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06.12.13, 06:39

Orkan

Land unter an der Küste

"Xaver" bringt extrem kräftige Böen und viel Regen. Meteorologen messen auf Sylt Windgeschwindigkeiten von 185 km/h. Mindestens acht Verletzte.

Foto: dpa
Orkan Xaver
Dagebüll am Donnerstag: Zwei Männer halten sich auf dem überfluteten Fähranleger an einem Geländer fest. Orkantief "Xaver" hat den Norden mit voller Wucht erreicht
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Hamburg/Kiel/Bremen. Es ist 9.21 Uhr, als die MeteoGroup Deutschland über Twitter aus Hörnum auf Sylt die erste orkanartige Böe meldet. "Xaver" ist zu diesem Zeitpunkt bereits der meistgenutzte Suchbegriff in den Onlinediensten am Donnerstagmorgen.

Gut zwei Stunden vorher hatte der Deutsche Wetterdienst seine Warnungen bereits auf die gesamte deutsche Nordseeküste ausgedehnt. Für sie werden Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 190 km/h vorhergesagt. Zur gleichen Zeit hatte der Flughafen auf Sylt den ersten Flug in Deutschland gestrichen: "Wegen des erwarteten Sturmes ist der Flug AB6881 nach Düsseldorf annulliert."

In der Nacht zum Donnerstag hatten Hilfskräfte entlang der Küste sowie auf den ost- und nordfriesischen Inseln Deiche und Hafenanlagen gesichert sowie besonders überflutungsgefährdete Gebäude in Ufernähe versucht, sturmfest zu machen. In den Landkreisen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden die Schulen geschlossen, im Laufe des Tages werden viele weitere öffentliche Einrichtungen im Norden wie zum Beispiel das Stadtbad in Neumünster wegen des Sturms für mindestens zwei Tage geschlossen. Auch eine für Freitag um 8 Uhr angesetzte Bombenentschärfung in Kiel-Meimersdorf muss verschoben werden – die Räumung des Stadtteils wäre für die Bewohner zu gefährlich.

Insgesamt sind weit mehr als 100.000 Feuerwehrleute und freiwillige Helfer alarmiert, allein im nördlichsten Bundesland sind 50.000 Menschen einsatzbereit. Um 10.05 Uhr verlässt der letzte Sylt-Shuttle das Festland Richtung Westerland. Fünf Minuten später werden über der Lieblingsinsel der Deutschen Böen der Stärke 7 gemessen. 23 Minuten später ist "Xaver" dann auf den Halligen und an der Nordseeküste endgültig angekommen – und für die Nacht zum Freitag sagten die Meteorologen Windstärken von 10 bis 11 voraus.

Während der SV Werder Bremen sein Nachmittagstraining auf den Vormittag vorzieht – das Bundesliga-Spiel gegen Bayern München am Sonnabend im Weserstadion ist gefährdet –, werden auf den ostfriesischen Inseln sämtliche Deichdurchgänge vorsichtshalber geschlossen. Gegen Mittag ist Cuxhaven offenbar die einzige norddeutsche Küstenstadt, in der nicht die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm herrscht. Der Deichverband rechnet in der Nacht zum Freitag mit einer schweren Sturmflut. Sie soll laut der aktuellen Sturmflutwarnung bei 3,50 Meter über dem normalen Hochwasserpegel liegen. Der Fährbetrieb nach Juist und Norderney wird eingestellt, in Schleswig-Holstein kommt es zu ersten Zugverspätungen. Ab dem frühen Nachmittag fahren keine Fernzüge der Bahn mehr, auch die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) stellt den Zugverkehr zwischen Altona und Niebüll ein.

Mittags fegt "Xaver" mit solcher Wucht über Sylt, dass sich niemand mehr nach draußen traut. Das gleiche Bild – menschenleere Straßen – bietet sich auch Abendblatt-Reporter André Zand-Vakili in Büsum: Direkt an der Küste peitscht der Wind in mächtigen Böen auf das Festland. Regen wird quer durch die Luft getrieben. Trifft er einen im Gesicht, ist es mit so einer Wucht, dass jeder Tropfen wie Nadelstiche schmerzt. Nur vereinzelt fahren Autos. Aus blauen Tonnen, deren Deckel hochschlagen, fliegen Papierreste. Ein Pärchen, dass sich trotz der Warnungen auf den Deich getraut hat, kann sich kaum auf den Beinen halten.

"Im Oktober war es genauso schlimm", sagt Martin Umland, 79, der vor seiner Pension in Büsum einen Werbekasten mit Band sichert, dessen Tür vom Sturm aufgerissen wurde. "Davor gab es so was lange nicht", sagt er. "1979 hatten wir auch so einen Sturm."

Im Hafen von Büsum tanzt ein an der Kaimauer festgemachtes Segelboot wie ein Korken auf dem Wasser. Selbst hier im Hafenbecken, das durch eine Schleuse geschützt ist, peitscht der Orkan das Wasser so auf, dass sich Wellen mit Gischt bilden.

Am knapp 20 Kilometer entfernten Eidersperrwerk haben sich Schaulustige gesammelt. Sie schauen sich an, wie vor dem Sperrwerk die Wellen brechen. Mitarbeiter der Anlage schließen den schmalen Weg direkt oberhalb der Sperrwerkstore. Es ist so windig, dass es zu gefährlich wäre, dort Menschen spazieren gehen zu lassen. Jeder Schritt gegen den Wind kostet Kraft.

Der Regen wird durch jede Ritze der Kleidung gepresst. Wer nicht professionelle Schutzkleidung trägt, ist in wenigen Minuten durchnässt. "Es hat sich trotzdem gelohnt", sagt Joachim Kinkel, der mit einem Freund zum Sperrwerk gekommen war. "So was erlebt man sonst nie."

Seit 14 Uhr sind in Kiel alle Bildungseinrichtungen, Kindergärten und die Verwaltung geschlossen. Am Freitag soll der öffentliche Dienst nur mit einer Notbesetzung laufen. Um 14.22 Uhr meldet der Bürgermeister von Hooge, dass seine "Hallig vollgelaufen sei". Kurze Zeit später ruft der Kreis Pinneberg den Ausnahmezustand aus. In Nordfriesland machen sich um 16 Uhr 300 Experten auf den Weg, um die Deiche auf Schwachstellen zu überprüfen. Um 16.09 Uhr steht fest: Die schleswig-holsteinische Nordseeküste hat die erste schwere Sturmflut im Zuge von Orkantief "Xaver" nach ersten Behördeneinschätzungen wohl glimpflich überstanden. "Bisher wurden uns keine größeren Schäden gemeldet", sagt der Direktor des Landesbetriebs für Küstenschutz, Johannes Oelerich, am Nachmittag. Kleinere Schäden an Deichen seien allerdings aufgetreten. "In Husum stand das Wasser um 15.30 Uhr um 3,06 Meter über dem mittleren Hochwasser. Erwartet worden waren 2,5Meter."

Um 16.23 Uhr wird auf Helgoland die Düne geräumt und der Schiffsverkehr eingestellt. Um 16.43 meldet der THW-Landesverband Bremen/Niedersachsen: "90 Helfer sind im Einsatz, die vor allem in und um Cuxhaven und Bremerhaven Sandsäcke füllen und Deiche sichern." Die sturmflutgefährdete Ortschaft Saalenburg erhält von Cuxhaven 80 sogenannte Bigpack-Sandsäcke zur Verstärkung der Deiche. Um 16.54 Uhr wird eine Sperrung auf der A7 nach einem Unfall durch umgestürzte Bäume aufgehoben. Wegen weiterer entwurzelter Bäume seien immer wieder kurzfristige Sperrungen möglich, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Unfall in Höhe Tarp bei Flensburg war ein Baum auf einen Lastwagen gestürzt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Von 17.20 Uhr an ist dann auch der Nord-Ostsee-Kanal geschlossen. Wegen des extremen Hochwassers wurden die Schleusen in Brunsbüttel und in Kiel Holtenau bis auf Weiteres gesperrt. Die Schleusen des Kanals haben bei Sturmflut die Funktion von Deichen und werden ab einem Wasserstand von acht Metern geschlossen.

In Bremen fallen plötzlich Teile der Straßenbeleuchtung aus. Die Lage in Cuxhaven ist angespannt, die Flut ebbt einfach nicht ab. Das heißt, dass die zweite Sturmflut, die gegen 2.30 Uhr erwartet wird, zum jetzigen Pegelstand der ersten Flut hinzugezählt werden muss. In der Region Hannover gab es Schäden und Verletzte: Bei Barsinghausen wurde ein Kleinbus mit behinderten Schülern von einer starken Windböe erfasst und in einen entgegen kommenden Wagen gedrückt. Dabei wurde ein 68-Jähriger schwer verletzt, sechs weitere Menschen leicht.

In Schleswig-Holstein hat die Polizei bis zum Abend mehr als 200 Sturmeinsätze registriert. Ein Zug der AKN fuhr in Elmshorn gegen einen umgestürzten Baum. Der Zugführer wurde verletzt. In Thaden (Kreis Rendsburg-Eckernförde) schlug ein Blitz in ein Reetdachhaus ein, das niederbrannte. Der Deutsche Wetterdienst warnte um 19 Uhr vor Orkanböen an der Nordseeküste mit mehr als 140 km/h. Gegen 21 Uhr meldete ARD-Meteorologe Karsten Schwanke per Kurznachrichtendienst Twitter: "Das zweite Sturmfeld wird immer stärker: List/Sylt-Ellenbogen 185 km/h!"

(ale/zv/HA/dpa)
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Niedersachsen SH Hamburg bereitet sich auf "Xaver" vor Copyright NDR

http://de.nachrichten.yahoo.com/hamburg-droht-eine-der-schwersten-sturmfluten-seit-jahrzehnten-061217798.html Copyright Yahoo Orkantief "Xaver" hat den Norden mit aller Wucht getroffen. In Hamburg erreicht eine schwere Sturmflut am Morgen ihren Höhepunkt. Bisher jedoch hat das Unwetter eher nur kleinere Schäden angerichtet. Der Orkan "Xaver" hat vielen Teilen Deutschlands eine heftige Sturmnacht gebracht. Trotz hoher Windgeschwindigkeiten richtete der Sturm aber selbst in den am härtesten betroffenen Regionen im Norden bislang nur kleinere Schäden an. In Hamburg erreichte eine der schwersten Sturmfluten der vergangenen Jahrzehnte am frühen Freitagmorgen ihren Scheitelpunkt. "Die Wasserstände fallen bereits wieder", sagte Thomas Butter von der Hamburger Innenbehörde. Die sehr schwere Sturmflut der Elbe erreichte einen Wasserstand von fast vier Metern über dem Mittleren Hochwasser (6,09 Meter über Normal Null). Die Innenbehörde der Millionenstadt hatte die ganze Nacht über vor der Flut gewarnt. Die Hochwasserschutzanlagen sind für diese Wasserstände nach Angaben der Behörden jedoch hoch genug. Das Unwetter hatte seit Donnerstag in Nordeuropa das Leben von Millionen Menschen behindert. Mindestens drei Menschen in Großbritannien und Skandinavien starben. In Deutschland gab es zunächst trotz extremer Böen von teilweise bis zu 155 Stundenkilometern zwar keine Toten, wohl aber Verletzte. So sprach die Polizei in Niedersachsen von "kleineren Schäden" und einem "glimpflichen Ausgang". Reisende mit der Bahn und an Flughäfen mussten sich weiter auf Behinderungen einstellen. Die Auswirkungen der Naturgewalten blieben an der Nordsee bis zum Freitagmorgen trotz aller Befürchtungen verglichen mit dem Oktober-Orkan "Christian" deutlich geringer. Die Einsatzkräfte wurden vielerorts an den Küsten und im Binnenland weniger häufig angefordert, um umgeknickte Bäume zu räumen und um Bauzäune sowie Dächer zu sichern. In Hamburg rückte die Feuerwehr bis zum Freitagabend rund 300 Mal aus. Dagegen war sie beim Oktober-Orkan schon an einem Tag allein knapp 2000 Mal im Einsatz gewesen. In der Nähe von Hannover wurde ein Mann schwer verletzt, als ein Auto durch eine Windböe in den Gegenverkehr gedrückt wurde. Auf einer Straße bei Barsinghausen in Niedersachsen wurde ein Kleinbus mit behinderten Schülern von einer starken Böe erfasst und in einen entgegenkommenden Wagen gedrückt. Dabei wurde ein 68-Jähriger schwer verletzt, sechs weitere Menschen leicht. Auf der Insel Borkum wurde ein Mensch von einer herabstürzenden Dachpfanne leicht verletzt. Größere Schäden gab es lediglich in Cuxhaven, wo das rund 150 Quadratmeter große Dach eines Hochhauses komplett abgedeckt wurde. In Elmshorn bei Hamburg prallte am Donnerstag eine Regionalbahn an einem Übergang gegen einen umgestürzten Baum. Der Zugführer wurde leicht verletzt. Ein Zug der Hamburger Hochbahn fuhr gegen einen umgestürzten Baum und entgleiste. In Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern deckte "Xaver" das Dach eines Supermarktes ab. Die Küsten hielten den Wassermassen bislang stand: "Die Deiche sind mächtig und stabil", hatte Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) gesagt. Noch am späten Abend hatte eine zweite Welle des Orkantiefs mit extremen Böen die Nordseeinsel Sylt erreicht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden in List auf Sylt in der Nacht um 1.00 Uhr Windgeschwindigkeiten von 148 Kilometern pro Stunde erreicht. Am Leuchtturm Kiel wurden 144 Stundenkilometer gemessen. Auf dem Brocken im Harz erreichte "Xaver" gar eine Spitzengeschwindigkeit von 155 Stundenkilometern. Die Inseln und Halligen vor Schleswig-Holsteins Küste waren auch in der Nacht vom Festland aus nicht mehr zu erreichen, die Fähren hatten den Betrieb eingestellt. Die nordfriesischen Halligen wie Langeneß und Hooge hatten "Land unter". Die Fähren auf die ostfriesischen Inseln stellten http://www.fr-online.de/panorama/sturm-xaver-hamburg-nach-sturmflut-unter-wasser,1472782,25538580.html Copyright fr-online

Hamburg nach Sturmflut unter Wasser

Der Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser. Foto: rtr

Hamburg hat der Scheitel einer sehr schweren Sturmflut erreicht, Teile der Hansestadt stehen unter Wasser. Die Wasserstände fallen aber bereits wieder. Der Bahnverkehr im Norden Deutschlands bleibt stark beeinträchtigt.

Hamburg –  Auf Hamburg ist am Freitagmorgen eine der schwersten Sturmfluten der vergangenen Jahrzehnte zugerollt. Der Hamburger Hafen wurde in der Nacht zum Freitag geräumt und gesperrt. «Ab 2.30 Uhr durfte keiner mehr hereinfahren.» Der Fischmarkt und einige Straßen entlang der Elbe standen unter Wasser.Die sehr schwere Sturmflut erreichte einen Wasserstand der Elbe von fast vier Metern über dem Mittleren Hochwasser (6,09 Meter über Normalnull). «Damit haben wir eine Sturmflut, die es in den letzten 10, 20 Jahren nur sehr selten gegeben hat», sagte ein Behördensprecher am Freitagmorgen.Der Scheitel der Flut war am frühen Morgen erreicht. «Die Wasserstände fallen bereits wieder», sagte Thomas Butter von der Hamburger Innenbehörde.

Bahnverkehr im Norden stark beeinträchtigt

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/xaver105.html Video Xaver             Auf dem Nord-Ostsee-Kanal entscheidet jeder Fährkapitän allein, wann er den Betrieb wegen zu hoher Wellen einstellt, so die Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Claudia Thoma. Steigt das Wasser über 2,50 Meter über Normalnull an, werden die kleinen Schleusen in Brunsbüttel geschlossen, ab drei Meter auch die großen, dann geht auf dem Kanal nichts mehr. http://www.nord-ostsee-kanal-info.de/faehren.html http://www.nord-ostsee-kanal-info.de/der-nord-ostsee-kanal-videos.html Bin auf der Fähre Bmrk. Btr. HP blog   infomiere hier Vor etwa vier Wochen wirbelte der Orkan "Christian" Niedersachsen durcheinander und sorgte für erhebliche Schäden, die teilweise noch nicht einmal behoben sind. Jetzt könnte es noch schlimmer werden. Niedersachsen erwartet bereits heute Mittag an der Nordseeküste Orkanböen bis Stärke 12. Meteorologen rechnen mit einer Sturmflut an der niedersächsischen Nordseeküste. Das Tiefdruckgebiet bewegt sich von Grönland aus über Island zum europäischen Festland. Experten schätzen, dass "Xaver" noch stärker wird als der Orkan "Christian", zudem wird er noch länger anhalten. Es kann turbulent werden! Für heute erwarten Meteorologen im ganzen Norden schwere Sturmböen und teils starken Schneefall. Orkantief "Xaver" wird voraussichtlich auch zu schweren Sturmfluten führen. In Teilen Norddeutschlands hat "Xaver" bereits am Donnerstagmorgen den Alltag durcheinandergewirbelt.
Weitere Informationen
Ein Frachtschiff liegt bei starkem Sturm auf Reede in der Elbe vor der Mündung in die Nordsee bei Brunsbüttel. © dpa Fotograf: Christian Charisius

Liveblog zum Orkan "Xaver"

Das Orkantief "Xaver" zieht mit Schnee, Sturmflut und Böen bis Stärke 12 über den Norden. Aktuelle Informationen und Bilder gibt es hier in unserem Liveblog. mehr
Auf dem Nord-Ostsee-Kanal entscheidet jeder Fährkapitän allein, wann er den Betrieb wegen zu hoher Wellen einstellt, so die Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Claudia Thoma. Steigt das Wasser über 2,50 Meter über Normalnull an, werden die kleinen Schleusen in Brunsbüttel geschlossen, ab drei Meter auch die großen, dann geht auf dem Kanal nichts mehr. Flughäfen und Brücken werden gesperrt
Rendsburg/Föhr
  Zu Lande, zu Wasser und in der Luft wird es eng in Schleswig-Holstein. Auf dem Flughafen Sylt geht heute gar nichts: Air Berlin hat alle Flüge annulliert. Auch in Hamburg wird der Sturm Auswirkungen auf den Flugverkehr haben – welche, war gestern noch unklar. Passagiere sollten sich bei ihren Fluggesellschaften nach Verspätungen, Ausfällen oder möglichen Umbuchungen erkundigen. Auch Reisende, die von oder nach Lübeck fliegen wollen, sollten sich direkt an Ryan Air wenden.   Die Fähren auf der Nordsee stellen ihren Betrieb weitgehend ein. Helgoland wird vom Festland abgeschnitten, die Schiffe der Reederei Cassen Eils bleiben heute und morgen in Cuxhaven. Die letzte Fähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) wird heute um 8.25 Uhr von Dagebüll Richtung Föhr ablegen. Wer nach Amrum will, muss um 7.20 Uhr vom Festland los. „Wenn der Sturm abflaut, werden die Karten neu gemischt“, sagt WDR-Chef Axel Meynköhn. Die Fähren zwischen Nordstrand und Pellworm verkehren nur eingeschränkt.   Auf dem Nord-Ostsee-Kanal entscheidet jeder Fährkapitän allein, wann er den Betrieb wegen zu hoher Wellen einstellt, so die Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Claudia Thoma. Steigt das Wasser über 2,50 Meter über Normalnull an, werden die kleinen Schleusen in Brunsbüttel geschlossen, ab drei Meter auch die großen, dann geht auf dem Kanal nichts mehr. Bin auf der Fähre Bmrk. Btr. HP blog   infomiere hier   Auch auf der Kieler Förde wird heute keine Fähre verkehren. „Es kann auch sein, dass der Busverkehr beeinträchtigt wird,“ sagt die Sprecherin der Kieler Verkehrsgesellschaft, Andrea Kobarg. Das gilt auch für andere Buslinien im Land.   Auch die Bahn ist alarmiert. „Die Bereitschaftsdienste zum Räumen von Bahnsteigen und Gleisen sowie zur Reparatur von Oberleitungen wurden bereits mobilisiert“, erklärt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Zur Information der Kunden an Bahnhöfen seien mehr Mitarbeiter eingeplant. Busse für Ersatzverkehre sollen bereit stehen. Der Sylt-Shuttle zwischen Niebüll und Westerland wird ab Windstärke zehn für Wohnwagengespanne und leere Lastwagen gesperrt, ab Windstärke zwölf wird die Verbindung komplett eingestellt, auch Züge der Nord-Ostsee-Bahn sollen dann nicht mehr verkehren. Die AKN rechnet ebenfalls mit Behinderungen. Und auf den Straßen? Wie bei Sturmtief „Christian“ könnte die Rader Hochbrücke gesperrt, der Verkehr umgeleitet werden. „Dies geschieht automatisch bei Windstärke zwölf“, sagt der Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr in Rendsburg, Matthias Paraknewitz. Das gelte auch für die Fehmarnsundbrücke. Schon ab Windstärke vier wird das Tempo gedrosselt, ab zehn dürfen keine leeren Lastwagen und Wohnwagengespanne mehr fahren. „Autofahrer sollten bei Böen aufpassen, weil der Wagen in den Gegenverkehr versetzt werden kann.“ Nach Möglichkeit sollten alle Schleswig-Holsteiner den Wagen stehen lassen. Paraknewitz: „Und für den, der unbedingt los muss, gilt: Langsam fahren!“
ky

Orkan über Norddeutschland: Warten auf "Xaver"

Es ist der Morgen vor dem Sturm: Tief "Xaver" soll bis zum Mittag auf die Küsten Norddeutschlands treffen. Erwartet werden Sturmfluten und Windgeschwindigkeiten von Orkanstärke. Unterricht und Züge fallen aus, viele Weihnachtsmärkte schließen.

Orkantief "Xaver" - 05.12.2013 Copyright Weser Kurier

Warten auf den großen Sturm

Von Silke Looden und Hans Ettemeyer

Hamburg · Kiel · Norden. Das Orkantief „Xaver“ wird heute auf den Norden treffen. Orkanböen bis Windstärke 12 und Hochwasser bis zu drei Meter über Normal sind prognostiziert. Fähren, Züge und Schulen werden vielerorts ausfallen.

Orkan in Niedersachsen erwartet
Der Fährverkehr – wie hier nach Langeoog – dürfte heute zumindest teils zum Erliegen kommen.
Eine schwere Sturmflut und Orkanböen bis zu zwölf Windstärken kommen auf die Küste zu. Die Prognose für das Hochwasser liegt für die Nacht von heute auf morgen zwischen 2,25 Meter über dem Normalwert auf Norderney und drei Meter mehr in Cuxhaven. Die Fähren zu zahlreichen Inseln werden heute eingestellt. Die Behörden warnen vor herabfallenden Ästen und umgestürzten Bäumen. Wer könne, solle daheim bleiben. Die Bahn rechnet damit, dass besonders im nördlichen Niedersachsen sowie in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein Züge ausfallen. Der ADAC rät zur Vorsicht, denn mit dem Sturm wird auch eine bis zu sechs Zentimeter hohe Schneedecke erwartet. In vielen Städten und Landkreisen in Ostfriesland sowie an Schleswig-Holsteins kompletter Westküste fällt die Schule heute aus. In der Region haben Schüler in den Landkreisen Diepholz, Oldenburg, Vechta, Cloppenburg, Emsland, Wesermarsch und Cuxhaven sowie in der Stadt Delmenhorst sturmfrei. Einen Überblick gibt es auf der Internetseite der Verkehrsmanagementzentrale. Die Stadt Oldenburg sperrt sämtliche Sportplätze.
Fotostrecke: November 1972: Orkan "Quimburga" wütet über dem Norden
Der Deutsche Wetterdienst warnt die Betreiber von Weihnachtsmärkten. Spätestens am Donnerstagnachmittag sollten die Buden und Stände gesichert sein. Wie der Bremer Weihnachtsmarkt bleiben am Donnerstag auch der Oldenburger Lamberti-Markt, der Hamburger Dom und der Kieler Weihnachtsmarkt geschlossen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Küstenschutz ging am Mittwoch davon aus, dass Strände und Hafenflächen heute überflutet werden. „Wir werden fünf Tiden hintereinander erhöhte Wasserstände haben“, sagte Sprecherin Herma Heyken. Problematisch sei der starke Nordwestwind. „Dann läuft das Wasser gar nicht erst richtig ab.“ Vor allem die Dauer des Tiefs dürfte die Einsatzkräfte vor Herausforderungen stellen. Auf den ostfriesischen Inseln wurden gestern Sandsäcke verteilt. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes wütet der Orkan voraussichtlich in Schleswig-Holstein am stärksten. Aber auch Hamburg ist auf die Unwetterfront vorbereitet. Die Erinnerungen an den Oktober-Orkan „Christian“ mit umgestürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und abgetragenen Sandstränden im Norden sind noch frisch im Gedächtnis. Jetzt bringt „Xaver“ die Nikolausflut. Für Donnerstagnachmittag wird an der Nordseeküste mit Böen der Stärke 12 gerechnet, sagte der DWD-Meteorologe Rüdiger Hartig. In der Nacht zu Freitag werde es so weitergehen. An der Nordsee sind nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes extrem starke Böen von mehr als 140 Kilometern je Stunde möglich. Vielleicht sogar noch mehr. Die höchste der Sturmfluten wird nach bisheriger Einschätzung des Bundesamtes für Seeschifffahrt in der Nacht zum Nikolaustag in Ostfriesland und an der Nordseeinsel Borkum erwartet. Bei der Reederei AG Ems gibt es aber bislang keine Überlegungen, den Fährbetrieb zur Insel Borkum einzustellen. Juist und Norderney sowie Helgoland und die nordfriesischen Inseln und Halligen werden heute und morgen dagegen vom Festland abgeschnitten sein. „Xaver“ könnte auch den Verkehr auf der meist befahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraße der Welt zum Erliegen bringen, da die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal bei Sturmflut die Funktion von Deichen haben: „Ab einem Pegelstand von acht Metern werden die Schleusen geschlossen“, sagte Thomas Fischer vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel. Auf der Elbe werden die Kapitäne der Fähren von Glückstadt nach Wischhafen entscheiden, bei welchen Windstärken sie ihr Schiff noch sicher lenken können. Der Sylt-Shuttle der Bahn, der als Autoreisezug die Nordseeinsel mit dem Festland verbindet, wird bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 117 Kilometern pro Stunde den Verkehr einstellen, sagte eine Bahnsprecherin. Wegen des Orkantiefs seien im ganzen Norden zusätzliche Mitarbeiter in Bereitschaft. Auch die Seenotretter haben sich auf den Sturm vorbereitet. Orkanböen von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, Schnee, Eis und eine gewaltige Sturmflut: Am Donnerstag zieht über Norddeutschland der Orkan "Xaver" auf. Laut dem Institut für Wetter- und Klimakommunikation wird der Sturm von Donnerstagmittag bis Freitagabend wüten. Die ersten Sturmböen sollen ab 10 Uhr nach Hamburg getragen werden. In seiner gesamten Dauer wird der jetzige Sturm also noch größere Wirkung haben, als das Orkantief "Christian" Ende Oktober. MOPO.de erklärt, was das für Hamburg und Norddeutschland bedeutet. Welche Regionen sind betroffen? Copyright  MOPO Das Orkantief "Xaver" beginnt am Mittwoch über dem Atlantik und zieht im Laufe des Donnerstags nach Nordeuropa. Ganz Deutschland wird vom Sturm betroffen sein, besonders stark jedoch der Norden. In ganz Norddeutschland sind am Donnerstag starke Sturmböen und Regen angekündigt. Ab Donnerstagabend geht der Niederschlag dann vielerorts in Schnee über - bis Freitag können sogar bis zu 20 Zentimeter liegen! Das erwartet uns... ...in Hamburg: Am Donnerstag kommt der Sturm in Hamburg an und steigert sich auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Der Sturm trifft an der Nordseeküste auf das Nachthochwasser am Donnerstag. Gemeinsam mit Nordwest-Winden soll "Xaver" dann das Wasser die Elbe hinunter nach Hamburg drücken. Am Freitag erwartet das IWK in Hamburg eine schwere Sturmflut. Und die hat es in sich: Sie könne sogar zu den zehn höchsten Sturmfluten seit Beginn der Beobachtungen zählen. Am Freitag könnte dann eine zweite Sturmflut folgen. Als wäre das nicht genug, wird es voraussichtlich ab Donnerstagabend auch anfangen zu schneien. Im Südwestern Hamburgs und dem dortigen Umland können im Laufe der Nacht sogar bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen.
Tiefdruckgebiet Xaver wandert vom Atlantik über Skandinavien bis nach Nordeuropa.
Tiefdruckgebiet "Xaver" wandert vom Atlantik über Skandinavien bis nach Nordeuropa. Foto: DWD
...an der Nordseeküste: Der Sturm beginnt hier am Donnerstagmittag und wird schnell stärker. Bis zum Nachmittag können Böen von bis zu 150 Kilometern pro Stunde über die Küstenregion fegen. Ab Donnerstagabend ist mit Schnee zu rechnen. Der Fährbetrieb zur Insel Juist wird am Donnerstag und Freitag eingestellt. Das teilte die AG Norden-Frisia am Mittwoch mit. Auch die Insel Norderney wird nur noch am Donnerstagmorgen angelaufen, sagte Heiko Knieper von der Geschäftsleitung der Reederei am Mittwoch. "Wenn wir die Orkanböen wie angekündigt kriegen, können wir bei hohen Wasserständen die Leute nicht mehr von Bord holen", sagte Knieper. ...Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein: Hier erreicht der Wind am Donnerstag eine Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Am Donnerstagabend ist mit Schnee zu rechnen. Zwischen Elbe und Weser können bis Freitagmorgen zwischen fünf und 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Im Laufe des Tages und bis einschließlich Sonnabend kann es immer wieder zu Schneefällen kommen. Welche Gebiete sind von "Xaver" am schlimmsten betroffen? Die stärksten Orkanböen erwarten wir mit bis zu 160km/h auf den Nordseeinseln und mit 180km/h auf dem Brocken. Die Schneeglätte ist am stärksten in Niedersachsen zwischen Elbe und Weser zu erwarten. Zwischen Donnerstagabend und Samstag früh sind hier lokal Schneemengen bis 20 Zentimeter möglich. Im Oberharz werden 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet. Hier treten Schneeverwehungen und Schneebruch auf. In dieser Animation des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation können Sie sehen, wie Tief "Xaver" über Deutschland (im Bild rechts) hinwegfegt:
(Auf Mobilgeräten funktioniert die Animation leider nicht.) Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich die Stadt rüstet und was der Orkan für den Nahverkehr und die Schulen bedeutet:
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KOMMENTARE (25)
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04.12.2013 20:41 Uhr Melden
Steuerzahler (Gast)  sagt:
Zivilisation ist doch was schönes. Sonst würden jetzt morgen wohl so einige von uns ertrinken und es würde die halbe Stadt wegspülen, so wie man es in den ... mehr
04.12.2013 17:50 Uhr Melden
Skepi (Gast)  sagt:
Wir haben unsere Weihnachtsfeier Freitag Abend auf ner Barkasse, aber laut Veranstalter soll da alles schon vorbei sein. Na denn SCHIFF AHOI!
04.12.2013 16:55 Uhr Melden
Alles in die Keramik (Gast)  sagt:
Und für alle die in Hochhäusern relativ weit oben wohnen: Wieder schon mit Seekrank-Tabletten eindecken. Bei uns wackelt's jedesmal so doll, dass man den ... mehr
04.12.2013 16:54 Uhr Melden
scout80 (Gast)  sagt:
"Ecki_Hamburg (Gast) sagt: Ist doch wie immer. Die Medien pushen dieses Ereignis im voraus mit den worten " könnte", wahrscheinlich, dürfte" Warten wir doch ... mehr
04.12.2013 16:31 Uhr Melden
Printertom (Gast)  sagt:
@Windrad - Natürlich ist es vorausgesetzt, dass keine Bäume auf den Straßen liegen - so schlau war ich eigentlich auch schon. Aber ich habe das Chaos auf dem ... mehr
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne