Diskutieren auch ohne Sigmar Gabriel über den Wirtschaftsstandort Brunsbüttel

Sie hatten bis zuletzt gehofft, die Genossen aus Dithmarschen und Steinburg. Selbst den Stuhl auf dem Podium hatten sie nicht entfernt. Aber die weltpolitischen Ereignisse rund um das EU-Referendum der Briten hatten ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel hatte seinen Besuch am Freitag in Brunsbüttel kurzfristig abgesagt.

„Angesichts der historischen Entwicklung in Europa haben wir Verständnis dafür, dass Herr Gabriel heute leider nicht hier sein kann“, sagte Brunsbüttels SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ellen Paschke einleitend. Die Befürchtungen, der Saal im Elbeforum würde sich nach dieser Ankündigung rasch leeren, blieben unbegründet. Die große Mehrheit wollte sich nicht entgehen lassen, was die Protagonisten zu sagen hatten. Der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, Uwe Polkaehn vom DGB-Nord, Lutz Bitomsky vom Unternehmensverband Unterelbe-Westküste, Egeb-Chefin Martina Hummel-Manzau und Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde, diskutierten mit Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer über das Thema „Wirtschaftsstandort Brunsbüttel – Leuchtturm der Metropolregion“. mehr

09/14 WSV Reform Teil 2 Dobrindts Verwaltung der Wasserstraßen fehlen Fachkräfte Berlin

Die Wasser- und Schifffahrtsämter Stralsund und Lübeck werden verschmolzen. Wie die Aufgabenverteilung künftig aussehen soll, blieb bislang unklar. Der jahrelange Personalabbau sei gestoppt, hieß es.
Stellungnahme der ver.di – Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft zu den Entwürfen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Gesetz zur Anpassung der Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes -WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetz- und Verordnung zur Anpassung von Zuständigkeiten von Bundesbehörden an die Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes – WSV-Zuständigkeitsanpassungsverordnung mehr

Hamburg Hafen das Tor zur Welt 2

Hamburg initiiert weltweites Hafennetzwerk

Um den Anschluss nicht zu verlieren, vernetzt sich der Hamburger Hafen mit weltweiten Konkurrenten. Das Projekt ChainPORT soll Schiffsanläufe effizienter machen. Doch Europas Nummer eins fehlt.

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Rendsburg Port: Öffnet seine Tore Schwere Last für den neuen Kran am Rendsburg Port Land fördert Ausbau

Richtfest für neues Fertigteilwerk am Nord-Ostsee-Kanal – 02.02.2014 17:00 Uhr

SENGENTHAL – Zur Unterstützung des Fertigteilwerkes der Firmengruppe Max Bögl am Hauptsitz in Sengenthal wird im Sommer in Osterrönfeld eine zweite moderne Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen in Betrieb gehen.
Der Ausbau der Windenergie auf hoher See bietet aus Sicht der Bundesregierung gute Geschäftschancen für die angeschlagene deutsche Werftenbranche. Das Marktpotenzial deutscher Unternehmen im Spezialschiffbau hierfür sei gut, heißt es in einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion
Mit dem MS „BBC Olympus“ ist vor kurzem das fünfte Schiff der neuen 9.600 mt tragenden Schwergutserie für den Charterer BBC Chartering & Logistic in Fahrt gesetzt und mit großem Erfolg im Befrachtungsmarkt etabliert worden.
Osterrönfeld. Im Rendsburger Schwerlasthafen herrscht Betrieb. Der Frachter “Dan” war am Montag das erste Schiff, das mit echter Fracht an den neuen Kaimauern festmachte. Er brachte die ersten Bauteile für einen Kran, der in einigen Wochen zum weithin sichtbaren Zeichen für den Erfolg des Hafens werden soll. “Dieser Kran trägt bis zu 150 Tonnen und wird letztlich fast 80 Meter hoch. Er überragt unsere Hochbrücke bei weitem”, erklärte Klaus Brunkert, der Aufsichtsratsvorsitzende von “Rendsburg Port”. Insgesamt hat die Gesellschaft zwei Schwerlastkräne für knapp sechs Millionen Euro geordert mehr

Rettungsplan: Schiffsstandort Deutschland unter Druck Mirow wird HSH-Aufsichtsratschef

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (DLR) eröffnet einen neuen Standort in Bremerhaven. Dort sollen 65 neue Stellen geschaffen werden.
Container am Hamburger Hafen Quelle: dpa

BerlinDurch den teilweisen Rückzug der Banken aus der Schiffsfinanzierung seien nicht nur Reeder, sondern auch Werften und Zulieferer betroffen. „In Asien gibt es derzeit wesentlich bessere Finanzierungsbedingungen“, sagte Otto in einem Gespräch mit dem Handelsblatt.
dpa Besonders kleine Reedereien stehen kurz vor dem Ruin

Die Schifffahrtsbranche in Deutschland ist stark angeschlagen. Nachdem die Reedereien immer weniger mit der Unterstützung durch Kreditinstitute rechnen können, ist die Bundesregierung ihre letzte Hoffnung.
Die Lage ist so ernst, dass jetzt sogar der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto (FDP), eingreift. Er will morgen in Berlin Vertreter der deutschen Schiffsfinanzierer treffen, um über Maßnahmen gegen eine Verschärfung der Krise zu beraten. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat konkrete Erwartungen an das Treffen: “Die strengen Auflagen für die Refinanzierung von Schiffskrediten bei den Landesbanken müssen gelockert und denen der privaten Bankenwirtschaft angeglichen werden”, sagte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR, dem Abendblatt. “Zudem sollte die Schiffsbewertung, die bislang auf Tageswerten basiert, um eine mittelfristige Ertragsprognose für die einzelnen Schiffe ergänzt werden.” Finanzielle Überbrückungshilfe für Not leidende Schiffsfonds könne womöglich die KfW-Förderbank des Bundes leisten, sagte Nagel: “Es geht nicht um Subventionen, sondern darum, mit Krediten Zeit zu gewinnen, bis sich die Lage der Schifffahrt vermutlich im kommenden Jahr entspannt.” mehr