Timeline: LNG in the port of Antwerp Brunsbüttel bekommt Erdgas-Tankstelle für Schiffe

Brunsbüttel port
Unternehmensverband stellt sich hinter Flüssiggas-Pläne
Brunsbüttel Copyright Norddeutsche Rundschau

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Copyright Norddeutsche Rundschau In der Schifffahrt gilt verflüssigtes Erdgas als Treibstoff der Zukunft. Die Brunsbütteler Häfen wollen die LNG-Versorgung am Standort etablieren. NagelBrunsbuettel98

Machen sich stark für eine bundesweite LNG-Versorgung aus Brunsbüttel: Staatssekretär Frank Nägele (Mitte) mit Hafenchef Frank Schnabel (rechts) und Hans-Joachim Hiller (VTG) im September 2015 bei der Vorstellung eines Waggons für den Schienentransport von Flüssiggas.

Brunsbüttel | Erstmals wird im Elbehafen in Brunsbüttel am Montag ein Kesselwaggon mit verflüssigtem Erdgas (LNG) beladen. Der Test ist ein weiterer Schritt, um den umweltfreundlichen Treibstoff LNG in Deutschland zu etablieren. LNG soll künftig in der Schifffahrt eine bedeutende Rolle spielen, kann aber auch im gewerblichen Güterverkehr eingesetzt werden sowie in der übrigen Wärme- und Energieversorgung.
Die Reeder in Deutschland geben dem Treibstoff LNG in der Schifffahrt gegenwärtig nur wenig Chancen. Die Investitionskosten sind höher und die aktuellen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich. Dennoch wird Flüssiggas als wichtiger Pfad bei der Einhaltung verschärfter Umweltvorschriften gesehen.
Bislang gibt es jedoch in Deutschland nur wenige Anwendungen und kein Importterminal, wo größere Mengen LNG angeliefert werden können. Die Brunsbütteler Häfen und ihr Geschäftsführer Frank Schnabel wollen LNG an dem Standort etablieren und sehen darin große Chancen. Dabei geht es sowohl um die Bebunkerung von Schiffen wie auch um die Versorgung der Industrie in Brunsbüttel mit Energie. Wo bislang in Deutschland LNG genutzt wird, muss es mit dem Lkw aus den Niederlanden importiert werden. Der Schienenlogistiker und Waggonvermieter VTG hat in Kooperation mit den Brunsbüttel Ports den ersten Güterwaggon in Europa entwickelt, der LNG transportieren kann. Das verflüssigte Erdgas ist sehr kalt, bis zu minus 164 Grad Celsius, und benötigt deshalb eine spezielle Transportlogistik. Nachdem der Waggon beladen wurde, soll er auf eine Testfahrt gehen.

http://gcaptain.com/2016/01/15/worlds-first-lng-powered-containership-gases-up-at-jacksonville-port/#.VpyoCFmDHBU

Copyright Gcaptain Ship Photos of the Day – World’s First LNG-Powered Containership Gases Up at Jacksonville Port http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-Wirtschaft/Aktuelle-Nachrichten-Wirtschaft/Zahlreiche-Grossinvestitionen-am-Wirtschaftsstandort-Brunsbuettel Copyright Kieler Nachrichten danke Frank Behling

Brunsbüttel

Am Wirtschaftsstandort Brunsbüttel läuft es derzeit richtig rund: Die vier Kanal-Schleusen funktionieren wieder, seit dem Sommer gibt es eine Fährverbindung nach Cuxhaven, der Hafen wird möglicherweise ein Terminal für Flüssiggas (LNG) erhalten, und die Firmen im größten Industriegebiet Schleswig-Holsteins investieren kräftig.

Schulterschluss an der Unterelbe

vom 13. November 2015
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Logistiker der Metropolregion tagen in Brunsbüttel und setzen auf länderübergreifende Zusammenarbeit der Häfen

Gemeinsam geht es besser – diese Ansicht vertreten die Logistiker aus der Metropolregion Hamburg, die sich gestern am Brunsbütteler Elbehafen zur „Metrolog 2015“ getroffen hatten. Sie sehen in der bundeslandübergreifende Zusammenarbeit die beste Chance im internationalen Wettbewerb. Erstmals wurde diese Konferenz in Schleswig-Holstein ausgerichtet. Der Veranstaltungsort war aus gutem Grund gewählt: Brunsbüttel beherbergt das größte Industriegebiet des Landes mit rund 4500 Beschäftigten. Und der Elbehafen ist, gemessen am Güterumschlag von 12 Millionen Tonnen im vorigen Jahr, bundesweit der sechstgrößte Hafen und damit für Bürgermeister Stefan Mohrdieck ein „Hotspot der Logistik“. In seiner Begrüßung hatte Dithmarschens Kreispräsident Hans-Harald Böttger deutlich gemacht, dass Wirtschaft, bei allem gewollten Wettbewerb, über den eigenen Tellerrand hinausblicken müsse, um mit der starken internationalen Konkurrenz mitzuhalten. Das wird im Bereich der Unterelbe bereits praktiziert. So treten die Häfen von Cuxhaven über Brunsbüttel und Glückstadt bis Hamburg bereits seit 2009 als „Elbe Seaports“ auf. Aber, das macht nicht nur Böttger deutlich: „Logistik braucht öffentliche Infrastruktur. Und da gebe es einiges zu tun, bestätigte auch Tillmann Schütt. Der Unternehmer aus dem benachbarten Landscheide vermisst des öfteren den Blick des Landes auf die Westküstenregion. Schütt, dessen Firma im Holzbau europaweit tätig ist und mit 180 Beschäftigten rund 30 Millionen Euro umsetzt, braucht nicht nur die Bahn, die ihm sein Rohmaterial Holz auf das Firmengelände liefert. Er braucht vor allem auch gute Straßenanbindungen. Die B5 hat er in Landscheide vor der Haustür. In einigen Jahren wird für den Transport der riesigen Leimbinder zumindest die Strecke zur A23 in Itzehoe besser ausgebaut sein. Doch der Chef der Gebrüder Schütt GmbH braucht mehr: „Ein Ausbau der B5 von Itzehoe nach Brunsbüttel steht eindeutig auf unserer Wunschliste.“ Denn seine Produkte verlassen die Region zuweilen auch per Schiff. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsstaatsekretär Frank Nägele bestätigte: Infrastruktur sei für die Brunsbütteler Industrie, von ihm gern als „Perle“ bezeichnet, „ganz wichtig“. Dazu gehört für ihn auch die Elektrifizierung des Gleises nach Itzehoe. „Infrastruktur muss zuerst da sein, bevor die Logistiker kommen.“ Dies gelte letztlich auch für den von Brunsbüttel gemeinsam mit den Kreisen Dithmarschen und Steinburg geplanten, 70 Millionen Euro teuren Vielzweckhafen an der Elbe. Schwerindustrie möchte Nägele ins direkte Hafenhinterland locken. Das Beispiel Siemens zeigt jedoch: Nur auf dem Papier entwickelt das Projekt keine Sogwirkung. Der Hafen muss da sein, bevor sich Firmen ansiedeln. Ein LNG-Terminal beim Elbehafen werde der gesamten Unterelberegion neue Dimensionen bescheren, ist Nägele überzeugt. Mit der Realisierung des durch ein Gutachten bestärkten Vorhabens sei man auf gutem Wege. Nägeles Hamburger Kollege, Staatsrat Rolf Bösinger, unterstrich die Bedeutung von Kooperationen über Landesgrenzen hinweg. „Entlang der Unterelbe habe wir gute Chancen, uns gemeinsam zu entwickeln.“ Bei aller Kooperation dürften jedoch die eigenen Ziele nicht bedingungslos untergeordnet werden. Wettbewerb sei nötig, erinnerte Bösinger. Nur so werde vermieden, auf der Stelle zu treten und am Ende ins Hintertreffen zu geraten.
Die Reihe der Befürworter eines ehrgeizigen Projekts in der Schleusenstadt wächst: „Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste unterstützt die Pläne von Brunsbüttel Ports, ein Flüssiggas-Terminal am Industriestandort Brunsbüttel zu errichten“, sagt Ken Blöcker, Geschäftsführer des Verbands. Es geht um Erdgas, das auf minus 162 Grad Celsius gekühlt und damit verflüssigt wird, kurz: LNG (Liquefied Natural Gas). Dadurch kann es unabhängig von Pipelines in großen Mengen auf Tankern transportiert werden. Das heruntergekühlte Erdgas eröffnet der Schifffahrt eine Alternative zum umweltschädlichen Schweröl. Ein LNG-Importterminal biete, so Blöcker, zudem die Möglichkeit, ganz Deutschland mit Erdgas zu versorgen. „Ein LNG-Terminal würde sowohl den Industriestandort Brunsbüttel als auch die Vorreiterrolle Deutschlands und Schleswig-Holsteins bei der Etablierung alternativer Kraftstoffe stärken,“ betont Ken Blöcker. In Brunsbüttel benötige die chemische Industrie große Mengen von Erdgas. Bereits heute sei aber im größten Industriegebiet des Landes eine lückenlose Erdgasversorgung nicht sichergestellt. „Den Unternehmern treibt die steigende Abhängigkeit vom russischen Erdgas Sorgenfalten auf die Stirn. Der Wunsch vieler Arbeitgeber nach Unabhängigkeit von externer Strom- und Gasversorgung ist bei uns in der Region besonders ausgeprägt.“ Viele mittelständische Unternehmen nutzten schon jetzt ihren Standortvorteil, um sich mit Strom aus erneuerbaren Energien autark zu versorgen. Ein LNG-Importterminal würde die Unternehmen unabhängiger von der Versorgung durch die Erdgaspipelines machen. Außerdem böte Flüssiggas die Möglichkeit, alternative Kraftstoffe und moderne Industriepolitik in Brunsbüttel zu vereinen, so Ken Blöcker. „Unsere Region ist bereits heute ein bedeutender Energiestandort. Wir haben durch die erneuerbaren Energien die einmalige Möglichkeit als attraktiver Unternehmens- und Arbeitsstandort überregional wahrgenommen zu werden.“ Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiekompetenzregion mit international wahrnehmbarer Bedeutung böte ein LNG-Terminal eine großartige Ergänzung und einmalige Chance, so der Arbeitgebervertreter weiter. Der Industriestandort werde langfristig gestärkt, die Investitionen in einen Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel würden nach Ansicht der regionalen Wirtschaft langfristig die 12 500 indirekten und die 4000 direkten Arbeitsplätze in der Region festigen, die vom In-dustriestandort Brunsbüttel getragen werden. Blöcker weiß: „Ohne ein deutliches politisches Signal und eine Anschubfinanzierung des Bundes ist dieses Vorhaben aber nicht realisierbar.“ Branchenübergreifend stehen die Unterneh-mer hinter den Plänen und fordern die Bundesministerien auf, sich der Sache aktiv anzunehmen, „bevor sich die energiepolitischen Spielräume verengen“.
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Gute Chancen für Mehrzweckhafen in Brunsbüttel

Geplant ist ein Mehrzweckhafen mit einer Schwerlastplatte. Mit dieser Investition will Brunsbüttel stärker als bisher von der Offshore-Industrie berücksichtigt werden.
Optimistisch: Staatssekretär: Frank Nägele unterstützt die Brunsbütteler Expansionspläne
Foto: VR/Björn Helmke
Brunsbüttel. Die Chancen für eine weitere Hafenanlage im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel stehen gut. Diese Ansicht vertrat Frank Nägele, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holsteins während der Logistikkonferenz MetroLog2015, die gestern im sechstgrößten deutschen Seehafen stattfand. Die bisherigen Hafenanlagen seien gut ausgelastet. Eine neue Anlage soll den an der Elbe und dem Nordostseekanal gelegenen Brunsbütteler Hafen „zukunftsfest“ machen. Geplant ist ein Mehrzweckhafen mit einer Schwerlastplatte. Diese Investition könnte dazu führen, dass Brunsbüttel stärker als bisher von der Offshore-Industrie berücksichtigt wird. Politisch ist die Anlage allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, sagte Nägele. Die Landesregierung muss noch mit den Hauptausschüssen der Landkreise Dithmarschen und Steinburg über finanzielle Details des Projektes einig werden. Dies solle in den nächsten Wochen geschehen, dann könne die Planfeststellung abgeschlossen werden. Chancen auch für LNG-Importterminal Auch für einen LNG-Importterminal in Brunsbüttel sieht Nägele Chancen. Aus Sondierungsgesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium und der europäischen Investitionsbank habe er ein positives Feedback mitgebracht. Allerdings gibt es mittlerweile wieder einen deutschen Konkurrenten. Das niedersächsische Wilhelmshaven, das sich zwischenzeitlich aus der LNG-Thematik zurückgezogen hatte, arbeitet mit Unterstützung der niedersächsischen Landesregierung mittlerweile wieder an eigenen LNG-Plänen. Die MetroLog ist eine jährlich stattfindende Konferenz für Logistiker in der Metropolregion Hamburg. Sie wurde diesmal von der Logistikinitiative Hamburg in Kooperation mit der Logistikinitiative Schleswig-Holstein veranstaltet. (hel)
Metropolregion befasst sich mit Hafenstandort Brunsbüttel
Meyer erfreut über Fraunhofer-Gutachten: Brunsbüttel ist der ideale Standort für einen LNG-Terminal siehe unten
Brunsbüttel Copyright Norddeutsche Rundschau
Logistische Potenziale, Chancen und Herausforderungen sowie deren Lösungsansätze für die Metropolregion Hamburg sind Gegenstand der diesjährigen MetroLog – der Logistikkonferenz der Metropolregion Hamburg. Entscheider aus Wirtschaft und Politik sowie der Logistikbranche treffen sich heute im Brunsbütteler Elbehafen. Der Hafen- und Logistikstandort Brunsbüttel wird aus unterschiedlichen Perspektiven im Zusammenhang mit einer länderübergreifenden Nutzung und Vermarktung des Elberaums betrachtet. Die Teilnehmer des Treffens befassen sich mit gemeinsamen Potenzialen der Bundesländer, der besseren Nutzung der Binnenschifffahrt – die in Brunsbüttel bereits eine wichtige Rolle spielt – sowie LNG als Treibstoff der Zukunft. Auf dem Podium sitzen neben Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele Staatsrat Rolf Bösinger von der Hamburger Wirtschaftsbehörde, Markus Nölke, Geschäftsführer, ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center, Bernd R. Pahnke, Hafenbeauftragter Nord der DB Schenker Rail, sowie Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports.
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http://www.marineinsight.com/tech/10-noteworthy-lng-fueled-vessels/ Copyright marineinsight LNG, termed as the fuel of the future, is also growing in popularity as a marine fuel. Studies have shown that LNG reduces Nitrogen Oxide (NOx) emissions by about 90 per cent while Sulphur Oxide (SOx) and particulates emissions are negligible. LNG engines also reduce CO2 emissions by 25 to 30 percent in general, compared to diesel or heavy fuel oil powered vessels.
With the present market value of LNG in commercially viable regions such as the US and Europe, LNG could be offered at a competitive price when compared to heavy fuel oil or HFO and even more attractive when compared to the low-sulphur gas oil, as fuel on ships. Considering the importance of LNG as marine fuel, almost all major shipping companies have already launched LNG powered commercial vessels, while others are also preparing for the same. Let’s take a look some of the important noteworthy LNG powered vessels which are either launched or under development. 1. Creole Spirit – World’s Most Efficient LNG Ship Creole Spirit is Teekay’s first M-type, Electronically Controlled, Gas Injection (MEGI)-powered LNG vessel. The ship uses two stroke engine technology provided by MAN Diesel – the MEGI propulsion system which consumes only 100 tonnes of fuel consumption as opposed to the Dual Fuel Diesel Electric systems consuming 125-130 tonnes daily. Meyer erfreut über Fraunhofer-Gutachten: Brunsbüttel ist der ideale Standort für einen LNG-Terminal IMG_9911 Ein Import-Terminal für flüssiges Erdgas in Brunsbüttel bietet wichtiges Potenzial für eine bundesweite Versorgung mit LNG (Liquified Natural Gas). Zu diesem Ergebnis kommt die «Bedarfsanalyse LNG in Brunsbüttel», die vom Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) in Kooperation mit der ILF Business Consult erhoben wurde. Neben der Energie- und Rohstoffversorgung der Industrie sowie dem Land- und Schiffsverkehr, diene es der nachhaltigen Versorgungssicherheit der Bundesrepublik Deutschland. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) sagte, von einem LNG-Terminal würde die gesamte Bundesrepublik profitieren. Er bezeichnete das Ergebnis der Studie als gute Nachricht für den gesamten Norden: „Von einem LNG-Terminal würde keineswegs nur der energieintensive ChemCoast-Park Brunsbüttel mit seinen zahlreichen potenziellen Abnehmern profitieren, sondern die gesamte Bundesrepublik – technologisch, wie wirtschaftlich“, sagte Meyer. Er forderte in dem Zusammenhang erneut den Bund auf, die entsprechende Infrastruktur rasch voranzutreiben: „Wir sind bereits spät dran – und aus Gesprächen bei der EU-Kommission weiß ich, dass auch dort der Wunsch nach dem Aufbau einer LNG-Struktur groß ist. Denn nicht nur in Schweden, Finnland oder den baltischen Staaten, sondern auch in den Niederlanden wird in diesem Bereich bereits kräftig investiert.“ Ein von der Regierungskoalition vor wenigen Wochen eingebrachter Bundestagsantrag zum Aufbau einer LNG-Struktur in Deutschland weise bereits in die richtige Richtung, so der Minister. Reinhard_MeyerMeyer sagte während der Pressekonferenz weiter (Audiopfeil klicken): Audio Player

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die weltweit erste Umrüstung eines Containerschiffs auf LNG-Betrieb

Copyright BMVI   PSt Ferlemann überreicht Förderung für die weltweit erste Umrüstung eines Containerschiffs auf LNG-Betrieb PSt Ferlemann überreicht Förderung für die weltweit erste Umrüstung eines Containerschiffs auf LNG-Betrieb (Quelle: BMVI) Am Donnerstag, 15. Oktober 2015, überreicht Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der Reederei Wessels eine Zuwendung in siebenstelliger Höhe für die Umrüstung ihres Containerschiffs "Wes Amelie" von Schweröl auf LNG (Liquefied Natural Gas). Das Schiff ist das weltweit erste Containerschiff, das auf LNG-Betrieb umgerüstet wird. Mit der Nutzung von LNG wird die Schadstoffemission des Schiffes drastisch reduziert (Schwefeloxide (SOx) = >99%, Stickoxide (NOx) = 90%, der CO2 = 20%). Die Förderung erfolgt im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung, mit der die Nutzung von LNG als umweltfreundlicher Treibstoff auch für den maritimen Bereich gefördert wird. Die "Wes Amelie" ist ein modernes, 1.000 TEU tragendes und 2011 in Fahrt gesetztes Feeder-Containerschiff, das in der Nord- und Ostsee verkehrt. Bei der Auswahl des Schiffes wurde explizit auf die Skalierbarkeit der Ingenieursleistungen und der Entwicklungskosten geachtet, wodurch sich die Kosten für Folgeprojekte deutlich reduzieren lassen. Allein von der "Wes Amelie" bestehen 23 Schwestern, davon 16 gänzlich baugleich, so dass das Projekt 1:1 auf Folgeprojekte leicht übertragbar ist. So lässt sich mit diesem Schiff ein hoher Multiplikatoreneffekt mit ausreichend umrüstungswürdigen Stückzahlen am europäischen Kontinent erzielen. Die Nutzung von LNG als Treibstoff setzt die Verfügbarkeit von verflüssigtem Erdgas an Verkehrs- und Handelsrouten voraus. Die bestehende LNG-Infrastruktur (Verflüssigungsanlagen, Lagerkapazitäten, Bunkereinrichtungen) selbst in den hochfrequentierten Häfen reicht für eine flächendeckende Versorgung von Seeschiffen mit LNG-Betrieb derzeit noch nicht aus. Durch die Förderung des Projekts leistet das BMVI einen Beitrag, dies zu ändern - indem die Nachfrage nach LNG als Treibstoff erhöht wird. Die Inbetriebnahme des Schiffes mit Nutzung von LNG als Treibstoff ist für Ende Oktober 2016 geplant. Enak Ferlemann:
"Wir fördern die Umrüstung von Schiffen auf umweltfreundliche Antriebe. Die Umrüstung bereits in Fahrt befindlicher Schiffe von Schweröl auf LNG ist ein wichtiger Beitrag, die Umwelt zu entlasten und den Ausbau der LNG-Technologie ‚Made in Germany‘ in der Praxis voranzubringen. "
Weitere Informationen, Fakten und technische Details zur umweltfreundlichen Umrüstung der "Wes Amelie" auf LNG-Betrieb bekommen Sie bei der Reederei.
http://wimikiel.com/2015/11/03/studie-bestaetigt-brunsbuettel-ist-idealer-standort-fuer-ersten-deutschen-lng-terminal/
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Studie bestätigt: Brunsbüttel ist idealer Standort für ersten deutschen LNG-Terminal

 
Detaillierte Analyse von Märkten und Einflussfaktoren Um die Planungen zur Errichtung eines LNG-Importterminals am Standort Brunsbüttel weiter  anzukurbeln und um die wesentlichen Entscheidungskriterien herauszukristallisieren, stellten die Auftraggeber der Studie die Ausgangsfrage, wie eine LNG Infrastruktur am Standort Brunsbüttel erfolgreich implementiert werden kann. Dazu bedarf es in erster Linie einer Aussage zur Wirtschaftlichkeit eines LNG-Importterminals, die wiederum direkt abhängig von der potenziellen Nachfrage nach LNG ist. Deshalb wurden in der Studie verschiedene in Frage kommende Nachfragemärkte für LNG untersucht. „Wir führen intensive Gespräche mit der Bundesregierung und werden sie natürlich über diese Studie informieren. Der Betrieb eines LNG-Importterminals in Brunsbüttel hat – nun erwiesenermaßen – positiven Einfluss auf die Energieversorgung verschiedener Sektoren der Bunderepublik“, sagt Minister Meyer.  Auch dass die Kanzlerin im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz das Thema Flüssiggas vor zwei Wochen so deutlich als eine strategische Frage aufgegriffen habe, sei erfreulich. Fraunhofer CML hat die Themenbereiche detailliert analysiert und Interviews mit Industrie- und Branchenvertretern sowie Fachleuten im Öl- und Gassektor geführt. Zusammen mit den LNG-Potenzialen aus Industrie und Schifffahrt, spielen auch der Landverkehr, die Entwicklungen auf dem internationalen Gasmarkt sowie die gegebenen Standortfaktoren eine wichtige Rolle für den Erfolg eines LNG-Importterminals. Frank Schnabel, Geschäftsführer Brunsbüttel Ports GmbH, erläutert hierzu: „Seit Beginn der Planungen, haben wir drei Bereiche identifiziert, für die LNG am Standort Brunsbüttel beste Voraussetzungen hat: Die Bebunkerung von Schiffen, die Belieferung der regionalen und bundesweiten Industrie sowie die Möglichkeit, die Gasbezugsquellen der Bundesrepublik weiter zu diversifizieren. Fraunhofer CML belegt nicht nur ihr Potenzial, sondern zeigt im nationalen und internationalen Kontext weitere Einflussfaktoren auf, die den Bedarf eines LNG-Importterminals in Brunsbüttel unterstreichen.“ Schnabel weiter: „Wir beschäftigen uns seit 2011 mit dem Thema LNG und sehen uns insofern in unseren Aktivitäten bestätigt und ermutigt“. LNG als Brenn- und Rohstoff für die Industrie Für die Industrie kann LNG als Ersatz für Erdölprodukte dienen, sowohl als Brennstoff als auch als Rohstoff. Schon heute ersetzt es beispielsweise Rohbenzin in vielen chemischen Herstellungsprozessen. „Insbesondere über den benachbarten Brunsbütteler ChemCoast Parks, Schleswig-Holsteins größtem Industriegebiet, ergibt sich bereits vor Ort ein hohes Nachfragepotenzial für LNG als Energieträger oder Rohstoff“ erläutert Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, diesbezüglich. Eine weitere Bestätigung der industriellen Nachfrage erfolgt für die Kraftwerkswirtschaft, die Chemie- und Kunststoffindustrie, die Energiewirtschaft, deren Gashandel über das deutsche Pipelinenetz durch den Bezug von LNG nachhaltig gestärkt würde, sowie für die Industrie ohne Gasnetzanschluss. LNG kann in diesem Fall Industrieansiedlungen in Gebieten ohne Gasverteilernetz ermöglichen und die Energieversorgung über Lkw oder Schiffs- und Schienentransport darstellen. Sowohl die nord- als auch die ostdeutschen Industriestandorte könnten über Brunsbüttel per Lkw, Schiff und Schiene gut mit LNG versorgt werden. Auch eine sehr gute Verbindung per Schiene nach Süddeutschland, nach Österreich, in die Schweiz und nach Zentral- und Osteuropa ist vom Standort Brunsbüttel aus gegeben. Zusätzlich könnte ein potenzielles „Peak-Shaving“ Gas-Kraftwerk als weiterer Großverbraucher einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Ein solches mit LNG betriebenes Gasturbinenkraftwerk würde einen Spitzenlastenausgleich bei schwankender Stromproduktion durch regenerative Energieerzeugung gewährleisten. Steigender LNG-Bedarf für Schifffahrt, Infrastruktur und Landverkehr In der Schifffahrt zeichnet sich ein Trend zugunsten LNG als alternative Antriebstechnologie ab. Sind es aktuell 60 Schiffe, die mit LNG fahren, und 80 mit LNG-Antrieb bestellte Schiffe, soll diese Zahl bis zum 2020 auf 1.000 Neubauten und rund 700 Umbauten ansteigen. Die dazu nötige Infrastruktur zur LNG-Versorgung ist in Deutschland noch nicht gegeben. Vor dem Hintergrund der EU Richtlinie bezüglich des Aufbaus der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe wird jedoch von den Mitgliedsaaten ein nationaler Strategierahmen bis November 2016 verlangt. Demnach müssen Häfen, die zum Core TEN-T Netz gehören, bis 2025 / 2030 eine LNG Infrastruktur vorhalten. Dieser Verpflichtung kann über ein deutsches LNG-Importterminal in Brunsbüttel nachgekommen werden. Als Schifffahrtsstandort bietet der Brunsbütteler Elbehafen den zukünftigen LNG Schiffen auf Nord-Ostsee-Kanal und Elbe eine Möglichkeit, LNG zu bunkern. Auch benachbarte Häfen wie Hamburg können von Brunsbüttel aus versorgt werden. So erkennt Fraunhofer CML in der Studie ebenfalls die Potenziale von LNG im Landverkehr. Denn der Einsatz des Flüssiggases trägt zur Reduktion der Schadstoff- und Lärmemissionen bei und könnte durch entsprechende Maßnahmen der Bundesregierung zur beispielhaften Förderung von sauberen LNG-Lkw eine wesentliche Emissionssenkung erreichen. Veränderungen des globalen Gasmarktes Die Betrachtung des LNG-Gasmarktes zeigt, dass das weltweite Angebot an LNG, das schon in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich mit rund 7% pro Jahr gewachsen ist, weiter deutlich zunehmen wird. Gegenüber dem Niveau von 2012 mit ca. 250 Millionen Tonnen ist global bis zum Jahr 2035 mit einer Verdopplung der LNG-Nachfrage zu rechnen. Aktuell bezieht Deutschland rund 40% seines Gases aus Russland, 26% aus den Niederlanden, 22% aus Norwegen
und rund 10% aus dem Inland, dessen Vorrat in voraussichtlich 10 Jahren erschöpft sein wird. Durch den zusätzlichen Rückgang der Fördermengen in Norwegen und den Niederlanden, nimmt Russlands Dominanz als Gaslieferant weiter zu. Ein deutsches LNG-Importterminal bietet ein entsprechend hohes Potenzial zur Diversifizierung des Gasimports. Der westeuropäische Produktionsrückgang könnte kompensiert werden, ohne die osteuropäischen Gasimporte steigern zu müssen. „Deutschland weist Bedarf für LNG auf. Dennoch geht der europaweite Trend zum Aufbau von LNG-Infrastruktur bislang an uns vorbei. Die Belieferung erfolgt ausschließlich über das Ausland. Der Standort Brunsbüttel hat das Potenzial und erfüllt die Voraussetzungen, diese Versorgungslücke zu schließen“, fasst Dipl.-Ing. Ralf Fiedler, Gruppenleiter beim Fraunhofer CML, die Studienergebnisse zusammen.  Brunsbüttel qualifiziert sich durch seine Lage an der Elbe und am Nord-Ostsee-Kanal, mit der Anbindung an das überregionale Schienennetz sowie an das europäische Pipelinenetz, die LNG-Märkte effizient zu bedienen. Auf Basis der Bedarfsanalyse werden die Auftraggeber auf die bundesweiten Chancen aufmerksam machen. Mit einer Förderung des Aufbaus durch die Bundesrepublik Deutschland bzw. der EU kann der notwendige Anschub hin zu einer Diversifizierung der Gasversorgung sowie zu einem verlässlichen Angebot für die Industrie, Schifffahrt, Landverkehr und Energiewirtschaft gelingen.
Wilhelmshaven will mit Brunsbüttel um Flüssiggas konkurrieren
Kiel/Hannover Copyright Norddeutsche Rundschau
Beim künftigen Umschlag von Flüssiggas (LNG) bahnt sich ein Wettstreit zwischen den norddeutschen Häfen an. Das Wirtschaftsministerium in Kiel unterstützt schon längere Zeit Pläne, in Brunsbüttel ein nationales LNG-Terminal aufzubauen. Nun unternimmt offenbar auch das Land Niedersachsen einen neuen Anlauf zum Aufbau eines solchen Terminals in Wilhelmshaven. Das berichtet das Magazin „Capital“. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) zeigte sich trotz der Pläne aus Hanover gelassen. „Unsere Pläne sind bereits konkreter und gemeinsam mit industriellen Partnern abgestimmt“, so der Minister. Brunsbüttel sei durch seine geografische Lage an Elbe und Nord-Ostsee-Kanal als zentraler LNG-Standort in der Deutschen Bucht besonders geeignet. Flüssiggas gilt vielen Experten als zukunftsweisender Energieträger und eine Möglichkeit, Deutschlands Abhängigkeit zum Beispiel von russischem Gas zu reduzieren. 2005 hatte der Konzern Eon bereits Vorarbeiten für ein LNG-Terminal in Wilhelmshaven begonnen, das Projekt jedoch 2008 gestoppt. Der Konzern sah damals angesichts der notwendigen Investitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro keine wirtschaftliche Perspektive für das Projekt – zumal es an Co-Investoren mangelte.
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  ww.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/maritime-wirtschaft-merkel-verspricht-entlastung-fuer-die-schifffahrt-id10993591.html Besonders das Bekenntnis zu Liquid Natural Gas (LNG) als Energieträger ist aus meiner Sicht die richtige Weichenstellung, von der der Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt, vor allem auch Schleswig-Holstein profitieren kann“, lobte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) den Beschluss. Meyer unterstützt Pläne, den Hafen Brunsbüttel zu einem nationalen Terminal für die Anladung von LNG auszubauen. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz erinnerte er daran, dass die maritimen Verbände den Bund aufgefordert haben, ein Förderprogramm für den LNG-Ausbau zu entwickeln. „Denn erst, wenn die Schifffahrt in größerem Stil auf LNG umstellt, wird es für Versorgungsunternehmen interessant, auch entsprechende Bunkerstationen einzurichten.“ Copyright Norddeutsche Rundschau Konferenz in Bremerhaven : Maritime Wirtschaft: Merkel verspricht Entlastung für die Schifffahrt vom 19. Oktober 2015 |zuletzt aktualisiert vor 27 Minuten Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts Die Branche hofft auf Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Doch ein Wissenschaftler warnt vor Nachwuchsmangel. Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bremerhaven bei der Eröffnung der 9. Nationalen Maritimen Konferenz. vergrößern Foto: Carmen Jaspersen 1 von 3 Kiel/Bremerhaven | Angesichts des Kostendrucks in der internationalen Schifffahrt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Reedern Entlastungen zugesagt. „Zwischen Bund und Ländern besteht Einigkeit, dass wir eine starke Seeschifffahrt unter deutscher Flagge brauchen“, sagte die CDU-Politikerin am Montag auf der 9. Nationalen Maritimen Konferenz in Bremerhaven. Sie kündigte eine gesetzliche Neureglung an, wonach die Reeder die Lohnsteuer der Beschäftigten unter deutscher Flagge künftig komplett einbehalten können. Auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen sollten die Reeder entlastet werden. Anzeige Anzeige Auf der zweitägigen Konferenz diskutieren rund 800 Vertreter der maritimen Wirtschaft seit Montag über die Zukunftsstrategien für ihre Branche. Die maritime Wirtschaft in all ihren Verästelungen bietet 400.000 Arbeitsplätze und erreicht einen Umsatz von 54 Milliarden Euro. Zwei Themenblöcke kristallisieren sich als Schwerpunkte heraus: Verkehr und Infrastruktur sowie Innovation und Umwelt. Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, der Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer, will auf der Konferenz eine entsprechende Strategie vorlegen. Dahinter verbergen sich zahlreiche Einzelpunkte, von der Verkehrsanbindung der Häfen bis zur Technologieförderung der Werften und der Unterstützung der deutschen Flagge bei der Handelsflotte. Der Bund hat schon vor der 9. Nationalen Maritimen Konferenz positive Signale gesendet. Der Bundestag verabschiedete eine 13 Seiten lange Entschließung, die fast alle von den Verbänden vorgebrachten Punkte aufgreift und die Bedeutung der maritimen Branchen herausstreicht. Der Beschluss aus Berlin ist noch kein Gesetz, sondern nur eine Grundlage für die weitere Politik. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wollen am zweiten Kongresstag die Pläne ihrer Ressorts vorstellen. WERBUNG „ Doch die Branche plagen auch vielfältige Sorge. Auf Nachwuchsprobleme in der Branche wies der Dekan für Seefahrt an der Jadehochschule im niedersächsischen Elsfleth, Ralf Wandelt, hin. „Das Problem ist, dass die jungen Leute keine Praxiserfahrungen mehr an Bord sammeln können“, sagte er. Diese seien für viele Berufe aber nötig. Seit Beginn der Schifffahrtskrise setzen viele deutsche Reeder verstärkt auf ausländische Nautiker, um Kosten zu sparen. Um eine Bundesratsinitiative der norddeutschen Länder, mit der die Beschäftigung deutscher Seeleute wieder attraktiver werden soll, geht es auch in Bremerhaven. Die Nationale Maritime Konferenz führt Verbände, Institutionen, Unternehmen und Politiker aus Bund und Ländern zusammen. Rund 800 Vertreter werden in Bremerhaven erwartet. zur Startseite von Till H. Lorenz http://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-Fluessiggas-als-Schiffstreibstoff-_arid,758397.html Copyright Weser -Kurier
Ab 2015 ist Schluss mit Schweröl - 20.01.2014

Flüssiggas als Schiffstreibstoff

Von Eckart Gienke
Die schwarz-gelben Rauchschwaden aus den Schornsteinen von Schiffen dürften in einigen Jahren der Vergangenheit angehören. Denn die bisher recht laschen Umweltvorschriften für den maritimen Verkehr werden Zug um Zug drastisch verschärft – erst in den Häfen und an den Küsten Europas und Nordamerikas, dann weltweit. Bis zum Jahr 2020 müssen mehr als 60000 Schiffe auf einen neuen Kraftstoff wechseln. Die Reeder haben sich damit abgefunden, dass sie nicht auf lange Sicht schwefelhaltiges und schmutziges Schweröl verbrennen können. Doch was kommt danach? Immer stärker zeichnet sich ab, dass flüssiges Erdgas (LNG) der kommende Treibstoff auf hoher See ist. „Ab 2015 wird es eine sehr schnelle Entwicklung geben“, sagt Frank Schnabel vom Hafen Brunsbüttel. Er will seit Langem eine Bunkerstation für LNG bauen. Bisher ist jedoch nicht einmal eine Genehmigung beantragt, kaum ein Reeder wollte sich klar zu dem umweltfreundlichen Treibstoff bekennen. „Im nächsten Jahr werden die Reeder sehen, dass sie an LNG nicht vorbeikommen“, glaubt Schnabel. Dann ist wegen verschärfter Umweltvorschriften Schluss mit Schweröl in Nord- und Ostsee. Wenige Schiffe können heute schon mit LNG fahren, und sie können auch nicht überall tanken. Den Aufbau der nötigen Infrastruktur in Deutschland hat Bomin Linde in Angriff genommen. „Wir liegen voll im Plan und werden ab 2015 Schiffe in allen deutschen Häfen entlang der Nord- und Ostseeküste mit LNG versorgen können“, sagt Geschäftsführer Ruben Benders. Geplant sind zwei LNG-Terminals in Hamburg und Bremerhaven, die auch Häfen wie Kiel, Lübeck, Rostock oder Wilhelmshaven bedienen könnten. Das Zögern der Reeder hat seinen Grund. Die Schiffe könnten auch mit Diesel fahren. Der bringt ebenfalls Umwelt-Fortschritte, wenn auch nicht so deutliche. „Letztlich ist es eine Frage des Preises“, sagt der Experte Henning Pewe von der Klassifikationsgesellschaft DNV GL. Um LNG nutzen zu können, müssen zusätzliche Tanks in die Schiffe eingebaut werden, die Geld und Frachtraum kosten. Das Umdenken in der Branche hat bereits begonnen. Ein großes neues Kreuzfahrtterminal in Hamburg soll einen LNG-Anschluss bekommen. Die Reederei Aida lässt zwei Kreuzfahrtschiffe bauen, die mit LNG fahren können. Die Hafenfähren in Hamburg sollen zumindest bei Neubestellungen in Zukunft mit Flüssiggas fahren.
 

Posted on Jul 24th, 2013 with tags , , , , , , , , .

Port of Antwerp Gets EU Subsidies for LNG Project Antwerp Port Authority has received positive news from the European Commission concerning its application for a subsidy for LNG (Liquefied Natural Gas). The subsidy will mainly be used to develop and build an LNG bunkering station for barges in the port of Antwerp. The preparatory study work for the LNG bunkering station has already started, and the objective is to have the station in operation by the end of 2015. The details for the granting of the subsidy and how exactly it will be used will be announced in the near future. And today, several months after the first barge, the Argonon, bunkered with LNG in the port of Antwerp, the barge Greenstream follows suit at quay 526. The port of Antwerp has for some time now been preparing intensively to make LNG available to vessels in the port in a safe, efficient way by 2015, when the stricter IMO regulations for sulphur content of fuels come into force. By approving the subsidy application the Commission has demonstrated its confidence in LNG as the fuel of the future. Timeline: LNG in the port of Antwerp
  • January 2013: the Port Authority appoints the classification company Det Norske Veritas to draw up procedures for an operational standard for bunkering vessels in the port in a safe, efficient way.
  • December 2012: the port of Antwerp scores a Belgian “first” with truck-to-ship bunkering of the barge Argonon.
  • March 2012: the Port Authority publishes specifications for design of an LNG bunkering vessel, due to be operational by 2015 and able to meet the requirements for LNG bunkering of seagoing ships.
  • Hafen Hamburg Marketing und Brunsbüttel Ports informieren gemeinsam über die Unterelbe Hafenkooperation

  • Nachrichten Risikoanalysen für LNG-Bunkerstation BRUNSBÜTTEL
  • North American Natural Gas is Fueling an International Political Power Shift

    Brunsbüttel bekommt Erdgas-Tankstelle für Schiffe

  • Lloyd’s Register – Groundbreaking Rules for FLNG (Malaysia)

  • Copyright Wärtsilä 20DF engines
  • Finland - Wartsila to Supply Dual-Fuel Propulsion Engines for 100 LNG Carriers
  • Flemish Port Authorities are Optimistic,” DNV Leads Discussion on LNG Bunkering

  • Der Schulterschluss der Häfen an der Unterelbe von Hamburg über Stade, Glückstadt und Brunsbüttel bis nach Cuxhaven
  • Hamburg und Schleswig-Holstein sichern mit Vereinbarung Zugang zum Hamburger Hafen

  • Das Brunsbütteler Unternehmen Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt und die Walter Lauk Gruppe aus Hamburg bündeln ihre Kompetenzen

  • Erstes Sondierungsgespräch zwischen Vertretern aus Brunsbüttel und Cuxhaven: Wirtschaftliche Machbarkeit soll untersucht werden
  • Cuxhaven: Kooperation für Offshore Wind Dienstleistungen

Fähre Brunsbüttel

Vor dem Fähranleger, der seit 2001 brach liegt (v.li.): Jürgen von Ahnen , Dr. Ulrich Getsch, Prof. Dr. Jürgen Lüsch, Stefan Mohrdieck und Dr. Hans-Jürgen Hett. Foto: pöschus Norddeutsche Rundschau

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Hamburg und Schleswig-Holstein sichern mit Vereinbarung Zugang zum Hamburger Hafen

http://www.maritimheute.de/hamburg-und-schleswig-holstein-sichern-mit-vereinbarung-zugang-zum-hamburger-hafen/ Cuxhaven Brunsbüttel Fähre hat Perspektiven
Neues Gutachten räumt einer Linie von Brunsbüttel zum Steubenhöft gute Chancen auf wirtschaftlichen Betrieb ein
Brunsbüttel
Seit März 2001 dümpelt der Anleger der Elbe-Ferry in Brunsbüttel vor sich hin. Das muss nicht so bleiben. Eine für 16 000 Euro von der Rostocker BalticMarineConsult gestern vorgestellte Untersuchung räumt einer ständigen Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven grundsätzlich Perspektiven ein. In Auftrag gegeben hatten die Studie die egeb: Wirtschaftsförderung und die Agentur für Wirtschaftsförderung in Cuxhaven. Das Rostocker Ingenieurbüro griff als Grundlage eine Studie aus dem Jahr 2004 auf und rechnete die Entwicklung bis 2025 durch. Das wäre ein zehnjähriger Zeitraum, den die Gutachter betrachtet haben, sofern der Fährverkehr 2015 aufgenommen wird. Davor allerdings stehen Investitionen, die, so Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch, nicht ohne staatliche Anschubfinanzierung auskommen werden. Größter Ausgabeposten dürften die zwei 70 bis 90 Meter langen Schiffe sein, die in der Studie als Voraussetzung für den Betrieb gelten. Investitionskosten pro Stück: 13,5 bis 18,5 Millionen Euro. Diese Fähren sollten nach Ansicht des Gutachters Prof. Dr. Jürgen Lüsch täglich zwischen 5 und 22 Uhr im Stundentakt unterwegs sein. Liegezeit am Anleger Brunsbüttel und dem von Lüsch favorisierten Anleger Steubenhöft in Cuxhaven: rund zehn Minuten. Die Überfahrt auf den rund 14 Seemeilen dauert etwa 50 Minuten. Um die starke Strömung auf der Elbe zu bewältigen und zugleich bei bis zu 300 Tonnen Ladekapazität schnell zu sein, müssen die Fähren entsprechend kräftig motorisiert sein. Das war beim ersten Versuch zwischen August 1999 und März 2001 nicht der Fall. Die beiden „Elbe Ferrys“ waren den Anforderungen nicht gewachsen. Letztlich scheiterte das Projekt an der ausbleibenden Wirtschaftlichkeit. Je zehn Millionen Euro hatten damals das Cuxhavener Tiefbauunternehmen Voß und Reeder Egon Herbert Harms investiert. Seitdem hätten sich aber die Rahmenbedingungen geändert, sagte Lüsch gestern bei der Vorstellung der Studie im Brunsbütteler Rathaus. Steigende Kraftstoffpreise, Autobahnmaut, geänderte Hinterlandanbindungen vor allem auf Cuxhavener Seite und die sich über Jahre hinziehenden kommenden Arbeiten an der A7 könnten diese Route attraktiv machen. Speziell für Speditionen – auch aus dem ChemCoastPark. Die aber brauchten zuverlässige Abfahrtzeiten. Dies gewährleiste die Elbfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen nicht ständig. Zugleich gilt diese Verbindung aber wie eine feste Elbquerung der A20 bei Glückstadt als größte Konkurrenz zur Neuauflage der Elbe Ferry. Dennoch prognostiziert die BalticMarineConsult bereits für 2014 ein Aufkommen von jährlich 265 000 Pkw, das bis 2025 auf 302  000 Fahrzeuge steigen dürfte. Errechnet wurden zudem 48 000 Lkw (53 000) und 625 000 Passagiere (670 000). „Wir halten diese Werte durchaus für realistisch, wenn die Rederei bei Qualität und Sicherheit hohe Standards setzt“, sagte Ulrich Getsch. Er sieht in der Fährverbindung eine „hervorragende Alternative“ zur A7. Angesichts einer traditionellen Verbindung zwischen der Stadt an der Elbemündung und Brunsbüttel sagte er über die Möglichkeit eines ständigen Fährverkehrs: „Ich würde das sehr begrüßen.“ Natürlich sei die Linie kein Selbstgänger, machte Prof. Dr. Lüsch deutlich. Denn die mit jährlich 10 Millionen Euro kalkulierten Beriebskosten müssten erstmal eingefahren werden. Und das funktioniere nicht mit Preisen wie an der Glückstädter Elbfähre, sondern müsse deutlich teurer sein. Lüsch: „Das ist keine Ölquelle für Investoren, das wird begleitet werden müssen.“ Eine Beteiligung der öffentlichen Hand am laufenden Betrieb gilt aber als ausgeschlossen. Dennoch sind egeb-Chef Dr. Hans-Jürgen Hett und sein Cuxhavener Kollege Jürgen von Ahnen überzeugt, mit dem Gutachten mehr als nur ein interessantes Papier in Händen zu halten. Denn die Flensburger Förde Reederei sei in einer eigenen Untersuchung zu einem ähnlichen Ergebnis wie BalticMarineConsult gekommen. Eine handvoll Reeder soll nun angesprochen werden, ob sie Interesse haben. „Wir geben ihnen ja einen Businessplan mit auf den Weg“, so Hett. In zwei bis zweinenhalb Jahren könnten zwei Schiffsneubauten fertig sein und der Betrieb beginnen, glaubt Lüsch.
Ralf Pöschus
 

Das Brunsbütteler Unternehmen Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt und die Walter Lauk Gruppe aus Hamburg bündeln ihre Kompetenzen

schnabel98 Copyright Schramm Group

(PresseBox) (Brunsbüttel, ) Die Firmen Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt aus Brunsbüttel sowie die in Hamburg ansässige Firmengruppe Walter Lauck haben ab Januar 2013 ein Joint Venture geschlossen. Eine engere Zusammenarbeit in Hamburg, auf der Unterelbe und auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist so zukünftig gegeben. Hintergrund sind gemeinsame Bestrebungen Unter- und Überkapazitäten an Fahrzeugen beider Unternehmen gegenseitig zu kompensieren, um die Effizienz beider Flotten deutlich zu erhöhen.

Industriepreis 2013

Beide Firmen verfügen über langjährige Erfahrungen im Dienstleistungssektor.

Als Teil der Schramm group ist Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt GmbH & Co. KG eine der führenden Schleppreedereien im Schnittpunkt von Elbe, Nord-Ostsee-Kanal und Nordsee. Seit über 80 Jahren als Dienstleister in der maritimen Wirtschaft tätig, ist Hans Schramm & Sohn Schleppschifffahrt ein erfahrener und kompetenter Ansprechpartner u.a. in den Bereichen Seeschiffsassistenzen, Seeverschleppungen, Ponton- und Heavy-Lift-Transporte. Multi-Purpose-Tug-Husky67 Auch die die Walter Lauk Gruppe verfügt über eine lange Tradition und ist seit 1982 ein kompetenter Dienstleister, der drei Jahrzehnte voller Wachstum und Innovationen aufweisen kann. Aus der "Keimzelle" aller Aktivitäten, der Hafenschifffahrt, hat sich das Unternehmen heute zu einem Universaldienstleister entwickelt, welcher mittlerweile in nahezu allen Bereichen des Güterverkehrs mit hohem Engagement und Flexibilität erfolgreich tätig ist.

25. Oktober 2012 | 00:10 Uhr | Von Ralf Pöschus  Norddeutsche Rundschau
Von August 1999 bis März 2001 war die Elbe-Ferry in Betrieb. Jetzt wird über eine Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven nachgedacht. Grundvoraussetzung: Der Fährbetrieb muss wirtschaftlich sein. Foto: Archivfoto: Ruff

Von August 1999 bis März 2001 war die Elbe-Ferry in Betrieb. Jetzt wird über eine Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven nachgedacht. Grundvoraussetzung: Der Fährbetrieb muss wirtschaftlich sein. Foto: Archivfoto: Ruff

Hamburg und Schleswig-Holstein sichern mit Vereinbarung Zugang zum Hamburger Hafen

Hamburg und Schleswig-Holstein sichern mit Vereinbarung Zugang zum Hamburger Hafen

Hamburg und Schleswig-Holstein haben in der Frage der Verbringung von Schlick eine Übergangslösung vereinbart, um den Zugang zum Hamburger Hafen weiterhin zu sichern. Umweltminister Robert Habeck gab dem Ansinnen Hamburgs vom Spätsommer 2012, Schlick aus der Elbe im Hafengebiet in den sensiblen Bereich der Unterelbe bei St. Margarethen zu verbringen, nicht statt. Aber unter Berücksichtigung der geringen Belastung des Baggerguts und der drängenden Problematik der Elbverschlickung für den Hamburger Hafens erklärt sich Schleswig-Holstein bereit, eine 2008 erteilte Genehmigung für die Verbringung in die Nordsee bei Tonne E3, etwa 60 Kilometer von der Westküste entfernt, zu verlängern. Nach einem entsprechenden Beschluss des Kieler Kabinetts gaben Minister Habeck und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch heute (14. Mai) diese Vereinbarung bekannt. „Diese Lösung wird nur eine Übergangslösung sein“, sagte Habeck „Wir werden strikt darauf achten, dass alle Auflagen eingehalten werden.“ Senator Horch betont: „Die Sedimente, die Hamburg zur Tonne E3 verbringen wird, erfüllen die strengen Anforderungen des Landes Schleswig-Holstein, die schon in den letzten Jahren für die Verbringung zu dieser Tonne angewendet wurden.“ Bei dem Schlick handelt es sich um gering belastetes Sediment. Vollständige Untersuchungsergebnisse stehen aber noch aus. Erst wenn diese vorlägen, könne es  eine Verbringung geben, sagte Habeck. Es wird damit gerechnet, dass mindestens 600 000 Kubikmeter Schlick im laufenden Jahr verbracht werden müssen. Zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein wurde zugleich vereinbart, dass die Hamburger Port Authority Kompensationszahlungen von 2 Euro pro Kubikmeter Baggergut leistet. Diese sind der Stock einer zu gründenden Stiftung Nationalpark Wattenmeer und werden so zum Naturausgleich eingesetzt. Die Vereinbarung war bereits im Herbst ausgehandelt worden. Sie sieht auch vor, dass Hamburg und der Bund zeitnah und verbindlich unter Beteiligung von Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein Gesamtkonzept für das Sedimentmanagement in der Tideelbe erstellen, um für die Unterbringung des gering belasteten Sediments eine unter ökologischen Gesichtspunkten vertretbare, dauerhafte Lösung zu finden. Hierzu wird der Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt  federführend noch  zum Juni zu einem ersten Treffen einladen. Damit sollen problematische Tiefgangsbeschränkungen für Seeschiffe im Hamburger Hafen künftig vermieden werden. Im Rahmen des Konzepts werden verschiedene Verbringungsvarianten innerhalb und außerhalb der Tideelbe sowie an Land geprüft und die Umweltauswirkungen verglichen. Bei der Erarbeitung werden betroffene Interessenvertreter beteiligt. Das Konzept soll so angelegt sein, dass es als fachlich fundierte Entscheidungsgrundlage für die künftige Verbringung verwendet werden kann. Bereits von 2008 bis 2011 war Baggergut aus dem Hamburger Hafen bei Tonne E 3  in einen strömungsberuhigten Bereich mit über 30m Wassertiefe verbracht worden. Die genehmigte Menge von 6,5  Millionen Kubikmetern wurde bis Ende 2011 mit 2 Millionen Kubikmetern bei weitem nicht ausgeschöpft. Nun verlängert Schleswig-Holstein diese Genehmigung zunächst befristet bis Ende 2014; die Höchstmenge und die Rahmenbedingungen bleiben bestehen. „Der Hamburger Hafen ist extrem wichtig - auch für Schleswig-Holstein“, sagte Umweltminister Robert Habeck. „Um den Zugang zu sichern, haben wir unterschiedliche Alternativen diskutiert. Die Verbringung zur Tonne E 3 ist in der aktuellen Situation die verträglichste Lösung“, sagte Minister Habeck. „Wir nehmen das Ganze aber nicht auf die leichte Schulter. Das Wattenmeer ist ein sensibler Naturraum, der hohen Schutz verdient und braucht“ Dem stimmt auch Senator Horch zu:  „Diese Stiftung ist ein wesentlicher Baustein für den Schutz und die Förderung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.“ Zweck ist es, über diese Stiftung Projekte des Naturschutzes und dessen Vermittlung im und am Nationalpark und Weltnaturerbe zu fördern. Die Stiftung soll baldmöglichst ins Leben gerufen werden. Hintergrund Wie in jedem Hafen im Tidegebiet lagert sich auch im Hamburger Hafen durch die Strömungsverhältnisse Sediment ab, so dass im Hafen regelmäßig gebaggert werden muss, um die für die Schiffe notwendige Wassertiefe aufrecht zu erhalten. Seit Frühjahr 2012 waren insbesondere durch den geringen Oberwasserabfluss der Elbe verstärkte Sedimentationen im Bereich der Hamburger Norderelbe und Süderelbe festzustellen, die bereits Einschränkungen der Schifffahrt zur Folge hatten. So hat sich im Hamburger das Problem verschärft. Zur Aufrechterhaltung der notwendigen Fahrwassertiefen zu den wichtigsten Containerhäfen von November bis Ende März hat Hamburg 5,7 Millionen Kubikmeter  gebaggert und an der Landesgrenze bei Neßsand in die Elbe verklappt. Seit April ist diese Art der Baggergutverbringung wegen des zunehmenden Sauerstoffdefizits in der Elbe nicht mehr möglich, sodass in den kommenden Wochen wieder mit einer wachsenden Verringerung der Fahrwassertiefen gerechnet werden muss.  
Erstes Sondierungsgespräch zwischen Vertretern aus Brunsbüttel und Cuxhaven: Wirtschaftliche Machbarkeit soll untersucht werden
Brunsbüttel / Cuxhaven. Noch ist vieles offen, dennoch zeichnet sich ein schmaler Hoffnungsschimmer am Horizont für die im März 2001 nach knapp anderthalb Jahren Betrieb eingestellte Elbe-Ferry zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ab. Am Dienstag gab es ein erstes Sondierungsgespräch in Cuxhaven, das nächste soll Anfang 2013 in Brunsbüttel stattfinden. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, die Bedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb auszuloten. Dann könnte ein Betreiber gesucht werden. Oder das Projekt wird endgültig beerdigt. Hintergrund: Am 1. August 1999 eröffneten der Reeder Egon Herbert Harms und das Cuxhavener Tiefbau unternehmen Voß die Fährverbindung zwischen beiden Städten. 10 Millionen Euro betrug die Investitionssumme. Doch der Betrieb war nicht wirtschaftlich, es fehlte die breite Auslastung. Seitdem erinnert in der Schleusenstadt der gelbe Fähranleger an den gescheiterten Versuch, eine Alternative zur Linie Glückstadt-Wischhafen zu installieren. Das könnte sich ändern. Das jedenfalls hofft Uwe Santjer. Der SPD-Mann ist Bürgermeister in Cux haven und niedersächsischer Landtagskandidat. Er weiß die städtische Politik hinter sich, sollte eine Machbarkeitsstudie zeigen, dass die Fährverbindung wieder aufleben kann. Aus Cuxhaven waren erst kürzlich zwei Stadtvertreter der Grünen nach Brunsbüttel gekommen, um in der Schleusenstadt mit Parteikollegen über die Elbe-Ferry zu sprechen. Jürgen Umland und Christoph Lorenz halten eine Fährverbindung im Stundentakt für sinnvoll. Denn so biete sich dem Lkw-Verkehr von der schleswig-holsteinischen Westküste Richtung Bremer haven eine Alternativroute zur Linie Glückstadt-Wischhafen. Die feste Elbquerung im Zuge der A 20 hält auch Uwe Santjer für ein Vorhaben in ferner Zukunft. Der Bedarf dagegen sei vorhanden. Die Verkehrsströme nähmen zu. "Da kann Wasser nicht ausgespart werden." Einen Schub verspricht er sich zudem vom Offshore-Markt, den Brunsbüttel und Cuxhaven gleichermaßen bedienen wollen. Santjer: "Wir sehen die Notwendigkeit, die Elbe kürzer und schneller zu überqueren als bisher." In diese Kerbe schlägt auch Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck, der gemeinsam mit Egeb-Chef Dr. Hans-Jürgen Hett und Andre Mewes sowie dem Vorsitzenden des Nautischen Vereins, Bernd Appel, nach Cuxhaven gefahren war: "Eine solche Fähre braucht Verlässlichkeit." Lange Wartezeiten oder wetterbedingte Ausfälle seien schädlich für den Betrieb. Die Frage, ob das Wiederauflebenlassen der Linie sinnvoll sei, beantwortet Mohr dieck mit einem klaren Ja. "Wenn man einen attraktiven Takt hinbekommt, kann das sogar für Arbeitnehmer interessant sein." Vom Tourismus ganz zu schweigen. Vorrangig jedoch muss sich die Elbe-Ferry für die Wirtschaft rechnen, darin sind sich die Beteiligten des Sondierungssgesprächs, an dem auf Cuxhavener Seite ebenfalls der Nautische Verein und die Agentur für Wirtschaftsförderung teilnahmen, einig. Erst wenn das Grundkonzept stehe, so Initiator Uwe Santjer, solle nach einem Betreiber Ausschau gehalten werden. Potenzielle Unternehmen gebe es durchaus. Und Stefan Mohrdieck weiß, dass die Firma Ludwig Voß, der der Brunsbütteler Anleger gehört, ebenfalls Interesse daran hat, "dass das wieder angeschoben wird". Er sieht zudem einen Mehrwert für die Menschen beiderseits der Elbe, die im Prinzip auf Sichtweite leben, aber für die Fahrt auf die jeweils andere Fluss-Seite lange Umwege in Kauf nehmen müssten.

Cuxhaven: Kooperation für Offshore Wind Dienstleistungen

Kooperation für Offshore Wind Dienstleistungen Die SCHRAMM group GmbH & Co. KG (Brunsbüttel) und die Elbe Holding GmbH & Co. KG (Cuxhaven) kooperieren bei der Erbringung von Dienstleistungen für Cuxhaven und bündeln ihre Kompetenzen für Installationsunternehmen und Betreiber für Offshore Wind. Durch die günstige Lage zu zahlreichen Offshore Windparks in der Nordsee ist der Cuxhavener Hafen strategisch von hoher Bedeutung für die Errichtung sowie für Service und Wartung von Offshore Windkraftanlagen. Die Elbe-Holding betreibt im Bereich des Neuen Fischereihafens umfangreiche, Frei- und Hallenlager sowie Kaiflächen und kann Dienstleistungen rund um den Umschlag, die Lagerung und Verwaltung anbieten. Die SCHRAMM group bringt ihr Know-how für Verlade-, Transport- und Lieferlogistik auf dem Wasser in die Kooperation ein. Gemeinsam bündeln die beiden mittelständischen Unternehmen ihre Leistungen für die Offshore-Branche am Standort Cuxhaven und werden ihre Leistungen zukünftig gemeinsam anbieten, wie sie es schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Projekten erfolgreich getan haben. Den Kunden können damit zukünftig gemeinsam maßgeschneiderte Angebote aus einer Hand angeboten werden. Für die Betriebsphase von Offshore Windparks stellt der Neue Fischereihafen in Cuxhaven einen idealen Basisstandort dar, bietet er doch einen absolut verlässlichen, tiden- und witterungsunabhängigen Umschlagort, der genügend Kapazität zur Versorgung mehrerer Offshore Windparks aufweist. Durch ein verbundenes Unternehmen der Elbe-Holding wurde über diesen Hafen die komplette landseitige Ver- und Entsorgung der Bohr- und Förderinsel Mittelplate in der Deutschen Bucht abgewickelt. Hinzu kommt die Erfahrung der SCHRAMM group aus vielen Transportprojekten nicht für nur für Offshore Wind Projekte. Das Unternehmen kann somit die Schnittstelle zum Windpark durch Ihre eigene Schiffs- und Pontonflotte schließen. Beide Unternehmen sehen sich in der Lage, eine auf die Anforderungen der Branche zugeschnittene Lösung unter Einbeziehung aller Kompetenzen für einen reibungslosen Ablauf zu erarbeiten und zu garantieren. Die SCHRAMM group GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Brunsbüttel ist ein inhabergeführter, strategischer Verbund aus spezialisierten Einzelunternehmen, die gemeinsam alle wichtigen Facetten der maritimen Wirtschaft, vom Hafenbetrieb über Schleppschifffahrt bis hin zur Logistikberatung und Schiffsentwicklung, abdecken. Eine Spezialität ist dabei die Übernahme von Teilprojekten im Geschäftsfeld Offshore Wind für die Verlade-, Transport- und Anlieferungslogistik. Die Elbe-Holding GmbH & Co. KG ist ebenfalls ein inhabergeführter strategischer Verbund von Unternehmen verschiedener Branchen mit Sitz in Cuxhaven. Über diesen Verbund verfügt die Gesellschaft über Frei- und Hallenlager, Büros und tlw. exklusive Schiffsliegekapazitäten vor Ort. Zusätzlich werden vor Ort Dienstleistungen im Bereich Umschlag, Lagerung und Verwaltung von Gütern angeboten.
Baustellenbesichtigung am Elbehafen – Brunsbüttel Ports stellte Großprojekt vor
Brunsbüttel
„Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen!“ Frank Schnabel, Geschäftsführer der zur Schramm-Group gehörenden Brunsbüttel Ports, ist mit dem Publikumsinteresse am „Tag der offenen Baustelle“ im Elbehafen rundum zufrieden. Über 300 Besucher wurden in Kleinbussen über die Hafenpier kutschiert und hatten hier einen freien Blick auf die Baustelle, auf der der Hafenbetreiber rund 15 Millionen Euro in eine Sanierung der Pier investiert. Der 1968 eröffnete Elbehafen wird mit dieser neuen Ausbaustufe als Tiefwasserhafen für die nächsten 40 Jahre ertüchtigt. „Wir hoffen, dass wir bis zum Spätsommer 2013 komplett durch sind“, sieht Frank Schnabel schon das Ende der Bauarbeiten auf sich zukommen. Zehn Millionen Euro kostet die Erneuerung der Spundwand an den Kaianlagen, eine Million Euro sind für die neuen Gleisanlagen und drei Millionen für die neue Pierplatte vorgesehen. Eine Million Euro müssen für notwendige Geräte ausgegeben werden. „Wir wollen uns mehr öffnen. Es macht einfach Sinn, mit den Bürgern im Gespräch zu sein“, begründet Schnabel den Grund dieses ersten „Tags der offenen Baustelle“. Er bat nachträglich um Verständnis, dass man auf der Hafenpier den Bus nicht verlassen durfte. „Das war aus Sicherheits- und Haftungsgründen nicht möglich.“ Manfred und Roswitha Peters aus Büttel äußerten dieses Verständnis, hätten sich aber gewünscht, zu Fuß über die Baustelle gehen zu dürfen. „Sehr enttäuscht“ zeigten sich Wolfgang Nebbe und Norbert Gierke aus Wilster. „Aber das gastronomische und zudem kostenlose Angebot hat uns entschädigt“, freuten sie sich über Currywurst, Pommes, Fischbrötchen, Kaffee und Getränke. Und natürlich über die umfangreichen Informationen, für die ihnen Bauleíter Diethard Kleist sowie Lutz Dröge von der bauausführenden Firma Tagu-Wasserbau zur Verfügung standen. Erfolgreich wurden bereits die ersten beiden von insgesamt 82 jeweils 63 Meter langen Schrägpfählen gesetzt, die der neuen Spundwand Halt geben sollen. Sie werden nahezu geräuschlos in den sandigen Untergrund gerüttelt und erst auf den letzten zehn Metern tief in eine dichte eiszeitliche Sandschicht gerammt, um schließlich in einer Tiefe von 40 Metern einen festen Stand zu finden. Wenn diese Arbeiten bis Dezember abgeschlossen sind, werden in der nächsten Bauphase die Tragbohlen für die Spundwand gerammt und der Boden verfüllt. Der Baustellenbereich erstreckt sich über eine Länge von 185 Metern. Die Baumaßnahme führt dazu, dass künftig größere Lasten auf die Pier gebracht werden können. „Die Nutzbarkeit wird verbessert“, so Lutz Dröge.
jNordedeutsche Rundschau

loyd Werft zieht Halbjahresbilanz

Neues Standbein Offshore

Montag, 13. August 2012
Kreuzfahrtschiffe laufen regelmäßig die Lloyd Werft für Reparatur- und Umbauarbeiten an. Foto: Lloyd WerftKreuzfahrtschiffe laufen regelmäßig die Lloyd Werft für Reparatur- und Umbauarbeiten an. Foto: Lloyd Werft
Ein Winter mit Hochbetrieb und vielen Passagierschiffen, im Frühjahr dominierten die Spezialschiffe das Bild in der Lloyd Werft. Die Halbjahresbilanz des Bremerhavener Unternehmens entspricht dem Klima, das Deutschlands Schiffbau derzeit erlebt. „Der Markt ist wechselhaft“, beschreibt Rüdiger Pallentin auch die Perspektiven für die kommenden Monate. Und doch ist der Geschäftsführer mit Blick auf die Gesamtsituation nicht unzufrieden. Vor allem dem Zukunftsmarkt Offshore, in dem erste Erfahrungen gemacht wurden, will sich die Lloyd Werft mit einem neuen Geschäftsbereich intensiv nähern. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".

Hafen Hamburg Marketing und Brunsbüttel Ports informieren gemeinsam über die Unterelbe Hafenkooperation

Nachrichten Risikoanalysen für LNG-Bunkerstation BRUNSBÜTTEL

Informationsabend zur Hafenkooperation Unterelbe in Brunsbüttel

22. Jun 2012 —

Zur Förderung der guten Zusammenarbeit entlang der Unterelbe luden Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) und Brunsbüttel Ports vergangene Woche zu einem gemeinsamen Informationsabend ein. Ziel der Veranstaltung war es, den rund 100 Gästen im Elbeforum in Brunsbüttel im Rahmen einer Podiumsdiskussion die wirtschaftlichen Stärken der Region zu vermitteln, den Stand der praktischen Zusammenarbeit der Unterelbe Häfen und weitere Potenziale aufzuzeigen. Zu Beginn der Veranstaltung lobten HHM-Vorstandsvorsitzende Claudia Roller, Dr. Jörn Klimant, Landrat aus dem Kreis Dithmarschen, sowie Günter Meienberg, aus dem Kieler Wirtschaftsministerium, die gute Zusammenarbeit der Region. Diese biete insbesondere bei der Zusammenarbeit mit der Windenergiebranche vielfältige Chancen : Ziel sei es u.a., durch ein abgestimmtes Flächenmanagement die Attraktivität des Standortes Unterelbe zu steigern, um Produktionsunternehmen der Branche dort anzusiedeln, die Ihre Baukomponenten für Windkraftanlagen über die Häfen der Region verschiffen. Günter Meienberg räumt dabei insbesondere Brunsbüttel gute Chancen als Standort für die Verschiffung von Offshore-Windenergieanlagen ein. Auf der von Hanno Hotsch moderierten Podiumsdiskussion, an der neben Claudia Roller, Wolfgang Hurtienne, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA), Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports und Hans-Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH, teilnahmen, wurde Hamburg als Motor des Wachstums in der Region beschrieben und auf die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit und starken internationalen Präsenz der gesamten Region hingewiesen. Diese gelang unter anderem durch die Messeteilnahme auf der transport logistic in Shanghai 2012. Dort war auch Brunsbüttel Ports, gemeinsam unter dem Dach „Port of Hamburg“ vertreten. Darüber hinaus wurde die verstärkte Investition in die Infrastruktur und Hinterlandanbindung der Häfen der Region gefordert, um die gesamte Region weiter zu stärken. Einen großen Stellenwert nimmt der Neubau der 5. Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel ein, der von der Region als großer Erfolg gewertet wird. Gemeinsam werde sich die Kooperation nun für die langfristige Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals durch den weiteren Ausbau der Kanalstrecke durch den Bund einsetzen. Ein zukunftsweisendes Projekt ist die Investition von Brunsbüttel Ports in den Bau einer Bunkerstation für den umweltfreundlichen Treibstoff LNG (liquefied natural gas). Die Hamburg Port Authority prüft derzeit ebenfalls den wirtschaftlichen Einsatz von LNG im Hamburger Hafen. Beide Häfen arbeiten gemeinsam an der Umsetzung dieses zukunftsweisenden Themas. Nachrichten Risikoanalysen für LNG-Bunkerstation BRUNSBÜTTELGasnor und Brunsbüttel Ports planen die Errichtung einer Flüssiggas-Bunkerstation in Brunsbüttel. Die norwegische Klassifizierungsgesellschaft DNV ist beauftragt worden, die Risikoanalysen für dieses Projekt durchzuführen, die Grundlage für die Genehmigung der Behörden sind. Mit diesem Schritt wird der Weg für das Angebot, am Schnittpunkt von Elbe und Nord-Ostsee Kanal, LNG-Kraftstoff für den norddeutschen Raum anzubieten, vorbereitet.

Hamburg und Brunsbüttel wollen Schiffe mit Flüssiggas versorgen

In Elbhäfen tanken Schiffe bald Gas
Norwegen leistet Schützenhilfe / Hamburg und Brunsbüttel wollen schärfere Umweltauflagen bis 2015 erfüllen
Hamburg
An der Elbe bereiten sich Deutschlands größter Hafen Hamburg und der Umschlagplatz Brunsbüttel auf Schiffe mit Flüssiggasantrieb vor. In Hamburg werden derzeit Bedarfs- und Risikoanalysen erstellt, in Brunsbüttel ein Genehmigungsverfahren angestoßen. Der Chef der Hamburger Port Authority, Jens Meier, und der Chef des Brunsbüttel Ports, Frank Schnabel, waren sich gestern einig: „Wir wollen Vorreiter sein.“ Investitionen in die Infrastruktur wie Gastanks in den Häfen seien wirtschaftlich und technisch machbar. Die Suche nach neuen Treibstoffen wie LNG (Liquefied Natural gas) treibt die Schifffahrtsbranche um, weil schärfere Umweltauflagen von 2015 an die Schwefelemissionen auf See auf ein Minimum reduzieren sollen. Welche Vorteile der Brennstoff mit sich bringt, ließen sich die Hafenbetreiber vom Vorreiter Norwegen in Hamburg erläutern. Eigens dazu machte die „KV Barentshav“ der norwegischen Küstenwache an der Überseebrücke fest. Sie fährt mit vier gasbetriebenen Maschinen, die Strom für den Elektromotor produzieren, und einem Dieselmotor, der bei Fahrten unter Höchstgeschwindigkeit (20 Knoten) angeworfen wird. In einem rund 20 Meter breiten und knapp sechs Meter hohen Edelstahltank unter Deck sind bis zu 190 Kubikmeter des Gases gebunkert, das bei minus 164 Grad flüssig bleibt. „Deutschland darf den Anschluss nicht verpassen, wir müssen jetzt loslegen“, mahnte die Vertreterin der Deutsch-Norwegischen Handelskammer, Kathrin Luze-Hercz. Weltweit gebe es 29 LNG-Schiffe, 30 seien bestellt, berichtete der technische Direktor Lars Sørum der Klassifizierungsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV). Doch wo LNG-Schiffe fahren, muss auch die Versorgung mit LNG sichergestellt sein. Der Umschlagplatz Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) will ein „first mover“ werden – und weiß den norwegischen Versorger Gasnor (Bergen) an seiner Seite. „Wir gehen ein Stück ins Risiko“, berichtete der Hafen-Chef. Schließlich werden Investitionen von mehreren Millionen Euro fällig, um eine Bunkerstation von 2000 Kubikmetern anzulegen. Im Herbst soll das Genehmigungsverfahren anlaufen, damit der Hafen 2015 bereit ist. „Wir brauchen ein politisches Statement“, verlangte die Marketing-Chefin des Hamburger Hafens, Claudia Roller. In Norwegen ist die Finanzierung emissionsreduzierender Vorhaben über einen eigens eingerichteten Fonds möglich, an dem sich Firmen beteiligen können. 14 Terminals sind dort schon für den alternativen Schiffstreibstoff ausgelegt.
dpa Norddeutsche Rundschau

22.06.2012, 06:42 Uhr Hamburger Abendblatt Rolf Zamponi

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2315449/Hamburg-und-Brunsbuettel-wollen-Schiffe-mit-Fluessiggas-versorgen.html

Anlagen sollen 2014 fertig sein. 1000 Neubauten erwartet

Hamburg. Die Häfen Hamburg und Brunsbüttel wollen bis spätestens Ende 2014 die Versorgung von Schiffen mit Flüssiggas sicherstellen. "Wir arbeiten derzeit an einer Machbarkeitsstudie, prüfen den Bedarf und Sicherheitsaspekte", sagte Jens Meier, der Chef der Hamburg Port Authority (HPA), gestern in Hamburg. In Brunsbüttel soll im Herbst das Genehmigungsverfahren beginnen. "Mit dem Hersteller und Lieferanten von Flüssiggas Gasnor haben wir bereits einen Betreiber", sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Für Hamburg gelten Shell, Linde oder auch die Hafenfirma Robert Eckelmann als Interessenten für diese Aufgabe.

Hintergrund für die Bemühungen sind die Vorschriften für Seeschiffe, die künftig deutlich weniger Schwefel und Stickoxide ausstoßen dürfen. So sinkt für Ost- und Nordsee der Richtwert beim Schwefel ab 2015 von 1,0 auf 0,1 Prozent pro Tonne Treibstoff. Weltweit wird der zugelassene Wert von 3,5 Prozent 2020 auf 0,5 Prozent verringert. Mit dem Einsatz von Flüssiggas würden diese Werte unterboten. Mit dem neuen Treibstoff würden zudem die Stickoxide gegenüber Diesel um 90 Prozent verringert und bis zu 20 Prozent weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen.

Vorreiter in der Flüssiggas-Technologie ist Norwegen, wo schon heute einige Schiffe mit diesem Antrieb unterwegs sind. Zu ihnen gehört die "Barentshav", die als erstes Schiff seiner Art den Hamburg Hafen besucht hat. Das Küstenwachschiff ist ein Vorreiter. Doch infolge der neuen Vorschriften rechnet die norwegische Klassifikationsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV) damit, dass bis 2020 rund 1000 Neubauten mit dem Antrieb ausgerüstet werden. Das entspricht zehn bis 15 Prozent aller Neubauten weltweit. "Der Bedarf an umweltfreundlichem Treibstoff wird bis zum Jahr 2020 von derzeit 30 Millionen Tonnen auf 200 bis 250 Millionen Tonnen zunehmen", sagte DNV-Direktor Lars Sørum gestern nach einer Fachkonferenz in Hamburg.

Die Norweger erwarten dabei, dass Reedereien auch bereits fahrende Schiffe umrüsten. Denn der Brennstoff, der bei minus 163 Grad gelagert wird, ist beim Verbrauch auch wirtschaftlicher als Diesel. "Innerhalb eines Jahres haben wir gegenüber einem konventionellen Küstenwachschiff auf denselben Strecken 300 000 Euro eingespart", sagte "Barentshav"-Kapitän Alf Arne Borgund. Mit seinem Tank an Bord, der bis zu 230 Kubikmeter Gas fasst, kann das 93 Meter lange Schiff bis zu drei Wochen auf See bleiben.

Brunsbüttel will nun "mehrere Millionen" Euro investieren und zunächst eine Bunkerstation für 2000 Kubikmeter Gas einrichten. "Es können später aber auch 5000 oder gar 10 000 Kubikmeter werden", sagte Hafen-Chef Schnabel. HPA-Chef Meier geht dagegen von einer Lagerung im "kleineren fünfstelligen Volumen" aus. "Allein ein Zubringerfrachter, der von Hamburg aus in der Ostsee unterwegs ist, braucht alle zehn Tage 800 Kubikmeter als Treibstoff", sagte Meier.

Auch die HPA selbst prüft derzeit, ob sie nicht ebenfalls ein neues Schiff mit dem Antrieb einsetzen könnte. Dafür kommen ein Arbeitsschiff, ein Eisbrecher oder ein Observationsschiff für das Oberhafenamt infrage.(rz)

 

dpa/dpa-HamburgSchleswigHolstein vom 21.06.2012 12:30

Häfen bereiten sich auf erdgasgetriebene Schiffe vor

An der Elbe bereiten sich Deutschlands größter Hafen Hamburg und der Umschlagplatz Brunsbüttel auf Schiffe mit Flüssiggasantrieb vor. In Hamburg werden derzeit Bedarfs- und Risikoanalysen erstellt, in Brunsbüttel ein Genehmigungsverfahren vorbereitet. Der Chef der Hamburger Port Authority, Jens Meier, und der Chef des Brunsbüttel Ports, Frank Schnabel, waren sich am Donnerstag in Hamburg einig: „Wir wollen Vorreiter sein.“ Investitionen in die Infrastruktur wie Gastanks in den Häfen seien wirtschaftlich und technisch machbar.

Die Suche nach neuen Treibstoffen wie LNG (liquefied natural gas) treibt die Schifffahrtsbranche um, weil verschärfte Umweltauflagen von 2015 an unter anderem in Nord- und Ostsee die Schwefelemissionen auf ein Minimum reduzieren sollen. Welche Vor- oder auch Nachteile der neue Brennstoff mit sich bringt, ließen sich die norddeutschen Hafenbetreiber vom Vorreiter der Branche - Norwegen - bei einer Konferenz in Hamburg erläutern. Eigens dazu machte die „KV Barentshav“ der norwegischen Küstenwache an der Überseebrücke fest. Sie fährt im wesentlichen mit LNG und bunkert an Bord bis zu 190 Kubikmeter des Gases, das bei minus 164 Grad flüssig bleibt.

"KV Barentshav" aus Norwegen zu Gast

Erstmals LNG-Schiff in Hamburg

Freitag, 22. Juni 2012

Die „KV Barentshav“ nahm gestern vom Hamburger Hafen wieder Kurs auf Norwegen. Foto: HHM/ArndtDie „KV Barentshav“ nahm gestern vom Hamburger Hafen wieder Kurs auf Norwegen. Foto: HHM/Arndt
An der Elbe bereiten sich Deutschlands größter Seehafen Hamburg und der Umschlagplatz Brunsbüttel auf Schiffe mit Flüssiggasantrieb vor. In Hamburg werden derzeit Bedarfs- und Risikoanalysen erstellt, in Brunsbüttel ein Genehmigungsverfahren vorbereitet. Investitionen in die Infrastruktur wie Gastanks in den Häfen seien wirtschaftlich und technisch machbar. Welche Vor- oder auch Nachteile der neue Brennstoff mit sich bringt, ließen sich die norddeutschen Hafenbetreiber vom Vorreiter der Branche - Norwegen - bei einer Konferenz in Hamburg erläutern. Eigens dazu machte die LNG-betriebene "KV Barentshav" der norwegischen Küstenwache an der Überseebrücke fest. Mehr: Im THB "Täglicher Hafenbericht"
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Erstes LNG betriebenes Schiff im Hamburger Hafen

Erstmals konnte der Hamburger Hafen am 19. Juni 2012 ein LNG betriebenes Schiff am Anleger der Überseebrücke begrüßen. Die KV BARENTSHAV gehört zur Flotte der Norwegischen Küstenwache und wird unter anderem für Fischereikontrollen, Seenothilfe, Polizeiaufsicht und Umweltkontrollen innerhalb der Norwegischen Seegrenze eingesetzt.

Die Besonderheit des Schiffes ist sein umweltfreundlich betriebener Motor: Anstelle von Dieseltreibstoff wird die KV BARENTSHAV unter Normalbedingungen durch Flüssigerdgas (LNG: liquefied natural gas) angetrieben. Anlass des dreitägigen Besuchs ist die Fachkonferenz „LNG – the Norwegian Experience“, die von der Deutsch-Norwegischen Handelskammer gemeinsam mit Innovation Norway und der Klassifikationsgesellschaft DNV Germany in Hamburg veranstaltet wurde.

Der Antrieb der KV BARENTSHAV erfolgt über einen Propeller, der entweder mechanisch über das Haupttriebwerk oder Gas-elektrisch durch einen Elektro-Motor betrieben wird. Dafür stehen zwei Maschinenräume und Tanks bereit: Einer für den Diesel- und einer für den Gasbetrieb mit LNG. Die vier mit Gas betriebenen Maschinen, die Strom für den Elektro-Motor produzieren, starten und stoppen automatisch je nach Strombedarf. Der Dieselmotor kommt nur zum Einsatz bei Schlepp-Arbeiten und besonderen Fahrten unter Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 20 Knoten. Die 93,0 Meter lange und 16,6 Meter breite KV BARENTSHAV bietet eine Tragfähigkeit von 4.000 Bruttoregistertonnen (BRT) und ist mit einer Zuglast von 100 Tonnen in der Lage, einen 150.000 Tonnen Tanker im Sturm zu halten.

Vor dem Hintergrund die Schifffahrt umweltfreundlicher zu gestalten, spielt LNG eine wichtige Rolle, da Erdgasantriebe den Ausstoß von Stickoxiden im Vergleich zum Diesel um knapp 90 Prozent und den von Kohlendioxid um bis zu 20 Prozent verringern. Schwefeldioxid- und Feinstaubemissionen entfallen beim LNG-Betrieb nahezu komplett, zudem verringert sich der Verschleiß der Motoren und senkt damit die Betriebskosten. Im Zuge der ab 2015 geltenden Regelungen zu eingeschränkten Grenzwertvorschriften für Schwefelemissionen in SECA-Gebieten (Sulphur Emission Control Area), wozu auch die Nord- und Ostsee zählen, sucht die Schifffahrtsbranche verstärkt nach alternativen Treibstoffen.

In Hamburg hat man die Wichtigkeit des ökonomisch und ökologisch sinnvollen alternativen Brennstoffes erkannt. Die Hamburg Port Authority und die Linde Group wollen den Einsatz von LNG fördern und erstellen zurzeit eine Machbarkeitsstudie zum wirtschaftlichen Einsatz von LNG im Hamburger Hafen. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse könnten dann konkrete Infrastrukturprojekte, wie beispielsweise eine LNG-Bunkeranlage, im Hamburger Hafen begonnen werden. „Der Hamburger Hafen soll eine Spitzenposition hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Effizienz einnehmen. Antriebe mit verflüssigtem Erdgas werden zukünftig eine Rolle spielen. Nun müssen wir in weltweiter Zusammenarbeit die Standards und Grundlagen für die notwendige Infrastruktur schaffen. Der Hamburger Hafen spielt eine enorm wichtige Rolle als Feederhafen für die Ostsee, daher arbeiten wir an den Voraussetzungen, um die notwendige LNG-Infrastruktur in Hamburg zu schaffen. Wir prüfen auch zukünftig Neubauten für unsere eigene Flotte mit LNG-Technik auszurüsten“, so HPA-Geschäftsführer Jens Meier.

Lernen will der Hamburger Hafen dabei unter anderem von Norwegen, das als Pionier im Bau und Betrieb von LNG-betrieben Schiffen agiert. Seit mehr als zehn Jahren gibt es in Norwegen gasbetriebene Fähren und die nötige Infrastruktur zum Betanken derartiger Schiffe. Auch entsprechende Vorschriften zur Verwendung von LNG wurden für die Region festgelegt. 14 norwegische Terminals sind für die Vorhaltung von LNG als Schiffstreibstoff ausgelegt, vier davon werden bereits als Bunkerstation genutzt. Die Deutsch-Norwegische Handelskammer setzt sich dafür ein, die bilateralen Handelsbeziehungen und Investitionen zwischen Deutschland und Norwegen zu fördern. „Die Zukunft der Schifffahrt ist grün. Norwegen ist auf diesem Gebiet weltweit führend. Deutschland darf den Anschluss nicht verpassen und kann viel von Norwegen lernen. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, hier zwischen beiden Ländern zu vermitteln und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen“, betont Kathrin Luze-Hercz, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutsch-Norwegischen Handelskammer.

Bei der Umstellung auf LNG-Betrieb besteht für Reedereien neben dem Neubau von LNG-Schiffen auch die Möglichkeit der Umrüstung der bestehenden Flotten. „Eine Analyse hat ergeben, dass zwischen 10 und 15 Prozent der bis 2020 gelieferten Neubauten die Fähigkeit haben wird, LNG als Brennstoff zu nutzen. Das sind etwa 1.000 Schiffe“, erklärt Lars Sørum, Director Technology & Services, Maritime Oil & Gas der DNV Europe & North Africa. „Eine Gas-betriebene Maschine rentiert sich, wenn das Schiff etwa 30 Prozent seiner Zeit in dem Emissionskontrollgebiet verbringt“, ergänzt er. Dazu bedarf es einer weltweit sicheren Versorgungsinfrastruktur mit LNG, z.B. durch den Aufbau von Bebunkerungsanlagen in den Häfen. Jedoch fehlen für die Verwendung und Lagerung von LNG in der Schifffahrt bisher allgemein verbindliche internationale Vorschriften und Zulassungen. Aus diesem Grund engagiert sich DNV innerhalb der Normierungsorganisation ISO, um international anerkannte Regeln zur LNG-Bebunkerung zu erarbeiten und die Entwicklung der notwendigen Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben. „Im Jahre 2020 wird sich, vorangetrieben durch die Einführung einer globalen Grenze für den Schwefelanteil in Treibstoffen, die Zahl der LNG-betriebenen Schiffe signifikant erhöhen. Diese Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit für LNG Bunkerstationen“, so Sørum.

Gemeinsamer Auftritt unter dem Namen Port of Hamburg (von links): Hanno Hotsch, Hans-Peter Zint, Claudia Roller, Wolfgang Hurtienne, Frank Schnabel sowie Landrat Dr. Jörn Klimant und Ministerialdirigent Günther Meienberg.
Foto: Schwarck
Gasbetankte Schiffe Bunkerstation wird errichtet in Brunsbüttel Elbehafen
Study on Costs and Benefits of LNG as Ship Fuel
Fünf Häfen unter gemeinsamer Flagge
Im Zeichen der Hansestadt hat die Unterelbe weltweit große Chancen
Brunsbüttel/ Glückstadt
mir) Günter Meienberg als Vertreter des Kieler Wirtschaftsministeriums hatte gleich zu Beginn der Gemeinschaftsveranstaltung von Hafen Hamburg Marketing und Brunsbüttel Ports eine gute Nachricht für die Region im Gepäck: "Auch die neue Landesregierung steht zum Bau einer Offshore-Pier in Brunsbüttel." Ansonsten stand der Abend im Elbeforum ganz im Zeichen einer gelebten Hafenkooperation Unterelbe mit Beispielen für den Erfolg. Der Schulterschluss der Häfen an der Unterelbe von Hamburg über Stade,
http://www.hafen-hamburg.de/adresse/gl%C3%BCckstadt-port-gmbh-co-kg

Albig sieht Westküste als Entwicklungsraum

"A 20 muss über die Elbe"

Freitag, 22. Juni 2012
Die A20 muss über die Elbe - wer das finanziert ist derzeit allerdings unklar. Archivgrafik: Land SHDie A20 muss über die Elbe - wer das finanziert ist derzeit allerdings unklar. Archivgrafik: Land SH
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) sieht in der Westküste den zentralen Entwicklungsraum Schleswig-Holsteins in den nächsten Jahren. Die Landesregierung will zügig einen integrierten Entwicklungsplan für die Westküste auf den Weg bringen. Ausdrücklich bekannte sich Albig zum Weiterbau der Autobahn A20 nach Niedersachsen über die Elbe. Die Koalition werde den dritten Abschnitt bauen lassen, sobald er klagefrei ist und einen Anschluss zur A7 herstellen. Allerdings wisse leider noch niemand, wie mit den herkömmlichen Finanzierungsstrukturen von Bundes- und Landeshaushalten die Elbquerung finanziert werden soll, sagte Albig. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
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Glückstadt und Brunsbüttel bis nach Cuxhaven ist auch in den Augen der neuen Landesregierung notwendig, um konkurrenzfähig zu sein. Häfen seien schließlich die wichtigsten logistischen Drehscheiben für den Export aus allen Bundesländern. Dabei sei der Hamburger Hafen ein Motor des Wachstums. http://www.hafen-hamburg.de/hafenplan Das bekräftigte Ministerialdirigent Günther Meienberg auf einer Informationsveranstaltung der Hafenkooperation Unterelbe im Elbeforum der Schleusenstadt. Seit drei Jahren arbeiten die Verwaltungen der genannten fünf Häfen unter einem Dach zusammen. Er räumte dem Hafen Brunsbüttel gute Chancen als Standort für die Verschiffung von Großkomponenten für die Offshore-Windenergie ein. Dafür würden zukünftig noch mehr Transport-, Lager- und Verschiffungskapazitäten erforderlich werden. Dazu gehöre aber auch eine Verbesserung der Hinterlandanbindung für den Hafen und eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur. Die Beschränkung des A20-Baus bis zur A7 bis zum Jahr 2017 im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und SSW entspreche der Realität. „Auch unter anderen Bedingungen wären wir bis dahin nicht weiter gekommen“, sagte der Ministerialdirigent. Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant bezeichnete die Hafenkooperation Unterelbe auch für den Kreis Dithmarschen als Lebensprinzip. Sie sei ein gutes Beispiel, wie man Kräfte in einer Teilregion bündeln könne. Auch Klimant drängte auf einen zügigen Weiterbau der A20 mit der geplanten Elbquerung. Unter der Gesprächsleitung des NDR-Studioleiters in Heide, Hanno Hotsch, gaben die Chefs der Unterelbe-Häfen ihre Statements ab. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports, sieht die Hafenkooperation auf einem guten Weg. Die Zusammenarbeit funktioniere, denn „die Chemie untereinander passt“. Erst kürzlich sei man gemeinsam auf einer Messe in Shanghai aufgetreten – und das unter dem Namen „Port of Hamburg“. Weil der Namen der Hansestadt weltweit bekannt sei, sei mit unter diesem Begriff in Erscheinung getreten. „Wir segeln unter dem Dachnamen Hamburg sehr gut“, bestätigte Schnabel. Claudia Roller, Vorsitzende der Hafen Hamburg Marketing, lobte den Einsatz der Kooperation für den Bau der 5. Schleusenkammer. Jetzt müsse mehr getan werden, um den Bund für den Ausbau des Kanals in die Pflicht zu nehmen. Außerdem müsse es mit der Fahrrinnenvertiefung in der Unterelbe endlich voran gehen. Viel versprechen sich die Unterelbe-Häfen von dem 2009 gemeinsam erstellten Hafenkonzept Unterelbe für abgestimmtes Flächenmanagement. Wolfgang Hurtienne, Geschäftsführer der Hamburg Port authority, sieht in der gemeinsamen Flächendatei des maritimen Umfelds eine gute Grundlage für alle Partner, an einer Ansiedlung interessierten Firmen optimale Flächen anbieten zu können. Hans-Peter Zint, Geschäftsführer der Rhenus Cuxport in Cuxhaven, räumte aber auch ein, dass jeder erst mal für sich die Chancen auswerte und erst im zweiten Schritt die Partner einbinde. „Wir haben hier in Brunsbüttel 450 Hektar freie Industriefläche anzubieten“, sprach Frank Schnabel von einem Pfund, mit dem man wuchern könne. Konkret sind die Pläne für den Bau einer Schiffstankstelle in Brunsbüttel. Damit soll die Möglichkeit gegeben werden, das Flüssigerdgas LNG (liquified natural gas) in Bunkerstationen vorzuhalten, um die Schiffe vom umweltbelastenden Schweröl wegzubringen. Die zur Schramm-Gruppe gehörende Brunsbüttel Ports habe, so Frank Schnabel, in dem norwegischen Unternehmen Gasnor einen Partner für die Bunkerstation gefunden. „Wir glauben dass wir damit logistisch richtig liegen“, schloss Schnabel.
Jochen Schwarck Norddeutsche Rundschau

Hansa-Treuhand-Chef zuversichtlich

Lösung für LNG-Antrieb in Sicht

Montag, 18. Juni 2012
Das Hansa-Treuhand Führungstrio: Mark Högerle, Hermann Ebel und Torsten Schlüter (v.l.). Foto: ArndtDas Hansa-Treuhand Führungstrio: Mark Högerle, Hermann Ebel und Torsten Schlüter (v.l.). Foto: Arndt
Die Hansa Treuhand-Gruppe hat das hochaktuelle Thema „LNG als alternativer Schiffstreibstoff“ fest im Griff. Firmengründer Hermann Ebel ließ vor Journalisten durchblicken, dass sein Unternehmen „gemeinsam mit anderen Partnern“ mit Hochdruck an einem Konzept für ein mit LNG-Antrieb ausgerüstetes Feederschiff arbeitet. Das Schiff sei zunächst einmal auf den Einsatz in Nordwesteuropa ausgerichtet. Das Thema werde derzeit von zwei wichtigen Einzelentwicklungen vorangetrieben: der anhaltenden Verteuerung der Bunkertreibstoffe, und zwar sowohl bei Schweröl als auch bei hochwertigerem MDO, sowie den künftigen weltweit schärfsten Emissionsvorschriften in Nord- und Ostsee. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"    

North American Natural Gas is Fueling an International Political Power Shift

Brunsbüttel bekommt Erdgas-Tankstelle für Schiffe

Lloyd’s Register – Groundbreaking Rules for FLNG (Malaysia)

Finland: Wartsila’s Dual-Fuel Engines for 100 LNG Carriers

DNV führt Risikoanalysen für LNG Bunkerstation in Brunsbüttel durch

Flüssiggas: Elbehafen wird „grün“
Norwegische DNV mit Risikoanalyse zur Bunkerstation für umweltfreundlichen Schiffstreibstoff beauftragt
Brunsbüttel
Die Weichen sind auf grüne Logistik gestellt: Gasnor und Brunsbüttel Ports planen die Errichtung einer Bunkerstation für Flüssiggas (LNG) im Brunsbütteler Elbehafen. Schon jetzt kann der Treibstoff dort gebunkert werden, allerdings nur aus einem Tankwagen. Jetzt soll der nächste Schritt getan werden. Das Unternehmen Det Norske Veritas (DNV) ist beauftragt worden, die Risikoanalysen für dieses Projekt durchzuführen, die Grundlage für die Genehmigung der Behörden sind. Brunsbüttel Ports ist der erste deutsche Seehafen, der bereits eine LNG-Versorgung anbietet. Diese Vorreiterrolle soll nun ausgebaut werden. Mit dem norwegischen Partner Gasnor wird bereits seit Ende vergangenen Jahres eine LNG-Bebunkerung von Schiffen mit Tankfahrzeugen angeboten. Die geplante Errichtung einer festen Bunkerstation in Brunsbüttel soll die Position eines „Green Ports“ weiter stärken. „Grün“ ist der Elbehafen daneben auch bei den Liegegebühren: Als umweltfreundlich eingestufte Schiffe zahlen weniger. Franke Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports: „Im Rahmen steigender Anforderungen an umweltbewusstes Handeln rücken ressourcenschonende Treibstoffalternativen zunehmend in den Fokus der Schifffahrt.“ Er ist überzeugt: „Vor dem Hintergrund der neuen Schwefelobergrenze in der Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015, wird die Verbreitung von Flüssiggas in den kommenden Jahren steigen.“ Der zulässige Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff soll auf einen Grenzwert von 0,1 Prozent reduziert werden. Mit LNG ist dies möglich. Dieser Treibstoff gilt als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Schiffsdiesel. Wichtige Bestandteile der jetzt in Auftrag gegebenen Risikoanalysen beziehen sich auf die Sicherheit des Geländes und der geplanten Bunkerstation.
Der Elbehafen bietet mit einem Tiefgang von 14,40 Metern und seiner Lage direkt an der Elbe ideale Voraussetzungen für eine Bunkerstation für die Schifffahrt von und nach Hamburg sowie für alle Verkehre, die den Nord-Ostsee-Kanal befahren. „Als Hafenbetreiber ist es uns wichtig, unser Potenzial auszuschöpfen und unseren Kunden eine Dienstleistungspalette anzubieten, die einem Green Port gerecht wird.“ Er rechne damit, dass mittelfristig viele Schiffe im Kurzstreckenverkehr LNG als Brennstoff einsetzen werden, so Schnabel.
sh:z Norddeutsche Rundschau
Gasnor und Brunsbüttel Ports planen die Errichtung einer LNG (liquefied natural gas) Bunkerstation in Brunsbüttel. DNV ist beauftragt worden, die Risikoanalysen für dieses Projekt durchzuführen, die Grundlage für die Genehmigung der Behörden sind. Mit diesem wichtigen Schritt bereiten Gasnor und Brunsbüttel Ports den Weg für das Angebot, in Brunsbüttel, am Schnittpunkt von Elbe und Nord-Ostsee Kanal, LNG Kraftstoff für den Norddeutschen Raum anzubieten. Brunsbüttel Ports ist der erste deutsche Seehafen, der bereits eine LNG-Versorgung anbietet. Diese Vorreiterrolle soll nun ausgebaut werden. Mit dem Partner Gasnor wird bereits seit Ende letzten Jahres eine LNG-Bebunkerung von Schiffen mit Tankfahrzeugen angeboten. Die geplante Errichtung einer festen LNG-Bunkerstation in Brunsbüttel wird die Position eines „Green Ports“ weiter stärken. Im Rahmen steigender Anforderungen an umweltbewusstes Handeln, rücken ressourcenschonende Treibstoffalternativen zunehmend in den Fokus der Schifffahrt. Vor dem Hintergrund der neuen Schwefelobergrenze in der Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015, wird die LNG-Verbreitung in den kommenden Jahren steigen. Der zulässige Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff soll bis dahin auf einen Grenzwert von 0,1 Prozent reduziert werden. Mit dem Treibstoff LNG ist dies möglich. LNG ist eine umweltfreundliche Alternative zu bisher eingesetzten Schiffstreibstoffen und in vielen Ländern, wie Norwegen, bereits seit einigen Jahren im Einsatz. Mit der geplanten LNG Bunkerstation in Brunsbüttel wird eine sichere, zuverlässige und kosteneffektive Möglichkeit geschaffen, Seeschiffe mit LNG zu betanken. DNV wurde beauftragt, die Risikoanalysen für dieses Projekt durchzuführen, die unter anderem Grundlage für die Genehmigung der Behörden sein werden. Wichtige Bestandteile der Risikoanalysen sind ein Sicherheits-Screening des Geländes und eine Sicherheitsanalyse des gewählten Anlagenortes in Bezug auf das Mengenrisiko, die Notfallplanung und das Nautische Risiko. Außerdem wird DNV Brunsbüttel Ports bei der Kommunikation mit der Genehmigungsbehörde, dem LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) unterstützen. “Mit diesem Projekt machen Gasnor und Brunsbüttel Ports einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung der LNG-Infrastruktur in dieser Region“, sagt Mohamed Houari, Head of Solutions, Central Europe of DNV. Ein starkes TeamWir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Gasnor und Brunsbüttel Ports – ein starkes Team, das sicher und zuverlässig den Ausbau der LNG Infrastruktur in Norddeutschland vorantreibt“, sagt DNV Projektmanager Jan Tellkamp. Brunsbüttel Ports GmbH ist Eigentümer und Betreiber von drei Häfen in Brunsbüttel (Elbehafen, Ölhafen, Hafen Ostermoor). Der Elbehafen Brunsbüttel als Universalhafen bietet mit einem Tiefgang von 14,40 Metern und seiner Lage direkt an der Elbe ideale Voraussetzungen für eine Bunkerstation von LNG für die Schifffahrt von und nach Hamburg sowie für alle Verkehre, die den Nord-Ostsee-Kanal befahren. „Bei uns wird nicht nur über Umweltschutz gesprochen, wir handeln. Insbesondere als Hafenbetreiber ist es uns wichtig, unser Potential auszuschöpfen und unseren Kunden eine Dienstleistungspalette anzubieten, die einem „Green Port“ gerecht wird. Dabei setzen wir auf zukunftsweisende Technologien und ressourcenschonende Leistungen“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. „LNG ist ein elementarer Bestandteil der Transportkette von morgen. Wir rechnen damit, dass schon mittelfristig viele Schiffe im Kurzstreckenverkehr LNG als Brennstoff einsetzen werden“, so Schnabel weiter. Viel Erfahrung Gasnor ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen im Bereich Vertrieb und Distribution von Natural Gas in Norwegen. Die Kunden werden per Pipelines mit Compressed Natural Gas (CNG) und Liquefied Natural Gas (LNG) versorgt. Gasnor ist federführend bei der Entwicklung von sicheren und kosteneffizienten logistischen Konzepten. „Wir wollten, dass DNV die Risikoanalysen durchführt, da DNV eine eindrucksvolle Historie in Bezug auf zahlreiche LNG Themen vorweisen kann“, betont Leiv Arne Marhaug von Gasnor.  

In Brunsbüttel soll eine Erdgas-Tankstelle für Frachter gebaut werden. Am Schnittpunkt von Elbe und Nord-Ostsee Kanal bietet der Elbehafen Brunsbüttel mit einem Tiefgang von 14,40 Metern ideale Voraussetzungen für eine Bunkerstation von LNG ((liquefied natural gas = verflüssigtes Erdgas), wie die Brunsbüttel Ports GmbH am Freitag mitteilte. Den Angaben zufolge ist Brunsbüttel der erste deutsche Seehafen, der bereits eine LNG-Versorgung anbietet. Das verflüssigte Erdgas wird bislang mit Tankfahrzeugen zu den Schiffen gebracht.

Diese Vorreiterrolle solle nun ausgebaut werden, sagte Brunsbüttel Ports-Geschäftsführer Frank Schnabel. „Wir rechnen damit, dass schon mittelfristig viele Schiffe im Kurzstreckenverkehr LNG als Brennstoff einsetzen werden.“

Hintergrund sind die neuen Schwefelobergrenzen in der Nord- und Ostsee. Ab Januar 2015 dürfen dort nur noch Schiffstreibstoffe mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,1 Prozent verwendet werden. Das sei mit dem Treibstoff LNG möglich. In Norwegen wird bereits seit Jahren eine Flotte aus Passagierfähren, Offshore-Versorgungsschiffen und Küstenwachfahrzeugen mit LNG betrieben.

Lloyd’s Register – Groundbreaking Rules for FLNG (Malaysia)

Posted on Jun 6th, 2012 with tags asia, FLNG, groundbreaking, Lloyd's Register, Malaysia, News by topic, Rules. Lloyd’s Register uses its technical knowledge and experience to publish the world’s most comprehensive rules to guide the design, construction and operation of floating liquefied natural gas (FLNG) facilities – the biggest, most complex floating structures ever seen – meaning natural gas will now be safer, cheaper and have a lower environmental footprint. Lloyd’s Register’s unprecedented 50-year offshore experience, including its technical knowledge of LNG containment and liquefaction technology, FPSO development and process engineering systems, has allowed this 250-old classification society to publish the first set of rules to comprehensively look at all areas of FLNG facilities. “Natural gas is a key ‘fuel for the future’ and its safe and economic production will become increasingly more important,” says John Rowley, President, Lloyd’s Register Asia. “The FLNG facilities we have worked on to form these rules will be the biggest floating structures ever seen and in the coming decades, they will allow us to unlock the world’s stranded offshore natural gas reserves. They are essential to the world’s future energy mix and Lloyd’s Register’s experience and knowledge is integral to their safe, sustainable and economic operation.” According to the International Energy Authority, the world’s primary energy demand will increase by 37% between 2008 and 2035 with the natural gas share overtaking coal before 2035 and starting to reach parity with oil soon after 2040. Gas reserves currently remain abundant yet they are technologically complex to both extract and transport. Liquefied natural gas takes up about 1/600th the volume of natural gas yet until now, formal FLNG design codes have remained underdeveloped and this has presented challenges to develop production engineering systems. “Ultimately, the Lloyd’s Register FLNG Rules provide a robust and efficient framework in which all other specialist codes and standards can be used. This will be hugely beneficial, for the energy industry and for our wider societies in the future,” concludes John Rowley. Lloyd’s Register in Asia Pacific Globally Lloyd’s Register plans to grow its business from its current turnover of USD1.4 billion to USD2.5 billion by 2016 and Asia Pacific is key to this growth and Lloyd’s Register’s energy business is its engine of growth. By 2016, Lloyd’s Register will have doubled its energy business in Asia Pacific to over USD150 million, through growth in the Upstream, Downstream, Power and Inspection businesses. Lloyd’s Register is currently searching for key acquisitions in all energy sectors, especially in areas of nuclear and renewables as well as growing its engineering, compliance and consultancy capabilities. The offshore sector is essential to Lloyd’s Register’s growth ambitions and there is an increased capability focus on Perth, Busan, Shanghai as well in the offshore hub of Singapore and Malaysia. In Singapore, Lloyd’s Register will be opening its second Global Technology Centre (the first is in the UK) that will partner with major universities and industry partners, in Singapore and internationally, to focus on research and development projects in the offshore and drilling sectors, to help the global upstream industry operate with confidence and tackle the ever-growing technical, regulatory, commercial and environmental demands.

Finland: Wartsila’s Dual-Fuel Engines for 100 LNG Carriers

Posted on May 31st, 2012 with tags , , , , , , , , , , .
Finland - Wartsila to Supply Dual-Fuel Propulsion Engines for 100 LNG Carriers Wärtsilä, the marine industry’s leading solutions provider, has now been contracted to supply Wärtsilä 50DF dual-fuel propulsion engines to 100 Liquefied Natural Gas (LNG) Carrier vessels. This notable milestone was recently passed with the supply of a LNG carrier in a South Korean shipyard. The 100 LNG Carriers represent approximately one quarter of the current global fleet. Wärtsilä’s advanced dual-fuel technology was first launched in the early 1990s for use in land-based power plant applications. The first marine installation of the 50DF engine came a decade later. The technology enables the engine to be operated on either natural gas, light fuel oil (LFO), or heavy fuel oil (HFO), and switching between fuels can take place seamlessly during operation, without loss of power or speed. This ensures safety and continuous installation operability. The Wärtsilä 50DF engine is designed to have the same output regardless of the fuel used. The fitting of Wärtsilä 50DF engines onboard the first LNG Carriers in 2006 set a trend in the industry. Since that introduction, 65 percent of all new LNG Carriers have been fitted with Wärtsilä dual-fuel engines. One of the reasons for the strong success of this particular engine over the alternatives is its superior propulsion efficiency. The clear environmental advantages that operating on gas allows, is another factor in the success of this technology. When operating in gas mode, the nitrogen oxide (NOx) emissions are at least 85 percent below those specified in the current IMO regulations, and CO2 emissions are some 25 percent less than those of a conventional marine engine running on diesel fuel. Additionally, the sulphur oxide (SOx) and particle emissions are negligible at almost zero percent. “This is indeed an important milestone for Wärtsilä, and for the shipping industry as a whole. It confirms not only our leading position in the LNG transportation sector, but also the viability of Wärtsilä dual-fuel engines. They have demonstrated that they are a solid and reliable choice for owners and operators, enabling easy adaptation to different sailing patterns, in both arctic and tropical conditions, and to various operational profiles,” says Lars Anderson, Vice President, Wärtsilä Ship Power, Merchant. Other marine sectors following the trend In addition to its success in the LNG Carrier market, the Wärtsilä 50DF engine is increasingly being considered by owners and operators throughout the shipping industry. For example, in the cruise and ferry sector, where it is often necessary to operate in Emission Control Areas (ECAs), there is growing awareness of the advantages of operating on gas. The new Viking Line ferry to operate between Finland and Sweden will be the largest ferry in the world operating on gas. Similarly, vessels serving the offshore oil and gas industry are increasingly being fitted with Wärtsilä dual-fuel engines. The need for flexibility, fuel efficiency, and compliance with stricter environmental regulations, are the drivers behind this trend. To date Wärtsilä has sold some 720 DF engines, and has accumulated more than 5 million running hours of experience with this technology. This is far beyond anything offered by competitive engine manufacturers. Expanded offering With environmental issues and fuel economy likely to be the future market drivers, Wärtsilä has recently expanded its merchant fleet equipment range to include solutions that address process efficiency and environmental compliance. As a result, it is now positioned as the most suitable systems provider for extended ship power solutions. Following its recent acquisition of Hamworthy, Wärtsilä is established as a market leader in the LPG and LNG carrier markets for the reliquefaction of boil-off gas, with solutions that offer both economic and environmental advantages.

Korean Shipbuilder Jumps into the Eco-Friendly Gas Engine Market

By gCaptain Staff On   Test run of Hyundai Heavy’s Eco-friendly Gas Engine HiMSEN H35/40GV In their second news release of the day, South Korean shipbuilder and engine manufacturer, Hyundai Heavy Industries, announced it has started exporting the eco-friendly gas engine Hyundai HiMSEN H35/40GV after completing test runs on June 18. The new gas engine runs on liquefied natural gas rather than heavy crude oil and has a maximum power output of 13,000 bhp. The HiMSEN H35/40GV can be used to generate power for onshore power plants, commercial ships, and offshore facilities including drillships. The new engine emits 20% less carbon dioxide than diesel engines, reduces NOx emissions by 97% to reach world’s lowest level of 50 ppm, and improves engine performance by 47%. The Ulsan, South Korea-based company will export the engine to an onshore gas-powered power plant in the Middle East after final paint and packing work. Mr. Kim Jeong-hwan, COO of Hyundai Heavy’s Engine & Machinery Division comments: “Due to high oil prices and strengthening regulations on emissions, the demand for gas engines is increasing. We expect these high-output gas engines to help Hyundai Heavy expand our product lines, diversify target markets, and boost sales.” With a 35% share of the diesel engine market, Hyundai Heavy looks to be in the Top 3 for gas engines with a 15% market share by 2013.

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North American Natural Gas is Fueling an International Political Power Shift

 

Methane Shirley Elisabeth – credit BG Group and photographer Ken Childress

(Dow Jones) KUALA LUMPUR–North American exports of natural gas threaten the dominance of gas exporting giants like Russia, Qatar and Algeria who currently control much of the world’s gas supplies.

First U.S. natural gas exports are still three years away, but it’s already creating a buzz. Rivals who dominate the business now are trying to play down the threat but they are already feeling the heat.

“They are all jittery,” Prabhat Singh, marketing director at India’s state-run Gail (India) Ltd. (532155.BY), told Dow Jones Newswires in an interview on the sidelines of a conference. Gail, India’s largest gas utility, is emerging as a major LNG buyer in the region.

Major exporters have traditionally wielded a commanding position in market, be it piped gas or liquefied natural gas. Some have displayed their clout by cutting off supplies. But this could be at risk if North America enters the market with its cheaper, Henry Hub-linked gas and there are signs it’s already happening.

“There used to be a tone full of arrogance earlier,” Mr. Singh said, referring to major exporters’ stance in price negotiations. “Now there is a tone which has mellowed down.”

U.S. gas production has surged over the past decade on the back of technology that allows extraction of gas from shale deposits. This has pushed U.S. gas prices to the lowest in a decade, opening up the possibility of shipping gas to Asia where prices are just short of record highs but demand is still robust.

Oil majors such as ExxonMobil and Royal Dutch Shell are exploring exports of natural gas from the U.S., which will require multi-billion dollar investments to produce and liquefy the gas that must be transported in specially designed tankers.

Gail has already signed a contract to buy LNG from Cheniere Energy‘s Sabine Pass facility in the U.S.–the first project to get all regulatory approvals. It now plans to use its portfolio of LNG supplies including the Henry Hub-linked cargoes as a yardstick for negotiating other deals.

“Today the scenario has changed,” Mr. Singh said. “The best thing is Henry Hub-linked gas prices are now coming to India,” which would give Indian buyers leverage while negotiating prices with other suppliers.

Over the last few years, Indian buyers have had to buy cargoes referenced to the relatively high price India paid for Gorgon LNG. Prices in Asia are often based on existing contracts due to the absence of a regional benchmark. Asian buyers pay a premium for LNG due to the vast difference between demand and supply, while prices are more volatile as they are linked to crude oil instead of gas, unlike in the U.S. or Europe.

The very idea of North American LNG exports entering the market has changed the mindset of Asian buyers, Mr. Singh said. And that is creating a headache for major LNG exporters that have or are making big-ticket investments in projects.

Speaking at a conference in Kuala Lumpur this week, Russian gas giant OAO Gazprom‘s Deputy Chief Executive Alexander Medvedev and Hamad Al Mohannadi, chief of Qatar’s RasGas, both played down the significance of North American exports.

Mr. Medvedev said he doesn’t consider unconventional gas from the U.S. as competition, while Mr. Mohannadi said volumes of North American LNG exports would be limited due to domestic demand.

Qatar is the world’s largest LNG exporter and Russia, which sells most of its gas through pipelines, is drawing up big plans for LNG exports to reach more customers.

Gazprom said this week that its ambitious Shtokman gas project in Arctic waters would now be turned into a full LNG project.

Mr. Singh said the posturing by the big exporters isn’t surprising. “If I were a major [exporter], what would I do? I have to tell the world that this is a mirage, don’t run after it. I have everything, buy expensive gas from me.”

-By Gurdeep Singh, Dow Jones Newswires


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Germany: GL, MAN – Study on Costs and Benefits of LNG as Ship Fuel

Posted on May 23rd, 2012 with tags benefits, Container, costs, europe, Fuel, Germany, GL, LNG as, man, News by topic, ship, study, vessels. GL and MAN issue joint study on costs and benefits of LNG as ship fuel for container vessels. Using liquefied natural gas (LNG) as ship fuel has recently gained more attention not only in Europe, but also in Asia and the USA. Ship owners interested in LNG as ship fuel are currently facing a number of questions regarding the costs and the possible benefits of using such technology. And they wish to learn whether exhaust gas treatment systems could be the preferred technical solution. At the same time, increasing ship efficiency with advanced waste heat recovery systems becomes feasible. This suite of technologies is the focus of the GL and MAN joint study on container vessel power generation systems.

LNG-Powered Inland Vessels – Wärtsilä Wins Contract to Supply Pair of Medium-Speed 20DF Engines

By Rob Almeida On Deo Juvante, image courtesy Combi International Wärtsilä announced today that they have been contracted by Koedood Diesel Service BV to supply a complete power system, including two of its 6-cylinder Wärtsilä 20DF dual-fuel medium-speed engines, for a new, 135 meter dry cargo inland waterway vessel. This order extends the benefits of gas fueled operation to an inland waterway vessel, and represents a strong endorsement of gas as a marine fuel. The vessel will be part of the ECO2 Inland Vessel project, which is focused on developing innovative measures for making the inland shipping sector more economically and environmentally sound. A transition to liquefied natural gas (LNG) is widely viewed as being one of the most realistic options for significantly reducing the environmental footprint of marine transportation. Wärtsilä 6L20DF, image courtesy Wärtsilä This will be the first-ever medium speed, dual-fuel, mechanically driven inland waterway vessel capable of operating for 95-99 percent of the time on LNG fuel, with a minimum of pilot marine gas oil (MGO) used for ignition. The engines are also capable of operating fully on MGO. In addition to the two Wärtsilä dual-fuel engines, the scope of the order includes two fixed pitch propellers in a nozzle, the coldbox, and the LNG tanks. The above statement may appear a bit inaccurate as Lloyd’s Register announced at the end of 2011 the delivery of the dual-fuel powered chemical tanker MT Argonon which will operate via 1,115 KW Caterpillar DF3512 engines on inland waterways, however that vessel will operate on an 80/20 mixture of gas to diesel and the CAT engines are rated as “high speed”.  Wärtsilä engines, using a slightly different technology, operate at a higher ratio of gas to diesel. That is the primary distinction between the two vessels. This new vessel, being built for Dutch shipowner Combi International, will set new standards in environmentally and economically sustainable operations on inland waterways in the Netherlands, Germany, Switzerland, Belgium and France. ECO2 Inland Vessel project The vessel is the first of three inland vessels that will serve as pilots for innovative, environmentally sound power systems (engines and propulsion) for inland shipping. All three vessels will be designed, tested and implemented within the ECO2 Inland Vessel project. A consortium of companies have joined forces in this project with Wärtsilä Netherlands BV as the co-ordinating partner. The other partners are Koedood Diesel service, Combi Group BV, Reederei Deymann, TNO, DST and Hochschule Emden-Leer. The project’s goal is to identify the most efficient and economical power systems for various types of inland shipping vessels, to the ultimate benefit of the global inland shipping industry. The project is part of a larger initiative known as MariTIM (Maritime Technologies and Innovations Model region Germany-The Netherlands), sponsored by the EU. “This ECO2 Inland Vessel project is helping the inland shipping industry to become more sustainable, whilst at the same time increasing fuel efficiency and reducing costs. Under the auspices of the project, all three pilot vessels will be monitored for up to three years in order to provide valuable input data for future generations of inland waterway vessels. The Wärtsilä dual-fuel engines have proven their reliability throughout five million running hours, which clearly indicates our leading position in this field. Wärtsilä’s dual-fuel engine technology, which is well established in ocean going applications, can now be applied to small scale LNG fuelled vessel applications,” says Bram Kruyt, Director, Inland Water Ways, Wärtsilä Services at Wärtsilä Netherlands B.V. Wärtsilä 20DF engines Wärtsilä’s dual-fuel (DF) engine technology allows flexibility in fuel choice, since the engines can operate either on LNG, MGO or HFO. In gas mode, harmful exhaust emissions are drastically reduced since nitrogen oxide (NOx) emissions are cut by at least 85 percent, CO2 emissions by some 25 percent, while sulphur oxide (SOx) and particle emissions are reduced by almost 100 percent from those produced by standard diesel fuel marine engines. The engine is fully compliant with the IMO Tier III exhaust emission regulations. Click here for more information about Wärtsilä 20DF engine

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Survey Says…Growing Confidence in LNG as a Marine Fuel

By gCaptain Staff On By Lars Petter Blikom, DNV As part of a project to define the future design of container feeder ships for operation in the Baltic Sea, some of my colleagues have done a survey. They posed a set of questions to a range of ship operators in the Baltic Sea area, and some of the results are quite interesting from a LNG perspective. Other results may serve as weekend entertainment. Some of the top ranking priorities are quite obvious. It would be strange if “operating costs” and “fuel efficiency” didn’t score rather high in a survey like this. Even in the shipping industry, which lives by its own set of economic indicators, this would be strange indeed. If you are a reader from a different industry you may notice that not all items brought forward appear very futuristic, e.g. “optimal fuel consumption over wide speed range” may sound obvious, but actually most ships are optimised for easy construction, which gives a quite different output. Not a popular finding among sailors I would guess, but “crew comfort” is among the lowest priorities. Perhaps this indicates that crew comfort is already at luxury level?  

$12 Billion LNG Deal Signed, Vladivostok to Become Major Hub Supporting Sakhalin

By On
  Sakhalin1 LNG carrier shell The ice has just melted and the Grand Aniva, purpose-built in Japan to carry Liquefied Natural Gas, waits to leave Aniva Bay terminal after being loaded with LNG. Image: Shell TOKYO (Dow Jones) –Japan and Russia agreed to provide necessary support for a project to build a liquefied natural gas plant in Vladivostok in a deal signed Sunday, Kyodo News reported Monday, citing Japanese officials. Japan’s trade and industry minister, Yukio Edano, and Russian Energy Minister Alexander Novak signed a memorandum in St. Petersburg on the sidelines of an Asia-Pacific Economic Cooperation forum energy ministers meeting, the report said. Russian gas firm OAO Gazprom (GAZP.RS) and a Japanese consortium comprising Itochu Corp. (8001.TO), Japan Petroleum Exploration Co. (1662.TO), Marubeni Corp. (8002.TO) and Inpex Corp. (1605.TO) have been conducting a feasibility study since April 2011 for a 10 million-metric-ton-a-year LNG export terminal at Vladivostok, about 1,000 kilometers northwest of Tokyo. The cost of the projected is estimated to be in the region of 1 trillion yen, according to separate reports in the Asahi Shimbun and the Yomiuri Shimbun. The project is in line with Russia’s strategy to transport natural gas from Sakhalin and eastern Siberia via pipelines to Vladivostok, where the gas will be turned into LNG for export to countries in the Asia-Pacific region, the Kyodo report said. - Tokyo Bureau, Dow Jones Newswires

Flemish Port Authorities are Optimistic,” DNV Leads Discussion on LNG Bunkering

BygCaptain StaffOnApril 25, 2012 Rendering: TGE, click for larger - By Per Wiggo Richardsen, DNV Recognising that LNG is one of the best solutions for complying with upcoming emission regulations for ships, DNV is currently conducting a feasibility study for the Flemish Government relating to the provision of LNG bunkering facilities in three Belgian ports. The annual Process & Asset Risk Management Conference (PARC) focused on LNG opportunities in addition to debating the future of energy supply. The conference, which was hosted by DNV in Brussels last week, brought together EU regulators, industry experts and port representatives. Antwerp, Zeebrugge and Ghent were added to the list of European ports making an investment in LNG bunkering facilities, which includes ports in the Netherlands, Sweden, Finland and Poland. “The Flemish port authorities are optimistic about the potential for safe and efficient LNG bunkering operations and DNV’s multidisciplinary analysis will help them move forward confidently,” says Mohamed Houari, DNV Head of Solutions for Central Europe, adding: “I’m now looking forward to seeing how we can proactively use this strategic project success and replicate it in other areas.” In his address to the conference in Brussels, Pim Bonne of the Flemish Department of Mobility and Public Works’ Ports and Water Policy Division explained that the study carried out by DNV, which will be finalised in June, will help consider what needs to be done in terms of amendments to legislation relating to ports and the role of government funding in order to encourage the development of an LNG bunkering infrastructure. Speaking at the conference, Yolanda García Mezquita from the European Commission’s DG Energy voiced the need to develop infrastructure and environmental and operational standards in order to secure the gas supply. In line with this, her colleague from DG Mobility and Transport, José Anselmo, stressed the need for better energy connections between member states. Anselmo presented the EU co-funding opportunities for LNG projects, mentioning in particular the European Investment Bank, Trans-European Transport Network (TEN-T) and Connecting Europe Facility. A functional and standardised bunkering infrastructure is a prerequisite for the widespread use of LNG in global shipping. DNV chairs the ISO working group tasked with the development of internationally agreed guidelines.  

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2 Gedanken zu “Timeline: LNG in the port of Antwerp Brunsbüttel bekommt Erdgas-Tankstelle für Schiffe

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