Statistisches Bundesamt Binnenschifffahrt 2015: 3,1 % weniger Güter

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Hermann-Kritik an Dobrindt

Und das gilt für alle Verkehrsträger. Und meine Sorge ist, dass der Bundesverkehrsminister sich allzu sehr auf die Straßen konzentriert und vergisst, dass wir auch Wasserstraßen haben, Schleusen, die saniert werden müssen, dass im Schienenbereich saniert werden muss, vor allem im kommunalen Bereich. Da gibt es derzeit überhaupt keine Finanzierungsperspektive, denn die früheren Instrumente laufen alle aus, und die Koalition hat bisher ..

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Statistisches Bundesamt Binnenschifffahrt 2015: 3,1 % weniger Güter

Negativ entwickelten sich 2015 alle Verkehrsrelationen. Am stärksten war der Rückgang mit 15,8 % beim Durchgangsverkehr. Es folgen mit einer Abnahme von 3,4 % der Versand ins Ausland und mit einem Minus von 1,9 % der Verkehr innerhalb Deutschlands. Am wenigsten rückläufig war 2015 der Empfang aus dem Ausland (- 1,4 %). siehe weiter unten

Vorfahrt für die Wasserstraße - DVZ

Vorfahrt für die Wasserstraße

Blick auf den Duisburger Hafen. Die Landesregierung von NRW will sicherstellen, dass in den Häfen Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung gesichert werden. (Foto: Action Press/Euroluftbild.de)

07. April 2016 | von Jan Peter Naumann
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it einem überarbeiteten Wasserstraßen-, Hafen- und Logistikkonzept will Nordrhein-Westfalen seine nationale und internationale Logistikkompetenz in den kommenden Jahren weiter stärken. In einem 115 Seiten umfassenden Papier, das am 11. April der Öffentlichkeit vorgestellt wird, betont das Düsseldorfer Verkehrs- und Wirtschaftsministerium die Bedeutung von Wasserstraßen, Häfen, Schifffahrt und Logistik für die wirtschaftliche Entwicklung und den Klimaschutz und listet 34 Handlungsfelder auf. Rund 28.000 Unternehmen der Kernbranche Logistik erwirtschaften in NRW jährlich einen Umsatz von 70 Mrd. EUR und bieten Arbeitsplätze für 317.000 Beschäftigte. Die Landesregierung erwartet, dass die Logistikbranche eine Wachstumsbranche bleiben wird, und richtet sich darauf ein, dass steigende Verkehrsmengen möglichst klimaneutral mittels umweltfreundlicher Verkehrsträger wie der Binnenschifffahrt abgewickelt werden. Voraussetzung dafür ist eine leistungsfähige Wasserstraßeninfrastruktur, die es zu erhalten und – wo nötig – auszubauen gilt.

Höhere Brücken im Kanalnetz

Damit auch die Kanalhäfen vom Wachstum des Containerverkehrs profitieren und einen Beitrag zur klimaverträglichen Abwicklung des prognostizierten Güterwachstums leisten können, wird in dem Konzept festgehalten, dass durch eine Brückenanhebung eine mehrlagige Befahrbarkeit des westdeutschen Kanalnetzes erreicht werden muss. Dafür will sich die Landesregierung beim Bund einsetzen. Außerdem unterstützt sie die Erforschung und praktische Umsetzung von neuen Schiffstypen für den Einsatz im Kanalgebiet. Von wesentlicher Bedeutung für eine stärkere Nutzung der Binnenschifffahrt ist, dass Häfen auch weiter ihrer Funktion als Umschlagplatz und Logistikknoten nachkommen können. Dazu wird im Landesentwicklungsplan der Schutz bestehender Hafengebiete festgelegt. Auch städtebauliche Entwicklungen, die eine weitere Hafennutzung infrage stellen könnten, sollen beschränkt werden.

13 landesbedeutsame Häfen

In diesem Zusammenhang kommt den Häfen mit der Kategorisierung als „landesbedeutsam“ eine wichtige Funktion zu. In diese Gruppe fallen die Standorte Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Emmerich, Hamm, Köln, Krefeld, Minden, Neuss, Rheinberg, Voerde und Wesel. Sie haben entweder ein Umschlagvolumen von über 2 Mio. t pro Jahr, einen wasserseitigen Containerumschlag von mehr als 50.000 Teu im Jahr oder besitzen besondere standortpolitische Bedeutung. An diesen 13 Standorten will die Landesregierung dafür sorgen, dass bedarfsgerechte Bereiche für hafenaffine gewerbliche und industrielle Nutzung gesichert werden. Bei der Vernetzung der Verkehrsträger sieht die Landesregierung in Düsseldorf noch Informationsdefizite. Sie wird sich gegenüber dem Bund für ein Forschungsprogramm einsetzen, das hilft, die Binnenschifffahrt besser in die Supply Chain zu integrieren. Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) lobt das Konzept. Es würden einige Punkte aufgegriffen, die für die Binnenschifffahrt relevant seien. Zwar sei das Land nicht für die Bundeswasserstraßen verantwortlich, doch ein Blick in den neuen Bundesverkehrswegeplan verrate, dass sich NRW beispielsweise am Ausbau des Westdeutschen Kanalgebiets finanziell beteiligen werde. Besonders freut Schwanen, dass sich das Land klar für das Schulschiff zur Ausbildung der Binnenschiffer einsetzen will. NRW sei das Binnenschifffahrtsland Nummer eins. Deshalb müsse es in Berlin seine Stimme erheben und auf die Bedeutung der Binnenschifffahrt aufmerksam machen. Dafür bietet das Konzept nach Ansicht von Schwanen eine hervorragende Grundlage.
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Statistisches Bundesamt Binnenschifffahrt 2015: 3,1 % weniger Güter

Negativ entwickelten sich 2015 alle Verkehrsrelationen. Am stärksten war der Rückgang mit 15,8 % beim Durchgangsverkehr. Es folgen mit einer Abnahme von 3,4 % der Versand ins Ausland und mit einem Minus von 1,9 % der Verkehr innerhalb Deutschlands. Am wenigsten rückläufig war 2015 der Empfang aus dem Ausland (- 1,4 %). Der Containerverkehr in der Binnenschifffahrt wuchs 2015 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,4 % auf 2,4 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) und entwickelte sich damit erneut besser als der Binnenschiffsverkehr insgesamt. Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen.html Weitere Auskünfte gibt: Mario Sainisch, Telefon: (0611) 75-4797, www.destatis.de/kontakt Pressekontakt:
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de
Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2015 nahm die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2015 insgesamt 221,4 Millionen Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Im Jahr davor waren es 228,5 Millionen Tonnen. Eine Ursache dieses Rückgangs dürfte auf den zum Teil lang anhaltenden Niedrigwasserständen wichtiger Wasserstraßen (unter anderem dem Rhein) beruhen. Negativ entwickelten sich 2015 alle Verkehrsrelationen. Am stärksten war der Rückgang mit 15,8 % beim Durchgangsverkehr. Es folgen mit einer Abnahme von 3,4 % der Versand ins Ausland und mit einem Minus von 1,9 % der Verkehr innerhalb Deutschlands. Am wenigsten rückläufig war 2015 der Empfang aus dem Ausland (- 1,4 %). Der Containerverkehr in der Binnenschifffahrt wuchs 2015 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,4 % auf 2,4 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) und entwickelte sich damit erneut besser als der Binnenschiffsverkehr insgesamt. Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
http://allgemeinebauzeitung.de/abz/kommentar-maut-murks-10331.html Copyright Bauzeitung Keine Frage, eine Pkw-Maut bedeutet für keine Regierung ein Ruhmesblatt. Es ist jedoch von enormer Bedeutung, neue Finanz- quellen zu erschließen, um auch künftig die Infrastrukturprojekte zu sichern. Doch die Maut allein kann die Probleme bei der Finanzierung der deutschen Verkehrswege ohnehin nicht lösen. Für Straßen, Schienen und Wasserstraßen im ganzen Land müssten mindestens7,2 Mrd. Euro pro Jahr extra her, wie Experten errechneten. Man kann dem Bundesverkehrsminister jetzt nur raten, andereEinnahmequellen für eine intakte Infrastruktur zu regenerieren, statt seine Energie darauf zu verwenden, kurzfristig den beschlossenen Maut-Murks zu retten. Marode Brücken, Löcher auf den Fahrbahnen oder überholungsbedürftige Gleisanlagen können nicht auf eineEntscheidung der europäischen Gerichtsbarkeit warte
 http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Hermann-Kritik-an-Dobrindt;art4319,3344319

Hermann-Kritik an Dobrindt

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hält das Paket von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für die Fernstraßen für nicht ausreichend. "Es ist zu klein und kommt zu spät", sagte der Grünen-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag).

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LSW |
"Es müsste viel mehr in Sanierung und Erhalt als in den Neubau investiert werden. Die Bereiche Schiene und Wasserstraßen kommen viel zu kurz. Die 2,7 Milliarden Euro sind an vielen Stellen nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte Hermann. Um den Sanierungsstau bei maroden Straßen und Brücken aufzulösen, seien mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr an zusätzlichen Investitionen notwendig. Baden-Württemberg erhält ein Fünftel der Bundesmittel für den Neubau von Straßen. Bis 2018 könnten mit den 537 Millionen Euro 15 fertig geplante Bundesstraßenprojekte realisiert werden. http://www.deutschlandfunk.de/strassenbau-milliardenprogramm-ein-betrug-am-waehler.694.de.html?dram:article_id=325908 Copyright deutschlandfunk Hermann: - das soll ein Ausbauprojekt sein, dass er nicht finanzieren kann, deswegen versucht er das über die ÖPP-Methode, wie übrigens überhaupt der größte Teil der Finanzierungsprobleme versucht der Bundesverkehrsminister mit dieser ÖPP-Finanzierungsform zu realisieren. In der Summe muss ich einfach noch mal deutlich machen, was angekündigt ist, ist weit hinter dem zurückliegend, was die beiden Verkehrskommissionen der Länder in den letzten Jahren erarbeitet haben. Dort ist sehr deutlich herausgearbeitet und unwidersprochen vom Bund, dass wir eigentlich pro Jahr 7,2 Milliarden bräuchten, um nur zu erhalten und nachholend zu sanieren, was in den letzten 15 Jahren versäumt worden ist. Und das gilt für alle Verkehrsträger. Und meine Sorge ist, dass der Bundesverkehrsminister sich allzu sehr auf die Straßen konzentriert und vergisst, dass wir auch Wasserstraßen haben, Schleusen, die saniert werden müssen, dass im Schienenbereich saniert werden muss, vor allem im kommunalen Bereich. Da gibt es derzeit überhaupt keine Finanzierungsperspektive, denn die früheren Instrumente laufen alle aus, und die Koalition hat bisher ..

Es geht auch anders, und es geht auch verlässlich"

Grieß: Sie haben es gerade angesprochen. Alexander Dobrindt will auch einige Projekte auf den Weg bringen, die Private mit reinholen, privates Kapital. Sie sind kategorisch dagegen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum. Hermann: Ich bin nicht kategorisch dagegen, sondern ich weise, wie auch übrigens der Bundesrechnungshof und zahlreiche Landesrechnungshöfe, darauf hin, dass es irgendwie ein Betrug am Wähler ist, wenn man auf der einen Seite sagt, wir wollen die schwarze Null im Haushalt, und andererseits dann eine Privatisierungswelle anschiebt, die da lautet, wir geben Privaten auf 30 Jahre hinaus eine garantierte Einnahme über die Maut, und gleichzeitig können die dann das ganze Projekt finanzieren, sicher finanzieren, verlässlich finanzieren, und sie haben noch Gewinne. Und da ist halt bei verschiedenen Berechnungen herausgekommen, dass, wenn Private das finanzieren, dann müssen sie erstens mehr Zinsen bezahlen als die öffentliche Hand, und zweitens wollen sie auch noch eine Rendite haben. Und insofern ist es in der Summe für den Steuerzahler sehr viel teurer, als wenn der Staat selber aus Fonds - wir haben ja auch als Länderminister vorgeschlagen, der Bund soll Fonds bilden, aber dann selber sozusagen Fondsmanager werden, also die öffentliche Hand als Fondsmanager, und nicht Private, die dann eben private Rendite erzielen. Also, es geht auch anders, und es geht auch verlässlich. Was mir vor allem sehr wichtig ist aus Ländersicht: Diese ständigen Ankündigungen, dann Programm ein, zwei, drei Jahre, das ist für uns schwer handelbar. Die Länder brauchen eine verlässliche, mindestens auf zehn, 15 Jahre angelegte Sanierungsperspektive, damit sie das Personal aufbauen können. Hermann: Deswegen sagen wir ja schon lange, im Verkehrsbereich brauchen wir überjährige Finanzierungsinstrumente, die nicht der Jährlichkeit von Parlamentsentscheidungen unterliegen, weil eben zwanghaft die Kosten im Bereich der Infrastruktur anfallen. Deswegen ja auch die Überlegung, dass man überjährige Fonds hat, die durchaus auch von den Parlamentariern mit kontrolliert werden können. Also das ist ja alles schon längere Zeit in der Diskussion. Und davon macht er keinen Gebrauch. http://www1.wdr.de/studio/dortmund/themadestages/schleusen120.html Copyright WDR

Viele Schleusen im Ruhrgebiet sind marode Chemiepark Marl sorgt sich um Binnenschifffahrt

Von Frank Stach

Nichts geht mehr zum Teil auf den Kanälen im Ruhrgebiet. Viele Schleusen sind so morade - dass sie immer wieder ausfallen. Das bremst die Industrie. Im Chemiepark Marl haben sich am Dienstag (14.07.2015) Vertreter aus Politik und Wirtschaft getroffen, um Lösungen zu suchen.

Chemiepark Marl hat Probleme mit der Binnenschifffahrt
Bild 1 vergrößern Die Binnenschiffer machen sich Sorgen um ihren Transportweg
Die Schleuse in Dorsten am Wesel-Datteln-Kanal ist zuletzt vor 25 Jahren saniert worden. Doch der Zahn der Zeit nagt schon wieder am Bauwerk, es zu erneuern würde mehrere Millionen Euro kosten. Viele Schleusen im Ruhrgebiet sind genauso marode wie in Dorsten. Nun rechnen Experten jederzeit damit, dass wichtige Teile kaputt gehen. Sollte das passieren, würde das den Chemiepark Marl empfindlich treffen.

Wichtiger Transportweg

10.000 Menschen arbeiten im Chemiepark Marl. Neben Schiene und Straße zählt der Wasserweg zum wichtigsten Transportweg für die chemische Industrie. Jeden Tag laufen im eigenen Hafen mehrere Schiffe an. Ohne diese Lieferungen würden die 100 Produktionsanlagen still stehen. Deshalb luden Vertreter der chemischen Industrie heute (14.07.2015) Politiker aus der Region, dem Bundestag sowie aus dem NRW-Landtag nach Marl ein: Sie sollten ein Gefühl dafür bekommen, wie drängend die Situation ist.

Zu viele zu niedrige Brücken


Chemiepark Marl hat Probleme mit der Binnenschifffahrt
Bild 2 vergrößern Die Brücke an der Schleuse in Dorsten ist bereits gesperrt
Der Ausbau der Kanäle kommt nur schleppend voran. So gibt es im Ruhrgebiet viel zu viele niedrige Brücken. Große Schiffe kommen hier nicht durch. Im Wettbewerb mit anderen Regionen ein klarer Nachteil. Immerhin ist das Problem erkannt. Die ersten Gelder für neue Schleusen und höhere Brücken sind bewilligt. Doch es gibt ein weiteres Problem: Es fehlen die Fachleute, um die Wasserwege auf Vordermann zu bringen. Die Schleusen und Kanäle im Ruhrgebiet sind vor 100 Jahren gebaut worden. Noch funktionieren sie. Aber Experten warnen: Schleusen halten nicht ewig.

Stand:

http://www.maritimheute.de/ctd-wird-kv-anlage-in-dortmund-betreiben/
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CTD wird KV-Anlage in Dortmund betreiben

 
Die Container Terminal Dortmund GmbH erhält die Dienstleistungskonzession für den technischen und wirtschaftlichen Betrieb einer Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr (KV-Umschlaganlage) in Dortmund. Die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) als Eigentümer der KV-Anlage hatten die Dienstleistungskonzession im Januar 2015 europaweit ausgeschrieben. Um die Konzession beworben hat sich u.a. die Container Terminal Dortmund GmbH, die nun die Konzession erhält. DSW21-Vorstand Manfred Kossack: „Unsere Tochtergesellschaft Dortmunder Hafen AG und CTD Dortmund verbindet bereits eine sehr gute Zusammenarbeit, und CTD hat ein sehr starkes Angebot unterbreitet. Unter Berücksichtigung aller Zuschlagskriterien lag CTD vorne, sodass wir dem seit 1989 in Dortmund ansässigen Unternehmen den Zuschlag erteilt haben.“ Die KV-Anlage auf dem Gelände am Hafenbahnhof wird seit September 2014 errichtet und soll voraussichtlich Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. DSW21 investiert hier über 30 Mio. € in die Infrastruktur des Hafens. Der Bund fördert das Projekt mit 18,6 Mio. €.
Export-Hub im Duisburger Hafen
 http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-rhein-ports-fuer-binnenschifffahrt-neues-zeitalter.c339f5d1-107a-4743-976d-051843ef4396.html Copyright Verlagshaus Jaumann

Weil am Rhein Rhein-Ports: Für Binnenschifffahrt neues Zeitalter

Weiler Zeitung, 07.05.2015 00:30 Uhr
Export-Hub im Duisburger Hafen
Weil am Rhein. Die Arbeitsgemeinschaft Rhein-Ports Basel–Mulhouse–Weil hat an der Transportmesse in München das Rhein-Ports-Information -System (RPIS) vorgestellt. Das RPIS ist eine innovative webbasierte IT-Plattform zur Planung der Containerverkehre an den sieben RheinPorts-Containerterminals mit einem Buchungssystem für Binnenschiffe, Containerdatenaustausch in Echtzeit und elektronischer Zollabwicklung. Das RPIS wird schrittweise in enger Zusammenarbeit mit den Terminalbetreibern und Binnenschiffreedereien eingeführt. Das erste Modul zum Slotmanagement der Binnenschiffe wird zeitnah in Betrieb genommen. Die Rhein-Ports-­Häfen läuten mit der Einführung des modernen Systems ein neues Zeitalter für die Binnenschifffahrt am Oberrhein ein, erklären sie in einer Pressemitteilung. Rhein-Ports beabsichtigt, das System später  an weiteren Binnenterminalstandorten als Standardsystem zur Verfügung zu stellen.
http://presse.duisport.de/newsroom/duisport-gruppe-mit-deutlicher-umsatz-und-ergebnissteigerung-199.html Duisport steigert Gesamtumschlagsvolumen auf 65 Millionen Tonnen Copyright Maritim heute duisburg port http://www.maritimheute.de/rheincargo-steigert-transportleistung-und-kv-umschlag/

Aktuelle Pressemitteilung 16.04.2015

RheinCargo steigert Transportleistung und KV-Umschlag Quelle: RheinCargo / Presse-Information - 16.April 2015

Neuss/Köln. Der Logistikdienstleister RheinCargo hat sich 2014 in einem schwieriger werdenden Marktumfeld erfolgreich behauptet. Im Schienengüterverkehr konnte das Transport- und Umschlagunternehmen gegen den deutschlandweiten Trend zulegen. Auch der Containerumschlag in den Rheinhäfen verzeichnete deutliche Zuwächse.

Beim Transport auf der Schiene steigerte sich RheinCargo 2014 das dritte Jahr in Folge. „Trotz zunehmenden Wettbewerbsdrucks haben wir unsere Marktposition weiter ausgebaut“, erläutert Geschäftsführer Horst Leonhardt. Während die Gesamtmenge der in Deutschland per Eisenbahn beförderten Güter um 2,4 Prozent zurückging, erzielte RheinCargo mit 24,08 Millionen Tonnen (Vorjahr: 23,97 Mio. t) ein Plus von 0,5 Prozent. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Mineralöl/Chemie mit einer Steigerung um 13,4 Prozent auf 10 Millionen Tonnen. Insgesamt hat RheinCargo 2014 deutlich mehr Zugkilometer gefahren (plus 4,4 Prozent). Mit 4,19 Milliarden Nettotonnenkilometern (Vorjahr: 4,01 Mrd.) wurde eine neue Bestmarke erreicht. „Wir werden weiter hart dafür arbeiten, bestehende Aufträge zu sichern und mit maßgeschneiderten Konzepten neue Kunden von unserer Leistungsfähigkeit zu überzeugen“, so Leonhardt. In dem von seinem Geschäftsführerkollegen Rainer Schäfer verantworteten Geschäftsbereich Hafen erwies sich der kombinierte Verkehr (KV) als Wachstumstreiber. Der Containerumschlag in den Rheinhäfen Neuss, Düsseldorf und Köln nahm 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 1,23 Millionen Standardeinheiten (TEU) zu. „Diese Entwicklung bestätigt unsere Strategie, weiter auf den kombinierten Verkehr zu setzen und die Umschlagskapazitäten für Container auszubauen“, betont Schäfer. Dagegen entwickelte sich der Bereich Massengut im Vergleich zum Spitzenjahr 2013 rückläufig. Insbesondere die von den Kraftwerken nachgefragten Kohlemengen nahmen angesichts der milden Witterung, der Auswirkungen der Energiewende sowie des verstärkten Wettbewerbs aus Duisburg deutlich ab. Unterm Strich ging der wasserseiti-ge Umschlag in den Häfen Neuss, Düsseldorf und Köln 2014 um 3,8 Prozent auf 18,35 Millionen Tonnen (Vorjahr 19,08 Mio. t) zurück.
RheinCargo Containerumschlag Köln-Niehl RheinCargo E-Lok E2021
Presse-InformationRheinCargo steigert Transportleistung und KV-Umschlag Der Logistikdienstleister RheinCargo hat sich 2014 in einem schwieriger Presse-Information Download (ca. 113 KB) PDF
Die duisport-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 eine Gesamtleistung von 198 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit stieg die Leistung inklusive der Umsätze aus strategischen Beteiligungen gegenüber dem Vorjahr um rund 13% (2013: 175 Mio. Euro) und erreichte einen Höchstwert. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte mit 35 Mio. Euro das Niveau aus 2013 (30 Mio. Euro) sogar um rund 17% gesteigert werden. Das Ergebnis vor Ertragssteuern erreichte mit 14 Mio. Euro ebenfalls ein neues Rekordergebnis (2013: 12 Mio. Euro). „Zur sehr guten Gesamtleistung der duisport-Gruppe haben alle drei Geschäftsbereiche beigetragen. Trotz eines preislich schwierigen Marktumfeldes im Logistik- und Verpackungsbereich, ist es gelungen mit vielen Prozessverbesserungen die Gesamtrendite der Unternehmensgruppe zu steigern. Unser integriertes Dienstleistungsportfolio stellt somit weiterhin die Basis für eine stabile Ergebnisentwicklung“, betont Erich Staake, Vorsitzender des Vorstands der Duisburger Hafen AG, anlässlich der diesjährigen Bilanzpresskonferenz. Die drei Geschäftsbereiche der duisport-Gruppe – Infra- und Suprastruktur, Verkehr und Logistische Dienstleistungen sowie Verpackungslogistik – konnten 2014 jeweils ihr Geschäftsvolumen steigern. Während der Geschäftsbereich Infra- und Suprastruktur seine Umsätze um 4% auf rund 48 Mio. Euro (2013: 46 Mio. Euro) verbessern konnte, wuchsen die Umsätze im Bereich logistische Dienstleistungen um rund 11% auf 60 Mio. Euro (2013: 54 Mio. Euro). Der Umsatzzuwachs in diesem Geschäftssegment resultiert im Wesentlichen aus dem Automotive-Geschäft, aus dem Ausbau der Aktivitäten auf der Kohleninsel sowie aus höheren Umschlagmengen im KV-Terminal logport III. Die Verpackungslogistik erreichte einen Umsatz von 72 Mio. Euro – ein Plus von 24% gegenüber dem Vorjahr (2013: 58 Mio. Euro). Neben der erstmalig vollständigen Einbeziehung der neu erworbenen Weinzierl-Gesellschaften konnten in diesem Segment bestehende Kundenbeziehungen ausgebaut und neue Kunden hinzu gewonnen werden. Im Geschäftsjahr 2014 hat die duisport-Gruppe Investitionen in Höhe von rund 17 Mio. Euro getätigt (2013: 50 Mio. Euro). Der Schwerpunkt lag dabei auf den Erweiterungen der Umschlag- und Terminalkapazitäten. Erfreulich ist auch die Mitarbeiterentwicklung bei der duisport-Gruppe. So konnte im Laufe des Jahres erstmals die Marke von 1.000 Mitarbeitern überschritten werden. Damit hat sich das Beschäftigungsniveau im Vergleich zum Vorjahr (920 Mitarbeiter) um rund 9 % erhöht. „Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind der Garant für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Wir sind daher zuversichtlich auch in 2015 an das hervorragende Ergebnis des abgelaufenen Jahres anknüpfen zu können“, so Staake. Leistungssteigerung auf allen Verkehrsträgern Der Gesamtgüterumschlag aller Duisburger Häfen betrug im vergangenen Jahr 131[1] Mio. t (2013: 123 Mio. t). Die Zunahme resultiert aus der umschlagbezogenen Steigerung der privaten Werkshäfen sowie aus der Mengensteigerung der duisport-Gruppe. Der Gesamtgüterumschlag in den Häfen der duisport-Gruppe erreichte mit 65 Mio. t (2013: 62 Mio. t) einen Höchstwert. Mit Bahn und Schiff wurden hier 2014 insgesamt 33 Mio. t umgeschlagen – nach 31 Mio. t in 2013. Sowohl der Bahnumschlag mit 17 Mio. t (2013: 16 Mio. t) als auch der Schiffsumschlag mit 16 Mio. t (2013: 15 Mio. t) konnten das Vorjahresniveau übertreffen. Besonders erfreulich ist das Ergebnis im Kombinierten Verkehr. So wuchs der Containerumschlag um 13 Prozent auf 3,4 Mio. TEU (2013: 3 Mio. TEU). „Im Containerbereich verzeichnen wir ein zweistelliges Wachstum bei allen Verkehrsträgern. Auch in 2015 wollen wir unseren Marktanteil wie in den letzten Jahren weiter ausbauen“, so Staake. Die positive Entwicklung in 2014 beruht maßgeblich auf den erfolgreichen Investitionen der letzten Jahre, den damit verbundenen Ansiedlungen internationaler Kunden sowie auf dem nachfragebasierten Ausbau der Terminal- und Umschlagkapazitäten im Duisburger Hafen. Erweiterung der Umschlagskapazitäten auf 5 Mio. TEU Im Jahr 2014 wurden die Terminal- und Umschlagkapazitäten auf den linksrheinisch gelegenen Logistikzentren logport I und logport III weiter ausgebaut. Neben dem Ausbau der Bahninfrastruktur und einer Erweiterung der Umschlag- und Depotfläche um insgesamt 13 ha wurden vier neue Containerbrücken in Auftrag gegeben. Der letzte Bahnkran wird seinen Betrieb auf logport III im Juni aufnehmen. Dann befinden sich insgesamt 21 Containerbrücken im Duisburger Hafen im Einsatz bei einer Umschlagkapazität von insgesamt 5 Mio. TEU. „Der Kombinierte Verkehr wird auch in Zukunft der wesentliche Wachstumstreiber im Duisburger Hafen sein. Durch den nachfrageorientieren Aus- und Neubau der Terminalkapazitäten schaffen wir die Bedingungen für weiteres Wachstum. Damit können wir unsere Position als größter Containerumschlagplatz in Zentraleuropa weiter ausbauen“, so Staake. Weitere Maßnahmen, wie das in den letzten Jahren von duisport aufgebaute Hub-Konzept für Kunden aus der Logistik- und der verladenen Wirtschaft, stärken darüber hinaus die Attraktivität des Standorts. „Das Beispiel des niederländischen Bahnoperateurs DistriRail, der duisport inzwischen als zentralen Hub zur Verteilung seiner Waren ins europäische Hinterland nutzt, unterstreicht diese positive Entwicklung.“ Erfolgreiche Vermarktung wird fortgesetzt Insgesamt konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit rund 232.000 m² (2013: 265.000 m²) eine ähnlich hohe Vermarktungsleistung wie im Vorjahr erreicht werden. Nachdem im Jahr 2013 eine erste rund 60.000 m² große Teilfläche auf der durch die duisport-Gruppe übernommenen Kohleninsel für den Importkohleumschlag wieder aktiviert wurde, konnte die Nutzfläche zum Jahresbeginn 2014 auf 125.000 m² mehr als verdoppelt werden. Im Oktober 2014 wurde zudem eine langfristige Partnerschaft mit der HMS Bergbau AG Coal Division (HMS) über die Weiterentwicklung der Kohleninsel geschlossen. Bis zu 500.000 t Kohle sollen hier künftig zusätzlich pro Jahr umgeschlagen werden. Im März 2014 hat der langjährige Kunde NYK / Yusen Logistics ein neues 26.000 m² großes Logistikzentrum auf logport I bezogen. Für NYK / Yusen Logistics ist dies bereits die vierte Erweiterungsstufe. Im April 2014 fand der Spatenstich für den Bau eines neuen rund 15.000 m² großen Zentrallagers der Firma Benteler Distribution statt. Nach Fertigstellung verfügt Benteler in Duisburg dann über Europas größte Hochregalanlage mit einer Fläche von 35.000 m² und einer Kapazität von 20.000 t Rohre. Der Bau soll im 2. Quartal 2015 abgeschlossen werden. „Die Zukunftsperspektive dieser Region liegt in der effizienten Vernetzung von Industrie und Logistik. Mit der Entwicklung weiterer Gewerbe- und Logistikflächen in der Rhein/Ruhr-Region werden wir unseren Kunden auch in den kommenden Jahren eine optimale Anbindung an die multimodale Logistikdrehscheibe duisport bieten“, so Staake. Ausbau des internationalen Engagements In 2014 hat die duisport-Gruppe ihr internationales Leistungsangebot weiter ausgebaut. Vor allem im Bereich der Verpackungslogistik forcierte die duisport-Gruppe die Erschließung neuer Märkte für ihre Kunden. So wurde im Jahr 2014 der Fokus auf den Ausbau der Aktivitäten in Süddeutschland gelegt. Außerdem wurden die Aktivitäten in China und Indien schrittweise weiterentwickelt. Anfang 2014 ist zudem ein neuer Standort in Rotterdam in Betrieb genommen worden. Damit ist die duisport packing logistics (dpl) inzwischen an 20 Standorten in sechs Ländern vertreten und unterstützt so optimal ihre Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau bei der Bündelung und logistischen Optimierung ihrer Warenströme. Gemeinsam mit verschiedenen Bahnoperateuren konnte duisport im abgelaufenen Jahr die transkontinentalen Zugverbindungen nach China weiter ausbauen. So verkehren inzwischen bis zu vier Züge pro Woche zwischen Duisburg und verschiedenen Destinationen in China, u.a. Shanghai, Peking und Chongqing. Insbesondere die Automobilindustrie nutzt die Zugverbindung Richtung China, um Automobilkomponenten zu den dortigen Produktionsstätten zu transportieren. Seit August 2014 verkehren darüber hinaus Züge mit Fertigfabrikaten deutscher Premiumhersteller zwischen Duisburg und Chongqing. „Die Wachstumsmärkte in Asien sowie in unserer europäischen Nachbarschaft sind für uns sehr interessant. Auch in Südosteuropa sind Engagements vorstellbar“, so Staake abschließend. ----------------------------------------

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Güterverkehr wächst 2014 deutlich

Der Kombinierte Verkehr (hier Umschlag in München-Riem) wuchs vor allem grenzüberschreitend. National ging er zurück. (Foto: SZ Photo/Stephan Rumpf)

16. Februar 2015 | von Jan Peter Naumann
D
Empfehlung
er Güterverkehr in Deutschland hat in der ersten Jahreshälfte 2014 deutlich zugelegt. Die im Inland auf Straße, Schiene und Wasserstraße beförderte Gütermenge stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent auf 1,73 Mrd. t, die Verkehrsleistung um 3,3 Prozent auf 226,1 Mrd. tkm (ohne Straßengüterverkehr ausländischer Fahrzeuge in Deutschland). Das geht aus dem Marktbeobachtungsbericht Herbst 2014 des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) hervor. Vor allem im Bausektor, der von der sehr milden Witterung zu Jahresbeginn profitierte, gingen Impulse sowohl für die Straße als auch für die Schiene aus. Beide Verkehrsträger gewannen Anteile am Modal Split zulasten der Binnenschifffahrt, die als Einzige Verkehrsleistungsrückgänge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 aufwies. Hier machten sich abnehmende Durchgangsverkehre bemerkbar. Am Anstieg der Nachfrage im Straßengüterverkehr partizipierten sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr - allerdings nur im deutschen Binnenverkehr. Der seit Jahren zu beobachtende Rückgang der grenzüberschreitenden Transporte mit deutschen LKW setzte sich ebenso fort wie die Zunahme der Kabotageverkehre in Deutschland. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei den Umsatzsteigerungen der deutschen Güterkraftverkehrsunternehmen war die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Sie trugen zu einer moderaten Kostenentwicklung bei. Im Gegensatz zum Straßengüterverkehr verzeichnete der Schienengüterverkehr vor allem auf den grenzüberschreitenden Relationen einen hohen Mengen- und Leistungszuwachs, insbesondere auch durch die weiterhin erfreuliche Entwicklung im Kombinierten Verkehr. Trotz positiver Auftrags- und Beschäftigungsentwicklung sowie steigender Beförderungsentgelte berichtete die Mehrzahl der vom Bundesamt befragten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) lediglich von einer weitgehend konstanten Ertragslage. Ursache hierfür ist der intensive Wettbewerb mit dem Straßengüterverkehr und ein entsprechender Preisdruck. Zusätzliche Kosten ergaben sich für die EVU durch Regulierungsmaßnahmen. Trotz Nachfragesteigerungen unter anderem aus dem Bau- und Containerbereich rutschte die Verkehrsleistung der Binnenschifffahrt ins Minus. Nach wie vor steht die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen stark unter dem Einfluss anhaltender Laderaumüberhänge im Rheinstromgebiet. Die wirtschaftliche Lage stellt sich sehr unterschiedlich dar. Fest gebundene Partikulierunternehmen hatten Umsätze und Erträge auf dem Niveau des Vorjahres oder sogar darüber, während frei fahrende Partikuliere mit hohem Kapitaldienst für große Schiffe, Probleme haben. Den Straßengüterverkehrsunternehmen kam die moderate Kostenentwicklung beim Dieselpreis entgegen. Sie konnten aber nur zum Teil die Zunahme der Verkehrsnachfrage auch in höhere Entgelte umsetzen. Wer Dieselpreisklauseln vereinbart hatte, verzeichnete je nach Ausgestaltung sogar gesunkene Beförderungsentgelte. Besser waren die Unternehmen gestellt, die in Marktnischen tätig sind oder stark in logistische Prozessketten eingebunden sind. Sie konnten teilweise überdurchschnittliche Entgelterhöhungen aushandeln.

Binnenhäfen

Mehr Container in der Schweiz

Samstag, 14. Februar 2015

Die Schweizerischen Rheinhäfen haben 2014 im Containerverkehr einen Rekordumschlag verzeichnet.

Trotz schwachen Imports erzielten die Rheinhäfen einen Rekord Foto: SRH/Rheinports

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr schiffsseitig 104.482 TEU über die Rheinhäfen abgewickelt. Das ­entspricht zwar einem Rückgang von 0,4 Prozent. Das Minus lag aber nur an weniger leer abgehenden Containern, wie die Hafenbetreiberin Port of Switzerland jetzt mitteilte. pk Mehr im THB

Modal Split

Rhein-Schifffahrt unverzichtbar

Samstag, 07. Februar 2015

Die Binnenschifffahrt hat eine starke Position im Westen der Republik. Das zeigt eine Untersuchung des Bundesamtes für Güterverkehr, die sich mit dem Rheinkorridor beschäftigt.

Die Hafenanlage in Kehl gehört zu den wichtigsten Umschlagplätzen am Oberrhein Foto: Hafen Kehl

Analysiert wurde die Entwicklung des Modal Splits der Güterverkehrsträger in diesem Gebiet. Auf die Binnenschifffahrt entfielen dabei in den vergangenen Jahren konstant 16 bis 18 Prozent und damit deutlich mehr als im bundesweiten Vergleich der anderen Landverkehrsträger. pk Mehr im THB

Binnenhäfen

Dortmund wächst kräftig

Donnerstag, 05. Februar 2015
Der Dortmunder Hafen hat 2014 inklusive Containern 2,94 Millionen Tonnen umgeschlagen und damit das Vorjahresergebnis um 24 Prozent übertroffen. Dies sei das mit Abstand beste Ergebnis seit der Beginn der Finanzmarktkrise im Jahr 2008, berichtete die Dortmunder Hafen AG am Dienstag. Es liege um 20 Prozent höher als der Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre. Das Plus in Europas größtem Kanalhafen fiel auch deshalb besonders kräftig aus, weil der Dortmunder Hafen im Jahr 2013 aufgrund von Schleusensperrungen und Streiks bei der Bundeswasserstraßenverwaltung an 109 Tagen nur eingeschränkt erreichbar war. pk

http://www.maritimheute.de/duisport-steigert-gesamtumschlagsvolumen-auf-65-millionen-tonnen/

 

 Duisport steigert Gesamtumschlagsvolumen auf 65 Millionen Tonnen
Nach aktuellen Prognosen wird die duisport-Gruppe einen Gesamtumschlag von 65 Millionen Tonnen im Jahr 2014 haben (2013: 62 Mio. Tonnen). Die positiven Ergebnisse für den kombinierten Verkehr haben eine entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung gespielt. Der Containerumschlag per Schiff, Bahn und Lkw soll um 13% auf rund 3,4 Millionen TEU wachsen (2013: 3 Mio. TEU). “Im Containerbereich, verzeichnen wir zweistellige Wachstumsraten bei allen Verkehrsträgern. Diese erfreuliche Entwicklung beruhen zu einem großen Teil auf den erfolgreichen Investitionen in den vergangenen Jahren und den damit verbundenen Umschlagsmengen”, sagt Erich Staake, Vorstands Vorsitzender der Duisburger Hafen AG. Lesen Sie mehr auf duisport Pressemeldung, Dezember 11, 2014; Foto: duisport Copyright maritim heute  

http://www.maritimheute.de/export-hub-im-duisburger-hafen/

xport-Hub im Duisburger Hafen

Export-Hub im Duisburger Hafen Der global erfolgreiche Automobilhersteller Audi lässt zukünftig 800.000 m³ Automobil-Komponenten über den Duisburger Hafen exportieren. Dafür errichtet die duisport-Gruppe für den von Audi beauftragten Automobillogistiker Schnellecke Logistics ein neues Logistikzentrum auf dem direkt am Rhein gelegenen logport II-Areal. Darüber hinaus übernimmt der Hafenbetreiber integrierte Logistik- und Transportdienstleistungen. Die Gesamtinvestitionen betragen über 25 Mio. Euro. Mit der Ansiedlung dieses Logistikzentrums entstehen in Duisburg ca. 500 neue Arbeitsplätze.

Studie über Gütertransport und Verkehrsträger

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Binnenschifffahrt verliert Anteile

  Die Binnenschifffahrt hat beim Gütertransport im Langzeitvergleich Marktanteile an Straße und Schiene abgegeben. Nach einer Studie des Bundesamts für Güterverkehr BAG sank der Anteil der Binnenschiffer von 2000 bis 2011 von 13 auf neun Prozent. Die Straße legte von 68 auf 71 Prozent zu, die Schiene von 16 auf 18 Prozent. Die restlichen zwei Prozent entfallen auf Pipelines. Das teilte das BAG am Donnerstag in Köln mit. In die Berechnungen fließen das Gewicht der Güter und die Strecke, über die sie transportiert werden, ein. Das BAG untersuchte auch die Entwicklung für verschiedene Gütergruppen wie Brennstoffe, Metall oder Container. In keiner der zehn Gruppen konnte die Binnenschifffahrt nachhaltig zulegen. In der Hälfte der Gruppen stagnierten die Anteile, in der anderen sanken sie.  
Der Containerumschlag schrumpfte im ersten Quartal auf 270.000 TEU. Foto: Neidig
Der Containerumschlag schrumpfte im ersten Quartal auf 270.000 TEU.
Für die nordrhein-westfälischen Binnenhäfen sind die ersten Monate des Jahres schwach verlaufen. Im ersten Quartal wurden landesweit an den Standorten insgesamt 30,1 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das sind 6,3 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, teilte der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt jetzt mit. In allen wichtigen Gütergruppen mussten Rückgänge hingenommen werden. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" ausbau_der_wasserstra__en_in_nrw_gefordert Ausbau der Wasserstraßen in NRW gefordert BDB: „Großer Investitionsbedarf“ Donnerstag, 27. Oktober 2011 50 Prozent des deutschen Güterverkehrs mit Binnenschiffen werden in NRW abgewickelt. Foto: Neidig Die deutsche Binnenschifffahrtsbranche dringt auf einen Ausbau der Wasserstraßeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Das Land müsse sich auf ein Wachstum der Binnenschifffahrt vorbereiten und Engpässe müssten vermieden werden, so Gunther Jaegers, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB), kürzlich auf einer Branchenkonferenz in Duisburg. Nach Angaben des BDB wurden im vergangenen Jahr über 50 Prozent des deutschen Güterverkehrs mit Binnenschiffen in dem westdeutschen Bundesland abgewickelt, daher müssten insbesondere die zu geringen Schleusenkammerlängen und Brückendurchfahrtshöhen im westdeutschen Kanalgebiet in Angriff genommen werden. Nordrhein-Westfalen stelle trotz angespannter Haushaltslage in diesem Jahr rund zwölf Millionen Euro für den Ausbau bereit. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne