Hamburger Hafen das Tor zur Welt

Hamburg | Der Hamburger Hafen berichtet am Montag über die Entwicklung des Warenumschlags in den ersten sechs Monaten des Jahres. Im wichtigen Bereich des Containerumschlags ist ein Rückgang zu erwarten. Bereits in den ersten drei Monaten verringerte sich der Containerumschlag um 2,3 Prozent. Die Entwicklung könnte sich im zweiten Quartal nicht nur fortgesetzt, sondern sogar beschleunigt haben. Ursachen sind vor allem die Krise in Russland und die schwächelnde Konjunktur in China. Zudem verschärft sich wegen neuer Kapazitäten der Konkurrenzkampf zwischen den großen Häfen in Nordwesteuropa. Einige Reedereien nutzen für die Zubringerverkehre in die Ostsee, einem wichtigen Geschäftsbereich des Hamburger Hafens, zunehmend auch andere Häfen wie Rotterdam und Antwerpen. Für den Hafen bedeutet das einen Rückschlag, nachdem er die Folgen der Finanzkrise 2008 nach mehreren Jahren wieder aufgeholt hatte. Zumindest im Containerumschlag wird der Hafen in diesem Jahr vermutlich nicht an die Ergebnisse der Jahre 2007, 2008 und 2014 heranreichen, als jeweils knapp zehn Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen wurden. Der gesamte Warenumschlag in Hamburg ist bislang dennoch weitgehend stabil geblieben. Das liegt daran, dass der Umschlag von Massengut zunimmt, zum Beispiel von Getreide, Futtermitteln, Kohle und Erz. Im vergangenen Jahr hatte der Hafen mit einem Gesamtumschlag von 145,7 Millionen Tonnen ein Rekordergebnis erreicht.

http://allgemeinebauzeitung.de/abz/kommentar-visionen-mitnbspaugenmass-10789.html

http://www.ksta.de/newsticker/tage-der-industriekultur-am-wasser,15189532,31175216.html

Tage der Industriekultur am Wasser

http://www.maritimheute.de/cma-cgm-georg-forster-grosstes-schiff-der-reederei-am-burchardkai-getauf/ HHLA danke Ingo Egloff copyright maritim heute

CMA CGM Georg Forster" - Größtes Schiff der Reederei am Burchardkai getauft

Die „CMA CGM Georg Forster“, das größte Schiff der drittgrößten Reederei der Welt, wurde am 9. Juli 2015 am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) getauft. Mit einer Länge von 398 Metern und einer Ladekapazität von ca. 18.000 Standardcontainern (TEU) zählt es derzeit zu den größten Containerschiffen. Taufpatin war Christine Kühne, die Ehefrau des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne. Zu den 500 Gästen zählte neben dem Vorstandsvorsitzenden der HHLA, Klaus-Dieter Peters, und dem HHLA-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Behn auch Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Am Rande der Taufe drückte der bei CMA CGM für die Asien-Europa-Dienste zuständige Vize-Präsident Nicolas Sartini seine Zufriedenheit mit dem Standort Hamburg aus. In ganz Europa gebe es keine so effizient arbeitenden Containerterminals wie die Anlagen der HHLA in Hamburg. Allerdings zeigte Sartini sich auch darüber enttäuscht, dass sich die aus seiner Sicht dringend erforderliche Fahrrinnenanpassung der Elbe weiter verzögert. Im August 2014 hatte die HHLA am CTB den Liegeplatz 5/6 in Betrieb genommen, der mit seinen Containerbrücken Schiffe von der Größe der „CMA CGM Georg Forster“ abfertigen kann. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen den Kauf weiterer Containerbrücken für den CTB und den Container Terminal Tollerort (CTT) bekannt gegeben, an denen die neueste Generation von Containerschiffen ebenfalls abgefertigt werden kann. HHLA-Vorstand Dr. Stefan Behn strich bei seiner Begrüßung die 25-jährige Verbundenheit der Reederei mit der HHLA heraus. Die Taufe des größten Schiffs der CMA-CGM-Flotte in Hamburg sei ein Vertrauensbeweis für den CTB und den Standort Hamburg. Behn verwies zudem auf die hervorragenden Umweltwerte der „CMA CGM Georg Forster“. Schon heute erfüllt das Schiff mit seinen niedrigen CO2-Emissionen die Zielvorgaben der International Maritime Organisation (IMO) für 2025.
Erstellt 08.07.2015
 . (dpa/lno)
Copyright allgemeinebauzeitung 10.07.2015 - 00:00 KOMMENTAR Visionen mit Augenmaß reformkommission-bau-grossprojekte-endbericht-2

reformkommission-bau-grossprojekte-endbericht-2.pdf

Es ist nicht einfach dieser Tage auf bundesdeutschen Autobahnen oder Straßen voranzukommen. Baustelle für Baustelle zeigt aber auch, wie ernst es Bund und Länder mit einer Modernisierung der Straßenverkehrsinfrastruktur im Lande meinen. Mit einem klaren Bekenntnis zur Finanzierung großer Projekte im Norden sorgte dieser Tage in Kiel Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für entspannte Stimmung auf dem norddeutschen Unternehmertag. Fest steht, dass die größten maritimen Lebensadern der deutschen und europäischen Wirtschaft im Blick auf Nord-Ostsee-Kanal und Elbe in Schleswig-Holstein und Hamburg fließen. So finanziert der Bund den Bau einer fünften Schleuse in Brunsbüttel (540 Mio. Euro) ebenso wie den Ausbau des Kanal-Ostabschnitts westlich von Kiel (280 Mio.) und den Weiterbau der A 20 samt Elbquerung. Keinen Zweifel ließ der Minister auch an der Notwendigkeit einer Elbvertiefung. Auch gibt es für ihn keine Alternative zu einem rechtzeitigen Ersatz der maroden Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal im Verlauf der A 7.Der alten Brücke geben Experten nur noch eine Lebensdauer von elf Jahren. Erinnert sei auch daran, dass eine Stadt wie Hamburg für die Zukunft fit gemacht werden muß. Sie bleibt wichtige Drehscheibe für eine erfolgreiche nordeuropäische Wirtschaft. Zugegeben: Veränderungen einer Stadt bringen nicht nur Zustimmung der Bevölkerung mit sich. Große Bauvorhaben wie Stuttgart 21 haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Bürger mit ins Boot zu holen. In Hamburg scheint das wohl geglückt zu sein. Insgesamt ist Großes geplant: Vom nördlichen Ausgang des Elbtunnels bis zum Bordesholmer Dreieck, über 80 km also, wird die Verkehrstrasse erneuert. Unter anderem werden die Spuren von sechs auf acht bzw. von vier auf sechs erhöht. Nach vielen Diskussionen im Vorfeld steht jetzt fest: Anfang September startet in Hamburg-Schnelsen der Bau des ersten von drei Lärmschutzdeckeln über der Autobahn 7. Die Vorbereitungen dazu sind längst im Gange. Damit ist der Weg frei für den ersten Teil des größten norddeutschen Straßenbauprojektes der kommenden zehn Jahre. Insgesamt ist auf dem Hamburger Gebiet die Errichtung von drei Lärmschutzdeckeln vorgesehen – Schnelsen, Stellingen und Altona. Geplant ist, die erste Tunnelröhre in Schnelsen bis 2016 fertig zustellen. Einst waren das Visionen, die heute Wirklichkeit werden: Die Autobahn verschwindet "unter der Erde". Tunnel werden die Teilung von Hamburgs Westen halbwegs vergessen lassen. Ihre Deckel sollen für Parks und Kleingärten genutzt werden. Dieses Beispiel zeigt – das sollte auch für andere Großbauprojekte gelten –, dass es besser ist, sich auf Machbares zu konzentrieren. Visionen mit Augenmaß sozusagen.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Hamburg-Das-Tor-zur-Welt,maretv654.html

Ein Traum Copyright NDR

Hilfe gegen Heimweh

Sie gilt als der "Engel" der Matrosen: Maike Puchert ist Bordseelsorgerin und kümmert sich um die Besatzungen der Handelsschiffe, die im Hafen festgemacht haben. Sie sorgt dafür, dass das Heimweh nicht zu groß wird, verkauft günstige Telefonkarten für den Anruf nach Hause und verteilt Zeitungen aus der Heimat. Vor allem aber kann sie zuhören. Das hilft den Leuten, die so weit weg von Familie und Freunden in der Fremde sind, am besten.

Hochleistungssport im Treppenviertel

Der Stadtteil Blankenese mit seinem Treppenviertel ist der wohl malerischste Ort der Hansestadt. Zu alten Kapitänshäusern, die sich in den grünen Süllberg schmiegen, gelangt man nur über steile Treppen und durch enge Gassen. Gunnar Güring klettert Tag für Tag Tausende Stufen auf und ab. Als Schornsteinfeger braucht man ohnehin eine gute Kondition, aber Schornsteinfeger in Blankenese zu sein, das ist Hochleistungssport. Dafür wird er reichlich entschädigt: mit einem fantastischen Blick über den Elbestrom. Mächtig viel Arbeit hat auch die Besatzung der "Hadersleben", des dienstältesten Arbeitsschiffes im Hafen: Seit 1906 liefert es ununterbrochen Trinkwasser für die großen Seeschiffe, bis zu 400.000 Liter pro Kunde. In Hamburg lässt sich besonders gutes Frischwasser bunkern. Vor allem die Chinesen tanken hier immer ganz voll.

Herr des Fischmarkts

Der Altonaer Fischmarkt ist eine Institution in der Hansestadt und Kult! Fischhöker, Vogelzüchter oder Blumenhändler bauen jeden Sonntag mitten in der Nacht ihre Stände auf. Holger Dietrichs kennt sie alle, Männer und Frauen, Verkaufsgenies und Showtalente. Der Marktaufseher ist Urhamburger und hat das Herz am rechten Fleck. Nur wenn sich jemand nicht an die Marktregeln hält, dann kann er auch ganz anders werden.

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HPA legt neue Umschlagpotenzialprognose für den Hamburger Hafen vor

 
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(BVP) Erneut hat die Hamburg Port Authority (HPA) das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik damit beauftragt, eine Umschlagpotenzialprognose für den Hamburger Hafen zu erstellen. Mit der „Prognose des Umschlagpotenzials des Hamburger Hafens für die Jahre 2020, 2025 und 2030“ liegt nun erstmals seit 2010 wieder eine Prognose aller Umschlagsegmente vor. Entwicklung des Containerverkehrs entspricht den Erwartungen Der Containerverkehr hat sich seit 2012 erwartungsgemäß entwickelt. Das für 2014 erwartete Gesamtmarktvolumen von 40,9 Millionen Standardcontainer (TEU) in den Nordrangehäfen und für Hamburg von 9,4 Millionen TEU (Marktanteil 23,1 %) wurden leicht übertroffen. Im Gesamtmarkt wurden 41,6 Millionen TEU, davon 9,7 Millionen TEU in Hamburg entsprechend einem Marktanteil von 23,4 % erreicht. Trotz der weitgehenden Übereinstimmung zwischen Ist-Entwicklung und der erwarteten Entwicklung wurde die Prognose für den Containerverkehr vor allem für die Jahre 2020 und 2025 nach unten korrigiert. Gründe hierfür sind die weitere Verzögerung bei der Elbfahrrinnenanpassung sowie eine veränderte Einschätzung zu den durch die neuen Terminalkapazitäten in Rotterdam (Maasvlakte II) zu erwartenden Marktanteilsverlagerungen. Im Jahr 2030 verringert sich im Vergleich der wahrscheinlichsten Fälle der Abstand zwischen den Prognosen wieder, da die Fahrrinnenanpassung in beiden Fällen bis dahin ihre Wirkung voll entfaltet und die bestehenden überschüssigen Terminalkapazitäten in der Nordrange, die die Verlagerung Richtung Rotterdam begünstigen, weitgehend gefüllt sein werden. In der langen Frist erklären verhaltenere Wachstumsaussichten für Russland das leicht geringere Wachstum. In der aktuellen Umschlagpotenzialprognose erreicht der Containerumschlag bis 2030 im Referenzszenario 18,1 Millionen TEU. Die verschiedenen Szenarien spannen einen Korridor von 14,7 bis 22,2 Millionen TEU in 2030, der sich durch Ausschluss der extremsten Szenarien auf 16,3 bis 20,5 Millionen TEU verjüngt. Die Werte der Neujustierung 2013 liegen somit im aktualisierten Prognosekorridor. Konventionelle Stückgutverkehre Im konventionellen Stückgutverkehr zeichnete sich in den vergangenen Jahren eine Entwicklung ab, die bereits in früheren Prognosen als Risiko in die Betrachtungen einbezogen wurde: die weitgehende Containerisierung des konventionellen Fruchtumschlags. Wurden zwischen 2005 und 2008 (dem Basisjahr der Umschlagpotenzialprognose 2010) noch 600.000 bis 770.000 Tonnen Frucht konventionell umgeschlagen, fiel dieser Wert bis 2013 schrittweise auf nur noch 150.000 Tonnen. Bis 2030 wird nun mit einer vollständigen Containerisierung des Fruchtumschlags gerechnet. Auch bei den konventionellen Importen von Metallen gab es Rückgänge um mehr als 400.000 Tonnen, die zum Teil auf nachhaltige strukturelle Veränderungen zurückzuführen sind. Insgesamt wird für den konventionellen Stückgutumschlag derzeit langfristig ein Umschlagvolumen von ca. zwei Millionen Tonnen pro Jahr erwartet statt einem Volumen von ca. drei Millionen Tonnen, wie in der Potenzialprognose 2010 angenommen. Kaum Veränderung im Bereich der trockenen Massengüter Im Marktsegment der trockenen Massengüter haben sich keine grundlegend neuen Entwicklungen eingestellt, und auch mit Blick auf die Zukunft hat sich wenig verändert. Die wesentlichste Entwicklung in den kommenden Jahren ist die Zunahme der Kohleimporte durch das neue Kraftwerk Moorburg. Nach einer Erhöhung des Umschlags auf ca. 32 Millionen Tonnen bis 2020 im Basisszenario werden langfristig keine weiteren Wachstumsimpulse erwartet. Rückgang bei flüssigen Massengütern Im Bereich der flüssigen Massengüter dominiert der 2013 angekündigte Kauf von Teilen der Shell-Raffinerie in Hamburg-Harburg durch den schwedischen Mineralölkonzern Nynas und die damit verbundene Umstrukturierung der Raffinerie die Entwicklung des zukünftigen Umschlags: Nach aktuellem Stand wird mit einem Rückgang der Einfuhren um ca. vier Millionen Tonnen gerechnet. Nach dem Rückgang bis 2020 wird mit eine stabile Einfuhr von flüssigen Massengütern in Höhe von ca. zehn Millionen Tonnen pro Jahr erwartet. Pressekontakt: HPA Hamburg Port Authority | Pressestelle | Tel: +49 40 42847-2300 | pressestelle@hpa.hamburg.de

http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Wirtschaft/2015/Juni/Rosige-Zukunft-Gute-Prognose-fuer-den-Hamburger-Hafen

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Rosige Zukunft

Gute Prognose für den Hamburger Hafen

Hamburg, 25.06.2015
Der Hamburger Hafen kann laut einer neuen Studie in eine positive Zukunft blicken.
Trotz Problem mit der Elbvertiefung und der Konkurrenz durch Rotterdam - eine Studie prognostiziert dem Hafen steigenden Umschlag von bis zu 20,5 Millionen Containern.
Der Hamburger Hafen kann laut einer Studie trotz einiger Schwierigkeiten in den kommenden Jahren zuversichtlich in die Zukunft blicken. So steige das Umschlagspotenzial von 139,6 Millionen Tonnen im Jahr 2013 auf 229,3 Millionen Tonnen im Jahr 2030, heißt es in einer am Donnerstag (25.06) veröffentlichten und von der Hafenbehörde HPA in Auftrag gegebenen Studie des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik.

Höherer Containerumschlag

Am dynamischsten werde sich der Containerbereich entwickeln. Insgesamt könne Europas zweitgrößter Containerhafen 2030 mit einem Umschlag von 16,3 bis 20,5 Millionen Standardcontainern (TEU) rechen, sagen die Autoren der Untersuchung "Prognose des Umschlagpotenzials des Hamburger Hafens für die Jahre 2020, 2025 und 2030" voraus. 2014 waren es 9,7 Millionen TEU.

Doch nicht alles so rosig

Bis 2030 sei jedoch auch mit einigen Problemen zu rechnen. So werde der Ausbau des Konkurrenzhafens Rotterdam den Wettbewerb um Ladung zunächst bis voraussichtlich 2020 verschärfen. Zudem könnten sich mehrere Reedereien, die derzeit regelmäßig Hamburg anliefen, künftig stärker auf Rotterdam konzentrieren, weil sie dort an Umschlagkapazitäten beteiligt sind. Hinzu komme die bislang nicht umgesetzte Elbvertiefung, was ein Anlaufen der immer häufiger genutzten Containerschiffe mit 18.000 TEU erschwere.

Hamburg hat langen Atem

Auf lange Sicht sei der Hamburger Hafen dennoch gut aufgestellt und könne seine einstmalige Marktposition zurückgewinnen. "Die Schiffe der 18.000-TEU-Klasse können nach Umsetzung der geplanten Elbfahrrinnenanpassung zwar nicht voll abgeladen den Hafen Hamburg anlaufen", heißt es in der Studie. Dies sei aber auch nicht nötig, "da auf praktisch allen Übersee-Liniendiensten zwei bis drei Häfen in Nordwesteuropa vor Hamburg angelaufen werden". Bis 2030 dürften zwar auch die noch größeren 20.000-TEU-Schiffe in Fahrt kommen. Nach Einschätzung des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik dürfte dies für den Hamburger Hafen aber kaum Probleme bereiten, weil die Reeder dennoch auch kleinere Schiffe bis 14.000 TEU behalten werden, "um sich nicht von einigen wenigen Häfen abhängig zu machen".

Weniger Stückgutfracht im Hafen

Wegen des weiter anhaltenden Container-Booms rechnen die Studienautoren im herkömmlichen Stückgutverkehr mit deutlichen Rückgängen. So sei davon auszugehen, dass bis 2030 der gesamte Fruchtumschlag nur noch über Container abgewickelt werde. "Insgesamt wird für den konventionellen Stückgutumschlag derzeit langfristig ein Umschlagvolumen von circa zwei Millionen Tonnen pro Jahr erwartet statt einem Volumen von circa drei Millionen Tonnen, wie in der Potenzialprognose 2010 angenommen."

Kaum Veränderungen bei Kohle und Öl

Beim Massengutverkehr könne der Hamburger Hafen wegen der vom Kraftwerk Moorburg benötigten Kohle zwar einen deutlichen Anstieg der Mengen bis 2020 erwarten. Dem gegenüber stünden jedoch zurückgehende Importe von Rohöl und Mineralölprodukten. Insgesamt bleibe der Umschlag in diesem Segment damit langfristig stabil. (dpa/san)

http://hhla.de/de/aktuell/uebersicht/2015/06/ctt-bruecken-fuer-20000-teu-schiffe.html

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/ 05.06.2015

Auch Tollerort bekommt Brücken für 20.000-TEU-Schiffe

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) rüstet sich weiter für die neueste Generation von Großschiffen. Für ihren Container Terminal Tollerort (CTT) hat sie zwei neue Containerbrücken bestellt, die Schiffe mit einer Kapazität von 20.000 Standardcontainern (TEU) abfertigen können. Erst vor kurzem hatte die HHLA drei neue Brücken für den Container Terminal Burchardkai bestellt. Die hochmodernen Containerbrücken für den CTT werden von der Firma Liebherr geliefert und in Deutschland und Irland produziert.

Dr. Stefan Behn, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik AG, betont die strategische Bedeutung der Entscheidung: „Wir bereiten uns konsequent auf die weiter steigende Zahl von Anläufen sehr großer Schiffe vor. Künftig werden wir diese auch an unserem Container Terminal Tollerort mit der gewohnt hohen Produktivität abfertigen können. Damit bekennen wir uns anders als andere klar zum Standort Hamburg, den wir durch eine Vielzahl von Maßnahmen zur effizienteren Verkehrskoordination zu Wasser und zu Lande zusätzlich stärken.“ Die neu bestellten Containerbrücken der Firma Liebherr verfügen über eine Auslegerlänge von 74 Metern und eine Hubhöhe von 51,5 Metern über der Kaimauer. Sie sind für Containerschiffe mit 24 Containerreihen quer ausgelegt und können im Twinbetrieb zwei kleine Container gleichzeitig löschen oder laden. Damit sind sie hervorragend geeignet, um auch Großcontainerschiffe der neusten Größenklasse von 20.000 TEU effizient abzufertigen. Jede Brücke wiegt 1.500 Tonnen und hat eine maximale Nutzlast von 63 Tonnen. Anders als andere Containerbrücken werden die neuen CTT-Brücken mit einem Fachwerkausleger ausgestattet. Dadurch haben sie ein vergleichsweise niedriges Gesamtgewicht. Sie sind so optimal auf die Anforderungen des Liegeplatzes 5 am CTT angepasst. Liebherr produziert große Baugruppen der Brücken in den Werken im irischen Killarney und in Rostock vor und montiert diese anschließend im Hamburger Hafen. Der Vertrag beinhaltet eine Option für drei weitere gleichartige Containerbrücken. Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer des Container Terminals Tollerort, erläutert: „Mit der Bestellung der beiden Containerbrücken ertüchtigen wir den Terminal für Schiffe der neusten Generation. Damit sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit des CTT.“

http://www.tageblatt.de/lokales/aktuelle-meldungen_artikel,-Hamburger-Hafen-legt-Umschlagszahlen-vor-_arid,1131730.html

Copyright Tageblatt Für die bayerische Industrie ist der Hamburger Hafen das Tor zur Welt
19.05.2015
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Hamburger Hafen legt Umschlagszahlen vor
Der größte Hafenkonzern HHLA hat bereits einen Rückgang im Containerumschlag gemeldet. Foto dpa
Leserbrief
HAMBURG. Die Marketingorganisation des Hamburger Hafens legt am Montag die Umschlagszahlen für das 1. Quartal vor. Die Branche darf gespannt sein, denn der größte Hafenkonzern HHLA hat bereits einen Rückgang um 6,2 Prozent auf 1,7 Millionen Standardcontainer (TEU) im Containerumschlag im Berichtszeitraum gemeldet. 2014 war der Containerumschlag in Hamburg um 5,1 Prozent auf 9,7 Millionen TEU gestiegen. Insgesamt wurden so viele Güter be- und entladen wie noch nie. Die Zahl der Großschiffe, die in Hamburg festmachen, nimmt nach Angaben von Hafen Hamburg zu. 2014 hätten die Elbe- und Hafenlotsen fast 1000 Schiffe mit einer Länge von mehr als 330 Metern an die Terminals gebracht. (dpa)

http://www.onvista.de/news/dgap-news-hamburger-hafen-und-logistik-ag-stark-im-hinterland-deutlicher-ergebnisanstieg-deutsch-4041473

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DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG: Stark im Hinterland, deutlicher Ergebnisanstieg (deutsch)

dpa-AFX

Hamburger Hafen und Logistik AG: Stark im Hinterland, deutlicher Ergebnisanstieg

DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht Hamburger Hafen und Logistik AG: Stark im Hinterland, deutlicher Ergebnisanstieg 13.05.2015 / 07:30
HHLA-Zwischenbericht Januar bis März 2015 Stark im Hinterland, deutlicher Ergebnisanstieg - Betriebsergebnis legt deutlich um 9,3 % zu - Umsatz steigt leicht um 1,2 % - Containertransport wächst um 9,3 %

- Containerumschlag geht um 6,2 % zurück

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihr Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Quartal 2015 um 9,3 Prozent auf 43,0 Mio. EUR gesteigert. Damit wuchs das Betriebsergebnis stärker als der Umsatz, der im ersten Quartal um 1,2 Prozent auf 296,9 Mio. EUR zulegte. Der Containerumschlag ging um 6,2 Prozent auf 1,7 Mio. Standardcontainer (TEU) zurück. Dagegen steigerten die HHLA-Intermodalgesellschaften die Zahl der von ihnen transportierten Container um 9,3 Prozent auf 333 Tsd. TEU. "Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. Wir haben im ersten Quartal den Aufwärtstrend des vergangenen Jahres bei Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortgesetzt. Besonders erfreulich stellt sich die Situation bei unseren Intermodal­gesellschaften dar, die einen immer wichtigeren Stellenwert im Unternehmen einnehmen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass unsere Strategie der vertikalen Aufstellung entlang der Transportkette erfolgreich ist. Der Mengenzuwachs bei den Intermodalgesellschaften, aber vor allem deren im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so hohes operatives Ergebnis belegen dies. Wir erwarten im Laufe des Jahres im Segment Container eine Mengenerholung und für das Segment Intermodal eine leichte Abschwächung der Mengendynamik. Daher halten wir auf Konzernebene für das Gesamtjahr an unserer Prognose einer leichten Umsatzsteigerung und eines Betriebsergebnisses auf Vorjahresniveau fest", sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.

Intermodalgesellschaften wachsen deutlich bei Menge, Umsatz und Ergebnis

Sowohl Metrans als auch Polzug konnten ihre Transportmengen gegenüber dem Vorjahreszeitraum im zweistelligen Prozentbereich steigern und ihre Marktposition ausbauen. Das Mengenwachstum und längere durchschnittliche Transportdistanzen führten zu höheren Umsatzerlösen. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10,6 Prozent auf 91,7 Mio. EUR (im Vorjahr: 82,9 Mio. EUR). Das operative Betriebsergebnis im Segment Intermodal hat sich im Vorjahresvergleich auf 12,7 Mio. EUR mehr als verdoppelt (im Vorjahr: 5,8 Mio. EUR). Hier machen sich die Investitionen in die höhere Wertschöpfungstiefe mit eigenen Terminals sowie eigenen Waggons und Lokomotiven deutlich bemerkbar.

Containerumschlag: Rückgang an der Wasserseite, Anstieg bei den Verkehrsträgern Bahn und Lkw

Ein Rückgang bei den volatilen Feederverkehren und eine niedrigere Auslastung der Liniendienste führten zu einem deutlichen Mengenrückgang des wasserseitigen Container­umschlags. Allein die Feederverkehre mit Russland gingen krisenbedingt im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 40 Prozent zurück. Dem stehen weiterhin hohe Steigerungsraten beim ertragsstarken Umschlag auf die Verkehrsträger Bahn und Lkw gegenüber. Der Container­umschlag lag bei 1.747 Tsd. TEU und damit um 6,2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.862 Tsd. TEU. Im Vergleich zum Vorjahr fällt das Betriebsergebnis des Segments Container insgesamt niedriger aus. Es sank um 12,6 Prozent auf 32,6 Mio. EUR (im Vorjahr: 37,3 Mio. EUR). Hier machen sich neben den rückläufigen Mengen niedrigere Lagergelderlöse bemerkbar. Im Vorjahresquartal waren diese in der Folge von Schiffsverspätungen temporär angestiegen. Der Umschlag am Container Terminal Odessa scheint die Talsohle erreicht zu haben. Mit dem Gewinn weiterer Marktanteile und einer Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Situation in der Ukraine rechnet die HHLA im Jahresverlauf wieder mit steigenden Mengen.

Prognose für Umsatz und EBIT bekräftigt

Die HHLA hält an ihrer bisherigen Prognose fest und erwartet eine leichte Steigerung beim Containerumschlag sowie ein moderates Wachstum beim Containertransport. Auf Konzernebene rechnet die HHLA mit einer leichten Umsatzsteigerung und einem Betriebsergebnis (EBIT) auf Vorjahresniveau. Kontakt: Heiko Hoffmann Investor Relations HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de

Tel: +49-40-3088-3397 Fax: +49-40-3088-55-3397 E-Mail: investor-relations@hhla.de


13.05.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de
Sprache: Deutsch Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG Bei St. Annen 1 20457 Hamburg Deutschland Telefon: +49 (0)40-3088-0 Fax: +49 (0)40-3088-3355 E-Mail: info@hhla.de Internet: www.hhla.de ISIN: DE000A0S8488 WKN: A0S848 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service
356593 13.05.2015 http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/HHLA-Aktie-Flaute-im-Russland-Geschaeft-bremst-Hamburger-Hafen-aus-1000628278
afenbetreiber

HHLA-Aktie: Flaute im Russland-Geschäft bremst Hamburger Hafen aus

 
Der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA hat weiter mit den Folgen der Ukraine-Krise zu kämpfen.
Der Containerumschlag ging im ersten Quartal um 6,2 Prozent auf 1,7 Millionen Container zurück, wie der Eurogate -Konkurrent am Mittwoch mitteilte. In dem von der HHLA im ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa betriebenen Terminal rechnet die Gesellschaft allerdings im Jahresverlauf bereits wieder mit steigenden Mengen. Voraussetzung sei eine Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Lage. Schon zu Jahresanfang deutlich besser lief es insgesamt beim Container-Transport zu Bahn und Straße, wo HHLA gut neun Prozent mehr Container beförderte.Der Umsatz erhöhte sich um 1,2 Prozent auf knapp 270 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit) wuchs um 9,3 Prozent auf 43 Millionen Euro. Das Unternehmen peilt für das Gesamtjahr weiter eine leichte Steigerung von Containerumschlag und Umsatz sowie einen Betriebsgewinn auf Vorjahreshöhe an. Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Handel mit Osteuropa.

Mit der „CSCL Arctic Ocean“ machte jetzt der nächste 19.100-TEU-Frachter von China Shipping im Hamburger Hafen fest mehr

Hafen Hamburg

Hamburg stärkt Handel mit Fernost

http://www.zeit.de/2015/16/haefen-hamburg-yokohama-partnerschaft

Copyright Zeit

Häfen von Hamburg und YokohamaJunge, komm bald wieder

Die Häfen von Hamburg und Yokohama sind Partner. Einmal im Jahr kommt ein Japaner nach Hamburg, um von den Deutschen zu lernen. Nur was eigentlich? von 

L

Messe

Maritime Wirtschaft schlägt Wellen auf transport logistic

Freitag, 20. März 2015

Die maritime Wirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Und das Zentrum dieser Branche liegt vom 5. bis 8. Mai 2015 wieder einmal in München, dem Veranstaltungsort der transport logistic.

Auch wenn München selber keinen Hafen bietet, präsentieren über 170 maritime Unternehmen ihre Dienstleistungen auf der Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Darunter namhafte Hafenausrüster, Liniengesellschaften und Reedereien. pk Mehr im THB

Pressemitteilung 18. Dezember 2014

 Copyright HPA danke Ingo Egloff

HPA fördert grünere Hafennutzung: weitere Entlastungen für Containerriesen

​Hamburg, 18. Dezember 2014 – Die Hamburg Port Authority (HPA) setzt Maßstäbe mit der Einführung eines neuen Rabatts für die Nutzung von umweltfreundlichem Hafenstrom. Gleichzeitig schreibt sie vor dem Hintergrund der ausstehenden Entscheidung über die Fahrrinnenanpassung wichtige Rabatte für besonders große Schiffe fort. Parallel dazu wird das Hafengeld durchschnittlich um nominal 2,5 Prozent erhöht. Damit sollen allgemeine Kostensteigerungen abgefangen werden. „Mit unserer Tarifpolitik bleiben die Kosten pro Menge unter der durchschnittlichen Teuerungsrate der vergangenen Jahre. Seit 2010 hat der Hamburger Hafen Marktanteile zurückgewonnen. Unser Ziel ist, diesen Aufwärtstrend weiter fortzusetzen“, sagt Tino Klemm, Leiter Immobilien und Finanzen sowie Mitglied der HPA-Geschäftsleitung.Neue Umweltrabatte für Schiffe als Teil der Umweltstrategie der HPA Insgesamt bietet die HPA nun fünf umweltspezifische Rabatte für Schiffe an und leistet somit einen großen Beitrag zur Luftreinhaltung im Hafen. Neu hinzugekommen ist der „Hafenstromrabatt“ von fünfzehn Prozent. Dieser wird Schiffen gewährt, welche im Hafen ihre Dieselmotoren ausschalten und stattdessen umweltfreundlichen, aus alternativen Energien stammenden Landstrom oder Strom von sogenannten Power-Barges nutzen. Zusätzlich gibt es einen neuen Rabatt von zwei Prozent für besonders umweltfreundlichen Schiffsbetrieb, wenn das Schiff mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist. Das bekannte Umweltzeichen wird u.a. vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt verliehen. Die positive Resonanz der Anreize zeigt sich beispielweise bei der Nutzung des Environmental Ship Index-Umweltrabattes (ESI). Über 3.000 Schiffe weltweit sind bereits ESI-zertifiziert – Tendenz steigend. Derzeit 30 Häfen und weitere Unterstützer in Europa, Amerika und Asien tragen mit ihren Anreizen dazu bei, diese Entwicklung fortzuführen. Der Rabatt für die Nutzung von Liquefied Natural Gas (LNG) soll einen Beitrag leisten um, das sogenannte „Henne–Ei-Problem“ zu lösen und Reeder dabei unterstützen, in diese neue und umweltfreundliche Technologie zu investieren. Träger des „Green Award“ werden begünstigt, da sie nachweislich besonders sicher und umweltfreundlich operieren.Weiterhin Rabatte für sehr große Schiffe und Transshipment Um weiterhin für besonders große Schiffe attraktiv zu bleiben, führt die HPA den Rabatt für außergewöhnlich große Fahrzeuge (AGF) weiter fort. Dieser kann bis zu 3.000 Euro ausmachen. Lediglich die Bezugsgröße für den Rabatt „Kappungsgrenze“ wurde für betroffene Schiffstypen geringfügig um 5.000 Bruttoraumzahl (BRZ) angehoben, bleibt damit aber unter dem Status Quo der wichtigen Wettbewerbshäfen. Auch der Transshipment-Rabatt bleibt planmäßig bestehen. Dieser trug dazu bei, dass ein Großteil zwischenzeitlich abgewanderter Feedermengen wieder zurück nach Hamburg geroutet wurde. Insgesamt geht die HPA davon aus, dass die Umsatzerlöse aus Hafennutzungsentgelten in 2015 stabil bleiben.

Pressemitteilung 18. Dezember 2014

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HPA fördert grünere Hafennutzung: weitere Entlastungen für Containerriesen

​Hamburg, 18. Dezember 2014 – Die Hamburg Port Authority (HPA) setzt Maßstäbe mit der Einführung eines neuen Rabatts für die Nutzung von umweltfreundlichem Hafenstrom. Gleichzeitig schreibt sie vor dem Hintergrund der ausstehenden Entscheidung über die Fahrrinnenanpassung wichtige Rabatte für besonders große Schiffe fort. Parallel dazu wird das Hafengeld durchschnittlich um nominal 2,5 Prozent erhöht. Damit sollen allgemeine Kostensteigerungen abgefangen werden. „Mit unserer Tarifpolitik bleiben die Kosten pro Menge unter der durchschnittlichen Teuerungsrate der vergangenen Jahre. Seit 2010 hat der Hamburger Hafen Marktanteile zurückgewonnen. Unser Ziel ist, diesen Aufwärtstrend weiter fortzusetzen“, sagt Tino Klemm, Leiter Immobilien und Finanzen sowie Mitglied der HPA-Geschäftsleitung.Neue Umweltrabatte für Schiffe als Teil der Umweltstrategie der HPA Insgesamt bietet die HPA nun fünf umweltspezifische Rabatte für Schiffe an und leistet somit einen großen Beitrag zur Luftreinhaltung im Hafen. Neu hinzugekommen ist der „Hafenstromrabatt“ von fünfzehn Prozent. Dieser wird Schiffen gewährt, welche im Hafen ihre Dieselmotoren ausschalten und stattdessen umweltfreundlichen, aus alternativen Energien stammenden Landstrom oder Strom von sogenannten Power-Barges nutzen. Zusätzlich gibt es einen neuen Rabatt von zwei Prozent für besonders umweltfreundlichen Schiffsbetrieb, wenn das Schiff mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist. Das bekannte Umweltzeichen wird u.a. vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt verliehen. Die positive Resonanz der Anreize zeigt sich beispielweise bei der Nutzung des Environmental Ship Index-Umweltrabattes (ESI). Über 3.000 Schiffe weltweit sind bereits ESI-zertifiziert – Tendenz steigend. Derzeit 30 Häfen und weitere Unterstützer in Europa, Amerika und Asien tragen mit ihren Anreizen dazu bei, diese Entwicklung fortzuführen. Der Rabatt für die Nutzung von Liquefied Natural Gas (LNG) soll einen Beitrag leisten um, das sogenannte „Henne–Ei-Problem“ zu lösen und Reeder dabei unterstützen, in diese neue und umweltfreundliche Technologie zu investieren. Träger des „Green Award“ werden begünstigt, da sie nachweislich besonders sicher und umweltfreundlich operieren.Weiterhin Rabatte für sehr große Schiffe und Transshipment Um weiterhin für besonders große Schiffe attraktiv zu bleiben, führt die HPA den Rabatt für außergewöhnlich große Fahrzeuge (AGF) weiter fort. Dieser kann bis zu 3.000 Euro ausmachen. Lediglich die Bezugsgröße für den Rabatt „Kappungsgrenze“ wurde für betroffene Schiffstypen geringfügig um 5.000 Bruttoraumzahl (BRZ) angehoben, bleibt damit aber unter dem Status Quo der wichtigen Wettbewerbshäfen. Auch der Transshipment-Rabatt bleibt planmäßig bestehen. Dieser trug dazu bei, dass ein Großteil zwischenzeitlich abgewanderter Feedermengen wieder zurück nach Hamburg geroutet wurde. Insgesamt geht die HPA davon aus, dass die Umsatzerlöse aus Hafennutzungsentgelten in 2015 stabil bleiben.
 

HPA fördert grünere Hafennutzung: weitere Entlastungen für Containerriesen

HPA fördert grünere Hafennutzung weitere Entlastungen für Containerriesen
Die Hamburg Port Authority (HPA) setzt Maßstäbe mit der Einführung eines neuen Rabatts für die Nutzung von umweltfreundlichem Hafenstrom. Gleichzeitig schreibt sie vor dem Hintergrund der ausstehenden Entscheidung über die Fahrrinnenanpassung wichtige Rabatte für besonders große Schiffe fort. Parallel dazu wird das Hafengeld durchschnittlich um nominal 2,5 Prozent erhöht. Damit sollen allgemeine Kostensteigerungen abgefangen werden. „Mit unserer Tarifpolitik bleiben die Kosten pro Menge unter der durchschnittlichen Teuerungsrate der vergangenen Jahre. Seit 2010 hat der Hamburger Hafen Marktanteile zurückgewonnen. Unser Ziel ist, diesen Aufwärtstrend weiter fortzusetzen“, sagt Tino Klemm, Leiter Immobilien und Finanzen sowie Mitglied der HPA-Geschäftsleitung. Lesen Sie mehr auf HPA Pressemeldung, Dezember 19, 2014; Foto: Hafen Hamburg
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Freitag, der 17.Oktober 2014
Für die bayerische Industrie ist der Hamburger Hafen das Tor zur WeltHamburg: Der Hamburger Hafen ist der wichtigste Umschlagplatz für den Ex- und Import von Waren aus und nach Bayern. Rund 52 Prozent des gesamten Überseehandels des Bundeslandes gehen über den Elbehafen. Von den in Hamburg in 2013 insgesamt umgeschlagenen 9,3 Mio. Standardcontainern wurden 720.000 aus bzw. nach Bayern transportiert. Für die stark exportorientierte Wirtschaft des Freistaats sind die geographische Nähe und die sehr gute Verkehrsanbindung zwischen Deutschlands größtem Seehafen und den Wirtschaftsunternehmen in der Region von besonderer Bedeutung.
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Auf der Fachklausur der „ARGE GVZ in Bayern“ im oberfränkischen Hof am 14. Oktober 2014 erläuterte Ingo Egloff, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), als Gastreferent die sehr guten Verkehrs- und Handelsbeziehungen zwischen dem Hamburger Hafen und Bayern. „Bayern ist von den deutschen Bundesländern der größte Kunde des Hamburger Hafens und partizipiert erheblich an der Wertschöpfung, die der Hamburger Hafen generiert. In einer Untersuchung der OECD von 2012 wurde festgestellt, dass von jedem Euro, der im Hamburger Hafen verdient wird, 12 Cent nach Bayern gehen.“ Copyright Lutz Messerschmidt Die Teilnehmer der Fachklausur aus der bayerischen Industrie, Transport- und Logistikwirtschaft interessierten sich besonders für die Ausbaumaßnahmen der Elbe und die Leistungsfähigkeit und Verkehrsinfrastruktur des Hamburger Hafens. Ingo Egloff sagte hierzu: „Hamburg nimmt als größter deutscher Seehafen in erheblichem Maße nationale Aufgaben wahr und somit ist der Ausbau der Elbe und des Hafenhinterlandverkehrs für die gesamte Bundesrepublik und die europäischen Nachbarn von großer Bedeutung. Die bereits sehr guten Schienenanbindungen Bayerns an den Hamburger Hafen gilt es weiter zu verbessern. Vordringliches Projekt ist dabei der Ausbau des Ostkorridors über Lüneburg-Stendal-Magdeburg-Erfurt-Hof-Regensburg bis Passau.“ Im ersten Bauabschnitt dieser Maßnahme wurde die Strecke zwischen Hamburg und Lüneburg um ein drittes Gleis erweitert und im Juli in Betrieb genommen. Die Kapazität für Güterzüge auf dieser Strecke wurde dadurch erhöht und entlastet die stark befahrene Trasse zwischen Hannover und Hamburg.   Hamburg ist der größte Eisenbahnhafen Europas. Zwischen den Elbehafen- und den Inlandterminals in Bayern verkehren wöchentlich 216 Containerzüge. Der Standort Hof beispielsweise ist durch acht bis neun Güterzugverbindungen wöchentlich mit Hamburg verbunden. Die Hamburg Port Authority hat in den letzten Jahren über 300 Mio. € in die Erneuerung und den Ausbau der Hafenbahn investiert, unter anderem in die Erneuerung der Kattwyk- und der Rethehubbrücke, die für den Verkehr innerhalb des Hafens und aus dem Hafen heraus große Bedeutung haben. Ergänzend sagte Ingo Egloff: „Wir werden zukünftig die Anzahl der Ganzzugverbindungen erhöhen müssen. Das erfordert erhebliche Investitionen auch im Binnenland. Ziel ist, die Containerzüge zwischen den Inlands- und Hafenterminals im Shuttleverkehr einsetzen zu können. Die Angleichung und Abstimmung der IT-Systeme der Terminals, Seereedereien und Eisenbahnunternehmen, Speditionen und Binnenschiffsunternehmen muss das Ziel sein. Sonst sind wir nicht in der Lage, die wachsenden Gütermengen einigermaßen umweltverträglich und zügig zu bewältigen. Wir arbeiten daran.“ Die Teilnehmer der Fachklausur und des vorangegangenen Abendempfangs anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der „ARGE GVZ in Bayern“ im Theater in Hof nutzten diesen Rahmen, um sich mit den Vertretern aus Hamburg intensiv auszutauschen. Jürgen Behrens, Leiter der HHM-Repräsentanz Deutschland-Süd: „In Gesprächen mit den Kunden des Hamburger Hafens aus Industrie, Handel und den Transportunternehmen aus Bayern zeigt sich, dass man dort weiterhin auf die sehr guten Schienenanbindungen zwischen dem Hamburger Hafen und den Güterverkehrszentren in der Region setzt, da diese sich seit Jahren durch Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit bewähren.“ Henry Schwittai, Leiter Marketing und Verkauf des Hofer GVZ-Terminalbetreibers Contargo Network Logistics GmbH, betont ebenfalls die guten Beziehungen zwischen Hamburg und Bayern: „Die Region Oberfranken verfügt über sehr gute Schienenanbindungen zu und von den deutschen Seehäfen, speziell Hamburg. Das GVZ und der Umschlagterminal Hof spielen dabei zweifelsfrei eine Schlüsselrolle im Container-Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens.“ Ingo Egloff erläuterte in seinem Vortrag auch die Bedeutung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 2. Oktober zur Fahrrinnenanpassung der Elbe. „Das Gericht hat ausgeführt, dass der Planfeststellungsbeschluss zwar Mängel beinhaltet, aber diese nicht zu seiner Aufhebung führt, sondern dass nachgebessert werden muss. Wir gehen daher davon aus, dass es mit Verzögerung zu den Maßnahmen kommen wird. Wir hätten uns auch gewünscht, dass es zu einer schnelleren Entscheidung kommt. Insgesamt stellt sich aber die Frage, was im Planungsrecht in Deutschland geändert werden muss, damit große Infrastrukturprojekte in diesem Land überhaupt noch realisiert werden können“. Der Hamburger Hafen wird bereits jetzt schon von außergewöhnlich großen Schiffen mit einer Länge von über 330 Metern und/oder einer Breite von 45 Metern angelaufen. Im Juli wurde der erste Liegeplatz für 18.000-TEU-Schiffe eröffnet. „Wir werden zukünftig mit Hilfe von IT-gesteuerter Technik dafür sorgen müssen, dass Verkehre effizienter zu den Seehäfen gelangen können. Die LKW und die Züge zeitlich abgestimmt zu den Schiffsankünften auf das Terminal zu steuern, ist unsere Herausforderung. Daran wird in Hamburg im Rahmen des Projekts „smartPORT logistics“ der Hamburg Port Authority gearbeitet“, führte Ingo Egloff weiter aus. Das dafür entwickelte intermodale Port Traffic Center für den Schiffs-, Bahn- und Straßenverkehr bildet die Grundlage, um die Verkehrsströme künftig miteinander zu vernetzen. (Pressemeldung vom 17.10.2014) 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne