Brunsbütteler Hochbrücke sind am frühen Morgen zwei Schiffe zusammengestoßen

haverie32 WillyThielSyderfly45 http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/siderfly183.html http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Schleswig-Holstein/BSU-Lotsen-Fehler-waren-Ursache-fuer-Havarie-der-Siderfly http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Schleswig-Holstein/Havarien-auf-dem-NOK-Mensch-groesster-Risikofaktor Copyright KN Online danke Frank Behling Havarien auf dem NOK – Größter Risikofaktor: Der Mensch / Schleswig-Holstein / Aktuelle Nachrichten Schleswig-Holstein / News - KN - Kieler Nachrichten

Die schwere Kollision der „Siderfly“ mit einem Tanker entstand nach einer Fehleinschätzung auf der Tankerbrücke.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Ursache für die Havarien waren gleich mehrfach Abstimmungsprobleme oder Probleme bei der Kommunikation. Technische Defekte ließen sich bei den anschließenden Überprüfungen nicht feststellen.

 Auch bei dem schlimmsten Unglück war am 8. Januar menschliches Versagen die Ursache. An dem Morgen rammte die Schwebefähre den Frachter „Selene Prahm“. Zwei Menschen wurden verletzt, darunter auch der Fährführer. Dieser Unfall ist von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg als schwerer Seeunfall in die Liste der Untersuchungen aufgenommen worden. Die Behörde ermittelt die Ursachen der Unfälle auf dem Kanal. Drei Unfälle auf der Wasserstraße befinden sich derzeit in Hamburg in der Untersuchung. Bei den letzten beiden Analysen hatte die Bundesstelle die Kollision des Frachters „Siderfly“ und die Schleusentorkollision der „Saint George“ untersucht. In beiden Fällen hatten die Ermittler schwerwiegende Fehler beim Manövrieren der Schiffe offengelegt.

 „Grundsätzlich ist der Kanal eine sichere Wasserstraße. Das Risiko einer Havarie ist statistisch im Promillebereich“, sagt Michael Hartmann, Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK II aus Brunsbüttel. Auf die gestiegenen Anforderungen reagieren die Lotsen auf dem Kanal mit mehr Training. „Das fängt bei der Ausbildung an. Inzwischen gehört für die Kollegen das Training von besonderen Situationen am Simulator zum Alltag“, sagt Hartmann. Ein Problem seien die Einsparungen auf den Schiffen. „Die Qualität des Personals ist nicht so wie früher“, urteilt Hartmann. So hapere es besonders bei der Verständigung auf der Brücke. Oft würden Sprachkenntnisse bei den Besatzungen fehlen.

 Die Zahl der Havarien bewegt sich seit Jahren auf dem Kanal konstant zwischen 90 und 120 pro Jahr. Im vergangenen Jahr wurden 95 Havarien bei 32091 Schiffspassagen gezählt. Ein Viertel der Unfälle passiert in den Schleusen. Davon sind nach Angaben der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt etwa 90 Prozent Bagatellschäden.

 Ähnlich sieht es bei den Anfahrungen von Böschungen aus. Davon gab es 2015 immerhin 19. Die meisten ereignen sich auf der Oststrecke im engen Kanal-Profil zwischen Königsförde und Kiel. Bei den Havarien machen die Böschungsberührungen den größten Anteil aus. Diese sorgen dafür, dass der Kanal meist für längere Zeit gesperrt werden muss. „Die Kollegen müssen dann meist stundenlang auf Schlepper warten. So etwas dauert natürlich“, sagt Lotse Hartmann.

 Man müsse allerdings sehen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal schon sehr gering sei, sagt Hans-Herrmann Lückert, Vorsitzender der Bundeslotsenkammer. Die Lotsenbrüderschaften erhöhen trotzdem die Anstrengungen bei der Ausbildung des Nachwuchses. Bis 2017 wollen die Lotsen sich mit dem Verkehrsministerium über die Einführung eines eigenen Ausbildungsweges für Seelotsen einigen, berichtet Lückert. Auf dem Kanal sind in zwei Brüderschaften etwa 300 Lotsen im Einsatz.

  http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Schleswig-Holstein/BSU-Lotsen-Fehler-waren-Ursache-fuer-Havarie-der-Siderfly Copyright KN - online danke Frank Behling     Der Frachter „Siderfly“ (Foto) war mit dem Tanker „Coral Ivory“ im Nord-Ostsee-Kanal zusammengestoßen. Quelle: Frank Behling (Archiv) Ursache-fuer-Havarie-der-Siderfly-geklaert_pdaArticleWide Brunsbüttel. Zweieinhalb Jahre nach der schweren Havarie des Düngemittelfrachters „Siderfly“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat die Bundesanstalt für Seeunfalluntersuchung BSU ihren Abschlussbericht vorgelegt. Lotsen-Fehler waren danach Ursache des Unglücks. Die Kommunikation zwischen den agierenden Lotsen, den Schiffsführungen und der Verkehrszentrale müssten optimiert werden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht der BSU. Ein Gastanker hatte sich am 28. Oktober 2013 bei einem Ablegemanöver unvorsichtig in den Schiffsverkehr eingefädelt. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Düngelmittelfrachter „Siderfly“. Dieser wurde schwer beschädigt und musste zunächst mit Hilfe von Schleppern an der Böschung des Kanals gehalten werden, um das Sinken des Schiffes zu verhindern. Die Bergung des rund hundert Meter langen Havaristen dauerte insgesamt neun Tage. Dafür musste der Nord-Ostsee-Kanal zum Teil komplett für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Die „Siderfly“ war mit einer Ladung Harnstoff — einem ungiftigen Dünger — auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen gewesen. "Über die Motive kann nur spekuliert werden" Audioaufzeichnungen des Funkverkehrs hätten gezeigt, dass die Kommunikation des Lotsen auf dem Gastanker mit der Verkehrszentrale in Brunsbüttel sowie mit den Lotsen eines vorbeifahrenden Konvois „von maßgeblicher Bedeutung für das Unfallgeschehen war“, heißt es in dem BSU-Bericht. Die Verkehrszentrale habe dem Lotsen rund 20 Minuten vor Beginn seines Ablegemanövers „unmissverständlich“ per Funk die Anweisung gegeben, dass er zunächst einen aus vier Schiffen bestehenden Konvoi passieren lassen müsse. Er ließ jedoch nur zwei der Schiffe vorbei fahren, um dann selber abzulegen. „Über die Motive des Lotsen (.) für das vorzeitig begonnene Eindrehen in den NOK kann lediglich spekuliert werden“, heißt es im Bericht. Denn die Ansagen der Brunsbütteler Verkehrszentrale sei auf dem NOK nicht bloße Empfehlung beziehungsweise Ratschlag, sondern eine „zwingwend zu beachtende schifffahrtspolizeiliche Verfügung“. Copyright NDR

Siderfly": Die Kieler Schleuse rückt näher

Heute früh ging es los: Nach drei Monaten hat der havarierte Frachter "Siderfly" den Brunsbütteler Hafen verlassen. Der dänische Schlepper "Westsund" und der deutsche Schlepper "Parat" ziehen das Schiff über den Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Kiel. Von dort geht es dann weiter nach Dänemark, wo der Unfall-Frachter abgewrackt wird.

Gegenverkehr behindert Abschleppen

Doch die letzte Fahrt der "Siderfly" verläuft nicht ganz reibungslos. Nach nur etwa einer halben Stunde Fahrtzeit war erst einmal wieder Schluss: Weil der Schlepperverband zu viel Gegenverkehr hatte, mussten die Schiffe bei Kudensee warten, bis der Nord-Ostsee-Kanal wieder frei war. Dann ging es weiter. Am frühen Abend soll der Verband Kiel erreichen. Von dort geht es nach Dänemark. Die dänische Firma Fornaes will versuchen, das nicht mehr seetüchtige Schiff noch zu Geld zu machen. Fornaes gilt als Europas größter Abwracker für Schiffe aller Art.

Bergung erst nach neun Tagen

Die "Siderfly" hatte nach dem Zusammenstoß mit einem Gastanker im Oktober 2013 knapp zwei Tage lang den Verkehr auf dem Kanal lahmgelegt. Als schließlich die Bergung gelang, zogen Schlepper das Schiff in den Brunsbütteler Binnenhafen. Dort blockierte der Düngemittelfrachter monatelang einen Liegeplatz, weil die Reederei ihn nicht reparieren lassen wollte und sich lange Zeit kein Käufer fand. Fornaes will die "Siderfly" nach Grenaa an der dänischen Ostseeküste bringen. Hier soll das Schiff auf einer Werft ausgeschlachtet werden. Die notwendigen Zertifikate für den Transport lägen nun vor, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Ein Sachverständiger habe grünes Licht gegeben.
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Ein Schlepper zieht ein gößeres Schiff.
Video

"Siderfly" tritt letzte Reise an

05.02.2014 | 15:00 Uhr
NDR Fernsehen: NDR aktuell
Die havarierte "Siderfly" wird von Schleppern durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel gezogen. In Dänemark soll das angeschlagene Schiff dann abgewrackt werden. Video starten (01:36 min)
Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.02.2014 | 16:00 Uhr

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/siderfly181.html

runsbüttel: Hängepartie um "Siderfly" endet

Nach drei Monaten wird der Brunsbütteler Hafen sein Sorgenkind endlich los. Der Ende Oktober im Nord-Ostsee-Kanal havarierte Frachter "Siderfly" ist von der dänischen Firma Fornaes gekauft worden. Die will nun versuchen, das nicht mehr seetüchtige Schiff noch zu Geld zu machen. Fornaes gilt als Europas größter Abwracker für Schiffe aller Art. Die "Siderfly" hatte nach dem Zusammenstoß mit einem Gastanker neun Tage lang den Verkehr auf dem Kanal lahmgelegt. Als schließlich die Bergung gelang, zogen Schlepper das Schiff in den Brunsbütteler Binnenhafen. Seitdem blockiert der Düngemittelfrachter dort einen Liegeplatz, weil die Reederei ihn nicht reparieren lassen wollte und sich lange Zeit kein Käufer fand.

Route für Schlepptransport nach Dänemark unklar

Fornaes will die "Siderfly" kommende Woche nach Grenaa an der dänischen Ostseeküste bringen. Hier soll das Schiff auf einer Werft ausgeschlachtet werden. Auf welcher Route der Havarist nach Grenaa geschleppt wird, steht noch nicht fest. Naheliegend ist der Weg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel und dann auf dem Seeweg weiter bis zur Werft. Die notwendigen Zertifikate für diesen Transport lägen nun vor, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Ein Sachverständiger habe grünes Licht gegeben. Nach Informationen von NDR 1 Welle Nord denkt Fornaes aber auch über die Variante eines Transports um das Skagerrak nach.
Weitere Informationen
Zwei Frachtschiffe verkehren an einer Schleuse in Kiel-Holtenau. © dpa-Bildfunk Fotograf: Carsten Rehder

Warum ist der Nord-Ostsee-Kanal so wichtig?

Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Er wird jedes Jahr von Zehntausenden Schiffen genutzt. Doch das könnte bald ein Ende haben. mehr
    Brunsbüttel
Niemand will die „Siderfly“
Der Havarie-Frachter liegt seit Wochen im Brunsbütteler Hafen – ihm droht das Schicksal des 2012 versteigerten rostigen Dauergastes „Rosethorn“
Brunsbüttel
Die Angst, welche Amtsnautiker Wilhelm Lohmann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel in Dithmarschen, kurz WSA, dieser Tage umtreibt, wäre eine Wiederholung eines Langzeit-Albtraums. Erinnerungen an die ,,Rosethorn“ werden wach. Am 3. August 2008 machte der 63 Meter lange Stückgut-Frachter aus Kingstown (Karibikinsel St. Vincent) nach einem Maschinenschaden am Brunsbütteler Kanal-Südkai fest – und blieb vier Jahre lang dort liegen. Die Besatzung aus Russen, Ukrainern und Kroaten blieb noch monatelang auf dem Schiff – ohne jede Heuer. Als Letzter verließ im Februar 2009 der Erste Offizier den an der Kette liegenden Frachter. Die Reederei Brodo Trading Ltd. ließ nie etwas von sich hören. Am 25.  April 2012 wurde die ,,Rosethorn“ schließlich zwangsversteigert und ging zum Verschrotten nach Dänemark. Fast 170 000 Euro waren damals allein an Liegegebühren aufgelaufen, 105 000 Euro brachte die Zwangsversteigerung. ein riesiges Loch klafft in der Außenhaut der „Siderfly“. Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt an ihrem Liegeplatz in Brunsbüttel. Fischer Syderfly Jahnke34
Foto: Jahnke Copyright
          Jetzt bahnt sich eine ähnliche, möglicherweise unendliche Geschichte an: Seit dem 6.  November liegt die ,,Siderfly“ nun am Südkai im Brunsbütteler Kanalhafen – ausgerechnet auf dem ehemaligen Liegeplatz der ,,Rosethorn“. Auch die „Siderfly“ fährt unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen. Sie war am 28.  Oktober, wenige Stunden bevor Orkan Christian mit Rekord-Böen über Schleswig-Holstein zog, auf dem Nord-Ostsee-Kanal nahe der Brunsbütteler Hochbrücke mit dem Gastanker „Coral Ivory“ zusammengestoßen und halb gesunken. Tagelang lag sie an der Kanalböschung und blockierte das Fahrwasser. Nach dem Löschen der Ladung (3800 Tonnen Harnstoff für Düngemittel) bekamen Fachleute das hundert Meter lange Schiff am 6. November wieder schwimmfähig und verholten es an den Südkai. Seither liegt die „Siderfly“ dort. Seitens der Reederei aus Estland hört man nichts. Doch um die ,,Siderfly“ wie einst die ,,Rosethorn“ zwangsversteigern zu können, müsste der Eigentümer das Schiff zuvor aufgeben. ,,Noch würden wohl nach Abzug aller Kosten ein paar Euro über bleiben für den Reeder“, meint WSA-Pressesprecher Thomas Fischer. Doch mit jedem Tag mehr, den die ,,Siderfly“ am Südkai liegt, steigen die Kosten. Allein 370 Euro betragen die täglichen Liegegebühren. Um die 14 000 Euro beziffert Fischer die inzwischen aufgelaufenen Kosten. Auch eine Reparatur des Schiffes wäre vorstellbar. Doch egal, ob Reparatur oder Verschrottung, noch liegt die Entscheidung beim Eigentümer der ,,Siderfly“ – und das lässt Willi Lohmann, als dem seitens der WSA Verantwortlichen für das Schiff, mit unguten Gefühlen an die lange Liegezeit der ,,Rosethorn“ zurück denken.
Jörg Jahnke Copyright Norddeutsche Rundschau
    Nach der erfolgreichen Bergung eines leckgeschlagenen Düngemittelfrachters läuft der Schiffsverkehr im Nord-Ostsee-Kanal wieder. „Aktuell beträgt die Wartezeit für große Schiffe in Brunsbüttel allerdings mindestens sechs Stunden“, sagte der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Thomas Fischer, am Donnerstag. Sowohl in Brunsbüttel als auch Kiel-Holtenau stünde weiterhin nur je eine große Schleusenkammer zur Verfügung. Mehr als eine Woche war der Verkehr gesperrt gewesen. NOK News: Sperrung NOK aufgehoben   Die Bergung des havarierten Fahrzeugs im Nord-Ostsee-Kanal ist abgeschlossen.
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Schleswig-Holstein

08. November 2013 | 09:17 Uhr

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Nach Frachter-Bergung - Wieder freie Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal

vom 6. November 2013

Der Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal läuft wieder: Der havarierte Frachter „Siderfly“ ist geborgen und liegt im Hafen Brunsbüttel. Vor der dortigen Schleuse müssen große Schiffe am Donnerstag aber dennoch mindestens sechs Stunden warten.

Brunsbüttel | Nach der erfolgreichen Bergung des leckgeschlagenen Düngemittelfrachters „Siderfly“ läuft der Schiffsverkehr im Nord-Ostsee-Kanal wieder. „Aktuell beträgt die Wartezeit für große Schiffe in Brunsbüttel allerdings mindestens sechs Stunden“, sagte der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Thomas Fischer, am Donnerstag. Sowohl in Brunsbüttel als auch in Kiel-Holtenau stünde weiterhin nur je eine große Schleusenkammer zur Verfügung. Vor der Kanaleinfahrt in Kiel gebe es für Schiffe aber keine größeren Wartezeiten.
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Neun Tage nach der Kollision wurde der Unglücksort nahe der Brunsbütteler Hochbrücke am Mittwoch geräumt. Zwei Schlepper zogen den 100 Meter langen Havaristen zum Brunsbütteler Hafen. Während der Passage wurde mit vier Lenzpumpen weiter Wasser aus der „Siderfly“ gepumpt. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle, wie ein Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven am Abend sagte. Der Frachter soll in Brunsbüttel repariert werden. Das Leck ist entgegen ersten Befürchtungen nicht so schlimm: Hinter dem rund zwei mal sieben Meter großen Loch in der Außenwand entdeckten die Bergungsexperten in der Wand des Laderaums nur einen wenige Zentimeter breiten Riss, sagte Michael Friedrich vom Havariekommando. Damit das leer gepumpte Schiff beim Schleppen nicht wie ein Korken im Kanal hin und her schaukelte, musste es zunächst durch Umpumpen von Wasser in den Ballasttanks in eine stabile Lage gebracht werden. Eine zeitraubende Arbeit, wie Friedrich erklärte. Da die Bordpumpen der „Siderfly“ nicht mehr funktionierten, mussten die Bergungsspezialisten eigene Pumpen einsetzen. Diese wurden je nach Veränderung der Schiffslage immer wieder neu in andere Positionen gebracht. Dazu kamen Verzögerungen, weil immer wieder große Folienteile angesaugt wurden, die ursprünglich zum Schutz der Ladung dienten, sagte Friedrich. Nach dem Festmachen in Brunsbüttel sollte zur Sicherheit erneut eine Ölsperre um das Schiff gelegt werden. Die „Siderfly“ war am 28. Oktober bei einem Zusammenstoß mit einem Gastanker so schwer beschädigt worden, dass sie zu sinken drohte. Sie war zunächst mit Hilfe von Schleppern an der Böschung des Kanals gehalten worden, um das Sinken des Schiffes zu verhindern. Der Frachter war mit einer Ladung Harnstoff - einem ungiftigen Dünger - auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen gewesen. Der rund hundert Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal verkürzt den Weg für Schiffe im Vergleich zur Route um Dänemark herum um gut 400 Kilometer. Wegen der Havarie wurde musste der Kanal in diesem Jahr bereits das dritte Mal mehrere Tange lang komplett gesperrt werden. Zuvor gab es bereits wegen der maroden Technik der Schleusenanlagen sowie durch einen Arbeitskampf länger dauernde Komplettsperrungen. Wirtschaftsverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein haben in der Vergangenheit mehrfach gefordert, den Kanal zügig zu modernisieren und auszubauen.
Copyright Gcaptain One of two holes that took down the MV Siderfly in Germany's Kiel Canal. Image courtesy CCME Update for Thursday, November 7, 2013: The MV Siderfly remains moored near Brunsbüttel within the Kiel Canal, according to AIS data. A statement by US-based T&T Salvage, which headed the salvaged operation, said that the vessel was safely towed Wednesday to the South Quay at Brunsbüttel for inspection and temporary repairs. T&T Salvage added that following the incident, the company quickly mobilized personnel from Germany and Holland to the site and teamed up with local contractors, Bugsier Reederei and Schramm Group. The statement also revealed that the vessel was carrying approximately 3,700 metric tons of urea, an animal by-product used in some kinds of fertilizer, when it collided with the Coral Ivory LPG carrier October 28, causing a breach to the port sideshell plating resulting in water ingress and a 22 degree list to port. Meanwhile, Germany’s Central Command for Maritime Emergencies says it has completed its commitment to the incident after eleven days and has turned over command to the Water and Shipping Authority Brunsbüttel. Wednesday, November 6, 2013: MV Siderfly under tow in the Kiel Canal, November 6, 2013. Image courtesy CCME The stricken MV Siderfly has been removed from an embankment in Germany’s Kiel Canal more than one week after a collision left the vessel grounded and heavily listing in the canal. Germany’s Central Command for Maritime Emergencies says that two tugs on Wednesday towed the vessel to the nearby port of Brunsbüttel where the vessel moored at approximately 5:45 p.m. local time. The Siderfly, which was carrying a cargo of fertilizer when it collided with a gas carrier October 28, was refloated Monday after lightering operations proved successful. FULL COVERAGE: Ship Collision Closes Germany’s Kiel Canal The 4,380 DWT general MV Siderfly was outbound on the Kiel Canal on Monday, October 28 when it collided with the Dutch-flagged Coral Ivory, carrying [urea], which had just maneuvered into the channel from a docking area a few miles from the canal locks at Brunsbüttel. The collision tore two large holes into the port side of the Siderfly, causing the ingress of water and a release of diesel fuel into the canal. The Coral Ivory did not sustain any damage in the collision and was brought to the port of Brunsbüttel for inspection. The canal was closed for three days as crews worked to secure the Siderfy using bulldozers which were attached to the the ship by cables. By Friday crews had removed 450 tons of the fertilizer-water mixture onto four barges. The canal only partially repoened last Thursday to vessels less than 140 meters in length and 17 meters in width. No injuries were sustained by the combined 28 crewmembers of both vessels. The CCME says that the vessel was still listing 6° to port when the tugs EUROPE and HANS towed the ship to a harbor in Brunsbüttel Wednesday evening. The Kiel Canal is the world’s busiest artificial waterway and runs for almost 61 miles, linking the North Sea, by way of the Elbe River at Brunsbüttel, to the Baltic Sea at Kiel-Holtenau. In 2012, a total of 34,879 ships transited the canal according to the canal’s website. MV Siderfly pictured November 6, 2013 in Germany's Kiel Canal. Image courtesy CCME

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MV Siderfly seen on November 4, 2013 in the Kiel Canal. Image courtesy Germany's Central Command for Maritime EmergenciesLightering of MV Siderfly Continues in Germany’s Kiel Canal, Vessel Refloated [UPDATE] Tugs remained braced against the MV Siderfly, preventing the ship from listing further. Photo credit: CCMEKiel Canal Collision: MV Siderfly Damage Worse Than Expected, Waterway Remains Closed MV Siderfly as seen 10.28.2013. Image Credit:Kiel Canal Remains Closed following Ship Collision [PHOTOS] The MV Siderfly seen listing heavily along an embamkment of Germany's Kiel Canal.Collision Closes Germany’s Kiel Konvoi Syderfly Der Havarist wurde von der Unfallstelle zum Hafen verschleppt.   Am frühen Abend zog ein Schlepper den beschädigten Frachter zum Brunsbütteler Südkai. Damit ist der Kanal wieder frei. Somit steht der NOK der Schifffahrt wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Geschafft: Havarierte Siderfly ist zum Südkai geschleppt worden
Brunsbüttel
Gegen 16.10 Uhr ging gestern der Lotse an Bord, zehn Minuten später zog der Schlepper Hans an und der havarierte Frachter Siderfly trat seine vorerst letzte Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal an: vom Unglücksort nahe der Brunsbütteler Hochbrücke hin zum Liegeplatz am Brunsbütteler Südkai. Bis kurz vor 16 Uhr hatten die Bergungsexperten noch Wasser aus dem Schiff gepumpt, den Frachter getrimmt. Mit nur noch wenig Schlagseite ging es los. Ein Kranschiff hob die Warnbojen aus dem Wasser, ein Makkerboot zog die Ölsperre zur Seite, das Vermessungsschiff Orka sondierte per Sonar den Kanalgrund auf durch die Bergung entstandene Unregelmäßigkeiten. Begleitet von mehreren Schleppern sowie einem Ausrüstungsponton ging es dann die etwa fünf Kilometer kanalabwärts zur Schleusenstadt. Dabei gab es gleich beim Start eine heikle Bewährungsprobe. Schlepper Bugsier 15 preschte los zur entgegen kommenden Barmbek, einem rund 150 Meter langen Containerschiff, welches der Wind zur Kanalmitte trieb. Der Schlepper hängte sich binnen zwei Minuten hinter die Barmbek, sorgte so wieder für Druck auf dem Ruder und Manövrierfähigkeit. Danach war die Bahn frei für den Siderfly-Konvoi. Loch Syderfly             Nur zehn Tage währten die Bergungsarbeiten, seit die Siderfly in der Nacht zum 28. Oktober mit dem Flüssiggastanker Coral Ivory kollidiert war. Dabei riss der Wulstbug der Ivory ein Riesenloch in die äußere Hülle des mit 3800 Tonnen beladenen Düngemittelfrachters. Die Siderfly nahm Schlagseite, Wasser drang in die Ladeluken ein. Etwa 400 Meter vom Kollisionsort entfernt legte sich das lädierte Schiff an die Böschung. Dort blieb es bis gestern.
jje
Copyright SHZ Norddeutsche Rundschau Copyright Willy Thiel

"CUXHAVEN - DIE BERGUNG DES IM NORD-OSTSEE-KANAL ..."

Frachter «Siderfly» im Nord-Ostsee-Kanal noch nicht geborgen Copyright ad.hoc.news http://www.ad-hoc-news.de/frachter-siderfly-im-nord-ostsee-kanal-noch-nicht--/de/News/32765688 Cuxhaven (dpa) - Die Bergung des im Nord-Ostsee-Kanal leckgeschlagenen Düngemittelfrachters «Siderfly» zieht sich hin. Das beschädigte Schiff konnte noch nicht weggeschleppt werden, wie ein Sprecher des Havariekommandos Cuxhaven sagte. Eigentlich hatten zwei Schlepper die 100 Meter lange «Siderfly» in der Nacht in den Brunsbütteler Hafen ziehen sollen. Die «Siderfly» liege auf der Seite und müsse sehr langsam aufgerichtet werden, sagte der Sprecher. Der Kanal war für die Bergungsarbeiten kurzzeitig gesperrt worden.
Bergung der Siderfly: Havarierter Frachter wird schwimmtüchtig gemacht
Brunsbüttel
Großer Fortschritt bei der Bergung der am Montag vergangener Woche im Notrd-Ostsee-Kanal havarierten Siderfly: Der Frachter, der nach dem Zusammenstoß mit der Costal Ivory am nördlichen Kanalufer unweit der Fähre Kudensee lag, wurde gestern so weit aufgerichtet, dass er zum neuen Liegeplatz am Südkai geschleppt werden konnte. Dies war noch für gestern Abend geplant. Deutlich schneller als erwartet wurden die 3800 Tonnen Harnstoff aus dem Schiff auf Schuten verladen. Damit war man bereits Montag noch fertig geworden. Gestern stiegen Taucher ins Wasser, nachdem die Schiffahrt auf dem NOK erneut gestoppt worden war. So stauten sich die Kanalfahrer in den Weichen sowie vor der Schleuse Brunsbüttel. Die Taucher brachten frohe Kunde aus der trüben Brühe mit ans Licht: Der Laderaum wurde gar nicht beschädigt. Nur ein Leerraum, sehr weit vorne im Schiff war Leck geschlagen. Dazu kommt ein kleines Loch im Bereich des Maschinenraums, der aber inzwischen gelenzt ist. Gegen 13 Uhr kam Wasser unter den Kiel, schwamm der Havarist auf, entspannten sich die Taue und Trossen, die ihn aber noch weiterhin am Ufer festhielten. Derweil liefen die Pumpen auf Hochtouren, um das Schiff zu trimmen, sprich die starke Neigung nach Backbord auszugleichen. ,,Wir handeln zügig, aber nicht kopflos. Eigen- und Objektsicherung haben höchste Priorität“, betonte der stellvertretende Leiter des Havariekommandos Cuxhaven, Dipl. Ing. Dieter Schmidt das professionelle Vorgehen der Bergungsexperten. Wenn die Siderfly an den Südkai verholt ist, entscheidet sich auch das weitere Vorgehen: reparieren - allein das Loch im Bugbereich misst 40 Quadratmeter – oder abwracken.
jje

Nord-Ostsee-Kanal - „Siderfly“ eine Woche nach Havarie entladen

vom 4. November 2013

Taucher konnten den Schaden am beschädigten Frachter „Siderfly“ erstmals inspizieren. Geborgen werden kann das Schiff aber noch nicht.

Brunsbüttel | Eine Woche nach der Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist der beschädigte Frachter „Siderfly“ fast vollständig entladen. Außerdem konnten am Montag erstmals Taucher die Schäden am Schiff inspizieren, wie das Havariekommando Cuxhaven mitteilte. Um die Taucher nicht zu gefährden, wurde der Kanal den Angaben zufolge für rund drei Stunden gesperrt. Die Ergebnisse der Unterwasseruntersuchungen müssten nun ausgewertet werden. Erst dann könnten Bergungsexperten über das weiter Vorgehen entscheiden.
Copyright Norddeutsche Rundschau
Bergungsarbeiten auf Hochtouren
Ein Teil der Ladung von 3800 Tonnen Harnstoff ist bereits über Schuten abtransportiert worden
Brunsbüttel
Nov.2013 | 16:35 Uhr
Copyright Maritim heute

Nord-Ostsee-Kanal: Entladung schreitet weiter voran

Entladung schreitet weiter voran Die Bergungsarbeiten an der havarierten SIDERFLY gehen planmäßig weiter. Inzwischen wurde der erste Lukendeckel des zweiten Laderaums geöffnet und mit der Löschung der Ladung begonnen. Sobald die Laderäume leer sind, soll mit den Taucharbeiten begonnen werden, damit die Lecks im Schiffsrumpf sobald wie möglich geschlossen werden können. Entladung schreitet weiter voran1

Havariekommando

Das Düngemittel wurde auf drei Schuten a 450 Tonnen verteilt. Die Laderäume stehen zu einem großen Teil unter Wasser.           Copyright Dieter Kobrock danke Copyright Willy Thiel   WillyThielHaverie37
NOK News: Freigabe NOK für alle FahrzeugeNach Passage einiger Fahrzeuge kann die Lage des Havaristen als sicher bezeichnet werden. Hiermit wird die Einschränkung für Fahrzeuge bis einschl. Verkehrsgruppe 3 aufgehoben. Ab 17.00 Uhr ist der Nord-Ostsee-Kanal wieder für alle zugelassenen Fahrzeuggrößen befahrbar.

ermany’s Kiel Canal Reopens For Most Ships After Collision

http://www.rtntvnews.de/news/8845/Nord-Ostsee-Kanal-Entladearbeiten-haben-begonnen/
Brunsbüttel (rtn) Die ersten 450 Tonnen Düngemittel sind aus dem Schiff.  Die havarierte SIDERFLY liegt mit 22 ° Schlagseite weiterhin stabil an der Böschung. Am Freitagabend ist es den Bergungskräften gelungen, einen Lukendeckel auf dem Vorschiff zu öffnen. Die Ladung wird nun wasserseitig von einem Bagger auf eine Schute (Schiff ohne eigenen Antrieb) gehievt. In den frühen Morgenstunden war die Schute mit 450 Tonnen des Wasser-Düngergemisch gefüllt. Im Laufe des Tages wollen die Einsatzkräfte die verbleibenden Lukendeckel öffnen, um weiter Ladung zu entnehmen. Hierbei  gehen Bergungsfachleute  äußerst vorsichtig vor, da die Lukendeckel nahe der Wasserlinie liegen und dadurch Wasser in die Laderäume eindringen könnte. Ziel der laufenden Maßnahmen ist es, das Schiff zu leichtern, um den Auftrieb zu erhöhen und so das Loch im Schiff weiter untersuchen zu können.   Quelle und Fotos: Havariekommando Copyright RTN
According to Reuters, Germany’s Kiel canal linking the Baltic Sea with the North Sea reopened on Thursday for a majority of ships while emergency services sought to unload a freighter which collided with another on Mon “Traffic can go in both directions,” the Central Command for Maritime Emergencies Germany based in Cuxhaven said in a press release, which said the site had been assessed and given clearance. “Unloading the ship (Siderfly) now has priority,” it said. Siderfly A spokeswoman for the emergency service said that ships up to 140 metres were allowed to travel again and only one of a bigger size was currently held up. The hull of Siderfly, carrying fertiliser to Antwerp under the flag of St Vincent & Grenadines, was pierced in two locations in the accident near Brunsbuettel, threatening its stability. After safe connections were created overnight to tie it to a fleet of heavy bulldozers onshore, the haulers that had stabilised the ship initially left the area, freeing up space. The Kiel canal is the world’s busiest man-made waterway by number of ship passages, although the Panama and Suez canals are used by far bigger ships carrying much heavier cargoes. Ships crossing the Kiel canal carry goods from the Baltics, Scandinavia and Russia to ports in Germany, Belgium and the Netherlands, and back. When the canal does not operate, ships have to take a route around the Danish Jutland peninsula which adds 463 km (250 sea miles) to their journey. The collision involved Siderfly and Coral Ivory, a Dutch-flagged carrier bound for Finland, with 28 crew on both ships together escaping unharmed. (Reporting by Vera Eckert; editing by Jane Merriman) Reference: reuters ; Image Credits: maritimesecurity day.
Wasser- und Schifffahrtsämter Brunsbüttel und Kiel Alte Zentrale 4 25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenauwww.wsa-brunsbuettel.wsv.de/ www.wsa-kiel.wsv.de/31.10.2013

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NOK News: Sperrung NOKDie Sicherungsmaßnahmen dauern weiter an, somit kann der Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt noch nicht freigegeben werden. Über eine mögliche Freigabe ob Fahrzeuge oder Fahrzeuge ab bestimmten Abmessungen passieren können kann frühesten im Laufe des morgigen Vormittags entschieden werden. Wasser- und Schifffahrtsämter Brunsbüttel und Kiel Alte Zentrale 4 25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenauwww.wsa-brunsbuettel.wsv.de/ www.wsa-kiel.wsv.de/30.10.2013

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NOK News: Sperrung des NOKAufgrund der jetzigen Situation kann der Nord-Ostsee-Kanal noch nicht für die Schifffahrt freigegeben werden. Es müssen noch weitere Arbeiten zur Sicherung des Havaristen durchgeführt werden.Die Sachlage wird am 30.10.13 erneut überprüft.Erst dann kann beurteilt werden, ob Fahrzeuge oder Fahrzeuge ab bestimmten Abmessungen den Havaristen passieren können. Wasser- und Schifffahrtsämter Brunsbüttel und Kiel Alte Zentrale 4 25541 BrunsbüttelSchleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenauwww.wsa-brunsbuettel.wsv.de/ www.wsa-kiel.wsv.de/29.10.2013

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Freie Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal  Copyright Norddeutsche Rundschau
Kiel Brunsbüttel
Drei Tage nach der Havarie von zwei Düngemittelfrachtern ist der Nord-Ostsee-Kanal seit gestern Abend wieder befahrbar. Die schwer beschädigte „Siderfly“ liegt zwar immer noch mit Schlagseite an der Böschung, aber ab sofort können sogar „dicke Pötte“ die wichtige Wasserstraße wieder nutzen, sagte Ulrike Windhövel vom Havariekommando Cuxhaven. Bulldozer halten den Havaristen von Land aus mit 48 Millimeter dicken Stahltrossen fest. Seine Ladung soll mit motorlosen Transportkähnen – sogenannten Bargen – an Land transportiert werden. Zuvor müssen jedoch die Lukendeckel geöffnet werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann, sagte Windhövel. Der Stillstand auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zeigte starke Auswirkungen. Während zu Beginn der Woche noch rund drei Dutzend Schiffe in Kiel und auf der Elbe auf Einlass in den Kanal warteten, waren es zuletzt nur noch eine Handvoll. „Die Zahlen nahmen kontinuierlich ab, ohne dass ein einziges Schiff geschleust wurde“, sagte Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel. Nacheinander hätte die Kapitäne die Geduld verloren und sich auf den Weg um Skagen gemacht, so dass gestern nur noch ein Schiff vor Brunsbüttel wartete und fünf in Kiel, sagte Fischer. „Dies war die dritte Komplettsperrung des Kanals in diesem Jahr“, sagte Michael Hartmann von der Lotsenbrüderschaft I in Brunsbüttel. Zuvor habe es wegen der maroden Technik der Schleusenanlagen sowie durch einen Arbeitskampf bereits zwei Sperrungen gegeben: „Das ist in den 120 Jahren Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals beispiellos.“ Damit passiert in diesem Jahr rund ein Fünftel weniger Schiffsladung den Kanal als erhofft: Statt 100 Millionen Tonnen werden es wohl nur um die 80 Millionen Tonnen, schätzte Hartmann. Der Lotse blickt jedoch optimistisch in die Zukunft. Er glaubt nicht, dass die Reedereien auch künftig den Umweg um die Nordspitze Dänemarks nehmen werden. „Die Treibstoffkosten sind sehr hoch. Wenn wir hier eine verlässliche Kanalpassage anbieten können – das heißt mit zwei funktionierenden großen Schleusen an beiden Enden des Kanals – werden sich die Fahrzeuge wieder sehr schnell auf den NOK konzentrieren.“
sh:z
Haverie12
Führerlos im Kanal – Lotsen weisen Vorwürfe zurück
Bergung der „Siderfly“ wird schwieriger als erwartet / Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel ist weiter blockiert
Brunsbüttel
Die Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal: Jetzt gibt es zum Verlauf der Ereignisse nach der Kollision zwei Versionen. Im Raum steht dabei die brisante Frage, ob der Küstenfrachter „Siderfly“ nach der Kollision mit der „Coral Ivory“ als Geisterschiff führerlos auf dem Kanal trieb. „Die Crew und auch der Lotse haben die ,Siderfly‘ unmittelbar nach der Kollision verlassen“, sagt Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel. „Sie trieb führerlos.“ Haverie23 Verursacht hat das Unglück nach Aussage der Staatsanwaltschaft Itzehoe der niederländische Gastanker „Coral Ivory“ (116 Meter lang). Er war Montagmorgen aus dem Landeshafen Ostermoor bei Brunsbüttel gefahren und wollte in Richtung Kiel. Dabei geriet sehr wahrscheinlich die Kurve zu groß. Sein Bugwulst riss zwei Löcher in die „Siderfly“ (100 Meter), die in Richtung Elbe fuhr. WillyThielHaverie34   Copyright Willy Thiel Die GPS-Positionsdaten, die jedes große Schiff in eine Datenbank überträgt, zeigen, dass sich die „Siderfly“ nach der Havarie rund 40 Minuten gegen ihre ursprüngliche Fahrtrichtung bewegte. 600 Meter weit. Eine gefährliche Situation: Denn direkt hinter der „Siderfly“ fuhr der Frachter „Mittelplate“. Eine weitere Kollision konnte aber verhindert werden. „Der Lotse an Bord der ,Mittelplate‘ konnte rechtzeitig stoppen“, so Fischer. Hartmann Simulator67           Für Empörung sorgt der Geisterschiff-Verdacht bei Michael Hartmann von der Lotsenbrüderschaft NOK I Brunsbüttel. Er sagt: „Die ,Siderfly‘ trieb zu keiner Zeit führerlos.“ Nach der Kollision habe der Kapitän ein Rückwärtsmanöver eingeleitet und den Steuerbordanker geworfen. „Innerhalb von zwei Minuten bekam das Schiff dann starke Schlagseite. Es wurde die Hilfe von Schleppern in der Nähe angefordert, die den Frachter in die Böschung drückten.“ Gleichzeitig hätten das Lotsenversetzboot „Kiebitz“ und das Rettungsboot eines weiteren Schiffes die Crew gerettet. Die Bergung der „Siderfly“ wird schwieriger als angenommen. „Untersuchungen mit einer Spezialkamera zeigen, dass das Leck im vorderen Bereich mit fünf mal acht Metern größer ist als angenommen“, sagt Ulrike Windhövel vom Havariekommando Cuxhaven. Um die „Siderfly“ stabil zu halten, müsse das geladene Düngemittel von Bord. Gestern schweißten Experten Poller an den Havaristen. Daran kommen Trossen, die mit drei Bulldozern an Land verbunden werden. Dank dieser Sicherung sollen heute die Schlepper abgezogen werden können. Sie mussten die „Siderfly“ trotz vergrabener Anker mit laufenden Motoren an der Böschung halten – dabei wirbelten ihre Schrauben das Wasser so heftig auf, das Taucher unmöglich gefahrlos arbeiten konnten. „Durch den Abzug der Schlepper wird auch das Fahrwasser wieder breiter“, sagte Windhövel. Voraussetzung für die Freigabe des Kanals.
Eckard Gehm
Riesiges Leck: Schiffsbergung im Kanal vorerst gescheitert
Brunsbüttel
Der Nord-Ostsee-Kanal bleibt für die Schifffahrt weiter gesperrt. „Wann er wieder freigegeben werden kann, ist noch unklar“, sagte Ulrike Windhövel vom Havariekommando Cuxhaven gestern. Darüber könne frühestens heute entschieden werden, teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit. Die Bergung des Frachters „Siderfly“, der bei Kanalkilometer 7 mit starker Schlagseite in der Böschung liegt, wird schwieriger als angenommen. Weil das Leck größer ist als gedacht, müssen auch die 3700 Tonnen Ladung von Bord. Gestern wurden Poller ans Schiff geschweißt, 48 Millimeter dicke Stahlseile zu drei Bulldozern an Land gezogen. Sie sollen das Schiff halten, damit die Schlepper heute abgezogen werden können. Unterdessen steht die brisante Frage im Raum, ob die „Siderfly“ nach der Kollision als Geisterschiff über den Kanal trieb, weil Crew und Lotse unmittelbar nach der Havarie von Bord gingen.
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Nord-Ostsee-Kanal gesperrt - Löcher der „Siderfly“ sind größer als erwartet

vom 30. Oktober 2013
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau  Copyright

Wie lange der NOK gesperrt bleibt, steht nicht fest. Die „Siderfly“ liegt seit einer Havarie am Montag unter der Brunsbütteler Hochbrücke und blockiert die Wasserstraße. Arbeiter sollen das Wasser-Diesel-Gemisch im Frachter abpumpen.

Brunsbüttel/Cuxhaven | Nach der Kollision von zwei Frachtern bleibt der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) für die Schifffahrt weiter gesperrt. „Wann der NOK für den Verkehr freigegeben werden kann, ist zurzeit noch unklar“, teilte das Havariekommando Cuxhaven am Mittwochnachmittag mit. Bei der Kollision am frühen Montagmorgen war die „Siderfly“ leckgeschlagen und blockiert seitdem die wichtige Wasserstraße. Zwar liegt der Frachter an der Böschung, doch die Gefahr, dass vorbeifahrende Schiffe den Havaristen losreißen, ist zu hoch.
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Untersuchungen mit einer Spezialkamera hätten ergeben, dass das Leck im vorderen Bereich des Schiffes weit größer ist, als vom Kapitän zunächst erkannt worden war. Das Loch sei fünf mal acht Meter groß. „Für den Fortgang der Bergungsarbeiten bedeutet das, dass auch der Laderaum des Schiffes so schnell wie möglich vor Ort geleert werden muss, um die sichere Lage des Schiffes zu erhalten“, teilt das Havariekommando mit. Die Bergungsarbeiten seien wie geplant fortgesetzt worden. Zunächst sei der Maschinenraum der havarierten „Siderfly“ leergepumpt sowie das Abpumpen des Wasser-Diesel-Gemischs aus dem vorderen Bereich des 100 Meter langen Schiffs vorbereitet worden. Die unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen fahrende „Siderfly“ war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen. Sie hatte das organische Düngemittel Urea (Harnstoff) geladen: weiße, ungiftige Kristalle, die wegen ihres hohen Stickstoffgehaltes weltweit als Stickstoffdüngemittel genutzt werden. Offenbar führte ein Fahrfehler dazu, dass der Tanker „Coral Ivory“ den Frachter gerammt hat.  
Karte

Nord-Ostsee-Kanal nach Frachter-Kollision weiter voll gesperrt

Nach der Kollision zweier Düngemittel-Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal bleibt die Wasserstraße weiter voll gesperrt. Wann die 100 Meter lange «Siderfly» geborgen werden könne, sei bislang nicht abzuschätzen, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos Cuxhaven am frühen Morgen.

Nord-Ostsee-Kanal nach Frachter-Kollision weiter voll gesperrt
Christian Charisius Nord-Ostsee-Kanal nach Frachter-Kollision weiter voll gesperrt Copyright Nordkurier.de
http://www.nordkurier.de/nachrichten/ticker/kiel-brunsbuettel/nord-ostsee-kanal-nach-frachter-kollision-weiter-voll-gesperrt
Die Unfallursache stand ebenfalls noch nicht fest. Noch am Montagabend hätten etwa zehn Schiffe auf ihre Weiterfahrt warten müssen, fügte die Sprecherin hinzu. Die «Siderfly» war am Montagmorgen mit der 116 Meter langen «Coral Ivory» unterhalb der Brunsbütteler Hochbrücke zusammengestoßen. Sie war durch zwei drei bis fünf Meter große Löcher im Rumpf so stark beschädigt, dass sie zu sinken drohte. Zwei Schlepper drückten den Frachter auf die Kanalböschung und hielten ihn dort fest. Das Schiff wurde mit an Land ausgebrachten Ankern stabilisiert. Nach der Havarie sei Dieselöl, jedoch kein Schweröl ausgetreten. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. An Bord der beiden Schiffe waren zum Unfallzeitpunkt insgesamt 28 Besatzungsmitglieder.
Reeder meiden den Kanal
Negativ-Rekord bei Schiffspassagen / Wasserstraße nach Frachterkollision heute wieder frei?
Kiel Brunsbüttel  Copyright SHZ Norddeutsche Rundschau
Die meisten Schleusentore funktionieren, es wird nicht gestreikt, und die Schiffe in Kiel und Brunsbüttel stehen Schlange, um bei Sturm und Regen nicht um Dänemarks Nordspitze fahren zu müssen. Beste Voraussetzungen also für den Nord-Ostsee-Kanal, seine Transport-Bilanz aufzupolieren. Doch ausgerechnet jetzt, wo die künstliche Wasserstraße ihre Vorzüge hätte ausspielen können, geht gar nichts mehr. Noch immer liegt der mit 3700 Tonnen Harnstoff beladene Frachter „MS Siderfly“ mit Schlagseite am Kanalufer unweit der Brunsbütteler Hochbrücke. Gestern begannen erste Bergungsarbeiten: Das Dieselöl sollte abgepumpt werden. Danach wird versucht, die beiden Lecks abzudichten. Wenn alles gut geht, sollen ab heute Mittag Schiffe den Havaristen wieder langsam passieren können.
Immer mehr Schiffe fahren rund um Skagen
Gestern warteten auf der Elbe zeitweise mehr als 20 Schiffe. In Kiel lagen 15 auf Reede. Die anderen nahmen die Passage rund um Skagen – wie sie es in den vergangenen Monaten immer häufiger getan haben. Um rund zehn Prozent ist der Verkehr auf dem Kanal eingebrochen. Weil die Schleusentechnik defekt war oder die Mitarbeiter der Schifffahrtsbehörden in den Ausstand traten, kam es immer wieder zu Blockaden und langen Wartezeiten. Von Januar bis September wurden 71 Millionen Tonnen von 23 435 Schiffen auf dem NOK transportiert. In den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es noch 78 Millionen Tonnen und 26 142 Schiffe. „Allein im September brachen die Schiffpassagen um 25 Prozent ein“, bestätigte gestern Kapitän Klaus Eidenschink, Geschäftsführer der Lotsenbrüderschaft NOK II. Kein Wunder: Namhafte Reedereien – bislang Stammkunden auf dem Kanal – haben wegen der unplanbaren Verzögerungen Konsequenzen gezogen und gehen jetzt „oben rum“. Dazu zählen die finnischen Reedereien Transfennica und Finnlines sowie auch die Autotransporter der Reederei Kress. Die aktuelle Sperrung wird dem NOK-Eigentümer – der Bundesrepublik Deutschland – die Bilanz weiter verhageln. Inzwischen steht immerhin fest, wer diesmal Schuld an dem Desaster hat: Laut Staatsanwaltschaft Itzehoe handelt es sich wohl um einen Fahrfehler der „Coral Ivory“, die aus dem Hafen Ostermoor Richtung Kiel ins Fahrwasser einbog und dabei die „Siderfly“ rammte. Bei Autofahrern heißt so was: Vorfahrt nicht beachtet.
kim/ps
Nord-Ostsee-Kanal nach Frachter-Kollision weiter voll gesperrt STERN.DE
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Frachter kollidiert Nord-Ostsee-Kanal nach Schiffsunglück gesperrt FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
28.10.2013 · Zwei Düngemittel-Frachter kollidieren auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Beide sind voll beladen. Glück im Unglück: Nur der Frachter mit dem ...
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Unfälle: Nord-Ostsee-Kanal nach Frachter-Kollision weiter gesperrt Schwarzwälder Bote
Kiel/Brunsbüttel - Nach der Kollision zweier Düngemittel-Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal bleibt die Wasserstraße weiter voll gesperrt. Wann die 100 Meter ...
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Jeden Tag 100 Schiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal Hamburger Abendblatt
Ein Kanal ist eine künstlich angelegte Wasserstraße. Daher ist er ziemlich gerade und eben. Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Nord- und die Ostsee von ...
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Nord-Ostsee-Kanal - Wasserstraße bleibt gesperrt - Bergung nicht ... Radio Hamburg
Der Nord-Ostsee-Kanal bleibt nach der Kollision zweier Frachter weiter gesperrt. Schiffe müssen sich gedulden. Unfallursache noch unklar. Anzeige. rectangle.
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100 Meter lang, 45 Grad Schlagseite, Löcher im Rumpf : Frachter ... n-tv.de NACHRICHTEN
In der Nacht kracht es auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt - zwei Frachter kollidieren auf dem Kanal zwischen Nord- und Ostsee.
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Crash auf dem Kanal DIE WELT
Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am frühen Montagmorgen bei Brunsbüttel zwei Düngemittel-Frachter zusammengestoßen. Bei der Kollision schlug die 100 ...
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Kanal bleibt vorerst gesperrt Boyens Zeitungen
Foto: Thaden. (mat) Der havarierte Frachter Siderfly wartet weiterhin auf seine Bergung. Der Nord-Ostsee-Kanal ist für die Schifffahrt bis auf Weiteres gesperrt.
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Schiffsunglück | 29. Oktober 2013, 12:51 Uhr Nord-Ostsee-Kanal ... agrarzeitung online (Abonnement)
Nach der Kollision der beiden Düngemittel-Frachter ist der Nord-Ostsee-Kanal weiter voll gesperrt. Wann einer der Havaristen, die 100 m lange „Siderfly", ...
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28.10.13 23:42 | Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am Montag ... Ad-Hoc-News (Pressemitteilung)
Nord-Ostsee-Kanal nach Kollision dicht 28.10.13 23:42 | Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind ... Der Nord-Ostsee-Kanal wurde nach der Kollision voll gesperrt, wie.
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Nord-Ostsee-Kanal soll heute wieder geöffnet werden
Kiel
Nach der Kollision von zwei Düngemittel-Frachtern auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel hoffen Experten, dass die Wasserstraße heute zumindest teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Nach der Havarie blockiert ein Leck geschlagenes Schiff die wichtige Wasserstraße. Experten haben damit begonnen, die Dieseltanks und den Maschinenraum der „Siderfly“ leer zu pumpen. Der gut 100 Kilometer lange Kanal ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Im Schnitt transportieren täglich 95 Frachter knapp 300 000 Tonnen Ladung durch den Kanal. Allerdings ist in den vergangenen Monaten der Verkehr aufgrund defekter Schleusen und Streiks um rund zehn Prozent eingebrochen.
sh:z

Nach Schiffs-Kollision - Nord-Ostsee-Kanal bleibt gesperrt

vom 28. Oktober 2013 |zuletzt aktualisiert vor 88 Minuten

Experten hoffen, dass der NOK am Mittwoch zumindest teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Unfallursache ist weiter unklar.

Brunsbüttel | Nach der Kollision zweier Düngemittel-Frachter auf dem Nord-Ostsee-Kanal bleibt die Wasserstraße weiter voll gesperrt. Experten hoffen, dass sie am Mittwoch - vom späten Vormittag an - zumindest teilweise wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Das teilte das Havariekommando Cuxhaven am Dienstag mit.  Experten hätten damit begonnen, die Dieseltanks und den Maschinenraum der Leck geschlagenen Schiffes leer zu pumpen. „Sollte die “Siderfly„ danach noch genauso stabil wie vor den Maßnahmen liegen, könnten Taucher mit der Abdichtung der Lecks beginnen.“
 
Die „Siderfly“ war am Montag gegen 3 Uhr mit der 116 Meter langen „Coral Ivory“ unterhalb der Brunsbütteler Hochbrücke zusammengestoßen. Dabei wurde die „Siderfly“ so stark beschädigt, dass sie zu sinken drohte. Zwei Schlepper drückten den Frachter auf die Kanalböschung und hielten ihn dort, wie die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel mitteilte. Das Schiff wurde mit an Land ausgebrachten Ankern stabilisiert. Nach der Havarie sei Dieselöl, jedoch kein Schweröl ausgetreten, sagte die Sprecherin. Experten brachten Ölsperren aus. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. An Bord der beiden Schiffe waren zum Unfallzeitpunkt insgesamt 29 Besatzungsmitglieder. Die unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen fahrende „Siderfly“ war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen. Sie hatte das organische Düngemittel Urea (Harnstoff) geladen, weiße, ungiftige Kristalle, die wegen ihres hohen Stickstoffgehaltes weltweit als Düngemittel genutzt werden. Ein Leck war im Bereich der Laderäume der „Siderfly“. Der unter der Flagge der Niederlande fahrende Gastanker „Coral Ivory“ wollte 4030 Tonnen Ammoniak nach Finnland bringen. Seine Laderäume blieben bei der Kollision unbeschädigt. Er machte in Brunsbüttel fest.  
  • auf dem Nord-Ostsee-Kanal kollidiert (1:53)
    von dpa/shz.de
http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Auf-dem-Nord-Ostsee-Kanal-sind-am-fruehen-Montagmorgen-zwei-Schiffe-zusammengestossen Copyright KN Frank Behling danke
Vollsperrung

Schiffe auf Nord-Ostsee-Kanal kollidiert

Von Frank Behling |
Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am frühen Montagmorgen zwei Schiffe zusammengestoßen. Wie eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven sagte, waren die 100 Meter lange „Siderfly“ und die 16 Meter längere „Coral Ivory“ gegen 3 Uhr nahe der Brunsbütteler Hochbrücke aus bislang ungeklärter Ursache miteinander kollidiert.
Foto: Die „Siderfly“ liegt an der Böschung.
Die „Siderfly“ liegt an der Böschung.
© FB
Kiel/Brunsbüttel. Die „Siderfly“ liegt mit Schlagseite an der Böschung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Schlepper "Luchs" und "Wolf" haben den Frachter bei Kanalkilometer 6,5 gesichert. „Wir sind dabei, weitere Stabilisierungsmaßnahmen vorzubereiten“, sagte die Sprecherin. An Bord der beiden Schiffe waren insgesamt 29 Besatzungsmitglieder, verletzt wurde niemand.
Der Nord-Ostsee-Kanal war am Montagmorgen voll gesperrt, zudem wurden Ölsperren angebracht. Bei der Kollision hatte der Gastanker "Coral Ivory" mit seinem Wulstbug die "Siderfly" unter der Wasserlinie getroffen. Durch zwei Löcher läuft seitdem Wasser in den mit Düngemittel gefüllten Laderaum. Nach dem Zusammenstoß trat auch eine unbekannte Menge Gasöl aus. Der Geruch des Öls ist in der Nähe der Unglücksstelle wahrnehmbar.  
Schiffe auf Nord-Ostsee-Kanal kollidiert (0:32)
Die Bergung des schwer beschädigten Frachters "Siderfly" ist noch nicht absehbar. Der Kanal bleibt möglicherweise längere Zeit gesperrt. Die „Siderfly“ war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen, die „Coral Ivory“ nach Finnland. Sie erlitt nur leichte Schäden und machte in Brunsbüttel fest.
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Kiel - Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am Montagmorgen bei ... Schiffskollision: Nord-Ostsee-Kanal gesperrt Kiel - Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am ...
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http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/schiffe-kollidiert-nord-ostsee-kanal-gesperrt-id3901726.html Copyright Norddeutsche Rundschau

Haverie54

An der Brunsbütteler Hochbrücke sind am frühen Morgen zwei Schiffe zusammengestoßen. Der Stückgutfrachter „Siderfly“ liegt mit Schlagseite an der Böschung.

Brunsbüttel | Der Nord-Ostsee-Kanal ist gesperrt. Gegen 3 Uhr waren zwischen der Hochbrücke Brunsbüttel und der Fähre Kudensee zwei Schiffe zusammengestoßen. Wie eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven sagte, waren die 100 Meter lange „Siderfly“ und die 16 Meter längere „Coral Ivory“ aus bislang ungeklärter Ursache miteinander kollidiert.
haverie56
Die „Siderfly“ liege mit 45 Grad Schlagseite an der Böschung und werde von zwei Schleppern gehalten. Das Schiff habe zwei Löcher im Bug. „Wir sind dabei, weitere Stabilisierungsmaßnahmen vorzubereiten“, sagte die Sprecherin. Eventuell würden Pfähle eingesetzt, um die „Siderfly“ zu sichern. An Bord der beiden Schiffe waren insgesamt 29 Besatzungsmitglieder, verletzt wurde niemand. Nach der Havarie trat Dieselöl, jedoch kein Schweröl aus, sagte die Sprecherin. Ölsperren wurden ausgebracht. Der Stückgutfrachter „Siderfly“ war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen, der Gastanker „Coral Ivory“ nach Finnland. Beide Schiffe hatten Düngemittel geladen. Angesichts eines Orkantiefs über England, dessen Ausläufer am Montag Norddeutschland überquerten, wurden zunächst keine Entscheidungen zur Bergung des havarierten Frachters getroffen, sagte die Sprecherin. Es sei ein Schwimmkran vor Ort. Wie lange der Kanal noch gesperrt bleibt, steht zurzeit nicht fest. „Das kann man noch nicht mal ansatzweise sagen“, erklärte Thomas Fischer, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttell (WSA).   Haverie54 http://www.sueddeutsche.de/panorama/frachterkollision-totalsperrung-in-nord-ostsee-kanal-1.1805455 Copyright Sueddeutsche In der Dunkelheit sind in den frühen Morgenstunden auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwei Schiffe kollidiert. Der Frachter "Siderfly" schlägt leck, Wasser dringt ein. Der meistbefahrene Kanal der Welt ist vollständig gesperrt.
  Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am frühen Montagmorgen bei Brunsbüttel zwei Schiffe zusammengestoßen. Die 100 Meter lange Siderfly und die 16 Meter längere Coral Ivory kollidierten gegen drei Uhr aus bislang ungeklärter Ursache. Der Nord-Ostsee-Kanal ist seitdem voll gesperrt.   http://www.spiegel.de/panorama/sinkender-frachter-nach-kollision-auf-nord-ostsee-kanal-a-930387.html Copyright Spiegel
Schleswig-Holstein: Frachter kollidieren auf dem Nord-Ostsee-Kanal Fotos
DPA
Brunsbüttel - Am frühen Morgen gegen 3 Uhr stieß der 100 Meter lange Küstenfrachter "Siderfly" auf dem Nord-Ostsee-Kanal nahe Brunsbüttel mit dem niederländischen Gastanker "Coral Ivory" zusammen.  
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Wie NDR 1 Welle Nord berichtete, soll die "Siderfly" zwei große Lecks im Rumpf davongetragen haben. Das Schiff liegt jetzt mit etwa 30 Grad Schlagseite an der Böschung und droht zu sinken. Zwei Schlepper halten den havarierten Küstenfrachter in seiner Position. "Wir sind dabei, weitere Stabilisierungsmaßnahmen vorzubereiten", sagte eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven dem NDR.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne