Hafen : Neuer Schiff-Shuttle für Container Elbe Hamburg Brunsbüttel

Infrastruktur hatten die von Sebastian Reimann (Mitte) moderierte Politikerrunde zum Thema (v. l.): Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann sowie die Wirtschaftsminister Olaf Lies (Niedersachsen) und Reinhard Meyer (Schleswig-Holstein).
Bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit sind am vergangenen Wochenende Komponenten von Onshore-Windenergieanlagen mit dem Zug im Brunsbütteler Elbehafen angekommen. Im Oktober waren erstmals 32 Komponenten von ENERCON Windenergieanlagen auf einem sogenannten Ganzzug des Kunden-eigenen Bahndienstleisters e.g.o.o. mit 18 Waggons und einer Gesamtlänge von 430m in den Hafen gebracht worden. Am letzten Wochenende kamen weitere 39 Anlagenteile an, darunter erstmalig auch 3 Rotorblätter mit einer Länge von jeweils ca. 40 m. Die Segmente sind für Windpark-Baustellen in Schleswig-Holstein bestimmt.
35 Meter lange Flügel, ein Turmsegment und andere Bauteile mehrerer Windkraftanlagen liegen derzeit im Elbehafen. Sie entsprechen zum Teil nicht mehr der neuesten Norm, sind veraltet und sollen zum Wiederaufbau nach Südeuropa verschifft werden. Die Bauteile sind nicht nur groß sondern auch schwer. Sie wiegen mehrere Tonnen. Um solche Stückgüter zu lagern und umzuschlagen braucht es eine geeignete Fläche. Platz, den die Geschäftsführung der Brunsbüttel Ports GmbH künftig für Aufträge dieser Größenordnung ohne extra Aufwand bereithalten kann. Die Hafengesellschaftsbetreiber Frank Schnabel und Hans Helmut Schramm haben jetzt eine 7300 Quadratmeter große, neue Lagerfläche für schwerlastige Stückgüter eingeweiht – eine 1 Millionen Investition, mit der Brunsbüttel Ports auf Wachstumskurs geht.
Die Elbestadt soll einen neuen Shuttle-Service für Container bekommen. So die Planung von Frank Schnabel, Geschäftsführer des Unternehmens Brunsbüttel Ports. Das Shuttle-Schiff soll auf der Route Brunsbüttel-Glückstadt-Hamburg unterwegs sein: „Wir rufen den Elb-Shuttle ins Leben, um den Verkehr von der Straße zu bekommen“, erklärt Frank Schnabel. „Er soll eine Alternative zu den Staus bieten.“ Ein wesentliches Hindernis auf der Straße sind die Baustellen im Hamburger Bereich, die bis 2030 zu Engpässen im Verkehr führen werden. „Deshalb brauchen wir neue Wege .“ mehr

Investitionsrahmenplan 5.Schleuse Brunsbüttel von 2011 – 2015 BMVBS

Der Investitionsrahmenplan 2011 – 2015 ist wie sein Vorgänger kein Finanzierungsplan, sondern steckt den Planungsrahmen für die Investitionen in die Schienenwege des Bundes, in die Bun- desfernstraßen und in die Bundeswasserstraßen im Zeitraum 2011 bis 2015 ab. Er enthält den Investitionsbedarf für den Ersatz und für die Erhaltung der Bestandsnetze, für die Fortführung der im Bau befindlichen Maßnahmen und für die Vorhaben mit weit fortgeschrittenem Planungs- stand, die bereits Baureife haben oder diese im Zeitraum bis 2015 erreichen können. mehr