Investitionsrahmenplan 5.Schleuse Brunsbüttel von 2011 – 2015 BMVBS

Copyright Lübecker Nachrichten Er habe vor allem „baureife“ Projekte der Länder „mit der größtmöglichen verkehrlichen Wirkung“ ausgewählt, eine Bevorzugung bestimmter Bundesländer habe es nicht gegeben, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Dem Kieler Verkehrsministerium warf er vor, nicht für weitere baureife Projekte gesorgt zu haben. Der Verkehr im Norden profitiere allerdings auch vom Ausbau der A 7 zwischen Hamburg- Stellingen und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest. Die sanierungsbedürftige Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal sei ebenfalls noch nicht baureif. Diese Brücke würde jedoch in das Brückensanierungsprogramm aufgenommen, das er gerade um 500 Millionen auf 1,5 Milliarden bis 2018 erhöht habe. Dobrindt verwies zudem auf die Investition des Bundes für den Neubau der fünften Schleuse in Brunsbüttel sowie auf die 200 Millionen für den Ausbau des Ostteils des Kanals. Der Löwenanteil der Investitionen, die in den Erhalt und den Neubau von Bundesstraßen fließen werden, geht in den Freistaat Bayern. In der Heimat des Verkehrsminister werden allein 621 Millionen Euro in 13 Projekte verbaut. Bundesweit gibt es 72 Bauvorhaben, die er beschleunigt realisieren lassen will. Dazu würden „ab sofort“ 1,5 Milliarden Euro für Lückenschlüsse, 700 Millionen Euro für Neubauprojekte sowie 500 Millionen für Modernisierungen zur Verfügung stehen. Erste Spatenstiche erwarte er noch in diesem Jahr. Der Grünen-Verkehrsexperte Stephan Kühn warf Dobrindt Täuschung der Öffentlichkeit sowie ein „durchschaubares Manöver im Sommerloch“ vor, mit dem er vom „Pkw- Maut-Desaster“ ablenken wolle. Dobrindt habe nur die Haushaltsplanung umgesetzt. Die SPD-Haushälterin Bettina Hagedorn bezweifelt, ob alle von Dobrindt vorgesehenen 36 Ortsumgehungen von überregionaler Bedeutung sind. Die Schiersteiner Brücke ist indes nicht der einzige prestigeträchtige Auftrag in den Büchern von PST. Auch am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel dürfen die Plauener ran. Dort konstruieren und bauen sie drei neue Tore einer Schleuse, die noch aus der Kaiserzeit stammt. Was sich zunächst nicht besonders spektakulär anhört, hat es jedoch in sich. "Ein Tor ist allein so groß wie unser Verwaltungsgebäude", sagt Dieter Ziesler. Dieser Auftrag festigt die Position der Vogtländer im Stahl-Wasserbau. Eine neue Sparte, die das Unternehmen im Vorjahr gegründet und zwischenzeitlich weit nach vorn gebracht hat. Der Stahl-Wasserbau als neues Standbein schließt die Lücken, die sich in folge der Entwicklung der Sparte Kraftwerksbau aufgetan haben. Einst eine feste Bank für das Unternehmen, brach sie mit Einleitung der Energiewende in Deutschland regelrecht zusammen. Das hinterließ auch Spuren in der Bilanz, rückblickend als "Delle" im Positiv-Trend erkennbar. "Es war ein schwieriges Umfeld", sagen die Geschäftsführer unisono. Umso mehr freuen sie sich, dass diese Phase nicht nur geschafft ist, sondern das Unternehmen heute für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist. Bis Ende 2017 sind die Bücher bereits sehr gut gefüllt. "Normalerweise ist im Stahlbau ein Vorlauf von wenigen Monaten üblich", sagt Dieter Ziesler. Inklusive Leiharbeiter sind bei PST derzeit rund 230 Mitarbeiter beschäftigt. http://www.shz.de/schleswig-holstein/verkehr/infrastrukturvorhaben-in-sh-wofuer-dobrindt-beim-unternehmertag-beifall-erntet-id10165616.html Copyright Norddeutsche Rundschau Dobrindt34 Kein Zweifel gebe es an der Notwendigkeit einer Elbvertiefung, sagte Dobrindt. „Die Finanzierung ist sichergestellt.“ Der Bund setze alles daran, die Genehmigung zu bekommen. Wenn diese vorliege, würden bald die Bagger rolle Auch für Dobrindt gibt es keine Alternative zu einem rechtzeitigen Ersatz der maroden Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal im Verlauf der A7. Der alten Brücke geben Experten nur noch eine Lebensdauer von elf Jahren. Dann soll der Ersatzbau stehen: „Es gibt keine andere Lösung“, sagte Dobrindt. Für Klagen gibt es mit dem Bundesverwaltungsgericht nur eine Instanz. Damit sollen sich Verfahren um bis zu eineinhalb Jahre verkürzen. Dem laufenden Ausbau der A7 und der festen Fehmarnbelt-Querung maß Dobrindt ebenfalls hohe Priorität zu. Seine Landesregierung packe den Sanierungsstau an, sagte Ministerpräsident Torsten Albig. „Bis 2020 werden zusätzlich 500 Millionen Euro in Infrastruktur investiert.“ Die Mittel würden auf Hochschulen, Krankenhäuser, Digitale Agenda und Verkehrsprojekte konzentriert. Die Regierung habe sich auf den Weg gemacht, das Land zu reparieren. Vorgefundene Planungsrückstände würden aufgearbeitet, alle wichtigen Vorhaben bis 2018 planfestgestellt. Albig lobte ausdrücklich Dobrindts Anstrengungen und die Bemühungen der Wirtschaft, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Unterstützung von Flüchtlingen. Im Digitalisierungsgrad stehe der Norden im Bundesländervergleich an dritter Stelle, auch wenn es noch zu viele weiße Flecken gebe, sagte Albig. Auch in der Landwirtschaft heiße es nicht mehr „Bauer sucht Frau“, sondern „Bauer sucht Cloud“. Bei der Verkehrsinfrastruktur habe der Norden echten Nachholbedarf, sagte der Präsident der norddeutschen Unternehmensverbände, Uli Wachholtz. Immer mehr Unternehmen, vor allem Logistiker, wollten Zukunftsinvestitionen südlich der Elbe umsetzen. Der Elbtunnel sei das Nadelöhr, das schon seit Jahren wegen Dauerstaus nicht mehr kalkulierbar ist. „Und kommt dann der Verkehr der Fehmarnbeltquerung dazu, dann muss die A20 unter der Elbe durch fertig sein, sonst geht rund um Hamburg gar nichts mehr.
Die Landesregierung müsse in der Planung liefern, forderte CDU-Landeschef Ingbert Liebing. „Dobrindt hat klar aufgezeigt, dass fehlendes Baurecht Ursache dafür ist, dass Schleswig-Holstein von den im Bundeshaushalt bereitstehenden Milliarden für neue Verkehrsprojekte nichts abbekommt.“ Das Land habe kein einziges baureifes neues Straßenbauprojekt. Der sh:z führte vorab ein Interview mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Unternehmensverbandspräsident Uli Wachholtz. Hier können Sie es nachlesen. http://www.verkehrsrundschau.de/dobrindt-bund-finanziert-wichtige-bauten-im-norden-1663150.html Copyright Verkehrsrundschau reformkommission-bau-grossprojekte-endbericht-2

Dobrindt: Bund finanziert wichtige Bauten im Norden

Der Ausbau der A7 läuft und der Nord-Ostsee-Kanal bekommt eine neue Schleuse in Brunsbüttel. Deshalb bekommt Minister Dobrindt Beifall am norddeutschen Unternehmertag in Kiel.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sprach auf dem Unternehmertag Nord
Foto: Picture Alliance/dpa/Bodo Marks
Kiel. So leicht wie Alexander Dobrindt hatte es im Norden lange kein Bundesverkehrsminister: Mit klaren Bekenntnissen zur Finanzierung großer Projekte sorgte der CSU-Politiker am Dienstag in Kiel für entspannte Stimmung auf dem norddeutschen Unternehmertag. „Die größten maritimen Lebensadern der deutschen und europäischen Wirtschaft fließen in Schleswig-Holstein und Hamburg“, sagte Dobrindt im Blick auf Nord-Ostsee-Kanal und Elbe. Der Bund finanziere den Bau einer fünften Schleuse in Brunsbüttel (540 Millionen Euro) ebenso wie den Ausbau des Kanal-Ostabschnitts westlich von Kiel (280 Millionen) und den Weiterbau der A20 samt Elbquerung. Der Nord-Ostsee-Kanal habe nationale Bedeutung und bleibe für den Bund ganz oben auf der Agenda, sagte Dobrindt. Deutschland setze sein Renommee hier nicht aufs Spiel. Herausragende Bedeutung habe auch der Weiterbau der A20 samt Elbquerung. Dass dieses Projekt stocke, liege nicht an fehlender Finanzierung oder Planfeststellung, sondern an Klagen. Dobrindt stellte infrage, dass tatsächlich alle Klagen nur von Natur- und Umweltschutz motiviert sind. Hintergrund könnte auch Interesse sein, die Modernisierung von Infrastruktur zu verhindern. Elbvertiefung soll kommen Kein Zweifel gebe es an der Notwendigkeit einer Elbvertiefung, sagte Dobrindt. „Die Finanzierung ist sichergestellt.“ Der Bund setze alles daran, die Genehmigung zu bekommen. Wenn diese vorliege, würden bald die Bagger rollen. Auch für Dobrindt gibt es keine Alternative zu einem rechtzeitigen Ersatz der maroden Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal im Verlauf der A7. Der alten Brücke geben Experten nur noch eine Lebensdauer von elf Jahren. Dann soll der Ersatzbau stehen: „Es gibt keine andere Lösung“, sagte Dobrindt. Für Klagen gibt es mit dem Bundesverwaltungsgericht nur eine Instanz. Damit sollen sich Verfahren um bis zu eineinhalb Jahre verkürzen. Dem laufenden Ausbau der A7 und der festen Fehmarnbelt-Querung maß Dobrindt ebenfalls hohe Priorität zu. Seine Landesregierung packe den Sanierungsstau an, sagte Ministerpräsident Torsten Albig. „Bis 2020 werden zusätzlich 500 Millionen Euro in Infrastruktur investiert.“ Die Mittel würden auf Hochschulen, Krankenhäuser, Digitale Agenda und Verkehrsprojekte konzentriert. Die Regierung habe sich auf den Weg gemacht, das Land zu reparieren. Vorgefundene Planungsrückstände würden aufgearbeitet, alle wichtigen Vorhaben bis 2018 planfestgestellt. Albig lobte ausdrücklich Dobrindts Anstrengungen und die Bemühungen der Wirtschaft, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Unterstützung von Flüchtlingen. Logistiker investieren im Norden Bei der Verkehrsinfrastruktur habe der Norden echten Nachholbedarf, sagte der Präsident der norddeutschen Unternehmensverbände, Uli Wachholtz. Immer mehr Unternehmen, vor allem Logistiker, wollten Zukunftsinvestitionen südlich der Elbe umsetzen. Der Elbtunnel sei das Nadelöhr, das schon seit Jahren wegen Dauerstaus nicht mehr kalkulierbar ist. „Und kommt dann der Verkehr der Fehmarnbeltquerung dazu, dann muss die A20 unter der Elbe durch fertig sein, sonst geht rund um Hamburg gar nichts mehr.“ Einen Appell richtete Wachholtz an Dobrindt: „Bitte setzen Sie alles daran, dass die Kanaltunnelsanierung in Rendsburg vollständig beendet ist, bevor mit dem Abriss der Rader Hochbrücke entlang der A7 begonnen wird“. Wenn der Minister dies zur Chefsache mache, werde ihm das nicht nur die norddeutsche, sondern auch die skandinavische Wirtschaft danken. Dass die Sanierung des kleinen Tunnels unter dem Nord-Ostsee-Kanal zehn Jahre dauern solle, sei nicht hinnehmbar und ein Skandal. Der Bund werde dafür sorgen, dass die zweite Kanalröhre schneller saniert wird als die erste, sagte Dobrindt zu. Planung steckt fest Die Landesregierung müsse in der Planung liefern, forderte CDU-Landeschef Ingbert Liebing. „Dobrindt hat klar aufgezeigt, dass fehlendes Baurecht Ursache dafür ist, dass Schleswig-Holstein von den im Bundeshaushalt bereitstehenden Milliarden für neue Verkehrsprojekte nichts abbekommt.“ Das Land habe kein einziges baureifes neues Straßenbauprojekt. (dpa)
reformkommission-bau-grossprojekte-endbericht-2 Eine Reihe aktueller Bauprojekte mit erheblichen Kosten- und Terminüberschreitungen (z. B. Stuttgart 21, Flughafen BER, Elbphilharmonie Hamburg, Bundesnachrichtendienst, Schleuse Brunsbüttel, Hochmoselbrücke) wirft die Frage auf, ob es strukturelle Defizite bei Planung und Realisierung von Großprojekten in Deutschland gibt. Nun veröffentlicht die Reformkomission Bau von Großprojekten konkrete Handlungsempfehlungen, um Kostenwahrheit, Kostentransparenz, Effizienz und Termintreue bei Großprojekten zu verbessern. siehe PDF oben endlich der richtige Weg http://www.wsa-brunsbuettel.wsv.de/aktuelles/projekte/5_schleuse/Baumassnahme_5._Schleusenkammer/index.html Ohnehin sollen Projekte, die zum Zuge kommen, nur zu einem kleinen Teil über das Konjunkturprogramm finanziert werden. In erster Linie will EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit dem von ihm ins Leben gerufenen Programm private Investitionen anstoßen. Von den insgesamt 315 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren stellen EU und EIB so selbst nur 21 Milliarden über einen neuen Fonds für strategische Investitionen für Kredite und Garantien bereit. Der Rest soll von privaten Investoren kommen. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ist daher auch nicht allzu euphorisch: „Die grundsätzliche Zielsetzung, wonach die EU nur kleine Anschubfinanzierungen leistet, der überwiegende Teil der Investitionsmittel aber komplementär zu finanzieren ist, dürfte nicht unproblematisch sein“, sagt er. Meyer warnt vor allem den Bund, dass der sich nun nicht aus der Pflicht stehlen dürfe: „Er steht insbesondere beim Nord-Ostsee-Kanal im Wort.“ http://www.bauportal-deutschland.de/News_Brunsbuettel_Neubau_5_Schleusenkammer_fuer_ca_295_Millionen_Euro_vergeben_100.html?PHPSESSID=a232ff9ad4b6b7fd7ce16d7d39ce09fb http://www.wsd-nord.wsv.de/Planfeststellung/Planfeststellung_5te_schleusenkammer_brnsb/index.html http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/schleusen-aushub-ins-dyhrrsenmoor-id8342341.html

Grossbaustelle : Schleusen-Aushub ins Dyhrrsenmoor

vom 2. Dezember 2014
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Brunsbüttel: Das Wasser- und Schifffahrtsamt wird Erdreich von der Schleusenbaustelle ab Frühjahr 2015 per Schiff nach Ecklak transportieren lassen.

1,7 Millionen Kubikmeter Kleiboden müssen für den Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel ausgehoben werden. „Guter Kleiboden, den kommende Generationen für Deichbaumaßnahmen verwenden können“, erklärte Bauingenieur Fritz-Peter Eißfeldt auf der Gemeinderatssitzung in Ecklak. Er hat als Baubevollmächtigter die Gesamtleitung des Schleusenprojekts. Mit ihm waren die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel, Gesa Völkl, sowie Robert Pieper, zuständig für den Erdbau, nach Ecklak gekommen.
Ausnahmslos auf dem Wasserweg soll der Kleiboden aus der zukünftigen Schleusenkammer nach Ecklak gebracht werden und dann auf einer 62 Hektar großen WSA-eigenen Fläche im kanalnahen Dyhrrsenmoor gelagert werden. Eigens dafür werden derzeit zwei Anleger am Nord-Ostsee-Kanal erstellt. „Mit den ersten Bodentransporten kann im März/April nächsten Jahres gerechnet werden“, kündigte Pieper an. Das Moorgebiet selbst soll von Baustraßen durchzogen werden. Schlammiger Bodenaushub wird auf einer gesonderten Fläche zwischengelagert und nach weitgehender Trocknung ebenfalls im Moor verteilt. Das Sickerwasser soll in einem Ringgraben aufgefangen und nach der Klärung über ein Schöpfwerk in den Kanal zurückfließen. Im Dyhrrsenmoor werden zahlreiche Messstellen den Grundwasserspiegel kontrollieren. „Die Grundwasserstände können dann über Pegel online im Internet abgefragt werden“, kündigte Pieper an. Die Informationen durch das WSA stießen bei der Ecklaker Bevölkerung auf großes Interesse. Mehr als 20 Zuhörer waren in den „Ecklaker Krug“ gekommen. Gesa Völkl versprach: „Es ist geplant, dass wir regelmäßig zu Ihnen kommen und mit den Bürgern im Gespräch bleiben werden.“ Die 5. Kammer soll 360 Meter lang und 45 Meter breit werden. Das Außenhaupt zur Elbe hin wird 100 Meter lang und bis zu 28 Meter tief eingebaut, für das Binnenhaupt reicht eine Tiefe um die 20 Meter. Die Bedeutung der neuen Schleusenkammer unterstrich Eißfeldtmit dem Hinweis, dass die Schiffe immer größer würden und jeder dritte Container, der in Hamburg umgeschlagen werde, durch den Kanal in den baltischen Raum transportiert werde. Ein schwieriges, aber lösbares Problem sei die Logistik für das Bauvorhaben. Da die Schleuse ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes sei, müsse dieser während der gesamten Bauzeit von sechs Jahren gewährleistet sein. Die Baustelleneinrichtung sei bei den Holcim-Silos im Brunsbütteler Industriegebiet geplant. Von dort sollen alle Geräte und alles Material auf dem Wasserweg zur Baustelle gebracht werden. „Wir bauen schließlich nicht auf der grünen Wiese, sondern auf der Schleuseninsel“, begründete Eißfeldt dieses Vorgehen. Für die eigentliche Schleusenkammer seien bereits Bauaufträge über 400 Millionen Euro vergeben worden. Weitere 60 Millionen Euro fließen in den Bau der Schleusentore. Zurzeit werden vor der Verkehrszentrale der Kanalschleuse Verankerungspfähle eingebaut und in einem Betonsockel befestigt. „Die ersten neun Säulen sind eingebaut. Da sind wir auf einem guten Weg.“ Sogar die Suche nach Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg ist in großen Teilen bereits durchgeführt. „Weitere 12 000 Quadratmeter müssen noch sondiert werden“, berichtete der Baubevollmächtigte. Man liege aber gut im Zeitplan, so dass immer noch von dem Fertigstellungstermin 11. November 2021 ausgegangen werde. Dann sollen sich die Grundsanierungen der übrigen Schleusenkammern anschließen, die schon seit mehr als 100 Jahren ihren Dienst tun.
Copyright Norddeutsche Rundschau   Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Bundeshaushaltes für das Jahr 2015 erklärt der für Steinburg, Dithmarschen Süd und die Region Bad Bramstedt zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich:   Bundeshaushalt erreicht die „Schwarze Null“ und stellt 85 Mio. Euro für wichtige Investitionen im Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd bereit   Berlin. Der heute durch den Deutschen Bundestag beschlossene Bundeshaushalt 2015 stellt einen historischen Meilen­stein dar. Wir werden im kommen­den Jahr das erste Mal seit 45 Jahren komplett ohne neue Schulden auskommen – dies war zuletzt 1969 der Fall. Durch konse­quente Haushaltsführung schaffen wir die „Schwarze Null“ – und das ohne Steuererhöhungen. Wir geben nur Geld aus, das wir auch einnehmen. Das ist nicht nur ver­nünftig und nachhaltig, sondern schafft mittel- und langfristig finanzpolitische Handlungs­spielräume für heutige und zukünftige Gene­rationen. Dabei ist der Haushalt 2015 kein reiner Sparhaushalt. Auch im nächsten Jahr entlastet der Bund in erheblichem Umfang die Haushalte der Länder und Kommune Steinburg, Dithmarschen Süd und Bad Bramstedt profitieren u.a. ganz konkret von Investitionen in den Nord-Ostsee-Kanal. Insgesamt sind für den NOK in 2015 rund 109 Mio. Euro eingeplant. Davon fließen in unseren Wahlkreis 76,2 Mio. Euro. Davon sind allein 62 Mio. Euro (413,5 Mio. Euro 2016 ff.) für den Neubau der fünften Schleusen­kammer in Brunsbüttel vorgesehen. Der Ersatz für Lotsenversetzungs­schiffe in Bruns­büttel schlägt mit 3,2 Mio. Euro zu Buche (0,99 Mio. Euro 2016 ff.). Mit dem Ersatz von drei 45-t-Fähren (5 Mio. Euro 2015; 8,5 Mio. Euro 2016 ff.) für den Einsatz auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird im Bedarfsfall auch der Fährverkehr in Brunsbüttel, Ostermoor, Kuden­see, Burg, Hochdonn, Schafstedt, Hohenhörn und Fischerhütte sichergestellt. Aber nicht nur der Kanal selbst erhält Mittel, auch in die Kanal­querungen wird kräftig investiert. So fließen Gelder in die Hochbrücke Brunsbüttel für Instand­setzung (2 Mio. Euro 2015; 2 Mio. Euro 2016 ff.) und in die Eisenbahnhoch­brücke Hochdonn für Korro­sions­schutzmaßnahmen (3 Mio. Euro 2015; 8,75 Mio. Euro 2016 ff.) bzw. für die Grund­instand­setzung (1 Mio. Euro 2015; 7,88 Mio. Euro 2016 ff.). So stärkt der Bund die Straßen-/Schienen-Querungen über den Nord-Ostsee-Kanal und trifft Vorsorge, um Situationen wie bei der Rader Hochbrücke vorzubeugen. I Zusätzlich erhält die Bundespolizei in Bad Bram­stedt und Brunsbüttel – wie bereits 2014 – zusammen knapp über 1 Mio. Euro für die Herrichtung von Dienstgebäuden. Damit investiert der Bund aus seinem Haushalt insgesamt beachtliche 85,1 Mio. Euro im Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd.    
Neue Schleuse – Baukonzern richtet sich ein
Brunsbüttel
Es wird allmählich ernst mit dem Baubeginn für die fünfte Schleusenkammer an den Brunsbütteler Kanalschleusen. Das mit den Bauarbeiten beauftragte Generalunternehmen Wayss & Freytag hat damit begonnen, auf dem Kanalseitenweg der Südseite zwischen dem Fähranleger Brunsbüttel und Ostermoor seine gesamte Baustellen-Logistik aufzubauen. Hier wird auch das Projektbüro der „Arbeitsgemeinschaft Neubau 5. Schleusenkammer“ errichtet und werden sich die zahlreichen Subunternehmen mit ihrer Baustelleneinrichtung und Bürocontainern ansiedeln. Seit Montag ist zur Vorbereitung dieser Arbeiten der Kanalseitenweg zwischen Brunsbüttel und Ostermoor komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrt. „Dieser Bereich ist auch für Radfahrer und Fußgänger bis zum Ende der Baumaßnahme nicht mehr nutzbar“, verdeutlicht Pressesprecher Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel. Dieses Ende erwarten die Fachleute für die Jahre 2021 bis 2022. „Das ist jedenfalls unser Ziel“, sagt Fischer. Die Logistikfläche wird für die Anlieferung, Lagerung und Verladung von Material und Gerät genutzt. Dafür wird ein neuer Anleger am Südseitenufer gebaut. Dieser ist notwendig, um Baumaterial und Geräte auf Schuten oder Pontons zu verladen und auf dem Wasserweg zur Baustelle auf der Schleuseninsel zu transportieren. Der Neubau der fünfte Schleusenkammer wird in den nächsten sieben Jahren zu den größten Baustellen des Landes gehören. Die Auftragssumme für die Firma Wayss & Freytag bezifferte Thomas Fischer mit 412 Millionen Euro. Weitere 62 Millionen Euro wird der Bau der Schleusentore verschlingen. Der Baubeginn rückt auf jeden Fall näher. „Vermutlich im 2. Quartal 2015 wird man mit dem Bodenaushub beginnen“, so Fischer.
js
  neu   http://www.wf-ingbau.de/home/artikel/article/wayss-freytag-ingenieurbau-ag-erhaelt-auftrag-zum-neubau-der-5-schleusenkammer-brunsbuettel.html?tx_ttnews[backPid]=4&cHash=ae69429d5b

Frankfurt, den 15.4.2014 Die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG hat vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel im Rahmen der ARGE Neubau 5. Schleusenkammer Brunsbüttel mit den Partnern BAM Civiel bv und Wayss & Freytag Spezialtiefbau GmbH den Auftrag zum Bau der fünften Schleusenkammer Brunsbüttel erhalten. Zum Auftragsvolumen gehört der Bau einer 360 m langen Seeschleuse zwischen Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und die Anpassung der Einfahrt des elbseitigen Vorhafens. Der Bau der fünften Schleusenkammer ist die Voraussetzung für die Grundinstandsetzung der über 100 Jahre alten Schleuse in Brunsbüttel. Sie sichert den reibungslosen Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal während der Sanierungsphase. Das Auftragsvolumen beträgt 346 Mio. €. Die Bauzeit wird voraussichtlich sieben Jahre betragen.

Die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG ist mit ihrer nahezu 140-jährigen Tradition eines der führenden deutschen Bauunternehmen, das qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Bauprojekte bundes- und europaweit realisiert. Das Unternehmen gehört zur Royal BAM Group – mit einem Jahresumsatz von zirka 8 Mrd. Euro einer der großen Baukonzerne Europas.

  Der Investitionsrahmenplan 2011 – 2015 ist wie sein Vorgänger kein Finanzierungsplan, sondern steckt den Planungsrahmen für die Investitionen in die Schienenwege des Bundes, in die Bun- desfernstraßen und in die Bundeswasserstraßen im Zeitraum 2011 bis 2015 ab. Er enthält den Investitionsbedarf für den Ersatz und für die Erhaltung der Bestandsnetze, für die Fortführung der im Bau befindlichen Maßnahmen und für die Vorhaben mit weit fortgeschrittenem Planungs- stand, die bereits Baureife haben oder diese im Zeitraum bis 2015 erreichen können. Investitionsrahmenplan 2011 - 2015
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Maritimer Supergau, Der Kanal, Bauwesen WSA Brunsbüttel von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne