagt Schulz. „Wir können uns nicht zurücklehnen, wir müssen auf die Logistiker zugehen.“ Auch Projektladungen und Spezialtransporte seien denkbar. Schulz: „Das geht in eine andere Richtung als nur Fährbetrieb.“ Speditionen wollten eine hohe Zuverlässigkeit, weiß er. Mit Blick auf das Scheitern der letzten Fähre betont er: „Wir haben die besseren Schiffe.“ Und die seien auch geeignet, die angepeilte Taktung einzuhalten. 70 Minuten dauert die Fahrt auf der Elbe. Jährlich 48 000 Lkw sollen übergesetzt werden. Pkw will Schulz nicht vernachlässigen, aber diese nutzen die Fähre unter anderen Gesichtspunkten als Speditionen. Angetrieben werden sollen die beiden Schiffe mit Methanol. Das sei umweltfreundlicher als Diesel und vor allem deutlich weniger Preisschwankungen unterworfen. Und, so Schulz, anders als bei Flüssiggas müsse nicht erst eine Tankstation für mehrere Millionen Euro errichtet werden. Vielmehr genüge es, wenn ein Tanklaster vorfahre. Gespräche mit der Total gebe es bereits. Umgestellt werden die Fähren aber nicht gleich zu Beginn. „Wichtig ist, dass sich die Fähre dauerhaft etablieren kann“, sagt Volker Jahnke von der Egeb-Wirtschaftsförderung. Dazu werde an einem Paket gearbeitet, das etwa eine Fahrradstation beim Brunsbütteler Anleger beinhaltet, eine Ladestation für E-Bikes oder auch eine Einbindung in den Nahverkehr. So sei bereits Interesse geäußert worden, die Schnellbuslinie aus der Schleusenstadt nach Itzehoe im nächsten Jahr mit dem Fährfahrplan zu verknüpfen. Bürgermeister Stefan Mohrdieck ist davon überzeugt, dass nicht nur Brunsbüttel von der schnellen Route auf der Elbe profitieren werde, sondern die gesamte Region.
rp
 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Neue-Faehre-zwischen-Cuxhaven-und-Brunsbuettel,faehre638.html
 http://www.taz.de/Kein-Umweg-mehr-ueber-Hamburg/!159925/
http://www.business-on.de/weser-ems/cuxhaven-brunsbuettel-faehrverbindung-zwischen-cuxhaven-und-brunsbuettel-kommt-_id31109.html
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„Das sind gute Nachrichten für die Region und das Land", mit diesen Worten hat heute Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die geplante Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel gewürdigt. Daniela Behrens stellte das Projekt heute gemeinsam mit Vertretern der Reederei, der Städte Cuxhaven und Brunsbüttel sowie Niedersachsen Ports (NPorts) in Cuxhaven vor. Demnach wird die Firma ELB-LINK Reederei GmbH mit Sitz in Cuxhaven bereits im zweiten Halbjahr 2015 die Fährverbindung zwischen den beiden Elbhäfen aufnehmen. Staatsekretärin Behrens zeigte sich sehr erfreut über die Wiederaufnahme der Fährverbindung. „Ziel dieser Landesregierung ist es, möglichst viel Güterverkehr von der Straße auf andere Verkehrsträger zu bringen. Die Wiederbelebung der Fährverbindung Cuxhaven - Brunsbüttel stand ganz weit oben auf unserer politischen Agenda und war fest im Koalitionsvertrag verankert. Ich freue mich deshalb sehr, dass es uns gelungen ist, einen Betreiber zu finden, der mit modernen Fährschiffen den Betrieb zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein aufnehmen möchte. Die Verbindung der beiden Städte Cuxhaven und Brunsbüttel über die Elbe weist eine lange Tradition auf, jetzt wird diese Tradition fortgesetzt. Die Schiffsverbindung wird zur Entlastung des Verkehrsknotenpunktes Hamburg beitragen, die bereits bestehende Fährverbindung zwischen Glückstadt und Wischhafen deutlich entlasten und den Tourismus an der Nordseeküste bereichern." Verkehrsstaatssekretärin Behrens dankte der Landesregierung in Schleswig-Holstein, den Städten Cuxhaven und Brunsbüttel sowie NPorts und der Cuxport GmbH für die Kooperation und Unterstützung des Projekts. Dem neuen Fährbetreiber wünschte sie einen guten Start und einen sicheren Fährbetrieb. „Mit der Fährverbindung wird eine moderne und umweltfreundliche Verkehrstrasse geschaffen, die den Güter- und Personenverkehr entlastet, die regionale Wirtschaft auf beiden Seiten der Elbmündung fördert und zwei der schönsten Urlaubsregionen an der deutschen Nordseeküste in Niedersachsen und Schleswig-Holstein verbindet. Wir sind sehr zufrieden, dass es uns mit gemeinsamer Kraft und Anstrengung gelungen ist, das Projekt zu realisieren", so das Fazit von Staatssekretärin Behrens im Rahmen der Vorstellung des Projekts in Cuxhaven. Nach den Worten von Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele werde die neue Fährlinie in den nächsten Jahren insbesondere einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der A 7 während der umfangreichen Ausbauarbeiten leisten. Und mit Blick auf den geplanten Elbtunnel zwischen beiden Ländern im Verlauf der A 20 sagte Nägele: „Zwar kann eine Fähre niemals diesen großen Autobahn-Brückenschlag ersetzen, aber sie ist immerhin schon mal ein willkommener Vorbote, der Schleswig-Holstein und Niedersachsen schon ab heute ein erhebliches Stück enger zusammen wachsen lässt." Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat die Wiederaufnahme der Fährverbindung maßgeblich vorangetrieben. Zuvor hatten zwei Studien den Bedarf und die Rentabilität einer Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel gezeigt. So ergab eine im Jahr 2013 veröffentlichte Verkehrsuntersuchung ein Transportpotenzial von 265.000 Pkw, 48.000 Lkw und 625.000 Passagieren pro Jahr, Tendenz steigend. Es folgte 2014 ein vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten, das die Marktanforderungen an das Fährkonzept analysierte. Ergebnis: Bei einer hohen Auslastung und einer guten Taktung ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich. Das Land führte danach zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wirtschaftsfördergesellschaften sowie möglichen Anbietern. Darüber hinaus hat sich das Wirtschaftsministerium bereit erklärt, den vorhandenen Fähranleger für das Handling der Fährschiffe zu ertüchtigen. Daniela Behrens: „Wir sprechen hier von einem anspruchsvollen Fährkonzept, das wir aber gerne unterstützen. Die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft NPorts wird in den nächsten Wochen die Verkehrsflächen am Steubenhöft herrichten, um eine problemlose Abfertigung des Verkehrs zu gewährleisten. Darüber hinaus werden fünf Dalben gerammt, um ein sicheres Anlegen der Fährschiffe sicherzustellen. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei rund zwei Mio. Euro." Abfahrtstelle auf niedersächsischer Seite wird das Steubenhöft in Cuxhaven sein. NPorts überlässt der ELB-LINK Reederei die erforderlichen Flächen am Steubenhöft zur Nutzung und wird die notwendigen Umbaumaßnahmen am Liegeplatz vornehmen. Die Reederei plant derzeit, zwei moderne Doppelendfähren mit 1,5stündigen Abfahrten 12mal täglich von jedem Hafen einzusetzen. Die Fähren sind für eine maximale Auslastung von jeweils 160 PKW (oder 16 Lastzüge und 60 PKW) und 600 Personen konzipiert. Die reine Fahrzeit wird etwa 70 Minuten betragen. Im Jahr 2016 soll ein weiteres Schiff eingesetzt werden, um die Anzahl der Abfahrten zu erhöhen. Bereits im 18. Jahrhundert soll es zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel einen Fährbetrieb gegeben haben. Der letzte regelmäßig stattfindende Fährverkehr zwischen den beiden Städten endete 2001 (Redaktion)
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Kein Umweg mehr über Hamburg

Fähre soll Elbmündung queren

Eine neue Schiffsverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven will im Herbst den Betrieb aufnehmen. Der Betreiber setzt auf stark gestiegene Verkehrszahlen.

So hat sich der "Schiffs-TÜV" DNV GL 2014 eine Fähre über die Elbmündung vorgestellt.  Bild: DNV GL/dpa

HAMBURG taz | Auf ein Neues: Eine Fährverbindung über die Elbmündung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven will die neu gegründete Reederei Elb-Link einrichten. Zunächst zwei, später drei Fährschiffe sollen ab Herbst den Betrieb aufnehmen. Die Details will Elb-Link, eine Tochter des Schifffahrtsunternehmens AS Tallink Grupp aus Estland, am heutigen Freitag bekanntgeben.

Die Linie soll mit modernen Doppelend-Fähren für PKWs und LKWs betrieben werden. Elb-Link-Geschäftsführer Christian Schulz rechnet mit Fahrzeiten von 70 Minuten für die rund 30 Kilometer lange Strecke quer über die Elbe und 20 Minuten Liegezeit in den Häfen. Deshalb würde zunächst ein Eineinhalb-Stunden-Takt eingerichtet werden, ab nächstem Jahr mit dem dritten Schiff ein Stundentakt.

Die Fährlinie helfe Brunsbüttel, aus seiner Randlage zu kommen, sagte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdiecker dem Radiosender NDR 1 Welle Nord. Mit der neuen Verbindung über die Elbe gebe es eine Alternative zum Hamburger Elbtunnel und zur bestehenden Fähre zwischen Glückstadt und Wischhafen, sagte der Sprecher der Betriebe im Brunsbütteler Industriegebiet, Frank Schnabel.

Fähren zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven gab es vom 18. Jahrhundert bis 1981. Einen neuen Versuch startete die Reederei Elbe-Ferry von 1999 bis 2001. Ihre Schiffe waren jedoch zu alt für einen verlässlichen und rentablen Betrieb in der Elbmündung mit ihren starken Strömungen. Die von Elbe-Ferry errichteten und seit 14 Jahren ungenutzten Anleger in Brunsbüttel und Cuxhaven will die neue Fährgesellschaft nun reaktivieren.

Alte Fähre

Die Strecke zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist etwa 17 Seemeilen lang (rund 30 Kilometer). Anforderungen: Wegen des hohen Schiffsverkehrs und der starken Strömungen in der Elbmündung gilt sie als nautisch anspruchsvoll. Fehlschlag: Elbe-Ferry verkehrte von 1999 bis 2001 mit drei betagten Ostseefähren, die für diese Verhältnisse untermotorisiert waren. Sie konnten deshalb keinen verlässlichen und rentablen Betrieb gewährleisten.

Vor zwei Jahren hatte das Consultingbüro Baltic Marine Consult (BMC) aus Rostock eine Gutachten vorgelegt, in dem einer Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven realistische Perspektiven eingeräumt wurden. Die jährlichen Betriebskosten veranschlagte die Studie mit zehn Millionen Euro. Insbesondere Spediteure könnten sich laut einer ergänzenden BMC-Umfrage vorstellen, die Verbindung zu nutzen. Für den Wirtschaftsverkehr an der Westküste entfiele der fast 100 Kilometer lange Umweg zum Hamburger Elbtunnel.

Zudem hat sich der Wirtschaftsverkehr zu und aus den norddeutschen Häfen im vergangenen Jahrzehnt nahezu verdoppelt. Weitere Steigerungen der Transportmengen werden vorausgesagt. Der chronisch verstopfte Hamburger Elbtunnel könnte durch die Fähre entlastet werden; auch den jahrelangen Bauarbeiten an der A 7 zwischen Hamburg und Bordesholm würden viele Speditionen gerne aus dem Weg fahren.

Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) begrüßt deshalb auch die Einrichtung der Fährverbindung. Sie sei aber „ein rein privatwirtschaftliches Risiko“, eine Anschubfinanzierung oder andere Subventionen des Landes werde es nicht geben.

Zugleich seien die Fähren kein Ersatz für den Weiterbau der Küstenautobahn A 20 nordwestlich um Hamburg herum mit einem Elbtunnel zwischen Glückstadt und Drochtersen: „Diese Verbindung brauchen wir unbedingt“, sagt Meyer, „Fähren können diese Verkehre nicht bewältigen“.

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tand: 08.05.2015 15:21 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Neue Fähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel

Fähre Elbe45
Wer die Elbe bei Cuxhaven Richtung Schleswig-Holstein überqueren will, muss derzeit große Umwege in Kauf nehmen. (Themenbild)
Noch in diesem Jahr sollen Lastwagen, Autos und Passagiere zwischen dem niedersächsischen Cuxhaven und dem schleswig-holsteinischen Brunsbüttel über die Elbe pendeln können. Das ist zumindest der Plan der Elb-Link-Reederei in Cuxhaven, die zum estnischen Unternehmen AS Tallink Grupp gehört. Demnach sollen schon im Herbst im Stundentakt drei Schiffe die beiden Städte miteinander verbinden, erklärte die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel am Freitag. Weitere Informationen sollen am kommenden Freitag bei einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

Fähre soll Elbtunnel entlasten

Das Projekt stößt in Schleswig-Holstein auf Begeisterung: Die Verbindung helfe der Stadt, aus ihrer Randlage zu kommen, erklärte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck (parteilos). Frank Schnabel, Sprecher der Betriebe im Brunsbütteler Industriegebiet, sieht in der neuen Verbindung eine große Chance für die Unternehmen am Standort: So habe man endlich eine Alternative zum Elbtunnel in Hamburg und zur bestehenden Fähre in Glückstadt, erklärte er dem NDR.

Alte Anleger neu nutzen

Seit dem 18. Jahrhundert hat es immer wieder Fährverbindungen zwischen den beiden Städten gegeben. Zuletzt fuhr dort die Elbe-Ferry von 1999 bis 2001, bis sie den Betrieb einstellte, weil die Schiffe zu alt für ein rentables Geschäft waren. Ihre Anleger sollen nun wieder in Betrieb genommen werden.
Weitere Informationen
Die undatierte Computeranimation zeigt ein Fährkonzept des des technischen Dienstleistungskonzerns DNV GL für den Personen-, Auto- und Lastwagenverkehr. © dpa - Bildfunk

Saubere Fähre könnte Elbmündung überqueren

Eine mit Wasserstoff betriebene Fähre an der Elbmündung könnte die Autofahrt von Niedersachsen nach Schleswig-Holstein enorm verkürzen - und die Verkehrssituation in Hamburg entspannen. (31.07.2014) mehr

Fährlinie Neue Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven kommt im Herbst

Foto: Roehrbein, Ingo (Hamburg, DEU)/Roe

Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck freut sich über die neue Fährlinie
         

Mit der neuen Verbindung über die Elbe habe man eine Alternative zum Hamburger Elbtunnel und zur bestehenden Fähre in Glückstadt.

Brunsbüttel. Ein Tochterunternehmen einer estnischen Reederei will eine Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven starten. Drei Schiffe sollen ab Herbst im Stundentakt Lastwagen, Autos und Passagiere über die Elbe befördern, sagte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck am Donnerstag dem Radiosender NDR 1 Welle Nord.

Die neue Fährlinie helfe der Stadt, aus ihrer Randlage zu kommen, sagte Mohrdieck. Der Sprecher der Betriebe im Brunsbütteler Industriegebiet, Frank Schnabel, sagte, die neue Elbfähre sei eine Riesen-Chance für die Unternehmen am Standort: Mit der neuen Verbindung über die Elbe habe man endlich eine Alternative zum Hamburger Elbtunnel und zur bestehenden Fähre in Glückstadt.

Fährverbindungen zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven gab es bereits mehrfach seit dem 18. Jahrhundert. Zuletzt hatte ein Bremer Reeder von 1999 an mit drei Schiffen die "Elbe-Ferry" betrieben, die Route jedoch 2001 wegen Unwirtschaftlichkeit wieder eingestellt. Die neue Fährgesellschaft will die bestehenden Anleger der "Elbe-Ferry" in Brunsbüttel und Cuxhaven reaktivieren. Einzelheiten zur neuen Fährverbindung sollen in einer Woche in Brunsbüttel und Cuxhaven vorgestellt werden.

CUXHAVEN. Die gute Nachricht kam aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Staatssekretärin Daniela Behrens (SPD) bestätigte: Die Fährverbindung zwischen Cuxhaven und...

Seit zwölf Jahren liegt der Anleger der einstigen Elbeferry brach

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Foto: schwarck Copyright Norddeutsche Rundschau

Kurzes Gastspiel: Nur von August 1999 bis März 2001 fuhr die Elbe-Ferry zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Die Schiffe waren zu alt für einen verlässlichen und rentablen Betrieb. Nun ergibt ein neues Gutachten: Mit modernen Fähren könnte sich ein Neustart lohnen.
Foto: Ruff
Fähre Elbe45
Cuxhaven-Fähre: Nur noch ein Investor im Boot
Problem: Hohe Investitionskosten und kurze Profitphase
Brunsbüttel
Wieder aufleben soll die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Zwei von der Rostocker Beratungsfirma Baltic Marine Consult (BMC) in Auftrag von Egeb und der Agentur für Wirtschaftsförderung in Cuxhaven einerseits sowie dem Land Niedersachsen andererseits erstellte Gutachten attestieren dem Projekt gewisse Chancen. Teuer wird zunächst vor allem die Investition in drei Schiffsneubauten. Diese hochseetüchtigen Fähren sollen die Strecke zwischen beiden Städten im festen Stundentakt befahren – egal, ob gegen die Gezeiten in der Elbe oder Sturm. Die Baukosten pro Fähre werden derzeit mit 16 Millionen Euro angeben. Einer von zehn im Juli angeschriebenen Investoren ist noch im Boot. Am 7. Oktober soll es mit dem Reeder in Brunsbüttel ein Gespräch geben. Gestern befasste sich der Wirtschaftsausschuss des Landtags bei seiner Tagung in der Schleusenstadt mit dem Thema. Angestoßen hatte die Diskussion Patrick Breyer von den Piraten. Eigentlich sei aus Expertensicht zunächst alles gesagt, erklärte Volker Jahnke von der Egeb. Jetzt gehe es im nächsten Schritt darum, jemanden zu finden, der das wirtschaftliche Risiko schultern könne. Keine leichte Aufgabe. Denn ein Investor, der die Fährlinie wieder in Betrieb nehmen will, muss den seit einer Havarie beschädigten Anleger in Cuxhaven sanieren, es müssen dort wie in Brunsbüttel Zufahrtsstraßen gebaut werden. Und: Zuschüsse sind vom Land nicht zu erwarten. Gleichzeitig soll sich das Unternehmen binnen zehn Jahren tragen. Denn zwölf Jahre gibt Staatssekretär Dr. Frank Nägele als Planungs- und Bauzeit für eine feste Elbquerung bei Glückstadt an, zwei Jahre dauert es, bis die Fährschiffe gebaut sind. Nur so lange es den Tunnel bei Glückstadt nicht gibt, gilt eine Fährverbindung als Alternative über die Elbe. Danach, so Nägele, zeige die Erfahrung, verliere eine Fähre an Bedeutung und bliebe nur noch für den Individualverkehr interessant. Ausschussvorsitzender Hartmut Hamerich (CDU) stellte trocken fest: „Ab dann können wir die Fähre unter Denkmalschutz stellen.“ Immerhin, die von den Rostocker Gutachtern ermittelten Beförderungsquoten versprechen dem Betreiber ein gutes Geschäft. So prognostizierte BMC für dieses Jahr ein Aufkommen von jährlich 265  000 Pkw, 48 000 Lkw und 625 000 Personen. In den kommenden zehn Jahren würden die Zahlen auf 302 000 Pkw, 53 000 Lkw und 670 000 Personen ansteigen. Dies bei Preisen, die weit über dem Tarif der Linie zwischen Glückstadt und Wischhafen liegen: Überfahrten sollen für Pkw 38 und für Lkw 75 Euro kosten. Kürzlich geäußerte Überlegungen der Landesgrünen, Bundesstraßenertüchtigung und Cuxhaven-Fähre könnten die A 20 überflüssig machen, erteilte Volker Jahnke angesichts der zu erwartenden Beförderungszahlen eine Abfuhr: „Die Fähre wird die A20 niemals ersetzen können.“ Warum sich das Land nicht an der Investition beteiligen werde, machte Nägele deutlich. Es dürfe keine Wettbewerbsverzerrung gegenüber der privat betriebenen Fähre bei Glückstadt geben. Und Zuschüsse fürs Transportgewerbe seien nicht möglich. Allenfalls bei den Schiffsneubauten ein sechsstelliger Betrag – für die Mehrkosten leistungsfähiger, umweltfreundlicher Antriebe gegenüber herkömmlichen Maschinen. Und dies nur, wenn die Schiffe in Schleswig-Holstein gebaut würden.
Ralf Pöschus

Infrastruktur

A20 sollte Elbe bei Brunsbüttel queren

Freitag, 29. August 2014
Schleswig-Holsteins Grüne setzen für eine westliche Elbquerung auf einen Ausbau bestehender Bundesstraßen statt einer Fortführung der Autobahn 20. "Der Weiterbau der A20 ab Bad Segeberg mit Elbquerung bei Glückstadt tritt seit Jahren nahezu auf der Stelle", sagte gestern Landeschefin Ruth Kastner. Die Grünen-Variante sieht im Kern einen vorwiegend dreispurigen Ausbau der B206 ab der A7 bis Itzehoe, eine Umgehung von Wrist sowie von Itzehoe und einen Anschluss an die B5 nach Brunsbüttel vor, wo der Verkehr per Fähre oder durch einen Tunnel die Elbe queren soll. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) lehnt die Pläne ab. lno Mehr im THB   http://www.maritimheute.de/dnv-gl-konzept-fur-fahren-ohne-schadstoffemissionen-zwischen-cuxhaven-und-brunsbuttel/ Copyright maritim heute Hamburg Hafen

DNV GL-Konzept für Fähren ohne Schadstoffemissionen zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel

Innovatives Fährkonzept Innovatives Fährkonzept
Saubere Schifffahrt kann gleichzeitig auch ökonomisch effizient sein. Das zeigt DNV GL mit einem wegweisenden Fährkonzept für den Personen-, Pkw- und Lkw-Verkehr zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Das umfassende Konzept befasst sich sowohl mit sauberen, emissionsfreien Treibstoffalternativen als auch mit der optimalen Infrastruktur für einen effizienten Elbverkehr in der Region.Neben dem hochwertigen Gasmotorenbetrieb mit der umweltfreundlichen und bislang günstigeren Alternative Flüssiggas (LNG) greifen die DNV GL-Experten beim Treibstoff auf die sauberste und nachhaltigste Variante zurück: den Wasserstoff. „Überschüssige Energie von nahegelegenen Windkraftanlagen könnte dazu dienen, lokal flüssigen Wasserstoff zu erzeugen, der in Brennstoffzellen emissionsfrei wieder zu Wasser ‚verbrannt‘ wird. Batterien würden die Brennstoffzellen für kurzfristige Energieschübe etwa beim Manövrieren ergänzen“, erklärt Fridtjof Rohde, Schiffsentwerfer bei DNV GL. Diese Technologie ist mit kleinen Abweichungen aus dem deutschen U-Boot-Bau bekannt und lang erprobt. Richtlinien für den sicheren Einbau und Betrieb gibt DNV GL vor. „Die Technologie ist bereits jetzt auf dem Markt erhältlich. Nur der Preis für Wasserstoff muss noch etwas fallen, dann wird die ‚zero emission‘-Variante auch für Cuxhaven attraktiv“, so Rohde. Vom Bauvertrag bis zur Ablieferung sind laut Rohde etwa 18 bis 24 Monate nötig.Was die Infrastruktur für den Transport von jährlich etwa 300.000 Pkw, 50.000 Lkw und 650.000 Personen anbelangt, so bietet das Fährkonzept von DNV GL maßgeschneiderte Lösungen, die die bestehenden Rahmenbedingungen vor Ort optimal berücksichtigen. „Anders als bei Autos führen bei Schiffen bereits kleine Änderungen in der Entwurfsgeschwindigkeit zu großen Änderungen im Motor und Treibstoffverbrauch. Deshalb lohnt es sich, Fahrplan, Flottengröße und Maximalgeschwindigkeit aufeinander abzustimmen“, sagt der DNV GL-Experte. Für die Cux-Bru-Fähre sind drei Schiffe notwendig, um bei einer Geschwindigkeit von 15 Knoten (knapp 28 km/h) stündlich Abfahrten anbieten zu können. Auch bei Gegenströmung von 4 Knoten und Seegang kann dann eine Ankunft nach 75 Minuten garantiert werden. Bei dauerhaft zur Verfügung stehenden vier Pkw-Spuren und wahlweise zusätzlichen zwei Lkw- oder drei Pkw-Spuren garantiert das Fährkonzept von DNV GL auch beim Transport hohe Flexibilität. „In der Pkw-/Lkw-Variante können dann 84 Autos, 11 Lastkraftwagen und 400 Passagiere mitgenommen werden“, erklärt Rohde. Ein heller Salon und ein großes Sonnendeck erlauben den Passagieren außerdem „eine Kreuzfahrt im Kleinen“.Auch soll der jetzige Anleger Steubenhöft um 4,5 km ins Industriegelände verlegt werden, wo mehr Platz für einen breiten Fähranleger vorhanden ist. Die verkürzte Strecke wäre dann 14 Seemeilen (16 km) lang im Vergleich zu aktuell 16 Meilen. „Der Fähranleger muss leicht von der Autobahn zu erreichen sein, um Zeit für die Kunden zu sparen und die Stadt vom Fernverkehr zu entlasten“, begründet Rohde. Weiterhin wird die Fähre für eine maximale Hafenzeit von 15 Minuten konzipiert und als Doppelendfähre ausgelegt, da die Elbe in Cuxhaven mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4 Knoten fließt und ein Drehmanöver im Strom zeitaufwendig wäre.Bereits im April wurde im Auftrag des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums ein Gutachten vorgelegt, laut dem eine Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel unter bestimmten Voraussetzungen wirtschaftlich betrieben werden kann. Ziel ist es, die Verkehrssituation auf den Straßen Norddeutschlands zu entspannen. Bislang fehlte ein entsprechendes Fährkonzept, das den komplexen technischen und logistischen Anforderungen vor Ort gerecht wird. „Aktuell wird die fehlende Fährverbindung durch die einzelnen Pkw- und Lkw-Fahrten durch den Elbtunnel kompensiert. Fest steht, dass ein Lkw bzw. Pkw, welcher aus dem Raum Cuxhaven, Bremerhaven und Bremen kommt und zum Beispiel nach Dithmarschen fährt, rund 200 Kilometer Wegstrecke spart, wenn die Fährlinie ihren Betrieb aufgenommen hat“, sagt Schiffsentwerfer Fridtjof Rohde.Ab dem ersten Januar 2015 gelten in den von der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) festgelegten maritimen Luftschutzgebieten (Emission Control Area) strengere Emissionsvorschriften. So wird zum Beispiel der Schwefelgehalt von Schiffsemissionen von 1 Prozent auf 0,1 Prozent gesenkt. Von der Regelung ist auch der Schiffsverkehr in der Nord- und Ostsee betroffen. Das Fährkonzept von DNV GL bietet drei verschiedene Lösungen, um auf die bevorstehende Absenkung der Emissionsobergrenze zu reagieren.Über DNV GLDer Schutz von Leben, Gütern und Umwelt ist für uns Aufgabe und Ansporn zugleich. DNV GL unterstützt Unternehmen dabei, ihre Geschäftsabläufe sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Neben Klassifikation, technischen Prüfungen, Software und unabhängiger Beratung für die Schifffahrt, Öl- und Gasindustrie sowie Energiewirtschaft umfasst unser Angebot auch Zertifizierungsleistungen für eine Vielzahl von Branchen.Wir verbinden technisches und operatives Fachwissen, Methoden zur Risikobewertung und fundierte Branchenkenntnisse, damit unsere Kunden bestens informiert entscheiden und handeln können. Zudem investieren wir dauerhaft in Forschung und fachübergreifende Projekte, um unseren Kunden und der Gesellschaft technische und wirtschaftliche Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Seit unseren Anfängen im Jahr 1864 haben wir uns stetig weiterentwickelt und sind heute in mehr als 100 Ländern rund um den Globus vertreten. Unsere 16.000 Mitarbeiter stehen Unternehmen in aller Welt zur Seite, um unsere gemeinsame Vision zu erfüllen: Safer, smarter, greener.DNV GL ist die weltweit führende Klassifikationsgesellschaft und anerkannter Berater der maritimen Industrie. Mit unserer Arbeit tragen wir rund um den Globus zu mehr Sicherheit, Qualität, Energieeffizienz und Umweltleistung in der Schifffahrt bei – über alle Schiffstypen und Offshore-Konstruktionen hinweg. Wir investieren stark in Forschung und Entwicklung, um gemeinsam mit der Branche Antworten auf strategische, operationelle und regulatorische Herausforderungen zu finden.
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Brunsbüttel-Cuxhaven - Elbfähre lässt auf sich warten

vom 9. Mai 2014
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Noch fehlt ein Investor für die Verbindung von Brunsbüttel nach Cuxhaven. Derweil plant ein Hamburger Unternehmen eine Linie von Wedel ins Alte Land.

Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Rostocker Baltic Marine Consult (BMC) in Brunsbüttel ein Gutachten vorlegte, das einer ständigen Fährverbindung zwischen der Schleusenstadt und Cuxhaven Perspektiven einräumt. Und im März dieses Jahres stellte BMC im Elbehafen das Ergebnis einer ergänzenden Umfrage unter zukünftigen Nutzern vor. Besonders Speditionen könnten sich die Fährlinie als Alternative zur A7 vorstellen. Denn die Autobahn wird in den nächsten Jahren eine Dauerbaustelle mit entsprechenden Staus sein. Wichtig sind für Spediteure bei einer solchen Fährverbindung vor allem zwei Aspekte: kurze Fahrzeit und Zuverlässigkeit.
Daran hakte es bei dem früheren Versuch einer Fährlinie von August 1999 bis März 2001 zwischen beiden Städten. Denn die eingesetzten Schiffe der „Elbe Ferry“ waren nicht leistungsstark motorisiert. Kräftige Maschinen sind aber eine Grundvoraussetzung, um den Betrieb neu aufzunehmen – und entsprechend teuer. Interessenten gebe es dennoch, so Egeb-Chefin Martina Hummel-Manzau gegenüber unserer Zeitung. Es würden im Hintergrund beständig Gespräche geführt. Die Egeb hatte gemeinsam mit der Agentur für Wirtschaftsförderung in Cuxhaven das vor einem Jahr vorgestellte Gutachten für 16.000 Euro in Auftrag gegeben. Es gebe seit gestern noch drei ernsthaft interessierte Investoren, erklärt Volker Jahnke von der Egeb. Doch die sähen sich mit einem gewichtigen Unsicherheitsfaktor konfrontiert: der Fahrrinnenanpassung der Elbe. Die werde möglicherweise ein Tempolimit nach sich ziehen. Das bedeutet: Die Fähren müssten langsamer fahren, maximal 15 statt, wie im Gutachten vorgesehen, 20 Knoten. Das verlängere die Fahrzeit. Die soll bislang für die 14 Seemeilen lange Strecke 50 Minuten betragen. Der Steinburger Grünen-Landtagsabgeordnete Bernd Voß – die Grünen hatten die Diskussion um ein Wiederaufleben der Elbe-Ferry vor zwei Jahren angeschoben – ist überzeugt: „Das Thema bleibt am Kochen.“ Er warnt aber auch: „Man darf das nicht beiseite schnacken.“ Die Betriebskosten beziffert das BMC-Gutachten mit jährlich 10 Millionen Euro, die erstmal eingefahren werden müssten. Das ist für den Brunsbütteler Ratsherren Christian Barz (Grüne) ein Knackpunkt. „Man kann ein solches Projekt auch nicht mit öffentlichen Mitteln unterstützen, und in Glückstadt müssen sie sehen, wie sie klar kommen.“ Dazu hat Bernd Voß eine etwas andere Ansicht. Er hält eine Anschubfinanzierung aus Forschungsmitteln für einen umweltfreundlichen Schiffsantrieb für denkbar. Unterdessen ruht in Wedel im Kreis Pinneberg das Augenmerk auf einem eigenständigen Fährprojekt namens „Elblinien“. Dahinter steht das Hamburger Unternehmen Becker Marine Systems. Sprecher aller Fraktionen haben am Dienstag im Wedeler Planungsausschuss grundsätzlich ihre Zustimmung signalisiert. Bis zum 17. Juni soll die Stadtverwaltung eine Übersicht des Für und Wider erarbeiten. Besonderes Augenmerk soll dabei darauf gelegt werden, wie sich die Verkehrsströme entwickeln und wie die Infrastruktur – dazu gehören Hafen, Straßen, Zufahrten und Parkplätze – finanziert werden kann. Becker Marine Systems ist Marktführer für Hochleistungsruder und Energiesparlösungen im Bereich der Manövriertechnik für jeden Schiffstyp. Becker hat einen eigenen Fährtyp für die Verbindung ins Alte Land entworfen. Das laut dieser Studie 65 Meter lange und 14 Meter breite Schiff soll mit Elektromotoren und dem umweltfreundlichen Flüssiggas LNG angetrieben werden. Das Wedeler Vorhaben sei keine Konkurrenz, denn diese Fähre habe als Zielgruppe Pendler und Privatpersonen, während die Cuxhaven-Linie das Augenmerk auf den Wirtschaftsverkehr richtet, betont Volker Jahnke. Außerdem: „Wir sind mit Becker im ständigen Gespräch.“

von Ralf Pöschus erstellt am 09.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Freitag, 14. März 2014

Lohnende Fährroute an der Elbe

Vor zwölf Jahren wurde die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven eingestellt. Jetzt will Niedersachsen die Route wiederbeleben. An der Unterelbe war die Fährroute von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Cuxhaven in Niedersachsen neben der Fähre zwischen Glückstadt und Wischhafen die einzige Möglichkeit, den Fluss zu queren. Vor zwölf Jahren wurde der Betrieb aber wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt. pk Fähre Elbe45
Kurzes Gastspiel: Nur von August 1999 bis März 2001 fuhr die Elbe-Ferry zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Die Schiffe waren zu alt für einen verlässlichen und rentablen Betrieb. Nun ergibt ein neues Gutachten: Mit modernen Fähren könnte sich ein Neustart lohnen.
Foto: Ruff
Minister wollen Fähre von Brunsbüttel nach Cuxhaven
Niedersachsen und Schleswig-Holstein treiben neue Linie über die Elbe voran – sie soll bald die A7 entlasten
Copyright Norddeutsche Rundschau danke Herr Baethge
BRUNSBÜTTEL
Schleswig-Holstein und Niedersachsen wollen die Einrichtung einer Fährlinie zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven vorantreiben. „Wir haben großes Interesse daran, dass dieses Fährprojekt realisiert wird“, sagte Daniela Behrens, Staatssekretärin des niedersächsischen Verkehrsministers Olaf Lies (SPD). Es gebe mehrere interessierte Reedereien, mit denen das Land „bereits in den nächsten Wochen“ Gespräche aufnehmen werde. Auch Lies’ schleswig-holsteinischer Amtskollege und Parteifreund Reinhard Meyer befürwortete gestern eine solche Schiffsverbindung über die Elbe, will allerdings kein Geld bereitstellen: „Ich unterstütze eine Fährlinie – vorausgesetzt sie trägt sich wirtschaftlich von allein“, erklärte Meyer. Das scheint möglich zu sein. Zwar sind in der Vergangenheit zwei Versuche gescheitert, eine Auto- und Lkw-Fähre zwischen den beiden Elbstädten zu betreiben – der letzte vor 13 Jahren, weil die drei eingesetzten Schiffe zu alt waren und dadurch unberechenbare und lange Fahrzeiten in der Elbmündung zustande kamen. Doch nun ergibt ein neues Gutachten, dass es mit modernen Schiffen mit Flüssiggasbetrieb anders aussieht: „Bei einer hohen Auslastung attestiert das Gutachten, dass eine solche Verbindung wirtschaftlich betrieben werden kann“, sagte Staatssekretärin Behrens. Anders als Schleswig-Holstein ist Niedersachsen zudem bereit, sich finanziell zu engagieren: „Wir können uns vorstellen, die Ertüchtigung eines Fähranlegers in Cuxhaven zu unterstützen“, sagte Behrens. Gleiches für Brunsbüttel will der Kieler Meyer nicht zusagen: Er glaubt, dass eine solche Förderung europarechtlich unzulässig wäre. Doch wenn ein Reeder den Fährbetrieb aus eigener Kraft aufnehmen wollte, würde Meyer das begrüßen – nicht zuletzt, weil der Minister bald große Probleme auf der bevorstehenden Dauerbaustelle A 7 befürchtet: „Gerade mit Blick auf den A 7-Ausbau und die noch andauernde Planung der festen westlichen Elbquerung könnte eine solche Fähre Entlastung bringen.“ 50 Minuten wären die Schiffe zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven unterwegs. Die CDU hält dagegen gar nichts von den Plänen. „Die Energie, die die Länder in die Planung der Elbfähre stecken, sollten sie lieber für die feste Elbquerung aufbringen“, kritisierte der Schleswig-Holsteins CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp. Zudem hält auch er eine staatliche Unterstützung für unzulässig – weil damit einem Konkurrenten der bestehenden Elbfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen geholfen würde. „Wir haben dort einen Betrieb, der funktioniert“, sagte Arp. „Für eine weitere Fährlinie über die Elbe gibt es keinen Bedarf.“Henning Baethge
Elbfähre nach Cuxhaven unverzichtbar 
Copyright Norddeutsche Rundschau danke
Spediteure brauchen Alternative zu Hamburger Routen
Brunsbüttel
Es ist ein langer Weg aus der Schleusenstadt ans andere Elbufer bei Cuxhaven: Das Wiederaufleben der Elbeferry braucht offenbar doch noch Zeit. Und die drückt, zumindest bei den Speditionen von der Westküste. Das machte ein von der egeb, der Rostocker Baltic Marine Consult (BMC) und der Wirtschaftsförderung Cuxhaven initiierter Workshop jetzt deutlich. Den Hintergrund lieferte eine Umfrage der BMC im Auftrag des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums unter Logistikunternehmen und Tourismusverbänden. Ausgelotet werden sollten der Nutzungsbedarf und die akzeptierten Beförderungskosten. Die Befragung deckte einen Bereich von den Niederlanden bis hinauf nach Dänemark ab. Dies ist nach Erkenntnissen der BMC auch der Bereich, aus dem die potenziellen Nutzer kommen. Für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden sowohl die erwarteten Engpässe auf der A7 bei Hamburg als auch die bestehende Fähre zwischen Glückstadt und Wischhafen außer Acht gelassen. Erstaunlich gering ausgefallen sei der Rücklauf bei der Umfrage, erklärte Birger Latki (BMC). Gerade einmal sieben Prozent der Logistikunternehmen hätten geantwortet. In Cuxhaven wurde eine vergleichbare Veranstaltung mangels Nachfrage sogar abgesagt. Zwar war die Beteiligung in der Schleusenstadt erheblich besser ausgefallen – egeb-Chefin Martina Hummel-Manzau war begeistert von der guten Resonanz. Aber auch hier waren nur zwei Speditionsvertreter dabei. Die machten allerdings deutlich, weshalb eine Verbindung nach Cuxhaven mit Anbindung an die A 27 wichtig sei. „Für Speditionen von der Westküste ist das interessant“, sagte Jan Ziegler. Die A7-Baustellen und das Nadelöhr Elbtunnel bräuchten eine Alternative. Gegenüber unserer Zeitung wurde der Geschäftsführer der Meldorfer Spedition Lorenzen deutlich: „Das interessiert einen Kunden in Nordrhein-Westfalen nicht, ob wir Probleme haben, aus Dithmarschen rauszukommen.“ Speditionen, so Ziegler, fahren „grundsätzlich im Terminkalender“. Staus störten den Zeitplan empfindlich. Das bestätigt Harald Ertel, Logist-Chef bei Kruse in Brunsbüttel. Bei Transporten für die chemische Industrie etwa seien die Fahrten „sehr genau getaktet“. Stundenlange Staus sind da nicht vorgesehen. Die Folge können Produktionsstillstände am Zielort sein, weil die Ware dort nicht rechtzeitig eintrifft. Das gelte so ähnlich auch für die Baustellenlogistik der Windanlagen-Bauer. Ertel: „Hier wird eine ganze Branche abgehängt.“ Entlastung schafft für beide Logistiker eine Elbefähre. Die muss allerdings zuverlässig fahren. Das BMC-Gutachten sieht einen Stundentakt vor. Ein, wie Latki zugab, ambitioniertes Vorhaben für die 14 Seemeilen lange Route. Die ist zudem durch Gezeiten beeinflusst. Dennoch sei das machbar. Nächste Woche wird das Gutachten in Hannover vorgestellt.
Ralf Pöschus

Studie in Auftrag gegeben - Niedersachsen will neue Fährverbindung Brunsbüttel-Cuxhaven

vom 12. September 2013
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Von 1999 bis 2001 fuhren zuletzt Fähren zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. Geht es nach Niedersachsens Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Behrens, soll das bald wieder so sein. Es gebe mehrere Interessenten.

Brunsbüttel | Die niedersächsische Landesregierung setzt sich für eine Fährverbindung über die Elbe zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein ein. „Es gibt mehrere ernsthafte Interessenten, die sich den Betrieb einer Fährverbindung dort vorstellen können“, teilte Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Behrens heute in Hannover mit. Bereits bis 1981 und von 1999 bis 2001 gab es dort eine Fähre, sie wurde wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit aber eingestellt.
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Bis Ende des Jahres soll nun zunächst eine Studie erstellt werden, mit der die Kosten und Realisierungschancen für eine solche Verbindung ermittelt werden sollen. Das Land Niedersachsen könne den Bau eines Fähranlegers in Cuxhaven unterstützen, eine Finanzierung des laufenden Betriebs einer Fähre sei aber nicht denkbar, hieß es. Zuvor hatten Vertreter aus Cuxhaven, Schleswig-Holstein und der Hafengesellschaft NiedersachsenPorts mit dem Wirtschaftsministerium über das Thema geredet. Die Kosten für die Studie trägt das Land Niedersachsen. In einer bereits vorliegenden Untersuchung wurde ein mögliches Verkehrsaufkommen überschlägig ermittelt. Darin sei Bedarf für eine Fährverbindung an der Unterelbe deutlich erkennbar, hieß es aus dem Ministerium in Hannover. In der Studie des Unternehmens BalticMarineConsult wird eine Verbindung mit zwei Schiffen zwischen den beiden Städten empfohlen. Für einen rentablen Betrieb müsste es 17 Abfahrten täglich je Hafen geben, hatte BalticMarineConsult errechnet. Das Unternehmen geht davon aus, dass jährlich etwa 265.000 Autos, 48.000 Lastwagen und 625.000 Passagiere die Fähre nutzen könnten. „Die angedachte Fährverbindung kann eine echte Entlastung bringen - nicht nur für die Fähre in Glückstadt-Wischhafen, sondern auch für den Knotenpunkt Hamburg und bei einer künftigen Elbquerung einer Küstenautobahn 20“, erklärte Staatssekretärin Behrens.

von dpa erstellt am 12.Sep.2013 | 19:35 Uhr

http://www.shz.de/schleswig-holstein/politik/niedersachsen-will-neue-faehrverbindung-brunsbuettel-cuxhaven-id3650066.html

Cuxhaven-Fähre: Finanzierungslücke ein Problem

Bemrk. Btr. HP Blog : Wäre schön für Brunsbüttel , wenn es klappen würde, Brunsbüttel hat überhaupt keinen öffentlichen Nahverkehr als eine der ganz wenigen 13 000 Einwohnerstädten Deutschlands. Nicht nachvollziehbar. Selbst betroffen.

Mein Kommentar am 15.01.2013   nichts geschieht, für die Infrastrukturunterstützung vom Bund SH  EU  würde jede Unterstützung erfolgen, man muss Sie nur Koordinieren von wirklichen Fachkräften.

Betriebskosten liegen bei zehn Millionen Euro jährlich / Dennoch führt Entwicklungsgesellschaft Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren

Brunsbüttel

Die Grünen auf beiden Seiten der Elbe sind sich einig: Die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven, die seit 2001 eingestellt ist, muss wieder aufleben. Das ist das Ergebnis eines Arbeitstreffens, zu dem die Grünen aus Cuxhaven, darunter sechs Mitglieder der Ratsfraktion, mit der Nordstern nach Brunsbüttel gekommen waren. Schon an Bord hatte es ein erstes Gespräch mit dem Vorsitzenden der Brunsbütteler Grünen, Werner Overbeck, gegeben.

An einer anschließenden Gesprächsrunde in der Strandhalle, der eine Besichtigung des nahegelegenen Fähranlegers vorausgegangen war, nahmen neben der stellvertretenden Cuxhavener Landrätin Eva Venhoff auch der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion des Kieler Landtags, Andreas Tietze, sowie Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck teil.

Auf offene Ohren stieß die Anregung Tietzes, für das Fährprojekt eine Arbeitsgruppe mit Teilnehmern von beiden Seiten der Elbe zu bilden. Overbeck sieht darin ein Instrument, „das die Sache powert“. „Wir müssen von unten her mehr Druck machen!“, forderte der Grünen-Chef aus der Schleusenstadt. Schließlich sei die erneute Inbetriebnahme einer Fähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven deutlich kurzfristiger zu realisieren als die immer noch in den Sternen stehende Elbquerung der A20 bei Glückstadt.

Dr. Hans-Jürgen Hett, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel (egeb), informierte am Abend auf einer Zusammenkunft der Brunsbütteler Grünen im Café Altes Pastorat über den Sachstand und unterstrich, dass Cuxhaven in einer überarbeiteten gutachterlichen Stellungnahme aus dem Jahr 2004 unverändert als Fährhafen auf niedersächsischer Seite favorisiert werde vor der Ostemündung und Altenbruch. Cuxhaven habe betriebswirtschaftlich die größten Chancen.

Nach Aussage Hetts müssten für die Fährlinie zwei moderne Fährschiffe mit größtmöglichen Ladekapazitäten eingesetzt werden. Gutachter gehen davon aus, dass dort pro Jahr rund 300 000 Pkw und 50 000 Lkw befördert werden könnten. „Wir führen Gespräche mit drei bis vier Interessenten“, teilte Hett mit. Angesichts jährlicher Betriebskosten in Höhe von zehn Millionen Euro müssten aber durchschnittliche Fahrpreise von gut 25 Euro pro Fahrzeug erhoben werden. Gleichwohl bleibe eine Finanzierungslücke von jährlich etwa fünf Millionen Euro. Ob diese von der öffentlichen Hand beigesteuert werden, sei mehr als fraglich.

Diese Meinung teilte auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Bernd Voss aus der Wilstermarsch. „Eine finanzielle Beteiligung des Landes ist bei der gegenwärtigen Haushaltslage und der Schuldenbremse schwer darstellbar. Ich sehe das sehr problematisch.“ Er gab zu bedenken, dass diese Fährverbindung in Schleswig-Holstein nicht im Koalitionsvertrag verankert sei – im Gegensatz zu Niedersachsen.

Allerdings bewertete er die Fährverbindung als sehr positiv. „Der Bedarf ist da.“ Die Elbfähre könne weitere Wirtschaftsräume miteinander verbinden. Nutznießer seien der Tourismus sowie der Tages-, Gefahrgut- und Schwerlastverkehr. „Die Fähre könnte eine große Rolle bei der Belebung der gesamten Westküste spielen“, argumentierte Voss.

Aus dem Publikum erhob sich eine warnende Stimme. Man dürfe sich nicht in „ein regionales Traum-Verkehrsprojekt verrennen“, zumal mit öffentlichen Zuschüssen nicht zu rechnen sei. Dagegen forderte Ratsherr Christian Bartz die finanzielle Unterstützung des Bundes ein, da von der Elbquerung nicht nur Niedersachsen und Schleswig-Holstein, sondern auch die benachbarten Bundesländer profitierten.

Schon während der Überfahrt mit der Nordstern hatten die Grünen einen offenen Brief an die Staatssekretärin im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Daniela Behrens, verfasst, da sie sich am Donnerstag bei einem Gespräch in Hannover mit ihrem schleswig-holsteinischen Kollegen über die Fährverbindung austauschen wollte. Postwendend erhielten die Absender „auf hoher See“ eine Antwort, in der zugesichert wurde, die Argumente der Fähr-Befürworter in die Aussprache einfließen zu lassen.

Jochen Schwarck

      Bemrk. Btr. HP Blog : Wäre schön für Brunsbüttel , wenn es klappen würde, Brunsbüttel hat überhaupt keinen öffentlichen Nahverkehr als eine der ganz wenigen 13 000 Einwohnerstädten Deutschlands. Nicht nachvollziehbar. Selbst betroffen.
Brunsbüttel und Cuxhaven treiben neue Elbfähre voran
BRUNSBÜTTEL
Die Pläne für eine neue Elbfähre zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind einen Schritt weiter: Die kommunalen Wirtschaftsfördergesellschaften in Brunsbüttel und Cuxhaven haben für 15 000 Euro eine Machbarkeitsstudie für eine privat betriebene Autofähre zwischen beiden Städten in Auftrag gegeben. Bis Ende März soll die Rostocker Beratungsfirma Baltic Marine Consult (BMC) ein neun Jahre altes Gutachten von Grund auf überarbeiten und untersuchen, wie stark eine neue Fährlinie heute ausgelastet wäre und wie sie sich wirtschaftlich unterhalten ließe. „Wir wollen damit die Diskussion um die Elbfähre objektivieren“, sagte der Geschäftsführer der Brunsbütteler Entwicklungsgesellschaft egeb, Hans-Jürgen Hett, gestern unserer Zeitung. Die bisher letzte Verbindung von Brunsbüttel nach Cuxhaven scheiterte 2001 schon nach zwei Jahren, da die Fähren zu alt waren und keinen verlässlichen Fahrplan gewährleisten konnten. Mit moderneren Schiffen halten Experten einen Betrieb aber für möglich.
Hennig Baethge Norddeutsche Rundschau

von Jörn Pietschke, NDR 1 Niedersachsen
Elbfähre Wischhafen © Daniel Friederichs Fotograf: Daniel Friederichs Detailansicht des Bildes

Zu hohe Betriebskosten war Grund fürs Scheitern

Ein Investor für die Wiederbelebung der Fähre ist bisher nicht in Sicht. Seit die feuerroten Fährschiffe der Elbe-Ferry tiefrote Zahlen eingefahren haben und sie 2001 eingestellt worden ist, war das Thema Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel vom Tisch. Nicht jedoch für die Grünen, die auf beiden Seiten der Elbe jetzt eine Neuauflage ins Gespräch bringen. Denn die eingestellte Fährlinie sei damals auch an den zu hohen Betriebskosten der alten Fährschiffe gescheitert. Bedarf habe es aber gegeben. Nach Reedereiangaben brachte die alte Elbefähre mehr als 400.000 Fahrgäste und über 100.000 Fahrzeuge pro Jahr über die Elbe.

Landesregierungen setzen auf Elbtunnel statt Elbfähre

Vor der Elbfähre Glückstadt-Wischhafen, die zurzeit als einzige Fahrzeuge und Personen über die Unterelbe befördert, müssen die Fahrgäste im Sommer stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen und im Winter mit Ausfällen wegen Eisgangs rechnen. Daher halten die Landesregierungen in Hannover und Kiel gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium an der bisher geplanten Elbquerung im Verlauf der Bundesautobahn 20 fest. In Sachen Finanzierung setzt das Ministerium dabei auf Maut-Gebühren. Eine Fahrt durch den Tunnel würde nach einer internen Studie des Bundesverkehrsministeriums 3,50 Euro kosten und wäre für Autofahrer damit preiswerter als eine Fahrkarte auf der heutigen Elbfähre.
  3. Eine kleine „Kreuzfahrt“ mit der Elbfähre hin und zurück von Glückstadt nach Wischhafen kostet zwei Euro und ist ein Vergnügen für Jung und Alt. Dies gilt auch für die Überfahrt mit Deutschlands kleinster Fähre in Kronsnest (1. Mai bis 3. Oktober), einem Ortsteil von Neuendorf bei Elmshorn, und für die Seilfähre „Else“ zwischen Beidenfleth und Bahrenfleth. Auch der Kanal lässt sich zwischen den Kreisen Steinburg und Dithmarschen gemütlich queren: in Brunsbüttel, Kudensee, Burg und Hochdonn. 3. Eine kleine „Kreuzfahrt“ mit der Elbfähre hin und zurück von Glückstadt nach Wischhafen kostet zwei Euro und ist ein Vergnügen für Jung und Alt. Dies gilt auch für die Überfahrt mit Deutschlands kleinster Fähre in Kronsnest (1. Mai bis 3. Oktober), einem Ortsteil von Neuendorf bei Elmshorn, und für die Seilfähre „Else“ zwischen Beidenfleth und Bahrenfleth. Auch der Kanal lässt sich zwischen den Kreisen Steinburg und Dithmarschen gemütlich queren: in Brunsbüttel, Kudensee, Burg und Hochdonn. http://www.elbfaehre.de/
  4. Stranderlebnis kombiniert mit Badespaß in der Elbe bietet auch der Kreis Steinburg. Feine Sandstrände in Brokdorf und Kollmar laden zu einem unbeschwerten Urlaubstag am Fluss ein.
  5. Zu Gast in einer barocken KircheSt. Laurentii-Kirche in Itzehoe – ein typisches Beispiel für eine barocke Hallen- oder Saalkirche mit einer einmaligen, umlaufenden Empore. Geöffnet täglich, Führungen, auch für Gruppen, nach Vereinbarung. www.kirche- itzehoe.de/isg/kirchen 6. Schiffsansage wie in Schulau Ob Container oder Kreuzfahrer – wer gemütlich beim Kaffee oder Essen die Schiffe auf der Elbe „kennen lernen“ möchte, ist im Hotel-Restaurant Margarethenhof in St. Margarethen richtig. Chef Fred Kulczewski sagt, ähnlich wie in Schulau, die großen und kleineren Pötte an.                
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Der Kanal, Segeln, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne