Hafen : Neuer Schiff-Shuttle für Container Elbe Hamburg Brunsbüttel

Ferlemann
Infrastruktur hatten die von Sebastian Reimann (Mitte) moderierte Politikerrunde zum Thema (v. l.): Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann sowie die Wirtschaftsminister Olaf Lies (Niedersachsen) und Reinhard Meyer (Schleswig-Holstein).
Brunsbütteler Hafenbetreiber übernimmt Rendsburg Port
Brunsbüttel/Rendsburg Copyright Norddeutsche Rundschau
Die Brunsbüttel Ports GmbH übernimmt rückwirkend zum 1. Januar die Anteile der HaGe Port an der Rendsburg Port GmbH und ist damit alleiniger Betreiber des Schwerlasthafens am Nord-Ostsee-Kanal in Osterrönfeld. Mit der Übernahme ist Brunsbüttel Ports alleiniger Gesellschafter der Rendsburg Port GmbH. „Der Hafen blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung seit seiner Inbetriebnahme zurück und hat seine Position als Schwerlasthafen insbesondere für den Onshore-Windenergiebereich behauptet“, sagt Geschäftsführer Frank Schnabel. „Diese Erfolgsgeschichte möchten wir fortschreiben.“ Das bedeute: „Mit der Erfahrung und dem Knowhow der Schramm Ports & Logistics wollen wir die Wettbewerbsposition des Rendsburg Port in der Metropolregion Hamburg und in Norddeutschland langfristig sichern.“ Der Schwerlasthafen hat sich auf das Handling von Schwerlastkomponenten und großen Stückgütern, wie z.B. Windkraftanlagen, spezialisiert. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Rendsburg Port zu einem wichtigen Umschlaghub für Onshore-Windkraftkomponenten in Norddeutschland entwickelt. Das vergangene Geschäftsjahr belegt die steigende Auslastung des Hafens: 183 Binnenschiffe liefen in 2015 den Rendsburg Port an, was einer Steigerung von knapp 50 Prozent entspricht. Peter Klarmann, Geschäftsführer der Rendsburg Port Authority GmbH als Eigentümer-Vertreter des Schwerlasthafens, erwartet eine weitere positive Entwicklung des Hafens.
sh:z
Foto: sh:z
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wenzel-Weniger-Laenderegoismus-mehr-Hafenkooperation,wenzel302.html
Copyright NDR sihe unten
Stand: 09.02.2016 07:20 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Wenzel: Weniger Länderegoismus, mehr Hafenkooperation

http://wimikiel.com/2016/02/04/nord-verkehrsminister-wollen-wirtschaftsraum-unterelbe-weiter-staerken/

Copyright Norddeutsche Rundschau

Nord-Verkehrsminister wollen Wirtschaftsraum Unterelbe weiter stärken

Nord-Verkehrsminister zu Chancen des Wirtschaftsraums Unterelbe: Mehr Hafenkooperation – weniger Zentralisierung Verschiffung von Rotorblättern für einen Offshore-Windpark Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer und seine Amtskollegen Fank Horch (Senator, Hamburg) sowie Olaf Lies (Niedersachsen) sehen eine länderübergreifende Kooperation der Elbehäfen Hamburg, Brunsbüttel, Glückstadt, Stade und Cuxhaven als essentiell wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung im gesamten norddeutschen Raum an. „Verkehrsflüsse und Warenströme machen nicht an Ländergrenzen halt, darum brauchen wir – bei aller belebenden Konkurrenz – auch zwischen den Häfen ähnliche Allianzen wie bei den Schienenprojekten S 4 und S 21 oder beim Weiterbau der A 20 mit westlicher Elbquerung“, sagte Meyer heute Abend bei einer Diskussionsrunde des Hafen- und Logistiknetzwerks Seaports Elbe in Cuxhaven. An der Gesprächsrunde nahmen neben Meyer, Horch und Lies auch der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sowie Brunsbüttels Hafenchef Frank Schnabel teil. Reinhard_MeyerAm Rande der Posiumsdiskussion in Cuxhaven sagte Meyer weiter (Audiopfeil klicken):
Wie Meyer sagte, sehe er vor dem Hintergrund der notwendigen Kooperationen auch die vom Bund geplante Zentralisierung in verschiedenen Infrastrukturbereichen kritisch. „Damit gehen wichtige Synergien verloren und das Know-how über Gegebenheiten vor Ort kann nicht mehr – wie im jetzigen Verfahren – unmittelbar in die Planungen einfließen“, so Meyer. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Empfehlungen der „Bodewig II-Kommission“. Insbesondere die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mache deutlich, wie wenig sinnvoll eine „Zentralisierung um der Zentralisierung willen“ sei. Mit Blick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Wirtschaftsraum Unterelbe nannte Meyer als erfolgreiche Beispiele die Planungen eines Mehrzweckhafens mit Multi-Purpose-Pier und eines nationalen LNG-Terminal in Brunsbüttel. Zudem sei die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven erfolgreich gestartet und das Land führe zum Fahrplanwechsel 2016 einen Schnellbus Brunsbüttel – Itzehoe ein, um die Fähre an den Nahverkehr des Landes anzuschließen. Weitere Informationen zu dem Hafen- und Logistik-Netzwerk ELBESEAPORTS hier klicken
Foto: sh:z
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wenzel-Weniger-Laenderegoismus-mehr-Hafenkooperation,wenzel302.html
Copyright NDR
Stand: 09.02.2016 07:20 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Wenzel: Weniger Länderegoismus, mehr Hafenkooperation

Sechs Tage lang steckte das Containerschiff "Indian Ocean" im Schlick der Elbe fest. Erst beim dritten Versuch gelang es, den 400 Meter langen Frachter wieder zurück in die Fahrrinne zu ziehen. Mittlerweile hat er sein Ziel, den Hamburger Hafen, erreicht. Für Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) zeigt der Vorfall, dass Hamburg bei solch großen Schiffen an seine Grenzen stößt. "Wenn sich das Schiff quer in die Fahrrinne gelegt hätte, wäre Hamburg tagelang blockiert gewesen", sagte Wenzel auf NDR Info. Aus Sicherheitsgründen sollten daher diese großen Frachter im Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven fest machen.
Video

Wenzel fordert mehr Kooperation der Häfen

NDR Info - 09.02.2016 07:20 Uhr Autor/in: Stefan Schlag
Die "Indian Ocean" ist freigeschleppt worden. Wenn es nach Niedersachsens Umweltminister Wenzel geht, laufen solche Containerriesen künftig den JadeWeserPort in Wilhelmshaven an.
0 bei 0 Bewertungen
Download
Wenzel plädierte für eine bessere Zusammenarbeit der norddeutschen Länder. "Da hat jeder seine Stärken. Die Hamburger haben starken Loco-Verkehr, also viel was auch im Hinterland weiterverarbeitet wird, sie haben auch gute Hinterlandverbindungen. Aber es gibt eben auch andere Häfen, die sehr große Tiefgänge haben."

Elbvertiefung sieht Wenzel kritisch

Bisher hätten "Länder-Egoismen" leider eine große Rolle gespielt. "Das hat dazu geführt, dass jeder seinen Fluss einzeln ausgebaggert hat. Da kommen wir mittlerweile aber an Grenzen, die uns die Natur setzt. Wir müssen mit Meeresspiegelerhöhungen rechnen, wir müssen die Deichsicherheit garantieren. Wir haben es mit erheblichen Schlickmengen zu tun, die gebaggert werden müssen, was immense Kosten verursacht", sagte Umweltminister Wenzel. Die geplante Elbvertiefung sieht Wenzel entsprechend kritisch. "Ich glaube, dass da Grenzen erreicht sind", sagte der Grünen-Politiker. Entscheidend sei nun das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.
Copyright  DVZ
Die Häfen an der Unterelbe sind gemeinsam stärker, wenngleich jeder Umschlagplatz sein jeweiliges Profil weiter schärfen sollte. Das war der Tenor einer Diskussionsrunde des Netzwerkes Elbe Seaports vergangenen Donnerstag in Cuxhaven. „Es geht darum, die jeweiligen Stärken zu stärken“, sagte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies, der gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Hamburg und Schleswig-Holstein und dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann zum Thema Verkehrsinfrastruktur in der Region diskutierte. In einer zweiten Runde mit Vertretern der Häfen Hamburg, Brunsbüttel, Cuxhaven und von Niedersachsen Ports gibt es um die Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Häfen. Interessante Ansatzpunkte sahen die Beteiligten in der Offshore-Windindustrie, beim Zukunftsthema LNG, bei der Digitalisierung der maritimen Supply Chain oder auch bei der Wiederaufnahme eines Unterelbe-Shuttle-Containerdienstes. (sr)
ww.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/rosige-aussichten-fuer-die-westkueste-id12672511.html
Copyright Norddeutsche Rundschau
Wilhelmshaven contra Brunsbüttel
Flüssiggas-Terminal: Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann räumt Standort in Niedersachsen größere Chancen ein
Brunsbüttel/Cuxhaven
Kampfansage aus Niedersachsen: „Den LNG-Terminal sehe ich in Wilhelmshaven. Brunsbüttel wird etwas anderes finden“, erklärte Enak Ferlemann. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium mit Wahlkreis Cuxhaven erklärte dies am Donnerstagabend am Rande einer Konferenz über Infrastruktur und Zusammenarbeit der „Elbe Seaports“, zu denen neben den Häfen Cuxhaven und Stade auch der Elbehafen in Brunsbüttel und Glückstadt sowie Hamburg gehören. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports und seit langem Motor hinter der Idee eines Flüssiggas-Terminals am Elbehafen, traf Ferlemanns Aussage nicht überraschend. Er verwies darauf, dass an einem Standort in der Schleusenstadt durchaus wirtschaftliche Chancen für das LNG-Terminal bestünden. Während es in Wilhelmshaven vorrangig um die mangels Nachfrage noch als unwirtschaftlich geltende Versorgung von Schiffen mit dem umweltfreundlichen Treibstoff gehe, sei Brunsbüttel weiter. Denn dort gelte es, gerade auch die Industrie mit Gas zu versorgen, nebenher Schiffe und vor allem weitere Abnehmer in der Region. Bis hin nach Hamburg. Und, so Schnabel: „Ganz aktuell hat uns der Verband der chemischen Industrie seine Unterstützung zugesagt.“ Bereits zuvor hatte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der neben Ferleman mit seinem niedersächsischen Kollegen Olaf Lies und dem Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch auf dem Podium saß, erklärt, LNG in Brunsbüttel sei ein Projekt für die gesamte Unterelberegion. Bei allem von Ferlemann gewünschten Wettbewerb der Hafenstandorte untereinander sei, so Meyer, das große Ziel, „dass nicht jeder für sich alleine wirkt“. Somit gewinnt Meyer auch der Entscheidung der Windkraftsparte von Siemens, sich in Cuxhaven niederzulassen, etwas Positives ab: Auch Hamburg und Schleswig-Holstein würden davon profitieren. Seit 2009 bereits gibt es die Dachmarke Elbe Seaports, unter der die beteiligten Häfen auftreten. Motto: „Fünf Seehäfen gemeinsam für die Unterelbe“. Dabei habe jeder Standort seinen Vorteil, waren sich die Teilnehmer der Diskussionsrunde einig. Hamburg legt seinen Schwerpunkt auf Container-Umschlag. Die Hansestadt, so Senator Horch, brauche die Elbvertiefung genau aus diesem Grund: Steigende Warenströme mit dem Ziel Hamburg müssten mit dem Schiff auch in die Hansestadt gelangen können. Cuxhaven am anderen Ende der Allianz sieht sich als Schwergewicht im Offshore-Sektor. Brunsbüttels Elbehafen ist Spezialist bei Massengütern – und erzielte im vorigen Jahr mit 8,7 Millionen Tonnen einen neuen Umschlagrekord. Das alles seien genau die Stärken, die im internationalen Wettbewerb herausgestellt werden müssen, sagte Olaf Lies. „Wir können nicht überall alles machen.“ Wichtig sei daher die gemeinsame Positionierung im internationalen Wettbewerb, um nicht Boden an Rotterdam oder Antwerpen zu zu verlieren. Zumindest vier der Hafenpartner wollen ein Projekt wieder aus der Versenkung holen: den Container-Shuttle per Binnenschiff zwischen Stade, Brunsbüttel, Glückstadt und Hamburg. Er sei von dieser Idee überzeugt, erklärte Ferlemann: „Dem Binnenschiff gehört die Zukunft.“ Tatsächlich werde noch viel zu viel über die Straße transportiert – Lkw-Transporte haben einen Anteil von 70 Prozent. Die Schiene empfehle sich aufgrund schlechter Strukturen allenfalls im europaweiten Güterverkehr. Und gemessen am Transportvolumen, so der Parlamentarische Staatssekretär, sei das Binnenschiff konkurrenzlos günstig. Der geplante Container-Shuttle wird im März Thema einer Tagung in Brunsbüttel sein.
Ralf Pöschus
Infos: www.elbe-seaports.com
Hafen-Bilanz
Glückstadt
Frank Schnabel, Geschäftsführer der Schramm-Group, zieht eine positive Bilanz für den Umschlag am Außenhafen. Weiter verfolgt werden die Pläne für den Schiffs-Shuttle.
Ein Hafen für die ganze Welt
Neuer Container-Service für Glückstadt
Glückstadt/Brunsbüttel
Er ist der kleinste Hafen der Schramm-Group: Der Glückstädter Hafen. Aber mit einer „wichtigen Bedeutung“, sagt Geschäftsführer Frank Schnabel. „Es gibt regionale Kunden, die mit ihrem Unternehmen da sind, weil es den Hafen gibt.“ 14,3 Millionen Tonnen hat das Unternehmen in ihren Häfen im vergangenen Jahr umgeschlagen. Da muten die 140 000 Tonnen davon für „Glückstadt Port“ wenig an. Doch das ist für Frank Schnabel nicht ausschlaggebend. „Wir sind mit Glückstadt sehr zufrieden.“ Entscheidend sei, dass es sich rechnet. Zudem sieht er die Häfen an der Unterelbe als Ganzes. Die Brunsbütteler Häfen sind im Besitz des Unternehmens, Glückstadt und andere Häfen, wie Rendsburg, sind vom Land oder der kommunalen Hand gepachtet. Um wirtschaftlich zu arbeiten, gibt es an den kleineren Standorten nur Kernmannschaften. „Wir arbeiten im Pool“, sagt er. „Die Mitarbeiter sind extrem flexibel und orientieren ihre Arbeitszeiten an der Arbeit. Es sind echte Hafenmenschen.“ Das heißt, dass zum Löschen von Ladung dann auch Mitarbeiter von Brunsbüttel nach Glückstadt gefahren werden. „Auch deshalb sind wir so erfolgreich.“ Mit der Folge, dass die Schramm-Group im vergangenen Jahr – anders als andere große Hafenbetreiber im Norden wie Kiel und Lübeck – gewachsen ist. „Ganz gegen den Trend. Wir haben Wachstum, also machen wir etwas richtig.“ Das Unternehmen verlade alle Produkte, „die auf dem Markt sind“. Für Glückstadt gelte dies im Prinzip auch. Wobei dort die Bandbreite kleiner ist, aber auch wächst. In der Elbestadt werden in erster Linie Dünger, Gips, Kalk, Cellulose und neuerdings Glas verladen. „Vorrangig Dünger. Doch wir packen alles“, sagt Sven Hargens, der für das Marketing im Unternehmen zuständig ist. Gut laufe in Glückstadt neben dem Be- und Entladen von Schiffen auch das Geschäft „Container packen für den Hamburger Hafen“. Mittlerweile – und das ist neu – kommen Container aus Australien, Brasilien, Kenia, Chile, Island, Südkorea, Dominikanische Republik und St. Domingo nach Glückstadt. Frank Schnabel macht es sichtlich Freunde, die Länder alle aufzuzählen. Wohl auch, weil er bereits in den 90er Jahren Mitinitiator des Container-Geschäftes in der Elbestadt war. 2015 machten darüber hinaus 72 Fahrgastschiffe an der Norderseite des Hafen fest. Die Verwaltung dieser Schiffe obliegt auch dem Unternehmen, die Liegegebühr bekommt das Land als Eigentümer des Außenhafens – zahlt dafür wiederum eine Verwaltungsgebühr an die Schramm-Group. Im vergangenen Jahr kündigte Frank Schnabel bereits an, dass die Elbestadt einen neuen Shuttle-Service für Container bekommen soll. Auch davon verspricht sich Schnabel mehr Leben für den Glückstädter Hafen. Doch die günstigen Dieselpreise machten der Planung bisher einen Strich durch die Rechnung. Der Lkw-Verkehr ist günstig wie lange nicht. Aber Schnabel ist zuversichtlich, dass der Shuttle-Schiff-Verkehr auf der Route Brunsbüttel-Glückstadt-Stade Hamburg kommt: „Die Straßen werden voller, der Straßenausbau vor Hamburg wird rund 20 Jahre dauern.“ Die Schiff-Shuttle bieten eine Alternative zu den Staus auf der Straße. Es müsse jedoch noch geklärt, ob die Binnenschiffe dann in Hamburg an den Terminals entladen könnten, um die Container gleich auf die großen Schiffe umzuladen. Ein weiteres Problem: Die Kunden müssen noch überzeugt werden, ihre Ware per Schiff und nicht per Lastwagen transportieren zu lassen. Und dies sei zurzeit nicht ganz einfach. „Aber wir kämpfen weiter.“ Die Planungen stehen, eigentlich könnte es losgehen. Unter dem Motto: „Road to See“ als Vorzeigeprojekt.
Christine Reimers
http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/foto-geschaeft-der-brunsbuettler-hafengruppe-waechst-zweistellig.html
Copyright DVZ

Geschäft der Brunsbüttler Hafengruppe wächst zweistellig

Im Hafen Brunsbüttel nehmen insbesondere Stückgüter eine wichtige Rolle in der Bilanz ein. (Foto: Hafen Brunsbüttel)

21. Januar 2016
Insbesondere die wertschöpfungsintensiven Stückgüter nehmen eine wichtige Rolle in der Bilanz ein. Hierzu zählen insbesondere Windkraftanlagen, die im Elbehafen und am Rendsburg Port vorrangig aus dem Bereich der Onshore-Windenergie umgeschlagen werden. An beiden Standorten wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Flächen für das Handling und die Zwischenlagerung von Windkraftanlagensegmenten geschaffen. Der voranschreitende Ausbau von Onshore-Windparks kurbelt dieses Segment zusätzlich an. Der Bereich Massengut war bei der Hafengruppe auch im zurückliegenden Jahr durch den Umschlag von zum Beispiel Baustoffen und Kupfererzkonzentrat geprägt. Wachstumstreiber im Bereich der Flüssiggüter sind der Umschlag von Ölprodukten im Brunsbütteler Ölhafen sowie das Handling von Rohölerzeugnissen und Propangas im Elbehafen. Hier wird das Propangas per Tankschiff angeliefert und per Pipeline weitertransportiert. "Das Jahresergebnis bestätigt unser Konzept der multimodalen und standortübergreifenden Ausrichtung. Die Kombination eines breiten Umschlagsportfolios mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot ermöglicht uns eine vielseitige und flexible Kundenansprache", sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Hafengruppe. (jpn)
Brunsbütteler Hafengruppe wächst
Umschlag in den drei Brunsbütteler Häfen auf 11,8 Millionen Tonnen gesteigert
Brunsbüttel  Copyright Norddeutsche Rundschau danke Ralf Pöschus
Gemessen an den Umschlagzahlen müssen sich die zur Hafengruppe Brunsbüttel Ports gehörenden Terminals nicht verstecken: Sie sind insgesamt der sechstgrößte Hafenbetrieb der Republik. Und sie vermelden auch für 2015 ungebremstes Wachstum. Der Gesamtumschlag stieg in den drei Brunsbütteler Häfen sowie im Außenhafen Glückstadt und am Kanal in Rendsburg auf 14,3 Millionen Tonnen –ein Zuwachs gegenüber 2014 um 16 Prozent. Allein in der Schleusenstadt wurden 11,8 Millionen Tonnen Güterumschlag erzielt. Motor ist der Brunsbütteler Elbehafen. Dort wurden im vorigen Jahr mit 8,7 Millionen Tonnen fünf Prozent mehr Güter umgeschlagen. „Das Ergebnis bestätigt unser Konzept unterschiedlicher Transportanbindungen und standortübergreifender Ausrichtung“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports. Für ihn liegt das Erfolgsgeheimnis in der Vielfalt von Stück-, Massen- und Flüssiggütern. Windkraftkomponenten, Baustoffe und Kupferkonzentrat sowie Rohölerzeugnisse und Propangas bilden die Basis für die erfolgreiche Entwicklung, sagt Schnabel. Eine große Perspektive sieht er seit langem im Aufbau eines Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel. Dafür verspüre er zunehmend Rückenwind. Die Hände in den Schoß legen gehört nicht zum Credo der zur Brunsbütteler Schrammgroup gehörenden Hafengruppe. Schnabel verweist auf Investitionen von 20 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren in Umschlaggeräte und Hafenanlagen. Auch die Mitarbeiterzahl werde kontinuierlich ausgebaut. Derzeit zähle der Hafenbetrieb 200 Beschäftigte. Personal werde unverändert für die Häfen gesucht. Daneben bilden Brunsbüttel Ports in mittlerweile zehn verschiedenen Berufen aus – Nachwuchs fürs eigene Unternehmen. Fazit des Hafenchefs: „Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns, diesen Kurs weiter zu verfolgen.“
Ralf Pöschus
 

http://www.dvz.de/rubriken/binnenschifffahrt/single-view/nachricht/hpa-verbessert-bedingungen-fuer-leercontainertransporte-per-binnenschiff.html

HPA verbessert Bedingungen für Leercontainertransporte per Binnenschiff WillyThielSCH2423 Copyright Willy Thiel http://www.nok21.de/2015/10/22/nur-zwei-prozent-aller-stahlboxen-aus-dem-hamburger-hafen-werden-mit-dem-binnenschiff-ins-hinterland-gebracht/ Indem mehr Leercontainer über andere Verkehrsträger wie beispielsweise das Binnenschiff befördert werden, soll die Straßeninfrastruktur im Bereich der Köhlbrandbrücke entlastet werden 05. Januar 2016 D ie HPA Hamburg Port Authority sorgt dafür, dass mehr Leercontainer über andere Verkehrsträger wie beispielsweise das Binnenschiff im Hafen abgewickelt werden. Damit soll die Straßeninfrastruktur im Bereich der Köhlbrandquerung entlastet werden. Schätzungen der HPA zufolge entfallen mehr als 1 Mio. LKW-Fahrten por Jahr auf Leercontainertransporte. Mit Beginn des neuen Jahres setzt die HPA die Baggerarbeiten im Neuhöfer Kanal fort. Ziel ist eine ausreichende Wassertiefe herzustellen und so einen zuverlässigen Binnenschiffsverkehr zwischen dem Leercontainerdepot HCS im Osten und den großen Containerterminals zu ermöglichen. Derzeit ist eine Binnenschiffsabfertigung nur während des Hochwassers möglich. 2014 wurden 16.000 Teu auf dem Wasserweg abgefertigt. Durch die Verbesserung der wasserseitigen Erreichbarkeit des Leercontainerdepots erwartet die HPA in den nächsten Jahren eine erhebliche Steigerung des Binnenschiffsumschlags bei HCS von geschätzten 60 Prozent. Die Arbeiten am Neuhöfer Kanal dauern voraussichtlich bis März. (jpn)

 http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/dithmarschen/zeitung/artikel/brunsbuettel-das-land-steht-zur-pier.html

Copyright Boysen Medien Brunsbuettel_Ports_20

Brunsbüttel (fan) Mit dem Bau einer Vielzweckpier zwischen dem Elbehafen und dem Kernkraftwerk wollen die Kreise Dithmarschen und Steinburg sowie die Stadt Brunsbüttel der Infrastruktur an der Elbe einen neuen Schub geben. Das Land unterstützt die Pläne und will das 70 Millionen Euro teure Vorhaben mit 90 Prozent fördern. Die verbleibenden zehn Prozent müssen die beiden Kreise und die Stadt Brunsbüttel stemmen. Anfang des Monats haben alle drei Beteiligten noch einmal bekräftigt, das Vorhaben und die Planung voranzutreiben. Lesen Sie dazu das Interview mit Staatssekretär Dr. Frank Nägele in unserer Montagausgabe.

Copyright DVZ

http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/entscheidender-impuls-fehlt.html

Entscheidender Impuls fehlt

DVV Media Group und DNV GL bringen Experten zusammen. Dabei wurde am vergangenen Donnerstag auch der erstmals veröffentlichte LNG Report vorgestellt. (Fotos: Arndt)

07. Dezember 2015 | von Jan Peter Naumann
F

Kombinierte Kräfte

Mit einer Kombination aus Gas- und Dampfturbinenanlage (GUD) will die Reederei CMA CGM die bisherigen Nachteile eines LNG-Antriebs (Stauraumverlust für Container durch Tanks) beseitigen. Zusammen mit dem Gastankhersteller GTT und DNV GL stellte sie kürzlich in Singapur eine Machbarkeitsstudie für ein Großcontainerschiff vor.
Empfehlung
Flüssiggas (LNG) als alternativer Energielieferant zu Erdöl wird sich im Verkehrssektor nur dann durchsetzen, wenn die Impulse von Großverbrauchern wie der Industrie kommen. Das wurde bei einem Expertenabend mit rund 50 Gästen zum Thema LNG der DVV Media Group und des Schiffsklassifizierers sowie maritimen Technikberaters DNV GL am vergangenen Donnerstag deutlich. Schifffahrt und Landverkehr seien als Abnehmer des verflüssigten Erdgases nur in geringem Umfang beteiligt, der weitaus überwiegende Teil käme für die energieintensive Industrie infrage, sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports und gleichzeitig Sprecher des Industrieleiterkreises des Standorts an der Unterelbe. Düngemittelhersteller und Chemieunternehmen würden gern auf LNG umstellen, wenn die Versorgung in größerem Umfang gesichert ist. Daran hapert es noch, denn trotz einiger guter Ansätze wie zum Beispiel Spezialwaggons für den Gastransport oder LNG-betriebene Fähren ist es bisher nicht gelungen, sich in Deutschland auf ein Importterminal zu einigen und von dort aus die Versorgung auf die Beine zu stellen. Dabei sei nicht die Verfügbarkeit das Problem, machte Jan Tellkamp von DNV GL deutlich. Es liegt am Rechtssicherheitsrahmen, der in Deutschland vereinheitlicht werden müsste. Ein Beispiel ist die LNG-Powerbarge, die Kreuzfahrtschiffe in Hamburg mit Strom versorgt. Der Genehmigungsprozess sei sehr langwierig und umständliche gewesen, erklärte Ralf-Thomas Rapp vom Betreiber Becker Marine Systems. Das sehr zögerliche Herangehen an das Thema LNG werde dazu führen, dass andere Länder wie Norwegen oder die Niederlande einen Wettbewerbsvorteil erlangen, befürchtet Heinz-Jürgen Hiller, bei VTG für das internationale Geschäft zuständig. „Man muss etwas tun“, lautete sein nachdrücklicher Appell. Schnabel, der in Sachen LNG schon seit 2011 (NOK21.de dabei)mit verschiedenen Akteuren und möglichen Investoren in Kontakt steht und sich für ein zentrales Importterminal in Brunsbüttel starkmacht, sieht Anzeichen dafür, dass sich jetzt auch politisch etwas bewegt. „Die Unterstützung der Landesregierung in Schleswig-Holstein haben wir.“ Angesichts der zahlreichen Schiffe, die auf der Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal Brunsbüttel passieren, des Industrieclusters und der vorhandenen Flächen müsse man sich schon fragen, was eigentlich noch gegen die Ansiedlung eines Terminals mit Verteilfunktion an Industrie und Verkehr spreche. Und noch einen Aspekt führte Schnabel ins Feld: die größere Unabhängigkeit von Gaslieferungen per Pipeline aus Russland. Mehrere Teilnehmer wiesen auf die Geschäftschancen hin, die sich aus Zwischenlagerung, Feinverteilung, Transport und Technikzulieferungen ergeben. Wirklich wirtschaftlich wird LNG, sobald es in größeren Mengen als bisher auf den Markt kommt. Gerd Würsig, bei DNV GL zuständig für gasbetriebene Schiffe, wies darauf hin, dass in fünf Jahren 30 Prozent mehr Gas verfügbar sei als heute. Grund: Die Kapazitäten zur Verflüssigung werden erheblich ausgebaut. Wenn das Gas aus den Golfstaaten in höherem Maße auf den Markt drängt, habe das automatisch Auswirkungen auf die Preise im Vergleich zu Erzeugnissen aus Rohöl. Schon jetzt kosten 1 Mio. BTU (26,4 m3 Gas) 2,12 USD. Die wirtschaftliche Größe wird vermutlich auch entscheidend für den Durchbruch von Flüssigerdgas als Motorenbrennstoff sein – oder wie es ein Teilnehmer ausdrückte: „In zehn Jahren ist die Sache gesetzt.“
Zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/brunsbuettel-vielzweckhafen-gutachten-liegt-vor.html Copyright Boysen-Medien   http://www.verkehrsrundschau.de/neues-konzept-fuer-elbe-shuttle-1717677.html Copyright Verkehrsrundschau http://www.nok21.de/wp-content/uploads/2015/12/Brunsb%C3%BCttelHafen2016.jpg

Luftbild vom Elbehafen: Direkt neben dem vorhandenen Hafen soll die neue Vielzweckpier gebaut werden. So sehen es erste Planungen vor. Foto: Brunsbüttel Ports

Brunsbüttel (mir) Die Pläne für den Bau eines Vielzweckhafens in Brunsbüttel werden weiter verfolgt. Am kommenden Donnerstag, 10. Dezember, tagen die Hauptausschüsse der Kreise Dithmarschen und Steinburg sowie der Hauptausschuss der Stadt Brunsbüttel wieder gemeinsam, um sich mit dem Ergebnis einer neuen Wirtschaftlichkeitsstudie zu befassen. Lesen Sie mehr dazu in unserer Freitag-Ausgabe.

http://www.schrammgroup.de/artikel/premiere-563.html http://www.maritimheute.de/premiere-zug-mit-teilen-von-windenergieanlagen-ist-im-elbehafen-brunsbuttel-angekommen/ Copyright Maritim heute

Premiere:

Ein Ganzzug mit 32 Komponenten von Windenergieanlagen erreicht den Elbehafen Brunsbüttel
Ein Ganzzug mit 32 Komponenten von Windenergieanlagen erreicht den Elbehafen Brunsbüttel

Bereits der zweite Zug mit Teilen von Windenergieanlagen ist im Elbehafen Brunsbüttel angekommen. Zukünftig regelmäßiger Anlauf per Bahn in Planung

Bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit sind am vergangenen Wochenende Komponenten von Onshore-Windenergieanlagen mit dem Zug im Brunsbütteler Elbehafen angekommen. Im Oktober waren erstmals 32 Komponenten von ENERCON Windenergieanlagen auf einem sogenannten Ganzzug des Kunden-eigenen Bahndienstleisters e.g.o.o. mit 18 Waggons und einer Gesamtlänge von 430m in den Hafen gebracht worden. Am letzten Wochenende kamen weitere 39 Anlagenteile an, darunter erstmalig auch 3 Rotorblätter mit einer Länge von jeweils ca. 40 m. Die Segmente sind für Windpark-Baustellen in Schleswig-Holstein bestimmt. Ebenso wie viele der Komponenten, die regelmäßig mit dem Schiff im Hafen ankommen, werden die Bauteile zunächst zwischengelagert und anschließend per Lkw zu den regionalen Baustellen transportiert. Nicht jeder Produktionsort hat eine direkte Wasseranbindung, und dann kann der Bahntransport eine sinnvolle Alternative für den Transport von Stückgut mit großen Lademaßen sein. Die für Brunsbüttel bestimmten Ganzzüge mit Generator- und Rotorblatt-Komponenten wurden im e.g.o.o.-Hub in Emden zusammengestellt. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, erläutert: „Wir freuen uns, mit den Bahntransporten unsere trimodale Hubfunktion für den Umschlag von großen Komponenten der Windkraftanlagenindustrie erneut unter Beweis stellen zu können. Es ist ständig unser Bestreben, unsere Kunden bei der Entwicklung von intelligenten Transportkonzepten, die insbesondere Schiff und Bahn betreffen, zu unterstützen. Der Umschlag auf unserem KV-Terminal lief reibungslos und wir freuen uns auf die regelmäßige Fortführung dieses Logistikkonzeptes“. „Die Rolle von Brunsbüttel als wichtigem Standort für den Umschlag und das Handling von Windenergieanlagen wird mit dieser Anbindung erneut gestärkt. In diesem Sinne wird sich die SCHRAMM group weiterhin auch in diesem speziellen Marktsegment engagieren und besondere Dienstleistungen entwickeln und anbieten“, führt Schnabel weiter aus.  

Pressemitteilung zum Download:

Copyright Willy Thiel

Transport + Logistik | Inland

email drucken

Neues Konzept für Elbe-Shuttle

Im Gespräch ist ein Containershuttle zwischen Rotterdam und Hamburg mit einem Küstenmotorschiff. Der Dienst könnte außer in den Elbehäfen auch in Bremerhaven und Wilhelmshaven festmachen.
 
Containerverkehr mit dem Binnenschiff ist auf der Unterelbe bislang ein schwieriges Thema
Hamburg. Für einen Binnenschiffsshuttle zwischen Cuxhaven, Brunsbüttel, Glückstadt, Stade und dem Hamburger Hafen gibt es zwar Interesse – aber derzeit nicht die für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendigen Transportmengen. Diese Bilanz zog Markus Nölke, Geschäftsführer des Short Sea Shipping Promotion Center (SPC), während der MetroLog-Logistikkonferenz in Brunsbüttel. Der Elbe-Shuttle war vor einem Jahr von Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttelports GmbH, ins Gespräch gebracht worden, Apropos: Er macht dann auch  Glück Stadt glücklich, meine Heimat.

Hafen : Neuer Schiff-Shuttle für Container

vom 8. Oktober 2014
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Binnenschiff soll Fracht zwischen Brunsbüttel, Glückstadt und Hamburg transportieren – Geschäftsführer plädiert für Elbvertiefung.

um vor allem Container aus dem Oberelberaum am Stau auf dem Hamburger Autobahnen vorbei in den Hafen zu bringen. Nun diskutieren das SPC und Brunsbüttelports zusammen mit anderen Organisationen und Unternehmen, ob sich der Elbe-Shuttle im Rahmen eines größer angelegten Konzeptes realisieren lässt. Im Gespräch ist ein Containershuttle zwischen Rotterdam und Hamburg mit einem Küstenmotorschiff. Der Dienst könnte außer in den Elbehäfen auch in Bremerhaven und Wilhelmshaven festmachen. Treibende Kraft ist die Firma Nordfrost, die an einer direkten Verbindung zwischen Rotterdam und Bremerhaven zu ihrem in Wilhelmshaven gelegenen Tiefkühl-Logistikzentrum hat. Im Gespräch ist der Einsatz einer kleinen Einheit mit 300 TEU. (hel)
 
Anlaufstelle für Seeschiffe und Binnenschiffe: der expandierende Elbehafen.
Foto: sh:z Copyright Norddeutsche Rundschau
Zwei neue Öl-Löscharme ragen hinter (v. li.) Frank Schnabel, Jürgen Wollschläger und Hans Helmut Schramm in den Himmel.
Foto: rp
Raffinerie braucht den Elbehafen
Brunsbüttel Ports hat 1,2 Millionen Euro in neue Öl–Löscharme investiert / Jährlich werden rund 3 Millionen Tonnen Rohöl angeliefert
Brunsbüttel/Hemmingstedt
Wer vom Hamburger Flughafen aus in die Welt startet, fliegt in der Regel mit einer Maschine, die Flugbenzin aus der Raffinerie in Hemmingstedt gebunkert hat – denn 95 Prozent des Treibstoffs, der auf dem Airport der Hansestadt getankt wird, stammt aus Dithmarschen. Die zur Klesch-Gruppe gehörende Raffinerie wiederum bezieht 80 Prozent ihres Rohöls, das auch Grundlage für die Kerosinproduktion ist, über den Brunsbütteler Elbehafen. 3,4 Millionen Tonnen waren es im vorigen Jahr. Zwischen 60 000 und 80 000 Tonnen löschen die Tankschiffe, die vornehmlich Nordsee-Öl liefern, jeweils im Elbehafen. Damit das Abpumpen des Rohöls gefahrlos für die Umwelt verläuft, hat Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports 1,2 Millionen Euro in zwei moderne Öl-Löscharme investiert. Die können den Fluss des Öls im Bedarfsfall so präzise unterbrechen wie die Wasserstopp-Einrichtung einer Waschmaschine. „Die neue Anlage bedeutet in jederlei Hinsicht einen Schritt Richtung Zukunft. Technisch entspricht sie den jüngsten Anforderungen für einen schnellen, sicheren und nachhaltigen Rohölumschlag. Wirtschaftlich ist diese Investition ein wichtiges Symbol für die weitere gemeinsame Zukunft des Elbehafens und der Raffinerie Heide“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Die Kooperation haben beide Unternehmen erst kürzlich um weitere 20 Jahre verlängert. Dies auch aus Sicht der Raffinerie aus gutem Grund, wie deren Geschäftsführer Jürgen Wollschläger betont: „Eine gesicherte und zuverlässige Rohölversorgung durch den Elbehafen ist Grundlage unserer Arbeit in Hemmingstedt.“ Dass in zwei Jahrzehnten mit der Zusammenarbeit nicht Schluss sein dürfte, zeigt die lange Verbindung der Raffinerie zum Elbehafen. Von dort wird das Öl per Pipeline zum Ölhafen am Kanal geleitet. Dort unterhält die Raffinerie Lagertanks. Ebenfalls per Pipeline wird das schwarze Gold über 45 Kilometer weiter zur Verarbeitung in Hemmingstedt gepumpt – und zum Teil auch wieder zurück. Neben der Industrie im ChemCoast Park, die Ölspezialitäten bezieht, werden 50 Prozent der Endprodukte auch wieder aufs Schiff zum Weitertransport gebracht – im Ölhafen. Den betreibt Brunsbüttel Ports ebenfalls. Seit Betriebsbeginn des Elbehafens 1967 sind dort insgesamt 144 Millionen Tonnen Rohöl gelöscht worden. Eine Menge, so Jürgen Wollschläger, die fast dem Jahresverbrauch an Rohöl in der Bundesrepublik entspreche. Hans Helmut Schramm, Geschäftsführer der Schrammgroup, zu der Brunsbüttel Ports gehört, umreißt die Bedeutung des Ölumschlags so: „Es gibt eine Konstante im Elbehafen – die Beziehung zur Raffinerie in Hemmingstedt.“ Unter anderem für deren Versorgung hatte das Land den Hafen gebaut. Mit der Privatisierung 1999 übernahm die Schrammgroup den Betrieb. Die Investition in die Löscharme sind daher für Brunsbüttel Ports eine wichtige Ausgabe gewesen, daneben wurde in jüngster Zeit das lange Jahre brach liegende Hafengleis ertüchtigt und zuletzt eine neue Lagerfläche angelegt. Zunächst, so Schnabel, sei der Reigen der Investitionen abgeschlossen. Mit Blick auch auf den Ölumschlag setzt er darauf, dass die Elbvertiefung umgesetzt wird. Dann hätten auch größere Tanker die Möglichkeit, den Elbehafen anzulaufen. Noch gibt es außerhalb des Hafenbereichs eine Hürde unter Wasser, die dem Tiefgang der Schiffe eine Grenze setzt. Der Elbehafen sei aber grundsätzlich in der Lage, noch größere Tankschiffe anlegen zu lassen.
Ralf Pöschus
Hafenbetrieb legt zu
http://www.schrammgroup.de/artikel/halbjahresbilanz-wachstumskurs-wird-fortgesetzt-514.html

Halbjahresbilanz: Wachstumskurs wird fortgesetzt

Die neue Lagerfläche
Die neue Lagerfläche
Zuwachs im Vorjahresvergleich um knapp 10 %. Gesamtumschlag von rund 6,4 Millionen Tonnen in der ersten Jahreshälfte. Zuwachs an allen Standorten über alle Gütergruppen hinweg. Universalhafenstrategie nachhaltig erfolgreich. Investitionen ebnen Weg für weiteres Wachstum. Die Brunsbüttel Ports GmbH schließt mit ihren drei Häfen Elbehafen, Ölhafen und Hafen Ostermoor das erste Halbjahr 2015 mit einem weiteren Zuwachs und Umschlagrekord ab. Der Umschlag ist insgesamt um knapp 10 %, genau 9,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Gesamttonnage aller umgeschlagenen Güter beläuft sich in den drei Häfen auf knapp 6,4 Millionen Tonnen und entspricht einem neuen Umschlagrekord für Brunsbüttel Ports. „Die Ergebnisse sind in allen Gütergruppen deutlich positiv und bestätigen uns in unserer konsequenten Ausrichtung als Universalhafen. Ein Kurs, den wir weiterhin nachhaltig verfolgen werden“, berichtet Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Insbesondere der Bereich der Flüssiggüter leistet aufgrund der positiven Entwicklung z.B. in der petrochemischen Industrie einen erheblichen Beitrag zum Zuwachs. In dieser Gütergruppe wurde eine Umschlagsteigerung von über 15 Prozent erreicht. Aber dafür wird auch investiert: für die Erneuerung der Öllöscharme im Elbehafen hat Brunsbüttel Ports im vergangenen Jahr rund 1,2 Millionen Euro investiert, um den neuesten Stand der Technik beim Umschlag von Rohöl zu gewährleisten. Wie schon im Vorjahr, zeigt auch der Stückgutumschlag eine kontinuierlich steigende Entwicklung. Vor allem der Umschlag von Komponenten für Windenergieanlagen nimmt hier eine bedeutende Rolle ein. Das Gesamtergebnis zeigt für das erste Halbjahr eine stabile bis steigende Entwicklung. Die kürzlich in Betrieb genommene neue Lagerfläche für große Stückgüter unterstützt diesen Wachstumskurs nachhaltig. In den drei Brunsbütteler Häfen ist analog die Anzahl der anlaufenden Seeschiffe gestiegen und verzeichnet mit 406 Seeschiffen ein Wachstum von 7 Prozent, während die Anzahl der Binnenschiffe sogar um 30 Prozent auf 1030 Anläufe gestiegen ist. Die weiteren Standorte des Hafenverbunds der SCHRAMM group blicken ebenfalls auf eine positive Entwicklung in der ersten Jahreshälfte zurück. Hierzu gehören neben der Brunsbütteler Hafengruppe der Rendsburg Port (im Joint Venture), der Hafen Glückstadt und die beiden Terminals unserer Kunden in Hamburg. Die Menge aller umgeschlagenen Güter summierte sich innerhalb dieser Häfen bzw. Terminals der Schramm group auf insgesamt rund 7,8 Millionen Tonnen für das erste Halbjahr 2015. Frank Schnabel kommentiert: „In einem herausfordernden Umfeld ist es uns gelungen, alle Bereiche auszubauen. Die Kunden setzen auf unsere Kontinuität, unser Knowhow und wissen unser umfangreiches und vernetztes Dienstleistungsangebot zu schätzen. Weiterhin investieren wir in zusätzliches Fachpersonal und Hafenanlagen, damit wir den Ansprüchen unserer Kunden dauerhaft gerecht werden und diese proaktiv erfüllen können. Unser Personalstamm an allen Standorten wächst ständig. Wir suchen auch heute noch weitere Mitarbeiter.“
Halbjahresbilanz von Brunsbüttel Ports: Umschlag fast um zehn Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum gesteigert
Brunsbüttel
Unverändert auf Wachstum programmiert: Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports meldet erneut steigende Umschlagzahlen. Die Halbjahresbilanz von Geschäftsführer Frank Schnabel fällt deutlich aus: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 9,5 Prozent mehr Güter in den drei Häfen der Schleusenstadt umgeschlagen – 6,4 Millionen Tonnen. Das sei ein neuer Rekord des zur Schrammgroup gehörenden Hafenbetriebs, so Schnabel. „Die Ergebnisse sind in allen Gütergruppen deutlich positiv und bestätigen uns in unserer konsequenten Ausrichtung als Universalhafen. Ein Kurs, den wir weiterhin nachhaltig verfolgen werden“, berichtet der Hafen-Chef. Vor allem bei den Flüssiggütern sei ein kräftiger Zuwachs zu verzeichnen. Dies sei der positiven Entwicklung in der petrochemischen Industrie zu verdanken. In dieser Gütergruppe, so Schnabel, sei eine Umschlagssteigerung von über 15 Prozent erreicht worden. Brunsbüttel trägt dem Rechnung und investiert in die Erneuerung so genannter Öllöscharme am Elbehafen 1,2 Millionen Euro. Einer wurde bereits im vorigen Jahr auf den neusten Stand der Technik gebracht, ein zweites Gerät ist jetzt fertig gestellt worden. Motor für den Hafenbetrieb in Brunsbüttel ist unverändert der Stückgüterumschlag. Dabei erweist sich das Geschäft mit Komponenten für Windkraftanlagen als ein Zugpferd. Schnabel betont: „Die kürzlich in Betrieb genommene neue Lagerfläche für große Stückgüter unterstützt diesen Wachstumskurs nachhaltig.“ Die Entwicklung spiegelt sich in den Schiffsanläufen in Elbehafen, Ölhafen und Hafen Ostermoor wider. Um sieben Prozent ist die Zahl der Seeschiffe auf 406 gestiegen, sogar um 30 Prozent bei den Binnenschiffen. Das entspricht 1030 Anläufen. Gerade bei den Binnenschiffen sieht Frank Schnabel Potenzial, weil so auch die Elbe weiter hinter Hamburg zum Einzugsgebiet von Brunsbüttel wird. Wachstum meldet Brunsbüttel Ports auch für die Häfen in Glückstadt, Rendsburg (dort gemeinsam mit der Ahlmann-Zerssen GmbH + CO KG) sowie die Hafenanlagen bei der Aurubis in Hamburg und im Kohlekraftwerk Moorburg. In diesen Häfen und Terminals summierte sich die Umschlagsmenge auf 7,8 Millionen Tonnen. Ungebrochen ist angesichts der Entwicklung auch der Personalbedarf für den Hafenbetrieb.
Ralf Pöschus
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Hamburg-Das-Tor-zur-Welt,maretv654.html Ein Traum https://www.ndr.de/nachrichten/Forum-will-Industriegebiet-Brunsbuettel-staerken,brunsbuettel344.html Copyright NDR http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/brunsbuettel-ports-waechst-weiter-id10028366.html Copyright SHZ Norddeutsche Rundschau 35 Meter lange Flügel, ein Turmsegment und andere Bauteile mehrerer Windkraftanlagen liegen derzeit im Elbehafen. Sie entsprechen zum Teil nicht mehr der neuesten Norm, sind veraltet und sollen zum Wiederaufbau nach Südeuropa verschifft werden. Die Bauteile sind nicht nur groß sondern auch schwer. Sie wiegen mehrere Tonnen. Um solche Stückgüter zu lagern und umzuschlagen braucht es eine geeignete Fläche. Platz, den die Geschäftsführung der Brunsbüttel Ports GmbH künftig für Aufträge dieser Größenordnung ohne extra Aufwand bereithalten kann. Die Hafengesellschaftsbetreiber Frank Schnabel und Hans Helmut Schramm haben jetzt eine 7300 Quadratmeter große, neue Lagerfläche für schwerlastige Stückgüter eingeweiht – eine 1 Millionen Investition, mit der Brunsbüttel Ports auf Wachstumskurs geht.   Der Platzbedarf sei unübersehbar gewesen. Kaum war die Fläche frei gegeben, da seien auch schon Kollegen gekommen, um den ersten Bedarf anzumelden, so Geschäftsführer Frank Schnabel. Seeschiff aus Emden, Magdeburg und Schweden haben schon Bauteile für den Weitertransport in zurzeit entstehende Onshore-Windparks in Dithmarschen und Steinburg angeliefert. Sie wurden mit Kränen von Bord gehievt und auf Rolltrailer geladen und lagern jetzt frei beweglich auf der neuen Fläche hinter dem neuen Verwaltungsgebäude, wo früher das alte Verwaltungsgebäude stand. Die großen Flügel hingegen gehören zu einer Repowering-Anlage. Sie sind mit ihren 35 Metern vergleichsweise kurz zu neuen Anlagen, bei den ein Flügel schnell an die 70 Meter misst. Vier Wochen verbleiben sie im Elbehafen bis es mit dem Schiff ins europäische Ausland geht. Schnabel hofft, dass sich bald noch mehr Kunden für Brunsbüttel als Umschlaghafen für Schwerlaststückgüter entscheiden werden. „Wir sind jetzt schon beim Repowering dabei“, betont er. Bislang liege das Import-Export-Verhältnis zwar bei 90 zu 10 Prozent. Doch Schnabel ist sicher, dass sich dieses Verhältnis mit den neuen Möglichkeiten durch die neue Schwerlastfläche, die mit einer besonderen Halbstarren-Deckschicht ausgestattet ist, ändern wird. Der neue Lagerplatz sei ringsum mit einem Schutzzaun umgeben und baulich besonders geeignet um hohe Punkt- und Flächenlasten auszuhalten – für um die 400 Tonnen Schwerlast pro Quadratmeter ist die Logistikfläche ausgelegt, die Brunsbüttel, wenn es nach Schramm und Schnabel geht, zu dem Umschlagplatz für Windkraftanlagen für den Südwesten Schleswig-Holsteins machen soll. Das würde auch die Straßen entlasten, ist Frank Schnabel überzeugt. „Wir sind jetzt in der Lage, noch mehr über das Wasser wegzubringen“.Doch auch für den Fall, dass sich Winkraftanlagen-Betreiber unerwartet für einen anderen Hafen als Umschlagplatz entscheiden, hat der Brunsbüttel Ports Geschäftsführer den passenden Plan B in der Tasche: „Wir haben die Fläche gleich so gebaut, dass sie nach dem Wasserhaushaltsgesetz als WHG-Fläche geeignet ist“, sagt Schnabel. Bei so einer Fläche wird abfließendes Regenwasser in einem extra Behälter aufgefangen, anstatt unkontrolliert zu versickern. Die Fläche wäre somit auch für Gefahrgüter der Chemieindustrie geeignet, erklärt Frank Schnabel die mehrfache Nutzbarkeit. In Anbetracht der bereits bestehenden Nachfrage sieht er Zukunft jedoch positiv entgegen. „Solange die Onshore-Energie so boomt, wie sie es jetzt tut, bin ich für die nächsten Jahre optimistisch.“  
Karte
zur Startseite

von Kerstin Asmussen erstellt am 22.Jun.2015 | 12:00 Uhr

Stand: 08.06.2015 15:14 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

Forum will Industriegebiet Brunsbüttel stärken

Die Landesregierung will das größte zusammenhängende Industriegebiet des Landes in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) weiterentwickeln. "Wir brauchen zukunftsfähige Ansätze, um ihn langfristig wettbewerbsfähig zu halten", sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Montag bei der Gründung eines industriepolitischen Forums. Brunsbüttel könne demonstrieren, dass erneuerbare Energien und ihr Einsatz in der energieintensiven Industrie gut zusammen passen. "Schleswig-Holstein braucht diese Region: Tourismus alleine reicht nicht aus."
       

Industriepolitisches Forum Brunsbüttel

Schleswig-Holstein Magazin - 08.06.2015 19:30 Uhr
Brunsbüttel ist das längste zusammenhängende Industriegebiet Schleswig-Holsteins - mit Potenzial: Land und Unternehmer haben ein industriepolitisches Forum gegründet.
0 bei 0 Bewertungen

Unternehmen fordern Investitionen in die Infrastruktur

Damit Schleswig-Holsteins größtes Industriegebiet weiterhin stark bleibt, ist nach Ansicht der Unternehmen eine zukunftsfähige Hinterlandanbindung des Brunsbütteler Hafens sowie des Industrieparks notwendig. Die ansässigen Unternehmen fordern von der Politik schon lange bessere Verkehrsanbindungen - unter anderem die Autobahn 20 mit der Elbquerung bei Glückstadt sowie einen zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach Brunsbüttel. "Bis alles fertig ist, wird sicher ein Jahrzehnt vergehen", sagte Albig.  Die Unternehmen in Brunsbüttel fordern zudem eine nachhaltige Energieversorgung. "Am Standort herrscht ein hoher Bedarf an einer gesicherten Gasversorgung, die derzeit nicht dauerhaft unterbrechungsfrei gedeckt werden kann", sagte der Sprecher der Werksleiterrunde, Frank Schnabel. Nach Ansicht des Vorsitzenden des DGB Nord, Uwe Polkaehn, bietet sich in Brunsbüttel die Chance für eine nachhaltige und ressourcenschonende Industriepolitik. Nötig seien Investitionen in die Infrastruktur und Verkehrswege, etwa am Nord-Ostsee-Kanal, ein Festhalten an der Energiewende sowie die Überwindung der Ländergrenzen im Bereich der Industrieförderung, sagte Polkaehn. "Wir wollen eine abgestimmte Industriepolitik der norddeutschen Bundesländer." Brunsbüttel könne ein Laboratorium dafür sein, dass Energiewende und Branchen mit hohem Energiebedarf doch zusammenpassen.
Weitere Informationen
Einfahrt zum Hafen in Brunsbüttel © picture alliance / dpa Fotograf: Carsten Rehder
6 Bilder

Schleswig-Holsteins größtes Industriegebiet

Im Industriegebiet Brunsbüttel gibt es 4.000 Arbeitsplätze. In der Region hängen insgesamt 12.500 Jobs von dem Standort ab. Bildergalerie

Strahlkraft für eine ganze Region

Die Industrie- und Hafenstadt ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in Schleswig-Holstein. Im Industriegebiet von Brunsbüttel sind 4.000 Menschen beschäftigt. Indirekt hängen sogar mehr als 12.000 Arbeitsplätze vom Industriegebiet an der Elbe ab. Arbeitsplätze in industriell geprägten Regionen seien sicherer als in Regionen mit nur Dienstleistungsbetrieben, sagte Albig.
Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 08.06.2015 | 17:00 Uhr

http://www.nordic-market.de/news/21159/4_schleswig-holsteinischen_hafentag_wettbewerbsposition_schleswig-holsteinischer_haefen_gefestigt.htm Copyright Nordic Market http://www.maritimheute.de/wettbewerbsposition-schleswig-holsteinischer-hafen-gefestigt-ruckblick-4-schleswig-holsteinischer-hafentag-in-rendsburg/?utm_source=emark&utm_medium=email&utm_campaign=Maritim+Heute%2C+2015-06-01&uid=55 Copyright Maritim heute

Wettbewerbsposition Schleswig-Holsteinischer Häfen gefestigt. Rückblick 4. Schleswig-Holsteinischer Hafentag in Rendsburg

    • Trimodale Verkehrswege und Bedeutung kleinerer Häfen im Fokus des Schleswig-Holsteinischen Hafentages. • Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer unterstreicht internationale Bedeutung des Standorts. • Schienenverkehr gewinnt an Bedeutung. • Auswirkungen durch die neuen Schwefelgrenzwerte bleiben abzuwarten. Mit über 200 Gästen fand heute der vierte Schleswig-Holsteinische Hafentag im Rendsburg Port statt. Der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) begrüßte Vertreter aus Politik, maritimer Logistik und Hafenwirtschaft aller Küstenbundesländer. In der für die Veranstaltung hergerichteten Gerätehalle auf dem Gelände des Schwerlasthafens galt die Aufmerksamkeit den Chancen und Herausforderungen der Schleswig-Holsteinischen Seehäfen. Vor diesem Hintergrund wurden Maßnahmen zur langfristigen Wettbewerbssicherung der Häfen und damit zusammenhängende Themen wie Infrastrukturprojekte und die neuen Schwefelgrenzwerte erörtert. Politischer Ehrengast war Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Er begrüßte das Engagement des GvSH für den maritimen Standort Schleswig-Holstein und führte weiterhin aus: „Wir bewegen uns international in einem herausfordernden Umfeld; es ist unabdingbar, dass wir die Funktion und die Rolle der Schleswig-Holsteinischen Häfen als drittgrößten Hafenstandort Deutschlands über die Grenzen hinaus festigen. Dazu gehören ein klares Profil der Häfen, die kontinuierliche Zusammenarbeit von Politik mit Wirtschaft und Industrie und die Sicherung von funktionierenden Hafenhinterlandanbindungen.“ Die Häfen in Schleswig-Holstein sind der Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und Skandinavien sowie Bindeglied zwischen Nord- und Ostsee. Mit mehr als 51 Millionen Tonnen Fracht sowie ca. 15 Millionen beförderten Passagieren im Vorjahr stabilisiert der Hafenstandort Schleswig -Holstein seinen Wachstumskurs und stärkt seine nationale und internationale Bedeutung. Mit etwa 42.000 Beschäftigten ist die maritime Branche ein zentrales Zugpferd der schleswig-holsteinischen Wirtschaft. „Die Sicherung und der Ausbau aller drei Verkehrswege im Hinterland entscheiden maßgeblich über den Erfolg unserer Häfen und den reibungslosen Weitertransport der Waren. Insbesondere in Norddeutschland gilt es, die Straßen zu entlasten und dem Verkehrsträger Schiene mehr Beachtung zu schenken. Die Häfen und das Schienennetz müssen für steigende Gütermengen fit gemacht werden“, erklärte Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen und verwies dabei auf das vom GvSH und vom Wirtschaftsministerium gemeinsam erarbeitete Hafenentwicklungskonzept. „Es gilt, das vorliegende Hafenkonzept Schritt für Schritt umzusetzen. Ihm liegen eine nachhaltige Strategie und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog zugrunde. Mit seiner Realisierung sind wir gerüstet, das prognostizierte Umschlagsvolumen von über 70 Millionen Tonnen im Jahr 2025 abzufertigen und unserer Umschlags- und Versorgungsfunktion gerecht zu werden“, so Schnabel weiter. Über das Konzept sollen die Häfen ihre individuellen Potentiale ausschöpfen, einzelne Geschäftsfelder können gezielt gesteuert und Investitionen priorisiert werden. Die vom Fachjournalisten Eckhard Arndt moderierte Podiumsdiskussion widmete sich den aktuellen Themen der Häfen. Neben dem Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Frank Schnabel, nahmen Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer Seehafen Kiel, und Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft, teil. Politiker und Hafenbetreiber unterstrichen dabei die Bedeutung von optimierten Hafenhinterlandanbindungen über Norddeutschland hinaus. Auf den Straßen seien insbesondere der Ausbau der A20 sowie der A7 in Verbindung mit der Rader Hochbrücke in Rendsburg voranzutreiben. Für die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur seien Erhalt und Ausbau der Verkehrswege gleichermaßen von Relevanz. Der Neubau der fünften Schleusenkammer bei Brunsbüttel wird als Teilerfolg bewertet, dem weitere Ausbaumaßnahmen auf dem Nord-Ostsee-Kanal folgen sollen. „Für die Häfen am Kanal, wie den Rendsburg Port, und für die Versorgung der angebundenen Industrie ist der Verkehrsfluss auf dem Nord-Ostsee-Kanal unabdingbar. Seine Vertiefung und die Begradigung der Oststrecke sind hierfür dringend erforderlich“, berichtet Frank Schnabel, der in seinen Funktionen als Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports und Rendsburg Port die Bedeutung des Kanals aus dem Tagesgeschäft sehr gut kennt. Seit Januar diesen Jahres greifen auf der Nord- und Ostsee (SECA) die neuen Schwefelgrenzwerte. Fünf Monate nach ihrer Einführung sind aus den Branchenreihen von Reedern und Hafenbetreibern noch keine wesentlichen Effekte zu verzeichnen. Die Diskussionsteilnehmer sehen durch die aktuell niedrigen Ölpreise aktuell weniger Auswirkungen auf Routen oder Ladungsvolumen als befürchtet, die den neuen Schwefelgrenzwerten zuzuschreiben wären. Dennoch bleiben die Folgen abzuwarten. In Vorbereitung auf verzögerte Folgen, befassen die Häfen sich mit Methoden zur alternativen Treibstoffversorgung, wie z.B. LNG oder Methanol. Das umweltfreundliche Flüssiggas LNG bietet sich über die Versorgung der Schifffahrt zudem für die Energieversorgung der Industrie an. Abschließend gelang es mit dem vierten Hafentag in Rensburg, die Bedeutung und Positionierung von Deutschlands drittgrößtem Hafenstandort zu untermauern. Seine Rolle als Logistikdrehscheibe und Wertschöpfungsmotor zu fördern, zu festigen und nachhaltig zu vermitteln, bleibt weiterhin eine wesentliche Aufgabe des Verbandes. Download: PDF1
4. Schleswig-Holsteinischen Hafentag: Wettbewerbsposition Schleswig-Holsteinischer Häfen gefestigt
Freitag, der 29.Mai 2015
4. Schleswig-Holsteinischen Hafentag: Wettbewerbsposition Schleswig-Holsteinischer Häfen gefestigtBrunsbüttel: Mit über 200 Gästen fand heute der vierte Schleswig-Holsteinische Hafentag im Rendsburg Port statt. Der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) begrüßte Vertreter aus Politik, maritimer Logistik und Hafenwirtschaft aller Küstenbundesländer. In der für die Veranstaltung hergerichteten Gerätehalle auf dem Gelände des Schwerlasthafens galt die Aufmerksamkeit den Chancen und Herausforderungen der Schleswig-Holsteinischen Seehäfen. Vor diesem Hintergrund wurden Maßnahmen zur langfristigen Wettbewerbssicherung der Häfen und damit zusammenhängende Themen wie Infrastrukturprojekte und die neuen Schwefelgrenzwerte erörtert.
Politischer Ehrengast war Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Er begrüßte das Engagement des GvSH für den maritimen Standort Schleswig-Holstein und führte weiterhin aus: „Wir bewegen uns international in einem herausfordernden Umfeld; es ist unabdingbar, dass wir die Funktion und die Rolle der Schleswig-Holsteinischen Häfen als drittgrößten Hafenstandort Deutschlands über die Grenzen hinaus festigen. Dazu gehören ein klares Profil der Häfen, die kontinuierliche Zusammenarbeit von Politik mit Wirtschaft und Industrie und die Sicherung von funktionierenden Hafenhinterlandanbindungen.“ Die Häfen in Schleswig-Holstein sind der Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und Skandinavien sowie Bindeglied zwischen Nord- und Ostsee. Mit mehr als 51 Millionen Tonnen Fracht sowie ca. 15 Millionen beförderten Passagieren im Vorjahr stabilisiert der Hafenstandort Schleswig -Holstein seinen Wachstumskurs und stärkt seine nationale und internationale Bedeutung. Mit etwa 42.000 Beschäftigten ist die maritime Branche ein zentrales Zugpferd der schleswig-holsteinischen Wirtschaft. „Die Sicherung und der Ausbau aller drei Verkehrswege im Hinterland entscheiden maßgeblich über den Erfolg unserer Häfen und den reibungslosen Weitertransport der Waren. Insbesondere in Norddeutschland gilt es, die Straßen zu entlasten und dem Verkehrsträger Schiene mehr Beachtung zu schenken. Die Häfen und das Schienennetz müssen für steigende Gütermengen fit gemacht werden“, erklärte Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen und verwies dabei auf das vom GvSH und vom Wirtschaftsministerium gemeinsam erarbeitete Hafenentwicklungskonzept. „Es gilt, das vorliegende Hafenkonzept Schritt für Schritt umzusetzen. Ihm liegen eine nachhaltige Strategie und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog zugrunde. Mit seiner Realisierung sind wir gerüstet, das prognostizierte Umschlagsvolumen von über 70 Millionen Tonnen im Jahr 2025 abzufertigen und unserer Umschlags- und Versorgungsfunktion gerecht zu werden“, so Schnabel weiter. Über das Konzept sollen die Häfen ihre individuellen Potentiale ausschöpfen, einzelne Geschäftsfelder können gezielt gesteuert und Investitionen priorisiert werden. Foto: v.l.n.r.: Ulfbenno Krüger (Lübecker Hafen-Gesellschaft), Dr. Dirk Claus (Seehafen Kiel), Reinhard Meyer (Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein), Frank Schnabel (GvSH / Brunsbüttel Ports), Eckhard Arndt (THB) Die vom Fachjournalisten Eckhard Arndt moderierte Podiumsdiskussion widmete sich den aktuellen Themen der Häfen. Neben dem Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Frank Schnabel, nahmen Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer Seehafen Kiel, und Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft, teil. Politiker und Hafenbetreiber unterstrichen dabei die Bedeutung von optimierten Hafenhinterlandanbindungen über Norddeutschland hinaus. Auf den Straßen seien insbesondere der Ausbau der A20 sowie der A7 in Verbindung mit der Rader Hochbrücke in Rendsburg voranzutreiben. Für die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur seien Erhalt und Ausbau der Verkehrswege gleichermaßen von Relevanz. Der Neubau der fünften Schleusenkammer bei Brunsbüttel wird als Teilerfolg bewertet, dem weitere Ausbaumaßnahmen auf dem Nord-Ostsee-Kanal folgen sollen. „Für die Häfen am Kanal, wie den Rendsburg Port, und für die Versorgung der angebundenen Industrie ist der Verkehrsfluss auf dem Nord-Ostsee-Kanal unabdingbar. Seine Vertiefung und die Begradigung der Oststrecke sind hierfür dringend erforderlich“, berichtet Frank Schnabel, der in seinen Funktionen als Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports und Rendsburg Port die Bedeutung des Kanals aus dem Tagesgeschäft sehr gut kennt. Seit Januar diesen Jahres greifen auf der Nord- und Ostsee (SECA) die neuen Schwefelgrenzwerte. Fünf Monate nach ihrer Einführung sind aus den Branchenreihen von Reedern und Hafenbetreibern noch keine wesentlichen Effekte zu verzeichnen. Die Diskussionsteilnehmer sehen durch die aktuell niedrigen Ölpreise aktuell weniger Auswirkungen auf Routen oder Ladungsvolumen als befürchtet, die den neuen Schwefelgrenzwerten zuzuschreiben wären. Dennoch bleiben die Folgen abzuwarten. In Vorbereitung auf verzögerte Folgen, befassen die Häfen sich mit Methoden zur alternativen Treibstoffversorgung, wie z.B. LNG oder Methanol. Das umweltfreundliche Flüssiggas LNG bietet sich über die Versorgung der Schifffahrt zudem für die Energieversorgung der Industrie an. Abschließend gelang es mit dem vierten Hafentag in Rensburg, die Bedeutung und Positionierung von Deutschlands drittgrößtem Hafenstandort zu untermauern. Seine Rolle als Logistikdrehscheibe und Wertschöpfungsmotor zu fördern, zu festigen und nachhaltig zu vermitteln, bleibt weiterhin eine wesentliche Aufgabe des Verbandes. (Pressemeldung vom 29.05.2015
http://www.brunsbuettel-ports.de/artikel/erfolgreicher-auftritt-der-brunsbuetteler-haefen-auf-der-transport-logistic-messe.html http://www.maritimheute.de/verlagerung-braucht-passgenaue-umschlaglosungen/ Copyright Maritim heutCopyright brunsbuettel-ports Maritim heute

Erfolgreicher Auftritt der Brunsbütteler Häfen auf der transport logistic Messe

v.l.n.r. Frank Schnabel,
  Brunsbüttel Ports präsentiert sich in dieser Woche auf der transport logistic Messe in München auf dem Gateway Hamburg Gemeinschaftsstand. Die Hafengruppe begrüßte als Gäste unter anderem den Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch und auch Herrn Dr. Frank Nägele, Staatssekretär im Schleswig-Holsteinischen Wirtschaftsministerium. Die politischen Ehrengäste kamen zum Gespräch und Austausch über aktuelle Projekte und Ziele von Brunsbüttel Ports. Der Dialog mit den politischen Vertretern beider Bundesländer unterstreicht die enge Verbindung der gemeinsamen Wirtschaftsregion von Hamburg und Schleswig-Holstein. Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports berichtet: „Wir freuen uns über das rege Interesse von Kunden und Besuchern während der Messe. Insbesondere die Präsenz und Gespräche mit Senator Horch und Staatssekretär Dr. Nägele sind für uns von hoher Bedeutung, denn für den gemeinsamen Wirtschaftsraum erreichen wir am meisten, wenn Politik und Wirtschaft länderübergreifend an einem Strang ziehen.“ Die Präsenz auf dem Hamburger Messestand unterstreicht diese Zusammenarbeit. Ein Thema, das die Unterelberegion bewegt, ist LNG und seine weitere Marktentwicklung. Der neue, umweltfreundliche Treibstoff gewinnt neben seiner Relevanz für die Schifffahrt zunehmend an Interesse bei der Industrie, die Bedarf an einer gesicherten Energieversorgung hat. In diesem Zusammenhang treibt Brunsbüttel Ports Pläne zur Errichtung eines LNG-Terminals auf allen Ebenen voran. „Das bundesweite Interesse der Industrie ist da. Mit dem ersten LNG-Kesselwagen der VTG werden die Möglichkeiten der Versorgung der Industrie im Binnenland noch verbessert. Brunsbüttel ist der geeignete Standort für das entsprechende Terminal. Für ein solches Projekt braucht es die Unterstützung der Länder- und Bundespolitik“, erklärt Frank Schnabel. In puncto Energie spielt die Windkraft eine bedeutende Rolle für den Standort Schleswig-Holstein. Für die Logistik der Onshore-Windparks übernimmt Brunsbüttel Ports zahlreiche Aufgaben vom Handling bis zur Lagerung der Windkraftkomponenten. Der Hafenbetreiber zieht eine positive Zwischenbilanz: In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hat der Elbehafen insgesamt über 430 Windkraftanlagensegmente umgeschlagen.  Das sind bereits mehr Windkraftanlagensegmente als im gesamten Jahr 2014 umgeschlagen wurden. Eine Entwicklung, die auch durch das Wachstum der Schleswig-Holsteinischen Onshore-Windenergie ermöglicht wird.
 

Aktuelle Pressemitteilung.

30.04.2015

Verlagerung braucht passgenaue Umschlaglösungen

Kranspezialist Liebherr tritt SPC zum 1. Mai 2015 bei


© by Liebherr
Rostock/Bonn, 30.04.2015 – Die Voraussetzung für Kombinierte Verkehre sind passgenaue Umschlaglösungen. Über eine ausgewiesene Kompetenz in diesem Segment verfügt die maritime Sparte von Liebherr, die dem ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) zum 1. Mai 2015 betritt. Das Familienunternehmen Liebherr steht für Innovationen und visionäre Technologien. Insbesondere im Bereich des Umschlagequipments profitieren der Kurzstreckenseeverkehr und die Binnenschifffahrt von solchen Pionieren, die es ermöglichen, dass Ladung sicher und schnell von einem Verkehrsträger auf den anderen gelangt. Den Austausch mit den Akteuren, die sich für nachhaltige Verkehre engagieren, möchte Liebherr mit seinem Beitritt intensivieren. „Das Kompetenznetz des SPC bietet eine ideale Plattform für Vernetzung im Logistiksektor. Als globaler Hafenausrüster tragen wir Maschinenbaukompetenzen in das Netzwerk und freuen uns auf den Erfahrungsaustausch. Wir entwickeln unsere Produkte stets in enger Kooperation mit Kunden und liefern dadurch passende Umschlaglösungen für den intermodalen Verkehr“, sagt Werner Gonsior, Verkaufsleiter für Liebherr-Hafenmobilkrane und Reachstacker in Deutschland. Eine Stärke des SPC ist es, durch die verschiedenen Spezialisierungen der Mitgliedsunternehmen einen ganzheitlichen Blick auf die Abläufe in der Logistik und deren Verlagerungspotenzial zu haben. Diesen Aspekt präzisiert SPC-Geschäftsführer Markus Nölke: „Uns ist es wichtig, alle an der Transportkette Beteiligten in unser Netzwerk zu integrieren. Daher freuen wir uns besonders über den Beitritt von Liebherr. Ohne innovatives Umschlagequipment können wir unser Ziel, möglichst viele Güter über die Wasserstraßen zu verladen, nicht erreichen.“ Gerade im Bereich der Schwergutverladungen sieht Nölke ein hohes Potenzial für Verlagerungen, für die es eine hochwertige Verladetechnik braucht. Er erklärt: „Für dieses innovative technische Know-how steht Liebherr und daher sehen wir hier viele Gemeinsamkeiten.“ Angesichts der immer größer und schwerer werdenden Anlagenkomponenten und Industriegüter ist die Wasserstraße oftmals der einzige Transportweg. Dieser Trend werde anhalten, erwartet Nölke. Viele der SPC-Mitglieder haben die Möglichkeiten solche Schwergutverkehre abzubilden und gegebenenfalls auch gemeinsam Konzepte zu entwickeln.   Über Liebherr Die maritime Sparte von Liebherr bietet ein umfangreiches Portfolio für den schnellen und sicheren Umschlag an der Kaikante sowie für den Transport und das Stapeln von Containern. Das Sortiment reicht von Hafenmobilkranen über Reachstacker bis hin zu Umschlagmaschinen. Seit 2013 umfasst die maritime Leistungspalette auch Simulatoren für ein realitätsnahes Kranfahrertraining. Die maritimen Krane werden im Rahmen eines Fertigungsverbundes der Liebherr-Werke Rostock (Deutschland), Nenzing (Österreich), Killarney (Irland) und Sunderland (England) gefertigt. In 2014 wurden insgesamt 112 Liebherr-Hafenmobilkrane in die ganze Welt verschifft. Damit stellte Liebherr Maritime Cranes 40 Jahre nachdem der erste Liebherr-Hafenmobilkran (LHM) ausgeliefert wurde einen historischen Rekord auf. Mit 38 Prozent war Europa (inklusive Russland) 2014 der Hauptmarkt für LHM. Auf dem zweiten Platz folgte Afrika mit 33 Kranen. Die Hafenmobilkrane/Reachstacker werden, wenn möglich, im vollaufgebauten Zustand transportiert. Im Liebherr-Werk in Rostock werden diese direkt auf das Schiff verladen. Insgesamt 39 Hafenmobilkrane hat Liebherr nach Deutschland geliefert – unter anderem an die Binnenhäfen Wittenberge, Bendorf, Ludwigshafen, Passau und Mannheim. Weitere Informationen unter http://www.liebherr.com. Über das SPC Das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) ist ein nationales Kompetenz-Center zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs und der Binnenschifffahrt im Rahmen multimodaler Transportketten. Aufgabenschwerpunkt des SPC ist die neutrale Beratung von Verladern und Spediteuren. Im Vordergrund steht dabei die Vermarktung der Potenziale auf den Wasserstraßen. Dadurch soll zum einen ein Beitrag zur Entlastung der Verkehrsträger Straße und Schiene geleistet werden und zum anderen an einer besseren Vernetzung mit der Wasserstraße mitgewirkt werden. Weitere Arbeitsinhalte sind die Unterstützung von Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) wird das SPC getragen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, den Fachverbänden der Branche sowie Unternehmen aus Schifffahrt, Hafen, Logistik und Verladerschaft. Aktuell zählt das Kompetenz-Netzwerk über 50 Fördermitglieder. Weitere Informationen unter www.shortseashipping.de.     Erfolgsmodell Container-Feeder auf Schwergut übertragen
Infrastruktur lässt zu wünschen übrig
Diskussionsrunde über stärkere Verlagerung von Transporten auf Schiene und Binnenschiff sieht noch viel Handlungsbedarf
Brunsbüttel Copyright Norddeutsche Rundschau danke Palf Pöschus
Ohne funktionierende Infrastruktur kann sich das Industriegebiet Brunsbüttel nicht vernünftig entwickeln. Um vermehrt Güter von der Straße zu bekommen, müssen sinnvolle Konzepte her für den Transport per Schiene oder Binnenschiff. Zu diesem Ergebnis kam eine Gesprächsrunde über die Verkehrsentwicklung im Unterelberaum. Eingeladen hatten Hafen Hamburg Marketing und Brunsbüttel Ports.
Binnenschifffahrt
08. April 2015

Süderelbe AG will Umschlag steigern

„Drei Häfen – ein Verbund“, unter diesem Leitwort haben sich die Häfen Lüneburg, Uelzen und Wittingen unter dem Management der Süder elbe AG zu einer Einheit zusammengeschlossen. „Wir wollen die Häfen fit für den Wettbewerb machen“, sagte Gastgeber mehr …
Politik
08. April 2015

Mehr Güter über Wasserstraßen

Binnenschifffahrtsbilanz 2014: Containerverkehre legen zu – Negative Entwicklung im Modal Split mehr …
Ein Binnenschiff löscht im Elbehafen Ladung. Dem Transport auf der Elbe bis nach Sachsen wird großes Potenzial bescheinigt.
Foto: SH:Z
Dass es an einer leistungsfähigen Infrastruktur hapert, machte Hafenchef Frank Schnabel deutlich. Der Ausbau der B5 werde seit Jahren diskutiert, aber umgesetzt wurde bislang nur ein Teilabschnitt bei Itzehoe. Und bei der Schiene – die Industrie wünscht sich die Zweigleisigkeit bis Itzehoe, um mehr Güter transportieren zu können – werde gesagt, das vorhandene Angebot reiche aus. Genau das sei nicht der Fall, erklärte Schnabel. „Wir müssen an Morgen denken!“, forderte er. Beim niedersächsischen Jade-Weser-Port sei man auch in Vorlage gegangen und habe Millionen investiert. Dies, obwohl in dem neuen Hafen nur wenig bewegt werde. Warum nicht mit dem Finger auf die Deutsche Bahn gezeigt werden dürfe, wenn es um den Streckenausbau geht, machte Dr. Bernd Pahnke, Hafenbeauftragter Nord der Bahntochter DB Schenker Rail Deutschland AG, deutlich. Nicht die Deutsche Bahn entscheide über den Ausbau, sondern die Bundespolitik, die Gelder zur Verfügung stelle – oder eben nicht. Für Schnabel das Stichwort: „Wir haben ein Wahrnehmungsproblem.“ Noch immer müsse Bundespolitikern erklärt werden, wo Brunsbüttel überhaupt liege und welche wirtschaftliche Bedeutung dieser Standort habe. Mit Blick auf den stellvertretenden Wirtschaftsstaatssekretär des Landes, Kurt-Christoph von Knobelsdorff, forderte Schnabel mehr Nachdruck Richtung Berlin: „Wer am lautesten ruft, kriegt auch was er will.“ Von Knobelsdorff, der am 1. April die Aufgabe des Brunsbüttel-Beauftragten der Landesregierung übernehmen wird, versprach nichts. Er verwies aber darauf, dass die Industrieregion in Kiel besonderen Stellenwert genieße. Obwohl von Knobelsdorff ganz aktuell die schlechte Botschaft mitbrachte, dass die Bahn derzeit keinen Anlass für den Ausbau der Strecke bis Itzehoe sehe, forderte er: „Die Potenziale von Schiene und Binnenschiff sollten wir stärker nutzen.“ Grund: Zunehmend schwerere Lasten müssten transportiert werden. Die Straßen verschlissen so schneller. Das bestätigte Stefan Kunze. Der Vorsitzende der Elbe Allianz sah aber auch Grenzen für den Einsatz der Schiffe. Zwar sei ein Shuttle zwischen Cuxhaven, Stade, Brunsbüttel, Glückstadt und Hamburg problemlos machbar. Aber wenn es darum geht, oberhalb Hamburgs zu fahren, stoßen Binnenschiffer oft an die Grenzen – wenn die Elbe wenig Wasser führt. Für den Transport vergleichsweise leichter Windkraft-Rotoren sei dies kein Thema, wohl aber für schwere Güter aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Auch hier fehlt offenbar Gehör in der Bundespolitik. Binnenschifffahrt werde automatisch mit dem Rhein gleichgesetzt, stellte Kunze ernüchtert fest, die Elbe als wichtige Wasserstraße über Sachsen bis nach Tschechien werde vernachlässigt. Immerhin, auch das wurde in der Gesprächsrunde vor knapp 80 Gästen vornehmlich aus der Wirtschaft deutlich, es gibt erste Schritte in die richtige Richtung. So hat die Deutsche Bahn vor einem halben Jahr einen Pendelverkehr zwischen der Spedition Kruse und Hamburg eingerichtet. Und der Hamburger Hafen arbeitet daran, Binnenschiffe neben Container-Riesen und Feeder-Schiffen verstärkt in die Logistikkette einzubauen, wie Wolfgang Hurtienne, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority, erklärte. Mit der Kooperation zwischen Hamburg und den Unterelbehäfen sei bereits ein zukunftsweisender Kurs eingeschlagen, bestätigte Frank Schnabel. Jetzt müsse nur kräftiger investiert und das Zusammenspiel optimiert werden.
Ralf Pöschus
http://shortseashipping.de/de/presse/presse-detail.php?id=10439&year=2015

Aktuelle Pressemitteilung.

copyright shortseashipping .de 26.02.2015

Verlagerung braucht Zusammenarbeit statt Einzellösung

Kooperationen standen im Mittelpunkt der Jahrsauftaktveranstaltung des SPC


© by Eckhardt Arndt
Hamburg/Bonn, 26.02.15 – Für die mittelstandsgeprägte Unternehmensstruktur in Deutschland sind Kooperationen und Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen gerade in der Hafenwelt, Logistik und Verladerschaft von großer Bedeutung. Die auf dem Themenabend des ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) diskutierten Praxisbeispiele reichten vom Aufbau durchgängiger Lieferketten über Kompetenz-Austausch bis hin zur Ladungsbündelung. 100 Teilnehmer folgten der Einladung des SPC zum sechsten Themenabend nach Hamburg, um sich exklusiv über die seit 2009 erfolgreich gelebte Partnerschaft der Brunsbüttel Ports GmbH und der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) GmbH zu informieren. Für den Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH und der Cesko-saské pristavy s.r.o. Heiko Loroff sind Kooperationen der richtige Weg in der Branche. Er macht deutlich:„Wir werden mit Einzellösungen und konkurrierenden Entwicklungen untereinander langfristig keinem Kunden den Wasserweg schmackhaft machen.“ Durch die Partnerschaft, die im vergangenen Jahr erneuert wurde, ist es Brunsbüttel Ports und SBO gelungen, die Häfen an der Oberelbe enger mit denen an der Unterelbe zu verknüpfen und so durchgängige Supply Chains auf dem Wasserweg Elbe zu realisieren. Im Einzelnen sind dies an der Oberelbe die Häfen Dessau, Torgau, Riesa, Dresden, Lovosice und D??ín sowie an der Unterelbe Brunsbüttel Glückstadt und Rendsburg. „Die bessere Anbindung der Oberelbehäfen an den See-Export hat bereits zu konkreten gemeinsamen Verlagerungsprojekten geführt“, konkretisiert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas nutzte die Verbindung von Dresden nach Brunsbüttel für die für den Export bestimmten Rotorblätter. Insgesamt 800 Flügel wurden in den vergangenen Jahren auf der Elbe transportiert. Den gleichen Weg verwendet Siemens als ökologische Transportalternative für seine schweren Transformatoren, die in der Region Dresden produziert werden. Etwa 70 solcher Verladungen finden im Durchschnitt pro Jahr statt. Das SPC spielt für Schnabel im Bereich der unternehmensübergreifenden Kommunikation eine wichtige Rolle: „Wir sehen den Mehrwert, den das Kompetenz-Netzwerk mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums als neutraler Dritter für die Branche schafft. Das SPC bringt die relevanten Akteure zusammen und schafft so die Voraussetzungen für Zusammenarbeit im Bereich der Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Wasserstraße.“ Eine der großen Herausforderungen für die Verlader sieht SPC-Geschäftsführer Markus Nölke darin, die für Binnenschifffahrt, Shortsea oder Schiene erforderlichen Mengen zu generieren. „Die Logistikzusammenarbeit von Herstellern, deren Produkte im Regal konkurrieren, ist sensibles Thema. Doch jeder Einzelne hat oftmals nicht das Transportvolumen, um Warenströme wirtschaftlich zum Beispiel auf der Wasserstraße darzustellen. Als neutraler Vermittler bringen wir an der Ladungsbündelung Interessierte an einen Tisch. Bei der Übernahme dieser Aufgabe erfahren wir eine breite Zustimmung auf allen Ebenen“, erklärt Nölke. Erst Anfang des Jahres ist Tchibo dem SPC als ein in Nachhaltigkeitsbelangen erfahrener Verlader beigetreten. Stellvertretend für das Unternehmen nahm Fabian Flügge die Mitgliedsurkunde auf dem Themenabend entgegen. Als weiteres Neumitglied begrüßte Nölke die Lübecker Firmengruppe Lehmann, die an dem Abend durch Holger Lehmann und Dierk Faust repräsentiert wurde. Die Firmengruppe Lehmann, die dem SPC ebenfalls zum 1. Januar 2015 beigetreten ist, bringt ihre Kompetenz als Shortsea-Reederei und größter privater Hafendienstleister in Lübeck und in das Netzwerk ein. Das Format des Themenabends mit einem Gastvortrag zu jeweils einem aktuellen Schwerpunktthema findet zweimal jährlich an verschiedenen Orten der maritimen Wirtschaft statt. Die Ausrichter des Themenabends begrüßen die Neumitglieder in ihrem Kreis: Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports), Markus Nölke (SPC), Fabian Flügge (Tchibo), Heiko Loroff (Sächsische Binnenhäfen Oberelbe), Dierk Faust, Holger Lehmann (beide Lehmann) (v.l.) Fotonachweis: Eckhardt Arndt Copyright Norddeutsche Rundschau
Setzen auf eine logistische Vernetzung der Häfen zwischen Cuxhaven und Hamburg (v. li.): Hans-Gerd Janssen, Martina Hummel-Manzau, Ingo Fehrs, Holger Banik, Frank Schnabel, Wolfgang Hurtienne und Werner Repenning.
Foto: sh:z
Binnenschiff als Alternative zum Lkw
Unterelbe-Häfen sehen Perspektiven für einen gemeinsamen Shuttle nach Hamburg und den Ausbau der LNG-Versorgung als Treibstoff
Brunsbüttel
Die Partner der Unterelbe-Hafenkooperation Elbeseaports wollen einen Binnenschiff-Shuttle zwischen den beteiligten Häfen auf den Weg bringen. Die drei Hafenchefs Wolfgang Hurtienne von der Hamburg Port Authority (HPA), Holger Banik (Niedersachsen Ports) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports und Glückstadt Port) sowie Martina Hummel-Manzau von der egeb Wirtschaftsförderung sehen einen solchen Shuttle als Möglichkeit, die Metropolregion besser zu verbinden. „Mit einem Binnenschiffs-Shuttle auf der Unterelbe intensivieren wir die Vernetzung unter den Hafenstandorten“, erklärt Frank Schnabel. Insbesondere stelle dies eine effektive und umweltfreundliche Alternative gegenüber Straßentransporten dar. Schnabel: „Vor dem Hintergrund der überlasteten Straßen ist das Binnenschiff ein attraktiver Verkehrsträger, für das wir gute Zukunftsperspektiven sehen.“ Gerade der größte zusammenhängende Industriepark Schleswig-Holsteins, der ChemCoast Park Brunsbüttel, kann nach Ansicht der Hafenchefs zu einer Grundauslastung beitragen. Weitere Ladung kommt aus Cuxhaven, Stade und Glückstadt. Per Binnenschiff werden dann die Güter zu einem der Hamburger Hafenterminals transportiert. Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld für die Häfen stellt die Bereitstellung umweltfreundlicher Schiffstreibstoffe dar. Im Hinblick auf die ab Januar geltenden neuen Schwefelgrenzwerte sind Reedereien auf alternative Lösungen zur Reduzierung des Schwefelgehalts im Treibstoff angewiesen. Nach Einschätzung der Elbeseaports-Partner wird die Rolle des Flüssiggases LNG stark an Bedeutung gewinnen. An der Unterelbe gilt Brunsbüttel als guter Standort für die Nutzung von LNG, da neben der Versorgung der Seeschifffahrt mit Flüssiggas am stark befahrenen Schnittpunkt von Elbe und Nord-Ostsee Kanal auch die Industrieunternehmen der Schleusenstadt einen hohen Gasbedarf haben. „Die Grundauslastung eines LNG-Import-Terminals in Brunsbüttel könnte bereits durch die Unternehmen vor Ort gewährleistet werden. Von Brunsbüttel aus könnte die norddeutsche Region mit LNG versorgt werden. Ein solches Projekt hätte bundesweite Bedeutung“, erläutert Frank Schnabel. „Auch Niedersachsen Ports hat ein großes Interesse an einer LNG-Bunkerstation in seinen Häfen, zumal ab 2015 zwei LNG-betriebene Fährschiffe ab Emden und Cuxhaven verkehren“, so Holger Banik. In Hamburg treibt die HPA gemeinsam mit einem industriellen Partner derzeit die Entwicklung einer Infrastruktur für die Schiffsbetankung mit LNG voran. „Die bald verfügbare LNG-Barge zur Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen wird schon kurzfristig für Nachfrage sorgen“, sagt Wolfgang Hurtienne.
sh:z
Hafen-Chef Frank Schnabel vor der Fläche, die zurzeit mit Millionenaufwand als Stellplatz für schwere Lasten angelegt wird.
Foto: schwarck

Neue Räumlichkeiten im RENDSBURG PORT

Im Schwerlasthafen in Osterrönfeld wurden am 15. Dezember in einer kleinen Feierstunde neue Sozialräume und eine neue Gerätehalle präsentiert. Mit diesen Investitionen wappnet sich der RENDSBURG PORT für weiteres Wachstum und ein steigendes Umschlagvolumen.Die neue Gerätehalle befindet sich zentral auf dem Terminalgelände, so dass ein schneller und leichter Zugang gewährleistet ist. Sie dient der fachgerechten Lagerung sämtlicher Hafenspezifischer Einsatzgeräte und umfasst ausreichend Lagerfläche für Reachstacker, Gabelstapler und Hebebühnen, sowie für Anschlagmaterial und Traversen. Inklusive eines Hallenüberstands misst das neue Gebäude rund 17 Meter in der Breite und 35 Meter in der Länge. Als Hafeneigentümer und Auftraggeber des Baus übergab die Rendsburg Port Authority die Gerätehalle an den Betreiber des RENDSBURG PORT.Parallel weihte der Hafenbetreiber die von der regional ansässigen Sani-Gruppe errichteten neuen Sozial- und Aufenthaltsräume ein, die aus fünf verbundenen 20-Fuß-Containern bestehen und ausreichend Platz für bis zu 16 Mitarbeiter bieten.„Wir freuen uns sehr über die neue Gerätehalle und die komfortablen Sozialräume“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der RENDSBURG PORT GmbH und erläutert: „Bei immer größeren Anforderungen an uns als maritimer Dienstleister ist es besonders wichtig, unseren Mitarbeitern/innen ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen.“ Frank Schnabel bedankte sich als Betreiber des Hafens ausdrücklich für die bereits mehrjährige gute Zusammenarbeit mit der Rendsburg Port Authority.Pressekontakt:RENDSBURG PORT GmbHAlbert-Betz-Straße 3, 24783 OsterrönfeldGeschäftsführer:Frank SchnabelTel.: 04331 / 43 73 981E-mail: info@rendsburg-port.dewww.rendsburg-port.de
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: v.l.n.r. Kai Lass, Holger Trost, Frank Schnabel und Peter Klarmann
Vor der neuen Gerätehalle: Patrick Ledune und Frank Schnabel

http://www.maritimheute.de/erfolgsmodell-container-feeder-auf-schwergut-ubertragen/

Nach dem Vorbild der regelmäßigen Container-Feederverkehre wurde erstmals ein Feederdienst für Schwergut, Projektladung und Breakbulk in Nord- und Ostsee entwickelt. Unter dem Namen Baltic Cargo Shuttle bedient ein modernes Schwergutschiff alle Ostseehäfen in maximal zwei Tagen. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die zwei Bordkräne mit einer Tragfähigkeit von je 200 t.

Hafen Hamburg

Zwei Schwergut-Spezialisten bündeln ihre Kompetenzen

Dienstag, 16. Dezember 2014

Die mittelständisch ausgerichtete Schramm Group verlängert die Wertschöpfungskette in der Schwergut- und Projektladungslogistik.

Mit der inhabergeführten Logistikgruppe Universal Transport wurde gestern in Hamburg eine strategische Partnerschaft begründet. Frank Schnabel, Mitglied der Geschäftsführung der in Brunsbüttel beheimateten Schramm Group, sowie Holger Dechant, Geschäftsführer des 1953 gegründeten Speditionsunternehmens mit Sitz in Paderborn, setzten gestern ihre Unterschriften unter einen Vertrag, der für Partner noch reichlich Raum für eine weitergehende Ausgestaltung bietet. "Wir arbeiten uns jetzt vom Einfachen zum Schwereren vor", formulierte Dechant. eha Mehr im THB
Copyright Norddeutsche Rundschau
Schwerlast-Umschlag im Elbehafen
Kombinierte Fracht auf Wasser und Straße: Brunsbüttel Ports arbeitet mit Spezial-Spedition Universal Transport zusammen
Brunsbüttel
Der Elbehafen will sich für schwere Stückgüter, etwa Transformatoren für Umspannwerke, empfehlen. Dazu wird Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports heute in Hamburg mit der auf Schwerlast-Fuhren spezialisierten Firma Universal Transport aus Paderborn eine Kooperation vereinbaren. Zugleich wird am Elbehafen eine Fläche als Stellplatz für schwere Güter ausgebaut. Die 7000 Quadratmeter große Grundstücksfläche des mittlerweile abgerissenen Verwaltungsgebäudes am Elbehafen ist gegenwärtig eine Großbaustelle. Lkw, Radlader und Bagger sind im Dauereinsatz, um Kies heranzukarren und auf der Fläche zu verteilen. „Hier entsteht eine neue Lagerfläche vorrangig für Stückgüter“, erzählt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports. Die Oberfläche des Geländes soll schließlich mit einer massiven Betondecke befestigt werden, um geeignet zu sein für schwere Lasten und Gefahrgüter. Die Betondecke werde so ausgelegt, dass keine möglicherweise austretenden Flüssigkeiten in den Boden gelangen können, betonte Schnabel. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein. Die Baukosten bezifferte Schnabel mit rund einer Million Euro. „Wir merken, dass es in der Transportwirtschaft zunehmend schwieriger wird, Schwertransporte über Straßen abzuwickeln“, sagt Schnabel und nennt das Beispiel eines Transports aus Niedersachsen nach Schleswig-Holstein, der über Berlin abgewickelt werden musste, weil andere Routen nicht zur Verfügung gestanden hätten. An dieser Problematik setzt die Kooperation von Hafenbetrieb und Spedition an: Dort, wo es möglich und sinnvoll ist, sollen Lasten auf Binnenschiffen nach Brunsbüttel, Rendsburg oder Glückstadt abgewickelt werden. „Wir wollen Universal Transport ja nicht das Geschäft wegnehmen“, betont er, „wir wollen unsere maritime Kompetenz einbringen.“ Die Verknüpfung von Transportwegen auf dem Wasser und der Straße spare Zeit und damit Kosten – und komme letztlich den Bürgern zugute, weil die Straßen weniger belastet würden. Erfahrung in der Zusammenarbeit sammelten die beiden Logistiker bei einem Umschlagprojekt im Sommer dieses Jahres. Universal Transport hatte über den Brunsbütteler Elbehafen einen Transformator mit über elf Metern Länge, einer Breite und Höhe von jeweils rund vier Metern und einem Gewicht von 261 Tonnen verladen. Hinzu kamen zwei Radiatorenbatterien mit Einzelgewichten von 32 Tonnen. Die Ladung wurde vom Binnenschiff mit Hilfe eines Schwimmkrans auf einen Spezial-Lkw umgeschlagen. „Von der umfangreichen Expertise der Schramm-Group im wasserseitigen Umschlag von Projektladung durften wir uns bereits selbst als Kunde überzeugen. Bis zum ersten Kooperationsgespräch hat es danach nicht lang gedauert“, sagt Holger Dechant, Geschäftsführer von Universal Transport. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktivitäten ist zunächst die Metropolregion Hamburg. Die Schramm-Group, zu der Brunsbüttel Ports gehört, und Universal Transport planen neben dem gemeinsamen operativen Geschäftsfeldern auch gemeinsame Marketingaktionen. Schnabel: „Die Kooperation eröffnet uns ferner die Möglichkeit, gemeinsam weitere Geschäftsfelder zu intensivieren, wie beispielsweise die Lagerung von Schwer- und Stückgütern. Dafür kommt dann die Fläche ins Spiel, die gerade angelegt wird.
Ralf Pöschus/JochenSchwarck
http://www.nordic-market.de/news/17930/5_see-hafen-kongress_-_die_industrie_im_unterelberaum_und_multimodale_transportketten_.htm
Erfolgsmodell Container-Feeder auf Schwergut übertragen Nach dem Vorbild der regelmäßigen Container-Feederverkehre wurde erstmals ein Feederdienst für Schwergut, Projektladung und Breakbulk in Nord- und Ostsee entwickelt. Unter dem Namen Baltic Cargo Shuttle bedient ein modernes Schwergutschiff alle Ostseehäfen in maximal zwei Tagen. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die zwei Bordkräne mit einer Tragfähigkeit von je 200 t. Hinter dem neuen Transportkonzept stehen das Befrachtungsunternehmen ARKON Shipping mit Hauptsitz in Haren und die polnische Projektspedition BEST Logistics mit Hauptsitz in Stettin, die den Dienst gemeinsam entwickelt haben. „Der Auslöser für die Idee der Ladungsbündelung waren die Mehrkosten, die für die Schifffahrt im Fahrtgebiet Nord- und Ostsee angesichts der dort in Kraft tretenden strengeren Schwefelrichtlinie ab dem 1.1.2015 entstehen“, berichtet Torsten Westphal, geschäftsführender Gesellschafter von ARKON Shipping. Mit dem Baltic Cargo Shuttle, gebe es nun eine Option, diese Mehrkosten zu kompensieren. Lesen Sie mehr auf Arkon Shipping Pressemeldung, Dezember 10, 2014; Foto: Arkon Shipping

ShortSeaShipping Days

"Die Zukunft der Häfen heißt Infrastruktur"

http://www.maritimheute.de/erfolgsmodell-container-feeder-auf-schwergut-ubertragen/
Copyright Maritim heute super
Erfolgsmodell Container-Feeder auf Schwergut übertragen
Erfolgsmodell Container-Feeder auf Schwergut übertragen Nach dem Vorbild der regelmäßigen Container-Feederverkehre wurde erstmals ein Feederdienst für Schwergut, Projektladung und Breakbulk in Nord- und Ostsee entwickelt. Unter dem Namen Baltic Cargo Shuttle bedient ein modernes Schwergutschiff alle Ostseehäfen in maximal zwei Tagen. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die zwei Bordkräne mit einer Tragfähigkeit von je 200 t. Hinter dem neuen Transportkonzept stehen das Befrachtungsunternehmen ARKON Shipping mit Hauptsitz in Haren und die polnische Projektspedition BEST Logistics mit Hauptsitz in Stettin, die den Dienst gemeinsam entwickelt haben. „Der Auslöser für die Idee der Ladungsbündelung waren die Mehrkosten, die für die Schifffahrt im Fahrtgebiet Nord- und Ostsee angesichts der dort in Kraft tretenden strengeren Schwefelrichtlinie ab dem 1.1.2015 entstehen“, berichtet Torsten Westphal, geschäftsführender Gesellschafter von ARKON Shipping. Mit dem Baltic Cargo Shuttle, gebe es nun eine Option, diese Mehrkosten zu kompensieren. Lesen Sie mehr auf Arkon Shipping Pressemeldung, Dezember 10, 2014; Foto: Arkon Shipping
Montag, 13. Oktober 2014

"Die Schifffahrt muss wettbewerbsfähig bleiben. Insbesondere große Komponenten können nicht ausschließlich über die klassische Infrastruktur transportiert werden, das ist eine Chance für die Kurzstreckensee- und Binnenschiffsverkehre."

Das erklärte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Frank Nägele auf den ersten ShortSeaShipping Days in Lübeck. Rund 250 Teilnehmer waren dabei. Gastgeber des Branchentreffs waren die IHK Nord, die IHK zu Lübeck und das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC). Der Staatssekretär betonte auch die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur im Hinterland der Häfen: "Die Zukunft heißt Infrastruktur". FBi Copyright Nordic Market
Wirtschaft
5. See-Hafen-Kongress - die Industrie im Unterelberaum & multimodale Transportketten
Donnerstag, der 9.Oktober 2014
5. See-Hafen-Kongress - die Industrie im Unterelberaum & multimodale Transportketten Hamburg: Über die Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Industrie im Unterelberaum sowie die notwendigen Rahmenbedingungen zur Förderung der Attraktivität dieser vor den Toren Hamburgs liegenden Wirtschaftsregion diskutieren Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verbände und Wissenschaft auf dem von Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) und UMCO Umwelt Consult GmbH organisierten 5. See-Hafen-Kongress am 5. November in Hamburg.Steigende Mengen im Seegüterumschlag und die vermehrt den Hamburger Hafen anlaufenden besonders großen Seeschiffe stellen alle an multimodalen Transportketten Beteiligte vor neue Herausforderungen in der Hinterland-Logistik. Welche Anforderungen dabei auf Reedereien, Verlader, Hafenlogistiker und Transportunternehmen zukommen, wird in Diskussionsrunden und Kurzvorträgen auf dem 5. See-Hafen-Kongress erläutert. Der Hamburger Hafen bietet im Hinterlandverkehr gute Entwicklungsaussichten und setzt vor allem auf den Ausbau der Eisenbahnverbindungen und die stärkere Einbindung des Binnenschiffs als Verkehrsträger. Vor diesem Hintergrund bietet der 5. See-Hafen-Kongress in der Hansestadt eine geeignete Plattform zur Diskussion der vielschichtigen Thematik. Den wachsenden Umschlagmengen und den immer größer werdenden Anforderungen an die Umwelt begegnet der Hafen mit einer gezielten Modernisierung und dem Ausbau der Infrastruktur.Auch die Chemiebranche ist für die Metropolregion Hamburg von großer Bedeutung und wird Diskussionsthema auf dem See-Hafen-Kongress. Etwa 30.000 Beschäftigte sind hier in der chemischen Industrie beschäftigt. 9,1 Milliarden Euro – das sind neun Prozent des Umsatzes der chemischen Industrie in Deutschland – werden in der Metropolregion erwirtschaftet. Für die Schwerpunktbereiche Basischemie und Grundstoffproduktion, insbesondere in Brunsbüttel, Hamburg-Harburg und Stade, ist die Verfügbarkeit aller Verkehrsträger für den An- und Abtransport der Ausgangsprodukte ein wichtiger Vorteil. Hervorragende Forschungseinrichtungen und Universitäten vervollständigen die guten Standortbedingungen.Der 5. See-Hafen-Kongress findet im HAFEN-KLUB in Hamburg statt. Weitere Informationen und den aktuellen Stand des Programms bietet die Internetseite: www.see-hafen-kongress.de. (Pressemeldung vom 09.10.2014)
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/neuer-schiff-shuttle-fuer-container-id7876186.html Copyright Norddeutsche Rundschau Bmrk.Btr. HP/Blog: Das ist es , was ich schon seit 3 Jahren auf meiner Interseite habe und mit vielen Politikern besprochen habe, es kam bisher nich richtig an ausser Herr Egloff HPA HMM. Herr Schnabel ist einfach gut, eine Super Idee, die umgesetzt werden muss.Ohne Kompromisse.Die Wirtschaft( auch die Logistik ) sollte dies auch unterstützen und auf ganz Norddeutschland ausweiten mit Binnenschiffen und kleineren Feedern ( z.B. Jade Weser Port ) Schwergut sowieso. Alles auch unter und über 300 km kann und sollte auf Schiffen wirtschaftlich transportiert werden. Bestes Beispiel  ZARA Häfen Rhein NRW Bayern BW und Schweiz. Apropos: Er macht dann auch  Glück Stadt glücklich, meine Heimat.

Hafen : Neuer Schiff-Shuttle für Container

vom 8. Oktober 2014
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Binnenschiff soll Fracht zwischen Brunsbüttel, Glückstadt und Hamburg transportieren – Geschäftsführer plädiert für Elbvertiefung.

Die Elbestadt soll einen neuen Shuttle-Service für Container bekommen. So die Planung von Frank Schnabel, Geschäftsführer des Unternehmens Brunsbüttel Ports. Das Shuttle-Schiff soll auf der Route Brunsbüttel-Glückstadt-Hamburg unterwegs sein: „Wir rufen den Elb-Shuttle ins Leben, um den Verkehr von der Straße zu bekommen“, erklärt Frank Schnabel. „Er soll eine Alternative zu den Staus bieten.“ Ein wesentliches Hindernis auf der Straße sind die Baustellen im Hamburger Bereich, die bis 2030 zu Engpässen im Verkehr führen werden. „Deshalb brauchen wir neue Wege .“
Frank Schnabel hatte bereits in den 90er-Jahren solch ein Projekt in Glückstadt in die Wege geleitet. Damals war er noch bei einer Glückstädter Firma tätig und tüftelte den Containertransport mit seinem Vorgänger bei der Schramm Group, Karl-Heinz Janssen, aus. Das Projekt schlief einige Jahre später ein. Diese Idee soll jetzt in größerem Stil wieder aufgegriffen werden. Ein Binnenschiff für den Transport von Containern steht bereit, weitere Partnerschiffe gibt es, jetzt werden die Kunden geworben. „Wir wollen mehr Leben in den Hafen bringen“, sagt Schnabel zum Standort Glückstadt, der zu Brunsbüttel Ports gehört. Ein Problem gebe es noch: Die Kunden müssen überzeugt werden, ihre Ware per Schiff und nicht per Lastwagen transportieren zu lassen. Und die Unternehmen müssen den „Hafen als Partner in Glückstadt“ wahrnehmen. Auch aus ökologischer Sicht sei der Transport mit Schiffen sinnvoll. „Das Projekt ist ganz aktuell“, erklärt der Geschäftsführer. Bis Ende des Jahres soll die Planung abgeschlossen sein und umgesetzt werden.   Copyright  Andreas Spörri Der Außenhafen hat noch genügend Kapazitäten frei. Schnabel: „Glückstadt ist als Hafen überlebensfähig, weil es zum Verbund Brunsbüttel gehört.“ Zwar gab es in diesem Jahr bereits Zuwächse von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr, doch sei der Hafen nicht ausgelastet. 116 000 Tonnen wurden von Januar bis jetzt gelöscht und geladen. Die Bandbreite der Ware ist groß: Pflastersteine, Dünger, Futtermittel, Kalk, Zement und Zellstoff. binnenschiff1-150x100     Zurzeit gibt es auch noch einen zusätzlichen Geschäftszweig. „Wir packen auch Container für Übersee“, erklärt Sven Hargens, zuständig für Marketing. Für die Abwicklung vor Ort in Glückstadt ist Tanja Wahlstedt zuständig. Sie erklärt: Die Container würden für die Kunden gepackt, auf Lastwagen verladen und dann auf das Schiff verfrachtet. Gepackt werde Kalk, der aus der Region kommt. Die Container treten dann die Fahrt bis Australien oder Südkorea an. „Wir haben die Ausstattung“, erklärt Tanja Wahlstedt, warum sie die Aufgabe als Dienstleister in der Elbestadt übernimmt. Was sich Frank Schnabel auch für Glückstadt erhofft: Eine schnelle Entscheidung zu Gunsten der Elbvertiefung. Dass diese auf das nächste Jahr verschoben wurde (wir berichteten), betrübt ihn. Er habe kein Verständnis für das jüngste Urteil aus Leipzig: „Wir leben davon, dass es Hamburg gut geht.“ Copyright Martin Elsen Die Elbvertiefung sei auch für Glückstadt wichtig. „Mir fehlt die Ausgewogenheit zwischen den Umweltbelangen und den Menschen. Ich hoffe auf ein positives Urteil in 2015.“ Denn sonst würde die Reedereien mit ihren Schiffen zum Hafen Rotterdam „abwandern“. Bei einer Elbvertiefung würde sich der Umschlag in Hamburg auf die anderen Häfen an der Elbe – und somit auch auf Glückstadt – positiv auswirken.    
Karte
zur Startseite

von cre erstellt am 08.Okt.2014 | 05:00 Uhr

 
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Täglicher Hafenbericht Hamburg, Schifffahrt News, Hamburger Hafen thb Neues, Der Kanal, Entwicklung Containerschifffahrt von 2006 - 2017, Elbvertiefung, Bauwesen WSA Brunsbüttel, Schifffahrt, Aktuelle News von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne