Für die Hamburg Port Authority (HPA) ist die Zusammenarbeit mit Brunsbüttel Ports „besonders gut und fruchtbar“.

Seeschiffe von 200 Metern Länge können im Brunsbütteler Elbehafen festmachen – fürs Container-Geschäft eine ideale Größe.
Foto: Brunsbüttel Port Copyright und Norddeutsche Rundschau
Ein Rotorblatt wird im Brunsbütteler Elbehafen von einem Schiff gehoben und später an Land in einen der regionalen Windparks transportiert.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article207466741/Hamburgs-Flotte-wird-auf-Fluessiggas-umgeruestet.html
Copyright abendblatt siehe unten
Foto: Brunsbüttel POrts
http://www.dvz.de/rubriken/finale/single-view/nachricht/maritimer-nachwuchs-gesucht.html
Rollende Pipeline für Flüssiggas-Zukunft
Brunsbütteler Häfen beladen erstmals speziellen Kesselwaggon
Brunsbüttel
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Die Häfen Brunsbüttel nehmen weiter Kurs auf eine Zukunft als Flüssiggas-Terminal. Im Elbehafen ist gestern erstmals ein Kesselwaggon der Firma VTG mit verflüssigtem Erdgas (LNG) beladen worden. Der Bahntransport von LNG könnte in Zukunft neben dem Lkw ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Importeur und dem Endverbraucher sein, erklärten Vertreter verschiedener Unternehmen. Bislang handelt es sich aber lediglich um einen Test. Der LNG-Waggon von VTG ist der erste in Europa und kann 42 Tonnen verflüssigtes Erdgas transportieren. Die Menge des verflüssigten Erdgases eines einzigen LNG-Waggons entspricht nach Angaben des Herstellers VTG dem Energiegehalt von zirka 600 000 Kilowattstunden. Sven Wellbrock, bei VTG für das Europa-Geschäft zuständig, sprach gestern von einer „rollenden Pipeline“. Bislang wird LNG dort, wo es in Deutschland zum Einsatz kommt, noch mit Lkw transportiert und wird dabei meist in den Niederlanden angelandet. Über ein eigenes nationales LNG-Terminal verfügt Deutschland derzeit nicht. Grundsätzlich sind die Politik in Bund, Land und Region für den vermehrten Einsatz von LNG. Auch aus der Wirtschaft gibt es viele positive Signale. Dennoch geht es nur langsam voran. „Wir müssen nachdenken über eine Diversifizierung der Kraftstoffbasis“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann. „Wir brauchen größere Unabhängigkeit, und LNG ist ökologisch und sicherheitspolitisch von eminenter Bedeutung.“ Der Bundestag habe deshalb die Fördermittel für LNG-Projekte aufgestockt. Das verflüssigte Erdgas ist zwar ein fossiler Energieträger, verursacht aber deutlich weniger Schadstoffe als Kohle oder Öl. Das in Deutschland verbrauchte Erdgas wird gegenwärtig zu 40 Prozent aus Russland geliefert. Mittelfristig könnte der Anteil Russlands auf 60 Prozent steigen. „Es gibt bei der Bundesregierung leider kein LNG-Szenario, sondern nur eines für Northstream II, eine weitere Pipeline durch die Ostsee“, sagte Kurt-Christoph von Knobelsdorff aus dem Kieler Wirtschaftsministerium. Man solle zumindest beide Varianten zur Versorgung Deutschlands berechnen. Die Brunsbütteler Häfen bemühen sich bereits seit Jahren um den Aufbau einer LNG-Infrastruktur. Inzwischen tritt dabei vor allem Wilhelmshaven in einen immer offener Wettstreit. Die Investitionen für ein Importterminal beziffert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbütteler Häfen , auf 300 bis 400 Millionen Euro. Schnabel verhandelt bereits mit Investoren und bemüht sich um Fördermöglichkeiten.
sh:z
Ein Stück näher am Gas-Terminal
Festlegen will er sich nicht, aber Haushaltspolitiker Norbert Brackmann räumt Brunsbüttel gute Chancen ein
Brunsbüttel
Es ist noch nicht der Durchbruch, aber für Frank Schnabel zumindest „ein Meilenstein“ auf dem Weg zu einem Terminal für Flüssiggas (LNG) am Brunsbütteler Elbehafen. Seit einigen Jahren wirbt Schnabel Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und derzeit Sprecher der Werkleiterrunde im Industriegebiet, für ein solches Terminal. Bei einer Konferenz gestern stellte sich der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, CDU-Obmann im Haushaltsausschuss des Bundes, deutlicher als erwartet auf die Seite Schnabels. Natürlich, schränkte Brackmann ein, werde er sich derzeit weder für Brunsbüttel noch für Wilhelmshaven aussprechen. Dafür fehlten noch zu viele Eckdaten. Aber Brackmann sieht den Standort Brunsbüttel im Rennen um die Verwirklichung ein Stück weiter vorne. Die Befürworter des Projekts in der Schleusenstadt haben ihre Hausaufgaben gemacht und etwa ein Wirtschaftlichkeitsgutachten eingeholt. Das Land ist mit im Boot und die geografische Lage passt – gute Voraussetzungen, so Brackmann, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Derzeit werden Förderrichtlinien erarbeitet: einerseits für die Umrüstung von Schiffen, die dann LNG als Treibstoff nutzen sollen, andererseits zur Unterstützung des Ausbaus von Hafeninfrastrukturen. Diese müssten aufgebaut werden, um die Nachfrage anzukurbeln. „Hier werden geeignete Pilotvorhaben unterstützt“, kündigte Brackmann an. Denn das Fehlen einer Infrastruktur bezeichnet der Bundespolitiker als Achillesferse. „Wir brauchen LNG innerhalb des Energiemixes in Deutschland, um nicht nur unabhängig, sondern vor allem auch umweltbewusst eine stabile Energieversorgung gewährleisten zu können“, sagte Brackmann. Ergänzend sagt Kurt-Christoph von Knobelsdorff, stellvertretender Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium und Brunsbüttel-Beauftragter der Landesregierung: „LNG ist für Schleswig-Holstein Teil der Energiewende.“ Denn der Gassektor sei ein wichtiger Baustein neben dem Strom. Frank Schnabel träumt von der ganz großen Lösung, weiß aber auch, dass es schwer wird, einen Investor zu finden, der rund eine Milliarde in die Hand nimmt, um in Brunsbüttel ein Terminal mit einer Kapazität von einer halben Million Kubikmetern zu bauen. Als realistisch stuft er dagegen die kleinere Variante für 190 000 Kubikmeter ein (geschätzte Kosten: 200 bis 400 Millionen Euro). Auch dies wäre ein Importterminal, bei dem das verflüssigte Erdgas direkt bei den Erzeugern in Nah-Ost oder den USA abgeholt werden könnte. Der erste Schritt wäre für ihn eine Bunkerstation zur Versorgung von Schiffen. Der Charme schon des kleineren Import-Terminals liegt für Schnabel aber in einem aufgeteilten Markt: Neben der maritimen Wirtschaft könnte die Brunsbütteler Industrie ebenso Abnehmer sein wie die Hamburger Hafenwirtschaft oder andere Endverbraucher weitab im Hinterland. Die Zusammenarbeit mit der VTG AG, die gestern erstmals einen Waggon für den LNG-Transport im Elbehafen belud, gilt hierfür als wichtige Voraussetzung. Soweit die Ideen, das Vorhaben mit Leben zu füllen. Norbert Brackmann machte gestern aber auch Druck, forderte konkrete Zahlen. Der potenzielle Investor für den kleineren Import-Terminal ist hier gefordert. Im Bundeshaushalt sind allein für dieses Jahr acht Millionen Euro zusätzlich vorgesehen: sechs Millionen für den Aufbau einer Tank- und Lade-Infrastruktur sowie zwei Millionen für Forschung und Modellvorhaben. Wer an die Geldtöpfe möchte, die in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden sollen, muss vorrechnen, was er für mögliche Unterstützung benötigt.
Ralf Pöschus
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Schifffahrt Hamburgs Flotte wird auf Flüssiggas umgerüstet

Von Sascha Balasko
Die Boote von Feuerwehr und Polizei sollen umweltfreundlicher werden

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Die Boote von Feuerwehr und Polizei sollen umweltfreundlicher werden

Die städtischen Boote sollen umweltfreundlicher werden. In sieben Jahren könnten Dieselmotoren der Vergangenheit angehören.

Hamburg.  Die städtische Schiffsflotte soll umweltfreundlicher werden. Darauf haben sich SPD und Grüne geeinigt. Die Koalitionspartner haben nun einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, der die Umstellung von Diesel- auf Flüssiggas-Antriebe sowie den Einbau von Rußpartikelfiltern vorsieht. In sieben Jahren könnten dann alle fast 100 städtischen Boote (vom Kleinboot bis zum Küstenstreifboot) umgerüstet sein.

Künftig soll die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) für den Betrieb der städtischen Flotte verantwortlich sein. Die HPA betreibt rund 30 Schiffe, darunter Bagger-, Versorgungsschiffe oder Eisbrecher. Hinzu kämen dann die Bote der Feuerwehr und Wasserschutzpolizei. Die Feuerwehr hat drei Löschboote sowie 47 Kleinboote, bei der Wasserschutzpolizei sind es 14 Boote. Von der Zusammenführung verspricht sich Rot-Grün den Wegfall von Doppelstrukturen. So wird dann künftig nicht mehr jede einzelne Institution für die Wartung und Reparatur der Schiffe zuständig sein, sondern nur noch die HPA.

Im Antrag der Koalitionspartner heißt es dazu: "Ein zentrales Flottenmanagement erleichtert die Umstellung der Schiffe auf emissionsärmere Antriebe, da die Leistung aus einer Hand erbracht werden kann." Außerdem verspricht man sich von der Umstellung auf saubere Antriebe bei städtischen Booten eine Vorbildfunktion für private Schiffsbetreiber. "Die Stadt sollte Innovationstreiber sein", sagt Joachim Seeler, hafenpolitischer Sprecher der SPD. Für einen starken Hafen spielen nach seiner Überzeugung auch Nachhaltigkeit und Innovation eine immer größere Rolle. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass die HPA seit 2014 ihre Flotte durch emissionsärmere Schiffe und Geräte ersetze.

Für Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks ist die "ökologische Modernisierung der städtischen Flotte ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum grünen Hafen". "Gerade die stadteigenen Schiffe sollen da mit gutem Beispiel weiter vorangehen. Deshalb sieht unser Antrag den Einbau von modernen Schiffsmotoren und das Nachrüsten mit Rußpartikelfiltern vor – für sauberere Luft im Hafen."

Umschlag entwickelt sich stürmisch
Elbehafen verdreifacht Vorjahresergebnis

Maritimer Nachwuchs gesucht

Beim Hafenrundgang erfuhren die Teilnehmer der Informationsveranstaltung alles über die täglichen Aufgaben im Elbehafen. (Foto: Brunsbüttl Port)

14. April 2016 | von Lisa Reggentin
A
Azubi Ahoi“ hieß es diese Woche bei Brunsbüttel Ports. Nach dem großen Interesse der letzten Jahre organisierten die Auszubildenden im Elbehafen in diesem Frühjahr wieder eine eigene Berufsmesse. „Von Azubis für zukünftige Azubis“ lautet das Motto der Veranstaltung, die sich an alle interessierten Jugendlichen richtet, die Informationen über die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten der Brunsbütteler Schramm Group aus erster Hand erhalten möchten. Unter der Dachmarke Schramm Ports & Logistics bilden die Brunsbütteler Häfen sowie der Glückstädter Hafen, der Rendsburg Port und zwei Standorte im Hamburger Hafen einen Hafenverbund in der Metropolregion Hamburg. Mehr als 100 potenzielle Auszubildende besuchten am Mittwoch den Elbehafen, um neue Perspektiven für ihre berufliche Entwicklung aufgezeigt zu bekommen. Neben Präsentationen rund um die Aktivitäten der maritimen Unternehmensgruppe konnten sich die Besucher an Informationsständen zu den 13 Ausbildungsberufen der Schramm Group mit den jeweiligen Azubis austauschen und herausfinden, welche Anforderungen jeder Beruf mit sich bringt und welche Ausbildung am besten zu ihnen passt. Besonders wichtig war den Auszubildenden dabei, Gespräche auf Augenhöhe zu führen, damit Interessierte genau die Fragen stellen konnten, die sie einem Personaler nicht stellen würden. Für diesen Austausch hatten die Auszubildenden Informationsstände im Foyer des Verwaltungsgebäudes aufgebaut. In Unternehmenspräsentationen stellten die jungen Leute die verschiedenen Aktivitäten der Schramm Group vor. In einem Rundgang führten sie die Besucher durch den Elbehafen, die so einen Einblick in die täglichen Aktivitäten des Hafenbetriebs bekamen. Anschließend bestand die Möglichkeit, einen Kran zu besteigen, was auf großes Interesse bei den Besuchern stieß. An dem Büfett mit Hotdogs, Kuchen, Snacks und Getränken ließen die Teilnehmer die Veranstaltung ausklingen. „Wir freuen uns über die vielen Interessenten und das Engagement unserer Auszubildenden, die die gesamte Veranstaltung eigenständig organisiert haben. Wir bilden junge Menschen für unseren eigenen Bedarf aus, so dass bei uns hohe Übernahmechancen bestehen“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Schramm Group und der Brunsbüttel Ports GmbH.
rgebnis bei der Verladung von Windkraftkomponenten seit Januar
Brunsbüttel
Eine steife Brise treibt die Umschlagszahlen für Windkraft-Komponenten im Brunsbütteler Elbehafen voran: Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind dort mehr als drei Mal so viele Anlagenteile umgeschlagen worden als im gesamten Vorjahr. 1300 Komponenten wurde seit Januar von Schiffen geladen, in 2014 waren es insgesamt 400. „Diese Zahlen sind Bestätigung und gleichzeitig Ansporn, unseren Kurs weiterzuverfolgen, da sie unser Engagement für die Windenergiebranche bestätigen“, erklärt Frank Schnabel (Foto), Geschäftsführer des Hafenbetreibers Brunsbüttel Ports. „Damit wird die Bedeutung unseres Standorts für die Windkraftbranche nachhaltig untermauert.“ Brunsbüttel Ports verlädt über den Elbehafen diverse Elemente von Onshore-Windkraftanlagen. Dazu zählen Turmsegmente mit Einzelgewichten von bis zu 65 Tonnen, Naben mit Gewichten von bis zu 35 Tonnen, Gondeln und Statoren (Teile der Dynamos, Red.) mit Gewichten von 50 Tonnen sowie Rotorblätter. Diese werden in Brunsbüttel zwischengelagert und anschließend in der Regel per Schwerlast-Lkw zu den nahen Baustellen der Onshore-Windparks transportiert.
Für die erforderliche Zwischenlagerung von Windkraftkomponenten hatte der Hafenbetreiber erst im Juni eine 7300 Quadratmeter große Schwerlast-Fläche in Betrieb genommen – dort stand bis zu einem Abriss das alte Verwaltungsgebäude. Investiert wurden in die Fläche rund eine Million Euro. Seit ihrer Inbetriebnahme sei die Fläche gut ausgelastet, berichtet Schnabel, eine Vielzahl von Schwerlast-Komponenten von Windkraftanlagen werde dort nach dem Löschen vom Binnen- oder Seeschiff bis zum Weitertransport gelagert. Der Hafenchef: „Die Erweiterung unserer Kapazitäten war ein wichtiger Schritt, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können.“ Schnabel hofft, dass die positive Entwicklung auch im kommenden Jahr stabil bleibt. Die Voraussetzungen für diese Erwartung dürften gegeben sein: „Der Ausbau und das Repowering von Windparks in der Region verschaffen der Onshore-Windenergie einen deutlich zu spürenden Rückenwind.“ Mit Abschluss des laufenden Jahres wird mit einem neuen Rekordjahr für den Umschlag von Windkraftanlagen gerechnet. Ergebnisse, die parallel zu der Entwicklung der Hafengruppe verlaufen. Frank Schnabel fasst zusammen: „Neben der Windenergiebranche, gehen wir generell für unsere Häfen und die verschiedenen Gütergruppen von einer weiterhin positiven Tendenz im Gesamtergebnis aus.“ Bereits im Juli hatte Brunsbüttel Ports dies mit Zahlen aus der Halbjahresbilanz unterlegt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 9,5 Prozent mehr Güter in den drei Häfen der Schleusenstadt umgeschlagen – 6,4 Millionen Tonnen. Das sei ein neuer Rekord des zur Schrammgroup gehörenden Hafenbetriebs, so Schnabel damals. Wachstum meldete Brunsbüttel Ports auch für die Häfen in Glückstadt, Rendsburg (dort gemeinsam mit der Ahlmann-Zerssen GmbH + Co KG) sowie die Hafenanlagen bei der Aurubis in Hamburg und im Kohlekraftwerk Moorburg. In diesen Häfen und Terminals summierte sich im Halbjahresergebnis die Umschlagsmenge auf 7,8 Millionen Tonnen.
Ralf Pöschus
Elbehafen: Neues Lager in Itzehoe
Logistikzentrum auf Prinovis-Gelände: Brunsbüttel Ports und CLC haben Kooperation vereinbart / Gütertransport sogar über die Stör denkbar
Brunsbüttel/Itzehoe
„Langfristig wandern Warenströme aus Hamburg heraus“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports. Von diese erwarteten Entwicklung hat sich das Unternehmen jetzt eine Anteil gesichert: Über eine Kooperation mit dem China Logistik Centrum (CLC) auf dem ehemaligen Prinovis-Gelände in Itzehoe erweitert der Hafenbetreiber sein Lagerangebot. Der Umschlag dafür soll in erster Linie über den Brunsbütteler Elbehafen erfolgen. Wie berichtet, plant die CLC auf dem 220 000 Quadratmeter großen Grundstück ein Logistikzentrum mit 70 000 Quadratmetern Lagerfläche. „Sowohl Lage als auch Kapazitäten des neuen Logistikzentrums ergänzen uns in unseren Aktivitäten optimal“, sagt Schnabel. Über den wenige Kilometer entfernten Elbehafen bestehe eine unmittelbare Seehafenanbindung an das Hinterlandlager. Neben einem offenen Zolllager können in Itzehoe weitere logistiknahe Leistungen wie Verpackung, Verteilung und Kommissionierung der Waren durch CLC abgewickelt werden. Die Vorteile für beide Partner lägen auf der Hand, so der Hafenchef: „Für uns das das wie ein eigenes Lager, umgekehrt kann CLC einen Hafen anbieten.“ Vor allem: Nicht alles müsse über Hamburg abgewickelt werden. Der Standort in Itzehoe biete die unmittelbare Nähe zur A 23 und den Anschluss an die B 5. Containerschiffe aus China sind inzwischen oft Transportgiganten. Die hat Schnabel aber gar nicht im Sinn. „Ein Schiff mit 15 000 Containern am Elbehafen zu stoppen, damit dann da 100 Boxen abgeladen werden, wäre unwirtschaftlich.“ Vielmehr geht es ihm um die Panamax-Klasse –200 Meter lange Frachter, die am Kai des Elbehafens problemlos liegen können. Richtig starten soll die Kooperation zu Jahresbeginn, sagt Schnabel. Jetzt gelte es für beide Seiten erstmal, den nötigen Vorlauf abzuwickeln. Dass gerade im einstigen Reich der Mitte die Wirtschaft schwächelt, sieht er entspannt. Die Konjunktur werde sich wieder erholen. Abgesehen davon: „China ist nur eine Möglichkeit, wir bieten uns für alle Märkte an.“ Der kurze Transportweg zu den Brunsbütteler Häfen und die schnelle Anbindung nach Hamburg seien wesentliche Erfolgsfaktoren für das Distributionszentrum. Schnabel: „Die Bündelung der Synergien von CLC und von uns als Hafenbetreiber und Logistiker ist ein wichtiger Schritt, um den wachsenden Warenströmen gerecht zu werden. Industrie und Verlader brauchen für eine effektive Logistik schnelle Wege und ausreichend Fläche für die verschiedenen Warenarten.“ Führt der durch die Kooperation erwartete Ausbau des Hafenumschlags zu mehr Arbeitsplätzen? Frank Schnabel hält sich bedeckt. Das sei abhängig von der Entwicklung. Gleichwohl befinde sich Brunsbüttel Ports als Betreiber der drei Häfen in der Schleusenstadt und des Glückstädter Hafens derzeit ohnehin im Aufwind. Folge: „Wir stellen ständig ein.“ Dass der Transport zwischen Brunsbüttel und Itzehoe nur über die Straße abgewickelt werden soll, will Schnabel so nicht gelten lassen. „Straße wird natürlich dabei sein“, sagt er. Aber auch die Schienenverbindung nach Itzehoe solle genutzt werden. Und als Logistiker „von der Wasserseite“ interessiert ihn auch die mögliche Erreichbarkeit des Itzehoer Hafens mit dem Schiff. „Das Gelände liegt ja an der Stör.“ Besser könne es doch kaum gehen, macht er deutlich.
Ralf Pöschus

Brunsbütteler Häfen stärken Hinterland

Kooperation mit China Logistik Centrum vereinbart – Mehr Angebot für Lagerung und Distribution mehr

Expansion durch Kooperation

Elbehafen Brunsbüttel
Elbehafen Brunsbüttel Copyright Maritim heute
Brunsbüttel Ports schließt Kooperation mit China Logistik Centrum. Neues Logistikzentrum mit 100.000 Quadratmeter Logistikfläche in Itzehoe. Erhöhtes Angebot für Lagerung und Distribution unterschiedlichster Güter. Die Brunsbüttel Ports GmbH, Eigentümer und Betreiber der Brunsbütteler Häfen, sowie Betreiber des Glückstädter Hafens, erweitert sein Angebotsportfolio um umfassende Lagermöglichkeiten im nahen Hafenhinterland. Über die neue Kooperation mit dem China Logistik Centrum (CLC GmbH) bündeln die Unternehmen die Kompetenzen eines internationalen Hafens und Umschlagknotenpunkts mit einem weltweit agierenden Lager- und Distributionszentrum. Auf dem ehemaligen Prinovis-Gelände, direkt in Itzehoe an der A23 und B5 gelegen mit direkter Anbindung zum Elbehafen entstehen auf einem 220.000 Quadratmeter großen Grundstück rund 70.000 Quadratmeter Hallenlagerfläche, die Brunsbüttel Ports im Rahmen seiner logistischen Dienstleistungen zukünftig anbieten kann. „Sowohl Lage als auch Kapazitäten des neuen Logistikzentrums ergänzen uns in unseren Aktivitäten optimal. Als Kooperationspartner mit CLC sind wir in der Lage, unseren Kunden ein umfangreiches Logistikangebot in der Metropolregion Hamburg zu präsentieren“, berichtet Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports. Über den wenige Kilometer entfernten Brunsbütteler Elbehafen gewährleisten die Logistiker eine unmittelbare Seehafenanbindung an das Hinterlandlager. Neben einem offenen Zolllager können dort weitere logistiknahe Leistungen wie Verpackung, Verteilung und Kommissionierung der Waren durch CLC abgewickelt werden. Der kurze Transportweg zu den Brunsbütteler Häfen und die schnelle Anbindung nach Hamburg sind wesentliche Erfolgsfaktoren für den Standort, der als Distributionszentrum für unterschiedlichste Arten von Gütern etabliert werden soll. Schnabel erklärt weiter: „Die Bündelung der Synergien von CLC und von uns als Hafenbetreiber und Logistiker ist ein wichtiger Schritt, um den wachsenden Warenströmen gerecht zu werden. Industrie und Verlader brauchen für eine effektive Logistik schnelle Wege und ausreichend Fläche für die verschiedenen Warenarten. Wir bieten demnächst beides.“ Das Logistikzentrum ist mit seiner Größe und Beschaffenheit für das Handling von Stück- und Sammelgütern, Projektladung sowie von Containern ausgelegt. Brunsbüttel Ports und CLC richten ihr gemeinsames Angebot gleichermaßen an die regionale als auch an die internationale Industrie. Unter anderem wird auch der chinesische Markt in den Fokus rücken.
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/standort-mit-wahrnehmungsproblem-id9921766.html
Copyright Norddeutsche Rundschau danke Ralf Pöschus
Warum können Feerderschiffe auf dem Weg von und nach Hamburg Brunsbüttel
nicht für die Hinterlandanbindung HH SH und Ostsee allg. nutzen, bzw. auch Verbindung zum Jade -Weserport
Erinnerung Shuttel Hamburg Niederelbe Sh HH NDS

Standort mit Wahrnehmungsproblem

vom 9. Juni 2015
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Industriepolitisches Forum: Werkleiterrunde und Gewerkschaften wollen dem Revier mehr Gehör verschaffen und es für die Zukunft rüsten

Schleswig-Holsteins größtes zusammenhängendes Industriegebiet hat ein Problem: Es muss auch über 40 Jahre, nachdem es aus der Taufe gehoben wurde, noch immer darum kämpfen, wahrgenommen zu werden. „Nördlich von Marne und östlich von Itzehoe“ sei die Kenntnis über die Bedeutung des Areals erschreckend gering, formulierte Frank Schnabel überspitzt. Der Sprecher der Werkleiterrunde hofft, mit einem Bündnis aus Unternehmen und Gewerkschaften diesen Zustand ändern und dem Standort Brunsbüttel mehr Gehör verschaffen zu können. Gestern fand das Auftakt-Treffen des Industriepolitischen Forums Brunsbüttel statt. Prominente Teilnehmer waren Ministerpräsident Torsten Albig und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (beide SPD)

„Brunsbüttel ist mehr als kaputte Schleusen und rostige Atomfässer“, betonte Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Vielmehr habe der Standort, der 12 500 Menschen in der Region Arbeit biete – davon 4000 direkt Beschäftigte –, großes Potenzial. Das müsse genutzt werden, um das Industrierevier zukunftsfähig zu halten

Unterstützung signalisierte Torsten Albig. Schleswig-Holstein müsse sich viel stärker als Industrieregion positionieren. Brunsbüttel könne das Modell dafür darstellen. Denn: Nur mit Dienstleistungen und Tourismus sei wirtschaftlich kein Staat zu machen. „Diejenigen, die Industrie haben, haben sichere Arbeitsplätze.“ Gerade die Chemiewerke, die den Kern des so genannten ChemCoast Parks zwischen Hemmingstedt und Lägerdorf ausmachen, von dem Brunsbüttel mit 2000 Hektar Fläche das Zentrum bildet, seien „besonders systemrelevant“, erklärte Albig. Aber der Standort werde sich immer wieder hinterfragen müssen. Dass das Land hinter Brunsbüttel stehe, mache auch das im Wirtschaftsministerium eingerichtete Industriereferat deutlich.Als „Sprungbrett in die Zukunft“, bezeichnete Albig die Idee, in Brunsbüttel ein Flüssiggas-Terminal zu errichten. Die EU unterstütze dies, in Berlin allerdings müsse noch ein dickes Brett gebohrt werden. Dabei sei Flüssiggas (LNG) als Schiffstreibstoff ebenso wie als Energiequelle für die Unternehmen interessant. Kanada und die USA würden in den nächsten Jahren Flüssiggas nach Europa bringen. Brunsbüttel könnte national die Antwort darauf geben, wo es angelandet werden soll.Die Westküste, so Albig, sei ein Hotspot für erneuerbare Energien. Dort sieht er Brunsbüttel als ideales Verteilzentrum. Das Stichwort dazu lautet Norddeutsche Energiewende, kurz: NEW 4.0, ein gemeinsames Projekt von Hamburg und Schleswig-Holstein. In der Hansestadt wie in Brunsbüttel sitzen die großen Abnehmer. Die ehrgeizige Vision von NEW 4.0: Bis 2025 werden 70 Prozent das Strombedarfs aus Erneuerbaren gedeckt, ab 2035 bis zu 100 Prozent. „Wir wollen Brunsbüttel stärken“, erklärte Albig. LNG und NEW 4.0 gehörten dazu. Die Industrie sei gefordert, sich einzubringen.Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer räumt gerade der Chemie Perspektiven ein, ihren Zenit hätte sie jedenfalls noch nicht überschritten. Gleichwohl müsse es auch gelingen, neue Unternehmen nach Brunsbüttel zu holen. Immerhin 450 Hektar Fläche können noch besiedelt werden. Damit aber Interessenten gewonnen werden könnten, müsse die Infrastruktur stimmen
Dies ist nach Ansicht der Werkleiter aber nur bedingt der Fall. Schon lange wird der B5-Ausbau bis Brunsbüttel gefordert – bis Wilster ist er vorgesehen. Die Bahnanbindung müsse endlich zweigleisig sein und auch die A 20 gilt als für die Region unerlässlich. Meyer bekundete Verständnis, gerade bei Bundesstraße und Industriegleis: Bund und Bahn müssten auch mal in die Vorlage gehen, um Voraussetzungen zu schaffen, die weitere Industrieansiedlungen begünstigen. Stattdessen werde darauf verwiesen, dass der derzeitige Bedarf für einen Ausbau nicht erkennbar sei. So werde Brunsbüttel blockiert statt nach vorn gebracht. Der Auftakt zeigte gestern: Es gibt noch einiges zu tun auf dem Weg in die Zukunft des Industriegebiets Brunsbüttel. Zumindest auf das Land können Stadt und die Unternehmen offenbar bauen.
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von Ralf Pöschus erstellt am 09.Jun.2015 | 05:16 Uhr

http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/vielzweckhafen-in-der-warteschleife-id9710786.html
Güterumschlag in den Brunsbütteler Häfen gestiegen - positive Jahresbilanz 2014
Die Idee eines Offshore-Hafens in Brunsbüttel ist gestorben. Gutachten prognostizieren einen zu geringen Bedarf für eine Multi-Purpose-Pier, von der aus Teile für Offshore-Anlagen umgeschlagen werden (wir berichteten). Um mindestens fünf Jahre hat das Land diese Entwicklung verschlafen. Hafenstädte wie Cuxhaven und Bremerhaven haben den Markt längst für sich erobert und Unternehmen an sich gebunden, die im Hinterland ansiedeln. Aufgeben wollen Land und die Kreise Dithmarschen und Steinburg sowie die Stadt Brunsbüttel den Vielzweckhafen aber noch nicht.
Elbehafen für die Zukunft gerüstet
Schrammgroup investierte 15 Millionen in die Ertüchtigung der mittleren Pier und des wieder in Betrieb genommenen Kaigleises
Brunsbüttel
Copyright Norddeutsche Rundschau
Gaben gestern das neue Hafengleis für den Verkehr frei (v. li.). Hafenchef Frank Schnabel, Staatssekretär Frank Nägele und der Chef der Schrammgroup, Hans Helmut Schramm.
Foto: PÖschus
Ein Großprojekt ist gestern für die Brunsbütteler Schrammgroup, zu der Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports gehört, offiziell als abgeschlossen erklärt worden: die Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes im Elbehafen. 15 Millionen Euro hat das Familienunternehmen investiert, das Land beteiligte sich mit 1,35 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft. Damit ist ein wesentlicher Teil der Umschlaganlage für kommende Herausforderungen ertüchtigt worden. Denn neben der reinen Sanierung spielt für das Unternehmen auch die Reaktivierung des vor 15 Jahren außer Betrieb genommenen Kaigleises eine wichtige Rolle. Das sei eine wichtige Maßnahme gewesen, erklärte Hafenchef Frank Schnabel. Denn am mittleren Liegeplatz des insgesamt 1100 Meter langen Kais können Güter jeder Art umgeschlagen werden – jetzt auch direkt vom Schiff auf die Bahn oder umgekehrt. Bislang mussten die Güter immer zu einem anderen Gleis verfrachtet werden, was Mehraufwand im Hafenbetrieb und Mehrkosten für die Kunden bedeutete. Schnabel erzählt, dass so etwa ein attraktiver Auftrag verloren ging, weil der Elbehafen nicht mehr über das unmittelbar neben der Kaikante verlaufende Gleis verfügen konnte – der Kunde sei nach Holland ausgewichen. 800 Meter Schiene mussten für die Reaktivierung neu aufgebaut werden. Damit, so Firmenchef Hans Helmut Schramm, gehe der Elbehafen einen Weg entgegengesetzt zur üblichen Entwicklung in anderen Häfen. „Wir sehen darin große Chancen.“ Die große Investitionssumme sei für die Schrammgroup keine alltägliche Ausgabe, betonte Hans Helmut Schramm, aber: „Wir glauben an den Standort.“ Das sei vorbildlich, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele, das gesamte Industrierevier Brunsbüttel profitiere von der Investition. Dies war eine Steilvorlage für Frank Schnabel, der den Schulterschluss mit der Landesregierung nicht nur bei den Bemühungen um die zweigleisige Güterstrecke bis Itzehoe sucht. Auch bei der Verwirklichung des Flüssiggas-Terminals sei Unterstützung aus Kiel nötig, damit sich Brunsbüttel Gehör in Berlin verschaffen könne. In direkter Nachbarschaft zum Elbehafen, dessen Sanierung im laufenden Betrieb von statten ging und trotzdem einem Umschlag von 8,3 Millionen Tonnen Güter in 2014 nicht im Wege stand, soll ein massiv vom Land geförderter Vielzweckhafen entstehen. Frank Nägele betonte gestern, dass diese Multi Purpose Pier der Kreise Dithmarschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel kein Konkurrenzvorhaben zum Elbehafen darstelle. Es werde keine Bahnanbindung geben, stattdessen solle dort produzierende Industrie angesiedelt werden, etwa Maschinenbau. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. Ob die Pier gebaut wird, ist noch offen. Im Elbehafen, den die Schrammgroup vor 13 Jahren vom Land übernahm, wird dessen ungeachtet weiter investiert. Als nächstes kommen, wie schon im vorigen Jahr, zwei weitere Öllöscharme für die Entladung von Tankschiffen. Und wo das einstige Verwaltungsgebäude stand, entsteht eine große Lagerfläche.
Ralf Pöschus
    windkraft7 Als Wachstumsbranche gilt der Onshore-Bereich für Windenergieanlagen, für die aufgrund der Ausmaße und Gewichte ein Tiefwasserhafen notwendig ist. Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Erfolg ist eine Ansiedlung von Unternehmen im Hinterland des neuen Hafens, wo noch reichlich Platz zur Verfügung steht. BrunsbüttelHafen57             Mutmacher ist Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Frank Nägele. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es Bedarf für ein solches Projekt gibt“, sagte er im gemeinsamen Hauptausschuss der Kreise Steinburg, Dithmarschen und der Stadt Brunsbüttel, die die Projektleitung übernommen hat. Nägele untermauerte dies auch mit finanzieller Unterstützung. Er versicherte, dass das Land die Kosten für eine weitere Untersuchung in Höhe von rund 15  000 Euro übernehmen werde. Sollten sich in der ergänzenden Studie realistische Markt-Chanen abzeichnen, soll ein Wirtschaftsprüfer eine wirtschaftliche Prognose erstellen. Damit soll ermittelt werden, ob sich der neue Hafen auf Dauer ohne eine Subventionierung des laufenden Betriebs tragen würde. Die Kosten in Höhe von etwa 30  000 Euro würden ebenfalls vom Land getragen. Nägele: „Wir brauchen Gewissheit, ob wir den Hafen in dieser Form bauen können.“ Die Fördermittel, so der Staatssekretär, stünden bereit. Die Kunst des Scheiterns sei ein wesentlicher Punkt der Politik. „Wir müssen uns also nicht schämen, wenn das Projekt nicht realisiert wird.“ Anfang 2016 sollen die Ergebnisse aus den beiden Studien vorliegen. „Dann können wir das Risiko bewerten“, so Landrat Dr. Jörn Klimant. Der zusätzliche finanzielle Aufwand ist aus seiner Sicht vertretbar. Bisher sind bereits 3,5 Millionen Euro in das Projekt geflossen – von Land und Kommunen. Elbehafenluft Entscheidet sich die Kommunalpolitik dafür weiterzumachen, soll ein so genanntes „beihilferechtliches Prä-Notifizierungsverfahren“ auf den Weg gebracht werden. Die Kosten in Höhe von etwa 40  000 Euro müssen die Kommunen allerdings aus eigener Tasche zahlen. Hintergrund: Das Projekt wird stattlich gefördert. 90 Prozent des 70-Millionen-Euro-Vorhabens werden von Bund und Land getragen. Den Rest übernehmen die Kommunen. Diese staatliche Finanzierung und die damit verbundene Begünstigung des späteren privaten Hafenbetreibers muss von der EU-Kommission genehmigt werden. Unterdessen laufen schon die Vermarktungsaktivitäten über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Egeb. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren aus Bayern, Baden-Württemberg, aber auch aus China, Korea und der Türkei wurden bereits geführt. Interesse war vorhanden. Doch alle Aussagen waren sehr unverbindlich. Den Grund dafür nannte Nägele: „Die Unternehmen wollen heute entscheiden und morgen bauen.“ Lange Wartezeiten wollen Investoren nicht in Kauf nehmen. Wie zum Beispiel Siemens. Das Unternehmen hatte sich zwar den Standort angeschaut, sich aber aufgrund des bisherigen Planungsstandes dagegen entschieden. Copyright Norddeutsche Rundschau
http://www.hafen-hamburg.de/news/brunsb%C3%BCttel-ports-nun-auch-im-regelbetrieb-als-logistikdienstleister-im-kraftwerk-moorburg
Copyright hafen Hamburg danke Ingo Egloff

Brunsbüttel Ports nun auch im Regelbetrieb als Logistikdienstleister im Kraftwerk Moorburg

Schiffsanleger in Hamburg Moorburg
Das Steinkohlekraftwerk in Hamburg Moorburg hat zum 28. Februar 2015 den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Die Brunsbüttel Ports GmbH unterstützt als Logistikdienstleister im Kraftwerk Moorburg die Firma Vattenfall, insgesamt jährlich bis zu elf Milliarden Kilowattstunden Strom zu produzieren.Nach mehr als einem Jahr Probebetrieb erfüllt der erste Block des Kraftwerks mit 827 Megawatt Leistung die hohen Anforderungen, die an den Betrieb des modernen Kraftwerks gestellt werden. Der zweite Block soll im Sommer folgen.Mit dem Kraftwerksbetrieb ist der Umschlag von großen Mengen Kohle, Asche und Gips verbunden: Insgesamt vier Millionen Tonnen im Jahr, die von den Mitarbeitern der Brunsbüttel Ports GmbH verantwortungsvoll und mit großer Erfahrung bewältigt werden. Kohle wird aus Seeschiffen gelöscht und anschließend über Förderbänder in die Tagesbunker transportiert. Gips, Asche und Ammoniakwasser werden aus Spezialschiffen angenommen und sowohl auf Seeschiffe als auch auf LKW verladen. Darüber hinaus übernehmen die Umschlagexperten das Containerhandling für anfallende Presskuchen und Rechengut innerhalb des Kraftwerkgeländes. Mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt das Brunsbütteler Unternehmen bereits für das Kraftwerk in Moorburg.„Wir freuen uns, dass Vattenfall diesen wichtigen Schritt erfolgreich gemacht hat und wir das Unternehmen im Regelbetrieb mit unseren logistischen Dienstleistungen aktiv unterstützen können“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, und betont vor allem die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Hamburger Energieversorger.Der erfolgreiche Betrieb der Ver- und Entsorgungslogistik am Standort Hamburg-Moorburg bedeutet für Brunsbüttel Ports einen wichtigen Schritt für das Zusammenwachsen der Unterelberegion und stellt ein gutes praktisches Beispiel einer stärkeren und vernetzten Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg dar.Frank Schnabel erläutert: „Mit diesem Projekt haben wir viele neue Arbeitsplätze geschaffen und stärken damit gemeinsam mit Vattenfall den Wirtschaftsstandort Metropolregion Hamburg.“Quelle: Brunsbüttel Ports GmbH
Vielzweckhafen: Land soll vermarkten
Itzehoe/Brunsbüttel
Nicht nachlassen bei der Planung der so genannten Multi Purpose Pier, des Vielzweckhafens in Brunsbüttel. Das ist die Devise der gemeinsamen Sitzung der Hauptausschüsse aus Brunsbüttel sowie den Kreisen Steinburg und Dithmarschen in Itzehoe. Dort erläuterten Mitarbeiter der Hamburger Fraunhofer cml ihr vom Land in Auftrag gegebenes Gutachten über diesen Hafen, der nach heutigem Stand 2018 fertig gestellt sein könnte. Spätestens im Januar 2016 wird Baurecht erwartet. Das Gutachten empfiehlt, von der eindeutigen Ausrichtung auf den Offshore-Markt Abstand zu nehmen – es gebe bereits jetzt Überkapazitäten im Hafenbereich. Die Verschiffung von Onshore-Windkraftanlagen bietet dagegen Perspektiven, ebenso Maschinen- und Anlagenbau. Dies auch, weil es Hinterlandflächen für die Ansiedlung von Produktionsstätten gibt. Grundsätzlich braucht der Hafen eine hohe Auslastung für den wirtschaftlichen Betrieb. Jetzt geht es darum, prüfen zu lassen, ob der 90-prozentige Zuschuss für das 70-Millionen-Projekt durch Bund und Land Bestand vor der Europäischen Kommission hat. Wenn nicht, ist das Projekt am Ende. Das bestätigt Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Die Stadt ist Projektträger. Anschließend müsse es um die Suche nach einem Betreiber gehen und nach potenziellen Nutzern des Hafens. Für letzteren Punkt sieht Dithmarschens Hauptausschussvorsitzender Volker Nielsen das Land in der Pflicht. Internationale Vermarktung überfordere die drei Projektpartner finanziell, betont er. Das Land habe eine eigene Gesellschaft, die WTSH.
rp
Cpoyright Norddeutsche Rundschau
 

http://www.schrammgroup.de/artikel/buss-und-schramm-kooperieren-bei-offshore-versorgung.html

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Buss und Schramm kooperieren bei Offshore-Versorgung

Heinz Wasser, Geschäftsführer des Orange Blue Terminals, und Torsten Andritter-Witt, Projekt Manager ANTS Offshore
Heinz Wasser, Geschäftsführer des Orange Blue Terminals, und Torsten Andritter-Witt, Projekt Manager ANTS Offshore
Buss und Schramm kooperieren bei Offshore-Versorgung Hamburg/Eemshaven, 18. Februar 2015. Das Hamburger Logistikunternehmen Buss Port Logistics und die SCHRAMM group arbeiten zukünftig bei der Versorgung von Offshore-Plattformen zusammen. Dazu haben die beiden Unternehmen am heutigen Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Der von der Schramm group im Januar gegründete Logistik- und Transportservice ANTS Offshore (www.ants-offshore.de) nutzt das von Buss betriebene Orange Blue Terminal (OBT) im niederländischen Eemshaven als Servicehafen für das eingesetzte DP II – Versorgungsschiff (Redundant Dynamic Positioning System). Mit dem zunehmenden Bau von Offshore-Windparks in der Nordsee steigt auch der Bedarf an Versorgungsleistungen von Plattformen und Errichterschiffen. Der Offshore-Shuttle-Service von ANTS Offshore bietet die regelmäßige, aber auch ungeplante Ver- und Entsorgung von Offshore-Stationen in den verschiedenen Nordsee-Windclustern an. Das OBT ist dabei für die Annahme von Waren und leeren Containern und bei Bedarf für die Zwischenlagerung, Kommissionierung, das Packen und die Verladung auf das Versorgungsschiff am Terminal verantwortlich. Zurückgeführte Waren und Container werden zudem am OBT entladen, bei Bedarf zwischengelagert oder zurückgeführt sowie Endprodukte entsorgt. Torsten Andritter-Witt, Projektleiter der SCHRAMM group, erklärt die Entscheidung für das OBT: „Das OBT bietet die idealen Voraussetzungen als Anlaufstelle für unser Versorgungsschiff in Eemshaven. Die geographisch günstige Lage in direkter Nähe zu den Windparks sowie die fachliche Expertise im Bereich der landseitigen Terminallogistik waren ausschlaggebend für unsere Entscheidung. Es werden mit dem ANTS Offshore Shuttle aber auch weitere Nordsee-Servicehäfen nach Kundenanforderungen angelaufen, um dort Ladungen zu übernehmen bzw. zurückzuführen. “ Heinz Wasser, Geschäftsführer des Orange Blue Terminals, freut sich über einen weiteren Auftrag im Bereich Offshore-Wind: „Wir sind in der noch relativ jungen Disziplin Offshore von Beginn an dabei. Die Erfahrung und das Know-how von zahlreichen Projekten in der Nordsee, an denen wir beteiligt waren, sind sicherlich auch ausschlaggebend für die Wahl unseres Terminals.“ Das eingesetzte DP II - Versorgungsschiff Jaguar wird dauerhaft (24/7) für den Offshore-Markt an der deutschen, niederländischen und dänischen Küste für die unterschiedlichsten Ladungen an Deck, als auch unter Deck wie z.B. Brennstoffe, Frischwasser und Abwasser zur Verfügung stehen. Die Jaguar verfügt über etwa 3.000 m² Ladefläche, 570 m³ Brennstoff- und 400 m³ Frischwasser mit entsprechenden Transferpumpen. Auch ein Abwassertank steht an Bord zur Verfügung. Auf Grund der sehr großen Ladeflächen über und unter Deck kann das Schiff auch als schwimmendes Ersatzteillager oder Werkstattlager genutzt werden.   Info Buss Port Logistics Buss Port Logistics betreibt effiziente Multipurpose-Terminals für Stück- und Massengut, Heavylift, Container, Projektladung und Offshore-Wind-Komponenten mit Standorten in Deutschland, der Türkei und den Niederlanden. Zudem bietet Buss Port Logistics alle hafenspezifischen Dienstleistungen aus einer Hand: Stauen, Laschen und Sichern, Exportverpackung sowie Container Freight Station (CFS) – der Logistikspezialist entwickelt maßgeschneiderte Transportlösungen. Darüber hinaus plant und entwickelt Buss Port Logistics neue Hafenanlagen und betreibt als Offshore-Wind-Logistiker Basis-, Produktions- und Servicehäfen in Eemshaven, Sassnitz und Stade. www.buss-ports.de/
http://www.maritimheute.de/schleswig-holsteinische-hafen-wachsen-um-knapp-2/

Schleswig-Holsteinische Häfen wachsen um knapp 2% - Mehr als 51 Millionen Tonnen Ladung wurden im Jahr 2014 über die Seehäfen im nördlichsten deutschen Bundesland umgeschlagen

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Der Hafen Wyk auf Föhr
Zum vierten Mal in Folge veröffentlichen die schleswig-holsteinischen Häfen gemeinsam ihre Umschlagszahlen. Erneutes Wachstum zeigt die Notwendigkeit von funktionierender Infrastruktur im Hafenhinterland.Insgesamt 51,3 Millionen Tonnen Ladung wurden im vergangenen Kalenderjahr über die Kaikanten der schleswig-holsteinischen Häfen verladen. Dies entspricht einer Steigerung von 1,8% im Vergleich zum Jahr 2013, da nun fast eine Million Tonnen mehr bewegt wurden.Das bereits im schleswig-holsteinischen Hafenentwicklungskonzept prognostizierte kontinuierliche und solide Wachstum der Seehäfen in Schleswig-Holstein bestätigt sich somit. Die Prognosen im Hafenentwicklungskonzept erwarten bis zum Jahr 2025 eine Gesamtumschlagsmenge von mehr als 70 Millionen Tonnen. Der umschlagsstärkste Hafen des Landes ist weiterhin Lübeck, mit einem Anteil von etwa 50% an der Gesamtumschlagsmenge, vor Brunsbüttel (22%) und Kiel (12%). Ein starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr konnte auch der noch junge und im Nord-Ostsee Kanal gelegene Schwerlasthafen Rendsburg Port verzeichnen.Neben der logistischen Drehscheibenfunktion für Warenströme sind die Häfen in Schleswig-Holstein ebenso bedeutsamer Knotenpunkt für die Beförderung von Passagieren. Sowohl Passagierverkehre in den Segmenten der Kreuzfahrt, Fähr- und RoRo-Diensten sowie Inselverkehre werden an der Ost- und Westküste Schleswig-Holsteins abgewickelt. Rund 15 Millionen Passagiere nutzten die Häfen im Jahr 2014. Insbesondere die Häfen Puttgarden, Kiel, Dagebüll und Wyk auf Föhr sind hierbei hervorzuheben.„Die Gesamtumschlagsmenge von mehr als 51 Mio. Tonnen und die Beförderung von rund 15 Mio. Passagieren in den Seehäfen unterstreicht weiterhin, welch hohe Bedeutung die Hafenwirtschaft und die maritime Branche für das Land Schleswig-Holsteins und bundesweit haben.“ erläutert Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) und Geschäftsführer der SCHRAMM group. „Die Schleswig-Holsteinischen Häfen sind vielseitig und leistungsstark und als einziges deutsches Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren kommt diesen Häfen eine besondere Rolle zu“ führt Schnabel weiter aus. „Im Hinblick auf die zu erwartenden Umschlagssteigerungen müssen rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, damit die Waren- und Passagierströme auch zukünftig reibungslos über unsere Häfen laufen können. Hierbei sind funktionstüchtige und den Anforderungen entsprechend ausgebaute Hafenhinterlandanbindungen zwingend notwendig.“Wie in jedem Jahr wird auch 2015 wieder der Schleswig-Holsteinische Hafentag stattfinden. Erstmalig wird Rendsburg Veranstaltungsort sein. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.Kontakt:Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. c/o Brunsbüttel Ports GmbH Elbehafen 25541 BrunsbüttelCarsten Lorleberg Tel. +49 (0)4852 - 884 19 c.lorleberg@schrammgroup.de
Umschlagplatz: Neben Massengütern werden im Außenhafen auch Container für den Seehandel verladen.
Foto: sh:z
Wachstumskurs für Glückstadt Port
Geschäftsführung zieht positive Jahresbilanz für den Glückstädter Hafen / Nutzung als Mehrzweckterminal soll fortgesetzt werden
Glückstadt
„Glückstadt Port erreicht zwölf Prozent Umschlagssteigerung in 2014“, teilt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Außenhafens Glückstadt Port GmbH & Co. KG mit. Der Hafen der Elbestadt habe sich im vergangenen Jahr „überaus positiv“ entwickelt, was den Umschlag angehe. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Umschlagsteigerung von über zwölf Prozent bei einem Gesamtvolumen von knapp 150 000 Tonnen verzeichnet. „Die Jahresbilanz 2014 stellt uns sehr zufrieden und stärkt uns in unserer Strategie als Mehrzweckterminal. Unsere breite Aufstellung und das vielseitige Umschlagsangebot sichern uns auch zukünftiges Wachstum in Glückstadt“, erklärt Frank Schnabel. Im Vergleich zum Vorjahr hätten 20 Prozent mehr Seeschiffe den Glückstädter Hafen angelaufen. Eine Entwicklung, die sich maßgeblich in einem erhöhten Warenimport niederschlage. Diese Steigerung leiste einen hohen Anteil zum Gesamtwachstum des Umschlagvolumens, das insbesondere auf Güter im Massengut- und Stückgutbereich zurückzuführen sei. Im Zuge der von Glückstadt Port angebotenen hafennahen Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr vermehrt Export-Container für die Seeverschiffung gepackt. „Wir identifizieren uns als Partner unserer Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit diesem Service bieten wir ihnen alles aus einer Hand“, erklärt Schnabel. „Auch für potenzielle Neukunden bieten wir ausreichende Kapazitäten für weiteres Umschlagvolumen.“ Der zur Brunsbütteler Schramm Group gehörende Hafenstandort ermöglicht den Umschlag unterschiedlichster Güter und ist deshalb Anlaufstelle für Stückgüter, Massengüter, Projektladungen sowie Schwergüter aller Art. Auf einer Gesamtfläche von 29 000 Quadratmetern verfügt Glückstadt Port über Lagerkapazitäten für Güter und bietet zudem modernes Equipment, unter anderm speziell für das Handling von Containern.
sh:z

http://www.ecoreporter.de/artikel/vtg-ag-kooperationsvereinbarung-mit-brunsbuettel-ports-20-01-2015.html

http://www.verkehrsrundschau.de/hafen-brunsbuettel-treibt-lng-projekt-voran-1588515.html

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19.01.2015Transport + Logistik | Inland

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Hafen Brunsbüttel treibt LNG-Projekt voran

In Brunsbüttel soll ein Terminal für Flüssiggas entstehen. Dafür kooperiert der Seehafen mit dem Schienenlogistiker VTG.
Hafen Brunsbüttel
Die Einfahrt zum Elbehafen im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel
Foto: Picture Alliance/dpa/Carsten Rehder
Hamburg. Deutschlands sechstgrößter Seehafen Brunsbüttel hat einen weiteren Schritt getan, um sich als Standort für ein LNG-Terminal zu etablieren. Die Brunsbüttel Ports GmbH schloss am heutigen Montag in Hamburg einen Kooperationsvertrag mit dem Schienenlogistiker VTG. VTG entwickelt derzeit einen Eisenbahnwaggon zum Transport des verflüssigten Erdgases. Sollte in Brunsbüttel ein LNG-Terminal entstehen, würde ein Eisenbahntransport mit modernem Equipment dem Standort zusätzliche Reichweite ins Hinterland verleihen. „Derzeit bringen wir Investoren und Unternehmen, die Interesse an der Verwendung von LNG haben, an einen Tisch. Letztlich muss die Wirtschaftlichkeit entscheiden, ob das Terminal gebaut werden kann“, sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, der gemeinsam mit VTG-CEO Heiko Fischer die Kooperationsvereinbarung unterzeichnete. Schnabel verfolgt drei Alternativen: Kleinste Lösung wäre ein Bunkerterminal für LNG-betriebene Schiffe mit einer Größenordnung von 6000 bis 8000 Kubikmeter Kapazität und Investitionen im einstelligen Millionenbereich. „Hier müssten wir noch drei, vier Jahre warten, bis sich das rechnet“, sagte Schnabel mit Blick auf das derzeit noch überschaubare Interesse der Reedereien. Sollten sich zudem Industrieunternehmen als Abnehmer finden, könnte größer und möglicherweise auch frühzeitiger gebaut werden. Hier könnte VTG als Partner für die Weiterverteilung eine Rolle spielen. Größte Lösung wäre der Bau eines Importterminals. Um so ein Milliardenprojekt zu finanzieren, müsste der Bund jedoch bereit sein, eine strategische LNG-Reserve als Alternative zum russischen Erdgas aufzubauen. Entsprechende Gespräche seien noch in einem sehr früher Stadium, räumte Schnabel ein. (hel)

Schienen- und Hafenlogistiker setzen auf LNG VTG und Brunsbüttel Ports unterschreiben Kooperationsvereinbarung (21.01.2015) Die VTG Aktiengesellschaft (WKN: VTG999), eines der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa, und die Brunsbüttel Ports GmbH, Eigentümer und Betreiber der Hafengruppe Brunsbüttel, unterzeichneten am 19. Januar 2015 eine Vereinbarung, mit der beide Seiten ihr Engagement um den zukunftsträchtigen und umweltfreundlichen Energieträger Flüssigerdgas (LNG) bekräftigeN

Copyrigth Schifffahrtsnews http://www.schifffahrts-news.de/
 http://www.nordic-market.de/news/19208/gueterumschlag_in_den_brunsbuetteler_haefen_gestiegen_-_positive_jahresbilanz_2014.htm
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Güterumschlag in den Brunsbütteler Häfen gestiegen - positive Jahresbilanz 2014
Montag, der 12.Januar 2015
Güterumschlag in den Brunsbütteler Häfen gestiegen - positive Jahresbilanz 2014Brunsbüttel: Brunsbüttel Ports verzeichnet für das vergangene Jahr eine Umschlagsteigerung von knapp 5% und bleibt damit auf Kurs für eine kontinuierliche Wachstumsstrategie. Die Hafengruppe hat mit dem Elbehafen, dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor in Brunsbüttel einen Gesamtumschlag über alle Verkehrsträger von ca. 11,5 Millionen Tonnen erzielt. Im Hafenverbund der SCHRAMM group liegt das Jahresergebnis gemeinsam mit den Hafenstandorten Rendsburg, Glückstadt und Hamburg/Moorburg bei 12,3 Millionen Tonnen umgeschlagener Güter. In diesem Verbund ist zukünftig ein deutlicher Zuwachs zu erwarten.Das Wachstum spiegelt sich analog in der gesteigerten Anzahl der Schiffsanläufe in Brunsbüttel wider: Sowohl die Anzahl der Seeschiffe ist um knapp 10% gestiegen, als auch die Anzahl der Binnenschiffe, die mit rund 1.600 Anläufen eine Steigerung um über 20% bedeutet. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Jahresbilanz. Das Konzept des Universalhafens hat sich erneut bestätigt und als zuverlässiges Erfolgsmodell erwiesen. Alle Gütergruppen zeigen eine stabile Entwicklung“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Wachstumstreiber sind auch Stück- und Flüssiggüter. Hierzu zählen insbesondere Windenergieanlagen, sowie im Bereich der Flüssiggüter das Handling von Rohölerzeugnissen und weiteren Ölprodukten im Brunsbütteler Ölhafen. Insbesondere der Elbehafen und der Rendsburg Port profitieren vom Ausbau der Onshore-Windparks. An beiden Standorten wurden die Verladung und Zwischenlagerung von Windkraftanlagensegmenten stark angekurbelt und erfreuen sich guter Nachfrage. Lediglich der Hafen Ostermoor im Nord-Ostsee-Kanal konnte mit seinen drei Industriekunden des ChemCoast Park keine Zuwächse verzeichnen. Dennoch konnte der Gesamtumschlag aller Häfen um knapp 5% gesteigert werden.„Wir setzen auch weiterhin auf unsere multimodale Ausrichtung, um unseren Kunden ein optimales Dienstleistungsportfolio bieten zu können. Die Kombination von einem breiten Umschlagsangebot, Qualität und Know-how in Verbindung mit Häfen in bester Lage wird von den Kunden geschätzt und gewährt uns ausreichend Flexibilität für individuelle Anfragen“, so Schnabel zu der strategischen Ausrichtung der Hafengruppe. Untermauert wird die positive Entwicklung der Unternehmensgruppe durch den stetigen Ausbau der Mitarbeiterzahlen an allen Standorten und der Übernahme von Auszubildenden bei einer hohen Ausbildungsquote in neun verschiedenen Ausbildungsberufen.Damit die Weichen auch weiterhin auf Wachstum gestellt sind, hat Brunsbüttel Ports in den Ausbau des Elbehafens investiert. Der mittlere Liegeplatz wurde ertüchtigt und die Kaigleise ausgebaut. Im kommenden Frühjahr sollen die neuen Kaigleise für den direkten Umschlag Schiff / Bahn in Betrieb genommen werden. Zudem wurde in neue Öllöscharme investiert, um den höchsten technischen Qualitätsansprüchen zu genügen. (Pressemeldung vom 12.01.2015)
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Offshore-Unternehmen-investieren-in-Brunsbuettel,brunsbuettel324.html
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Stand: 29.12.2014 21:05 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Offshore: Unternehmen investieren in Brunsbüttel

Nord-Ostseekanal - die Mündung in die Unterelbe bei Brunsbüttel. © picture-alliance/akg-images
Die Hafenstadt Brunsbüttel profitiert vom Offshore-Boom
In der Nordsee vor Schleswig-Holsteins Küsten entstehen immer mehr Windparks. Mit diesem Offshore-Boom verbinden die Investoren hohe Erwartungen. Doch auch die Politik hofft auf Aufträge und Arbeitsplätze. Auf der Insel Helgoland ist ein Servicehafen entstanden, 150 neue Jobs wurden bereits geschaffen. Offshore ist mittlerweile das zweite Standbein der Hochseeinsel. Doch auch auf dem Festland tut sich etwas, zum Beispiel in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). Während das Land seit Längerem die Chancen für einen Offshore-Hafen untersucht, haben mehrere Unternehmen bereits Fakten geschaffen.

Von Brunsbüttel in die Welt

Die Spedition Kruse investiert auf der Kanal-Südseite in Brunsbüttel. Für sechs Millionen Euro baut das Familienunternehmen ein neues Zentrallager für Windkraftanlagen-Teile. Die Firma Senvion, die früher REpower hieß, will alle Teile für die Windräder, vom Rotorblatt bis zur Schraubenmutter, in Brunsbüttel in einer 10.000 Quadratmeter großen Halle einlagern und von dort in die ganze Welt verschicken. So sollen 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Das sei ein positives Signal für den Standort, sagte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck.

Verladung von Windkraftanlagen

Auf der gleichen Kanalseite hat ein weiteres Unternehmen investiert - die zur Schramm-Gruppe zählende Hafengesellschaft Brunsbüttel Ports hat den Elbehafen fit gemacht. Schrittweise wurden die Kaianlagen und die Lagerflächen modernisiert, und das zahlt sich immer mehr aus. In diesem Jahr machte Brunsbüttel Ports ein Umsatzplus von fünf Prozent. Ein Schwerpunkt ist die Verladung von Windkraftanlagen im Elbehafen.

Studie zum neuen Hafen fast fertig

Das Land setzt nun noch mehr auf Offshore und plant in Brunsbüttel einen zusätzlichen Hafen, der größer und tiefer werden soll. Mittlerweile ist der Name "Offshore Hafen" verschwunden, Vielzweckhafen heißt das 70-Millionen-Euro-Projekt nun. Neben Offshore-Teilen sollen dort auch andere große Komponenten verladen werden an einer neuen 400 Meter langen Schwerlastpier. 90 Prozent der Investitionskosten will das Land übernehmen. Das Projekt hängt derzeit aber in der Warteschleife. Eine Marktstudie soll zeigen, ob der Bedarf für einen neuen Hafen überhaupt da ist. Ende Januar soll die Studie vorliegen. Dann wird entschieden, ob Brunsbüttel noch einen Hafen bekommt oder nicht.
Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 29.12.2014 | 17:00 Uhr

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Nachrichten
Vielzweckpier:  Bau noch völlig offen
Brunsbüttel
Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das sich das Land, die beiden Kreise Dithmarschen und Steinburg sowie die Stadt Brunsbüttel teilen: Eine Vielzweckpier neben dem privat betriebenen Elbehafen. Rund 70 Millionen Euro wird diese schwerlastfähige Hafenanlage kosten, den Löwenanteil mit 90 Prozent der Investitionssumme will das Land tragen. Noch allerdings steht die Realisierung unter einem großen Fragezeichen. Das betonte Bürgermeister Stefan Mohrdieck am Donnerstagabend in Brunsbüttel. Denn der Bau solle nicht zur großen Fehlinvestition werden. In Bremerhaven etwa hat sich die Erwartung ans Umschlaggeschäft von Windkraftanlagen nicht wie erwartet erfüllt. Das soll in Brunsbüttel vermieden werden. Positive Signale gebe es dennoch bereits, so Mohrdieck: Die Stadt als Organisator des Projekts bekomme schon Anfragen von Investoren für die vorgesehenen Hinterlandflächen. Erschlossen werden soll die auf Pfählen vors Elbufer gebaute Pier über die Otto-Hahn-Straße. Die in Frage kommenden Flächen liegen dort gegenüber dem Kernkraftwerk. Im nächsten Jahr läuft das Planfeststellungsverfahren, danach erwartet Mohrdieck Baurecht. Dann muss sich zeigen, ob die Vielzweckpier wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Suche nach einem Betreiber läuft bereits.  
rp
Zentrallager für Windkraft-Zubehör
Spedition Kruse investiert sechs Millionen Euro in neue Hallen und schafft 26 neue Arbeitsplätze in der Schleusenstadt
Brunsbüttel
Gute Nachricht für den Industriestandort Brunsbüttel: Die Spedition Kruse investiert kräftig und schafft dabei 26 neue Arbeitsplätze. Friedrich A. Kruse jun. stellte jetzt sein jüngstes Projekt vor. Bereits seit zwei Jahren arbeitet das Familienunternehmen für die Senvion, ehemals Repower, und verschifft über Brunsbüttel und Bremerhaven Komponenten von Windkraftanlagen. So werden die Rotorblätter in spezielle Transportgestelle verpackt – die zum Teil eine Unternehmenstochter von Kruse herstellt. Jetzt wird die Zusammenarbeit deutlich ausgebaut. Das berichtete Kruse am Donnerstagabend im Ortsbeirat Brunsbüttel-Süd. Auf einem Gelände an der Schleswiger Straße entstehen zwei große Lagerhallen. Kernstück des Komplexes ist eine 10 000 Quadratmeter große Halle. Die soll bereits Ende März 2015 genutzt werden können – noch wird daran gearbeitet, das Gelände zu planieren und für die zukünftige Nutzung vorzubereiten. Weil Hallenkapazitäten schon früher benötigt werden, entsteht nebenan eine 3000 Quadratmeter große Halle. Die Investition für das Senvion-Lager beziffert Friedrich A. Kruse mit rund sechs Millionen Euro. Nach der Fertigstellung des Bauvorhabens soll dort ein zentrales Lager für den weltweiten Bedarf des Windkraftanlagenherstellers eingerichtet werden. Gewissermaßen von der Schraubenmutter für Turmsegmente bis hin zu speziellen Gerätschaften sollen dann von der Schleswiger Straße aus die Baustellen beliefert werden. Die benötigten Artikel werden dort in Container verladen und zur Verschiffung in die Häfen von Hamburg, Bremerhaven oder Brunsbüttel transportiert. Am Lager werden künftig auch die Transportgestelle für den Schiffstransport von Windkraftanlagen-Komponenten vorgehalten. Ursprünglich hatte Kruse einen anderen Standort für das zentrale Lager im Visier, direkt am Südkai. Das habe sich jedoch kurzfristig zerschlagen, so der Spediteur. Zugleich werde aber durch den neuen Standort die Verkehrsbelastung auf der Südseite reduziert. Zusätzlicher Verkehr werde nicht entstehen, betonte Kruse im Ortsbeirat. Die Kooperation mit Senvion sei „zukunftweisend für Brunsbüttel“. Und dass im Industriegebiet neue Arbeitsplätze entstehen, ist eher selten. Derzeit beschäftig die Spedition 250 Mitarbeiter. Gerade erst in diesem Jahr hatte der rührige Unternehmer kräftig investiert. Für sechs Millionen Euro wurde der komplette Hof nach neusten Wasserschutz-Auflagen hergerichtet. Weitere 1,3 Millionen flossen in die Modernisierung des Hochregallagers. Die Toranlage wurde ebenfalls erneuert, Kruse-Laster kommen jetzt jederzeit auf das Gelände, die Tore öffnen sich für sie automatisch. Und auch das Bahngleis wurde modernisiert. Von dort verkehrt nun in Zusammenarbeit mit der Bahntochter DB Schenker BTT GmbH ein täglicher Shuttle-Zug, der Fracht nach Hamburg oder aus der Hansestadt nach Brunsbüttel bringt (wir berichteten). Dieses Konzept, das Kruse kürzlich anderen Speditionen vorstellte, werde inzwischen gut angenommen.
Ralf Pöschus

Hafen Brunsbüttel

Grenzüberschreitende Synergien erschließen

Mittwoch, 19. November 2014

Häfenkooperationen auf nationaler Ebene sind in Europa bereits anzutreffen. Seltener sind da schon grenzüberschreitend angelegte Bündnisse.

Für frischen Wind im besten Wortsinne sorgen jetzt die fünf Hafenstandorte Brunsbüttel und Rendsburg aus Deutschland, Ostende aus Belgien sowie die beiden britischen Häfen Newhaven und Ramsgate. Sie begründeten jetzt in der flämischen Hafenstadt den Häfenverbund "Seanergy Ports". eha
http://gcaptain.com/steel-cut-crowleys-lng-powered-conros/
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An artist's rendering of Crowley’s new Commitment Class, LNG-Powered, ConRo Vessel. Image (c) Crowley Maritime Corp. Crowley Maritime Corp. has announced that VT Halter Marine, Inc. in Pascagoula, Mississippi has cut steel on the first of two new LNG-powered ConRo ships for Crowley’s liner services group. “We have waited with great anticipation for the Commitment Class build program to start,” said John Hourihan, senior vice president and general manager, Puerto Rico/Caribbean liner services. “These new ships will embody superior technology and construction and we are anxious to get them into service for our partners in Puerto Rico.” The Commitment Class ships, a combination container – Roll-On/Roll-Off, have been designed to maximize the carrying capacity of of 53-foot, 102-inch-wide containers, offering the most cubic cargo capacity in the trade, according to Crowley. The ships will be 219.5 meters long, 32.3 meters wide, have a deep draft of 10 meters, and an approximate deadweight capacity of 26,500 metric tonnes. Cargo capacity will be approximately 2,400 TEUs, with additional space for nearly 400 vehicles in an enclosed Ro/Ro garage. The  main propulsion and auxiliary engines will be fueled by LNG and supplied by Wartsila. The design of the ship was provided by Wartsila Ship Design in conjunction with Crowley subsidiary Jensen Maritime, a leading Seattle-based naval architecture and marine engineering firm. The Commitment Class ships will replace Crowley’s towed triple-deck barge fleet, which has served the Puerto Rico trade with Jones Act service continuously since the early 1970s, Crowley says. The new ships, named El Coquí (ko-kee) and Taíno (tahy-noh), are scheduled for delivery in the second and fourth quarter of 2017, respectively. eCZGHOrTDHJb04Z0_i3rjvJUxiAk7N9ioLgVvCm_Rhg “VT Halter Marine is pleased and excited to announce the first steel plate cut which launches the official start of construction for these new LNG ConRo ships. These vessels signify how important the Jones Act is to Americans employed in the marine industry. We are most grateful for Crowley’s continued confidence in VT Halter Marine,” said Bill Skinner, CEO, VT Halter Marine. Powered by LNG, the Crowley ships will be among the most environmentally friendly in the United States. Crowley says that designing, building and operating LNG-powered vessels is very much in line with its overall EcoStewardship© positioning and growth strategy. The company formed an LNG services group earlier this year to bring together the company’s extensive resources to provide LNG vessel design and construction management; transportation; product sales and distribution, and full-scale, project management solutions.

Industriegespräch

Hafenstandort Brunsbüttel stärken

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der ChemCoast Park Brunsbüttel ist mit einer Fläche von rund 2000 Hektar das größte zusammenhängende Industriegebiet in Schleswig-Holstein. Foto: ChemCoast Park Brunsbüttel

Die Bedeutung des Industrie- und Hafenstandortes Brunsbüttel muss durch ein Bündnis stärker wahrgenommen werden. Zugleich drängen die Unternehmen im ChemCoast Park auf den Ausbau und die Ertüchtigung der Infrastrukturanbindung. Das war gestern das zentrale Thema beim 25. Brunsbütteler Industriegespräch (BIG). FBi Mehr im THB
 Webnews  Mister Wong  Twitter  Google  Ihren XING-Kontakten zeigen
.................Dass es es letztlich nur so geht, machte Nägele deutlich: Denn zwischen 2007 und 2013,( Bmrk. Btr.HP/blog :CDU FDP Koalition ) der abgelaufenen Förderperiode, sei es nicht gelungen, größere Projekte anzuschieben. Das müsse sich jetzt ändern, fordertre auch Minister Meyer. „Liefern Sie kluge Ideen und verwandeln Sie diese in innovative Konzepte“, gab er den Teilnehmern der Info-Veranstaltung in Heide mit auf den Weg. „Die Westküste hat spezifische Gegebenheiten, die niemand besser kennt als Sie vor Ort.“ Unabhängig von ITI werde der Westküstenbeirat aber auch – aus anderen Töpfen zu finanzierende – Inhalte weiter verfolgen: Ausbau der Infrastruktur, des Breitbandnetzes und auch der Häfen, allen voran die geplante, 70 Millionen Euro teure Vielzweckpier in Brunsbüttel, an der sich das Land mit 90 Prozent beteiligen will. Hier setzt Meyer auf die Vernetzung der Beteiligten untereinander.
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von Ralf Pöschus erstellt am 17.Sep.2014 | 12:00 Uhr

http://www.maritimheute.de/wachstum-mit-weitblick-hafen-im-echten-norden-festigen-ihren-kurs/

http://www.maritimheute.de/umschlag-von-windkraftanlagen-bei-brunsbuttel-ports-im-aufwind/

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Umschlag von Windkraftanlagen bei Brunsbüttel Ports im Aufwind

Umschlag von Windenergieanlagen-Komponenten
Verdopplung der verladenen Segmente in der ersten Jahreshälfte. Permanentes Handling von Off- und Onshore-Windkraftanlagen seit rund 10 Jahren im Elbehafen. Die positive Entwicklung der Onshore-Windenergiebranche in Schleswig-Holstein spiegelt sich in erfolgreichen Halbjahresbilanzzahlen von Brunsbüttel Ports wider. Nahezu doppelt so viele Segmente wie im Vorjahreszeitraum wurden verladen. Ein Trend, der sich im Elbehafen seit rund 10 Jahren kontinuierlich entwickelt. Seit 2005 werden hier mit steigender Tendenz Komponenten der On- und Offshore-Windenergiebranche umgeschlagen.Aktuell werden im Elbehafen Segmente für Onshore-Windkraftanlagen auf der Hafenfläche zwischengelagert. Dazu zählen Turmsegmente mit Einzelgewichten von rund 36 Tonnen bis zu 65 Tonnen, sowie Naben mit Gewichten zwischen 15 und 34 Tonnen, Gondeln und Statoren mit Gewichten von 50 Tonnen. Die Windenergieanlagen-Elemente wurden mit Schiffen aus Magdeburg, Emden und Malmö angeliefert und werden sukzessive durch Schwerlast-Lkws für den Weitertransport abgeholt. Ihre Ziele sind dann u.a. Onshore-Windparks in der Region.„Wir sind sehr zufrieden mit dieser stabilen Entwicklung im Elbehafen. Die Windparks an Land sind quasi in Sichtweite, und den Offshore-Windparks bieten wir optimale Anbindungen. In Kombination mit unserer universalen Ausrichtung sind wir der ideale Partner für den Umschlag und die Lagerung von Windenergieanlagen-Komponenten. Wir setzen alles daran, diese positive Geschichte fortzuschreiben“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH.Während die junge Offshore-Windenergiebranche zunächst zahlreiche Herausforderungen zu überwinden hat, ist die Onshore-Windkraft im Zuge der Energiewende bereits stark gewachsen. Insbesondere Schleswig-Holstein, als Land zwischen den Meeren mit dauerhaftem Wind, profitiert von der steigenden Anzahl von Onshore-Windparks. Brunsbüttel Ports hat sich parallel zu dieser Entwicklung als zuverlässiger Umschlagspartner der Windenergie etabliert und bietet Lösungen sowohl für den Onshore-, als auch für Offshore-Windenergiebereich.„Die Entwicklung der Offshore-Windenergie hat in den vergangenen Jahren viel Gegenwind bekommen und vollzieht sich langsamer als ursprünglich erwartet. Die Energiewende wird aber nur mit Offshore-Wind gelingen. Mit der nunmehr langjährigen Erfahrung im Handling von Windkraftanlagenkomponenten sind wir gerüstet, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden“, erläutert Schnabel. Der Hafenexperte verweist damit auf die Positionierung von Brunsbüttel Ports als Offshore-Basishafen und insbesondere auf die verfügbaren Industrieflächen, die produzierenden Unternehmen der Windkraftbranche eine Ansiedlung in direkter Hafennähe ermöglichen.

http://www.nordic-market.de/news/16885/schwerlastlogistiker_universal_transport_-_riesiger_siemens_transformator_wird_in_brunsbuettel_umgeschlagen.htm

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Schwerlastlogistiker Universal Transport - Riesiger Siemens Transformator wird in Brunsbüttel umgeschlagen
Mittwoch, der 20.August 2014
Schwerlastlogistiker Universal Transport - Riesiger Siemens Transformator wird in Brunsbüttel umgeschlagenBrunsbüttel | Paderborn: Ein Transformator, so lang wie ein vierstöckiges Wohnhaus hoch ist, wurde heute im Brunsbütteler Elbehafen vom Binnenschiff auf eine Fahrzeugkombination umgeschlagen. Die Kombination erreichte mit dem geladenen Transformator ein Gesamtgewicht von 400 Tonnen, was mit dem Gewicht von 80 ausgewachsenen Elefanten gleichzusetzen ist.Nachdem Universal Transport bereits vor sechs Monaten mit der Projektplanung und einer umfangreichen Streckenstudie begonnen hatte, wurden heute der Transformator und zwei Radiatorenbatterien erfolgreich vom Binnenschiff mit Hilfe eines Schwimmkrans auf einen Spezial-LKW umgeschlagen. Die Abmessungen der Teile waren dabei mehr als außergewöhnlich: Der Transformator hat eine Länge von 11,35 Metern, eine Breite von 3,83 Metern sowie eine Höhe von 4,36 Metern und ein Gewicht von 261 Tonnen. Auch die zwei Radiatoren kommen auf ein Gewicht von je 32 Tonnen und messen je 7,11 Meter Länge, 3,90 Meter Breite und 4,36 Höhe.In Nürnberg wurde der Transformator am 8. August vom Kai des Kunden in das Binnenschiff verladen, dann kamen an einem weiteren Umschlagplatz auf dem Mai-Donau-Kanal die beiden Radiatoren dazu. Am 19. August erreichte das Binnenschiff den Elbehafen Brunsbüttel.Mit der Verladung des Transformators fand heute Vormittag der spannendste Teil des Transportes statt, als der Transformator im Elbehafen mit Hilfe eines Schwimmkrans über die Kaikante auf eine spezielle Fahrzeugkombination gehoben wurde. Sie maß beachtliche 52,40 Meter Länge und bestand aus einem Zug-Schubverband mit zwei 8x4-Achs Zugmaschinen und zusätzlichen 18 Modulachsen. Als der Transformator umgesetzt war, betrug das Gesamtgewicht der Kombination 400 Tonnen.Am Mittwochabend werden dann die Radiatorenbatterien auf eine Fahrzeugkombination aus einer 3-Achs Sattelzugmaschine mit einem 4-Achs Semitieflader und einer 3-Achs Sattelzugmaschine mit einem 5-Achs Semitieflader verladen.Holger Dechant, Geschäftsleitung Universal Transport: „Mit diesem nicht alltäglichen multimodalen Transport konnten wir unter Beweis stellen, dass unser Job nicht an der Kaikante aufhört. Bereits Anfang dieses Jahres haben wir unsere Aktivitäten im Bereich Projektladung verstärkt ausgebaut und können dabei auf ein Netzwerk von zuverlässigen Partnern wie Brunsbüttel Ports zurückgreifen.“Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, ergänzt: „Wir haben auch diese Herausforderung erfolgreich gemeistert und bestätigen damit erneut die Funktion des Elbehafens als Universalhafen, auch für den Umschlag von großen und schweren Stückgütern.“Das Ziel des Transportes ist ein nahe gelegenes Umspannwerk. Allerdings stellte sich schon bei der Streckenprüfung heraus, dass eine zu passierende Brücke auf Grund der hohen Tonnagen und Abmessungen des Transportes mit Bodenplatten verstärkt werden muss. Sonst hätte die Gefahr bestanden, Wasserleitungen zu beschädigen und damit einen Rohrbruch herbeizuführen. Nur zum Vergleich: die Länge eines normalen Lkw beträgt 16,5 Meter und hat ein Gewicht von 40 Tonnen. Die maßangefertigte Kombination, die für diesen Transport zum Einsatz kam, maß 52,40 Meter und erreichte ein Gewicht von fast 400 Tonnen.Universal Transport zählt zu den führenden Anbietern für nationale und internationale Großraum- und Schwertransporte. Im Sinne der neuen Unternehmensphilosophie „Schwerlastlogistik als perfekte Komposition“ sieht sich das nach ISO 9001:2008 und ISO 14001, sowie als AEO zertifizierte Unternehmen als Dirigenten eines Orchesters. Der Kunde sitzt dabei immer in der ersten Reihe und die Abwicklung seiner Güter im XXL Format spielt die erste Geige. Dabei ist es ganz egal, ob per LKW, Seeschiff, Binnenschiff oder Schiene. Als Logistiker für Großraum- und Schwerlasttransporte führender Hersteller bedient Universal Transport die stetig wachsende Nachfrage an weltweiten Logistikkonzepten im Schwergutbereich. So wurden in jüngster Vergangenheit mehrere neue Niederlassungen gegründet. Insbesondere wurde der Bereich Project Cargo ausgebaut. Bei der Organisation des Vorlaufes zum Hafen greift das Unternehmen auf das eigene Universal Transport Netzwerk zurück, das über die entsprechende Technik und das notwenige  Knowhow verfügt. In enger Zusammenarbeit mit Partnern werden dann die Ladungen weltweit transportiert und der Prozess bleibt von Beginn an in einer Hand.Brunsbüttel Ports GmbH - mit der Lage an der Elbe und am Nord-Ostsee-Kanal bietet Brunsbüttel direkten Zugang zu Nord- und Ostsee, Anschluss an die europ. Binnen­wasserwege sowie hafennahe Industrieflächen. Diese Standortvorteile machen die Häfen in Brunsbüttel zu einem attraktiven Umschlagzentrum für das größte zusammenhängende Industriegebiet in Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg.
Die Brunsbüttel Ports GmbH ist Betreiber der Brunsbütteler Häfen. Als Universalhafen bietet insbesondere der Elbehafen ausgeprägte Kundenorientierung mit logistischer Kompetenz und verfügt über effiziente Transportverbindungen. (Pressemeldung vom 20.08.2014)
 

Brunsbüttel Ports gewinnt „Baltic Sea Clean Maritime Award“

Brunsbüttel Ports gewinnt „Baltic Sea Clean Maritime Award“http://www.maritimheute.de/brunsbuttel-ports-gewinnt-baltic-sea-clean-maritime-award/ Copyright maritim heute Im Rahmen des Europäischen Tags der Meere in Bremen, zu dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und die EU-Kommissarin für Meerespolitik und Fischerei, Maria Damanaki begrüßten, wurde am Montagabend in einer feierlichen Zeremonie der „Baltic Sea Clean Maritime Award“ an Brunsbüttel Ports überreicht. Für das Entwicklungskonzept zur Errichtung einer LNG-Bunkerstation im Elbehafen stellt das Schleswig-Holsteinische Unternehmen den Sieger in der Kategorie Infrastrukturentwicklung. Lesen Sie mehr auf Schrammgroup   Pressemeldung, Mai 26, 2014; Foto: Schrammgroup

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Messe „Break Bulk“

Deutsche Häfen in Antwerpen

Dienstag, 20. Mai 2014
Deutsche Häfen wollen sich verstärkt im Projekt- und Schwergutbereich positionieren. Um das Geschäft zu verbessern, beteiligten sich mehrere Standorte am größten europäischen Branchentreff „Break Bulk“ in Antwerpen. Mit dabei waren auf der Messe auch Brunsbüttel Ports und Rendsburg Port. Die beiden Universalhäfen präsentierten auf dem Gemeinschaftsstand „Port of Hamburg“ ihr Leistungsangebot. tm

http://www.maritimheute.de/schleswig-holsteins-schwergut-spezialisten-in-antwerpen/

Copyright hamburg -hafen http://www.hafen-hamburg.de/list/Hamburg%20Maritim Brunsbüttel Ports und RENDSBURG PORT präsentieren ihr Leistungsportfolio auf der „Breakbulk Europe Transportation Conference & Exhibition“ Brunsbüttel Ports und RENDSBURG PORT stellten sich gemeinsam auf Europas größter Fachmesse für Konventionelles Stückgut und Projektladung in Antwerpen vor. Bis zum 15. Mai präsentierten die beiden Universalhäfen auf dem Gemeinschaftsstand „Port of Hamburg“ ihr breites Leistungsangebot bei der Breakbulk Europe Transportation Conference & Exhibition. Mit rund 5.500 Besuchern diente die Messe als Plattform, um europaweit auf das Knowhow und das Leistungsportfolio der beiden Schleswig-Holsteinischen Häfen in diesem Segment aufmerksam zu machen. RENDSBURG PORT mit seinem am Nord-Ostsee-Kanal gelegenen Schwerlasthafen und Brunsbüttel Ports mit dem ebenfalls am Nord-Ostsee-Kanal und an der Unterelbe gelegenen Elbehafen bieten ideale Voraussetzungen für den Umschlag und die Lagerung von Schwergut und Projektladung. „Beide Häfen verfügen über das nötige Equipment, ausreichende Flächen und vor allem die Erfahrung im Handling dieser individuellen Güter. Sie sind die richtige Adresse, wenn es darum geht, Stückgut und Projektladung umzuschlagen. Ihre Lage ermöglicht uns schnelle Transporte von und ins Hinterland genauso wie den Weitertransport per Binnenschiff über den RENDSBURG PORT oder per Binnen- und Seeschiff über den Elbehafen in Brunsbüttel“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und der RENDSBURG PORT GmbH, die ein Joint-Venture von Brunsbüttel Ports und AHLMANN-ZERSSEN ist. „Durch unseren gemeinsamen Messeauftritt möchten wir die Bedeutung der Schleswig-Holsteinischen Häfen im internationalen Waren- und Transportgeschäft unterstreichen und ihren Bekanntheitsgrad erhöhen“ so Schnabel weiter. Insbesondere im Bereich der Windenergie-Industrie sind Brunsbüttel Ports und RENDSBURG PORT auf maßgeschneiderte Transport- und Logistiklösungen spezialisiert. Der Elbehafen ist bereits seit 2009 Anlaufpunkt für diverse Dienstleistungen der Windenergie-Branche, von der Verladung, über die Lagerung bis hin zur Umrüstung einer Jack-up Plattform. Der vor über einem Jahr in Betrieb genommene Schwerlasthafen RENDSBURG PORT realisiert seitdem den Umschlag und die Lagerung von Windkraftturmsegmenten für Onshore-Windparks und hat für weiteres Wachstum seine Flächen bereits erweitert. http://www.hafen-hamburg.de/news/schleswig-holsteins-schwergut-spezialisten-antwerpen Pressekontakt:
Brunsbüttel Ports GmbH
RENDSBURG PORT GmbH
Frank Schnabel, Geschäftsführer
Tel. 04852 88435
f.schnabel@schrammgroup.de

BinBrunsbüttelElbehafen56D

DD markierte Fläche umreißt das gesamte Gelände der Tiefwasserpier zwischen Elbehafen und Kernkraftwerk (re.).

Foto: egeb/Google
BrunsbüttelHafen57
Vielzweckhafen in Modulbauweise
420 statt 600 Meter Anleger für See- und 250 Meter für Binnenschiffe vorgeschlagen / Staatssekretär unterstreicht Bedeutung der Schiene
Brunsbüttel
Die Kosten haben sich mehr als verdoppelt. Statt der anfangs geschätzten 30 Millionen Euro sollen in der mittleren Variante III b nun rund 70 Millionen Euro für den so genannten Multi-Purpose-Pier im Wirtschaftsraum Brunsbüttel fällig werden. Das haben beauftragte Ingenieursgemeinschaft und Carsten Salz aus der Baubehörde der Schleusenstadt Freitagnachmittag mitgeteilt (wir berichteten). Aber was ist ein Vielzweckhafen eigentlich? Was soll dort in unmittelbarer Nähe zum Elbehafen der Schramm Group entstehen? Und was könnte der Hafen für die Region bedeuten? Ein paar dieser Fragen konnten während der Sitzung der Hauptausschüsse der Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie der Stadt Brunsbüttel geklärt werden. Harald Peter Hartmann (Büro Böger & Jäckle) und Boris Lass (Merkel Ingenieur Consult) erläuterten das Projekt, die Änderungen und das weitere Vorgehen. „Die Vorplanung ist fertig und umfasst mehrere Aktenordner“, so Boris Lass. Ursprünglich war eine 600 Meter lange Kaimauer geplant. „Aber das funktioniert nicht“, sagt Hartmann. Inzwischen wurde das Bauwerk auf dem Papier vom Ufer weg in den Elbstrom verlegt. Elbseitig könnte dann ein 420 Meter langer Anleger für Seeschiffe wie Stückgutfrachter und Offshore-Errichter für die Windanlagen auf See entstehen. Zur Uferseite könnten Binnen- und Flussschiffe auf 250 Metern festmachen. Angebunden wird die Pier, die nicht eingespundet, sondern auf Pfählen errichtet würde, mit einer schwerlastfähigen Brücke. Im Modulsystem wäre ein Grundausbau möglich, der später erweitert werden könnte. So sei man flexibel und könne auch nachträglich noch auf besondere Anforderungen reagieren. Fest steht für die Ingenieurgemeinschaft, dass genaue Planungen erst vorgenommen werden können, wenn fest steht, was wirklich gewünscht wird. Und das könne nur der mögliche Betreiber abschließend entscheiden. „Wir machen keine fertigen Entwürfe, wenn wir nicht wissen, was der Betreiber will“, stellte Hartmann klar. Aus diesem Grund würden bereits neben der weiteren Planung Gespräche mit Interessenten geführt. Sollten die drei Gebietskörperschaften, Steinburg, Dithmarschen und Brunsbüttel, das Projekt weiter tragen, könnten im Oktober die Planungsunterlagen vorliegen. 2016 wäre das Planfeststellungsverfahren beendet und der Bau könnte beginnen. Die Fertigstellung wäre bei dem vorgestellten Zeitplan 2018. Parallel könnten sich im dortigen Industriegebiet bereits Unternehmen ansiedeln, die den neuen Hafen direkt nutzen könnten. Ein Ausbau der Bundesstraße 5 habe dabei für die Wirtschaft nur eine „untergeordnete Rolle“, berichtete Staatssekretär Dr. Frank Nägele, der bei den Politikern eindringlich für die Fortsetzung des Projekts warb. „Zwingend ist eine gute Schienenanbindung und die Elektrifizierung.“ Dabei werde er auch Frank Schnabel unterstützt. Der Chef von Brunsbüttel Ports kämpfe bereits lange für die Ertüchtigung der Schiene. Auch ein LNG-Anschluss (Flüssiggas) sei unabdingbar für die Attraktivität eines möglichen Elbehafens, erklärte der Staatssekretär.
Riesiger Schluck aus der Pulle
Kosten für geplanten Vielzweckhafen, an dem die Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie die Stadt Brunsbüttel beteiligt sind, steigen weiter
Brunsbüttel/Itzehoe/Heide
Hiobsbotschaft für die Westküste: Eine schlimme Nachricht gab es am späten Freitagnachmittag für die Mitglieder der Hauptausschüsse der Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie der Stadt Brunsbüttel. Der geplante Vielzweckhafen in der Elbe, die Multi-Purpose-Pier, wird nach ersten Vorplanungen deutlich teurer. Die beauftragte Ingenieurgemeinschaft Böger und Jäckle aus Henstedt-Ulzburg und Merkel Ingenieur Consult aus Kiel errechnete Kosten von mindestens 70 Millionen Euro. Die ersten Schätzungen waren von rund 30 Millionen Euro ausgegangen. Und bereits bei der Vorplanung hatten sich die Kosten pro Projektpartner um 48 000 Euro erhöht, stellte Carsten Sals aus der Brunsbütteler Bauverwaltung klar. „321 000 Euro fallen für jeden ohnehin an, egal ob wir weitermachen oder aufhören.“

Hafen Brunsbüttel

Dementsprechend gedrückt, aber auch gereizt war die Stimmung im Steinburger Kreistagssitzungssaal in Itzehoe. Daran konnte auch Staatssekretär Dr. Frank Nägele nichts ändern, der extra in die Kreisstadt gekommen war, um für eine Fortführung des Projekts zu werben. Zwar könne die abschließende Zusage, mit welcher Summe sich das Land an den Kosten beteilige, erst nach dem Planfeststellungsverfahren gemacht werden. „Aber Sie können aber sicher sein, dass wir alle Mittel geben, die bau- und förderrechtlich möglich sind.“ Und das sind bis zu 90 Prozent. Die drei Projektpartner waren ursprünglich von jeweils rund einer Million Euro ausgegangen, die nach Abschluss des Projekts auf sie entfallen würden. Sollten die Variante III b, die von der Ingenieurgemeinschaft bevorzugt wird, verwirklicht werden, würden bei voller Förderübernahme durch das Land rund 2,34 Millionen Euro pro Projektpartner übrig bleiben. Eine große Summe, die sich laut Frank Nägele aber auf jeden Fall lohne. Dieser Hafen sei auch die Möglichkeit, das Hinterland anzubinden und das vorhandene Industriegebiet endlich zu entwickeln. „Wir erleben hier gelebte Geschichte öffentlichen Bauens“, sagte Nägele und da sei es nun einmal so, dass die Zahlen, die man im Kopf habe, wenig Bestand hätten, „wenn ein Ingenieur draufguckt“. Dennoch sei er überzeugt, dass man bei einem solchem Projekt nicht die Erfahrungen mache, wie beim Flughafen in Berlin. „Häfen werden alle Tage gebaut, das ist kein Unikat und das wird keine zweite Elbphilharmonie.“ Schwankungen von rund 30 Prozent seien jedoch immer zu berücksichtigen. Veronika Kolb, FDP Dithmarschen, reichte das nicht. „Wir sind hierher gekommen, um konkrete Zahlen zu hören.“ Aber die erhielt sie auch auf Nachfrage nicht. Nägele: „Sie werden von mir keine Kostenversprechungen hören, so lange kein Baurecht vorliegt.“ Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium machte aber auch klar: „Das ist für alle ein riesiger Schluck aus der Pulle, aber Sie haben von unserer Seite auch in Abstimmung mit dem Ministerpräsidenten volle Rückendeckung und wir möchten Sie ermutigen, dieses Projekt weiterzuführen.“ Und noch etwas sagte Dr. Frank Nägele ganz deutlich: „Auch, wenn es zu einem Ausstieg kommen sollte, werden wir die Region nicht allein lassen.“ Stefan Mohrdieck, bei dem als Brunsbütteler Bürgermeister die Fäden zusammenlaufen, erklärte, dass die Planungen fortgesetzt werden sollen. „Das Ziel ist das Baurecht, um den Förderantrag zu stellen.“ Parallel würden Gespräche mit möglichen Betreibern geführt, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Selbstverständlich bestehe nach den neuesten Informationen nun erst einmal Beratungsbedarf. „Wir brauchen dann aber eine Entscheidung, um weitermachen zu können.“ Einen Dämpfer gab es von Rainer Naudiet. Der Sozialdemokrat sah das Engagement seines Kreises Steinburg „an keiner Stelle gewürdigt“. Es werde als selbstverständlich angesehen, dass der Kreis Steinburg auf fremden Gebiet in Vorleistung gehe. „So ist eine Lösung mit Steinburger Geld nicht in Sicht.“ Dithmarschen Landrat Dr. Jörn Klimant warb abschießend dafür, an dem ehrgeizigen Projekt festzuhalten, von dem die gesamte Region profitieren soll. „Es ist wichtig, dass wir die Klammer über allem nicht verlieren. Und die muss jetzt in den Beratungen der einzelnen Gremien gefunden werden. Fest steht: Entweder bekommen wir das gemeinsam hin oder gar nicht.“Copyright Norddeutsche Rundschau

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Binnenschiffsverkehre2000-2012

Binnennschifffahrt: Containerverkehre

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/hafentag127.html

Copyright NDR Binnenschiff Hinterlandverkehr von und nach Hamburg Häfen Hamburg angeschlossen

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Copyright Norddeutsche Rundschau
Hoffnung größer als die Angst Steinburger Kreistag genehmigt Hafen-Zuschuss
Itzehoe/Brunsbüttel
Die Planungskosten für einen Vielzweckhafen am Standort Brunsbüttel haben im Steinburger Kreistag für Zündstoff gesorgt. Vor allem die Sozialdemokraten übten heftige Kritik an der Stadt Brunsbüttel. Und der Abgeordnete der Wählerinitiative WiSt, Hans Emil Lorenz, warnte sogar schon vor einem drohenden „Millionengrab“. Am Ende gab es dann aber noch eine klare Mehrheit für die Bereitstellung zusätzlicher 74 000 Euro aus der Kreiskasse.

Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH setzt auf Energiewende

Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH setzt auf Energiewende Der Lenkungskreis der Hafenkooperation-Offshore-Häfen Nordsee SH sieht sich bestätigt in der Positionierung der Hafenstandorte an Schleswig-Holsteins Westküste als Häfen für Errichtung, Service und Wartung für Offshore-Windparks. Die aktuellen Ausbauziele der Offshore-Windenergie benötigen sowohl ausreichende Hafenkapazitäten, als auch logistisches Know-How. Der Lenkungskreis der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH, in dem Vertreter aus allen Hafenstandorten der Kooperation beisitzen, traf am Donnerstag, den 12.12.2013 in Brunsbüttel zusammen, um die aktuelle Situation der Offshore-Windenergie im deutschen Nordseeraum zu erörtern. Die Offshore-Windenergie ist das Fundament der Energiewende in Deutschland und ohne den Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Energiewende nicht gelingen. Um die neuen Offshore-Windenergie Ausbauziele von 6,5 GW bis 2020 und 15 GW bis 2030 zu erreichen, sind weiterhin Hafenkapazitäten für die Errichtung und dauerhafte Versorgung/Wartung der Windenergieanlagen notwendig, die den besonderen Anforderungen der Offshore-Branche gerecht werden. Die Hafenkooperation hat sich bereits bei der Gründung im Jahr 2010 das Ziel gesetzt, durch die Vernetzung der schleswig-holsteinischen Häfen an der Westküste und Havneby auf Rømø in Dänemark, maßgeschneiderte sowie kosteneffiziente Logistiklösungen für die Offshore-Windparkbetreiber und Anlagenherstellern zu entwickeln und anzubieten. „In der aktuellen Herausforderung der Offshore-Windenergie sehen wir uns darin bestärkt, dass nur durch die Kooperation von Häfen das Ziel erreicht werden kann, die Logistikkosten zu senken. Jeder Hafen bringt seine Stärken ein. Hiervon profitieren alle Beteiligten“ erläutert Frank Schnabel, Sprecher der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH. Die Häfen in Schleswig-Holstein sind bereits wichtige Knotenpunkte der Windenergiebranche, das sich an mehreren Beispielen zeigt: Helgoland ist als Servicehafen für die Windparks im Helgoland-Cluster gesetzt. Der Ausbau des Hafens auf Deutschlands einziger Hochseeinsel ist weit fortgeschritten und wird bereits während der Installationsphase der Offshore-Windparks von den Windparkbetreibern genutzt. In Brunsbüttel finden seit mehreren Jahren Verladungen für die On- und Offshore-Windenergiebranche statt und der Standort bietet alle Voraussetzungen um sich langfristig als Installations- und Basishafen zu etablieren. Weitere Hafenkapazitäten sind in Brunsbüttel dennoch notwendig, daher befürwortet der Lenkungskreis der Hafenkooperation die geplante Errichtung einer Multi-Purpose Pier am Standort Brunsbüttel.. Der neue Schwerlasthafen RENDSBURG Port in Osterrönfeld hat sich bereits kurz nach der Eröffnung im Jahr 2012 als wichtiger Umschlagspunkt der Windenergiebranche etabliert und wird mit der Ansiedlung der Firmengruppe Max Bögl ein Produktionsstandort für Türme von Windenergieanlagen. Die Häfen Büsum und Husum bieten ideale Voraussetzungen als Servicehäfen. In Husum bestehen zudem weitreichende Erfahrungen im Umschlag von Gondeln des dort ansässigen Produzenten REpower. http://www.maritimheute.de/hafenkooperation-offshore-hafen-nordsee-sh-setzt-auf-energiewende/ windkraft7Die Häfen in Schleswig-Holstein haben mehrfach ihr vielseitiges Know-How im Bereich der Windenergie unter Beweis gestellt und sind insbesondere für die Offshore-Windparks nahe der schleswig-holsteinischen Westküste hervorragend positioniert. Die Offshore-Windenergie ist auf leistungsfähige Häfen angewiesen. Ohne die Häfen wird die geplante Realisierung der Offshore-Windparks nicht stattfinden können. Wir, die Offshore-Häfen in Schleswig-Holstein, werden und wollen unseren Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende leisten.“, blickt Frank Schnabel zuversichtlich in die Zukunft. Copyright Maritim heute Es geht um ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 30 Millionen Euro. Mit dem Geld soll in Brunsbüttel ein Multi-Purpose-Pier entstehen. Die Hoffnung für die Region: Im Zuge der Offshore-Offensive könnte der Hauptumschlagplatz an der Unterelbe eingerichtet werden – verbunden auch mit zahlreichen Arbeitsplätzen. Für die Vorplanung haben sich zunächst einmal die beiden Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie die Stadt Brunsbüttel zusammengetan. Jeder Partner stellte dafür jeweils 200 000 Euro zur Verfügung. Weil das Geld offensichtlich nicht reicht, meldete die federführende Stadt Brunsbüttel jetzt einen Mehrbedarf von 222 000 Euro an, je 74 000 Euro für jeden Projektpartner. Für die Kreistagsabgeordneten kommt der Nachschlag offensichtlich überraschend. SPD-Fraktionssprecher Rainer Naudiet monierte, dass die Stadt ihrer Berichtspflicht nicht nachgekommen sei. Seine Forderung: Alles müsse jetzt vertraglich einwandfrei abgesichert werden. Und: Der Kreis müsse festschreiben, dass er sich auf keinen Fall an späteren Betriebskosten beteiligen werde. WiSt-Sprecher Lorenz schlug in die gleiche Kerbe: „Die ganze Geschichte ist vollkommen unausgegoren.“ Auch er forderte, dass das gesamte Vorhaben und das Zusammenspiel der drei Partner jetzt auf rechtlich einwandfreie Füße gestellt werden müssten. Auch Heinrich Voß von den Grünen erkannte noch erheblichen Beratungsbedarf. In seiner nächsten Sitzung solle sich damit aber erst einmal der Hauptausschuss beschäftigen. Vor allem die CDU reagierte mit Unverständnis. Fraktionschef Dr. Reinhold Wenzlaff: „Ich weiß gar nicht, welche Fässer SPD und WiSt da aufmachen wollen.“ Er erinnerte daran, dass das Land bereit sei, an der Unterelbe 30 Millionen Euro zu investieren. „Da müssten wir doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn wir da keine Planungskosten bereitstellen.“ Wenzlaff betonte, dass es in diesem Stadium ausschließlich um eine Vorplanung gehe. Da sei es noch unerheblich, ob die Pier am Ende 200 oder 600 Meter lang sei. Wenzlaff sah jedenfalls „keinen Grund für Panikattacken“. Und sein FDP-Kollege Willi Göttsche wähnte sich sogar schon „wie in einem Kindergarten“. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU und frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich reagierte ebenfalls mit Kopfschütteln: „Wir müssen die Chance nutzen, ein Stück vom Offshore-Kuchen abzubekommen.“ Bmrk.Btr.HP/Blog :Obwohl SPDler bin ich bereit auch Herrn Mark Helfrich als wirtschaftspolischer Sprecher CDU , bei der Unterstützung maritime Umwelt im Norden ,nach einem bereits erfolgten Gespräch zu begleiten. Brunsbüttel sollte auch in der Lage sein Container umzuschlagen und sich auf Schwergut zu spezialisieren , neben dem Offshore Geschäft.,wie alle anderen kleineren Häfen im Norden auch.
Volker Mehmel

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Schleswig-Holstein stellt Hafenplanung neu auf

Schleswig-Holstein stellt Hafenplanung neu auf
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Offshore-Versorgung, Kreuzfahrten, Fährverkehr: Hafen-Verband gibt 25 Häfen Richtung vor

Schleswig-Holstein kippt nach fast 20 Jahren sein in die Jahre gekommenes Hafenkonzept: Künftig sollen die 25 Häfen sehr viel stärker ihre eigenen Stärken ausspielen – so zumindest die Empfehlungen des Gesamtverbandes schleswig-holsteinischer Häfen und des Kieler Wirtschaftsministeriums. Das Konzept, welches in voller Länge hier und als  Präsentation hier abgerufen werden kann, geht von einem Wachstum der Häfen von drei Prozent aus. "Sollte sich das verwirklichen, hätten wir in zwölf Jahren ein Gesamtumschlagsvolumen der schleswig-holsteinischen Häfen von über 70 Millionen Tonnen", erklärte Verbands-Chef Frank Schnabel. Der Standort Schleswig-Holstein wäre dann nach Hamburg und Bremen drittgrößte Hafengruppe. Das Konzept ist ein Leitbild für die Hafenentwicklung bis 2025 und gibt für jeden Hafentyp Empfehlungen:
Schleswig-Holstein stellt Hafenplanung neu auf
GvSH
Die Stärken der 25 Häfen Schleswig-Holstein sieht das Konzept vor allem in drei Bereichen:
  • Ro-Ro- und Fährverkehr (inkl. Forstprodukte)
  • Kreuzfahrtverkehr
  • Servicelogistik für Offshore-Windenergieparks in der Nordsee

Nauticus24 fasst die wichtigsten Empfehlungen zusammen:

  1. Um die Spitzenposition im RoRo-(Roll on, Roll off) und Fährverkehr in der Ostsee zu stärken, sollen die Häfen Lübeck und Kiel in ihrer Funktion als Drehkreuz gestärkt werden. Ziel ist es, die Marktanteile beim Umschlag von Fährgütern deutlich zu erhöhen.
  2. Als Universalhäfen sollen sich vor allem Brunsbüttel, Büsum, Flensburg, Glückstadt, Husum, Kiel und Lübeck positionieren. Dafür müsse die Infrastruktur aber weiter ausgebaut werden.
  3. Schleswig-Holsteins Häfen sollen sich frühzeitig als führende Standorte für die Versorgung von Offshore-Windrädern und als Onshore-Produktionsstandort positionieren. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung des Multipurpose-Piers in Brunsbüttel, der bereits in Planung ist. Auch das freigewordene MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau soll mittelfristig für den Umschlag von Projektladung entwickelt werden. Wachstumspotentiale werden beim Umschlag dieser Ladungen besonders in Lübeck und Kiel gesehen.
  4. Schleswig-Holstein soll stärker vom prognostizierten Anstieg der Kreuzfahrten profitieren. Führend sind hier die Häfen Kiel, Hamburg und Warnemünde. Das Konzept empfiehlt einen Ausbau der Häfen, um die Schiffsanläufe in Kiel, Lübeck und Flensburg zu steigern.

Bmrk.Btr. HP / Blog  das Konzept muss zur Entlastung der Strassen und auch der Bahn Container Schwergut auf Binnenschiffen und kl. Feeder beinhalten in den genannten Häfen, mit dem EU Förderungsprogramm für kleine Häfen zur Entlastzung der grossen Häfen, d.h. EU unterstützt diese Konzepte, zwangsweise aber mit Schwergut und Containern.

Nachrichten

Hafenwirtschaft gibt sich eine Marschroute
Brunsbüttel
Mit einem neuen Konzept wollen die 25 im Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) zwischen Flensburg und Glückstadt, Husum und Lübeck an ihrer Zukunft arbeiten – das letzte Hafenkonzept stammt von 1994. Das jetzt von der Hamburger Uniconsult erarbeite Entwicklungskonzept wurde gestern in Brunsbüttel vorgestellt. Es gibt die Marschrichtung vor, wie bis 2025 der gesamte Güterumschlag von 50 auf 70 Millionen Tonnen angehoben werden soll. Ohne bessere Hinterlandanbindungen werde dies aber nicht funktionieren, betonten die Vertreter der Hafenwirtschaft. Denn, so GvSH-Vorsitzender Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports): „Wir sind Wertschöpfungstreiber.“ Längst zögen florierende Häfen die Ansiedlung von Industrie in ihrem Umfeld nach sich. Die unter dem Dach des GvSH versammelten Häfen machten das nördlichste Bundesland zum drittgrößten Hafenstandort nach Hamburg und Bremen. Rund 50 000 Arbeitsplätze seien von der Hafenwirtschaft in Schleswig-Holstein abhängig. Begrüßt wird, dass die Landesregierung mit im Boot ist und sich das Konzept zu eigen machen wolle, wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer vor den rund 200 Teilnehmern des 2. schleswig-holsteinischen Hafentags in Brunsbüttel deutlich machte. Er verwies zudem auf die Notwendigkeit gemeinsamen Auftretens der Häfen nach außen, um sich international darzustellen. Jeder für sich alleine werde dies nicht schaffen.Copyright Norddeutsche Rundschau
  • Hafenkonzept will den Weg weisen Schleswig-Holsteins maritime Wirtschaft hat gewaltiges Entwicklungspotenzial: Güterumschlag soll von 50 auf 70 Millionen Tonnen wachsen

  • Brunsbüttel

  • Beinahe 20 Jahre lang, seit 1994, gab es keinen Leitfaden mehr für die Entwicklung der Häfen in Schleswig-Holstein. Seit die sich vor vier Jahren unter dem gemeinsame Dach eines Landesverbands zusammentaten, wird emsig an der Zukunftsfähigkeit dieser maritimen Logistikbranche gestrickt. Das Ergebnis legte der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH), gestern in Brunsbüttel vor: Das von der Uniconsult erstellte Entwicklungskonzept. Das Besondere daran: Die Landesregierung ist beteiligt.

  • Dies, so GvSH-Vorsitzender Frank Schnabel, sei alles andere als üblich. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer griff dies auf: „Das ist sogar verdammt viel.“ Denn, so der Kieler Minister weiter: „Die Aufgabe ist schon deshalb so gewaltig, weil die Häfen so verschieden sind.“ Es gebe privat betriebene wie etwa die drei Brunsbütteler Häfen oder vom Land verantwortete wie Büsum aber auch Kiel oder Lübeck. Die einen orientieren sich Richtung Hamburg, die nächsten ins Baltikum und wieder andere nach Dänemark.

  • Immerhin, in der Summe machen die Häfen Schleswig Holstein nach Hamburg und Bremen zum drittgrößten Hafenstandort der Republik. Der Güterumschlag liegt bei 50 Millionen Tonen im Jahr, die Zahl der abgefertigten Passagiere bei 15 Millionen. Und allein schon für den Güterumschlag ist das Ziel ehrgeizig: Bis 2025 soll dieser auf 70 Millionen Jahrestonnen angehoben werden. Das sei aber kein Selbstgänger, betonte Schnabel. Der Chef der Brunsbüttel Ports, die auch in Glückstadt und Rendsburg aktiv sind, verweist auf etwas, das sich gestern beim Hafentag an der Elbe wie ein roter Faden durch die Diskussion zog: die ausbaufähigen Hinterlandanbindungen.

  • „Wir sind die Wertschöpfungstreiber“, betonte Schnabel. Denn längst seien florierende Häfen die Motoren für Industrieansiedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft. 50 000 Arbeitsplätze im Umfeld der 25 Häfen der GvSH sprechen eine deutliche Sprache.

  • Minister Meyer hat im Zusammenhang mit der Wertschöpfung auch den Kreuzfahrttourismus im Blick. Denn hier gelte es dafür zu sorgen, dass die Schiffe nicht etwa nur in Kiel festmachen und die Passagiere dann mit dem Bus quer durchs Land Richtung Hamburg gefahren werden, sondern in Schleswig-Holstein bleiben – und hier Geld ausgeben. Und das ist nicht wenig. So bescherte der Kreuzfahrttourismus der Wirtschaft im benachbarten Hamburg im vergangenen Jahr rund 270 Millionen Euro Einnahmen.

  • Meyer sieht seine Rolle aber auch als Vermittler, wenn es darum geht die Häfen der GvSH an sich auf internationaler Ebene ins Gespräch zu bringen. Jeder für sich allein werde es in der Außendarstellung schwer haben, ist er überzeugt.

  • Sechs Handlungsfelder sieht der „Leitfaden 2025“ im gestern vorgelegten Hafenkonzept vor: Onshorewindkraft, Offshorewindkraft, Kreuzfahrt, Inselversorgung, Projektlogistik und RoRo-Fährhäfen. Hier gilt es, in den kommenden Jahren die individuellen Stärken zu fördern, um die angestrebte Steigerung im Güterumschlag zu erreichen.

  • „Hier werden nicht nur die Entwicklungschancen unserer Häfen aufgezeigt, sondern auch konkrete Strategien empfohlen“, sagte der Minister über das Konzept: „Es ist also gleichermaßen eine Art Kompass für Wirtschaft und Politik, um unsere Kräfte in Zukunft noch besser zu bündeln. Die Landesregierung wird ihren Beitrag dazu leisten“, versprach Reinhard Meyer den etwa 200 Teilnehmern des Hafentags.

  • Ralf Pöschus

Hafen Brunsbüttel

Vielfältig aufgestellt ist der Brunsbütteler Elbehafen. Hier werden Aluminiumbarren für das Sasol-Werk umgeschlagen.
Foto: sh:z
Meyer Schnabel
Gemeinsames Konzept: Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (li.) und Hafenverbands-Vorsitzender Frank Schnabel.
Foto: rp Rolf Pöschus Copyright danke

Hafen-Konzept wird umgekrempelt

25 Häfen liegen an Schleswig-Holsteins Küsten. Alle haben ein eigenes Profil und unterschiedliche Schwerpunkte. Die Vielfalt ist riesig. Kiel und Lübeck haben in den vergangenen Jahren den Bereich Kreuzfahrt weiterentwickelt, Brunsbüttel sieht sein Wachstumspotenzial in der Offshore-Branche. Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Hafenentwicklungskonzept von 1994 überholt ist. Die Landesregierung und der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) haben reagiert und am Montag ein neues Konzept vorgestellt, das die Seehäfen fit für die Zukunft machen soll. "Heute schlagen wir gut 50 Millionen Tonnen in allen Häfen hier um, und die Perspektive für das Jahr 2025 liegt bei 70 Millionen Tonnen", sagte der GvSH-Vorsitzende Frank Schnabel NDR 1 Welle Nord während des Schleswig-Holsteinischen Hafentages in Brunsbüttel. Laut GvSH würde sich der Standort Schleswig-Holstein damit hinter Hamburg und Bremen als drittgrößte Universalhafengruppe positionieren.

Flensburg mit Potenzial bei den Kreuzfahrtschiffen

Das neue Konzept soll den Seehäfen des Landes als Leitbild und Empfehlung dienen, um individuelle Potenziale besser auszuschöpfen. Dabei konzentriert sich die Analyse auf die sechs Bereiche Fähr- und RoRo-Verkehr (Roll-on/Roll-off), Universalhäfen, On- und Offshore-Häfen, Kreuzfahrthäfen, Projektladungshäfen und Inselhäfen. Für Brunsbüttel etwa spiele die Offshore-Branche eine wichtige Rolle. Für die Onshore-Windindustrie gibt es laut Konzept in Brunsbüttel, Husum, Kiel und Lübeck gute Entwicklungsmöglichkeiten. Flensburg hat nach Expertenmeinung noch Potenzial im Kreuzschifffahrt-Markt.

Bis 2025 soll das Konzept umgesetzt sein

Für die höheren Umschlagszahlen braucht es laut Schnabel "bessere Hafen-Infrastruktur-Einrichtungen und natürlich eine Kooperation mit der Landesregierung, die wir mit dem Hafenkonzept gestalten wollen". In dem neuen Konzept, das bis 2025 umgesetzt sein soll, steht das Thema Infrastruktur offenbar weit oben. Straßen, Schienen, Wasserwege, Kreuzfahrt - in all diesen Bereichen will die Wirtschaft nach den Worten des GvSH-Vorsitzenden auch selber gestalten: "Aber wir brauchen auch die Politik dabei, wie bei der Hafenhinterland-Anbindung."

Wirtschaftminister Meyer: Wichtig ist das Marketing

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) appellierte jedoch genauso an die Hafenbetreiber und die Wirtschaftsunternehmen. Bei den Häfen sei die Kooperation sehr wichtig. "Es kann nicht sein, dass jeder für sich allein zu wenig hat", so Meyer, den in dieser Frage vor allem das Marketing umtreibt. "Ganz entscheidend" sei es, die Seehäfen Schleswig-Holsteins "im Ostseeraum, in der Nordsee und außerhalb von Europa" bekannt zu machen.
Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 16.09.2013 | 21:00 Uhr

2. Hafentag findet heute in Brunsbüttel statt

Schleswig-Holsteins Häfen im Aufwind

Montag, 16. September 2013Seehafenverkehrswirtschaft und Politik im nördlichsten Bundesland richten den Blick an diesem Tag auf Brunsbüttel. Zum zweiten Mal in Folge wird der "Schleswig-Holsteinische Hafentag" durch den noch jungen Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) ausgerichtet. Ausführliche Hintergrundberichte lesen Sie in der heutigen Ausgabe des THB. EHA Mehr: THB Täglicher Hafenbericht Copyright
Hafenkonzept wird vorgestellt
Brunsbüttel
Nach knapp 20 Jahren bekommen die schleswig-holsteinischen Häfen ein neues Hafenentwicklungskonzept. Vorgestellt wird dies am Montag durch den Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen beim Hafentag in Brunsbüttel. Gemeinsam von Hafenverband und schleswig-holsteinischem Wirtschaftsministerium erarbeitet, liefert das Konzept das Leitbild 2025. Entwicklungspotentiale, Zukunftsszenarien und Handlungsmaßnahmen werden vorgestellt und diskutiert. Ehrengast ist Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Copyright Norddeutsche Rundschau meyer_Reinhard_WMSH          
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Brunsbüttel Ports - Starker Partner der ELBESEAPORTS
Samstag, der 10.August 2013
Brunsbüttel Ports - Starker Partner der ELBESEAPORTSBrunsbüttel: Rund 120 Gäste folgten der Einladung von Hafen Hamburg Marketing und Brunsbüttel Ports zum Hafenabend in das neue Verwaltungsgebäude von Brunsbüttel Ports. Es war die erste Veranstaltung in den neuen Räumen, die erst im Juni bezogen wurden.Parallel zu den Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes, ist im Elbehafen ein neues und energieeffizientes Gebäude entstanden. Damit hat sich die Verwaltung von Brunsbüttel Ports vergrößert und profitiert zudem von großzügigen Räumlichkeiten für Events. Für Brunsbüttel Ports sind die Weichen auf Wachstum gestellt. Ebenso für die Kooperation der Häfen an der Unterelbe. Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, gehört zu den Initiatoren der Hafenkooperation und erklärt: „Die heutige Kombination ist perfekt. Im Elbehafen tut sich Einiges, genauso wie bei unserer Kooperation unter dem neuen Namen ELBESEAPORTS. Deshalb freuen wir uns besonders, mit diesem Hafenabend unsere Gäste bei der ersten großen Veranstaltung in unserem neuen Gebäude empfangen zu dürfen.“ So standen vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Häfen Brunsbüttel, Cuxhaven, Glückstadt, Hamburg und Stade, der neue Markenname und das Zukunftspotential der Unterelberegion im Fokus dieser maritimen Veranstaltung.Stefan Mohrdieck, Bürgermeister von Brunsbüttel, begrüßte im Anschluss die Gäste aus ganz Norddeutschland und lobte den Erfolg, den die Kooperationspartner von ELBESEAPORTS zu verzeichnen haben. Denn es sei ein Erfolg, Politik, Wirtschaft und Häfen aus den drei Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen für eine gemeinsame Veranstaltung in Brunsbüttel zusammenzubringen und sich auf gemeinsame Arbeitsziele verständigen zu können.Dieser erfolgreichen Zusammensetzung aus drei Bundesländern folgte die anschließende Gesprächsrunde zum Thema ELBESEAPORTS. Die politischen Gäste waren Frank Horch, Wirtschaftssenator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Hamburg, sowie Reinhard Meyer, der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Die Hafenstandorte wurden repräsentiert durch Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority, Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports und Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports. Diese drei Herren vertreten die fünf Seehäfen der Kooperation ELBESEAPORTS.Unter der Moderation von Melanie Graf, charakterPR, wurde die bereits vierjährige Kooperation im Hinblick auf ihre Kernaufgaben und –ziele bewertet. Dazu zählen der Wissens- und Informationsaustausch, das gemeinsame Marketing und beim Flächenmanagement die Zusammenarbeit in Fragen der Unternehmensansiedlung. Ziel ist es, in diesen Arbeitsfeldern über die Landesgrenzen hinweg gemeinsam die Region Unterelbe zu fördern. Vor diesem Hintergrund unterstützen die Kooperationspartner einander auch bei regionalen Projekten. Die Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die eigentliche Konkurrenzsituation der Häfen der erfolgreichen Zusammenarbeit nicht im Wege steht. Der Austausch von Informationen und Erfahrungen diene unterm Strich der Verbesserung der Wettbewerbssituation der Unterelberegion. Frank Schnabel betonte in diesem Zusammenhang die Forderung an die Politik nach einem Ausbau der Hinterlandanbindungen, um die Entwicklung der Häfen nachhaltig zu sichern.Entscheidend sei außerdem, langfristig und nachhaltig auch den internationalen Markt im Blick zu haben. Denn international gilt es, Kunden für die Region Unterelbe zu gewinnen und die Wettbewerbsposition gegenüber den europäischen Konkurrenten zu behaupten. Im Zuge dieses globalen Denkens wurde im Juni dieses Jahres der ursprüngliche Name Hafenkooperation Unterelbe in den neuen Namen ELBESEAPORTS geändert. Mit gemeinsamen Marketingaktivitäten, wie zum Beispiel dem Messebesuch der transport logistic in München oder auch der transport logistic in Shanghai, und mit gemeinsamen Hafenabenden, verschafft die Kooperation ELBESEAPORTS der Unterelberegion Präsenz im internationalen Logistikmarkt. Der Hafenabend in Brunsbüttel bot einen erfolgreichen Auftakt für folgende gemeinsame Veranstaltungen.Foto: v.l.n.r. Herrn Dr. Oppel, Axel Mattern, Frank Schnabel, Melanie Graf, Minister Meyer, Senator Horch und Jens Meier (Pressemeldung vom 09.08.2013) 
Quelle: Brunsbüttel Ports GmbH | Foto: Brunsbüttel Ports GmbH
 
Verbündeter der Unterelbe-Häfen
Navigare-Preis des Nautischen Vereins geht an den Geschäftsführer der Hamburg Port Authority, Wolfgang Hurtienne
Brunsbüttel
Auszeichnung: (v. li.) Preisträger Wolfgang Hurtienne mit Hafenchef Frank Schnabel und dem Vorsitzenden des Nautischen Vereins, Bernd Appel. Die Ehrung ist nicht mit einem Preisgeld versehen.
Foto: Kolz
Zum dritten Mal hat der Nautische Verein Brunsbüttel den Navigare-Preis verliehen. Der Preis gilt jenen, die sich für den maritimen Wirtschaftsstandort Brunsbüttel mit Interesse und einem hohen Engagement einsetzen. Diesmal erhielt die Auszeichnung der Geschäftsführer der Hamburg Port Authority, Wolfgang Hurtienne. Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, hielt die Laudatio auf den Preisträger. „Die Dithmarscher Wurzeln und Eigenschaften, wie Bodenständigkeit, Hartnäckigkeit und Verbundenheit mit der Region, aber auch die Liebe und Nähe zur Küste sind immer Teil seines Handelns und seines Charakters geblieben“, beschrieb Schnabel Wolfgang Hurtienne. In Burg geboren und aufgewachsen ging Hurtienne nach seinem Ingenieurstudium in Braunschweig als Referent zum damaligen Amt für Strom- und Hafenbau nach Hamburg. Als Leiter der Hafenplanung übernahm er 1994 die Verantwortung für die strategische Hafenplanung, seit zirka vier Jahren ist er neben Jens Meier der Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA). Hurtienne habe maßgeblich über Jahrzehnte die erfolgreiche Entwicklung und Positionierung des Hamburger Hafens mitgestaltet, so Schnabel weiter. „Er ist ein Eckpfeiler einer verlässlichen Kooperationspolitik der Häfen entlang der Unterelbe, insbesondere zwischen Brunsbüttel und Hamburg“, betonte Frank Schnabel in seiner Rede. Vor zehn Jahren sei der Gedanke, dass Brunsbüttel und Hamburg auf Augenhöhe arbeiten könnten, noch Utopie gewesen. Die Zusammenarbeit der Unterelbe-Häfen, als Elbeseaports zusammengefasst, wäre ohne den persönlichen Einsatz von Wolfgang Hurtienne nicht so erfolgreich, wie sie heute ist, erklärte der Laudator. „Ich nehme die Auszeichnung stellvertretend für meine Kollegen entgegen“, zeigte sich der Preisträger bescheiden, für ihn sei der Preis eine große Ehre. „Wir haben inzwischen gute Beispiele für erfolgreiche Kooperationen“, sagte Wolfgang Hurtienne. Es gebe aber noch einiges zu tun. Man müsse die Verkehrspolitik besser wahrnehmen und durch Bündelung der Interessen bessere Wohnbedingungen schaffen. Ein Thema dabei sei neben dem Kanal auch die Bahnanbindung von Brunsbüttel. Zu den ersten Gratulanten gehörte Ministerpräsident Torsten Albig, der als Festredner des Abends Wolfgang Hurtienne seine Glückwünsche aussprach.
Sabine Kolz  Norddeutsche Rundschau Copyright danke
Fruchtbare Kooperation zwischen Hamburg und Brunsbüttel Brunsbüttel/hamburg Für die Hamburg Port Authority (HPA) ist die Zusammenarbeit mit Brunsbüttel Ports „besonders gut und fruchtbar“. Eine Vernetzung der Häfen komme der Region zugute, erklärte Wolfgang Hurtienne, HPA-Geschäftsführer, beim Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren Dithmarschen. „Wir wissen, dass wir nicht ohne die Metropolregion auskommen“, betonte der gebürtige Dithmarscher, der in Burg aufwuchs. Bei der Kooperation begegnen sich Hurtienne und Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports, auf Augenhöhe. Sie tauschen sich aus und präsentieren sich gemeinsam auf internationalen Messen. Unter der Dachmarke des Hamburger Hafens würde Brunsbüttel international besser wahrgenommen, erklärte Schnabel. Auch das Flächenmanagement spielt bei der Kooperation eine große Rolle. Während der Hamburger Hafen aus allen Nähten platzt, gibt es in Brunsbüttel noch 400 Hektar freie Industriefläche. Erste Anfragen habe es bereits gegeben, so Schnabel. Vor allem aus der Offshore-Branche, wofür sich Brunsbüttel als künftiger Basishafen wappnet, um produzierenden Unternehmen die Ansiedlung in Hafennähe zu ermöglichen. Brunsbüttel sei dafür ein geeigneter Standort. Schnabel: „Dafür brauchen wir eine bessere Infrastruktur.“ Zurzeit reiche diese noch aus. In der Zukunft würde sie aber das Wachstum ausbremsen. Auch Hamburg will von den Erneuerbaren Energien profitieren. Als logistisches Drehkreuz für die Windkraftindustrie, Umschlagplatz für Biomasse zur Nutzung in Kraftwerken oder Produktionsstandort im Bereich der Elektromobilität. Für Hurtienne sind unterschiedliche Konstellationen denkbar. Eine große Rolle spielt der Umweltschutz. „Environmental Ship Index“ (ESI) heißt der Standard, der Schiffsemissionen vergleichbar machen soll. Damit können Schiffe künftig – ähnlich der Umweltplakette beim Auto – nach Umweltkriterien erfasst und bewertet werden. Seit 2011 berücksichtigt die HPA dies beim Hafengeld, um einen Anreiz für Eigner und Reeder zu schaffen, in umweltfreundliche Antriebe und Treibstoffe zu investieren. In Brunsbüttel wird dies zum 1. April eingeführt. Bei der HPA gibt es auch Überlegungen zum Einsatz alternativer Kraftstoffe und Energiequellen wie etwa flüssiges Erdgas (LNG), das seit November 2011 in Brunsbüttel im Rahmen einer Kooperation mit dem schwedischen Unternehmen Gasnor AS zur Verfügung steht. Umweltschutz, so Hurtienne, habe sich zu einem wichtigen Wettbewerbsmerkmal entwickelt, da Unternehmen zunehmend auf eine grüne Logistikkette achten. „Die maritime Branche in Norddeutschland hat große Chancen“, so der HPAGeschäftsführer. Nach einem Einbruch 2008 gehen die Zahlen der HPA wieder nach oben. 7,9 Millionen TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) gingen 2010 über die Hamburger Kaikanten, ein Plus von 12,7 Prozent für den Containerumschlag. 2011 stieg die Zahl bei dem Containergeschäft auf neun Millionen TEU. Alle Prognosen würden auf ein Wachstum der Seehäfen hindeuten, so Hurtienne. Zukunftsmärkte seien China, Russland und das Baltikum. Gerade dafür sei der NOK wichtig, der häufig vom Feederverkehr genutzt wird. Ohne einen attraktiven NOK ist der Hamburger Hafen aus Sicht der HPA-Geschäftsführer für die Feederschiffe nicht interessant, was zu „herben Verlusten“ führen würde. Ala Norddeutsche Rundschau   
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne